Symbolbild: 11.10.2019, Berlin: Aktivisten von Fridays for Future bilden eine Menschenkette um das Rote Rathaus. (Quelle: dpa/Sommer)
Audio: rbb 88.8 | 29.11.2019 | Swetlana Oheim | Bild: dpa/Sommer

Sperrungen und Verkehrsbehinderungen - Zehntausende bei "Klimastreik"-Demo in Berlin erwartet

Bis zu 50.000 Menschen erwarten die "Fridays for Future"-Veranstalter am Freitag auf Berlins Straßen. Die Bewegung will Regierung und Bevölkerung dazu drängen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Für den Demozug werden Straßen in Mitte weiträumig abgesperrt.

Weltweit ruft die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" am Freitag zu einem "globalen Klimastreik" auf, in insgesamt 513 deutschen Städten wollen Demonstranten für besseren Klimaschutz auf die Straße gehen.

Die größte Demonstration soll wie schon beim letzten Aktionstag am 20. September 2019 in der Hauptstadt stattfinden. Für Berlin erwarten die Veranstalter dieses Mal 50.000 Teilnehmer, wie die Berliner Polizei rbb|24 am Donnerstag sagte.

Im September gingen je nach Einschätzung zwischen 100.000 und 270.000 Menschen auf die Straße.

Demoroute in Berlin-Mitte

Die Auftaktkundgebung soll laut der Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) und der Berliner Polizei zwischen 12 und 13 Uhr am Brandenburger Tor, Platz des 18. März, stattfinden. Von dort aus wollen die Teilnehmer losgehen und auch dort zum Ende der Demonstration wieder ankommen. Dabei soll folgende Route eingeschlagen werden:

Brandenburger Tor - Ebertstraße - Behrenstraße - Glinkastraße - Neustädtische Kirchstraße - Reichstagufer - Weidendammbrücke - Friedrichstraße - Reinhardstraße - Luisenstraße - Marschallbrücke - Wilhelmstraße - Dorotheenstraße - Scheidemannstraße - Yitzhak-Rabin-Straße - Straße des 17. Juni - Brandenburger Tor

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Verkehrsbehinderungen auf Zubringerrouten

Im Zuge der Demonstration soll die Straße des 17. Juni in beide Richtungen zwischen 12 und 18 Uhr gesperrt sein. Auch die Demoroute wird laut Polizei großzügig abgesperrt.

Außerdem sind laut Mitteilung der VIZ folgende Zubringerdemonstrationen angekündigt:

Zwischen ca. 10:00 Uhr und ca. 11:30 Uhr: Friedrichstraße - Unter den Linden - Wilhelmstraße - Dorotheenstraße - Scheidemannstraße - Yitzhak-Rabin-Straße - Straße des 17. Juni

Zwischen ca. 10:00 Uhr und ca. 11:30 Uhr: Südstern - Hasenheide - Bergmannstraße - Schleiermacherstraße - Gneisenaustraße - Mehringdamm

Zwischen ca. 10:00 Uhr und ca. 11:00 Uhr: Ernst-Reuter-Platz - Straße des 17. Juni - Brandenburger Tor

Zwischen ca. 11:00 Uhr und ca. 11:45 Uhr: Invalidenstraße - Alt-Moabit - Paulstraße - Spreeweg - Großer Stern - Straße des 17. Juni

Verkehrsteilnehmer sollten mit erheblichen Verkehrsstörungen und Sperrungen ab dem Vormittag in Berlin-Mitte und in Tiergarten rechnen.

Demonstrationen in Brandenburg

Auch in Brandenburg sind Demonstrationen von "Fridays for Future" angekündigt:

- in Potsdam ab 12 Uhr am Alten Markt
- in Falkensee (Havelland) ab 11.30 Uhr am Bahnhof
- in Oranienburg (Oberhavel) ab 12 Uhr am Bahnhof
- in Eberswalde (Barnim) ab 13.30 am Bahnhof
- in Biesenthal (Barnim) ab 11.45 am Bahnhof
- in Bernau (Barnim) (bisher keine Uhrzeit genannt)
- in Schöneiche (Oder-Spree) ab 15 Uhr an der Dorfaue 1
- in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) am Bahnhof ab 11 Uhr
- in Rangsdorf (Teltow-Fläming) ab 10 Uhr am Rathaus

Alle Demonstrationen in Deutschland sind auf einer Karte von "Fridays for Future" angegeben [fridaysforfuture.de].

Blockade des Tagebaus Jänschwalde geplant

Am Samstag will das Bündnis "Ende Gelände" dann in der Lausitz demonstrieren und auch das Kohlekraftwerk Jänschwalde (Spree-Neiße) blockieren. Unter dem Claim "Ende Gelände Massenaktion" sollen Kohlekraftwerke und Kohlebagger besetzt werden. Die Klimaaktivisten wollen sich dort für einen Ausstieg aus der Braunkohle einsetzen.

Unterstützt werden die Aktionen auch von den Bündnissen "Fridays for Future", "Alle Dörfer bleiben" und den "Anti-Kohle-Kidz". Anhänger von "Fridays for Future" wollen am Samstag vor dem Kraftwerk Jänschwalde demonstrieren.

Die Gewerkschaft der Polizei appelliert im Vorfeld der Aktion, auf Gewalt zu verzichten. "Gewaltsames Besetzen von Anlagen des Tagebau- und Kraftwerkbetreibers in der Lausitz sind keine Lösung", hießt es in einer Mitteilung von Andreas Schuster, dem landesbezirksvorsitzendem der Gewerkscahft der Polizei Brandenburg.

Das Klimabündnis "Ende Gelände" kündigte am Mittwoch an, die Aktivisten würden sich besonnen verhalten; von dem Bündnis werde keine Eskalation ausgehen, man werde keine Menschen gefährden. Der Energiekonzern Leag geht indes davon aus, dass Demonstranten in den Tagebau eindringen wollen. Ähnlich wie bei einer Aktion von Ende Gelände 2016 rechne die Leag damit, dass Bahnschienen und Zufahrten blockiert werden, hieß es. Die Leag kündigte zu Wochenbeginn an, man werde den Energiebetrieb nicht einschränken.

"Fridays for Future": Klimapaket "Pillepalle"

Konkreter Anlass für den neuerlichen Aktionstag ist die UN-Klimakonferenz vom 2. bis 13. Dezember in Madrid. "Deutschland wird dort mit leeren Händen dastehen", sagte Sprecher Quang Paasch. Wegen der "Untätigkeit" der Groko verfehle Deutschland alle selbstgesteckten Klimaziele.

"Fridays For Future" Deutschland äußern ihren Unmut gegen das von der Bundesregierung verabschiedenete "Klimapaket" - dieses sei laut Paasch "Pillepalle" und "klimapolitisches Versagen". Die Maßnahmen für den Klimachutz gehen der Bewegung nicht weit genug. Stattdessen wird für Deutschland gefordert, bis 2035 "Nettonull" zu erreichen, also klimaneutral zu sein, den Kohleausstieg bis 2030 und 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung bis 2035.

Kommentar

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65 Kommentare

  1. 65.

    Die Temperatur in Indien lag bei 50,8 Grad nicht bei 70. Immer noch schlimm genug, aber bitte nicht so krass übertreiben. Danke.

  2. 64.

    Mir geht dieses "Astroturfing" mittlerweile gewaltig auf den Zeiger. FFF oder XR, beides ist künstlich, und mit viel Budget global zeitgleich choreografiert. Da hat eine "Klimabewegung" die als angebliche Graswurzelbewegung "von unten" daherkommt, weltweit die gleichen Logos, die gleiche Kampagnensprüche, gleich gelabelt, selbstverständlich auf englisch. Daran kann man auch erkennen wo die Kampagnenmacher sitzen, die das konfektioniert haben. Die Sprüche, die die Schüler skandieren dürfen, sind die gleichen wie weltweit, mit einer Ausnahme, die von den deutschen 68-er kopiert wurde ("wir sind hier, wir sind laut, ..."). Millionen muss das kosten, die Republik wird zugekleistert mit deren Plakaten und Aufklebern, das könnte sich keine private Ini leisten. Die Forderungen sind absurd überhöht und fanatisch, Weltrettung eben "um jeden Preis". Ziel ist Milliarden und Abermilliarden an öffentlichen Geldern zu schaufeln, und sie umzulenken in die Taschen derer, die das Ganze finanzieren.

  3. 63.

    " klimaneutral zu sein, den Kohleausstieg bis 2030 und 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung bis 2035 "

    eine ambitionierte Forderung, aber wie soll die erreicht werden und welche Energieträger sollen die Lücken dann schließen ?
    bei Windkraft ist ja schon jetzt vom Rückbau die Rede

  4. 62.

    " Bei 20% Rabatt pfeift man dann doch aufs Klima. "

    wohl richtig, beim Geld ist dann die Ideologie plötzlich egal

  5. 61.

    Renten... ? Die Sache ist doch die, dass es dann wahrscheinlich gar keine Gesellschaft mehr gibt die so etwas wie Renten zahlt...Die Strassen werden wenn wir jetzt nichts tun, voller alter Bettler sein. Und zwar aus der ganzen Welt, weil es auf 70% der Erdoberfläche die jetzt noch bewohnt ist zu heiss sein wird (diesen Sommer in Indien schon teilweise 70!!! Tatsache 70 Grad. Da die Ernten dann ja auch ziemlich flau aussehen werden...puh...wir haben noch 9 Jahre um unter 2 Grad zu bleiben und drüber wird es völlig hoffnungslos. Lesen Leute! Lernen. Und nicht bloss die (nachweislich) von der Öl und Waffenindustrie finanzierten Sachen. Grüsse!

  6. 60.

    Verursacht der Hubschrauber der wegen diese klimaaktivisten jetzt rumfliegen muss auch nicht sinnlos Schadstoffe, außerdem muss der Hubschrauber bezahlt werden und wer zahlt das wir Steuerzahler.
    Oder auch Die Autofahrer jetzt extra ein Umweg fahren müssen, das verursacht auch mehr Verkehr und Schadstoffe.

  7. 59.

    Wenn die so viel Langeweile haben um sowas zu machen, dann können Sie aber auch selber was für den Umweltschutz tun und nicht wie sonst was Die Straßen blockieren, was soll denn das bitte bringen außer dass die Autofahrer ein Umweg fahren müssen was für mehr Verkehr sorgt und Schadstoffe in die Luft bläst.
    Das was für der Umweltschutz getan werden muss bin ich dahinter.

  8. 58.

    Habe gerade Pause. Arbeite in einem Center. Bei 20% Rabatt pfeift man dann doch aufs Klima.

    Fairer Handel ? Interessiert niemanden.

    Jeder Möchtegern - Weltverbesserer - Moralapostel sollte beginnen sich selbst mit offenen Augen zu betrachten.

  9. 57.

    Warum subventioniert das EEG trotz signifikant gefallener Börsen(Strom-)preise weiter energieintensive Unternehmen? Die EEG- Umlagebefreiung ist nicht sozial und hat klimatechnisch genau die falsche Steuerungswirkung!

  10. 56.

    Bäume pflanzen in Ostbrandenburg, sehr interessant, habe ich viel mit zu tun. Die sind Dank Klimawandel in höchst kritischem Zustand, noch 2 Sommer, wie dieser war und Sie haben Steppe statt Wald, vor ihrer Brandenurger Haustür.... Und leugnen den Klimawandel sicher dennoch.

  11. 55.

    Direkt aus dem AfD Flyer abgeschrieben? Dass der Klimawandel menschengemacht ist, ist wissenschaftlich sehr gut gesichert. Vielleicht informieren Sie sich mal. Google oder der Bibliothekar Ihres Vertrauens hilft.

  12. 52.

    Dem Party Doc. wirds freuen. Der Start ins WE ist gesichert.
    Ansonsten bin ich mal gespannt, wieviele es am Black Friday von FFF auf die Straßen treiben wird :D

    Gegen Konsumwahn streiken ist das eine
    dem Konsumwahn im Sparrausch um die besten Schnäppchen und Angebote zu erliegen, das andere

  13. 50.

    Ja wenn man die Energiewende stoppt ist es in der Tat unabdingbar weiter Kohle zu verbrennen. Darum wird ja auch gefordert die Energiewende endlich ambitioniert durchzuführen.

  14. 48.

    Wer jetzt immer noch glaubt es ist 5 vor 12, der hat durch seine Ignoranz nicht mitbekommen, dass es mindestens schon 13 h ist!
    Wir alle müssen jetzt handeln!

  15. 46.

    Es stimmt zwar, dass es für die Braunkohle keine direkten Subventionen gibt. die fließen jedoch indirekt. und die Folgekosten des Tagebaus dürften wohl ungleich höher sein als die der Windkraftanlagen, für die übrigens kein Wald gerodet wird, sonder allenfalls Nutzholzplantagen. https://rp-online.de/wirtschaft/rwe-und-vattenfall-braunkohle-kostet-15-milliarden_aid-19710147

  16. 45.

    Irgendwie stumpft man langsam ab, bei so vielen Demos.
    Kein Wochenende ohne Demo,und der Arbeitnehmer muss sehen wie er pünktlich zu seiner Arbeit kommt.
    Auch mit der BVG ist es nur schwer zu schaffen.

  17. 44.

    Die jungen Menschen sollten mal lieber für Ihre Renten auf die Straße gehen. Sonst wird diese Generation nach dem Arbeitsleben gänzlich leer ausgehen. Ein Systemwechsel ist dies bezüglich nämlich nicht in Sicht.

  18. 42.

    Tut mir leid kann ,,LEIDER'' nicht mitmachen, da wir grade hier im Revier Elektroenergie erzeugen denn in der Nacht wird es kalt und Wind bleibt ab morgen auch aus. Viele Grüße aus der Lausitz, und schickt eure Kinder in die Schule denn auf der Straße werden sie in zukünftig noch lange genug rumlungern wenn später fast alle Industriearbeitsplätze wegdemonstriert wurden.

  19. 41.

    Wow so viele Menschen ohne Smartphone, Auto und Flugreisen... Wers glaubt

  20. 40.

    Oder:

    Studiert Biologie, Chemie, Physik oder ein anderes naturwissenschaftliches Fach, damit ihr euch eine eigene Meinung bilden könnt und eure eigenen Kinder dann später fürs Schuleschwänzen eine Ausrede weniger haben (und die Straßen nicht mehr mit weiteren, nutzlosen Demos verstopfen).

  21. 38.

    Wie sagte letztens einer, aus meiner Sicht sehr treffend: die Menschheit hat (noch?) keine ethische Kategorie, nach der sie gemeinsam handeln könnte, wenn es um Dinge geht, die in der Zukunft liegen, oder Leute betrifft, die am anderen Ende der Welt wohnen. Ihre Meinung ist leider Standard. Die heilige Kuh Wirtschaft gehört geschlachtet! Oder zumindest gehörig umgebaut. Wenn SIE Ahnung von Wirtschaft hätten, könnten Sie Lösungsansätze beisteuern. Das zu lösende Problem wird bleiben, allen Ignoranten zum Trotz...

  22. 37.

    Ich glaube, ich hatte Sie das schon einmal gefragt: wenn Sie die FFF "ziel- und planlos " nennen, wie sieht denn IHR Plan aus?

  23. 36.

    Was ein Schwachsinn. Ich arbeite in Mitte, fahre mit dem Rad, Auto nur außerhalb und kümmere mich auch um einen kleineren ökologischen Fußabdruck. Und? Breche ich mir einen Zacken aus der Krone?.
    Ich fahre sogar meinen alten Diesel weiter, der verbraucht nämlich viel weniger als die vermeintlich modernen Schleudern, vor allem auf der Autobahn bei 110km/h.
    Unser Dpd-Fahrer im Kiez (Tour 820) lässt den Motor seines Transportes laufen - immer, auch wenn er ne halbe Stunde weg ist um seine Pakete wegzutragen. Mutti und Papi stehen mit ihren Wagen mit laufendem Motor überall herum und quatschen oder telefonieren und machen über die Wochenenden kurze Städtereisen mit dem Flieger. Wie toll.
    Mir scheint, als würden viele Menschen jegliches Maß verloren haben haben. Aber jammern und Mist verbreiten sich, wenn es junge Menschen auf die Straße treibt, weil Euer Egoismus die Natur zerstört.

  24. 34.

    Ich hoffe es regnet und der ganze Bums löst sich in Wohlgefallen auf.
    Solche Veranstaltungen sind nicht gut für das Klima!!!

    Wenn ihr was für die Umwelt tuen wollt, dann pflanzt Bäume!!!

  25. 33.

    FFF! nur mal so... -1 Liter Benzin wird in Deutschland bereits mit ca.65 cent Steuern belegt-eigentlich egal wie die Steuer sich zusammensetzt oder heißt-sie ist beim Kauf zu entrichten .In den vergangenen Jahren war mit der schrittweisen Erhöhung der Abgaben auf Benzin auch eine Lenkungswirkung hin zu Verbrauchsärmeren Pkw -Modellen beabsichtigt(einfach mal selbst schlau machen).Was somit die Tonne CO2 für den Verbraucher bereits kostet kann jeder selbst ausrechnen.

  26. 32.

    @rbb: die folgende Passage ist falsch: "Vor einem Jahr gingen je nach Einschätzung zwischen 100.000 und 270.000 Menschen auf die Straße." - Das war nicht vor 1 Jahr, sondern gerade mal vor gut 2 Monaten. Nämlich am 20.09.2019.

  27. 31.

    Alle 270.000 Menschen sollten wieder auf die Straße. Protest braucht Ausdauer. Das muss jedem einzelnen klar sein!

  28. 30.

    Stimmt nur bedingt.
    Es gibt wenige direkte Subventionen, aber sehr viele indirekte. Jährlich ca. 1 Milliarde

  29. 28.

    Hätte man FfF nicht mit den 8600 für den Erhalt von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft demonstrierenden Diesel-Traktoren zusammen legen können? Die Podiumsdiskussion wäre interessant gewesen.

  30. 27.

    Nun lassen wir doch mal die Kirche im Dorf.
    Selbst wenn 50000 dort hingehen,sind das gerade mal
    1,25 Prozent der Berliner Bevölkerung. Was soll also die Aufregung ?

  31. 26.

    Ich fahre morgen mit dem Auto um 4 Uhr früh zur Arbeit. Weil mein Bus ausfällt. Kein Personal. Und Hauptsache die Teilnehmer morgen wollen nicht alle mit der Bahn fahren...der ÖPNV ist dafür nicht geeignet.

  32. 24.

    Wir sitzen hier im Dunkeln, haben die Heizung abgeschaltet, laufen nur noch. (Ich glaube kaum, dass da alle FFF-Gläubigen mitmachen, nach der Demo rein ins Auto und ab nach Hause). Und in China , Amerika, Afrika wird CO2 in die Luft geblasen ohne Ende . Was bringt das? Dass etwas getan werden muss, da bin ich voll einverstanden, aber wir allein werden die Welt nicht retten.

  33. 23.

    Wer nichts weiß muss alles glauben. Braunkohle wurde noch nie subventioniert. Für den Reichtum einiger Windanlagenbetreiber muss die Gesellschaft zahlen. Wieviel Wald wird für den Windkraftwahnsinn noch gerodet? Bevor sie sich über solche Sachen äußern, würde ich darum bitten nicht jeden Quatsch nachzuplappern. Benutzen Sie bitte Ihren eigenen Kopf. Wie groß ist eigentlich ihr ökologischer Fussabdruck?

  34. 22.

    Ich habe keine Zeit dafür. Muss Arbeiten, damit meine Einkommensteuer und Unternehmenssteuern für die Finanzierung von Schulen und Universitäten vorhanden sind.

  35. 21.

    Vielen Dank an den rbb24 das er die Routen beschreibt dannkann ich ja in aller Gemüdlichkeit mein Einkauf machen. Sollen die mal alle demonstrieren.

  36. 20.

    Da gebe ich Ihnen völlig Recht.
    Berlin verkraftet das langsam nicht mit diesen Demos und es bringt ja auch nichts.

  37. 19.

    Autofahrer stehen dadurch im Stau oder fahren kilometerweit Umwege und das ist dann Klimaschutz irgendwas habe ich verpasst, aber das sind ja die guten und Menschen welche arbeiten die böse und nur für deren Wohlstand sorgen

  38. 18.

    Schon wieder dieses dumme FfF Bashing. "Zigtausend Entlassungen in der Auto und Zulieferindustrie" sind die Folgen unverantwortlicher Manager, deren Lobbyisten und Politiker die immer dachten sie könnten so weitermachen wie bisher.

    Sie können uns nicht weismachen diese Herrschaften hätten nicht gewußt was auf sie zukommt. Nur warum soll ich auf Kosten meiner Gewinne in die Zukunft investieren? Die Zeche bezahlen muß doch ohnehin ein anderer.

  39. 16.

    Und was ist mit den 40.000 Arbeitsplätzen bei den erneuerbaren Energien, die für die Subventionierung der Kohleförderung geopfert wurden? Oder dass sich die Energieindustrie die Abschaltung der Kohle-Kraftwerke teuer vom Steuerzahler bezahlen lässt, obwohl die Kraftwerke eigentlich sowieso abgeschaltet hätten werden müssen?

    Aber klar, alles nur Schreihälse und Schulschwänzer.

  40. 15.

    Korrekt: die deutsche Regierung ist nicht auf der Seite der Menschen, sondern biedern sich den Konzernen an....
    Das EU-Parlament hat heute den Klimanotstand ausgerufen...nur mal ein symbolischer Akt....aber immerhin...Und Kohleenergie ist der Klimakiller Nr. 1...muss weg....

  41. 14.

    Wie wichtig das alles auch ist: Die arbeitende Bevölkerung in Berlin gerät durch solche Aktionen zunehmend an die Grenze ihrer Belastbarkeit.

  42. 13.

    GENIAL! Klimaschützer sorgen für ordentliche Staus und damit völlig unnötigen CO2-Ausstoß. Das Klima wird sich bedanken. Können die nicht woanders demonstrieren? Das Tempelhofer Feld wäre doch frei...

  43. 12.

    Toll! Sie sind kein Deut besser als die, die sie kritisieren. Hätten sie Ahnung von der Wirtschaft, würden sie nicht so ein Geschwafel von sich geben.

  44. 11.

    Ihre Bemühungen in allen Ehren.. aber selbst wenn alle Deutsche auf einen Schlag das Atmen einstellen, um CO2 einzusparen, wird dass den Klimawandel nicht stoppen. Das Klima ändert sich seit Bestehen des Planeten ständig.. über den Grad des Einflusses des Menschen auf diesen kann man aber gerne diskutieren.

  45. 10.

    Ernstnehmen kann ich die Leute schon lange nicht mehr. Ziel- und planlos rennen sie durch die Gegend, Hauptsache Stimmung machen. Ich bin auf keinen Fall dabei!!

  46. 9.

    Das wird groß. Wir sind wieder dabei und sind gerade noch am motivieren von Anderen ;-) Die Horrormeldungen der Wissenschaft werden mit jedem Tag lauter. Es ist Zeit den Wissenschaftsleugnern und den Blockierern endlich die Aufmerksamkeit zu entziehen.

  47. 8.

    Wie kurz muss der Horizont eigentlich sein um soviel Blödsinn zu schreiben. Die deutsche Autoindustrie kann von Glück reden wenn in zehn Jahren überhaupt noch was übrig ist. So sieht es aus wenn man den Fortschritt ignoriert. Das Rennen machen die Chinesen und die Amis, gewiss nicht der deutsche Ölverbrenner.

  48. 7.

    Es wird bewölkt und windstill, eine passende Gelegenheit die dann wohl unabdingbare physikalische Einspeisenotwendigkeit des örtlichen Kraftwerks an diesem Tag vor Ort durchzudebattieren!

  49. 6.

    Die Schreihälse die noch vor Monaten ein Ende der Demos voraussagten sind ziemlich still geworden.
    Der Klimawandel legt den Turbo ein und bis auf die braun angehauchten Dumpfbaccken verstehen immer mehr Menschen was gerade passiert und welche Folgen das haben wird.
    Mehr Menschen auf die Strasse bis sich der "Regierung" nennende mutlose Haufen bewegt!!!

  50. 5.

    Schon wieder diese Öko/klimafreaks. Haben die nicht schon genug angerichtet. Zigtausend Entlassungen in der Auto und Zulieferindustrie. Muss spass machen, wenn man weiss, das für viele Weihnachten richtig schön wird. Aber das wird die verwöhnten Schulschwänzer nicht stören.

  51. 4.

    Das Wetter wird gut, ich hoffe wir werden wieder viele! Nötig ist's!

  52. 3.

    wartet aber bitte bis die Trecker alle weg sind.......

  53. 2.

    Ab 20 Uhr startet am Mariannenplatz dann zusätzlich die öffentliche Fahrradsverbandfahrt “critical mass“. Deren Konvoi-Tour wird wie immer vorher nicht bekannt gegeben.

  54. 1.

    Daumen hoch. Bin dabei!

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