Zug der Traktoren an der Deutschen Oper in Berlin, 26.11.2019 (Quelle: rbb/Leytz)
Video: Abendschau | 26.11.2019 | Ricardo Wittig | Bild: rbb/Leytz

Agrarproteste in Berlin - Rund 8.600 Traktoren ziehen wieder ab

Zu den Agrarprotesten von Landwirten in Berlin sind am Dienstag deutlich mehr Traktoren in die Hauptstadt gekommen als erwartet. Rund 8.600 von ihnen blockierten weite Teile der Innenstadt. Die meisten von ihnen sind nun wieder auf dem Heimweg.

Unter lautem Hupen und mit Trillerpfeifen haben sich nach den Agrarprotesten in Berlin die Landwirte wieder auf den Heimweg gemacht. Wie ein Sprecher der Brandenburger Polizei sagte, wollten die Einsatzkräfte die Traktoren am Dienstagnachmittag in Konvois über sechs Routen aus der Stadt herausführen.

Die Polizei sprach von einer immensen Herausforderung: Anders als angekündigt, seien nicht 5.000, sondern 8.600 Traktoren nach Berlin gerollt. Teilweise hätten sich Konvois von bis zu zehn Kilometern Länge gebildet, sagte ein Sprecher. Um die Bauern auf der Landstraße zu halten, kontrollierte die Polizei die Auffahrten. Den Angaben zufolge waren - über den Tag verteilt - 500 Polizisten im Einsatz. Auch die Rückfahrt der Landwirte wird laut Polizei wieder zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

    • Freier Verkehr
    • Staugefahr
    • Stau
    • Sperrung

    Stand: {{time}} Uhr – in Kooperation mit der VMZ Berlin.

  • "Längster Parkplatz Deutschlands"

    Die Veranstalter, die Bauern-Initiative "Land schafft Verbindung", sprach von rund 40.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ursprünglich waren nur rund 10.000 Menschen im Regierungsviertel erwartet worden. Aufgrund der Demo kam es zu massiven Verkehrseinschränkungen. Vor allem im Westteil Berlins ging streckenweise gar nichts mehr. Auch Busse und Straßenbahnen waren betroffen.

    Laut Polizei verliefen die Proteste in Berlin ohne größere Zwischenfälle. Bis zum späten Nachmittag habe es drei Verkehrsunfälle und einen Verstoß gegen das Waffengesetz gegeben, sagte ein Sprecher. Demnach ist am Rande der Demonstration mit einer Schreckschusswaffe geschossen worden. Die Polizei zählte auch mehrere Falschparker: Sie hatten ihre Traktoren auf Grünstreifen abgestellt.

    Am Mittag hatte die Traktoren-Schlange eine Länge von rund sechs Kilometern erreicht. Wie ein Sprecher der Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) sagte, parkten zwischen Brandenburger Tor und der Wundtstraße in Berlin-Charlottenburg bis zu fünf Maschinen nebeneinander. Auf Twitter sprach die VIZ scherzhaft vom "längsten Parkplatz Deutschlands".

    Bis zu 50 Minuten länger auf der Heerstraße

    Auf der südlichen Stadtautobahn in Berlin wurden die Ausfahrten Tempelhofer Damm, Kaiserdamm und Beusselstraße gesperrt. Auch der Tiergartentunnel war dicht. Zudem wurden der Große Stern sowie die Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Ernst-Reuter-Platz gesperrt. Auch der Kaiserdamm und die Bismarckstraße wurden für den normalen Verkehr gesperrt, es wurden mehrere Querungsmöglichkeiten eingerichtet. Bis zu 50 Minuten länger brauchten Autofahrer auf der Heerstraße, wo sich der Verkehr am Morgen wegen der Sternfahrt ebenfalls staute.

    Allein 1.000 Traktoren in Richtung Nauen

    Nach Angaben der Brandenburger Polizei waren die ersten Landwirte bereits in der Nacht mit ihren Fahrzeugen am Brandenburger Tor eingetroffen. Mehrere Tausend Traktoren folgten am frühen Dienstagmorgen aus Brandenburg, allein in Perleberg nächtigten nach Angaben der Polizei knapp 550 Landwirte mit ihren Traktoren auf einem Sammelplatz. "Auf der Route von Perleberg in Richtung Nauen sind 1.000 Fahrzeuge, die wir am Stück nach Berlin leiten", wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Dazu stießen kontinuierlich weitere Fahrzeuge. "Das wird eine Weile dauern."

    Bei Überholmanövern kam es zu zwei Unfällen. Die Brandenburger Polizei rief Autofahrer zur Vorsicht auf. "Überholen Sie nur an übersichtlichen Stellen und wenn Sie die gesamte Überholstrecke überblicken können!", twitterte die Brandenburger Polizei. Unter @PolizeiBB_E informiert sie auf Twitter fortlaufend über aktuelle Sperrungen und Staus.

    Landwirte fürchten um ihre Existenz

    Aufgerufen zur Sternfahrt hat die Initiative "Land schafft Verbindung", die sich als politisch neutraler Zusammenschluss von bislang rund 30.000 Bauern bezeichnen. Der Protest der Landwirte richtet sich unter anderem gegen geplante schärfere Vorgaben zum Insekten- und Umweltschutz und weitere Düngebeschränkungen zum Schutz des Grundwassers. Dadurch würden landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Existenz gefährdet, argumentieren sie. Die regionale Lebensmittelproduktion sei in Frage gestellt.

    Das Agrarpaket der Bundesregierung sieht mit Verweis auf den Umweltschutz ein Verbot bestimmter Pflanzenschutzmittel vor, muss aber noch in Bundestag und Bundesrat beraten werden. Die Bauern fordern eine Aussetzung.

    Protest gegen schärferen Umwelt- und Naturschutz

    Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hat die geplanten Neuregelungen zum Umwelt- und Tierschutz verteidigt. Sie versprach, beim Insektenschutz jede Maßnahme mit den Landwirten zu besprechen und auf ihre Wirkung zu untersuchen. Gleichzeitig rief sie die Agrarbranche auf, sich gesellschaftlichen Erwartungen zu stellen. Wo zu viel Nitrat im Grundwasser sei, müsse man reagieren, sagte Klöckner mit Blick auf strengere Düngeregeln. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) warb um Verständnis für das Agrarpaket, musste aber viele Buhrufe hinnehmen.

    Sendung: Abendschau, 26.11.2019, 19:30 Uhr

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    155 Kommentare

    1. 155.

      Ich verstehe schon, was sie meinen :) . Allerdings, als ich im September/Oktober an die Ostsee gefahren bin, war die Scheibe von den vielen Insekten einfach zu.

    2. 154.

      Früher musste man nach der Ankunft mit Mückenschwamm die Scheibe scheuern. Heut' reicht einmal Wischer betätigen... Wer die Unterschiede ignoriert, ist blind (und sollte nicht autofahren).

      und wer die Insektenreste auf der Windschutzscheibe nach über 500km Fahrt nicht erkennen kann, ist ebenfalls blind ;-)
      oder als Verkehrshindernis mit 70kmh auf der rechten Fahrbahnspur unterwegs...

      das können Sie sich jetzt selber aussuchen.

    3. 153.

      https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/elektroautos_bf.pdf
      Seite 10 und folgende... : Welche weiteren Umweltwirkungen hat Elektromobilität?
      Aber ich empfehle Ihnen einfach mal alles davon zu lesen.

      https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-10/elektromobilitaet-oekobilanz-batterie-e-autos-akkus-brennstoffzellen/komplettansicht

      Und wenn Sie das gelesen haben, können Sie hier weiter lesen und dann selber entscheiden, wie sauber Ihr Tesla in Wirklichkeit von Produktion über Stromgeneration und spätere Entsorgung im Vergleich zu Benziner / Diesel ist.
      Btw. Tesla Fahrzeuge sind in der Fahrzeugklasse "Oberklasse" angesiedelt. Wenn ich meine Fahrzeuge gegen E-Autos wechseln würde, würde ich der Umwelt mehr schaden als nutzen.

      https://www.ifeu.de/projekt/umweltrechner-elektromobilitaet/
      http://emobil-umwelt.de/index.php/online-tool

      da können Sie ja selber gucken, wie sauber Ihr Tesla im Vergleich zu Oberklasse Benziner/Diesel ist

    4. 151.

      Früher musste man nach der Ankunft mit Mückenschwamm die Scheibe scheuern. Heut' reicht einmal Wischer betätigen... Wer die Unterschiede ignoriert, ist blind (und sollte nicht autofahren).

    5. 150.

      Wir brauchen doch die Bauern. Keine Bauern kein Getreide , Gemüse, Obst und Fleisch ! Nur sollte Fleisch teurer gemacht werden und nicht in Massen und billig in den Supermärkten verkauft werden. Man sollte generell nicht so viel Fleisch verbrauchen.

    6. 148.

      Einzigartig auf der Welt.
      Wir zahlen ihnen Geld in Form von Ausgleichzahlungen (Subventionen) damit sie die Umwelt zerstören können und später auch noch die Strafen von fast einer Million €/Tag. Enteigen und das Land verteilen so das jeder sich selbst versorgen kann.

    7. 147.

      So ein Quatsch, was sie da schreiben.
      Einfach mal einschlägige und wissenschaftliche Dinge lesen!

    8. 146.

      Sorry, die bittere Ironie meines Posts ist wohl nicht durchgedrungen.
      Bei @Oberhavelerin war ich mir da nicht so sicher, ob das ernst gemeint sein kann.
      Offenbar sind da die Parallelwelten zwischen oben und unten oder meintewegen auch "aufgeklärtem "Städter und Bauer ziemlich verfestigt.
      Na, vielleicht hat ja der Trecker-Protestzug durch Berlin doch noch einen Nutzen gehabt.

    9. 145.

      ...und dass es auf der Fahrt nach Gelsenkirchen gar keine Insekten mehr auf der Windschutzscheibe gibt!


      Die Insekten auf der Windschutzscheibe... entweder fahren Sie nur bei Regen oder sie schleichen mit maximal 70kmh auf der rechten Spur und bremsen alle LKW´s aus.

      Ich fahre einmal die Woche von über Berlin bis nach Aachen runter und komme auch durch den Pott - habe auch dort einige Termine - und habe die Scheibe ständig voll von Insekten.
      Es sei denn, es ist zu nass, zu viel Regen, zu kalt oder es gibt aktuell keine, welche auf Autos oder LKW´s sterben könnten.

    10. 144.

      stellen fest, dass man unser Wasser nicht mehr trinken kann (zuletzt zur Industrialisierung Ende vorletztes Jahrhundert Ruhrpott), dass Tierchen tot vom Himmel fallen...

      Warum kann man unser Wasser nicht trinken? Das deutsche Leitungswasser hat in der Regel eine sehr gute Qualität. Alternativ kann man sein Wasser ja noch mit einem Wasserfilter filtern lassen, damit weniger Kalk oder sonstige Schwebeteilchen im Wasser sind. Kenne niemanden, der in Deutschland durch trinken von Leitungswasser krank wurde und wenn, dann hat es andere Gründe!

      Es fallen nicht nur Tierchen tot vom Himmel, die fallen auch einfach so tot um. Beim Menschen oft nicht anders.
      https://www.vdma.org/documents/105662/15983179/Trinkwasserqualitaet_in_Deutschland.pdf/0848d308-15a5-406c-84ac-a0a45ed02ed0

    11. 143.

      Die Luft verschmutze ich dank Tesla auch nicht mehr, so daß ich mich jetzt mehr auf den ganz annehmlichen Berliner Geruch, insbesondere an der Frankfurter Allee oder im U-Bhf Schönleinstraße, konzentrieren kann.

      Richtig. Die Luft wurde für Ihren Tesla bei der Produktion irgendwo anders verschmutzt. Genauso wie die Stromerzeugung für Ihr Fahrzeug, worunter dann andere Menschen leiden mussten.
      Aber Sie haben natürlich Recht. Dort, wo SIE fahren, ist die Luft sauberer... Wenn alle so denken würden, wie Sie, dann wären die Städte Luftkurorte und dort, wo der Strom her kommt, kann man keine 50 Meter weit sehen und kann nur mit Atemschutz die Straßen betreten. Weiter so...

      wir sind auf einem guten Weg!

    12. 142.

      weil es außer Traktor und Fahrrad keine anderen Verkehrsmittel gibt? Trecker sind jetzt ja nicht unbedingt die bevorzugte Transportmaschine zum Überwinden größerer Strecken. Ich bin mir sicher, die meisten Landwirte haben auch noch Autos- oder könnten, ach Du Schreck, auch mit der Bahn anreisen. Ich weiß, abwegig...

      Trecker sind nicht zum überwinden größerer Strecken da... was denken Sie, wieviele km zusammen kommen, wenn man die Felder bestellt oder erntet? Ob man nun x Felder x Tage lang abfährt oder ob man 200km für eine Fahrt nach Berlin zwecks Demo fährt, wird für Brandenburger Bauern keinen Unterschied machen.
      Und mit der Bahn... ach Du Schreck... es gibt gar nicht so viele Bahnhöfe in Brandenburg, wo man mal eben schnell hinkommt. Vielleicht sollte man mal mit dem Rad Urlaub in Brandenburg machen und mal gucken, wo es überall Bahnhöfe gibt und wie die Verkehrsanbindungen sind und dann mal schauen, wo die Bauern ihre Höfe haben.

    13. 141.

      (1)Der letzte Satz ist der beste, wollen doch alle ein ländliches Flair im Zentrum von Berlin.

      Naja... das mit dem Zentrum von Berlin ist gut angesprochen. Manchmal habe ich das Gefühl, als ob nicht nur die Stadtmenschen selbst ein wenig engstirnig durch Ihre Stadt laufen sondern auch die Politiker so langsam vergessen, das es außerhalb von Metropolen oder Städten auch noch ein Leben statt findet, wo es nicht so schön bequem bezüglich Verkehrsanbindung ist. Auf dem "Land" braucht man zum erreichen einiger Dörfer mit dem PKW rund 20 bis 30 Minuten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man diese Städte oder Dörfer auch bequem erreichen. Keine Frage. Allerdings nicht in 20 oder 30 Minuten sondern in 2,5 Stunden aufwärts. Viele Pendler fahren zum Teil bis zu 150km einfache Strecke vom Wohnort zur Arbeit - ohne sich zu beschweren -

    14. 139.

      Etwas einseitig Ihr Kommentar was uns Verbraucher betrifft. Viele und dazu zähle auch ich, müssen schon auch nach den Preis schauen. Denn nicht wenige können sich den Luxus wie dieser User@ Irritierter leisten und seine Haushaltshilfe zum Einkaufen loszuschicken. Wenn ich es könnte, würde ich auch nur noch den Bio-Supermarkt ansteuern.

    15. 138.

      Das kann passieren, aber dennoch sollten wir bei unseren Lebensmitteln nur regional denken (evtl. noch EU-weit). Überall in der EU sollten die gleichen Standards gelten, und zwar hohe Standards. Und diese müssen häufig überprüft werden, und zwar unangemeldet, mit empfindlichen Folgen für Betrüger oder Straftäter. Dann ist der Wettbewerb fair.


    16. 137.

      Siehst Du, AufAchse, da findet schon der erste Umdenk-Prozess statt, im Balkonkasten, im Schrebergarten. Ich bin seit 40 Jahren der Öko in der Familie, der Bienenfütterer, ein Spinner im Garten quasi, aber es ist mir wichtig, jedes Tierchen "ordentlich" zu behandeln. Wie es ein Geben und Nehmen ist. Als Kind wusste ich es nicht, aber mein uralter Nachbar - 1890 geboren - hat mir mit seiner wortkargen ostwestfälischen Art ganz viel "gezeigt", Vorbild durch Handeln.

      Ich habe ignoriert, was inzwischen technisch möglich ist, Landwirtschaft wenig beobachtet jahrelang. Und nun wachen wir alle auf (Danke, Greta) und stellen fest, dass man unser Wasser nicht mehr trinken kann (zuletzt zur Industrialisierung Ende vorletztes Jahrhundert Ruhrpott), dass Tierchen tot vom Himmel fallen und dass es auf der Fahrt nach Gelsenkirchen gar keine Insekten mehr auf der Windschutzscheibe gibt!

      Ich möchte nicht den Insekten folgen und zur aussterbenden Rasse gehören!

      Umdenken jetzt! Auch die Bauern!

    17. 136.

      Wenn bei mir ein Eindruck der sicher eindrucksvollen Demonstration zurück geblieben ist, dann der, ....
      dass die Landwirte in einen gesellschaftlichen/politischen Diskurs miteinbezogen und nicht übergangen werden wollen, wo am Ende auch ihr wirtschafltiches Überleben sicher gestellt ist, wo wir Konsumenten begreifen, dass gute, saubere Produkte ihren Preis haben, wo Mega-Deals mit Südamerika, zwecks Billig-Wareneinfahr landw. Erzeugnisse besprochen und verhindert werden, wo Massentierhaltung- und die Arbeit der einzelner Landwirte (nur diese sind nach Berlin gekommen, um zu demonstrieren) auseinandergehalten werden usw. usf. All das hat die Politik verpennt. Und die Medien haben leider nicht wirklich zu einer Erhellung all dieser Fragen und Umstände beigetragen.

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