Die Karl-Marx-Allee am 10.12.2019. (Quelle: imago images/Peter Meissner)
Video: rbb|24 | 11.02.2020 | Material: Abendschau | Bild: imago images/Peter Meissner

Bürgerdialog zum Umbau der Karl-Marx-Allee - Magistrale mit Grünstreifen erhitzt die Gemüter

Statt Parkplätzen soll in der Mitte der Karl-Marx-Allee eine Grünfläche entstehen. Diese neuen Pläne von Verkehrssenatorin Günther ärgern viele Anwohner. Bei einem Bürgerdialog am Montag hat sie für den klimagerechten Stadtumbau geworben. Von Jan Menzel

Im Foyer des einstigen Berliner Vorzeigekinos International ist der Unmut gewaltig. "Ich finde das ehrlich gesagt ungeheuerlich", sagte eine Frau. Ein älterer Mann pflichtet ihr bei. Er wohne seit 50 Jahren in der Karl-Marx-Allee und schon jetzt reiche der Platz für die Autos nicht: "Sollen wir die jetzt in die Luft hängen?" Eine andere Anwohnerin spricht von einer "diktatorischen Entscheidung" für einen Grünstreifen in der Mitte der einstigen Pracht- und Aufmarschstraße Karl-Marx-Allee. Ein Mittfünfziger im dunklen Mantel bebt förmlich vor Empörung. "Wir haben Parkplätze beschlossen – mit Bürgerbeteiligung", erinnert er an eine frühere Dialogveranstaltung. Jetzt werde das Votum ignoriert, ärgert er sich und schiebt hinterher: "Wir brauchen uns zukünftig nicht zu wundern, wenn jeder AfD wählt."

Lutz Adam, Leiter Tiefbau-Abteilung; Christoph Rauhut, Landeskonservator; Regine Günther, Verkehrssenatorin; Ephraim Gothe, Baustadtrat Mitte. (Quelle: rbb/Jan Menzel)
Podium beim Bürgerdialog | Bild: rbb/Jan Menzel

Was die Gemüter derart erhitzt, ist der 800 Meter lange und zehn Meter breite Mittelstreifen der Karl-Marx-Allee. Hier war bislang Platz für 170 Autos. Diese Parkplätze sollen nach dem Willen von Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) wegfallen und Platz für Stadtgrün schaffen. Das ist eine Umplanung während der laufenden Bauarbeiten, die aber noch möglich ist, weil zunächst die Fahrbahnen saniert und die neuen vier Meter breiten Radwege angelegt werden. Erst im Frühsommer wollen sich die Bauarbeiter den Mittelstreifen der Karl-Marx-Allee vornehmen.

Bezirksstadtrat: kein Parkplatzmangel

Drinnen im großen Saal des Kinos International stehen am Montagabend neben Verkehrssenatorin Günther Kulturstaatssekretär Gerry Woop (Linke), Berlins oberster Denkmalschützer Christoph Rauhut, der Leiter der Senats-Tiefbau-Abteilung und  Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) auf der Bühne. Gothe hatte die Verkehrssenatorin zuletzt dafür kritisiert, dass sie den Bürgerwillen mit der Umplanung ignoriere. Jetzt gibt er sich als Freund des Stadtgrüns zu erkennen und rechnet den kritischen Anwohnern vor, dass es in ihrem Kiez keinen Parkplatzmangel gebe. Auf zehn Wohnungen kämen über sieben Stellplätze. "Das ist für ein innerstädtisches Quartier sehr, sehr viel", sagt Gothe und verweist auf Neubau-Projekte, bei denen ein Schlüssel von drei Stellplätzen pro zehn Wohnungen der Standard sei.

An dieser Stelle lachen einige der rund 400 Anwesenden bitter auf. Ein Anwohner widerspricht und berichtet, dass er allabendlich mehrmals um den Block fahren müsse und selbst die Gehwege zugeparkt seien. Andere bezweifeln, dass der grüne Mittelstreifen einen positiven  Effekt auf das Klima habe. Lutz Adam, Chef der Senats-Tiefbau-Abteilung, hält dagegen. Er habe immer wieder gehört, in dem geplanten Grünstreifen könne bei Starkregen gar kein Wasser versickern, weil die U-Bahn darunter liege. Das sei falsch. "Der Mittelstreifen kann vollständig zu Versickerung herangezogen werden", so Adam.

Günther: Folgen des Klimawandels nicht auf die leichte Schulter nehmen

Ob diese Argumente verfangen oder nicht, ist nicht eindeutig auszumachen. Befürworter des Grünstreifens und die Bewahrer des Parkplatzes scheinen sich die Waage zu halten. Sie habe nichts gegen eine Grünfläche einzuwenden, meldet sich eine Frau zu Wort, mahnt aber, diese dürfe dann nicht wie eine "mongolische Steppe" aussehen, sondern müsse gepflegt werden. Eine junge Frau sagt, dass sie um die Ecke in einer Kirche arbeite, in die viele Menschen zu Fuß oder mit dem Rad kämen. Die freuten sich einfach über einen schönen Platz für alle und darüber, dass nicht nur Parkplätze da seien. "Das sind Leute wie ich, die nicht so oft etwas sagen, aber die sind trotzdem da."

Für den Grünstreifen werben will an diesem Abend auch die grüne Verkehrssenatorin. Regine Günther appelliert eindringlich, die Folgen des Klimawandels nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Alle Städte weltweit würden sich rüsten, in einer Geschwindigkeit, die vielleicht noch nicht bei jedem im Saal angekommen sei. Und direkt an die kritischen Anwohner gewandt: "Wir sind noch zu langsam. Ich bin besorgt."

Senat und Bezirk arbeiten an einem Kompromiss

Wie die Karl-Marx-Allee künftig aussehen wird, soll in den nächsten Wochen entschieden werden. Mittes Baustadtrat Gothe deutete aber an, in welche Richtung die Gespräche zwischen Verkehrsverwaltung, Bezirk und Denkmalschutzbehörde gehen: Statt eines grünen Mittelstreifens auf der vollen Länge könnte dieser vor dem Kino International unterbrochen werden werden, so dass ein Platz entsteht.

Das würde wohl auch die Denkmalschützer besänftigen, die die historische Gestalt des Ensembles weitestgehend erhalten wollen. Noch in diesem Sommer sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden. So wie es nach diesem Bürgerdialog aussieht, hat die Karl-Marx-Allee dann noch Parkplätze entlang der Fahrbahn. Auf dem Mittelstreifen dürfte hingegen grüner Rasen sprießen.

Sendung: Inforadio, 11.02.2020, 6:40 Uhr

Beitrag von Jan Menzel

Kommentar

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85 Kommentare

  1. 85.

    Warum soll ICH aus der Stadt ziehen, wenn Menschen wie SIE das Problem sind?

    Sie sind offensichtlich der Prototyp des Menschen, der egoistisch, rücksichtslos und völlig bar jeder Vernunft ist. Die rasen wo und wie sie wollen ohne an die Folgen zu denken.

  2. 84.

    Jammern auf höchsten Niveau....etwas anderes habe ich eigentlich nicht erwartet. Vollkommen jenseits der Realität. Ich bin es leid immer wieder zu hören wie gut und richtig Sie und Ihre Freunde alles machen und der Rest vollkommen daneben liegt."Diese Leute verpesten die Atemluft meiner Familie, meiner Freunde. " dieses Gejaule...Sie vergessen, das Sie in einer Großstadt wohnen und nicht in irgendeinem Dorf.
    Zwar leider gerade ausverkauft... Es gibt auch bald wieder Masken zu kaufen.Vielleicht hilft das, wenn es für Sie sooooooo dramatisch ist.
    Ansonsten sollte auch ein kleiner Umzug an den Stadtrand helfen. Ich lebe hier und alles ist chic. Dann gibt es auch keinen Neid mehr.

  3. 83.

    "Kennen Sie diese Menschen alle, um so zu urteilen? Wahrscheinlich nicht. Ich denke da spricht der Neid eines Besitzlosen heraus."

    Selten so dummes Zeug gehört. Aber sie kennen mich? Diese Leute verpesten die Atemluft meiner Familie, meiner Freunde. Diese Leute benehmen sich absolut rücksichtslos und wollen auch noch dass ich ihnen weiterhin ihre Parkplätze bezahle, die auch noch dringend benötigten Platz verschwenden.

    Sie benehmen sich weiterhin wie ein unmündiges Kind. Sie benehmen sich wie ein Kind, welches schon 2 Lollis vor dem Essen hatte und noch einen dritten will.

  4. 81.

    @Henry: Im sie besser zu verstehen teilen sie mir bitte mit, was denn bei ihnen der "fünf vor zwölf" und der "zwölf"-Zustand ist bzw. war. Dann kann ich mir das "fünf nach zwölf"-Gefasele besser ausmalen. Ich werde mich auch sputen, da ja der Weltuntergang kurz bevorsteht. Zumindest in Deutschland!

  5. 80.

    Genau. Ziehen sie und die restlichen Autofanatiker doch aufs Land! Da können sie nach Herzenslust rasen und haben sogar den fehlenden ÖPNV als Ausrede!

    Und nochmal für die Herrschaften, die hier ständig die Tatsachen verdrehen: KEIN, ich wiederhole KEIN Radfahrer hält auf einen LKW zu! ALLE, ausnahmslos ALLE schweren Unfälle mit Todesfolge lassen sich NICHT auf ein Fehlverhalten des Radfahrers zurückführen!

    Der Radfahrer war schon im Kreuzungsbereich und ist von HINTEN oder SEITLICH über den Haufen gefahren worden!!!

    Da aber die Strafen für solche eingeplanten Tötungen lächerlich gering sind, sieht sich niemand in der Pflicht freiwillig Abbiegeassistenten nachzurüsten oder sein Verhalten im Verkehr anzupassen!

    Radfahrer töten nicht, sie werden getötet!

  6. 79.

    "Die sauberste Verbrennung ist bei 90 km/h und nicht bei 30. " War das jetzt Ironie oder ernst gemeint?

    "Unfallrisiko bei 30? Wohl eher bei Handyverbot! Bei 30 passt doch kein Fußgänger mehr auf."

    Aha und schon hat sich ein Autofanatiker mehr von einer ernsthaften Diskussion verabschiedet.

  7. 78.

    Ich fühle mich nicht wie ein unmündiges Kind behandelt. Mich nervt es einfach nur, das hier einige auf Oberlehrer machen und eigentlich nichts dahinter ist. So wie bei Ihnen.
    Ich frage mich wie Sie über die Köpfe anderer entscheiden können das ein oder auch zwei Autos überflüssig sind und diese Menschen dann auch noch als Egoisten bezeichnen.
    Kennen Sie diese Menschen alle, um so zu urteilen? Wahrscheinlich nicht. Ich denke da spricht der Neid eines Besitzlosen heraus.

  8. 77.

    Na ich glaube ja leider doch. Glauben Sie doch nicht dass mir diese Rolle gefiele. Was soll man denn tun wenn die Kinder rufen EIS! Zum Frühstück, zu Mittag und als Abendbrot! Dazwischen Schokokuchen mit dick Schoko drauf.
    Es ist so: 167 Parkplätze zu verlieren kann man und muss man akzeptieren. Alles was man hören konnte was in der Überlegung ist, ist besser als 167 Parkplätze.
    Ich weiss halt wirklich nicht was man noch tun soll, wenn das nicht Konsens ist.
    Man muss es schliesslich ignorieren. Und dann auf das Interview warten, wenn solche erklären weshalb sie -wie hier angedeutet, oder angedroht - damals die AfD gross gemacht haben. Die ihnen vielleicht 167 Parkplätze gibt. Aber ansonsten halt allerlei Faschismus und Rassismus und drangsalierender Bürokratie für "Der Jude...Verzeihung..der Einwanderer, Ausländer, Geflüchtete, Kulturfremde ist unser Unglück"
    Jetzt mal im ernst - für Parkplätze?

  9. 76.

    Den LKW möchte ich sehen, der mit 50 Sachen rechts (oder sonst wohin)abbiegt !!! Das machen vielleicht Radfahrer.
    Städte entstehen an Handelswegen/ Straßen, Häuser baut man an Straßen. Wem das nicht passt, der sollte aufs Dorf ziehen. Da gibt's auch Öko bis zum abwinken.

  10. 75.

    Die Gehwege sind 20m Breit und werden kaum genutzt, das ist ja wohl genug.
    Hoffentlich merken sich das die Anwohner bis zur nächsten Wahl. Und die vom Samariterkiez auch und Findlinge und Ausweichverkehr Karl Marx Straße.. und und und…
    Was RRG in dieser Stadt abzieht hat nichts mit Klima zutun sondern ist Krieg gegen die Bevölkerung. Kein bisschen Klima wird gerettet, wenn man 20 Min auf Parkplatzsuche herumkurvt, Betonpoller umfahren, an schikanösen Ampelphasen und Vorrangschaltungen immer wieder bremsen und anfahren muss. Die sauberste Verbrennung ist bei 90 km/h und nicht bei 30. Dass ein moderner Diesel sauberere Luft ausstößt als er ansaugt könnte man auch wissen.
    Unfallrisiko bei 30? Wohl eher bei Handyverbot! Bei 30 passt doch kein Fußgänger mehr auf.

  11. 74.

    @dietmar geier: Natürlich, vor allem die schlimmen Abbiegeunfälle, wenn ein Lkw mit 50 Sachen nach rechts abbiegt. Und auch die Unfälle bei körperlichem Unwohlsein (z.B. die vermutete Herzattacke) wie in Mitte wären dann ausgeschlossen. Und auch die Poser mit ihren 500 PS-aufwärts-Kisten fahren dann ordentlich mit 30 durch die Stadt. Und da wäre dann noch der Weihnachtsmann - aber das ist eine andere Geschichte ...

  12. 73.

    Wer von "Klimaschutzkeule" faselt, der will nicht wahrhaben dass wir es 5 Minuten NACH 12 haben.

    Es sind Leute wie sie, auf die Günther Rücksicht nehmen muß, damit wenigstens solche Placebo Projekte den Anschein erwecken können in der Stadt würde es sowas wie eine Verkehrswende geben.

    Würde Günther auch nur ein Tick mehr von dem umsetzen, wofür sie gewählt worden ist ginge ein Aufschrei durch Berlin und man würde von "Sozialismus" und dem Zusammenbruch des Abendlandes fabulieren.

    ...

    Frau Günther, setzen sie endlich durch was versprochen wurde. Autofahrer und deren Lobby haben uns lange genug terrorisiert, jetzt sind endlich die Menschen dran, die über Vernunft und Empathie verfügen.

    Schluß mit dem Terror der Autofahrer, die eine ganze Stadt in Geiselhaft nehmen!

  13. 72.

    Echt lächerlich, was Autoparker jetzt hier bestimmen wollen. Und dann noch die Drohung dann Nazis zuwählen. Solche Leute wählen so oder so schon solche Parteien, die Drohung ist daher völlig verlogen.
    Übrigens handelt es sich um öffentliches Land, wer dort fast kostenlos Parken will, soll mal eine faire Gebühr zahlen und nicht schmarotzen.

  14. 71.

    Sie sind es doch der hier ständig von "nicht verstehen können" usw. faselt. Sie sind es der allen anderen ihren Willen aufzwingen will und wer nicht der allein gültigen "Meinung" von Heike ist, der hat halt "nicht verstanden".

    Sowas wie sie kann man einfach nicht für voll nehmen, dann müssen sie sich aber auch nicht wundern wenn man sie wie ein unmündiges Kind behandelt.

  15. 70.

    Die Frage mit der Diskrepanz zwischen Parkraumbewirtschaftung und genug Parkplatz müsste man mal Frau Günther stellen. Die Antwort würde mich echt interessieren - ich kenne sie jetzt schon mindestens ein "Argument": Die Klimaschutzkeule, die geht immer! Gilt aber ausdrücklich NICHT für Frau Günther, sie benutzt ja ihren Dienstwagen bekanntermaßen als rollendes Büro. Und das gemeine Volk fährt in Berlin aus purer Langeweile herum.

  16. 69.

    "In Berlin werden Parkplätze gebraucht. 7 Parkplätze auf 10 Wohnungen, das ist einfach lächerlich, wo in jeder Familie häufig 2 Autos gehalten werden".

    In Berlin wird die Verkehrswende gebraucht und wer sich gleich 2 überflüssige Autos leisten kann, der kann seinen Parkplatz auch privat finanzieren. Warum sollen die Vernünftigen den Unvernünftigen und Egoisten auch noch die Parkplätze finanzieren?

  17. 68.



    Es sollte doch möglich sein, hier eine Lösung zu finden, die sowohl zusätzliches Stadtgrün als auch eine gewissen Anzahl von Parkplätzen bedeutet !

  18. 67.

    "Der erhobene Zeigefinger ist offenbar notwendig, da oft nicht einmal die einfachsten Gesprächsregeln gelten. Kennt jeder aus dem Kinderzimmer. Wenn die sich heillos verwickelt haben. Alle völlig überzeugt das Ihnen Unrecht geschieht. Da brauchts erst mal Zeigefinger. Und danach kann man vielleicht reden, worum es eigentlich geht."
    Ich glaube jedoch kaum, das Sie diejenige sind, die sich erlauben sollte, den Zeigefinger zu erheben. Passt ebenfalls in dieses Kinderzimmer.

  19. 66.

    doch warum nicht? als antwort darauf hoffe es kommt bald tempo 30 in allen städten, dann minimirt dass doch dad unfallrisiko. ja oder ja?

  20. 65.

    was heißt muss nicht? muss doch, haben doch nicht alle ein auto. ich auch nicht. und ja das es leider noch immer dieselbusse sind stört michauch! ich hoffe die werden bald mal doch geld für echte e-busse in die hand nehmen. spätestens in 10 jahren ist es von haus aus ja soweit. und für den halt muss dann die stelle so verlegt werden das der buss ebend von beiden seiten ohne probleme beladen werden kann. würde ich so sofort auch befürworten. aber wenn die fernbahn doch noch günstiger werden sollte im zuge des klimaschutzes, dann werden die dieselbusse hoffentlich doch schneller verschwinden

  21. 64.

    Frau Heike - wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Dafür muss ich weder Politikerin, noch Leiter einer Verwaltung noch sonst wie in der Kommunalpolitik tätig sein. Es reicht das mir die schlechte Laune als Bürgerin die beteiligt sein will auf die Nerven geht. Ich wiederhole mich: Der erhobene Zeigefinger ist offenbar notwendig, da oft nicht einmal die einfachsten Gesprächsregeln gelten. Kennt jeder aus dem Kinderzimmer. Wenn die sich heillos verwickelt haben. Alle völlig überzeugt das Ihnen Unrecht geschieht. Da brauchts erst mal Zeigefinger. Und danach kann man vielleicht reden, worum es eigentlich geht.
    Man konnte gestern sachlich gute Gründe hören, warum 167 wegfallende Parkplätze nicht das Zentraldrama sind. Ich möchte meine Kommunalpolitiker nicht hassen. Ich sehe keinen Grund dafür. Es gibt Nachbarschaftsvertretung im Beteiligungsprozess. Ich bin bereit zu glauben das die nicht ignoriert werden soll. Sicher auch mehr wertgeschätzt werden sollte von der Politik.

  22. 63.

    Dann hoffen wir mal für die echte Frau M. , dass in ihrer Wohnung niemals gleichzeitig die Heizung ausfällt und das Fenster nicht geschlossen werden kann. Der Reparatur-Dienst kommt bestimmt nicht mit der Schubkarre zu Frau M. Ich glaube auch, dass sie nur ihre eigene Meinung gelten lässt. Widerspruch ist nicht gewünscht!

  23. 62.

    Dann hoffen wir mal für die echte Frau M. , dass in ihrer Wohnung niemals gleichzeitig die Heizung ausfällt und das Fenster nicht geschlossen werden kann. Der Reparatur-Dienst kommt bestimmt nicht mit der Schubkarre zu Frau M. Ich glaube auch, dass sie nur ihre eigene Meinung gelten lässt. Widerspruch ist nicht gewünscht!

  24. 61.

    Ich finde diese Entscheidung vollkommen in Ordnung.
    Wobei das Ignorieren des Bürgervotums einen sehr faden Beigeschmack hinterlässt, das allerdings allzu häufig alles andere als weitblickend ist.

  25. 60.

    Weil Kassel von 2006 bis 2016 von SPD und Grünen regiert wurde. Danach von SPD Grünen und FDP.
    Merken Sie was?
    Für Berlin volle Zustimmung: Lohnniveau steigern, Steuereinnahmen steigern, Personal einstellen und anständig bezahlen und den Bürgern redlich erklären was die Pflege des Stadtgrüns erfordert und kostet.
    Ich wüsste nicht ob in Kassel die FDP für eine solche Agenda tätig wäre - wäre sie Alleinregierung -
    Hier in Berlin kenne ich nur eine CDU, eine FDP, eine AfD sowieso die nicht für die auskömmliche Ausstattung von Grünflächenamt und Verwaltung redlich plädierte. Die stehen und standen ja eher für Einsparung.

  26. 59.

    Äh, was hat die U8 mit der Karl-Marx-Allee zu tun? Unter dieser Straße fährt bekanntlich die U5. Auch unter der Karl-Marx-Straße in Neukölln fährt keine U8 diese befindet sich unter der Hermannstraße. Dafür das Sie gerne für den öffentlichen Nahverkehr werben, kennen Sie sich merkwürdigerweise recht wenig aus.

  27. 58.

    Sie haben es nicht verstanden....und das ist doch so einfach. Nehmen Sie doch endlich den erhobenen Finger runter und belehren nicht andere wie es zu funktionieren hat.

  28. 57.

    Ich wäre Ihnen dankbar "Martina" benutzten Sie nicht meinen Profilnamen für Ihre Kommentare.
    Zumal ich bei dem Wortlaut Ihres Kommentars annehmen muss, dass Sie bewusst Verwirrung stiften wollen mit Ihrer schlichten Propaganda, die Fortschreibung einer - auch nachhaltigen- Planung des Sanierungsgebietes KMA II sei ein "gebrochenes Versprechen" und fände ohne Bürgerbeteiligung statt.
    Während jeder wissen kann: Genau diese Bürgerbeteiligung hat gestern stattgefunden.
    Diese AfD-Tricks finden sogar in der Kommentarleiste des RBB statt. Man fasst es nicht.

  29. 56.

    Sie werden ertragen müssen ist ein Mensch vor allem genervt und will deutlich folgendes gesagt haben: Mich nervt die schlechte Laune mit der Beteiligungsverfahren von Anfang an destruktiv ausgestattet werden.
    Dazu gehört die Selbstverständlichkeit mit der Platz für Automobile eingefordert wird. Aber es gibt nur den Platz den wir haben. Wollen wir eine menschengerechte, statt einer autogerechten Stadt sagt der Realitätssinn: Dem Auto muss Platz genommen werden. So ist das nun Mal. Das ist Physik, Geografie oder Mathematik. Irgendwas davon. Jedenfalls nichts was man durch aufstampfen mit dem Fuß ändern kann.
    Fühlen Sie sich belehrt liegt das vielleicht an diesem einfachen Sachverhalt. Niemandem ist es möglich alle Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen. Das erforderte keine Politik, keinen Politiker, keine Verwaltung, sondern einen Gott, oder eine Zauberin die zaubern kann.
    Zumal im vorliegenden Sachverhalt und im Gebiet das Privatauto vergleichsweise gut versorgt ist.

  30. 55.

    Versprochen, gebrochen. Ihr lasst euch so richtig von denen vera**** und gegeneinander aufhetzten und ausspielen, jede Interessensgruppe für sich.
    Wenn es keinen Parkplatzmangel gibt, wozu wird der Parkraum dann bewirtschaftet.

    2021 sind Wahlen. Da könnt ihr entscheiden ob so ein Irrsinn weiter geht.

  31. 54.

    Da sieht man mal wieder welches Demokratieverständnis grüne Autohasser-Ideologen haben. Was nicht passt, wird passend gemacht. Selbstverständlich retten wir das Weltklima, wenn auf dem Mittelstreifen keine Autos mehr parken. Frau Günther lügt, wenn sie den Mund aufmacht. Kein Wunder, wenn die Politikverdrossenheit steigt.

  32. 53.

    Kürzere Wege für Leute die zur Arbeit, zum Supermarkt, zum Kindergarten müssen.

    Sauerstoff entsteht übrigens zum größten Teil im Meer. In Städten, egal wie grün, gibt es nicht genug Pflanzen um die Bewohner mit Sauerstoff zu versorgen.

  33. 52.

    Kürzere Wege für Hundebesitzer die den Grünstreifen dann aus Auslaufgebiet benutzen ohne die Hinterlassenschaften zu beseitigen? Sauerstoff endsteht durch Bäume und Sträucher, nicht durch enge Betonierung.

  34. 51.

    Wenn ich Ihre Kommentare so lese, habe ich zwar nicht das Gefühl im Kindergarten zu sein, jedoch aber in der ersten oder zweiten Klasse. Sie sind die alles wissende Lehrerin und der Rest die kleinen Schüler die etwas lernen müssen.
    Wenn für Sie Demut angesagt ist, dann leben Sie das bitte aus, aber verschonen Sie Andere damit. Danke

  35. 50.

    Gucken Sie sich doch mal an wo es räudig aussieht.
    Kreuzberg, Mitte, Friedrichshain, überall Schnipsel an Pfählen und Laternen, alles beklebt, To-Go Müll, Graffiti. Und fragen sie die Anwohner warum sie das schön finden. Komisch dass in den anderen Stadtbezirken nicht so aussieht, die wählen aber auch anders.

  36. 49.

    Bin immer wieder mal in Kassel. Da gibt es die breite Wilhelmshöher Allee. Auf dem grünen Mittelstreifen fährt die Straßenbahn; es werden nun immer mehr Hecken gepflanzt und es wird alles gepflegt. Warum kann das Berlin nicht ? Man findet so gut wie kein Graffiti ! Wie kommt das und die Lampenmasten sind auch nicht so beklebt. RRG sind nur die Parteibücher.

  37. 48.

    Ja ist klar. Die Realität ist egal. Man nimmt einfach den vorhandenen Raum den uns der liebe Gott gegeben hat, dann nehmen wir ein Massband und rechnen aus wieviel Platz selbstverständlich Autos zustehen.
    Mein Vorschlag wäre Sie kommen mal mit einer Rechnung rüber, wieviele Autos auf der Grundfläche des Berliner Doms stehen könnten. Oder wieviel könnte man auf den Alexanderplatz stellen. Da ist doch Platz. Und die Leute können zwischendurch laufen. Oder setzen Sie Ihre Matchboxautos doch mal maßstabsgerecht in den Tretpower Park. Wahnsinn was da auf Ihren Spielteppich passt!
    Ich rate Ihnen sich bei Baustadtrat Gothe, der zuständigen Verwaltung im Bezirk Mitte zu informieren. Ich glaube kaum das die auf der Basis ihrer Daten gestern Abend gelogen haben. Das ist es nämlich was Sie hier behaupten.
    Etwas was man mit einfachen Mitteln widerlegen kann.

  38. 46.

    Mit den grünen Dieselmonstern muss nicht quer durch die Stadt gefahren werden. Deren Haltestelle am Alex ist eh sicherheitstechnisch eine Zumutung, da die Koffer auch von der Fahrbahnseite geladen werden. Für die gibt es den ZOB.

  39. 45.

    Wieso lügen Sie? Gestern Abend hat eine grosse Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung im Kino International stattgefunden.
    Dort wurden nicht Beschlüsse vorgestellt, sondern die nach 6 Jahren neu überdachten Planungen im Sanierungsgebiet KMA II. Das ist Politik at its best. Nicht auf Dinge bestehen die auf anderer Grundlage und mit anderem Bewusstsein entschieden wurden und die Gestalt der Stadt die nächsten 50 Jahre (!!!) bestimmen werden.
    Beschweren Sie sich bei Leuten die die Überlegungen in die Presse durchstachen, noch bevor "die Politik" die Verwaltung, der Senat zur Bürgerbeteiligung laden konnte. Tatsächlich drehen Sie hier die Existenz des Beteilungungsprozesses um.
    Findet er statt, hat er angeblich nicht stattgefunden.
    Sie können mir ja mal die Politik erklären, die in einer solchen Destruktion überhaupt irgendetwas richtig machen kann.
    Diese grundschlechte Laune zerstört wirklich alles im Gemeinwesen. Ätzend.

  40. 44.

    Was die Gemüter derart erhitzt, ist der 800 Meter lange und zehn Meter breite Mittelstreifen der Karl-Marx-Allee. Hier war bislang Platz für 170 Autos.
    800 M. : 2,30 M. (incl.Markierung) = 347 Stellplätze a 5.00 M. Länge. Mal 2 bei 10 Metern Breite
    = 695 Fahrzeuge. Die Zahlen können nicht stimmen.
    LG

  41. 43.

    Warum sollte es denn auch "autofreundlich" weiter gehen? Das ist eine Idee von der Gestaltung der Stadt - West wie Ost - die aus den 50er Jahren des vorherigen Jahrhunderts stammt. Und die Klügsten fanden das damals schon falsch. Aber damals noch mehr, weil für die "autogerechte Stadt" all die schönen städtebaulichen Überreste weggesprengt werden mussten, die der geneigte Konservative durch die Windschutzscheibe seines KFZ ansonsten so gerne sieht. War ja oft nicht so viel von übrig geblieben. Nach all den Bombennächten. Für die der derart gestrickte Konservative ja auch schon keine Verantwortung übernahm. Den Rest hat er halt für die autogerechte Stadt zerstört. Also führen Sie hier gerne den Kampf gegen den Kulturbolschewismus, der aktuell ja pauschal "gegen RRG" heisst. Das kann nur hilfreich sein für Menschen, die sich dieser Schlichtheit nicht anschliessen wollen. Dafür ist es gut, ist es so vulgär formuliert. Ist ja völlig ernst gemeint. Mit Anspruch auf parlamentarische Macht.

  42. 42.

    Menschen, die wegen wegfallender Parkplätze in Erwägung ziehen, eine rechtsradikale Partei zu wählen... Es liegt nahe, dass dort eine Persönlichkeitsstörung vorliegt.

  43. 41.

    "Die Anwohner" sprechen sich nicht für Parkplätze aus. Das war das Votum vor 6 Jahren. Die Fachabteilungen /-verwaltungen und der zuständige Senat Günther will das überdacht haben. So geht seriöse Politik. Dazu waren die Anwohner geladen. Das wieder einmal jemand dieses Umdenken in Politik und Verwaltung - was ihre heiligste Aufgabe ist - in die Presse durchstachen, noch bevor geplant und organisiert werden konnte wie die Bürger in diese vernünftige Fortschreibung der Gestaltung der Stadt eingebunden und gefragt werden können...na halt mal überlegen ob sofortiges Skandalisieren immer so hilfreich ist. Gilt es widerstreitende Interessen miteinander zu vereinbaren. Günther hatte gestern zu einer grossen Versammlung geladen. Sie hat vorher mit dem Nachbarschaftsrat KMA II gesprochen - nachdem der auch schon dachte: Wieso lese ich das in der Presse zuerst?
    Die destruktive Alternative wäre, dass eine wahrscheinlich schlechte Entscheidung nach 6 Jahren nicht mehr korrigiert werden kann.

  44. 40.

    Hören Sie auf auf diesem Niveau zu diskutieren.
    1.)Ist der Anwohner der gar kein KFZ besitzt auch Steuerzahler.
    2.)Deckt weder die KFZ-Steuer, noch Kraftstoffsteuer, noch Parkraumbewirtschaftung oder Bußgelder annähernd die Kosten die der Betrieb eines KFZ verursacht.
    Dass man das immer wieder ansagen muss. Zumal in einem Milieu das gerne verkündet, Geld müsse erst einmal verdient werden das ausgegeben wird. Einem mit Exceltabellen was vorrechnen, geht es um Daseinsvorsorge - also einen Wert, einen Profit, eine Rendite die sich nicht vulgär in schwarzen Euronullen ausdrücken lässt.
    Zumal sich die Dorfperspektive durch die Windschutzscheibe eines Autos die Weltstädte der Welt anschauen möge.
    Solche Haltung dort ein völlig absurder Blick. Kennt man Paris, London, Madrid, Barcelona, Lissabon. Da gehts dem Berliner Autofetischsten gold. Demut ist angesagt statt derart zu überziehen. Wir sind nicht im Kindergarten. Unfassbar.

  45. 39.

    Ich dachte nach dem tödlichen Unfall auf der Grunerstraße sollte es aus Sicherheitsgründen keine Parkplätze auf Mittelstreifen mehr geben?

  46. 38.

    Eigentlich geht es bei diesem Thema um das Demokratieverständis einiger Politiker. Passt die Bürgerbeteiligung nicht ins Konzept, wird sie ignoriert.
    Warum sonst wird z.B. die Bürgerbeteiligung bei der Elisabethaue nicht ignoriert und dringend benötigte Wohnungen gebaut.

  47. 37.

    doch: 1.)der 142 und 2.) taxen und 3.) flixbus und andere fernbusse sowie touristenbusse. oder wollen sie das etwa leugnen? und ausserdem ist kommt sankra, feuerwehr und polizei dann auch bei bedarf immer besser voran. schon mal daran gedacht? nein? dann vlt. jetzt mal. guten tag

  48. 36.

    flixbus und andere fahren da bestimmt auch lang. und dann schön an den anderen vorbei. also immer ein bischen weiter denken nicht nur nach unten oder rückwärtsgewand. gelle

  49. 35.

    Zitat: schon jetzt reiche der Platz für die Autos nicht. Dann werden wohl zuviel Autos da sein. Sollen jetzt Fußgänger und Radfahrer für Autos weichen?

  50. 34.

    flixbus und andere fahren da bestimmt auch lang. und dann schön an den anderen vorbei. also immer ein bischen weiter denken nicht nur nach unten oder rückwärtsgewand. gelle

  51. 33.

    Es ist nicht nur in Berlin so, dass an dem Bürger vorbei regiert wird! Da wird richtig gezeigt, ich habe das Sagen, ich sitze in einer Position, wo ich Euch sagen kann, wie es gemacht wird! Aber das ist auch ein Zeugnis des Wahlergebnises in Berlin. Wer rot, grün wählt, kann nicht davon ausgehen, dass es danach autofreundlich weiter geht.

  52. 32.

    Wozu Busspuren? Da fahren am Tage gar keine Busse, weil die U 5 unter der Strasse fährt.Nur Nachtbusse. Daher sind Busse sinnlos!

  53. 31.

    Natürlich dürfen Autos weiterhin im öffentlichen Raum abgestellt werden. 1. Gehören Autos für gewöhnlich einem Steuerzahler, der den öffentlichen Raum mitfinanziert und 2. ist Auto fahren nicht kostenlos, sondern verursacht zusätzliche Kosten, die der Halter bereit ist zu zahlen und von denen Staat und Bundesländer ganz gut profitieren.

  54. 30.

    Man muss ja die Parkplatzflächen nicht komplett versiegeln, mann könnte ja auch so eine Art Raster (ich kenne den Fachbegriff nicht dafür) anlegen, wo die Autos auf dem "Gitter" parken können und zwischen den Steinen grünt es trotzdem. Das wäre für beide Seiten doch eine Alternative?

    Ein weiterer Grünstreifen führt zum Gammel, denn dieser wird nicht gepflegt. Ich wohne wohne beim Velodrom und erfahre jedes Jahr wie in der Vegetationsperiode das Gras NIE v gemäht wird und alles vergammelt.

  55. 29.

    Die Anwohner sprechen sich für Parkplätze aus und die Politikerin ignoriert das einfach.
    Noch besser kann man kaum beweisen, dass Politiker in einer anderen Welt leben (mit Fahrbereitschaft und ohne Parkplatzsuche natürlich).
    Ein weiteres Beispiel ist die Berechnung 10 Wohnungen und 7 Plätze! Sehr clever! Es parken aber nicht nur Anwohner auf den Parkplätzen. Viele der jährlichen 10 Mio. Touristen und Verwandte der Zugezogenen kommen mit dem Auto angereist.

  56. 28.

    Wo führt dieser Senat Berlin noch hin?
    Berlin will eine Weltstadt sein. Aber wie soll das gehen, wenn der private Autoverkehr nicht nur eingeschränkt sondern am besten abgeschafft werden soll.
    Sicher der öffentliche Nahverkehr in Mitte funktioniert recht ordentlich aber je weiter Mann in die Außenbezirke kommt umso dünner wird auch der ÖPNV.
    In anderen Großstädten Europas funktioniert das wesentlich besser und der öffentliche Parkraum kostet richtig Geld.
    Beispiel Wien. Funktioniert hervorragend. Tag und Nacht.

  57. 27.

    > "Wir brauchen uns zukünftig nicht zu wundern, wenn jeder AfD wählt."

    Eben, die Braunen haben ja Erfahrung mit Straßenbau. Gibts endlich mal wieder paar neue Autobahnen in Berlin.

    Bis in 10 Jahren dann halt wieder der Krieg verloren ist, alles zerstört und sich dann wieder jeder wundert "Wie konnte das passieren?"

    Mit der Wut von Autofahrern ist nicht zu Spaßen!

    Krass wie hart manche Leute an der Realiät vorbei leben. Das es Menschen gibt die mitten in Berlin leben und für die Autofahren was vollkommen normales ist was jeder tut, im Jahr 2020. Fehlt nurnoch der Lendenschurz und die Keule.

    Die AfD sollte eigentlich AfF heißen, Alternative für Fortschritt

  58. 26.

    Es ist gar nicht schwierig zu verstehen: Auf einem Mittelstreifen kann man keine Wohnungen bauen, auf einer Kleingartenanlage schon. Dichtere Städte sind besser für die Umwelt, weil die Wege kürzer werden.

  59. 25.

    "Statt Geld für Dach- und Fassadenbegrünung in die Hand zu nehmen,"

    Wieso statt? https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/04/berlin-regine-guenther-dachgruen-begruenungspflicht.html

  60. 23.

    Wer im Zentrum Berlins wohnen möchte und glaubt, sein Auto dort ohne Probleme parken zu können, kennt diese Stadt nicht. Wir müssen endlich aufwachen und erkennen, dass wir von Blech auf Rädern umzingelt sind. Traurig! Wieder ein Grund mehr, grün zu wählen!

  61. 22.

    Wer im Zentrum Berlins wohnen möchte und glaubt, sein Auto dort ohne Probleme parken zu können, kennt diese Stadt nicht. Wir müssen endlich aufwachen und erkennen, dass wir von Blech auf Rädern umzingelt sind. Traurig! Wieder ein Grund mehr, grün zu wählen!

  62. 21.

    Sie mögen das als "Kulturkampf" bezeichnen. Man könnte es auch einfach Realitätssinn nennen. Es wird in Zukunft nicht mehr selbstverständlich, sehr preisgünstig oder sogar kostenlos sein, in einer 3,5 Millionen-Metropole öffentlichen Raum zum abstellen von Autos zu besetzen. Das ist eigentlich ziemlich einfach. Auf dieser Veranstaltung waren nicht wenige Anwohner, die überhaupt kein KFZ besitzen. Was wollen Sie als Nächstes? Selbstverständlich Stauraum auf öffentlichen Plätzen, weil Ihr Keller zu klein geworden ist?

  63. 20.

    Frau Günther sollte mal demokratisch handeln und nicht nur an sich denken, sondern an die Anwohner, eine gute Lösung wäre z. B. statt einen Gründtreifen Parkplätze
    mit Ladesäulen dort entstehen zu lassen, für Kompromisse ist Frau Günther aber leider nicht bereit, da Sie der Radlobby liefern muss. Schade, aber die Wahlen sind in Reichweite.

  64. 19.

    Wenn Sie mitreden wollen, dann begeben Sie sich in die ARBEIT die Bürgerbeteiligung erfordert. Der Nachbarschaftsrat KMA/II schlägt sich nämlich seit Jahren die Abende um die Ohren für sachgerechte Vorschläge. Das macht aber eben ARBEIT. Statt mal von Potsdam aus was in die Diskussion zu werfen. In der man selbst och nicht einmal anwesend war.

  65. 18.

    "Wir brauchen uns zukünftig nicht zu wundern, wenn jeder AfD wählt."

    Wegen Parkplätzen die Rechten wählen?! Nee, da braucht man sich wirklich nicht wundern.

  66. 17.

    Lächerlich sind Sie. Familien, (private) Sharinggruppen haben in Zukunft kein Recht auf auch noch 2 kostenlose Parkplätze im öffentlichen Raum. Wie kommen Sie auf ein so dreistes Forderungsmanagement mit Blechkisten öffentlichen Raum zustellen zu dürfen? Mit der autogerechten Stadt ist es vorbei. Offenbar verharren Sie in einer Dorfmentalität. Da parkt man ja gerne mal die Bundesstrasse auf dem Fahrstreifen vor seinem Haus zu. Da geht das oft noch. Ist so wenig Verkehr das andere halt auf der Gegenfahrbahn drumrum karriolen.

  67. 16.

    Was für ein Quatsch.

    Die Grünstreifen in Berlin wuchern einfach nur zu. In anderen Städten macht man daraus Gärten mit Blumen. Zumal vor den Häusern ja sowieso Grün ist. Also sollte man zuerst diese Grünflächen aufhübchen.

    Am Besten zurück bauen.

  68. 15.

    Dann hätten Sie eben auf die Veranstaltung kommen müssen. Da wurden Ihre Fragen sachgerecht, sachlich und fundiert beantwortet. So einfach ist das. Bürgerbeteiligung bedeutet vor allem ARBEIT. Ihr Vorschlag vom Wohnzimmersessel aus ist übrigens Teil der Überlegung: Kann man Ladestationen für E-Autos installieren. Gibt da im Moment nur ein Problem: Die Dinger sind derzeit alle so häßlich, dass Sie sich mit den Anforderung des Denkmalschutzes beissen. Und der ist schon deshalb zu beachten, weil für das Sanierungsgebiet überhaupt nur soviel Budget beschafft werden konnte, weil das Ensemble UNESCO-Weltkulturerbe werden soll. Wäre halt gut man beschäftigte sich auch als Bürger damit, wie Kommunalpolitik auf der Basis von Realität gestalten kann. Und das eine 6 Jahre alte Planung vor dem Hintergrund des Klimaschutzes heute unbedingt überdacht werden muss. Da könnten sich auch mal jene zurückhalten, die die Stadt in 10 Jahren nun mal leider biologisch gesehen nicht mehr erleben werden.

  69. 14.

    Hier werden um Biegen und Brechen Wohnungen auf jedem Stückchen Wiese gebaut und dann wollen die da mit einem Grünstreifen das Klima und die Welt retten, ich glaube ich spinne. Dann fahre ich langsam nach Brandenburg einkaufen wenn das hier in Berlin nicht mehr klappt und ich nicht mit Auto wo hin komme und 1 Stunde Sprit verballern muss um ein Parkplatz zu finden. Das nenne ich dann mal Klima freundlich.

    Warum bauen die denn keine Wohnungen in der Mitte auf dem Streifen? Wohnt sich doch so schön da neben der Straße. Genauso wie viel Viele sicherlich gerne auf einer Parkbank direkt zwischen den Straßen sitzen möchten um die Blumen zu zählen... Ich glaube die einzigen die sich da wirklich wohlfühlen würden ist das Personal vom Ordnungsamt um Zettel zu verteilen, ach geht ja nicht...

    Der Radweg ist ja dann endlich mal so breit, dass Motorräder auch drauf fahren können. Das ist ja jetzt immer etwas eng wenn ein Roller vorbeigeschossen kommt auf dem Radweg.

  70. 13.

    Keine der von Ihnen zu Beginn Ihres Artikels Zitierten hat sich in der offenen Diskussions-Fragerunde derart geäussert. Jan Menzel sollte etwas weniger vorher schon wissen, was er nachher schreiben wird. Man auch nicht das ewige "Dann wähle ich AfD" zitieren. Geht nämlich immer. Hat aber mit dem Stimmungsbild der Veranstaltung nichts zu tun. Was jeder bestätigen kann der da war. Will der RBB etwas erfahren und informieren, sollte er den Nachbarschaftsrat-KMA2 fragen. Das ist ein Gremium von Bewohnern das seit Jahren ARBEITET. Statt unter Bürgerbeteiligung vor allem schlecht gelauntes Forderungsmanagement an die Politik zu verstehen. Deren Ansagen niemand gleichzeitig erfüllen kann. Grün soll es sein, Parkplätze ganz viel, Fahrradstreifen auch und 3/4-streifige Autospuren soll es auch noch geben und viel Platz für zu Fuß Gehende. Tatsächlich war es ein im Schnitt sehr konstruktiver Abend. Aber offenbar passt das nicht in eine Berichterstattung, die Herr Menzel für verkaufbar hält.

  71. 12.

    Die separate Fahrspur für das Schönwetter-Kurzstreckenverkehrsmittel ist schon in der urspünglichen Planung von 2014 enthalten. Der ÖPNV ist dort dank der U-Bahn noch wesentlich leistungsfähiger. Mangels Buslinien bedarf es keiner separaten Spur entlang der KMA.

  72. 11.

    Hier soll es um die Umwelt gehen und ein Mittelstreifen mit Gras (Rasen?) entstehen, an anderer Stelle wird vorhandenes Grün (Kleingärten) plattgemacht. In dieser Stadt muß man ja nicht alles verstehen.

  73. 10.

    Frau Günther gehört zweifellos zur Fraktion der überzeugten PKW-Nutzer. Einen solchen Kulturkampf kann sie deshalb gar nicht glaubhaft führen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie gestern nämlich nicht mit der U-Bahn zu dem Termin gefahren ist.

    Hier steht ganz banal das Gerede von Bürgerbeteiligung erneut auf dem Prüfstand. Bei einem Dialog ist man an der Meinung des anderen interessiert. Dieses Interesse spreche ich der Dame ab.

  74. 9.

    ... „in jeder Familie zwei Autos“? Das is totaler Unsinn. Wozu brauchen die Familien zwei Autos? Wir wohnen in der Großstadt mit öffentlichem Nahverkehr. Da darf man auch U-Bahn fahren. Auf‘m Dorf ist das vielleicht anders.
    Außerdem frage ich mich, warum Autobesitzer davon ausgehen, öffentliches „Land“ unentgeltlich nutzen zu dürfen.
    Grün ist - egal wie wenig - die bessere Variante.

  75. 8.

    Kein Kulturkampf, aber eine arrogant anmutende links/grüne Verwaltung, die frech behauptet, das eine mit Sicherheit bald verwahrloste Steppe den Klimawandel verlangsamt und mit solcher Unsachlichkeit auch noch die Anwohner diskriminiert, die dies nicht verstanden haben. Was für eine Anmaßung ohne Kenntnisse zum Stadtklima und was sich wie genau auswirkt. Ungepflegter Grünstreifen = besseres Klima - so stellt sich klein Fritzchen die Welt vor - was für ein Kleinkindniveau. Und dann noch Durchschnittswerte für Parkplatzschlüssel vom Schreibtisch aus zu präsentieren/zuzuteilen ist ganz wie weg von der Realität. Was für eine Arroganz gegenüber dem beschlossenen Bürgerwillen. Man bekommt das, was man wählt.

  76. 7.

    Statt Geld für Dach- und Fassadenbegrünung in die Hand zu nehmen, setzen die Grünen auf ein paar Quadratmeter Steppenfläche und legen sich zusätzlich noch mit den Anwohnern an. So wird das nix!

  77. 6.

    Hallo, auf der Veranstaltung war ich nicht, doch die Beiträge in der App dazu lese ich regelmäßig.
    Mir ist nicht ganz klar, was ein 800m langer Rasenstreifen für klimatisch verändernde Wirkung auf einer 6 spurigen Hauptstraße haben soll. Klimatisch hilfreich wäre es nur, wenn Bäume und Büsche auf diesen Streifen kommen. Nur Rasen ist Blödsinn und vertrocknet im Sommer. Siehe Pflanzflächen Busbahnhof Eastgate, die mit Unkraut zugewucherten Kübel wurden vom Grünflächenamt als „bäuerlicher Spontanbewuchs“ definiert. Vorschlag: man lässt die Parkplätze, fasst diese mit Baumscheiben ein, legt Stromanschlüsse und gibt diese NUR für Elektroautos frei. DAS wäre klimatisch sinnvoll.
    Beste Grüße

  78. 5.

    Frau Günther soll doch ihr Dorf, aus dem sie kommt, begrünen. In Berlin werden Parkplätze gebraucht. 7 Parkplätze auf 10 Wohnungen, das ist einfach lächerlich, wo in jeder Familie häufig 2 Autos gehalten werden. Ihre ländliche Unschuld hat Frau Günther verloren.

  79. 4.

    Guten Morgen...
    Ist das schon der Beginn eines Kulturkampfes zwischen Autofahrern und Umweltbewahrern.?

  80. 3.

    wenn schon neugestaltung, denn schon beidseitig "bus-, und radspuren" errichten ist ein muss!

  81. 2.

    Einfach mal in die U8 steigen statt ins Auto, dann ist die Parkplatzsuche auch leichter. Oder auf's Rad wenn das Wetter passt.

  82. 1.

    Parkhäuser zu bauen wäre doch auch eine Alternative. Abstellmöglichkeiten zum moderaten Preis für die Anwohner. Das ständige Suchen fällt weg und die Straßen werden auch leerer.

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