Der Demonstrationszug von Fridays For Future sowie einem großen NGO-Bündnis zum Aktionstag für mehr Klimaschutz zieht über die Straße des 17. Juni. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Video: rbb|24 | 29.11.2019 | Material: Abendschau und ARD aktuell | Bild: dpa/Christoph Soeder

Demonstrationen in Berlin und Brandenburg - Zehntausende Menschen treten in "Klimastreik"

Bis zu 70.000 Menschen haben in Berlin und Brandenburg für mehr Klimaschutz demonstriert. Auf einer Kundgebung am Brandenburger Tor und einer Demonstration durch das Regierungsviertel forderten sie einen "Neustart" bei der Klimapolitik.

+++ 16:27 Uhr Die meisten Demonstranten machen sich auf den Heimweg

Die Polizei meldet auf Twitter, das Bühnenprogramm laufe noch für kurze Zeit, die meisten hätten sich schon auf den Heimweg gemacht. Damit endet der Klimastreik mit seinen zehntausenden Teilnehmern friedlich und ohne Zwischenfälle.

+++ 16:00 Demonstrationszug offiziell beendet - Sperrungen dauern an

Die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) meldet auf Twitter, der eigentliche Demonstrationszug sei nun beendet. Die Straße des 17. Juni und die Ebertstraße blieben aber noch "einige Zeit" gesperrt.

+++ 15:40 Uhr Klimaaktivisten treffen am Brandenburger Tor zur Schlusskundgebung ein

Laut Polizei ist die Spitze des Klima-Demonstrationszugs am Endpunkt, der zugleich Startpunkt war, eingetroffen. Am Brandenburger Tor werden mehrere Wissenschaftler, Politiker und Gewerkschafter Reden halten.

Fridays For Future Berlin meldet auf Twitter 60.000 Teilnehmer am Klimastreik in der Hauptstadt. Die Polizei spricht von maximal 30.000 Teilnehmern.

+++ 15:15 Uhr Friedlicher Protest auch in Potsdam

In Potsdam trafen sich am Freitagmittag mehrere hundert Teilnehmer vor dem Landtag. Auf Plakaten stand zum Beispiel "Die Erde kocht vor Wut!!" oder "Lasst die Kohle in der Erde". Die Demonstranten zogen anschließend zum Luisenplatz und von dort wieder zurück zum Landtag. Zwischendrin gab es nach Worten der Veranstalter immer wieder Redebeiträge. Bis zum späten Nachmittag verlief die Veranstaltung friedlich, wie die Polizeidirektion West mitteilte.   

Fridays for Future, Klimademo in Potsdam am 29.11.2019 (Quelle: Daniel Gäsche)
Hunderte Demonstranten vor dem Landtag in Potsdam | Bild: Daniel Gäsche

+++ 14:50 Uhr Partyähnlicher Marsch: Klima-Demonstranten ziehen durchs Regierungsviertel

Der Demonstrationszug des "Klimastreik"-Aktionstages zieht zur Stunde durch das Berliner Regierungsviertel. Er startete nach einer Kundgebung am Brandenburger Tor. Während des partyähnlichen Marsches, der später zurück zum Brandenburger Tor führen sollte, wurden auf mitfahrenden Lastwagen Reden gehalten. Von anderen hallte Musik durch die Straßen. 

Genaue Teilnehmerzahlen gibt es nicht. Die Polizei spricht von 25.000 bis 30.000 Teilnehmern. Rund um das Areal gibt es zahlreiche Sperrungen, Autofahrer sollten den Bereich weiträumig umfahren. Die BVG bittet Fahrgäste, vom Bus auf S- und U-Bahn auszuweichen.

Anlässlich eines neuerlichen globalen "Klimastreiks" hat die Bewegung "Fridays for Future" für Freitag zu der Demo in rund 500 deutschen Städten aufgerufen. Sie fordert einen "Neustart" bei der Klimapolitik in Deutschland. Die bisher geplanten Gesetze reichten nicht aus, um das globale Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

+++ 13:50 Uhr Peter Fox: "Checkt euren Lifestyle!"

Sänger Peter Fox von der Band Seeed fordert nicht nur von der Bundesregierung mehr Einsatz für den Klimaschutz, sondern auch von jedem einzelnen Bürger. "Checkt Euren Lifestyle", sagte er bei der Kundgebung am Brandenburger Tor. "Wir sollten bereit sein, unsere Gewohnheiten zu ändern. Neues muss nicht immer schlecht sein."

Peter Fox von der Band Seeed spielt bei der Kundgebung von Fridays For Future am Brandenburger Tor. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)
Seeed-Sänger Peter Fox | Bild: dpa/Kay Nietfeld

Klar müsse die Politik entschlossener handeln. Sie müsse aber gleichzeitig allen helfen, ihre Vorsätze für mehr Umwelt- und Klimaschutz auch umzusetzen. "Lasst uns den Arsch hochkriegen, let's go", beschloss Fox seine kurze Ansprache, ehe die Band Musik machte. Zwei Bühnen sind auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor aufgebaut.

  

+++ 13:11 Uhr Hunderte demonstrieren in Brandenburg für mehr Klimaschutz

Mehrere Hundert Menschen haben in Potsdam im Rahmen der Bewegung "Fridays for Future" für mehr Klimaschutz demonstriert. Die Teilnehmer trafen sich dort vor dem Landtag. Auf Plakaten stand zum Beispiel "Die Erde kocht vor Wut!!"oder "Lasst die Kohle in der Erde". Die Demonstranten wollten anschließend durch die Innenstadt ziehen.

In Brandenburg waren in weiteren Städten Demos geplant - zum Beispiel in Cottbus, Frankfurt (Oder) und Eberswalde. In Cottbus kamen rund 100 Teilnehmer. In der Lausitz soll auch am Wochenende weiterdemonstriert werden: Klimaaktivisten des Aktionsbündnisses "Ende Gelände" haben angekündigt, den Tagebau Jänschwalde mit Blockaden lahmlegen zu wollen.

+++ 12:04 Uhr Jugendliche springen für das Klima in die Spree

Rund zwei Dutzend Jugendliche sind am Freitag zu Beginn der geplanten "Klimastreik"-Aktionen Berlin in die Spree gesprungen. Zum Sinn der Bade-Aktion sagte Fabian Gacon von der Jugendorganisation des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND): "Die Bundesregierung hat ein Klimapaket entwickelt, mit dem sie den Klima- und Umweltschutz baden schickt." Ein anderer Teilnehmer sagte nach seinem Bad in der Spree, es sei ein "tolles Gefühl" gewesen. Aber: "Es war unglaublich kalt."

Die Mitglieder der BUND-Jugend sprangen bei fünf Grad Außentemperatur nahe des Bundestages in den Fluss. Da die Wassertemperatur auf ähnlichem Niveau lag, begann die Gruppe ihre Aktion mit Aufwärmübungen. Gemeinsam mit der anwesenden Linke-Vorsitzenden Katja Kipping sangen sie dabei "Hoch mit dem Klimaschutz, runter mit der Kohle".

12:00 Uhr Bundesländer rufen wegen Klimapakets Unersuchungsausschuss an

Die Bundesregierung hat auf Forderungen der Länder reagiert und Nachbesserungen am Klimapaket zugesagt. Der Bundesrat hatte zuvor Teile des Klimapakets der Bundesregierung gestoppt. Berlin und Brandenburg sowie alle anderen Bundesländer sprachen sich bei der Abstimmung am Freitag in Berlin dafür aus, den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anzurufen.

"Fridays for Future": Klimapaket "Pillepalle"

Im Rahmen eines weltweiten Klimastreiks seien bundesweit Kundgebungen und Demonstrationen in etwa 500 Städten geplant, hatte die Sprecherin von "Fridays for Future", Franziska Wessel, am Dienstag gesagt. Konkreter Anlass für den neuerlichen Aktionstag ist die UN-Klimakonferenz vom 2. bis zum 13. Dezember in Madrid.

Konkreter Anlass für den neuerlichen Aktionstag ist die UN-Klimakonferenz vom 2. bis 13. Dezember in Madrid. "Deutschland wird dort mit leeren Händen dastehen", sagte "Fridays-for-Future"-Sprecher Quang Paasch. Wegen der "Untätigkeit" der Großen Koalition verfehle Deutschland alle selbstgesteckten Klimaziele. Das "Klimapaket" sei "Pillepalle".

Die Bewegung fordert für Deutschland, bis 2035 "Nettonull" zu erreichen, also klimaneutral zu sein, den Kohleausstieg bis 2030 und 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung bis 2035.

Sendung: Inforadio, 29.11.2019, 11 Uhr

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Demonstranten in Berlin - Junge Frau mit einem Schild auf dem steht "Uns ist die Zukunft nicht egal" (Bild: dpa/ Fabian Sommer)
dpa

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55 Kommentare

  1. 55.

    Nanu? Taktik geändert? Jetzt wird nicht mehr der Klimawandel geleugnet, sondern "nur" noch die Wirksamkeit der Maßnahmen dagegen?

    Plump und durchschaubar.

  2. 54.

    "Nein hab ich nicht vergessen. Nur weil ein Problem besteht, ist nicht alles gerechtfertigt, wenn es nur "gut gemeint" ist. Wir müssen schon gucken ob das "Gut-Gemeinte" wirklich gut ist. Dies gilt es also zu untersuchen."

    da sind wir uns einig (wird ja auch getan)

    "Eine enorm teure, aber absolut nutzlose Symbolhandlung, die vielen Menschen Armut und Leid bringen würde, ist ethisch verwerflich und sozial verantwortungslos."

    da auch- weshalb alle Maßnahmen sozial verträglich zu gestalten sind. Übrigens "leisten" gerade Ärmere bereits einen erheblichen Beitrag aufgrund ihres geringen Konsums- je reicher jemand ist, desto größer ist sein CO2 Abdruck (tendenziell- Ausnahmen gibt es natürlich).
    Wenn ihnen tatsächlich Armut ein Anliegen ist, sollten sie diese direkt bekämpfen und sie nicht als Argument gegen Klimaschutz verwenden.

    Ansonsten kann man noch vieles tun, was den Klimawandel in unserem Sinne positiv beeinflusst- ihren "Thesen" zum Trotz

  3. 53.

    "dass die negativen Folgen des Klimawandels nachgewiesen und evident sind."

    Nein hab ich nicht vergessen. Nur weil ein Problem besteht, ist nicht alles gerechtfertigt, wenn es nur "gut gemeint" ist. Wir müssen schon gucken ob das "Gut-Gemeinte" wirklich gut ist. Dies gilt es also zu untersuchen.

    "Dagegen nichts zu tun, DAS wäre ethisch und sozial nicht zu rechtfertigen."

    Doch, Nichtstun ist sehr wohl zu rechtfertigen, falls das "Dagegen-Etwas-Tun" wirkungslos ist. Eine enorm teure, aber absolut nutzlose Symbolhandlung, die vielen Menschen Armut und Leid bringen würde, ist ethisch verwerflich und sozial verantwortungslos.

  4. 52.

    "Folglich ist "Klimaschutz" ethisch und sozial nicht zu rechtfertigen."

    ich fass mal zusammen: falsch

    Sie haben ganz vergessen zu erwähnen, dass die negativen Folgen des Klimawandels nachgewiesen und evident sind. Und zwar nicht "nur" irgendwann in der Zukunft, sondern hier und heute bereits. Dagegen nichts zu tun, DAS wäre ethisch und sozial nicht zu rechtfertigen.

  5. 51.

    1. Es ist nicht belegt, dass die von ihren Verfechtern "Klimaschutz" getaufte Politik irgendeine messbare Wirkung auf das Erdklima hätte, und ein solcher Beleg wäre aus grundsätzlichen Erwägungen nicht führbar.

    2. Dennnoch unterstellt, "Klimaschutz" hätte eine messbare Wirkung, ist nicht belegt, dass diese positiv wäre. Sie könnte ebensogut neutral oder schädlich sein. Ein solcher Beleg ist ebenfalls nicht führbar.

    3. Dennoch unterstellt, "Klimaschutz" hätte eine positive Wirkung, ist nicht belegt, dass diese den Schaden der "Klimaschutz"-Politik übersteigen würde.

    Dass "Klimaschutz" mit Sicherheit Schäden reißen würde, ist dagegen belegbar:

    1. Werden gesellschaftliche Ressourcen dafür vernichtet, dh der Wohlstand sinkt und Armut nimmt zu.

    2. Wirkt "Klimaschutz" als Umverteilung von arm nach reich. Wiederum wirkt das als Zunahme von Armut.

    Folglich ist "Klimaschutz" ethisch und sozial nicht zu rechtfertigen.

  6. 50.

    Es nervt, verschreckt Touristen, schadet der Wirtschaft und wird am Ende wenn es so weiter läuft für sinnlose Steuererhöhungen sorgen, die weder eine Verhaltensänderung noch dem WELTklima zugute kommen.

  7. 49.

    ...und ihr Kommentar zeigt eindrucksvoll dass Sie mutmaßen und das als Fakt/Wahrheit ausgeben.
    Denn nein ich bin kein Pädagoge und Ihre "Gruselmärchen" sind Fakten von mehreren tausend Wissenschaftlern weltweit. Aber die denken sich das wahrscheinlich nur aus damit in Berlin ein paar Kinder freitags schulfrei haben können. Ich vermute, dass Ihre Erfahrungen ihr Wissen und Ihre Erkenntnisse im Prinzip der Wahrheit entsprechen nur hats noch keiner verstanden... Wo haben Sie denn Ihre Ergebnisse veröffentlicht? Ich würde gerne mal nachlesen.

  8. 48.

    Nicht viel im Vergleich zu einem Bundesliga-Wochenende oder früher der Loveparade.

    Erwärmung hin oder her, Ende November ist es eben sch***kalt, um draussen herumzustehen. Erst wenn der Frühling gekommen sein wird, dürften sich wieder mehr "Aktivisten" finden. (Vielleicht hat auch die Honorarverteilung bei XR nicht richig funktioniert?)

  9. 47.

    Fehlt es den Klimawandelleugnern an IQ oder nur an Fantasie? Ihre Fake News sind schon einhundertmal widerlegt worden und sie wuederholen sie dennoch.

    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/fridays-for-future-133.html

  10. 46.

    Die Demonstranten traten also in "Klimastreik". Da das Klima immer noch Sonne, Regen und Wind produziert hat es noch nicht gestreikt. Wenn die Demonstranten stellvertretend streikten, müssten diese im Umkehrschluss auf PKWs, öffentliche Verkehrsmittel, Handys, Fastfood, Getränken in PET-Flaschen, Lebensmittel mit Palmöl... verzichtet haben - zum Wohle des Klimas. Super!

    Aber keine Sorge immer mehr Menschen werden demnächst unfreiwillig etwas für das Klima tun, nämlich ihre Wohnungen nicht mehr ausreichend heizen und auf diverse Lebensmittel verzichten, da sie sich diese schlichtweg nicht mehr leisten können.

  11. 45.

    Das ganze hat mich gestern zum Teil an eine Art Love Parade oder csd erinnert. Party mit politischen Aspekten. Und es gab Müll und es war wieder eine dieser tollen Demos, wo man sich fragt deshalb ist man im Dienst.
    Ja der rbb berichtet nicht neutral sondern wie es politisch passt.

  12. 44.

    Jeder, aber wirklich jeder Beitrag von Ihnen zeigt, dass Sie genau diese letzte Forderung aus Ihrem Beitrag nie gegen sich selbst erheben.

  13. 43.

    Nein vermutlich nicht, aber es ist egal wieviele demonstrieren gehen und ob wir in alles ändern, global wird sich nichts ändern

  14. 42.

    Gegenfrage: welchen Sinn hat es für SIE es gutzufinden, wenn sich FFF in Wohlgefallen auflöste?

  15. 40.

    Und glauben Sie das sich die dramatischen Klimaveränderungen auch in Luft auflösen?
    Wenn Ihnen der erste Baum aufs Autodach knallt u Sie hoffentlich nicht drin gesessen haben, denken sie dann nach?

  16. 39.

    Hallo Markus,
    ich kann mir nicht vorstellen, dass Du gestern mit dabei warst. Ich war dabei und habe in Berlin Landschaftsplanung studiert - habe also einen Blick für solche Dinge - ABER was Du beschreibst, hat mit der Demo von Gesten nichts zu tun.
    Vielleicht gab es ein paar wenige Ausnahmen, aber ansonsten blieben die Demonstranten auf der Straße. Hinter dem Demonstrationszug liefen sogar Jugendliche auf der Straße umher und sammelten die wenigen Sachen auf, die bei der Demo liegen geblieben sind.
    Die Schäden von denen Du sprichst, sind - so vermute ich - schon vorher entstanden, Stichwort: 30 Jahre Mauerfall, Bauern-Demo (wenn Du von Traktoren schreibst).
    Also schau bitte genau hin, geh zur Demo, bevor Du so etwas schreibst.

  17. 38.

    Gehen wir mal von 30.000 aus vor ein paar Wochen waren es noch wie viele? So langsam löst sich das dann wohl in Wohlgefallen auf, sehr gut.
    Ps:
    Welchen Sinn macht es für das Klima in die Spree zu springen?

  18. 37.

    Ich kann ihren Ärger verstehen. Aber Fotos von 20 Jugendlichen, die ins Wasser springen, machen nun einmal mehr her als leere Chipstüten und zertrampelte Beete! Es gab schon öfter bei youtube Videos und Fotos von Demo Camps und deren Hinterlassenschaft. Und bei der XR Aktion sah es ja auch nicht viel anders aus:
    https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/sieht-so-eine-umweltfreundliche-klima-demo-aus

  19. 36.

    Wieso interessiert die konkrete Zahl der Demonstranten, wieso intetessieren Kaffeebecher? Wieso habt ihr solche ANGST davor zu erkennen,. dass die Jungen Menschen die Wahrheit sagen?
    Und um Wahrheit auszusprechen, muss man nicht erst studieren oder steinalt sein.

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