Collage: So könnte das aufgeforstete Tempelhofer Feld aussehen. (Quelle: rbb|24/Dave Rossel/dpa/Pleul/von Jutrczenka)
Audio: radio 88,8 | 11.11.2019 | Sebastian Schöbel | Bild: rbb|24/Rossel/dpa/Pleul/von Jutrczenka

Leitantrag auf Parteitag - Berliner CDU will Tempelhofer Feld mit Bäumen bepflanzen

Das Tempelhofer Feld in Berlin bleibt, wie es ist - so sieht es der Volksentscheid von 2014 vor. Doch immer wieder werden Stimmen laut, es zumindest am Rand zu bebauen. Die CDU bringt jetzt eine weitere Option ins Spiel: hektarweise Wald.

Die CDU Berlin will sich dafür einsetzen, dass auf dem Tempelhofer Feld ein Wald entsteht. Das sieht ein vorläufiger Leitantrag vor, der rbb|24 vorliegt und der am Dienstag auf dem kleinen Parteitag beraten werden soll. Zuerst hatte am Sonntag die "B.Z." darüber berichtet. Demzufolge soll der neue Forst 110 Hektar Mischwald umfassen. Das ist etwas weniger als ein Drittel der Gesamtfläche des Feldes (355 Hektar).

"Mit einem 'Tempelhofer Wald' steigt nicht nur der Erholungswert des Tempelhofer Feldes, er hätte auch nachhaltig positive Auswirkungen auf das Stadtklima", heißt es in dem Leitantrag. Zugleich wird darin bekräftigt, dass die CDU sich "weiterhin für ein Volksbefragung zur Änderung des THF-Gesetzes" einsetze. Eine Bepflanzung sei "ebenso wie eine behutsame Randbebauung" des Tempelhofer Feldes derzeit nicht möglich. 

Randbebauung auch von Teilen der SPD wieder ins Spiel gebracht

Seit dem Volksentscheid von 2014 ist die Bebauung des Tempelhofer Feldes nicht erlaubt, das gilt auch für eine Randbebauung.

Neben der CDU hatten sich auch Teile der Berliner SPD dafür ausgesprochen, die Entscheidung auf den Prüfstand zu stellen. Die SPD-Kreisvorsitzenden Harald Georgii (Friedrichshain-Kreuzberg), Lars Rauchfuß (Tempelhof-Schöneberg) und der Kaulsdorfer Abgeordnete Sven Kohlmeier setzen sich im Juli dafür ein, ausschließlich vergleichsweise günstige Wohnungen mit Nettokaltmieten von 6,50 Euro pro Quadratmeter am Rand des Feldes zu bauen. Sie wollen damit ausschließlich landeseigene Wohnungsunternehmen beauftragen. Die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler (SPD) sagte, ebenfalls im Juli, das Thema Randbebauung müsse wieder diskutiert werden. Sie sei felsenfest davon überzeugt, dass spätestens in zehn Jahren die Ränder moderat bebaut würden.

Sendung: Inforadio, 11.11.2019, 15.00 Uhr

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65 Kommentare

  1. 65.

    (2) wenn denn dann irgendwann mal alle Autos aus Berlin verbannt sein sollten, wird man mit erstaunen sicher feststellen, das es für das Klima in der Stadt überhaupt nichts gebracht hat, da aufgrund der zugebauten Stadt kein Lüftchen mehr auf den Straßen weht und sich Feinstäube, Smog etc. dennoch bildet und sammelt. Der positive Effekt von den vielen Autos, welche aktuell durch ihr Fahren auf den Straßen einen Luftsog entstehen lassen, welche indirekt dem Klima in der Stadt helfen und den Feinstaub verteilen, wird auch dann weg fallen. Im übrigen entsteht Feinstaub nicht nur durch Autos.

    Was willste dann machen, wenn Autos erfolgreich verboten wurden und sich dennoch das Klima drastisch verschlimmert? Koffer packen und hier auf´s Land kommen? Sag früh genug Bescheid. Hab noch ein sehr schönes gepflegtes Gartenhäuschen mit allem drum und dran am Waldrand stehen. Können 4 Leute bequem drin leben. Allerdings kommste ohne Auto nicht zu mir... schon ein Problem

  2. 64.

    (1)"Möchtest Du auch noch ein Erlebnisbauernhof vor der Haustür haben? Oder ne Art Phantasialand? Wie wäre es mit einem Dauer-Zoo?" Der letzte Satz beweist dass man mit Autofanatikern nicht diskutieren kann.---

    Klar kannste diskutieren. Dafür sind wir ja hier. Ich hab das gannze schon verstanden. Immer mehr Menschen wollen in eine Stadt ziehen, damit man alles innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichen kann oder zur Not mal 5 bis 10 Minuten mit ÖPNV erreichen könnte. Da sehr viele auf PKW´s angewiesen sind, unterstellt man jedem gleich Faulheit, "Dummheit" oder Ignoranz und möchte diese vielen Fahrzeuge am liebsten aus Berlin verbannen. Angeblich ist das auch für das Klima in der Stadt hilfreich. Da immer mehr Menschen in dieser Stadt keinen Wohnraum haben, soll immer höher und enger gebaut werden und am besten auch noch freie Plätze mit Wohnraum voll gepflastert werden, damit noch weniger Luft in den Städten zirkulieren kann.

  3. 63.

    Schneisen für Straßen zerschneiden die Stadt. Ja... das leuchtet ein.
    Schneisen für Radwege, Bürgersteige, Busspuren (auf den Straßen) oder Gleise für S-Bahn / Straßenbahn zerschneiden aber nicht die Stadt oder? Wo ist da der Unterschied?

    Ich denke, es muss in Städten, wo sehr viele Menschen zusammen leben, Kompromisse geben. Und diese Kompromisse werden seit vielen Jahren eingegangen. Man kann halt nicht alle Menschen aufgrund irgendwelchen Vorurteilen in die öffentliche Verkehrsmittel zwingen. Im Gegenzug kann man auch nicht jeden Bürger zwingen, ein privates Auto zu haben um damit alle Wege zurück zu legen. Das hängt irgendwie damit zusammen, das jeder Bürger in diesem Land das Recht hat, für sich selber frei entscheiden zu dürfen, wie er sich wann, womit, wie und wohin bewegt.

  4. 62.

    Schneisen für Straßen zerschneiden unsere Stadt. Wir müssen uns jetzt entscheiden ob wier Berlin, unsere Umwelt weiter dem Auto opfern wollen oder ob wir eine Stadt für die Menschen wollen. Wer hier in der Stadt ein Auto brauch (beruflich mal ausgenpmmen), der macht was verkehrt oder ist faul.

    "Möchtest Du auch noch ein Erlebnisbauernhof vor der Haustür haben? Oder ne Art Phantasialand? Wie wäre es mit einem Dauer-Zoo?"

    Der letzte Satz beweist dass man mit Autofanatikern nicht diskutieren kann, weil die sich Argumenten verweigern. Ich kann auch nicht erinnern ihnen das "Du" angeboten zu haben.

  5. 61.

    den einzigen Grund, den ich mir denken kann ist, das der Weg zur Arbeit kürzer ist, die Fahrkosten für diesen Arbeitsweg eingespart werden - im Gegenzug aber von teurern Mieten wieder aufgefressen wird und das man auch innerhalb der Woche Nachts Party machen und saufen kann ;-)

    Ich höre von den besonders jungen Familien immer, das es anstelle teure Mieten in Berlin zu zahlen sinnvoller ist, sich in Brandenburg "günstiges" Wohnungseigentum zu holen und dort zu leben und halt zu pendeln. Wohnungseigentum in einer Stadt wie Berlin dagegen ist, wenn man keine reichen Eltern oder ein super bezahlten Job hat und sich nicht über Generationen hoch verschulden will, reines Wunschdenken.

    Also ich würde mich freuen, wenn Sie mich darüber aufklären könnten, warum es gerade für besonders junge Familien in Berlin so "toll" sein soll.

  6. 60.

    Aber ich behaupte mal, die Gründe hierfür sind Ihnen bekannt.

    öhm... nein?
    Was für Vorteile haben besonders junge Familien in einer Metropole wie Berlin?

    Es ist viel Verkehr, die Kinder können nicht mal eben einfach raus auf die "Straße" zum spielen.
    Es ist oft laut, hektisch und stressig in einer Großstadt. Es ist "gefährlicher" aufgrund des vielen Verkehres in einer Großstadt. Dies betrifft den Schulweg oder Weg zu Freizeitaktivitäten. Schulenklassen sind oft "überfüllt" sodass es für Lehrer schwerer ist, sich um einzelne Schüler kümmern zu können. Lernschwache bleiben zwangsweise auf der Strecke. Die Luftqualität ist "schlechter", im Sommer ist es in Städte wärmer als außerhalb. Mehr Kriminalität als auf dem Land.

    Wir konnten unsere Kinder unbesorgt morgens raus zum spielen schicken und die kamen irgendwann mittags zum essen und waren dann bis abends wieder irgendwo in den Feldern oder Wäldern spielen. Klappt mit den Enkel immer noch.

  7. 59.

    Gute Frage. Wieso zieht es so viele Menschen von außerhalb, besonders junge Familien nach Berlin? Letztere könnten es Ihnen ja gleich tun und ins Umland ziehen. Aber ich behaupte mal, die Gründe hierfür sind Ihnen bekannt.

  8. 58.

    Warum wird Wohnraum in Berlin denn dringend benötigt? Muss man denn unbedingt in Berlin wohnen? Gibt es keine Alternativen im Berliner Umland? Die Berlinser sagen doch immer, das es eine super perfekte Verkehrsanbindung mit ÖPNV gibt und keiner aus dem Berliner Umland mit dem privaten Fahrzeug fahren muss.
    Also wozu muss dann dringend noch mehr Wohnraum in Berlin aufgebaut werden?

    Ist Berlin noch nicht voll genug? Gibts noch nicht genug Einwohner in dieser schon jetzt überfüllten Stadt?

    Ist nicht böse gemeint aber ich verstehe die Logik nicht. Ich höre ständig von zu viele Autos, zu viele Radfahrer, zu viele E-Roller-Fahrer, zu viele Menschen in den überfüllten ÖPNV und nun soll noch mehr Wohnraum für noch mehr Menschen gebaut werden?
    Also nicht, das ich es jemanden ausreden möchte. Von mir aus können die Berlin bis zum Mond hoch ziehen und komplett kreisrund zubauen, bis nichts mehr rein oder raus kommt und überhaupt kein Wind mehr wehen kann.

  9. 57.

    Warum ist es einfach nicht möglich, aus einem bestehenden, tollen Potenzial, wie dem Tempelhofer Feld (Lage, Fläche, Größe...) einen Teil für die allg. Gesellschaft(öffentlicher Zugang), der Natur(für bessere Luft, für Tiere, Blumen und Pflanzenwelt)und dem Wohnraum (dringend notwendig) zu schaffen. Wir müssen weitsichtiger Denken und Handeln, im Interesse aller die in Berlin wohnen.

  10. 56.

    Wir müssen die Stadt wieder den Bewohnern zurückgeben. Der Plan der cDU gehört nicht dazu.

    Den Bewohnern, ohne Auto oder dürfen auch Bewohner mit Auto dort leben?
    Ich denke schon, das der Plan der CDU dazu gehört - nur sind Sie mit dem Plan der CDU nicht kompatibel.

    was ist bitteschön "Scheisen"

    "Wir brauchen aber eben auch Flächen, besser "Freizeitflächen" IN der Stadt."
    Warum in der Stadt? Zu "faul" um sich zu den Freizeitflächen außerhalb der Stadt zu bewegen?

    Reicht es nicht, wenn man Arbeit, Kneipe, Diskotheken, Geschäfte, Ärzte, Bahnhof, Flughafen, blablabla vor der Haustüre hat? Muss man nun noch Freizeitflächen vor der Haustüre haben?

    Möchtest Du auch noch ein Erlebnisbauernhof vor der Haustür haben? Oder ne Art Phantasialand? Wie wäre es mit einem Dauer-Zoo?

  11. 55.

    Mich beschleicht das ungute Gefühl, dass diese Waldbebauung nur der Dosenöffner für eine neue Volksbefragung / ein neues Volksbegehren ist, um dann doch eine Randbebauung mit Wohnungen vor zu nehmen. Nach einer Änderung des THF Gesetzes kann sich von der CDU ganz sicher niemand mehr an ein Projekt "Wald auf dem Feld" erinnern....

  12. 54.

    Bäume auf‘s Feld. Hilft dem Umweltschutz und Klima.
    Bebauungsplan reduzieren. Hilft ein bisschen gegen die Wohnungsnot.
    Dann bin ich dafür.

  13. 53.

    Ihre "Logik" ist immer wieder bestechend! Mehr Pendler bedeuten mehr Verkehr und somit, aus Bequemlichkeit oder mangelnder Alternativen, noch mehr Autos.

    Was wir brauchen ist ein radikaler Umbau der Stadt. Nehmen wir die Siemensstadt. Man konnte zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit oder man hat extra die S-Bahn, ein Massenverkehrsmittel, dorthin gebaut.

    Die Probleme enstanden erst mit dem zunehmenden Autoboom der 50, 60 und 70er.

    Wir brauchen aber eben auch Flächen, besser "Freizeitflächen" IN der Stadt. Also Autobahnen und Scheisen, die Stadtteile zerreißen, abbauen, zurückbauen.

    Wir müssen die Stadt wieder den Bewohnern zurückgeben. Der Plan der cDU gehört nicht dazu.

  14. 52.

    Njet. Zunächst mal bedeutet es, die Grenzen wieder zu kontrollieren (ich bin ein böser Rechtspopulist, ich weiß) und den Hinzugekommenen und dann noch Hinzukommenden klarzumachen, dass sie allenfalls dort wohnen können, wo gerade Platz ist - auch wenn es eher dort ist, wo bislang niemand wohnen wollte.
    D. h. nicht unbedingt in einer nigelnagelneuen Wohnung inmitten einer Metropole.
    Das würde zwar noch keine Probleme lösen, doch den Hahn (zumindest weitestgehend) zudrehen und die Situation entspannen.
    Stimmt: Nicht in jedem Park machen sich Rauschgifthändler breit.
    Doch ist die Gefahr in unmittelbarer Nachbarschaft zum Jahnpark und in Neukölln generell nicht ziemlich hoch?
    Wer mal die Sauberkeit des Tempelhofer Feldes mit der einer (nicht JEDER) Grünanlage vergleicht, kommt schnell auf den Gedanken, dass zuviel Öffentlichkeit wohl so manche Ferkelei unterbindet.
    Und nur mal zur Erinnerung: Ich habe mich gegen die von Ihnen angesprochene Bebauung gewandt, nicht gegen einen Park.

  15. 51.

    "Für mich hat gerade die bisherige Offenheit des Geländes dafür gesorgt, dass es noch nicht (wie der benachbarte Jahnpark) zu einem Dealer-Biotop geworden ist.
    Und ich möchte sicher nicht, dass Berlin mehr und mehr zu einem Gotham City wird."

    ihr Argument weiter gedacht bedeut, die Parks de Stadt platt zu machen.
    Das ist nicht nur aus diesem Grund zu kurz gedacht. Es ist ja nicht jeder Park ein Dealer Biotop- und wenn alle Parks weg währen, würde sich so ein Dealer Biotop eben woanders bilden.
    Ihr Argument spricht nicht gegen einen weiteren Park, sondern für eine Lösung des Problems der Dealer-Biotope,

    "Wenn irgendwo kein Platz zum Wohnen ist, sollte man dort halt nicht hinziehen"

    und sie meinen, das löst jetzt das Problem?
    Davon ab, dass man das auf alle Problemfelder anwenden könnte- auch darauf, das Feld für Tätigkeit XY nutzen zu wollen.

    @Jocker: Grillen auf dem Balkon ist allermeistens verboten- auch elektrisch

  16. 50.

    Auf dem Tempelhoferfeld einen Stadtwald zu pflanzen ist nicht die schlechteste Idee. Aber wie sieht es denn mit der Pflege aus? Ich erinnere nur an viele Berliner Parks die dreckig und vermüllt sind. Oder z.B. der Görlitzer Park der von Drogenverkäufern und -konsumenten beherrscht wird.

  17. 49.

    Obwohl ich - wie gesagt - einer Bewaldung dieser Fläche durchaus positiv gegenüberstehe:
    Machen Sie es sich mit einem "Die sollen woanders hin" nicht etwas zu einfach?
    Könnte man da nicht umgekehrt genauso argumentieren, dass auch Baumfreunde genug andere Möglichkeiten hätten?
    Windsurfer (über die ich mich ehrlich gesagt sogar etwas ärgere, da man bei denen immer besonders gut aufpassen muss, ihren Seilen nicht in die Quere zu kommen) müssten wie Sie sagen wohl ziemlich weit weg, Balkongrillern können Leute, die von den entsprechenden Gerüchen unbehelligt bleiben möchten, kaum ausweichen.
    Und Kinder sollen sich zum Drachensteigenlassen auch lieber woanders hin verdrücken, da Bäume wichtiger sind?
    Aber bitte verschonen Sie mich mit dem Thema Klimaschutz - die Erde wird aller Voraussicht nach nicht von Bouletten und Rostbratwürstchen zerstört.

  18. 48.

    Wer sollte am ehesten weichen: Windsurfer, Griller, Drachensteigenlasser, Hunde oder Vögel?

    Die Frage ist ganz einfach beantwortet: Windsufer, Griller und Drachensteigenlasser können sich besser geeignete Plätze suchen.
    Die Windsurfer können an Orte fahren, wo mehr Wind ist. Empfehle da gerne die Ost- oder Nordsee.
    Griller können mit E-Grills auch zu Hause auf Balkon oder sogar in der Wohnung grillen. Grillen mit Feuer und Kohle ist aus Klimaschutz eh Oldschool und nicht mehr zeitgemäß.
    Drachensteigen kann man auch außerhalb von Berlin sehr schön.

    Tiere dagegen können sich selten aussuchen, wo sie leben oder ihren Auslauf haben und wenn wir ehrlich sind, die Tieren würde es freuen, wenn Bäume auf dem leeren Feld stehen würden. Vor allem Vögel könnten dort ihre Nester bauen und Hunde haben was zu "dagegen pinkeln" und schnüffeln.

  19. 47.

    Kommt mal nach Pankow im Raum Prenzlauer Prommenade und zählt die Kräne. Hier wird bereits jede Ecke zu gebaut. Natürlich ohne zusätzliche Kitas oder Schulen. Dafür fehlt schlicht der Platz

    mit dem vielen Verkehr auf den Straßen ist das der zweite Preis, den man bezahlen muss, wenn man mitten in einer Metropole leben will. Man ist ja nicht alleine. Gibt noch mehr Millionen Menschen, die am liebsten mitten in Berlin wohnen wollen. Ist doch super, wenn es eine ach so tolle ÖPNV gibt und man kein eigenes Auto mehr benötigt und Haufen Kosten sparen kann. Nun muss man nur noch diese Autos von den anderen Mitmenschen aus den Städten bekommen, weil die nicht ins eigene Weltbild passen.
    Und damit all diese Menschen Platz haben, wird gebaut und gebaut und gebaut... immer höher, immer dichter, so lange, bis überhaupt keine Luftzirkulation mehr auf den Straßen zustande kommt und dann wird es noch wärmer werden, noch schlechteres Klima... = ein Kreislauf

  20. 46.

    Deutlich weniger Autos würden auch das Stadtklima verbessern und das Leben der Berliner erholsamer machen.

    Wissen Sie, was das Stadtklima auch extremst verbessern würde?
    Wenn man in den Städten nicht immer höher und dichter baut! Das man auch dem Wind die Möglichkeit gibt durch die Straßen zu wehen. Nicht umsonst staut sich die Wärme in den Städten oder es entsteht Smog, welcher nicht abzieht.
    Es gibt Städte, wo man diese Aspekte bedacht hat und dort gibt es interessanterweise keine Probleme mit dem Stadtklima.

    Sollte auch mal einem zu bedenken geben.
    Je mehr Menschen unbedingt in der Stadt wohnen wollen, umso mehr wird das Stadtklima auch belastet. Eigentlich sollte es eine Obergrenze für Einwohner geben. Jedenfalls so lange, wie es um Berlin herum so leer ist und dort niemand wohnt. Platz gibts also mehr als genug, um nicht direkt in der Stadt leben zu müssen. Aber die Bequemlichkeit und Faulheit, welche immer den Autofahrern zugesprochen wird, zählt nicht für andere.

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