Blick von der Aussichtsplattform nach Nordost auf die Königstraße und Bahnhof Alexanderplatz, 1919. (Quelle: akg-images/Gebrüder Haeckel)
Audio: Inforadio | 31.12.2019 | Interview mit Jens-Holger Kirchner | Bild: akg-images/Gebrüder Haeckel

Interview | 100 Jahre Groß-Berlin-Gesetz - Die Metropole, die immer weiter wachsen muss

Das am 27. April 1920 verabschiedete Groß-Berlin-Gesetz machte aus mehreren überfüllten Städten eine Metropole mit fast vier Millionen Einwohnern. Heute sagt der Stadtentwicklungsexperte Jens-Holger Kirchner: Es ist Zeit, dieses Gesetz fortzuschreiben.

Dieser Beitrag erschien erstmals am 31.12.2019 auf rbb|24

rbb: Herr Kirchner, Ortsteile wie Buckow, Buch oder Heinersdorf gehörten bis zum 1. Oktober 1920 nicht zu Berlin, dann trat das Groß-Berlin-Gesetz in Kraft. Heute ist das vielen in der Stadt vermutlich gar nicht mehr bewusst.   

Jens-Holger Kirchner: Auch Pankow oder selbst Charlottenburg wären nicht in Berlin gewesen. Damals platzte die Stadt aus allen Nähten. Die Umlandgemeinden prosperierten, die konnten vor Kraft nicht laufen. Aber sie haben sehr wohl auch einen Beitrag geleistet für die städtische Infrastruktur von Berlin. Seien es die Rieselfelder, die Wasserversorgung oder eben die Krankenhäuser. Das sind so Sachen, an die man sich schon erinnern sollte, auch für die Zukunft.  

Karte von Berlin 1902: Pankow und Reinickendorf
Pankow 1902 | Bild: Pharus Verlag Berlin

War das damalige Berlin also abhängig von seinem Umland?

Ja. Und heute heißt es: Berlin kann nicht ohne Brandenburg, aber Brandenburg ist ohne Berlin auch nix. Und bei den mitunter komplizierten Beziehungen zwischen beiden Ländern, zwischen der großen Stadt und den Umlandgemeinden, sind schon Parallelen zu ziehen zwischen damals und heute. Gucken Sie sich mal in den Umlandgemeinden die Rathäuser an. Der Kreistag und die Kreisverwaltung im Landkreis Barnim - das ist alles vom Feinsten.

Wir Berliner mit unserer notorischen Finanzknappheit waren da immer hochgradig neidisch. Aber es ist eine Illustration dessen, was im unmittelbaren Umfeld von Berlin passiert. Das heißt ja nicht umsonst "Speckgürtel". Wie groß auch der Nutzen ist, den die Umlandgemeinden aus der Berlinnähe ziehen: Gemeinsames Handeln aber auch gemeinsames Denken für die gesamte Region sind das Gebot der Stunde.

Sie haben alle Ebenen der Berliner Verwaltung erlebt, vom Bezirk bis zum Senat. Wie hat das Groß-Berlin-Gesetz von damals die Verwaltung bis heute geprägt?

Es hat Berlins Grenzen beeinflusst, im doppelten Sinne. Einmal natürlich die Grenze zu Brandenburg, die immer noch in allen Planungen ausgewiesen ist. Und dann die Verwaltungsgrenzen, die ja auch manchmal Denkgrenzen sind. Gerade im Verkehr war es lange so, dass etwa der "Stadtentwicklungsplan Verkehr"  – jetzt heißt er "Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr" – weitgehend ohne Brandenburg stattgefunden hat. Obwohl die vielfältigen verkehrlichen Verflechtungen zwischen Brandenburg und Berlin virulent sind, das erleben die Bürgerinnen und Bürger jeden Tag. Trotzdem weiß bis heute niemand, wie eigentlich die Aufteilung der Verkehrsmittel für die Pendlerinnen und Pendler ist: Es gibt zwar Vermutungen. Aber wer nun wirklich unterwegs ist und womit – Straßenbahn, U-Bahn, Auto – das weiß keiner

1920 - ein Jahr der Gegensätze

Und wie sieht es konkret mit dem Verhältnis zwischen Bezirken und Landesregierung aus?

Es gab schon damals Konflikte ohne Ende, auch markige Sprüche wie "Es schütze uns des Kaisers Hand vor Großberlin und Zweckverband" [der Zweckverband Groß-Berlin bestand von 1912-21]. Das müssen also schon heftige Auseinandersetzungen gewesen sein. Das ist allerdings schon lange her, und spielte lange keine Rolle. Nach der Wende war dann der Unterschied Ost-West wichtiger, die Mauer in den Köpfen und die unterschiedlichen Standards, etwa in den Infrastrukturen. Doch seit zehn, fünfzehn Jahren ist nun wieder die wachsende Stadt Thema. Und es ist nicht bloß die Stadt, sondern die Metropolregion. Wie gesagt: Berlin ist ohne Brandenburg nix; Brandenburg ohne Berlin auch.

Karte von 1902: Rixdorf
Rixdorf 1902, heute NeuköllnBild: Pharus Verlag Berlin

So dachten wohl auch 1920 viele Menschen. Aber trotzdem: Warum gab es diese Mega-Fusion, nach der Berlin plötzlich fast vier Millionen Einwohner hatte?

Aus Praktikabilitätsgründen. Wenn ich mir überlege, wie das damals alles organisiert war: Zigtausend Straßenbahnlinien, etliche Einzelunternehmen etwa bei der Wasserversorgung oder der Müllentsorgung. Das war für eine Metropole schwer zu organisieren. Dazu kam dann sicherlich auch ein fiskalischer Aspekt: Warum sollten die Bürger, die in Berlin arbeiten und vielleicht schon damals gutes Geld verdient haben, in Brandenburg Steuern zahlen? Das ist ja auch heute noch präsent, diese ganze Nutzung der Infrastrukturen durch die jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner des Nachbarlandes.  

Andererseits waren Städte wie Charlottenburg oder Spandau eigenständig und selbstbewusst. Sind das die Bezirke bis heute oder gibt es sowas wie eine "Groß-Berliner-Identität"?

Nö. [lacht] Ich habe noch nie erlebt, dass sich irgendwer in einem Bezirk als Berliner fühlt. Das sind immer Kreuzberger oder Charlottenburger oder Spandauer. Spandau ganz besonders, die "freie Havel-Republik". Da wird natürlich ein bisschen Folklore betrieben. Aber ich finde das ja nicht schlecht: selbstbewusste Bezirke, selbstbewusste Landkreise, selbstbewusste kommunale Ebene. Sie sind der Ausdruck eines positiv besetzten bürgerlichen Engagements.

Aber das Groß-Berlin-Gesetz ist doch dann in diesem Punkt gescheitert: Das eine, große Berlin gibt es nicht.

Das sehe ich anders. Vielfalt ist unsere Stärke. Da muss man einfach auch souverän sein und sagen: Nee, das Berliner Stadtmodell ist nicht die eine Mitte, wo sich alles zentral fokussiert. Wir haben ja auch ein anderes, förderalistisches Staatsverständnis. Und ich finde nicht, dass das Gesetz gescheitert ist, sondern man sollte es mal langsam weiterschreiben.

Was heißt "weiterschreiben"?

Zum Beispiel, dass es nicht mehr "Bernau bei Berlin" sondern "Bernau von Berlin" heißen sollte. Weil die Siedlungsstrukturen in den nächsten Jahrzehnten noch weiter wachsen werden und fließend ineinander übergehen. Wenn sie in Mahlsdorf unterwegs sind, wissen sie irgendwann nicht mehr, ob sie in Hönow sind oder in Hoppegarten. Oder nehmen Sie Falkensee und Spandau. Solche Beispiele gibt es viele. Da sollte man ernsthaft darüber nachdenken, ob diese Stadt nicht auch, was die Gebiete betrifft, weiter wächst. Die Fusion zwischen Berlin und Brandenburg war ja mal so eine Überlegung. Es gibt doch genügend verwaltungs- und kommunalpolitische Ansätze. Weil alle erkannt haben, dass diese Grenzen künstlich sind. Es würde viel einfacher sein, wenn man diese Grenzen auch überschreitet, was Verwaltung, Planung und vor allen Dingen die Realisierung gemeinsamer Projekte betrifft.

Die Verkehrswegeplanung zum Beispiel könnten sie wesentlich einfacher machen. Stellen Sie sich mal vor, heute wollen sie eine U-Bahn nach Brandenburg bauen. Da schlagen alle die Hände über dem Kopf zusammen. Damals, vor hundert Jahren, war das üblich. Was die Planung von Infrastruktur angeht, die ja der Siedlungsentwicklung vorausgehen muss, wäre das wesentlich einfacher.

Karte von Berlin 1902: Das "alte" Berlin vor dem Groß-Berlin-Gesetz 1920
Bild: Pharus Verlag Berlin

Sie würden also ein "Update" zum Groß-Berlin-Gesetz von 1920 machen, mit weiteren Eingemeindungen?

Nicht bloß Eingemeindungen, das hört sich so nach Okkupation an. Sondern man muss für diese Region das Beste suchen, auch zum Nutzen der Gemeinden rund um Berlin. Das ist das Gebot der Stunde. Und da sind natürlich hundert Jahre Groß-Berlin nicht bloß ein guter Anlass, sondern auch ein guter Zeitpunkt.

Die Stadterweiterung 1920 sollte allerdings auch stärker zentralisieren. Wäre es einfacher, wenn Berlin nur noch aus dem Roten Rathaus regiert werden würde?

Nein, ohne Bezirke geht es nicht. Die haben ihre Aufgaben. Was ich mir wünsche – und auch deswegen ist so eine Debatte wichtig – ist, dass wir mal aus diesem Loch rauskommen, in dem sich Berlin gerne befindet: Da schimpfen die Bezirke über die Senatsverwaltung und umgekehrt. Es ist eine gemeinsame Stadt, jeder hat seine Rolle.

Wir brauchen vermutlich sogar mehr als zwölf Rathäuser, wenn die Stadt weiter wächst. Ich bin immer ein großer Freund von Anpassungen an Gegebenheiten. Diese Bezirksfusionen geschahen seinerzeit unter völlig anderen Voraussetzungen, damals hieß es, die Stadt schrumpft. Das ist heute nicht mehr so. Pankow mit über 400.000 Einwohnern ist fast schon zu groß, weil die Verwaltung gar nicht mit gewachsen ist.  

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Gespräch führte Sebastian Schöbel.

Sendung: Inforadio, 31.12.2019

16 Kommentare

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  1. 16.

    Hallo Team rbb24.de.
    Was ist das für ein merkwürdig unpassender Beitrag von 2019?
    Hat sich wohl jemand mit der Tastatur vertan oder war es doch zuviel Sekt?

    Aber zum Thema:
    Berlin hat ein wirklich wichtiges Thema unter den Tisch fallen lassen. Für jeden Dreck wird ein Festtag kreiert und 100 Jahre Großstadt Berlin wird bewusst versteckt und nicht gefeiert. Allerdings ist von den aktuellen Provinzpolitikern aber auch nicht anderes zu erwarten, lieber kümmern die sich um breite Fahrradwege.

  2. 15.

    Solange sich Menschen in Verwaltung und Co. nur Sorgen darum machen, wer für was zuständig sei, werden die zu bearbeitenden Anliegen nicht weniger.

    Schade, dass zu Berlin so wenig Expertise sichtbar ist für den rbb. Es wäre angemessener, öffentliche Hochschulen um Informationen zu fragen. Gerade in Richtung Soziologie würden einige Erkenntnisse die Mär von der stets wachsenden Stadt ziemlich schnell widerlegen.

    Auch historisch wurde völlig ausgeblendet, dass seit der Jahrhundertwende bis zum Ende der Kaiserzeit auch hier eine massive Landflucht herrschte, die zu katastrophalen Lebensbedingungen in den Städten führte, von Mehrfachbelegung ein und derselben Mietwohnung bis hin zu enormer Kriminalität und auch Alkoholsucht, ganz zu schweigen von den hygienischen Bedingungen.

    Die Unterkomplexität, für den eigenen Wohlstand sei man zwingend selbst, für eigene Armut seien zwingend Andere verantwortlich, ist eine historische Kontinuität wie auch die Ablehnung von Veränderung.

  3. 14.

    Zur Wahrheit gehört aber auch wo das Geld in den Gemeinden um Berlin herkommt? Es ziehen immer mehr Menschen raus ins Umland die in Berlin arbeiten und ihre Steuern in den Zuzugsgemeinden bezahlen. Die Infrastruktur der umliegenden Gemeinden wird also auch von den Arbeitnehmern und Firmen die ihre Aufträge Hauptsächlich in Berlin generieren bezahlt. Das Berlin eine schlechte Verwaltung hat steht auf einem anderen Blatt. Berlin wird sich so eh nicht weiterentwickelt mit diesem Senat.

  4. 13.

    Kurze Ergänzung: Zu der leider (noch) nicht zu besichtigenden Ausstellung zur Thematik der Entwicklung (Groß)berlins im Märkischen Museum gibt es einen interessanten Internetauftritt: Auf der Seite:
    " https://1000x.berlin/ " gibt es ein reichhaltiges Fotomaterial, geordnet nach Stadtbezirken und Themen (Freizeit/Wohnen/Arbeit/Sport...).

  5. 12.

    Eine gemeinsame Planung Berlin und Brandenburg gibt es doch schon und wird immer weiter fortgeschrieben. Dazu müssen sich die beiden Länder ja nicht vereinigen. Brandenburger und Berliner passen von der Mentalität irgendwie auch nicht zusammen. Eigentlich ist es gut so wie es ist. Wenn gemeinsame Projekte wie ÖPNV Verbindungen zwischen Brandenburg und Berlin jetzt noch schneller geplant und umgesetzt würden, wäre es genial - und das ohne Trauschein.

  6. 11.

    HALT: glücklicherweise gibt nicht nur "die"´Berliner -als inReinickendorf Geborener, lebend in Pankow, bin ich auf keinen Fall für die Realisierung Herrn Kirchners Gedankengut.
    Berlin platzt aus allen Nähten, vor allem, weil Hipster aller Nationen hier die Atmsophäre innerstädtisch "so schön bunt machen". Damit meine ich, dass ich als "Berliner" hier mich weigere, Leuten in Englisch zu antworten, wenn sie keine Touristen sind.
    Außerdem darf das bisschen Grün, was Berlin noch hat (bis es eh stirbt) nicht noch weiter zerstört werden, wie es Hr. K. auch noch plant.
    Ich bin ebenfalls dafür, Berlin in seinen Grenzen zu halten, ich kenne keine andere Stadt in Europa, die so bekloppt ist in Sachen Betonieren, Grünflächenzerstörung und Expansionsgedanken, wie diese Stadt, die nicht mehr so wirklich das Berlin ist, was ich mal mochte. Die Dinge, die Berlin ausgemacht haben, wurden und werden durch Zuzügler zerstört.
    Anstatt sich heimisch zu machen, muss Berlin immer neu erfunden werden. :-(

  7. 10.

    Man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, dass Tesla nach Eröffnung seiner Fabrik nicht mit der Ortsbezeichnung "Grünheide (Mark)" wirbt, sondern mit "Berlin-Grünheide".

  8. 9.

    Zahlenmäßig unterscheidet sich das heute schon: Während Frankfurt a. M. ohne entsprechendes Gesetz heute weniger als 700.000 Einw. hat bei 1,8 Mill. in dem bezogenen Umland, sind es heutzutage in Berlin unter 1 Million, die im Speckgürtel von Berlin leben.

    D. h. nichts anderes, als dass alle wesentlichen Gebiete schon 1920 eingemeindet worden sind und durch den Vier-Mächte-Status Berlins der Wille nicht sonderlich groß war, in dessen Nähe zu ziehen. Potsdam als erklärte Antipode zu West-Berlin ggf. ausgenommen.

    Ich schätze an Holger Kirchner dessen offene Denkweise zuzügl. profunder Sachkenntnis. Manchmal aber, wie am Beispiel Kastanienallee in Berlin-Prenzlauer Berg, outet er sich als pedantischer Amtswalter. Falkensee wird nicht zu Berlin kommen, Potsdam erst recht nicht.

    Schon allein das bloß randständige Erwähnen von Spandau und Köpenick in Touristenbroschüren, wobei beide Städte älter sind als Berlin, erhöht nicht unbedingt die Bereitschaft, Teil Berlins zu werden.

  9. 8.

    "Gucken Sie sich mal in den Umlandgemeinden die Rathäuser an. Der Kreistag und die Kreisverwaltung im Landkreis Barnim - das ist alles vom Feinsten.
    Wir Berliner mit unserer notorischen Finanzknappheit waren da immer hochgradig neidisch."

    Das sagt eigentlich alles. Berlin ist notorisch pleite und will das brandenburgische Geld.
    Die Berliner in ihrer großspurigen Art haben doch direkt nach Maueröffnung brandenburgische Gemeinden beansprucht. Hat nur ein paar Monate gedauert bis die ersten Schilder standen mit "Berlin-Kleinmachnow", Berlin-Teltow" usw., das ist in den Medien auch heute noch gebräuchlich.

    Wir haben es abgelehnt, von Berlin aus regiert zu werden, findet euch damit ab!

  10. 7.

    Der Speckgürtel wird vor allem bewohnt, weil der Herr Senat Berlin es nicht schafft, Freiflächen zu bebauen. Wenn es in Berlin nix zu wohnen gibt, nimmt man woanders ne Wohnung. Ganz einfacher Sachverhalt. Liegt bestimmt nicht daran, dass Brandenburg so g.. ist. Brandenburg ist schön. Schön leer. Schön einfach. Einfach schön. Aber keine Metropole. Schlafstadt nannte man das früher. Man fuhr zum Pennen heim in die Schlafstadt. Das Leben gestaltete man da, wo es tobte, in der Stadt.

  11. 6.

    "Und heute heißt es: Berlin kann nicht ohne Brandenburg, aber Brandenburg ist ohne Berlin auch nix"
    Was für eine arrogante Einstellung von Herrn Kirchner! Ich glaube Brandenburg kann sehr gut ohne Berlin. Da gab es mal eine interessanten Spruch:
    "Lieber der Turban des Sultans als die Mitra des Papstes!"
    Alles, bloß keine Fusion mit Berlin!

  12. 5.

    Gott sei Dank entscheidet Berlin nicht alleine über ein Ausgreifen seines Gebietes oder, Gott bewahre, einer Fusion mit Brandenburg.
    Menschen, die Berlin Richtung "Speckgürtel" verlassen, haben dafür gewiss ihre Gründe. Ob diese Brandenburger unbedingt wieder zu Berlin gehören wollen, wage ich zu bezweifeln.

  13. 4.

    Berlin soll uns in Ruhe lassen und die linken Chaoten behalten. Wir sind froh, dass wir die gerade erneut los geworden sind. Auf eine Eingemeindung können wir verzichten.

  14. 3.

    Moin, und frohes Neues...
    "44 Prozent der Bevölkerung Brandenburgs, also 1,9 Millionen Menschen, wurden damit Berliner" - ist das nicht krass? Würde heute der Speckgürtel eingemeindet, wäre es vermutlich nicht anders. Sollte man das nicht mal genauer überdenken, das könnte doch Sinn machen .. Auf jeden Fall aber gefällt mir Kirchners Denkweise, und er ist diese Woche schon der zweite, der das laut denkt. Dass nämlich ein näheres Zusammenrücken der Länder unbedingt nötig und sinnvoll ist.

  15. 2.

    Hi Stefan,

    Ups, wir waren wohl schon gedanklich beim Korken knallen. Haben wir geändert. Danke und einen guten Rutsch.

  16. 1.

    "Das Groß-Berlin-Gesetz vom 1. Oktober 2020".

    Gibt es gar kein Korrekturlesen mehr?

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