An einer Autobahn steht ein Verkehrsschild mit der Geschwindigkeitsangabe von 130 Kilometern pro Stunde, Archivbild (Quelle: DPA/Jens Büttner)
Audio: Inforadio | 09.02.2020 | Bild: DPA

Verkehrsminister Beermann - Brandenburg lehnt generelles Tempolimit auf Autobahnen ab

Ein generelles Tempolimit auf Brandenburgs Autobahnen ist für das Land nach Angaben von Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) kein Thema. "Dort, wo sich Unfälle häufen, schauen wir genau hin", sagte er der Nachrichtenagentur DPA. Nach den Empfehlungen der Autobahnunfallkommission des Landes werde dann entschieden.

Bundesrat diskutiert am Freitag über Änderung

Die umstrittene Forderung nach einem Tempolimit auf Autobahnen ist am kommenden Freitag Thema einer Abstimmung im Bundesrat. Es liegt eine Empfehlung des Umweltausschusses der Länderkammer vor. Demnach soll es künftig eine "Geschwindigkeitsbeschränkung" von 130 Kilometern pro Stunde geben. Der Punkt gehört zu den möglichen Änderungswünschen bei einer Reform der Straßenverkehrsordnung (StVO).

In der Begründung argumentiert der Verkehrsausschuss des Bundesrats: "Ein allgemeines Tempolimit auf bundesdeutschen Autobahnen ist geeignet, zur Harmonisierung der europaweiten Verkehrsverhältnisse beizutragen, den Kraftstoffverbrauch sowie klimaschädliche Emissionen zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen." Vorgeschlagen wird auch, die seit mehr als 40 Jahren empfohlene Richtgeschwindigkeit von Tempo 130 zu streichen.

Sendung: Inforadio, 09.02.2020, 8.40 Uhr

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30 Kommentare

  1. 30.

    Hier waren schon so viele gute und sinvolle Argumente dabei, die überwiegend für ein Tempolimit sprechen als dagegen. In diesem Zusammenhang müßten ja dann flächendeckend auch die Versicherungsprämien ganz plötzlich spürbar sinken.
    Ihres hat mich auch beeindruckt und zeigt auf, daß man durchaus auch in der BRD an Lebensqualität gewinnt, wenn man es unseren europäischen Nachbarn gleichtut - persönlich schwanke ich immer noch so zwischen 130 und 150 als limitierte Reisegeschwindigkeit, weil man sich als Berliner noch an die Interzonenautobahn erinnert und im Hinblick darauf 120 einfach zu gering und monoton erscheinen. In F, NL, SLO beispielsweise scheinen die Autobahnen auch besser in Schuß zu sein - hält wohl bei reduziertem Tempo auch länger oder haben die etwa keinen LKW-Verkehr dort?

  2. 29.

    In der Tat: Mit "Verstand" hat das recht wenig zu tun, ein Tempo zu wählen,

    1. was sowieso nur wenige Minuten durchgehalten werden kann, weil sich im Zweifelsfall immer wieder so bezeichnete Störenfriede finden werden, die dem überbordend und faustschlagmäßigen Fortkommen im Wege sind,

    2. was demzufolge nur wenige Minuten einspart und soweit denn die Einsparung erreicht ist, diese wieder mit neuen Nutzungen belegt, also nichts und rein garnichts gespart ist,

    3. was statt eines kooperativen, friedlichen Verkehrsklimas ein aggressives, auf Kampf ausgerichtetes Verkehrsklima befördert, wobei es nur der Hochsicherheitsstrategie und der Effizienz des Rettungswesens zu verdanken ist, dass es zu abnehmenden Todeszahlen kommt - keineswegs aber der Zusammenstöße.

  3. 28.

    Es ist schon recht merkwürdig, wie "Freiheit" in diesem Land definiert wird: Nicht als Bewusstheit, jederzeit zwischen hoffentlich vielen Möglichkeiten wählen zu können, sondern ein einmal festgelegtes Fahrzeug bis hin zum Anschlag zu fahren - bis hin zum Aufmischen des Autoverkehrsflusses auf Autobahnen, bis hin zum Anschlag an einen Baum in enger verlaufenden Kurven auf Landstraßen.

    Unvermögen ist dabei das Wenigste, Übermut von Menschen der "Marke" Andreas Scheuer ist das Meiste. Ich hätte die brandenburgische Landesregierung für klüger gehalten, nicht nur angesichts der erwähnten Studie, sondern auch angesichts der Tempobegrenzung auf dem Abschnitt Havelland - Wittstock.

  4. 27.

    Damit entscheidet die Brandenburger Regierung wider besseres Wissen aus eigener Studie. Resümee:
    – Eine Begrenzung für Pkws harmonisiert den Verkehrsfluss auf Autobahnen, in der Folge steigt die Kapazität je Fahrstreifen um 100 Kfz pro Stunde.
    – Für die unbegrenzten Streckenabschnitte wurden Unfallkostenraten von 13 EUR je 1000 Kfz*km (4-streifig) bzw. 19 EUR je 1000Kfz*km (6-streifig) ermittelt. Bei Tempolimit 130 sinken diese Kosten auf 10/14 EUR, bei Tempolimit 120 auf 8/11 EUR.
    – Die Zahl der Unfälle geht um 25 % zurück. Besonders die Anzahl der schweren Unfälle ist rückläufig. Bei der Anzahl der Verletzten ist mit einem Rückgang von 20 % zu rechnen.
    – Bei Tempolimit 130 entstehen 22,5 Mio. EUR im Jahr weniger Unfallkosten auf den aktuell noch unbegrenzten Streckenabschnitten. Dem stehen zusätzliche Zeitkosten von 17,2 Mio. EUR gegenüber, im Saldo ein jährlicher Nutzen von rund 5,3 Mio. EUR.

    Siehe https://mil.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2239.de/studie_tempolimit.pdf

  5. 26.

    Ob nun 200 PS oder 50 PS.......jeder so wie er es mag.Genau das ist dass Problem.Anstatt Telsa z.b.mehr Kilometer Reichweite für normalverdiener unter 40-50.000€ anbietet,erhält man die erst ab 200.000€.
    (1000km Reichweite Spitze 400km/h 0 auf 100 unter 2 sec.)Ein Irsinn.Genauso wie der Weltraumtourismus.(kosten ab 150 000 Euro).Hauptsache schön daran verdienen.Braucht kein Mensch.
    Schadet auch nur der Umwelt so ein Flug.Fakt sit doch:Neue Autos brauchen keine 200 PS+,sofern man keinen Betrieb hat.Man braucht auch keine F1 Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeiten von 200+.
    Und die Reichweite bitte nicht vom Geldbeutel abhängig machen.

  6. 25.

    Ein generelles Tempolimit auf Brandenburgs Autobahnen ist für das Land nach Angaben von Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) kein Thema.Wie soll man das auch den Herr Musk/Tesla erklären?Und SUVs egal ob Elektro oder Verbrenner,sind in Deutschland Verkaufsschlager.Da kann man ja jetzt nicht mit Tempo 130 kommen.Dort, wo sich Unfälle häufen, schauen wir genau hin.Hautpsache die Staatskasse klingelt weiterhin.

  7. 24.

    Intelligente Leitsysteme sind gefordert, statt Populismus. Ein Beispiel: Was ist ökologischer? Bei 500 km Weg 5 Kunden pro Tag zu schaffen oder nur 2-3 mit Limit? Der Nachhauseweg und das nochmalige Losfahren am nächsten Tag hat eine schlechtere Bilanz (ich schlafe zu Hause bei Frau und Kind besser als im Hotel). Ca. 2/3 des Verkehrs sind Dienstfahrten, die man nicht durch erzieherisches Moralisieren abschaffen kann. Untersuchungen zeigen auch, das auf Straßen für höhere Geschwindigkeiten das Unfallrisiko steigt, wenn Langeweile aufkommt. Die gefährlichsten Straßen sind die Bundesstraßen über Land.

  8. 23.

    ganz klar gegen tempo limit!
    dafür aber in allen städten 30,in wohngebieten "spielstraße" oder "5-10"!
    und überall "bus-" und "fahrradspuren" beudseitig! sowie überall endlich zebrastreifen ubd alle bordsteine an übergängen und ein und ausfahreten behindertengerecht und kinderwagengerecht absenken. punkt

  9. 22.

    " dass die deutschen Autobahnen nicht mit den Schnellstraßen in anderen Ländern zu vergleichen sind. "

    meine jüngsten Erfahrungen mit französ.& italien. Autobahnen sind sehr positiv , wenig Baustellen, kein verdichteter Verkehr , alles auffällig diszipliniert , saubere und moderne, kostenfreie Toiletten auf den Rastplätzen . Und dann : kaum auf der deutschen Autobahn , Baustellen, Geschw Begrenzungen , Stau , kostenpflichtige Toiletten auf bewirtschafteten Rastplätzen, auf den anderen unerfreuliche Toiltettenzustände, also bloß weiter...

  10. 21.

    " Vorgeschlagen wird auch, die seit mehr als 40 Jahren empfohlene Richtgeschwindigkeit von Tempo 130 zu streichen. "

    und durch welche neue empfohlene Richtgeschwindigkeit zu ersetzen ??

  11. 20.

    Tempolimit auf Autobahnen "gegen jeden Menschenverstand" sind.

    und gerade der ADAC ist dem Bundesverkehrsminister unerwartet in den Rücken gefallen

  12. 19.

    Tempolimit auf Autobahnen wird fast mit religiösem Eifer diskutiert ,aber das hohe tägliche Verkehrsaufkommen lässt doch nur sehr selten hohe Geschwindigkeiten zu und wenn doch, nur auf wenigen Kilometern , der zeitgewinn ist, wenn überhaupt, nur marginal. Ich bin gerne schnell gefahren- aber zu früheren Zeiten . Heute macht das kaum noch Sinn. War häufiger auf französ. Autobahnen unterwegs, kein Vergleich zu früher, alles sehr diszipliniert, Vmax : 130Km/h, läuft sehr entspannt, vielleicht auch wegen der Maut nicht sooo dichter Verkehr. & hohen Bußgeldern bei Verstößen.Und : in Frankreich sind die Rastplätze mit sehr guten, kostenfreien Toiletten ausgestattet . In Italien ist es ähnlich.
    Und schöner Nebeneffekt: der Benzinverbrauch reduziert sich merklich

  13. 18.

    Unser Bundesverkehrsminister hat doch schon festgestellt, dass Überlegungen zu einem Tempolimit auf Autobahnen "gegen jeden Menschenverstand" sind.
    Wie das zusammenpasst mit den Tempolimits in allen anderen europäischen Staaten, den USA, Kanada und vielen anderen Ländern hat er allerdings nicht gesagt. Eigentlich läßt sich das nur so erklären, dass in diesen Staaten der Menschenverstand sehr gering ist, während in Deutschland der Verstand mehr oder weniger zu Hause ist und insbesondere bei den Autofahrern stark ausgeprägt ist. Eine andere Erklärung wäre, dass die deutschen Autobahnen nicht mit den Schnellstraßen in anderen Ländern zu vergleichen sind.

  14. 17.

    Wenn man nun ständig von der Umwelt spricht, na dann Herr Verkehrsminister von Brandenburg, ist es wohl höhe Zeit, jetzt wenn TESLA ein Teil seiner Produktion nach " Grünheide in der Mark" verlegen will, die Herstellung von Elektroautos zu beschleunigen und für alle, die im Land Brandenburg und sonnst dennoch auch ganz Deutschland leben, beim Kauf eines Elektroauto ein Bonus mit günstigem Einkaufspreis anzubieten und dennoch bessere Bedingungen hinnehmen, sodass mehre Menschen in der Zukunft, ein Elektroauto kaufen können. Dann ist es egal mit einem Tempolimit auf 130 km/h. Aber natürlich wichtig für die Sicherheit auf unseren Straßen. Bis dahin sollten wir am besten Ecodriving, also sparsamer Fahren umsetzen, damit wir zumindest länger kommen können.

  15. 16.

    Das Autofahren in Skandinavien ist um vieles entspannter als hier bei uns, da gebe ich Ihnen vollkommen recht.
    Jedoch wer welches Auto fährt sollte jedem selbst überlassen bleiben. Ob nun 200 PS oder 50 PS.......jeder so wie er es mag.

  16. 15.

    Hallo Herr Neumann, komme gerade wieder in Berlin an, aus Richtung Helmstedt, die A2 entlang. Und auch ich fahre, da wo ich es darf, gerne schnell, wenn es die Situation zulässt. Aber das Problem sind nicht nur die "drängelnden Raser", sondern mindestens genauso oft diejenigen Verkehrsteilnehmer die meinen, einen auf der linken Spur schneller fahrenden ausbremsen zu müssen. SORRY, aber ich habe mal in der Fahrschule gelernt, dass ich die Spur nur dann wechseln darf, wenn ich dabei niemanden behindere oder gefährde. Wenn sich da einer annähert, muss ich ggf. vom Gas und warten bis ich eine passende Lücke finde. Und dass man ggf. auch mal beschleunigen kann, um einen Überholvorgang zügig zu erledigen, ist für einige scheinbar undenkbar. Da wird rausgezogen, der andere ausgebremst und dann rumgebummelt. Und sich dann beschwert, wenn sich der Hintermann zu einer Lichthupe hinreißen lässt.
    Mein Fazit: Kein pauschales Tempolimit, wenn überhaupt dann eine sinnvolle Regulierung.

  17. 14.

    Tempo 130 auf a l l e n Autobahnen wäre ok.
    Auch ein generelles Überholverbot für LKW wäre genau so gut auf allen Autobahnen.
    Meiner Erfahrung nach sind gerade die LKW-Fahrer aus den Osteuropäischem Ausland die Drängler und die einem
    5 Meter hinten auf der Stoßstange hängen.
    So lange es keine drastischen Strafen für solche Raser und Drängler gibt wird sich leider nichts ändern.
    In unseren Nachbarländern sieht da die Welt ganz anders aus.

  18. 13.

    Zeitverschwendung. Die Ideologie "Freie Fahrt für freie Bürger" ist einfach zu tiefst verankert. Der Michel will Rasen; der hält das für eine Freiheit. Deshalb: Stärker Blitzer aufstellen, Bußgelder erhöhen - so lässt sich die Staatskasse einfach und gut füllen.

  19. 12.

    Es wäre an der Zeit für ein generelles Tempolimit. Wenn man allerdings manche der Kommentare hier liest, weiß man, dass manche mit beschränkter Hirnfunktion nur das Rasen kennen. Keine Rücksicht, weder auf Mensch noch Natur. Besonders traurig finde ich die Anmerkung, man könne das Wort „Umwelt“ nicht mehr hören. Solche Zeitgenossen sollten darüber nachdenken, dass sie auch zu dieser Umwelt gehören und von ihr abhängig sind. Aber das ist schwierig, wenn die PS-Zahl des Autos so viel höher ist als der eigene IQ.

  20. 11.

    Das Wort "Umwelt" kann ich schon nicht mehr hören! Ob im 3. oder 6. Gang eines Autos, bei Vollgas kommt das gleiche hinten heraus. Nur das man im 6. Gang halt schneller fährt! Und ja lieber Mitleser es gibt Menschen die fahren gerne Autos mit 200PS und mehr. Wenn Sie es ruhiger haben wollen dann bitte hinter dem LKW einordnen und schön mit 80km/h über die Bahn.

    MfG

  21. 10.

    Es liegt wie Unfallzahlen und Aufnahmen der Verkehrsüberwachung zeigen, daran, dass tatsächlich ausreichend Unmündige in Brandenburg unterwegs sind. (was nicht heissen soll, es seien Brandenburger!!) Ich bin da auch fast täglich unterwegs und oft genug in heikelste Überholmanöver involviert. Die 130 sind längst überfällig und nein, es verhindert nicht alles, aber es lindert einiges.
    Und das ist auch schon was.

  22. 9.

    Es wäre nicht schlecht, wenn es wie in Skandinavien etwas ruhiger von statten gehen würden. Der Stress wird weit aus weniger werden und nachweislich kommt man nur min später an als wenn man durchbügelt. Man würde wirklich was für die Umwelt Tun und die Unfallzahlen mit dem daran hängenden Leid und Elend vermindern. Es würde gehen wenn man nur will.
    Wer braucht zudem Autos wie SUV etc. Mit Leistungen über 200PS?
    Nicht wirklich.

  23. 8.

    Ich bin (leider) viel mit dem Auto in Deutschland unterwegs. Es gibt einige Strecken, z. B. A6 Richtung Baden-Württemberg, da gibt es noch nicht einmal eine Begrenzung an den Autobahnkreuzen. Das ist für Ortsunkundige echt gefährlich. Es gibt wohl, trotz Bundesautobahn, noch nicht einmal allgemeine Regeln für die Beschilderungen.
    Warum eigentlich 130? Eine Reisegeschwindigkeit von 160 wäre angenehmer und völlig ausreichend.
    Ich bevorzuge dynamisches Fahren, das ist gut für die Aufmerksamkeit. Dagegen ist 130 mit Tempomat eher einschläfernd.

  24. 7.

    Bin soeben von Köpenick nach Cottbus gefahren bis Spreewald Dreieck 130 km/h und die Autobahn fast leer, was für eine bescheuerte Maßnahme.

  25. 6.

    Hallo, Herr Minister Beermann, ich bin nicht Brandenburg, ich bin mündiger Bürger Brandenburgs und habe eine eigene Meinung auch zu dieser Problematik. Sie sprechen nicht in meinem Sinn. Unabhängig vom Für oder Wider dieser Begrenzung sollten Sie erst einmal dafür sorgen, die Ursachen für das extrem hohe Unfallgeschehen auf unseren Autobahnen zu verringern. Selbst auf einer mit 50 Km/h begrenzten Bundesstraße 166 sitzen mir als Pkw-Fahrer (wenn ich vom Tanken aus dem Nachbarland komme) die Transit-LKW auf der Stoßstange. Dieser Verkehr ist doch nicht mehr als normal zu bezeichnen. Mit der Ansiedlung von TESLA in Brandenburg sind Sie doch jetzt schon hinsichtlich Verkehrssicherheit überfordert. Ich denke, Sie bekommen noch andere Sorgen.

  26. 5.

    Orkan Sabine, alias der Klimawandel, hält sich eh nicht an Tempolimits. Also in dieser Hinsicht richtige Ansage.

  27. 4.

    Rasen, rasen, rasen, je schneller desto besser. Wer nicht ausreichend schnell rast wird weggedrängelt ... Menschenleben und Umwelt? Egal.
    Einfach nur krank!

  28. 3.

    Das ist einmal eine schöne Meldung zum Sonntag! Wo der Minister Recht hat, da ein Limit vor zu geben, wo es nötig ist, ist völlig richtig. Aber da, wo es übersichtlich ist und die Autobahn es hergibt, sollte man doch schneller fahren können.

  29. 2.

    Auf der A 24, nach Frankfurt/oder und Richtung Dresden und Leipzig besteht doch schon Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km bzw. 130 km. Gibt es eine Übersicht bei der ersichtlich ist, wieviel Autobahnkilometer in Brandenburg ohne Geschwindigkeitsbeschränkung befahrbar sind?

  30. 1.

    "Brandenburg lehnt generelles Tempolimit auf Autobahnen ab"
    Wie lächerlich! Ein Bundesland, welches den mündigen Autofahrer komplett entmündigt hat, ein Bundesland, was auf gefühlten 90% seiner Autobahnen ein Tempolimit hat, ist gegen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen, Das Bundesland, mit dem größten Schilderwald auf Bundes- und Landesstraßen. An jedem Waldweg eine 70, vor jeder Straße, welche sich einer Bundesstraße nähert: 70, auf ausgebauten Landesstraßen Tempo 70, vor jeder kleinen Kurve ne 70 oder noch weniger, Gängelei und Restriktionen, als wenn in Brandenburg hinter dem Steuer eines Kraftfahrzeuges nur Hilfsschüler sitzen würden. Und dennoch: die miesesten Unfallzahlen bundesweit. Also woran liegt es? Vielleicht an fehlenden intelligenten Lösungen? Vielleicht ist weniger Schilderwald besser?

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