Nina Stahr (links), Michael Cramer (Mitte) und Werner Graf (links) auf dem Landesparteitag der Berliner Grünen (Foto: dpa/Christoph Soeder)
Video: Abendschau | 07.12.2019 | Sylvia Wassermann | Bild: dpa/Soeder

Landesparteitag - Grüne wollen keine Automobilmesse in Berlin

Die Grünen in Berlin haben auf ihrem Landesparteitag gegen eine Ausrichtung der Frankfurter Automobilmesse in Berlin gestimmt. Damit haben sie sich gegen Linie der Parteispitze entschieden. Auch ein radikaler Verkehrsumbau ist geplant.

Die Berliner Grünen wollen keine Internationale Automobilausstellung (IAA) in Berlin. Eine knappe Mehrheit stimmte am Samstag auf einem Landesparteitag im Park Inn Hotel am Alexanderplatz gegen eine Bewerbung für die Messe.

Damit haben sich bei den Berliner Grünen die scharfen Kritiker der Frankfurter Automobilmesse durchgesetzt. Sie sehen keinen Gewinn in einer Messe, bei der das Auto im Mittelpunkt steht, selbst wenn dort mehr Elektroautos präsentiert würden. Der Parteitag hat damit mehrheitlich die Linie der grünen Wirtschaftssenatorin Ramona Pop und des Grünen-Landesvorstands abgelehnt.

"Steinzeitliche Leistungsschau"

Die Frankfurter IAA nennt der Grüne Landesvorsitzende Werner Graf eine "steinzeitliche Leistungsschau". Unter dem Jubel der Delegierten sagte Graf, wenn sich die IAA in Berlin ansiedeln will, reiche ihm ein bisschen Greenwashing nicht.

Michael Müller (SPD) für IAA in Berlin

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller vom Koalitionspartner SPD würde die IAA dagegen gerne von Frankfurt am Main nach Berlin holen. Er hatte sich im Oktober mit einem Brief an die großen deutschen Automobilhersteller gewandt und sie darin um Unterstützung für den Standort Berlin gebeten.

Wegen sinkender Besucher- und Ausstellerzahlen steckt die IAA in Frankfurt am Main in einer Krise. Eine automatische Vertragsverlängerung über 2019 hinaus ist laut Messegesellschaft Frankfurt nicht vorgesehen. Ein neuer Standort erscheint genauso möglich wie eine inhaltliche Neuausrichtung.

Eine der ältesten deutschen Industriemessen

Die IAA wird vom Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) ausgerichtet und ist eine der ältesten deutschen Industriemessen. Der Vorläufer fand 1897 in Berlin statt, damals mit acht sogenannten Motorwagen, darunter zwei Modelle von Benz und eines von Daimler. In den folgenden Jahrzehnten fand die Automobilmesse in verschiedenen Konstellationen und an verschiedenen Standorten statt.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Frankfurt am Main der ständige Schauplatz der IAA, wobei die Messe für Personenkraftwagen seit 1991 im Wechsel mit der Nutzfahrzeugsparte und immer in ungeraden Jahren stattfindet.
 

Innenstadt soll bis 2030 "Null-Emmissions-Zone" werden

Grünen-Vorsitzender Werner Graf kündigte auf dem Parteitag radikale Ideen zum Klimaschutz an.

Dazu gehöre es, Autos aus der Stadt zu drängen, mehr öffentlichen Nahverkehr auch mit mehr U-Bahn zu fördern, weniger Flugverkehr und deshalb auch keinen weiteren Ausbau von Flughäfen - sowie einen höheren CO2-Preis.

Damit Menschen mit weniger Geld sich das alles leisten könnten, betonte Graf soziale Projekte wie den Mietendeckel, das kostenlose Schülerticket und das günstigere Sozialticket für Bus und Bahn.

Die Berliner Grünen verabschiedeten auf ihrem Parteitag ein umfassendes Klimaschutzpaket, bei dem sie unter anderem die Innenstadt bis 2030 zur "Null-Emissions-Zone" machen und eine Citymaut einführen wollen.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

52 Kommentare

  1. 52.

    Ich bin Berliner. Knapp unter 50% sind Eingeborene.
    Ich verstehe aber nicht ganz, was das damit zu tun hat, denn es kann ja derzeit wohl auch den Zugezogenen nicht entgangen sein, dass der Autowahn unser aller Leben maßgeblich verschlechtert. Mal abgesehen vom restlichen Müll und Dreck in unserer Stadt, da haben Sie völlig recht. Mich macht das einfach zusehends saurer, wie unsere Stadt nur noch benutzt, mißbraucht und verschandelt wird.

  2. 51.

    Gehören Sie zu der Minderheit, die in Berlin geboren wurde? Die Mehrheit der Einwohner der Stadt sind Zugezogene. Die hätten vorher wissen können, was die erwartet: Eine quirlige, oft laute und drecke Metropole, die allerdings zunehmend verwahrlost.

    Grundsätzlich haben Sie recht, dass man etwas tun muss, um den MIV zurückzudrängen. Dabei ist dessen Anteil am Modal Split schon vergleichsweise gering. Doch außer Parklets für 900.000€, ein paar Felsbrocken und Pollern ist in den letzten Jahren nicht viel passiert. Leider sieht es derzeit auch so aus, dass es außer Verboten dabei bleibt, dass vor allem über die Mobilitätswende nur geredet, aber nichts getan wird.

  3. 50.

    Und das ändert dann was genau? Meine Situation. Und was ist mit den anderen Menschen? Mag ja lieb gemeint sein, macht aber wenig Sinn. Denn es leiden Hunderttausende unter dem Dreck und Lärm in dieser Stadt.
    Sollen alle mit Kindern wegziehen? Dann wird Berlin nicht zur auto-, aber kinderfreien Stadt? Nein. Alle Massnahmen zur Reduzierung des privaten Autoverkehrs sind bitter nötig.
    Trotzdem auch Ihnen alles Gute.

  4. 49.

    Hallo, kleiner Tipp: kehren sie der Stadt den Rücken. Haben wir vor einigen Jahren auch gemacht und würden nie wieder zurückziehen. Auch von unseren neuen Nachbarn möchte niemand wieder in Berlin wohnen, grad im Interesse ihrer Kinder. Hier gibt es auch Schulen und Kitas....und das sind nicht die schlechtesten. Alles Gute!

  5. 48.

    Liebe grüne Nachwuchspolitiker,

    Ihre Idee mit der autofreien Stadt ist einfach weltfremd. Heute ist schon die BVG völlig überfordert und der Zustand der BVG ist katastrophal. Fahre brav ordentlich zum Dienst und plane Verspätungen mit ein. Nur mittlerweile ist es so, dass bei einer reinen Fahrzeit von 45 min eine Verspätungswartezweit von 20-30 min an der Tagesordnung stehen. Highlight war der heutige Morgen. Der Bus fiel aus, 20 min Wartezeit, der Folge Bus kam 15 min später. Das waren schon ma 35 min, die u bahnen fuhren ähnlich pünktlich. So habe ich heute fast 60 min Verspätung genossen bei 45 min Fahrzeit. Und da die Zuverlässigkeit kaum noch gegeben ist, werde ich auf das Auto umsteigen.

  6. 47.

    Ich bin kein Grüner.
    Ich habe keinen Zweitwohnsitz.
    Menschen, die die Öffentlichen benutzen sind nicht gleichzusetzen mit Autofahrern, denn sie tun durch ihr Verhalten etwas für die Umwelt.
    Ich bin den ganzen Tag dem Gestank, Lärm und der Unfallgefahr von Autos ausgesetzt, mit mir meine Kinder, die am.gefährdetsten von allen sind und keinen Platz mehr in dieser Stadt haben.
    Gleichmacherei und Relativiererei des Problems sind wenig hilfreich und empathielos.

  7. 45.

    Ich bewege mich fair im Verkehr und mit offenen Augen durch die Stadt - was ich nicht ausstehen kann, sind egoistische und dumme Leute, die ihre Lebensweise anderen aufdrängen müssen und dazu zähle ich Fußgänger, Radfahrer, E-Scooter-Deppen, KFZ-Nutzer abenso wie Billig/- Inlandsflugpassagiere.
    Aber ich hasse per sé keine Autos.
    Fahre ich ja auch Auto, Motorrad, Öffis und Fahrrad. Da es immer mehr zu einem Gegeneinander geführt hat und das Miteinander droht, völlig aus den Augen verloren zu gehen, kann ich eher sagen, Menschen nicht zu mögen als Gegenstände.
    Da muss man differenziert rangehen und nicht pauschal irgend"was" hassen. Und was die Grünen vorhaben ist, naja, gelinde gesagt, Wählerfang unterster Kategorie. Denn viele Grüne haben in der Innenstadt Menschen mit verdrängt und können sich ihre Form der Mobilität auch leisten, haben zumeist auch Autos in irgendeiner Garage zu stehen und nutzen es an Wochenenden, oder fliegen in die Toscana zum ökol. Zweitwohnsitz.(?)

  8. 44.

    Klar, dann bitte auch mit Messeständen der Unternehmen, die für die Batterien die Erde und Menschen ausrauben.
    Schöne neue e-world......

  9. 43.

    Der Mensch ist DIE geballte Zerstörungen von Natur und Umwelt von 65-120kg im Durchschnitt.
    Denn der Mensch erfand und erfindet immer wieder die Grundlage für zur Zerstörung der Umwelt.

  10. 42.

    Nun, die Europawahl 2019 dürfte ein aktuelleres Stimmungbild als die Wahl von 2016 abgeben, das sollte Sie nicht "vergessen", Nico.

  11. 41.

    "Ein Schritt nach dem anderen" ;) Busspuren?! Tram?! Seit den 90ern "versprochen", "geplant",... Doch real Pustekuchen. Nix !!! Wann FÄHRT die Tram nach Kreuzberg und von da weiter in die anderen Bezirke? 2040? 2050? Noch zu meinen Lebzeiten?
    PS: Auf bvg.de finde ich NICHTS zu Busspuren - dafür werden mir sieben (7) Carsharingfirmen präsentiert. Die Busspuren scheinen auch da keine Priorität zu haben. Fast 2km Tram sind wohl weitgehend geplant vom Hbf zur Turmstraße. In dem Tempo erlebe ich wahrscheinlich weder das berlinweite Busspurnetz noch ein berlinweites Tramnetz. Sehr, sehr, sehr traurig.

  12. 40.

    Es ist so, die GRÜNEN haben sich zu einer Verbotspartei entwickelt. Sie haben nichts anderes. Dafür, dass sie den Autoverkehr verdammen, nehmen sie den Fahrdienst und Taxifahrten sehr gerne in Anspruch. Es reicht allmählich mit den dumpfen Feindbildern.Liebe Landbevölkerung, wenn es euch hier nicht gefällt, zieht wieder aufs Land.

  13. 38.

    Ich würde gerne mal wissen,ob dr.kawasaki und der Adrian,vom rbb bezahlt werden

  14. 37.

    Nicht vergessen, Grüne sind bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2016 nur 4. und nicht 1.

  15. 36.

    Was bilden die sich eigentlich ein....?
    Berlin wird sich noch wundern....

  16. 35.

    Es wäre mal interessant eine Auswertung wieviele Original Berliner und wieviele Zugereister RRG wählen bzw sich damit identifizieren. In meiner Nachbarschaft erlebe ich immer häufiger das Phänomen vom Land zu gezogen und jetzt ihr Landleben hier haben wollen. Da werde ich immer komisch angeguckt, wenn ich sage sie sollen zurück ziehen, wenn sie mit der Stadt und ihren Sorgen nicht klar kommen.

  17. 34.

    Derzeit unternimmt die AL aber trotz Regierungsbeteiligung so gut wie nichts, um die Autos außerhalb des Ringes oder besser noch gleich am Stadtrand abzufangen. Ein paar Steine in Kreuzberg bringen die Verkehrswende nicht voran. In der eigenen Blase mit kurzen Wegen, einem dichtem Busnetz sowie U-, Straßen und S-Bahn, BerlKönig und Car2Go vor der Tür lässt sich trefflich über private PKW ablästern. Man ist ja selber bei Wind und Wetter mobil. Blöd, dass das an der Lebenswirklichkeit der meisten Berliner vorbei geht.

  18. 33.

    Welche Art von Wirtschaft meinen Sie eigentlich? Die von vorgestern, die immer noch auf Ottomotoren setzt und die in der Welt in Kürze nicht mehr konkurrenzfähig ist?
    Berlin könnte hier eigentlich endlich mal Vorreiter werden, mit einer internationalen Messe für Elektromobilität.

  19. 32.

    Die Causa IAA zeigt, dass GRÜNE und WIRTSCHAFT nicht kompatibel sind.
    Hätte man auch vorher wissen können. Die Grünen hätten besser ein Ressort bekommen sollen, wo sie nicht allzu viel Schaden anrichten können, Kultur oder so...

  20. 31.

    Sie sprechen mir aus der Seele, aber die Berliner sind ein komischer Menschenschlag. Immer rummeckern, aber diesen linksgrünroten Schrot wählen.
    Wobei wir in Berlin hauptsächlich Zugereiste, Studenten und andere Minderheiten haben, die dann das auch wählen.

  21. 30.

    @Jolo. Sie haben vollkommen recht. Die Grünen müssen halt laut rumschreien, weil sie nur durch ihre Panikmache bei Umweltthemen auf sich aufmerksam machen können. Sie haben außer Umwelt nichts anderes auf dem Schirm. Deren radikale Vorgehensweise, mit stets erhobenem Zeigefinger jedem Sünder befehlen zu wollen wie er zu leben hat, widert mich an. Ich möchte nicht wissen, wie deren persönlicher Beitrag zu einer gesunden Umwelt tatsächlich ist. Flugreisen, gehobener Lebensstandard, dicke Autos sind doch schon längst bei den Grünen angekommen. Diese Alibifahrten auf dem Fahrrad zum Bundestag sind reine Augenwischerei. Ginge es nach den Grünen, dann hätten wir alle am Monatsende einen leeren Geldbeutel. Für mich ist diese Partei unwählbar. Ich weiß selbst, wie ich umweltbewusst leben kann und tue es auch, ganz ohne Aufpasser.

  22. 29.

    Aber Politiker dürfen dann weiter mit dem gepanzerten Auto durch die leeren Straßen fahren weil sie ja so gefährdet sind oder es als Arbeitsplatz benötigen.
    Ist so wie bei grünen Politikern die fliegen einschränken wollen und sich dann ins Flugzeug setzen..... weil es unbedingt nötig ist.
    https://www.bz-berlin.de/berlin/gruenen-politiker-ruft-klima-notstand-aus-und-fliegt-davon
    https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-21-03-2019/gruene-vielflieger.html


  23. 27.

    Richtig. Die Autohasserstadt hasst Autos nämlich noch nicht genug. Was in der Stadt so abgeht, das ist verstörend. Zugeparkte Radwege, Fußgängerüberwege, Feuerwehrzufahrten, Einfahrten. Mindestabstand zu Radlern Fehlanzeige. Bleifuß in 30-Zonen. Das Dieselfahrverbot z.b. in der Silbersteinstrasse wird komplett ignoriert. Rote Ampeln werden immer öfter missachtet. Fußgänger werden nur noch als Störfaktoren behandelt, selbst beim Queren bei Grün bedrängt...woher dieser Auohass wohl kommt??? Wer sich fair mit offenen Augen durch Berlin bewegt, kann diese Situation nicht abstreiten. Die IAA fehlt uns wie ein Loch im Kopp. Bloß nicht.

  24. 26.

    Ich möchte auch darauf hinweisen, dass Duch Emails, WhatsApp, Facebook, Instergram usw. Genauso viel Co2 entsteht wie durch den weltweiten Flugverkehr. Warum sind die Grünen nicht auch dafür? Würde unmengen an Emissionen sparen.

  25. 25.

    Definieren sie "Autohasserstadt wie Berlin"!

    Berlin versinkt im Verkehrskollaps, verursacht durch den motorisierten Individualverkehr. Das ist so ähnlich wie der Klimawandel. Jeder weiß es, nur sucht man die Problemlösung immer nur bei den anderen.

    Hier hasst niemand Autos, es geht einfach nur nicht mehr so weiter!

    In 20 Jahren wird bei allen Parteien die autofreie Stadt (!) Programm sein, wie auch inzwischen die Ablehnung Abriß ganzer Stadtteile und AKWs bei allen Parteien Konsens ist.

  26. 24.

    Ihr von den Grünen habt Sie nicht mehr alle bei allem Respekt, das ist einfach nur noch lächerlich.
    Es wird überhaupt nicht an Die Autofahrer gedacht sondern einfach nur noch eine absolute Hexenjagd ist das, wenn man noch bedenkt dass das alles Steuerzahler sind.

  27. 23.

    Selbst wenn Die Autos noch umweltfreundlicher sein wären beispielsweise nur noch mit Wasserstoff oder E-Mobilität und auch umweltfreundlich von der Herstellung und so weiter, würden Die Grünen immer noch rumjammern und für eine autofreie Innenstadt kämpfen, das hat dann aber nach meines Erachtens nicht mehr mit Umweltschutz zu tun sondern einfach nur eine Hexenjagd gegen Autofahrer.

  28. 22.

    Wohl kaum. Die Hoffnung stirbt zwar bekanntlich zuletzt, aber wozu noch darauf hoffen? Die Grünen sind für mich unzählbar. Es bleibt eine Dagegen-und-Verbotspartei.

  29. 21.

    Die Grünen sollten mal überlegen, wo der Wohlstand in Deutschland herkommt. Es hat ein großes Stück auch mit der Automobilindustrie zu tun. Es wird nur mit einem miteinander aller Verkehrsträger gehen und nicht mit einem gegeneinander. Aber viele scheinen in Zeiten von Greta und Co den Verstand verloren zu haben.

  30. 19.

    Autofahrer ! Allein Ihr, auf die Autos zugelassen sind, seid die Mehrheit der Wähler. Dazu eure Familien, die auf das Auto angewiesen sind, es brauchen, oder die es unterstützt. Macht dem Kindergarten bei der nächsten Wahl endlich ein Ende.
    Es geht nicht nur um Autos sondern auch Hausbesetzer, Drogen, Linksterroristen, Wirtschaft vergraulen, Wohnungsbau sabotieren und vieles mehr. Lasst doch nicht zu, dass die unsere Stadt zerstören und immer mehr von diesen Gestalten in die Stadt locken.

  31. 18.

    Wieder einmal sieht man bei den Grünen, wie so oft, dieses Misstrauen gegenüber Technik und Fortschritt. Eine Automesse bietet ja auch eine Plattform für technische Neuerungen, schadstoffärmere Motoren, Zukunftsvisionen.....
    Berlin möchte doch so gerne Aushängeschild für Mode und Design sein warum nicht auch für Technik und Fortschritt? Aber so etwas ist grüner Politik grundsätzlich suspekt! Merken die Grünen gar nicht, dass sie die Konservativen sind, die sie von ihrer Ideologie her eigentlich verachten?

  32. 17.

    Jetzt reicht es endgültig!
    Schickt die Grünen endlich in die Taiga! Das hilft mehrfach, man muss sich nicht weiter über soll viel Schwachsinn ärgern und die Wohnungsnot wird auch gelindert.
    Nur weil die Grünen einige Stimmen von den erhalten haben, die die Großen Parteien abstrafen wollten, brauchen Sie sich nicht einbilden das viele hinter den Grünen stehen.

  33. 16.

    Ob ich wohl den Tag erleben werde wo die Grünen mal etwas Vernüftiges beschließen?

  34. 14.

    Viel Spaß nächstes Jahr in Hannover. Zuletzt hatte der VW-Kontern dort ausgewachsene E-Busse gezeigt. Das hat aber nicht nur Tina Velo verpennt. Der Konzern bot dort auch schon elektrische Ride-Sharing-Dienste an als die AL den dieselnden BerlKönig in Kreuzberg feierten.

  35. 13.

    Wann wird die AL begreifen, dass Berlin mehr ist als nur Kreuzberg?

  36. 12.

    Die Öffentlichen sind morgens und nachmittags heute schon so voll, dass da niemand mehr zusätzlich reinpasst. Dann reden wir nicht nur über mehr Züge, sondern inzwischen auch über mehr Gleise, weil es keine freien Fahrplantrassen mehr gibt. Das betrifft praktisch alle Regionalexpresslinien in der gesamten Region.

    Und dann kommt auch noch folgendes hinzu: Es gibt viele Menschen, denen würde im Traum nicht einfallen, jemals einen Bus, eine U-Bahn, eine S-Bahn oder einen Regionalexpress zu besteigen. Die lehnen es ab, sich in eine Situation zu begeben, wo im unmittelbaren Nahbereich lauter fremde Leute stehen oder sitzen, auf deren Verhalten man keinen Einfluss hat. Es gibt in den Öffentlichen eben genug problematische Personen, in deren Nahfeld man sich nicht so gerne begeben möchte.

    Von daher: Ganz ohne Autos wird es nicht gehen. Ich zum Beispiel benötige für meine Aufträge mehr Ausrüstung, als ich mit zwei Händen tragen oder ziehen kann.

  37. 11.

    Na cool - endlich wird klar, was die Berliner Grünen sind: rein Ideologen, die reflexartig ihre Anti-Haltung in Beschlüsse gießen und überhaupt nicht die Lebenswirklichkeit der Menschen reflektieren. Da geht es in Wahrheit nicht um eine Automobilausstellung, sondern um den Hass auf jede Form von Individualverkehr, der nicht mit dem Fahrrad abgewickelt wird. E-Mobilität - Hohlphrase! Landflucht - interessiert doch die Latte Macchiato Mütter vom Prenzlberg oder die Revoluzzer aus Kreuzberg nicht. Eine solche Form von Introvertiertheit verbunden mit Ignoranz ist einfach nur gemeingefährlich - jedenfalls wenn diese Form von Politik mehrheitsfähig werden sollte.

  38. 10.

    Eine Gesellschaft die sich von 20% Schreihälsen erpressen lässt, hat nichts anderes verdient. An Dekadenz sind die meisten Zivilisationen untergegangen. Wer denkt, das die von Heute immun ist, der irrt. Ich verbanne mittlerweile jeden dieser Jünger aus meinem Bekanntenkreis, somit handle ich auch radikal, erspare mir aber unsägliches Gelaber in meinen 4-Wänden. Ich betone ausdrücklich === ALLE Radikale haben bei mir nichts verloren.

  39. 9.

    IAA ist viel zu viel Wirtschaft. Ausserdem würden die Besucher ja den Touristen die Hotelplätze wegnehmen. Geht in Berlin gar nicht.

  40. 8.

    Man konnte ja zeitweise nichts Grünes bei den Grünen erkennen.

  41. 7.

    Tolle Idee mit der autofreien Stadt, nur die BVG schafft es heute schon nicht mehr. Fahre seit Jahren mit der BVG aus Steglitz nach Charlottenburg und bin jetzt an einem Punkt, dass ich wieder das Auto nehmen werde. Die u bahnen werden immer dreckiger und immer altere Modelle werden eingesetzt, Sommer heizen und im Winter kühlen. Und egal ob Bus oder Bahn der Fahrplan ist ohne Bedeutung es wird gefahren wie es passt. Ausfallzeiten der U 7 sind einfach schon Standard. Reine Fahrzeit bvg habe ich 45 min. Mittlerweile freue ich mich darüber wenn ich es in 60 min schaffe. Und auf dem Weg zum Dienst muss man immer Ausfälle mit einrechnen. Also kommt man überspitzt gesagt auf eine Zeit von 70 min die man einplant für eine Fahrzeit von 45 min. Und mit dem Auto brauche ich auch nicht langer. Also ab sofort Auto.

  42. 6.

    Sehr gut. Autos bekommen genug Aufmerksamkeit, da braucht es nicht auch noch Messen.

  43. 5.

    Völlig egal, wo die Automesse stattfindet, der Protest gegen die IAA wird 2020 noch größer werden als 2019. Denn was Sie als "Autohasser" bezeichnen, sind in Wirklichkeit Menschenfreunde. Ein Auto ist 1,x Tonnen geballte Umwelt- und Klimazerstörung. Und zerstörtes Klima ist eine Gefahr für die gesamte Menschheit.

  44. 4.

    Traurig das neue Leben in der City. Auf dem Weihnachtsmarkt keine gegrillte Bratwurst mehr, keine Kerzen im Sommer auf dem Balkon, weder genüsslich die Zigarette oder die Selbstgedrehten, keine Bohnen oder Kohl, für mich wäre das kein Leben. Wenn wenigstens der Mietendeckel in trockenen Tüchern wäre, auch das können die Grünen nicht versichern. Was soll‘s , die Menschen in der City haben so gewählt.

  45. 3.

    Die IAA wird durch Klimaaktivisten blockiert - egal wo sie stattfindet. 2019 war es so und 2020 wird es wieder so sein. Das Auto ist das Verkehrsmittel von gestern. Ein Klimakiller. Egal ob Verbrenner oder E-Auto. Diese Form der Mobilität gehört (weitgehend) abgeschafft und durch nachhaltige Verkehrsmittel ersetzt!

  46. 2.

    Ist ja auch eine blöde Idee eine Automesse in einer Autohasserstadt wie Berlin statt finden zu lassen.

  47. 1.

    Schöner Strickpulli. Schade, dass in Kreuzberg aktuell immer noch Grünanlagen bebaut werden. Das mit der Abwendung vom Automobil-Vorrang glaube ich erst, wenn endlich die schon lange versprochenen Busspuren "auftauchen". Doch gerne glaube ich noch an diese Wunder. Möge ich es noch erleben. Aktuell sind hier im Kiez seit Jahren alle Feuerwehrzufahrten, eine vielzahl an Fußgängerfurten, Radwegen und die Schulwege dauerhaft mit Autos zugeparkt.

Das könnte Sie auch interessieren