Finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin mit vier Ihrer Ministerinnen. (Quelle: dpa/Markku Ulander)
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Internationaler Frauentag - Was wir von Finnland lernen können

In Helsinki haben gerade fünf Frauen die Regierung übernommen - die meisten von ihnen sind jünger als 35 Jahre. In Finnland überrascht das wahrscheinlich kaum jemanden. In Deutschland wundert man sich dagegen: Wie kann das gehen? Von Anke Fink

Den internationalen Frauentag am 8. März öffentlich zu begehen, ist in Deutschland offenbar bitter nötig: Die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern sind längst noch nicht überwunden - das stellte gerade wieder die Hans-Böckler-Stiftung fest. [www.Hans-Böckler-Stiftung.de]  

Die Vorstände der großen Unternehmen sind nach wie vor deutlich männlich dominiert – was Bundesjustizministerin Christine Lambrecht und Frauenministerin Franziska Giffey jetzt zum Handeln genötigt hat.

Die beiden SPD-Politikerinnen legten einen Gesetzentwurf vor, der Bundesunternehmen anweist, künftig den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf den der Männer aufzustocken. Auch die Privatwirtschaft soll verpflichtet werden, in großen Konzernen wenigstens eine Frau in den Vorstand zu hieven.

Etwas besser läuft es in der Politik: An Kanzlerin, Ministerinnen und Parteivorsitzende haben wir uns inzwischen gewöhnt. Von einer weiblichen Regierung kann allerdings keine Rede sein. Das ist in Finnland anders.

Fast fifty-fifty in Helsinki

Wie schafft es Finnland also, eine Regierungskoalition zu bilden, die von fünf Parteichefinnen getragen wird - von denen noch dazu vier unter 35 Jahre alt sind? Die Bilder dieser einzigartigen Zusammensetzung gingen im Dezember 2019 um die Welt und wurden vielfach als leuchtendes Beispiel für Gleichberechtigung gesehen.

Ein Blick auf die Verteilung der Geschlechter im finnischen Parlament und in der Regierung zeigt, dass das Bild nicht trügt: 47 Prozent weibliche Abgeordnete im Parlament, und im Kabinett zwölf Ministerinnen, sieben Minister.

Dr. Laura Hirvi, Leiterin des Finnland-Instituts in Deutschland. (Quelle: Finnland-Institut/Bernhard Ludewig)
Laura Hirvi, Leiterin des Finnland-InstitutsBild: Finnland-Institut/Bernhard Ludewig

Museumsdirektorin mit 35 - in Finnland kein Problem

Die Gründe dafür sind ganz praktischer Natur, sagt Dr. Laura Hirvi, Leiterin des Finnland-Instituts in Deutschland. [www.Finnland-Institut.de] Die Bevölkerung Finnlands sei mit 5,5 Millionen Einwohnern sehr viel kleiner als in Deutschland. Als politisch engagierte Frau müsse man nicht so viele Instanzen durchlaufen wie in Deutschland, um oben anzukommen.

Bei der Planung dienstlicher Termine würden in Finnland die familiären Verpflichtungen außerdem nach Möglichkeit mitberücksichtigt, sagt Hirvi im Gespräch mit rbb|24. Und: Kompetenz sei nicht vom Alter abhängig, sagt Hirvi: "Es gibt keine Automatik dafür, dass man sich erst mit 50 Jahren für den Job des Museumsdirektors bewerben kann." Wer einen guten Lebenslauf habe, könne sich dafür auch schon mit 35 anbieten.

Manche halten sie für die Praktikantin

Dass das in Deutschland nicht normal ist, weiß Hirvi aus persönlicher Erfahrung. Sie stammt aus einer finnisch-deutschen Familie und wuchs in Süddeutschland auf. Nach Jahren des Studiums und der Promotion in den USA und Finnland wurde sie 2015 Leiterin des Finnland Instituts in Deutschland - dafür zog sie nach Berlin. Damals war sie Mitte 30 und hatte zwei kleine Kinder. "Ich hatte davor in Finnland gewohnt und mich daran gewöhnt, dass ich mich auch als junge Frau und Mutter einbringen und Führungspositionen übernehmen kann", erinnert sich Hirvi.

Bei den ersten Veranstaltungen in Berlin seien die Leute irritiert gewesen, dass eine so junge Frau Leiterin des Instituts sein soll, die zudem noch promoviert hat und Mutter ist. Besonders diese Kombination sei oftmals der springende Punkt gewesen, sagt Hirvi: "Inzwischen sage ich immer gleich, dass ich die Leiterin des Instituts bin, damit sie nicht denken, ich sei die Praktikantin."

Es geht nicht darum, wie lange man im Büro ist

Arbeit und Personalführung versucht Hirvi auf die finnische Art hinzubekommen. In Deutschland gehe man davon aus, dass wer Karriere machen will, bis zum Schluss im Büro sitzen muss. "Bevor der Chef geht, traut sich ja keiner hier zu gehen", sagt Hirvi. "Bei uns bin ich ganz oft die Erste, die geht, weil ich Kinder habe. Ich bin dann aber vielleicht auch morgens die Erste und arbeite abends noch von zu Hause aus oder nehme noch dienstliche Abendtermine wahr, wenn ich meine Familie versorgt habe", fügt sie hinzu. Sie schaue nicht in erster Linie, wie lange ihre Mitarbeiter im Büro sitzen. Es gehe ihr um die Qualität der Arbeit, sagt sie.  

Finnische Eltern hätten auch kein Problem damit, Babysitter zu engagieren oder ihre größeren Kinder auch mal allein zu Hause zu lassen. "Das sieht man in Deutschland oft anders. Eine gute Mutter hat ganz viel Zeit mit ihren Kindern zu verbringen", stellt Hirvi fest.

Elternzeit soll paritätisch sein

Die neue finnische Regierung gibt der Gleichberechtigung nun einen zusätzlichen Schub. Eines der ersten familienpolitischen Gesetze, die sie auf den Weg gebracht hat, besagt, dass die Elternzeit für Mütter und Väter künftig angeglichen wird. 164 Tage soll jeder Partner von nun an freinehmen können, also etwa jeweils sieben Monate. Alleinerziehende können 328 Tage für sich beanspruchen, die Zeit, die sonst einem Paar insgesamt zusteht.

Themen wie die Elternzeitfrage prägen laut Laura Hirvi natürlich das Image von Finnland - und das nicht ganz zu Unrecht. Die Eltern werden dazu gebracht, sich die Betreuung paritätisch zu teilen - und die Arbeitgeber halten sich auch dran, wie Hirvi sagt. In Deutschland habe sie ganze andere Geschichten gehört, wenn Väter Elternzeit nehmen wollen: Manche Arbeitgeber hätten gefragt, ob sie nicht gleich ganz kündigen wollten. So etwas höre man in Finnland einfach nicht.

Nicht erwerbstätige Frauen kann sich Finnland nicht leisten

"Es gibt es einen großen Unterschied, wie die Gesellschaft dazu steht, dass Mütter arbeiten beziehungsweise eben nicht arbeiten", sagt Hirvi. Frauen, die nicht erwerbstätig sind, könne sich Finnland einfach nicht leisten. Die 5,5 Millionen Finnen lebten auf einer Fläche von der Größe der Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung. "Das ist ein großes Land, das bespielt werden muss", so Hirvi. Und es ist zudem ein Wohlfahrtsstaat. "Da müssen eigentlich alle, die im arbeitsfähigen Alter sind, arbeiten und Steuern zahlen, damit das ganze System auch funktioniert."

Finnland suche auch nach digitalen Möglichkeiten, seine Bürger zu entlasten. Zum Beispiel müsse man für einen Kitaplatz auch nur ein Online-Formular ausfüllen und die Kommune kümmere sich um den Rest. Wenn Erzieher krank seien, gebe es Springer, die dafür sorgen, dass kein Elternteil zur Betreuung der eigenen Kinder zu Hause bleiben müsse – so wie es laut Hirvi gern mal in Berlin passiere. Dadurch entstehe gar nicht erst der Verdacht, eine arbeitende Mutter sei nicht vollumfassend einsetzbar.

Lange Tradition der Gleichberechtigung

Finnland hat eine lange Tradition der Gleichberechtigung. Bereits 1868 bekamen finnische Frauen das Recht, über ihr Eigentum selbst zu verfügen, 90 Jahre vor Deutschland. 1906 wurde das Frauenwahlrecht eingeführt, als erstes europäisches Land und drittes weltweit. 1907 sind 19 Frauen in das erste finnische Parlament einzogen. 1926 hatte Finnland mit Miina Sillanpää die erste Ministerin – 35 Jahre bevor in Deutschland erstmals eine Frau Bundesministerin wurde.

Für viele Experten ist es kein Zufall, dass es in Finnland jetzt so viele junge Ministerinnen gibt. Im Jahr 2000 hatte das Land mit Tarja Halonen die erste Staatspräsidentin. Dass gerade jetzt so viele junge Politikerinnen die Geschicke des Landes leiteten, könne daran liegen, dass sie - als sie noch Kinder waren - gesehen haben, dass Frauen erfolgreiche Politikerinnen sein können, meint die Wissenschaftlerin Terhi Heinilä in einem Interview mit der Deutschen Welle. [www.dw.com]

Die Finnin Sanna Marin hat am Dienstag offiziell das Amt als Ministerpräsidentin ihres Landes übernommen. Die 34-Jährige ist damit die jüngste amtierende Regierungschefin der Welt und das dritte weibliche Regierungsoberhaupt Finnlands © imago images/Xinhua
Finnlands Regierungschefin Sanna Marin | Bild: imago images/Xinhua

Staatslenkerin mit 34 Jahren - und einem Kleinkind

Auch Laura Hirvi sieht darin den entscheidenden Zusammenhang. Ob dann also nach vier Legislaturperioden Angela Merkel als Bundeskanzlerin die deutschen jungen Frauen in Scharen auf die politische Bühne drängen, wagt sie jedoch zu bezweifeln, weil in der deutschen Politik noch nicht genug daran gedacht werde, Frauen mit aufzubauen und auf die entsprechenden Rollen vorzubereiten. Deutschland müsste sich selbst schulen - egal in welchem Beruf – nicht nur die Männer zu unterstützen, meint Hirvi.

Die finnische Regierungschefin Sanna Marin hat jedenfalls nicht nur von der Gleichberechtigung in ihrem Land profitiert, sondern auch vom finnischen Wohlfahrtsstaat. Marin wuchs bei einer alleinerziehenden Mutter auf, war die erste in ihrer Familie, die studiert hat und weiß deshalb, was Bildungschancen für eine Biografie bedeuten können. Mit 34 Jahren und einer zweijährigen Tochter einen Staat zu lenken - in Deutschland nahezu undenkbar.

Kuchen kaufen, statt zu backen

Wenn wirklich beide Elternteile berufstätig sein sollen, wie es eigentlich in weiten Kreisen in Deutschland gewünscht wird, müssten sich auch die Schulen stark ändern. Nach Ansicht von Hirvi fordern sie viel zu viel von den Eltern, die dann immer diskutieren müssten, wer kürzertritt und das Lernen oder die Hausaufgaben mit den Kindern übernimmt. Das sei in Finnland einfach besser organisiert: Bei Leistungsschwierigkeiten handele die Schule sofort. Es werde mit den Eltern gemeinsam darüber nachgedacht, wie den Kindern geholfen werden kann. In Deutschland müsse man als Eltern zu viel für die Schule organisieren. Besser wäre es nach Ansicht von Laura Hirvi, wenn Schulen den Alltag von Familien so vereinfachen würden, dass mehr Zeit für das Wesentliche bleibt.

Frauen mit Kindern bekämen in Deutschland den Stempel "Mutter" aufgedrückt, und die anspruchsvollen Jobs würden dann unter den Männern verteilt, so Laura Hirvi. Sie diskutiere immer wieder mit Frauen darüber, wie man es organisiert, Kinder und eine verantwortungsvolle Position zu haben. Und da liege der Ball bei den Frauen: "Man muss lernen, wenn die Schule sagt, dass alle um 15 Uhr einen selbstgebackenen Kuchen mitbringen sollen, einfach einen zu kaufen."

Beitrag von Anke Fink

38 Kommentare

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  1. 38.

    Lieber Genosse!

    Wir müssen uns besser absprechen, so langsam wird zu offensichtlich was ihre Absicht hier ist. Ihre vorherige, viel subtilere Art hat mir besser gefallen.

  2. 37.

    Ihnen auch! Ich wünsche mir einfach mal wieder eine sachliche Diskussionskultur. Wir müssen alle nicht immer einer Meinung sein, ja noch nicht einmal Einigkeit erzielen, aber etwas Toleranz anderen Meinungen gegenüber ist oft gerade von denen nicht erkennbar, Diederich hier als Demokraten und Verteidiger von Toleranz hinstellen.

  3. 36.

    Also ich habe mit 7 gelernt meine Wäsche vor zuwaschen, war wohl zu dreckig für die Maschine. Im selben Alter wurde ich an die wöchentl. Hausarbeit herrangeführt. Mit 10 habe ich ein Waschbrett geschenkt bekommen! Mit 11 hiess es Gartenarbeit oder Mittag kochen, war nicht so eine schwierige Entscheidung! Frühstückstisch decken sowie abwaschen wurde gerne aus echter Hilfsbereitschaft erledigt.
    Und so war es eigt, mal mehr mal weniger, in unserer gesamten Sippe!

  4. 35.

    Wer behauptet Frauen hatten die gleichen Chancen wie Männer ist hat sich nicht mit dem Thema beschäftigt oder stellt die Fakten falsch dar. Sie liefern ja auch Gegenargumente sondern definieren es von Ihrem Standpunkt wer gut ist und wer nicht. Ich glaube auch nicht dass Frauen qua Geschlecht die besseren Menschen sind- sie haben schlicht und einfach nicht dieselben Chancen wie ein Mann. Können Sie selber nachprüfen. Von wem wird erwartet daß er Erziehungsurlaub nimmt? Frauen bis 40 werden ungern eingestellt- sie könntdn schwanger werden. Bei einem grossen Discounter sind Frauen mit Kind ungern gesehen - das Kind könnte krank werden und dann bleibt die Mutter zu Hause usw.

  5. 33.

    Und wer hindert Frauen daran, solche besser bezahlten aber wenig angesehenen Jobs anzustreben?
    Haben Sie jemals erlebt, dass irgendwer eine Frauenquote für Straßenkehrer, Schuhputzer oder Sicherheitskräfte gefordert hätte?
    Was Politiker betrifft, geht es darum, ein Ideal anzustreben - nicht darum, es zu erreichen.
    D. h. Leute einzustellen, die ALLER VORAUSSICHT NACH für den jeweiligen Posten auch möglichst gut geeignet wären.
    Wäre ich eine Frau, würde ich den Vorwurf "Die hat ihren Job ja nur wegen der Quote bekommen" zutiefst erniedrigend finden.
    Besonders, wenn er zutreffend wäre.
    Und wäre ich ein Firmenchef, würde ich Menschen nach Eignung und (wenn möglich) nach Charakter einstellen.
    Besäße also für einen Posten eine Frau die besten Qualifikationen, würde ich die einstellen, wäre es ein Mann, dann den.
    Alles andere wäre nämlich unvernünftig.

  6. 32.

    Sie sind doch gar nicht in der Lage, eine Diskussion zu führen! Mit Plattitüden und Diffamierungen kommt man halt nicht weit. Da muss man dann eben behaupten, mit bestimmten Leuten nicht diskutieren zu wollen, um nicht zugeben zu müssen, dass man weder Fakten noch Argumente vorzuweisen hat. Leider sehr durchschaubar, dieses Manöver! Wo sind denn die systematischen Benachteiligungen von Frauen, die doch angeblich so offensichtlich sind? Die angeblich schlechtere Bezahlung beruht in der Realität auf vermehrter Teilzeit und der Wahl überwiegend schlechter bezahlter Berufe. Keine Frau muss sich vom Ehemann Vorschriften machen lassen, diese Gesetze sind längst abgeschafft. Die Betreuung der Kinder können und müssen Eltern unter sich selbst organisieren, es gibt kein Naturgesetz, dass Frauen das allein machen müssen. Hausarbeit müssen Paare selbst aufteilen und schaffen das sogar ohne den Staat. Was sind also Ihre Argumente?

  7. 31.

    Sind Frauen in gehobenen Positionen der Politik und Wirtschaft denn besser? AKK, VdL oder Merkel sind politische Überflieger? Die einzige Frau in der Regierung,oder ich wenigstens in Teilen noch Kompetenz und Restrealität zusprechen möchte, ist Frau Giffey. Der Rest? Na ja, egal ob Mann oder Frau, mit Kompetenz sind die alle nicht an die Spitze gekommen. Bei weiblichen Vorständen in der Wirtschaft sieht's oft nicht besser aus. Die Quotenfrauen scheitern oft nach kürzester Zeit. Die wirklich kompetenten weiblichen Vorstände machen dagegen einen guten Job und stehen Männern in nichts nach. Gleichstellung ist daher Unsinn, da hier auf Krampf Frauen in Posten gehoben werden, für die sie ungeeignet sind. Das schadet letztlich allen Frauen mehr, als es nützt. Wir haben und brauchen GleichBERECHTIGUNG für alle. Alle müssen das Selbe leisten und dafür auch das Selbe bekommen.

  8. 30.

    In der Tat war die Situation in der DDR anders, aber nur auf dem Blatt Papier. Das hatte mehr wirtschaftliche Gründe warum Frauen überall gebraucht wurden, zu Hause waren die Genossen genau so spießig wie Herrschaften im Westen.

  9. 29.

    Tremor? Ich bitte höflichst darum mich nicht mit einem Rechtsextremen zu verwechseln, danke! Zum Rest schreibe ich nix, das würde hier eh zensiert werden...

  10. 28.

    Für einen Ostdeutschen wirkt der Text wie aus einer anderen Zeit. Für mich und meinen Bekanntenkreis ist das jedenfalls alles selbstverständlich.

    "..und wuchs in Süddeutschland auf"
    Das dürfte der Grund sein,warum ich mit den Aussagen von Frau Hirvi zu Deutschland nichts anfangen kann,vielleicht hätte sie von Westdeutschland reden sollen.
    Interessant ist ja auch,dass sich Finnland damals viel von der DDR abgeschaut hat und jetzt soll sich Deutschland etwas von Finnland abschauen..
    Bei der Wiedervereinigung hätte man natürlich auch gleich die positiven Aspekte der DDR übernehmen können,aber dort war ja alles schlecht..

    Die Autorin scheint davon auch nichts zu wissen.

  11. 27.

    Das es in Deutschland bei der Bestattung von Posten nach können oder Wissen geht kann ich nicht glauben. Nach Ministern wie Scheuer, Seehofer und Konzernlenker wie Winterkorn und Grossmann kann ich mir nicht vorstellen das es wirklich keine Frau gibt die es besser kann. Gibt natürlich auch bessere Männer.
    Und was denn angeblichen Wunsch der Frauen nur gut bezahlte Jobs anzunehmen angeht- erklären Sie doch mal warum die "typischen" Frauenjobs schlecht bezahlt werden. Ein Müllmann (ungelernt)verdient z.B. erheblich mehr als eine Friseurin oder Altenpflegerin die drei Jahre gelernt haben.

  12. 26.

    Ich muß offensichtliches nicht erklären und ihnen schon gar nicht. Schon vergessen? Ich diskutiere nicht mit Rechtsextremen.

  13. 25.

    Kann ich so nicht bestätigen! Bin 79 in Berlin Mitte geboren und in meinem gesamten Umfeld von Familie, Freunde und Bekannten, ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine Selbstverständlichkeit. Gleichberechtigung war nie Thema, sondern selbstverständlich und wurde immer gelebt, so wie fast überall im Osten.
    Bei den Löhnen und bei der Aufklärung einiger Männer muss noch vieles getan werden.
    Es gab schon immer starke Frauen und Männer, in einem Punkt unterscheiden sie sich kaum, und zwar sich gegen schwächere durchzusetzen. Also Vorischt vor dem Spaltpilz, denn kleine, schwache Männer ergeht/erging es ähnlich schlecht!
    Alles Gute zum 109 internationalen Frauentag! Hoch die internationale Solidarität! Lasst euch nicht korrumpieren!

  14. 24.

    Wie schon geschrieben, waren die Verhältnisse in der DDr anders, vlt sogar inspiriert von Finnland. Verstehe auch den Hype nicht, geht es jetzt darum, das Frauen genauso sein können wie Männer? Das wissen wir doch schon seit M. Thatcher. Ist das das Ziel? Was machen den die Damen großartig anders? Wenn es doch nur darum geht ´voll umfänglich einsetzbar´zu sein. WEnn nicht mal Zeit zum Kuchen-backen bleibt, können auch die Männer weiter machen!

  15. 23.

    @ Tremor: 1. Wenn man als Frau äußerlich nicht den Typ des Arbeitgebers entspricht.
    2. Wenn man Mutter ist, hat man schon schlechte Karten beim Arbeitgeber oder dem zukünftigen Arbeitgeber.
    3. Wenn man als Frau alleinerziehend ist, ist man schon draußen.
    4. Bevor die Wende kam war das alles ganz anders, hätte man diese Weise übernommen würden wir heute nicht darüber diskutieren.
    @ Die meisten Männer hier.
    5. Stellen Sie sich das mal vor, es gab wirklich zu DDR Zeiten weibliches Führungspersonal! Jetzt ehrlich, ohne das die Männer sich beschwert hatten oder es ihnen nicht zu getraut wurde und mit dem Gleichen Gehalt!! Das waren leider auch die ersten die gehen durften, weil der Wessi Mann es für unmöglich hielt, das eine Frau einen Führungsposten übernahm. Und ja, es sind überwiegend ältere Herren, die es uns heute nicht gut finden das Frauen Gleichberechtigt sind, sonst hätten die ja schon vor Jahren Frauen das selbe Gehalt für den den gleichen Beruf wie Männer gezahlt.

  16. 22.

    Finnland zeigt, wie es geht! Dass Feminismus kein Wolkenkuckucksheim ist, keine Utopie bleiben muss - sondern ganz real funktioniert. Und sogar zum Inbegriff von Freiheit, Gradmesser für Innovation taugt. Zu männerdominierte Gesellschaften kranken doch gerade am Mangel an weiblichen Kompetenzen, aber auch an der Nachkommenschaft. Beides ist wohl unabdingbar für die Weiterentwicklung und den Fortbestand unserer Zivilisation. Hierzulande wird immer noch so getan, als wäre Vereinbarkeit von Beruf und Familie weltfremd und bloße Wellness von Emanzen. Berlin hat glücklicherweise letztes Jahr den Frauentag zum gesetzlichen Feiertag gemacht. Bleibt zu hoffen, dass andere Länder dem folgen und der Feiertag bundesweit mit Leben gefüllt wird! Hinsichtlich starker Frauen können wir auch von Fridays for Future lernen. Die Zukunft wird weiblicher!

  17. 21.

    Ob Sie oder Er ist doch wurscht. Wenn Er/Sie an der Spitze nichts taugen, dann sollten wir auch nicht über Quoten nachdenken sondern die Person einsetzen, die richtig ist für den Posten. Zu Hause habe ich als Mann auch überhaupt keine Probleme, die Wäsche zu waschen oder zu kochen. Wichtig ist nur, das Männer gegen Frauen jetzt nicht ausgespielt werden, dann müssen wir Männer auf die Straße gehen und für Gleichberechtigung kämpfen.

  18. 20.

    Nein, das ist kein unterschwelliger Rassismus.
    Ich engagiere mich in der Gemeinde und privat sehr für unsere Flüchtlinge. Deshalb kann ich auch deren Mentalität vorurteilsfrei beurteilen.
    Im Gegensatz zu Ihrer pauschalen Vorverurteilung Ihrerseits, Tremor. Sowas macht man nicht!
    In Ihrer weiteren Meinungsäußerung sind Sie frei und ich bin tolerant. Dafür ist dieser Account eigentlich auch da...

  19. 19.

    Das man bei 6 Mio Einwohnern besser dran ist als mit 80 Mio.

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