Menschen in Berlin bei der Mahnwache für die Opfer des rechtsextremen Anschlags in Hanau (Quelle: dpa/Geisler-Fotopress/Friedrich Bungert)
Video: rbb|24 | 20.02.2020 | Abendschau | Lisa Spanemann | Dörte Stormann | Bild: dpa/Geisler-Fotopress/Friedrich Bungert

Mann erschießt zehn Menschen und sich selbst - Berliner gedenken der Opfer von Hanau

Die tödlichen Angriffe in Hanau haben bundesweit Entsetzen ausgelöst. Nicht nur in der hessischen Stadt - auch in Berlin wurde der Opfer des Attentats gedacht. Am Brandenburger Tor versammelten sich Hunderte, mehr als 3.000 Menschen kamen zum Hermannplatz. 

Eine Mahnwache am Brandenburger Tor und ein Gedenkmarsch durch Neukölln - so wurde am Donnerstagabend in Berlin der Opfer des Attentäters von Hanau gedacht. Ein 43-Jähriger hatte bei einem mutmaßlich rassistischen Anschlag am Mittwochabend in der hessischen Stadt zehn Menschen und sich selbst getötet. 

Zu einer Mahnwache, die gegen 18 Uhr am Brandenburger Tor begann, hatte unter anderem die Bundes-SPD aufgerufen. Die Polizei sprach von mehr als 500 Teilnehmern, die eine Menschenkette bildeten. Reden wurden nicht gehalten, den Opfern bei der Mahnwache schweigend gedacht.

Unter den Teilnehmern waren auch Bundespolitiker sowie Vertreter der Kirchen sowie des Zentralrats der Juden in Deutschland und des Zentralrats der Muslime. Ihre Teilnahme hatten auch die Fraktionsvorsitzenden des Abgeordnetenhauses angekündigt, für den Senat kam Innensenator Andreas Geisel (SPD). Das Abgeordnetenhaus hatte seine Sitzung am Vormittag mit einer Schweigeminute für die Opfer von Hanau begonnen.

Gedenkveranstaltungen in Neukölln und Potsdam

Deutlich mehr Menschen als in Mitte versammelten sich zu einem zeitgleich stattfindenden Gedenkmarsch in Neukölln. Die Polizei zählte bis zu 3.200 Teilnehmer, die vom Hermannplatz über die Sonnenallee zogen, um gegen rechte Gewalt zu demonstrieren. Die Demonstrante trugen Plakate mit Aufschriften wie "Rechter Terror bedroht unsere Gesellschaft" oder "Kein Bleiberecht für Nazis & Rassisten".

Der Zug sollte ursprünglich bis zum Rathaus Neukölln führen, die Demonstanten machten aber vorzeitig kehrt. Angemeldet hatte die Demonstration laut Polizei ein Mitglied des SPD-Landesverbandes. Der Demonstrationsaufruf wurde unter anderem unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung und dem Berliner Flüchtlingsrat.

Demonstraten am Hermannplatz (Quelle: rbb/Morris Pudwell)
Gedenken auf dem Hermannplatz | Bild: rbb/Morris Pudwell)

Auch in Potsdam ist der Opfer von Hanau gedacht worden. Nach Informationen der "Potsdamer Neuesten Nachrichten" zogen nach einer Mahnwache am Denkmal für die Opfer des Faschismus rund 300 Menschen durch die Innenstadt. Redner von Potsdamer Initiativen, wie dem Verein Opferperspektive, mahnten der Zeitung zufolge, es dürfe keine Verharmlosung rechtsextremer Mordtaten mehr geben und Neonazi-Netzwerke müssten entwaffnet werden. Zu den Rednern gehörte auch Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD)

"Zutiefst rassistische Gesinnung"

In Hanau hatte ein 43-Jähriger in der Nacht zu Donnerstag in zwei Shisha-Bars neun Menschen erschossen. Stunden nach dem Verbrechen entdeckte die Polizei die Leiche des mutmaßlichen Todesschützen sowie die Leiche seiner Mutter. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann seine 72-jährige Mutter und sich selbst erschossen hat. Fünf der in den Lokalen ermordeten Menschen sind nach Angaben der türkischen Botschaft in Berlin türkische Staatsbürger.

Der Todesschütze von Hanau hatte nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank eine "zutiefst rassistische Gesinnung". Das habe die Auswertung von Videobotschaften und einer Art Manifest auf dessen Internetseite ergeben, sagte Frank am Donnerstag in Karlsruhe. 

Bei einer Mahnwache in Hanau rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor tausenden Bürern zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und Zivilcourage auf. "Wir stehen als Gesellschaft zusammen, wir lassen uns nicht einschüchtern, wir laufen nicht auseinander", so Steinmeier. Zuvor hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer am Tatort in Hanau erklärt, er habe Trauerbeflaggung für alle öffentlichen Gebäude in Deutschland angeordnet. Am Abend werde er zudem mit allen Innenministern der Länder darüber beraten, wie die Sicherheit vor allem bei öffentlichen Veranstaltungen in den nächsten Tagen gewährleistet werden könne.

Geisel will Sicherheitsvorkehrungen in Berlin überprüfen

Aufgrund des Attentats in Hanau kündigte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) an, die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt auf den Prüfstand zu stellen.

Er wisse, dass es gerade bei vielen Menschen mit ausländischen Wurzeln in Berlin viele Sorgen gebe, sagte Geisel im Abgeordnetenhaus. Deshalb habe er Vertreter der migrantischen Community zu einem Gespräch über die Sicherheitslage eingeladen. "Weil wir migrantische Einrichtungen selbstverständlich schützen." 

Das Landeskriminalamt habe inzwischen geprüft, ob der Täter von Hanau Verbindungen nach Berlin hatte. Das sei nicht der Fall, so Geisel. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sprach von direkten Angriffen auf die Demokratie. Er forderte, die Hintergründe der Gewalttat umfassend aufzuklären. 

Woidke: "Diese Tat ist abscheulich und feige"

Bundesratspräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den Anschlag in Hanau als "Angriff auf uns alle" bezeichnet. "Diese Tat ist abscheulich und feige", erklärte der Brandenburger Ministerpräsident am Donnerstag in einer Mitteilung. "Wir werden nicht dulden, dass Hass, Rassismus und Gewalt unser Leben bestimmen", so Woidke. Sein tiefes Mitgefühl gelte den Angehörigen der Opfer. 

Ähnlich äußerte sich Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU): "Der feige Mord an unschuldigen Menschen ist ein Anschlag auf unsere freiheitliche Gesellschaft." Gedanken und Gebete würden den Opfern und ihren Angehörigen gelten. Die Hintergründe der Tat müssten jetzt gründlich aufgeklärt werden, betonte Stübgen. Brandenburg habe bereits im vergangenen Jahr auf wachsende Gefahren aus dem extremistischen Spektrum reagiert. "Wir verstärken Verfassungsschutz und Polizei personell und haben per Gesetz bessere Einsatzmöglichkeiten geschaffen." Dieser Kurs werde konsequent fortgesetzt. 

Kritik an Pazderski-Tweet

Brandenburgs Vize-Ministerpräsidentin Ursula Nonnemacher (Grüne) hält angesichts des Anschlags in Hanau ein gesteigertes Augenmerk auf den Rechtsextremismus für notwendig. "Ich bin geschockt von den Nachrichten aus Hanau und in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer. Nun müssen alle Alarmglocken läuten", schrieb die Sozialministerin am Donnerstag.

Brandenburgs SPD-Landtagsfraktionschef Erik Stohn und die SPD-Abgeordnete Inka Gossmann-Reetz warfen der AfD eine Mitschuld vor: "Rechte Gewalttäter und Rassisten werden durch die AfD in ihrem schändlichen Handeln ermutigt und bestärkt."

Kritik wurde etwa laut an dem AfD-Bundesvorsitzenden Georg Pazderski, der getwittert hatte: "Ist das wirklich noch das 2017 von der Merkel-CDU beschworene 'Deutschland in dem wir gut und gerne leben'?" Berlins Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer (Die Linke), schrieb als Antwort: "Nein, das ist das Deutschland, in dem eine rechtsradikale Partei jeden Tag Hetze und Angst verbreitet."

AfD-Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland hat Vorwürfe, seine Partei sei indirekt mitverantwortlich für Gewalttaten wie die in Hanau, zurückgewiesen. "Ich halte es für schäbig, in der Phase so etwas zu instrumentalisieren", sagte Gauland am Donnerstag in Potsdam.

Sendung: Inforadio, 20.02.2020, 11:45 Uhr

Kommentar

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Antwort auf [Tremor] vom 21.02.2020 um 11:08
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99 Kommentare

  1. 99.

    Hallo RBB,

    finden Sie nicht auch, dass "Tumor Steffen" in #97 schwerlich anders bezeichnet werden kann als mit "hate speech"?

  2. 98.

    Sie sind es doch der die immer gleiche "Laier" [sic!] anstimmt. Sobald das Thema AfD oder Rechtsextreme aufkommt sind sie immer vorne dabei zu relativieren und zu verharmlosen.

    Aber dann noch einen auf "also ich bin ja nicht für die AfD aber..." zu machen... Ohne Worte

  3. 97.

    Gut dassTumor Steffen mit seinen rechtspopulistischen Plattitüden hier nicht die Kommentarspalte für sich allein beanspruchen kann. Polizeiberichten zu Folge sind Rechtsradikale einsame Männer, die zum Großteil noch bei Mutti wohnen und keine analogen Freunde haben. Wie armselig.

  4. 96.

    Haben Sie außer der ausgeleierten Platte "Verharmlosung" irgendwann mal was Neues? Dann könnte man den Versuch einer sachlichen Diskussion gern noch mal wagen, egal unter welchem Pseudonym Sie ihre immer gleiche, aber nicht nachvollziehbare Laier gerade mal wieder ablassen. Schönes Wochenende!

  5. 95.

    Mein Mitgefühl allen Betroffenen und Angehörigen. Das waren die Taten eines Psychopaten. Sein "Manifest" beweist Wahnvorstellungen, ein eindeutiges Zeichen einer schizophrenen Psychose. Ich hoffe das die Reaktionen besonnen bleiben. Dabei fürchte ich weniger "Racheakte", sondern vielmehr politische Instrumentalisierungen, wie es hier viele Komentare zeigen.

  6. 94.

    "Rede- und Denkverbote fördern Extremismus."

    Es existiert kein Rede- und Denkverbote, wie man an ihnen sieht. Sie dürfen hier weiterhin rechtsextreme Taten und Täter relativieren und verharmlosen, wie man sieht.

  7. 93.

    Irgendwann ist auch mal gut mit ihren ständigen Verharmlosungen der rechtsextremen AfD. Ihre Heuchelei ist schon schwer zu ertragen aber das geht hier entschieden zu weit. Selbst bei konservativen Politikern ist man sich einig.

    "Eine Mitverantwortung der AfD sieht auch der CDU-Politiker und Bewerber um den Parteivorsitz, Norbert Röttgen. "Man darf die Tat nicht isoliert sehen. Wir müssen das Gift bekämpfen, das von der AfD und anderen in unsere Gesellschaft getragen wird", sagte Röttgen der "Bild"-Zeitung."

    Ihre Ventil Theorie ist nachweislich Blödsinn, soll aber ihre rechtsextreme AfD dafür schützen vom VS beobachtet und letztendlich verboten zu werden.

    Es existiert auch keine Rede- und Denkverbote, wie man an ihnen sieht. Sie dürfen hier weiterhin hetzen und rechtsextreme Taten und Täter relativieren und verharmlosen.

  8. 92.

    Das Schema der Rechtsextremen und ders Sympatisanten ist immer gleich. Man verharmlost indem man whatbaoutism betreibt. Widerlich.

  9. 91.

    Ist das eigentlich Absicht dass hier Rechtsextreme und deren Sympathisanten ihr Unwesen treiben dürfen, Kritik daran aber unterdrückt wird?
    Was beabsichtigt der rbb damit?

  10. 90.

    Sie meinen die Diskussionen, auch hier, die linke Gewalt entschuldigen,weil es ja auch rechte Gewalt gibt. Nach dem Motto "Gleiches Recht für ALLE"?
    Also mal ehrlich, solche Spielchen verbieten sich von selbst. Wer so taktiert und argumentiert hat wirklich den Knall nicht gehört.

  11. 89.

    Stimmt natürlich: Jede reale Gewalt ist abzulehnen.
    Aber auch deren Instrumentalisierung.
    Was man bei einer Seite verurteilt, sollte auch der anderen nicht gestattet sein.

  12. 88.

    So manche Kommentare hier machen nichts anderes als die vielen bereits kritisierten und auch meist anonymen Posts bei Facebook & Co. , die rechte gegen linke Gewalt aufrechnen, keine Ahnung vom Asylrecht haben und leider auch latent fremdenfeindlich sind. Völlig daneben und solange das so ist, muss man sich auch nicht über den Sprachgebrauch bestimmter Parteien aufregen.
    Ich verurteile jegliche Art von Gewalt,egal aus welcher Ecke sie kommt. Und... wir leben in einer Demokratie , sollten uns auch so verhalten und sie bewahren. Wie erleben leider immer wieder, dass Menschen getötet werden und der oder die Täter dann als psychisch krank und nicht schuldfähig diagnostiziert werden. Für die Opfer und deren Hinterbliebenen ist das überhaupt kein Trost. Das lässt sich scheinbar leider nicht verhindern,wie im aktuellen Fall.Und deshalb ist so mancher Kommentar völlig am Thema vorbei.



  13. 87.

    Die Kollegen vom HR haben die schlimmsten Fälle in Hessen mal aufgelistet. (Das zu all jenen, die hier tatsächlich die Diskussion auf angezündete Autos umlenken wollen!):
    1992: Tote nach Brandanschlag in Lampertheim
    1992: Mord an Blanka Zmigrod
    1993: Flüchtlingsheim in Borken gestürmt
    1993: Flüchtlingsunterkunft in Immenhausen brennt
    1993: Brandanschlag auf Flüchtlinge in Modautal
    1994: Bundeswehrrekrut ersticht 18-Jährigen
    2001: Mord als Aufnahmeritual
    2006: Mord an Halit Yozgat
    2008: Überfall auf linkes Sommercamp
    2014: Mord im Limburger Flüchtlingsheim
    2019: Mord an Walter Lübcke
    2019: Schüsse auf Flüchtling in Wächtersbach
    2019: Kopfverletzungen durch Metallkugeln
    2020: Zehnfacher Mord in Hanau

  14. 86.

    Ich möchte keineswegs Wortklauberei betreiben, dafür ist der Anlass viel zu erschreckend. Ich halte es aber für zu kurzsichtig und auch gefährlich für die Verhinderung weiterer Taten wenn von manchen reflexartig so getan wird, als hätte es die Tat ohne die AfD und deren Rhetorik nicht gegeben. Das glaube ich nämlich nicht. Die Vorbehalte, die diese Partei artikuliert, sind ja in einem Teil der Bevölkerung bereits trotzdem vorhanden und es besteht meines Erachtens sogar die Gefahr einer noch größeren Radikalisierung, wenn es das Ventil AfD nicht gäbe. Die Tragödie von Hanau taugt unter genauer Betrachtung aller Umstände eben nicht als Argument gegen die AfD, da der Ausländerhass des Täters viel weiter zurück reicht und einer tiefen Psychose entspringt. Sein Hass entsprach auch nur in Teilen den Vorbehalten in der AfD. Hinzu kommen offenbar schwerste Versäumnisse der Behörden. Vielleicht gab es auch einen Einfluss, das weiß keiner, ursächlich war es aber nicht.

  15. 85.
    Antwort auf [Besserwisserin] vom 21.02.2020 um 11:18

    Die Fakten sprechen eine andere Sprache und die Einschätzung sämtlicher Sicherheitsbehörden auch.
    Übrigens wird bereits den Opfern jeglichen Terrors gedacht.

  16. 84.

    Reflexe sind ja nicht per se falsch oder unangebracht. Und dieser ist genau das nicht. Zwar beschreiben Sie, dass der Täter offenbar bereits vor geraumer Zeit Rassist und weit jenseits unseres Grundgesetzes "gedacht" hat, aber Sie können schlecht ignorieren, wann er konkret "aktiv" geworden ist. Offensichtlich jetzt und in der Tat muss man sich fragen, weshalb? Was ist also heute anders als zB anno 2004 und was hat Bezüge zum Mörder und dessen Wahnbild? Das Rechtsradikale in Parlamenten sitzen und immer wieder hetzen und Stimmung machen, ist ganz sicher nicht irrelevant.

  17. 83.

    Lieber Steffen,

    betreiben Sie bitte keine Wortklauberei - ich habe nicht gesagt, dass diese Sprachverrohung "nur" von der AfD ausginge, aber sie hat m.E. den entscheidenden Teil dazu beigetragen, diesen politischen Diskurs in den vergangenen Jahren massiv zu vergiften und das Sagbare immer weiter nach rechts zu verschieben. Die Beispiele erspare ich uns jetzt, Sie sind hier oft genug. Und ein "offenes Ansprechen der Probleme im Land" hat mit dieser Sprache nichts zu tun. Es ist auch sinnlos, daraus einen vermeintlichen Gegensatz zu konstruieren. Man kann sehr wohl offen Probleme ansprechen, ohne komplett pauschalisierende Ressentiments zu pflegen und ganze Gruppen von Menschen zu beschimpfen und in Haftung zu nehmen. Es ist ebenfalls ein Irrtum zu unterstellen, Politiker anderer Parteien würden Probleme wie beispielsweise durch Kriminalität von Einwanderern nicht offen ansprechen. Das ist genau das Narrativ, das die AfD bedient. Sehr her, nur wir reden "Klartext". Das tun sie nicht.

  18. 82.

    ... nach offizieller Verlautbarung um einen - mutmaßlich - rassistisch motivierten Terroristen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Vielleicht sollten alle mal nach dieser schrecklichen Tat etwas innehalten.

  19. 80.

    Ansichtssache. Da ich zwischen "rechts" und "rechtsradikal" unterscheiden kann, sähe ich darin kein Problem.
    Und auch für Sie:
    Das Motiv ist auch nicht wichtiger als bei anderen Terroranschlägen.
    Jemand hat andere Menschen ermordet.
    DAS ist die Hauptsache.
    Warum er glaubte, das tun zu müssen, sollte außerhalb eines Gerichtssaales keine Rolle spielen.

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