Archivbild: Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg. (Quelle: dpa/Monika Skolimowska)
Audio: Antenne Brandenburg | 01.01.2020 | Neujahrsansprache Dietmar Woidke | Bild: dpa/Monika Skolimowska

Dietmar Woidke zum neuen Jahr - "Wirtschaft und Ökologie gehören zusammen"

Auf Klimaschutz und Wirtschaft legt Brandenburgs Minsterpräsident Dietmar Woidke besonderen Wert in seiner Neujahrsansprache. Die Ansiedlung des Autokonzerts Tesla sei seine Bestätigung, dass beides zusammengedacht werden könne.

Brandenburgs Landesregierung will künftig zeigen, dass Wirtschaftskraft und Ökologie zusammengehören, sagt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in seiner Neujahrsansprache.

Brandenburgs Ruf als dynamische Wirtschaftsregion festigen

In seiner vorab aufgezeichneten Rede, die der rbb am Neujahrstag ausstrahlt, kündigt er des Weiteren an, dass die Infrastruktur landesweit gestärkt werden solle: "Wir wollen die Betreuung in den Kitas, die Schulqualität, die Wohnungssituation und die Angebote im Nahverkehr verbessern. Menschen, die gepflegt werden müssen, und ihre Angehörigen sollen entlastet werden."

Die Landesregierung wolle zudem in innere Sicherheit, in Umwelt- und Klimaschutz investieren und Brandenburgs Ruf als innovative und dynamische Wirtschaftsregion festigen. Ausdrücklich erwähnt er die geplante Ansiedlung des Autokonzerns Tesla.

Zudem will Brandenburgs Ministerpräsident das Jahr 2020 für einen stärkeren Dialog mit den Menschen im Land nutzen. Er wolle viele Gespräche und Diskussionen führen, auch als Bundesratspräsident und die "Chance nutzen, Brandenburger Interessen zu vertreten".   

"Weltoffen bleiben"

Brandenburg müsse weltoffen und solidarisch bleiben. Das Land müsse sich sich jeder Form von Extremismus und Gewalt entgegenstellen und dafür sorgen, dass es "fest auf dem
Boden der Demokratie und des Rechtsstaats steht", sagte Woidke.

 

Brandenburg aktuell sendet die Rede um 19:55 im rbb Fernsehen.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 01.01.2020, 19.55 Uhr

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7 Kommentare

  1. 7.

    "Wirtschaft und Ökologie gehören zusammen."

    Das wäre eina Absage an jeglichen "-ismus". Kapitalismus ebenso wie Sozialismus. Denn jeder "-ismus" ist auf die vollständige Verwirklichung seines "-ismus´" aus. Jedes Maximalmaß an Materie ist aber der Ökologie fremd, immer nur geht es um Anpassung an vorfindbare Maße. Sehr spezifisch.



  2. 6.

    Ich glaube, da hat er eher die Parlamentarier gemeint. Da ist es tatsächlich so. Bei diesem Vorwurf wird allerdings Zweck und Mittel verkehrt, denn der parlamentarische Zweck "provoziert" nach den bisherigen Leitlinien, denen ALLE unterworfen sind, das Mittel der Fliegerei. Wer also von den Terminen aktiv ist, fliegt häufiger.

    Meines Wissens wird daran gearbeitet, dieses Reglement für alle zu ändern. Ob das auch diejenigen mitmachen, die Spenden seitens der Luftfahrt als "Volksverbundenheit" deklarieren, wie es seinerzeit Franz-Josef Strauß tat?

  3. 4.

    Das empfinde ich als die wirkliche Misere der Sozialdemokraten: Das Dranhängen an ein Wirtschaftsgebaren, was auf das Maximale aus ist und dann die größtmöglliche Partizipation daran.

    Tesla ist alles andere als ein ökologisches Unternehmen, nur das Auto wird vom anachronistischen Verbrennungs- und Explosionsmotor auf den Elektromotor umgestellt. Was die Eisenbahn schon seit mehr als einem halben Jahrhundert flächendeckend praktiziert, die Straßenbahnen seit gut 120 Jahren.

    Ein ökologisches Verständnis ist ein Verständnis, dass sich in die Gegebenheiten der Um- und Mitwelt einbettet, anstatt rauschhaft und per Maximum dem zu entrinnen.

  4. 3.

    Unserem MP glaube ich kein einziges Wort mehr, seit der Unterzeichnung des Koallitionsvertrages, diktiert von einer grünen Minderheit! Und um bei den Fakten zu bleiben: was soll nun plötzlich besser oder anders werden, wenn Billionen Mark und Euro an Aufbauhilfe-Ost in der Vergangenheit nichts bzw. fast nichts gebracht haben, im deindustrialisierten Bundesland Brandenburg, welches nur noch halbwegs etwas auf die Reihe bekommt, weil der Speckgürtel, gemästet von Großberlin, flächenmäßig zu Brandenburg gehört.

  5. 2.

    Die Kohlekraftwerke laufen immer noch. Die Autobahnen sind immer noch voll. Die Grünen fliegen am meisten. Leider.

  6. 1.

    "Wirtschaft und Ökologie gehören zusammen"
    Schön, das Woidke das auch schon verstanden hat. Scheinbar brauchte es erst die Grünen zu dieser Einsicht.

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