Die 16-jährige schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hält bei einer Fridays for Future Kundgebung eine Rede vor mehreren tausend Demonstranten, Berlin, Deutschland, Europa (Quelle: dpa/Christian Mang)
Bild: dpa/Christian Mang

Stolz und Sorge - Ganz unschwedisch – die Person des Jahres Greta Thunberg

Dass diese 16-Jährige die Welt in Atem hält, hat viele Schweden zum Umdenken bewegt und macht sie ziemlich stolz. Obwohl es sich eigentlich nicht gehört so im Vordergrund zu stehen. Die Sorge um Greta Thunberg schwingt allerdings mit. Von Anke Fink

Mehr als achteinhalb Millionen Follower auf Instagram, 3,2 Millionen Nutzer folgen ihr auf Twitter und selbst beim nicht mehr ganz so frischen Facebook haben mehr als zweieinhalb Millionen Menschen ein Like bei Greta Thunberg gelassen. Damit ist die 16-jährige Klimaschützerin aus Schweden in die Social-Media-Liga einer Heidi Klum vorgestoßen – innerhalb eines Jahres. Und das mit einer klaren politischen Botschaft.

Auch bei den Google-Suchanfragen hat Greta Thunberg in diesem Jahr allein in Deutschland alle anderen Prominenten klar hinter sich gelassen. Das geht aus dem Ranking der "Trending Searches" des Suchmaschinen-Unternehmens hervor, das kürzlich veröffentlicht wurde.

Umweltpreis abgelehnt

Dies ist nur eine von unzähligen Ehrungen, die ihr in diesem Jahr verliehen worden sind, wobei sie den Umweltpreis des Nordischen Rates auch mal eben abgelehnt hat mit der Begründung, die Klimabewegung brauche keine weiteren Preise, sondern Politiker, die auf die Erkenntnisse der Wissenschaft hörten.

Protestieren sei etwas Nicht-Schwedisches

Ohne Zweifel ist dies eine unglaubliche Geschichte eines sehr ungewöhnlichen Mädchens. "Das macht die Schweden sehr stolz", so Josefin Fürst, schwedische Politikwissenschaftlerin, die für die deutsche Friedrich-Ebert-Stiftung in Stockholm arbeitet. "Als kleines Land ist man stolz, wenn jemand von uns international bekannt wird."

Greta ist vor allem für ihre moralische Haltung der Umwelt gegenüber berühmt geworden. Dieses ehrenhafte Profil mache den Stolz sogar noch stärker. Das Ironische daran sei, dass Greta mit dem Protestieren so berühmt geworden ist. "Denn das ist eigentlich etwas Nicht-Schwedisches", sagt Josefin Fürst und meint damit das so genannte Jantegesetz, eine Art Verhaltensgrundsatz, der besagt, man lasse niemanden offen spüren, dass man überlegen ist oder etwas besser kann beziehungsweise weiß.

Angst um Greta vor Anschlägen

Den Schweden ist inzwischen klar, dass sie eine politische Ikone in ihren Reihen haben, die jedoch gleichzeitig eine gläserne Person ist. "Ich weiß, wo sie wohnt und zur Schule geht", sagt die Politikwissenschaftlerin. Deshalb machen sich nicht wenige auch Sorgen um sie. Denn die Hater gibt es auch in ihrer Heimat.

Sie halten sie für eine politische Marionette mit wie auch immer gearteten ökonomischen Interessen dahinter. "Ich denke dann auch an Olof Palme und Anna Lindt, die ermordet worden", so Josefin Fürst. Diese beiden schwedischen Sozialdemokraten sind in dem sonst so friedlichen Land Mordanschlägen zum Opfer gefallen. Es gebe einfach Psychopaten oder Menschen mit ganz anderen politischen Interessen, die sie mit allen Mitteln durchsetzen wollen, sagt die Politologin weiter.

Josefin Fürst mit einer Zeitung, in der Greta Thunberg abgebildet ist (Foto: rbb/Anke Fink)
Josefin Fürst (Foto: rbb/Anke Fink) | Bild: rbb/Anke Fink

"Ihr Timing war einfach sehr gut"

Was Greta jedoch geschafft hat, ist für eine spürbare Verhaltensänderung der Schweden zu sorgen. Es wird weniger national geflogen; die Ticket-Verkäufe für den Zug sind gleichzeitig gestiegen. Es gibt den schwedischen Begriff Flugscham, den sich Greta Thunberg zwar nicht ausgedacht hat, der aber durch sie eine besondere Dringlichkeit bekommen hat.

"Ihr Timing war einfach sehr gut", hält Josefin Fürst fest. Sie fing an zu demonstrieren, als 2018 die Schweden aus ihren langen Urlauben zurückkamen und gerade den heißesten Sommer auf ihrer gebräunten Haut spürten, den sie je erlebt hatten. Viele hätte eine Art Klimaangst gepackt. "Es hatte fast etwas Existenzielles."

In den städtischen Milieus gebe es inzwischen viele, die aufgehört haben zu fliegen und nur noch mit dem Zug in den Urlaub fahren. Klar sei das zunächst nur eine kleine privilegierte Gruppe. "Wir leben in Stockholm und können sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren." Auch Interrail-Tickets für Urlaube in Europa könne man sich in diesen Kreisen leisten. "Es ist für uns kein großer Verzicht, sondern auch ein bisschen Lifestyle", so Josefin Fürst.

Diese Generation will mehr als Kommerz

Und die Jugend hat durch Greta das Selbstbewusstsein bekommen, dass es möglich ist, etwas zu bewegen. In Schweden habe es eine Enttäuschung darüber gegeben, dass die letzten jungen Generationen so unpolitisch waren und sich nur für Popkultur und Kommerzielles interessiert haben. Vielleicht spüre die Jugend jetzt, dass die ältere Generation die Ohren aufmacht. "Das hat Greta geschafft: Dass die Erwachsenen den Jungen zuhören und sie ernst nehmen", stellt Josefin Fürst fest.

Busflotte in Stockholm fährt mit Biotreibstoff

Die 13-jährige Idita aus Stockholm war zwar noch nie bei einer Fridays for Future-Demo. Sie hat aber schon bemerkt, dass Greta Thunberg und ihr Kampf fürs Klima immer wieder Gesprächsthemen in ihrer Klasse und unter ihren Freunden sind. "Es sind schon sehr viele beeindruckt von Greta", sagt Idita. "Es ist toll, was sie macht und dass sie es macht", fügt sie hinzu.

Idita selbst versuche inzwischen darauf zu achten, weniger Plastikmüll zu produzieren und umweltbewusster zu leben. "Ich sage auch schon mal zu meinem Vater, wenn er mich mit dem Auto abholen will: Das musst du nicht. Ich fahre mit dem Bus", so die Siebtklässlerin weiter. Das fühle sich dann auch gut an, weil die Busflotte in Stockholm mit Biogas fährt, einem Treibstoff, der aus Bioabfall hergestellt wird.

Ein Bus in Stockholm (Foto: dpa / ZUMA Wire / Joel Alvarez)
EIn mit Biogas betriebener Bus in Stockholm | Bild: dpa/ ZUMA Wire / Joel Alvarez

Stockholm tut mehr für die Umwelt als andere Städte

Die Stadt, aus der die berühmteste Klimaaktivistin der Zeit kommt, tut viel mehr als andere europäische Städte in Sachen Umweltschutz. Vielleicht sind die Teilnehmer-Zahlen bei Fridays for Future auch deshalb eher übersichtlich. Als am globalen Klimastreiktag Ende September vier Millionen Menschen weltweit auf die Straße gegangen sind - allein 270.000 davon in Berlin - waren es in Stockholm gerade mal 20.000 bis 30.000.

An allen anderen Freitagen sind es manchmal weniger als 100 Menschen, die am Parlament demonstrieren. Die Schweden sind eben auch bei diesem Thema eher zurückhaltend. Eine schwedische Journalistin sprach mal von einem Vergleich, der schon zwischen Greta Thunberg und der Pop-Band Abba gezogen worden ist. Abba seien weltberühmt gewesen, bevor man in Schweden verstand, wie groß sie waren.

Heißeste Kandidatin für Friedensnobelpreis 2020

Dass die hohe mediale Aufmerksamkeit, die Greta Thunberg international erfährt auch schnell vorbei sein oder gar kippen kann, ist der jungen Schwedin nach eigener Aussage bewusst. Deshalb versuche sie, so viel wie möglich rauszuholen und den Fokus umzulenken, sagte sie in einem Interview.

"Statt mich zu interviewen, sollte man lieber Forscher interviewen." Aktuell ist sie allerdings auf einem Platz im Medien-Olymp angekommen, den sie womöglich noch mit dem Friedensnobelpreis im kommenden Dezember (wird in Oslo verliehen) krönen könnte. Bis Ende Januar 2020 müssen die aktuellen Vorschläge eingereicht sein. Anfang 2018 war Fridays for Future einfach noch nicht groß genug, um sie zu nominieren. Die Wettbüros rechneten trotzdem bereits in diesem Jahr zu 70 Prozent mit ihrem Erfolg. Sie gilt also als heißeste Kandidatin für 2020, und dann wird sie gerade mal 17 Jahre alt sein.

rbb24-Autorin Anke Fink lebt derzeit in Schweden.

Beitrag von Anke Fink

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31 Kommentare

  1. 31.

    In stutzte gerade, als ich den Artikel nochmals las. Josefin Fürst, die in Stockholm für die (deutsche) Friedrich-Ebert-Stiftung arbeitet, bezeichnet Schweden als "kleines Land". Im Sinne einer deutschen Denke, die bis 1945 zurückreicht und auf internationalen Einfluss konzentriert ist, mag dies stimmen. Tatsächlich ist Schweden von der Fläche her riesengroß, ein Viertel größer als Deutschland, wenngleich auch nur von 1/9 der Menschen hierzulande bewohnt.

    Bedeutend war Schweden in der Tat vor Jahrhunderten. Nicht immer nur positiv. Die Dinkelsbühler Kinderzeche zeugt davon, als es galt, die Stadt vor den fast einrückenden Truppen Gustav Adolfs zu schützen und mehr noch die Verheiligung der Stadt Tschenstochau (Czestochowa), als am Weißen Berg sich die Kräfteverhältnisse zugunsten Polens der Überlieferung nach drehten.

    Vielleicht hat Schweden einfach nur mehr Demut gelernt. Anders als bspw. die Briten, die mit ihrer vergangenen Weltmacht immer noch hadern.

  2. 30.

    Ich bitte Sie, zu lesen und das sacken zu lassen:
    Wer in den Slums dieser Welt aufwächst - was weder Sie noch ich getan haben - hat weder Zeit noch Gelegenheit, Träume zu formulieren und dasjenige, was die Kindheit ausmacht. So können das nur Erwachsene und Kinder in der so bezeichneten Ersten Welt tun. Das ist der Schlüssel.

    Denn die so bezeichnete Erste Welt lebt auf Kosten der so bezeichneten Dritten Welt. Erst wenn hierüber Klarheit herrscht, kann Überflüssiges über Bord geworfen und wirklich zum Existenziellen und Wesentlichen gekommen werden. Erst dann besteht die Chance, die fatale Trennung zwischen Erster und Dritter Welt abzumildern, sie ggf. sogar aufzuheben.

    Was also kritisieren Sie? Dass Sie, ich und Greta Thunberg auf dem falschen Kontinent leben und deshalb das Recht verwirkt hätten, an der Wurzel des Problems Kritik zu üben?

  3. 29.

    "Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen"
    Sagt diejenige, die Ihre Kindheit wohlbehütet in dem sozialen Paradies Schwedens verbringt. Mit hohem Lebensstandard und bester Bildung für Kinder. Reiche Eltern geben Ihr ein sicheres Zuhause. Sie ist nicht in den Slums dieser Welt aufgewachsen, wo ständig Hunger und Gewalt herrscht. Millionen Kinder würden sich wünschen solch eine "gestohlene Kindheit " zu haben, und würden sonst was dafür geben täglich zur Schule gehen zu dürfen, statt wie die "Schweden Ikone" und Ihre Fans zu schwänzen. Die Fans werden jubeln, wenn dieses Jahr die Doku in die Kinos kommt. Absoluter Kassenschlager garantiert. Ein Kammerateam war seit den Anfängen in Schweden dabei. Wird bestimmt eine tolle "Show".

  4. 28.

    "Der heutige Missstand ist das Unterlassen oder das Zuwenigtun. Es bedarf dieses Aufrüttelns! Dringend."

    Ich würde es eher umgekehrt sehen. Wir haben, was eine - pardon - eher zwangsneurotische Art des Wirtschaftens angeht, einen ausgesprochenen Mangel am Lassen und am Weniger-Tun.

    Sie meinten vermutlich andere Beispiele. Die würde ich allerdings als "nachgelagert" ansehen, nachgelagert, nachdem das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Es ginge m. E. eher um Selbstbesinnung, um ein empfunden richtiges Maß und kein von Höchstleistungen getriebenes Maß.

  5. 27.

    Was getan wurde, war, drei Kategorien aufzumachen. Dasjenige also, was jedem analysierenden Menschen vorbehalten bleiben muss. Daraus eine definitive Abwertung oder gar einen Kampf herzuleiten, ist m. E. sehr weit hergeholt.

    Die Gesellschaft ist in der Tat gespaltener denn je. Und das liegt daran, dass sich das Interesse an Gemeinschaftlichkeit, was per "Gleitskala" festgestellt werden könnte, in zwei Richtungen tatsächlich polarisiert hat. Die einen, bei denen ich meine Essenswünsche drei Wochen vorher anmelden muss, sollen sie als gemeinschaftsverträglich attestiert werden, die anderen, für die Gemeinschaft, Gesellschaft und dergleichen immer nur eine für sie außenstehende Welt darstellt.

    Bliebe als Herausforderung, dass eigene, das private Ich als erkennbares Ich innerhalb einer Gemeinschaft zu sehen. Reibung ist dabei immer inbegriffen.

  6. 26.

    Der Link den sie letztens nannten gab gar keine technische Lösung an. Es ist immer wieder enttäuschend wie wenig die Anhänger Gretas über die Möglichkeiten bei Klimaschutz informiert sind.

  7. 24.

    Madrid ist wohl gescheitert, weil die anderen Industrienationen außer Europa nicht mitgezogen sind. Dabei gibt es in den USA Klimaorganisationen wie Greenpeace. Vielleicht sollten alle die hier für das Klima protestieren und weitere Personen 10 Euro an eine US-Klimaorganisation spenden um den Protest dort auszubauen. Oder auch private Verbindungen nach dort nutzen zur Diskussion und Verbreitung.

  8. 23.

    Gut, dass es hier, anders als in den sog. sozialen Netzwerken, eine "Vorkontrolle" gibt - und so Ausfälle, wie z. B. "Geh zurück in dein Land" nur manchmal 'durchrutschen'.

    Hass macht hässlich . . . In diesem Sinne: Guten Rutsch und ein SCHÖNES neues Jahr!

  9. 22.

    Der beste Beweis was die Welt über Greta und das Klima denkt lieferte doch vor wenigen Tagen Madrid. Es wird global nicht gelingen die Staaten unter einen Hut zu bekommen. Man konnte ja grad mit Müh und Not eine Abschlußerklärung fiinden. In Dtschl. wird die Klima Diskussion weitergehen und das Land weiter spalten, global wird es weitergehen wie bisher.
    Einen guten Rutsch für alle!

  10. 21.

    Geh in dein Land? Ernsthaft?

    Sie ist noch nicht einmal in Deutschland und Sie wollen über den Aufenthaltsort von Frau Thunberg bestimmen?
    Was maßen Sie sich hier eigentlich an?

    Würde das Problem der globalen Erwärmung dadurch gelöst werden können, dass ein 16 jähriges Mädchen nach Schweden geht, dann würden wir diese ganze Diskussion nicht führen. Wie NAIV!

  11. 20.

    Greta Thunberg kann allenfalls ein Multiplikator sein. Sie kann Menschen mit dem, was sie tut, inspirieren oder zum Nachdenken bewegen. Wenn Sie also von Greta Thunberg und der allgemein anerkannten Wahrheit des menschenbedingten Klimawandels überzeugt sind und diese weitertragen beziehungsweise andere Menschen inspirieren können, so kann sich Frau Thunberg auch wieder um sich selbst kümmern.



  12. 19.

    Ich schätze mal, in einem Jahr ist hierzulande der Greta Hype vorbei. Spätestens wenn die Energieversorgungsblackouts nur noch durch Fossil- und Atomstromimporte bei den industriellen Hauptnachfrage-Ländern vermieden werden können, wie dies Professor Sinn nüchtern vorgerechnet hat. Damit einhergehend dann auch der Absturz der hiesigen Grünen, wenn die breite Masse der Bevölkerung den Grünen Humbug als solchen erkennt.
    Auch die Schweden können schnell auf neue Erkenntnisse reagieren, wie die 180 Grad Wende in der Migrationspolitik in Schweden zeigt. Mit großer Mehrheit billigte das Parlament ein schärferes Asylrecht, das es Migranten kaum ermöglicht, dauerhaft zu bleiben.

  13. 18.

    Sie haben offenbar nicht begriffen, das dies natürlich eine vereinfachte Zuspitzung ist. Selbstverständlich gibt es auch alles dazwischen.
    Aber ich kann mit diesem Kommentar auch bei Ihnen keinen Ansatz zu einer kritischen Selbstreflexion erkennen, was vielleicht am eigenen Lebenswandel zu ändern wäre, damit wir alle noch eine glückliche Zukunft haben ....

  14. 17.

    Kann Ihnen nur zustimmen, diese Marketing Strategie ist nicht neu, nun dürfte sie entarnt sein. Eine unausgreifte, junge Person, die wir nicht in unserer Öffentlichkeit brauchen, um uns die vermeintlichen neuen Weisheiten, die in Warheit keine sind, dar zu legen. Geh zurück in dein Land und vor allen Dingen zur Schule, es gibt noch viel zu lernen, nur die DUH frohlockt lm stillen Kämmerlein, oder tut dort heimlich noch viel mehr, viel SPass dabei !

  15. 16.

    Schöne Darstellung. Die heilige Greta, auch optisch entsprechend herausgearbeitet.

  16. 15.

    Selbst wenn Gretas Familie finanziellen Nutzen aus ihrem Aktivismus zieht, so sind doch ihre Thesen unstrittig. Sie beruft sich auf den Stand der Wissenschaft und unabhängige Quellen. Jede Statistik bezüglich des Klimawandels, die durch Regierungen veröffentlicht wird, gibt ihr insofern Recht, dass mehr getan werden muss.

    Man könnte das mit Luthers Thesen vergleichen. Das Anprangern von allseits bekannten Missständen - damals, wie heute. Der heutige Missstand ist das Unterlassen oder das Zuwenigtun. Es bedarf dieses Aufrüttelns! Dringend.

  17. 14.

    Bitte nicht längst widerlegte bzw. unbelegte Behauptungen hier wiederholen, siehe z. B. hier: https://correctiv.org/faktencheck/gesellschaft/2019/06/13/greta-thunberg-keine-belege-fuer-systematische-pr-kampagne-der-eltern-und-eines-unternehmers

    Dort ist u.a. belegt, dass Thunbergs Name ohne ihr Wissen oder das ihrer Familie von Rentzhog genutzt wurde.

  18. 13.

    Das Gretas Dad mit einem "Grünen-Facebook" kommerzielle Erträg erzielen möchte, wird Ihnen nicht entgangen sein, oder? Dazu steht er offen...

    - Ingmar Rentzhog
    - Aktiengesellschaft „We don’t have time“
    - "größte soziale Netzwerk für Klimaaktion"

  19. 12.

    Genau SOLCHE Aussagen von überheblichen Menschen wie Ihnen, die sich anmaßen alle anderen Individueen in zwei Kategorien einzuteilen, treiben die angesprochene Spaltung voran!! Mal drüber nachdenken...

    ""Auf der einen Seite befinden sich diejenigen, die sensibel genug sind zu sehen das sich um sie herum etwas verändert""
    ""Auf der anderen Seite selbstverliebte "Spaßbürger""

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