Linda Teuteberg (M), neue Landesvorsitzende der FDP Brandenburg und FDP-Generalsekretärin, lächelt beim außerordentlichen Landesparteitag der FDP Brandenburg neben Axel Graf Bülow (r), scheidender Landesvorsitzender der FDP Brandenburg, als das Wahlergebnis zum Landesvorsitz verkündet wird. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Bild: dpa/Christoph Soeder

Landesparteitag in Wildau - Linda Teuteberg zur Brandenburger FDP-Chefin gewählt

Die FDP in Brandenburg hat Linda Teuteberg zu ihrer neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die 38-jährige Politikerin erhielt am Samstag bei einem außerordentlichen Landesparteitag in Wildau (Dahme-Spreewald) 79 Prozent der Stimmen. 

FDP an Fünf-Prozent-Hürde gescheitert

Der bisherige Vorsitzende Axel Graf Bülow hatte nach der Niederlage der Freidemokraten bei der Landtagswahl am 1. September seinen Rücktritt zum 30. November erklärt. Die FDP hatte den Wiedereinzug in den Brandenburger Landtag mit 4,1 Prozent verpasst.

Bülow war seit 2014 Landesvorsitzender der Liberalen und erst beim Parteitag im April mit 88 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Als stellvertretende Parteivorsitzende hatte Teuteberg im Frühjahr 75 Prozent der Stimmen bekommen. Als neue Generalsekretärin der Landes-FDP wählten die Liberalen Anja Schwinghoff, Kreisvorsitzende der FDP Elbe-Elster, die
69 Prozent der Stimmen erhielt, wie die Partei am Samstag mitteilte.

Die Rechtsanwältin und frühere Abgeordnete im Brandenburger Landtag ist seit 2017 Mitglied des Bundestages und dort unter anderem Sprecherin für Migration der FDP-Fraktion sowie seit April Generalsekretärin der Bundes-FDP.

Sendung: Inforadio, 30.11.2019, 14:10 Uhr

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6 Kommentare

  1. 6.

    Wieso? Frauen sind doch gleich berechtigt, in die FDP einzutreten und damit voll gleichberechtigt. Wenn sie das aus persönlichen Gründen nicht tun und das Feld den Männern überlassen, dann ist das kein Problem der Männer. Die wählen sogar trotzdem eine der wenigen Frauen zur Chefin. Was wollen Sie eigentlich mehr? Gleichberechtigung bedeutet nicht Gleichmacherei sondern nur gleiche Chancen!

  2. 3.

    Markantes Bild: einzige Frau vor lauter applaudierenden Männern. Gleichberechtigung sieht anders aus.

  3. 2.

    Ist eigentlich nicht merkwürdig, sondern ziemlich klar, lieber Herr Drs. Vette;
    hat doch der westdeutsche Namen der >Grafen> von Lammsdorfs (und demzufolge deren mentaler Anhänger) nicht einen viel besseren Klang als der alte ostdeutsche derer von Bülows?
    Zumal wenn diese so jung, weiblich und fesch anzuschauen sind?!
    Machen selbige doch auf Mattscheiben und Plakaten wesentlich mehr her -
    Ich bitte sie also, warum Ihr Erstaunen?
    Das ist halt für die Dame auf höchster Ebene als "Mitgift" doch eine schöne Hausmacht.

  4. 1.

    Erstaunlich, dass die Generalsekretärin einer Bundespartei nun auch einen Landesverband führen soll. Gibt es dafür Beispiele, die würden mich durchaus interessieren? Oder einfach: Keine Leute?

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