Stasi-Gefaengnis
Bild: imago images/Rolf Kremming

Budget von 100.000 Euro - Senat beschließt Härtefallfonds für Verfolgte der DDR

Berliner, die in der DDR politisch verfolgt wurden, sollen künftig Gelder aus einem Härtefallfonds erhalten können. Eine entsprechende Vorlage beschloss der Senat am Dienstag. Auf Antrag können Betroffene zum Beispiel Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung, für selbstbestimmtes Wohnen oder für technische Alltagshilfen bekommen, wie der Senat mitteilte.

Schwierige Bedingungen für Verfolgte

Dafür stehen 2020 und 2021 jeweils insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. Laufende Kosten würden aus dem Härtefallfonds jedoch nicht gedeckt. Details dazu, wie die Gelder gewährt werden, sollen noch in einer Richtlinie festgelegt werden. Für den Fonds soll der
Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Dikatatur zuständig sein. Seit November 2017 ist das der DDR-Bürgerrechtler Tom Sello.

"Auch fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung leben SED-Opfer zum Teil heute noch unter schwierigen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Bedingungen", erklärte Sozialsenatorin Elke Breitenbach. Der Fonds solle Menschen in besonderen Notlagen helfen und die Folgen politischer Repression abmildern, unter denen sie bis heute litten.

Sendung: Abendschau, 14.01.2020, 19:30 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Das tut mir Leid für Sie. Ich denke aber, um diese Frage zu beantworten, ist das hier das falsche Forum.

  2. 1.

    Mir wurde im Alter von 26 Jahren der Uni-Abschluß (kein Stasi-Abschluß)durch den Westen (Kultusministerkonferenz unter Annette Schavan) aberkannt und ich war plötzlich "ungelernt". Auch fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung lebe ich heute noch unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Hilft der Fonds auch, die Folgen dieser politischen Repression abzumildern, unter denen ich bis heute leide ?

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