Die leere Friedrichstraße (Quelle: dpa)
Audio: JOURNAL | 29.05.2020 | J. Kowollik | Bild: dpa

Bezirksbürgermeister von Dassel - Teile der Friedrichstraße vielleicht bis Weihnachten autofrei

Teile der Friedrichstraße sollen nach Überlegungen im Bezirk Mitte auch in der Weihnachtszeit noch autofrei sein. Der Verkehrsversuch sollte Anfang Juni dieses Jahres starten und eigentlich bis Ende November andauern. "Die endgültige Dauer der Maßnahme steht noch nicht fest", sagte Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) am Freitag. Aber er setze sich sehr dafür ein, das Weihnachtsgeschäft noch mitzunehmen.

"Wir wissen alle nicht, wie es aussieht mit den Weihnachtsmärkten dieses Jahr", sagte von Dassel. "Da würde sich die Friedrichstraße für einen entzerrten Weihnachtsmarkt durchaus anbieten." Der Bezirksbürgermeister kündigte an, dafür auch Gespräche mit den Betreibern des Weihnachtsmarkts auf dem Gendarmenmarkt führen zu wollen.

Zum Starttermin der autofreien Zeit laufe gerade die Endabstimmung mit den zuständigen Senatsverwaltungen. "Ob das jetzt der 15. Juli, der 22. oder 3. August wird, wissen wir noch nicht", sagte von Dassel. Bei dem umstrittenen Projekt soll die Einkaufsmeile zwischen Leipziger und Französischer Straße autofrei werden. Geplant ist außerdem ein verkehrsberuhigter Bereich am Checkpoint Charlie.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

11 Kommentare

  1. 11.

    Ich bin Anwohnerin der Friedrichstraße und finde Lärm, Abgase und Feinstoffbelastung ziemlich unerträglich, wenn ich meinen Balkon nutze oder meine Einkäufe erledige. Ich freue mich über die Initiative einer autofreien Friedrichstraße und bin sicher, es wird den Geschäften zugute kommen. Entzerrter Weihnachtsmarkt ist eine Superidee und viel eher durchführbar, als social distancing am alten Platz auf dem Gendarmenmarkt einzuhalten. Ich hoffe, die Regelung kommt und bleibt.

  2. 10.

    Tja, Nicole, Tim oder Junes. So langsam kann man einen Sinn hinter ihren wirren Kommentaren erkennen. Also RRG Bashing und das nicht einmal besonders originell. Mal wieder per C&P zusammengestoppelt. Es ist überflüssig darauf einzugehen, da schon hundert Mal widerlegt.

    "Soll der Senat doch die Straße ganz tot machen."

    Die Straße ist schon "tot". Erstickt vom Durchgangsverkehr und Dauerstau. Wer lässt denn sein Geld in den Läden dort?

    "Wir wissen alle nicht, wie es aussieht mit den Weihnachtsmärkten dieses Jahr", sagte von Dassel. "Da würde sich die Friedrichstraße für einen entzerrten Weihnachtsmarkt durchaus anbieten." Der Bezirksbürgermeister kündigte an, dafür auch Gespräche mit den Betreibern des Weihnachtsmarkts auf dem Gendarmenmarkt führen zu wollen".

    E-ben. Bummeln, flanieren und einkaufen statt gehetzter Autofahrer. Der Einzelhandel wird mit Sicherheit davon profitieren.

  3. 9.

    Die Wähler von RRG wachen erst auf, wenn die Stadt Tot ist.
    Wohnungsmarkt verkac..., Investoren vergrault, Infrastrucktur bewusst zerstört, Verkehr gezieht ins Chaos schikaniert, BVG Verspätungen und Ausfälle jenseits der S-Bahn Werte und doch ohne jegliche Konsequenzen...
    Arm aber sexy = inkompetent aber die anderen Länder zahlen ja.
    Gut, dass wir Klimawandel haben, so können Radfahrer auch im Winter eisfrei Rad fahren.
    Soll der Senat doch die Straße ganz tot machen. Offensichtlich interessiert die Straße inklusive Geschäfte eh kein Ferkelchen.

  4. 7.

    6 Monate? oder eine Senats-Lüge?

    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/03/berlin-friedrichstrasse-sperrung-autofrei-sechs-monate.html

  5. 6.

    Und dann für immer, wie die Radwege.

  6. 4.

    An alle meine Kunden in der Friedrichstraße! Liebe Kundschaft, im Falle einer Havarie, oder eines sonstigen Schadens, suchen Sie sich bitte einen anderen Deppen, der für Sie eine Sondergenehmigung beim Senat beantragt, um für Sie in der Friedrichstraße tätig zu werden! Es tut mir ja recht herzlich Leid, aber meine Kundschaft in den anderen Straßen, wird es mir danken! Ihr treuer Handwerker um die Ecke!

  7. 3.

    Probieren Sie es doch mal mit lokalen Shoppingangeboten in Altlandsberg. Das ist auch besser für die Umwelt. Stattdessen bleibt die Stadt dann mal den Leuten, die nicht von den Abgasen der Umländler erstickt werden wollen. Ist doch auch mal schön.

  8. 2.

    Wenn ich in der Friedrichsstraße einkaufen, gehe ich wie alle anderen Menschen zu Fuß ins Geschäft. Dass man dazu das Auto benutzt ist für mich ungewöhnlich und hört sich auch sehr gefährlich an.

  9. 1.

    Ich weiß schon, warum ich nicht mehr nach Berlin einkaufen fahre. Der Spaß am Shopping in der Innenstadt wird dem Kunden systematisch abgewöhnt. Bitte schön, da solche besonderen Kundengewinnungsmassnahmen nicht nur in der Friedrichstraße zu verzeichnen sind, macht eben der Onlinehaendler den Umsatz und nicht der Berliner Einzelhandel. Da Shopping oft von Umsätzen in der Gastronomie begleitet werden, fallen diese ersatzlos weg. Bitte Herr Dassel machen Sie mit Ihrer grünen ideologischen Politik weiter, ich werde diese aber finanziell nicht unterstützen.

Das könnte Sie auch interessieren