Black Lives Matter Demo am 06.06.2020 in Berlin (Quelle: dpa/Markus Schreiber)
Bild: dpa/Markus Schreiber

#BlackLivesMatter - Berlins Jugend steht auf

15.000 Menschen protestierten auf dem Alexanderplatz gegen Rassismus, viele betroffen, einige auch wütend. Es ist Berlins junge Multikultigeneration, die ihre Stimme gegen die Abwertung anderer erhebt. Von Olaf Sundermeyer

Einzig das Wasserrauschen aus dem Brunnen der Völkerfreundschaft ist über den Köpfen auf dem Alexanderplatz zu hören. Es sind Tausende, die Platz genommen haben, sie sitzen dicht gedrängt und schweigend in der Nachmittagssonne: 8 Minuten und 46 Sekunden lang, in Gedenken an George Floyd - an die langen schmerzhaften Minuten des Afroamerikaners unter dem Knie des weißen Polizisten Derek Chauvin bis zu seinem Tod am 25. Mai in der US-amerikanischen Stadt Minneapolis.

Dann erhebt sich die Masse, und es brandet lauter Applaus auf über der Kundgebung, die als "Silent Demo" angemeldet wurde, aber bis auf diese sehr langen 8 Minuten und 46 Sekunden kein stiller Protest ist. 1.500 Teilnehmer waren angemeldet, aber schon vor Kundgebungsbeginn am Samstag um 14 Uhr zogen Polizisten Absperrgitter um den überfüllten Platz.

Der Protest ist ungebremst

Die Straßen ringsherum sind überfüllt mit Menschen, die auf den Platz strömen. Auch das Rolltor vom U-Bahnhof-Ausgang Alexanderplatz wurde heruntergelassen, wegen Überfüllung geschlossen. Es kommen zehnmal mehr Menschen als erwartet: Später schätzt die Polizei die Teilnehmerzahl auf 15.000.

Die meisten sind in schwarz gekleidet, aus Protest und Solidarität. Sehr viele tragen einen Mundschutz, viele aber auch nicht. Eine Drohne surrt über die Köpfe. Die Abstandsregeln der Corona-Krise gelten hier in diesem dichten körperlichen Gedränge nicht mehr.

Es sind viele Pappschilder zu sehen, die meisten in englischer Sprache: "Justice for George", "Raise your voice", "Solidarity is not a slogan", "Black skin is no sin". Dass im Berliner Abgeordnetenhaus erst in dieser Woche ein Landesantidiskriminierungsgesetzt (LADG) verabschiedet wurde, das den Schutz vor behördlicher Diskriminierung stärken soll, spielt hier heute keine Rolle. Der Protest ist ungebremst.

Es ist eine friedliche Manifestation mit Gesang und Reden via Lautsprecheranlage: "Liebe Schwestern, liebe Brüder! Ich bin so stolz, Ihr seht so gut aus, und ich hoffe so sehr, dass uns jetzt endlich zugehört wird", lobt einer der Redner die Menge. Und wieder Applaus. Vor der Polizeiwache auf dem Alexanderplatz stimmt eine junge Frau mit geflochteten Zöpfen einen rhythmischen Schlachtruf an: "No Justice, no peace, no justice, no peace" (Keine Gerechtigkeit, kein Frieden), die Menge um sie herum stimmt im Chor mit ein. Die meisten ihrer Mitstreiter haben eine dunkle Hautfarbe wie sie, einer hebt ein Pappschild über den Kopf: "Who do you call when the police murders?" (Wen rufst du an, wenn die Polizei mordet?)

"Kein Bock mehr, uns als zweite Wahl zu fühlen"

Auf dem zentralen Toilettenhaus mitten auf dem Alexanderplatz weht inzwischen die palästinensische Fahne, ein identitäres Symbol für viele arabischstämmige Berlinerinnen und Berliner. Dutzende junge Männer, darunter einige Flüchtlinge, sind auf das Dach geklettert und ziehen immer wieder andere aus der Menge mit hoch - unter Johlen und Applaus. Ein paar weibliche Teenager sind auch mit dabei und schreien das Motto aus, das sie der Menge auf einem Pappschild zeigen: "Black live matter! Black lives matter!" - BLM, Schwarze Leben zählen.

Sie bekennen sich zur internationalen Bewegung unter diesem Titel, die ihren Ursprung in den USA hatte: Nach dem Freispruch für eine Sicherheitsmann, der 2012 den 17-jährigen afroamerikanischen Schüler Trayvon Martin in Florida erschossen hatte. Dessen Name ist hier auf vielen Schildern zu lesen, ebenso der Name des Sierra-Leoners Oury Jalloh, der 2005 bei einem Brand in Polizeigewahrsam in Dessau-Roßlau ums Leben kam. Er gilt bei vielen Aktivisten als Opfer rassistischer Polizeigewalt.

BLM ist der Protest gegen rassistisch motivierte Gewalt gegen Schwarze und People of Colour. Viele von ihnen sind auf den Alexanderplatz gekommen. Aber hier geht es wohl vor allem um die Gleichwertigkeit aller, vor allem auch derer, die einen erkennbaren Migrationshintergrund haben: Ein junger arabischstämmiger Mann aus Kreuzberg sagt: "Guck mal, natürlich sind die Bullen hier in Berlin nicht so krass drauf, wie da drüben in den USA, aber wir sind doch alle gleich, darum geht's uns, dass wir alle gleich sind. Wir haben kein Bock mehr, uns als zweite Wahl zu fühlen, wir sind Berliner und fertig!"

Partystimmung macht sich breit

Die wenigen Polizisten auf dem Platz haben kapituliert, die meisten beobachten das Treiben entspannt. 800 Beamte sind an diesem Samstag in Berlin im Einsatz, auf 14 Demonstrationen verteilt. Ein paar Dutzend Rechtsextremisten stehen seit dem Mittag auf dem Pariser Platz einer Vielzahl von Polizisten gegenüber. Ein Fahrradkorso aus 200 Antifa-Aktivisten wird von Polizisten durch Mitte begleitet, auch damit eine Konfrontation mit den Teilnehmern der rechtsextremen Kundgebung ausbleibt.

Die Menge auf dem Alexanderplatz aber bleibt sich schnell selbst überlassen. Sie quillt an den Rändern an die Begrenzungen der Ladenzeilen. Einige Mütter mit Kindern bitten lautstark darum, eine Gasse zu bilden, um der Menge entkommen zu können. "Lasst uns durch, die Kinder wollen raus!" Es ist eng und heiß. Unter den vielen sehr jungen Leuten macht sich eine Partystimmung breit, Bierflaschen rollen über den Platz, vereinzelte Cannabis-Wolken steigen auf. Sehr viele sind mit ihren Freunden gekommen - aus einer Generation, die keine Unterschiede mehr kennt.

Und dann ist es die Stimme von Bob Marley, die zum Reggae-Sound der Wailers aus den Boxen dringt: "Get up, stand up, stand up for your rights! Get up, stand up, don't give up the fight!"

Korrektur: In einer ersten Version des Artikels war vom Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz die Rede. Gemeint war selbstverständlich der Brunnen der Völkerfreundschaft. Wir haben das entsprechend geändert.

Kommentar

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124 Kommentare

  1. 124.

    Entweder Corona ist sehr gefährlich, dann ist die Demo so nicht akzeptabel, oder Corona ist nicht gefährlich, dann ist die Demo o.k. Ich kann Ihren Ärger jedenfalls gut verstehen. Das passt alles nicht zusammen.

  2. 123.

    Weil es ja seit den Lockerungen keine Partys oder Grillfeste oder ähnliches gab.
    In unserer Ortschaft auch vor den Lockerungen ... Musikalisch begleitet von lunikoff und wie die ganzen Idioten heissen. Dieses Gesindel. Hier war die Welt Augenzeuge, wie ein erwachsener, kräftiger Mann , der sich nicht wehren konnte , von mehreren Polizisten feige ermordet wurde. Jeder der darüber diskutiert ob es hier zu Konsequenzen kommen muss oder sollte , möge bitte 4 Minuten erleben wie es Mister Georg Floyd ergangen ist, oder zusehen wie es Menschen so ergeht an denen das eigene Herz hängt. So wie es wohl auch seiner Familie ergeht.

  3. 122.

    "Sie lesen wieder nur, was Sie lesen wollen." Und schon ist die Diskussion beendet.

    "Ich habe das Muster rassistischer Gewalt gar nicht in Abrede gestellt." Doch, haben sie! "Und damit lässt sich dann doch die Rückbindung zu George Floyd herstellen. Hier spricht niemand von einem Einzelfall, sondern alle von einem Muster rassistischer Gewalt".

    Sie versuchen mir (V)Erklärungsversuche im Muster der rechtsextremen AfD aufzuzwängen. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
    Sehen sie bei ähnlichen Taten von, sie sagen sicherlich, "Biodeutschen" bei häuslicher Gewalt ein rassistisches Muster oder nur bei Migranten? Verhaufen sie mich doch nicht für blöd.

    "Für welches "wir" sprechen Sie übrigens"? Von allen Lesern hier oder meinen sie wir wären allein?

    "Nur für Ihr weltanschauliches Segment, oder wollen Sie für alle Leser hier entscheiden"? Sie versuchen von sich auf andere zu schließen. Ich verfüge aber, im Gegensatz zu ihnen, über keine festgefügte Weltanschauung.

  4. 121.

    Wie hat denn Ihrer Meinung nach ein Berliner auszusehen, "hans Bürger"? Denn dass Ihr leidlich ironischer Kommentar diesem jungen Mann abspricht, ein Berliner zu sein, ist offensichtlich.

  5. 120.

    Am höchsten steht der Berliner im Vordergrund auf.

  6. 119.

    Na dann zeigen sie uns mal wo wir "graben" sollen? Die "Deutsche Stimme" oder ähnliche "Quellen" lasse ich nicht gelten.

    "dass ungehörte Informationsfülle" Ein Klassiker unter den Aluhutträgern. Fehlt noch Gates, "Die Protokolle der Weisen von Zion", chemtrails und warum die Erde flach ist.

    Ich bestreite nicht den imperialistischen Expansionswillen der Chinesen aber was hat das mit dem Thema zu tun?

    "Glaube dem Konsens und den dargelegten Beweisen vieler Quellen, und die kannst du so finden."

    Genießen sie die gleichen Gerichte wie Hildmann? Könnte eine Erklärung sein. Gute Besserung!

  7. 118.

    Seit 2015 wurden die Klingelschilder bei uns am Haus sehr viel internationaler. Jetzt habe ich auch Nachbarn aus Eritrea,Tschetchenien und dem Iran. Mit den Kids kann man sich am schnellsten unterhalten,weil sie in der Kita und Schule super schnell deutsch lernen.
    Sonst kann ich nur mit englisch und der Verständigung mit Händen und Füßen dienen,wie man so schön sagt.
    In England habe ich vor Jahrzehnten längere Zeit bei Indern zur Untermiete gewohnt. Hab ganz viel gelernt, nur die indische Musik ist für europäische Ohren gewöhnungsbedürftig. Bei meiner Arbeit im Kinderheim lernte ich auch Farbige kennen,heute sagt man Schwarze und lernte, wie man die Haare der Kids regelmäßig flechten musste,weil damals alle ne Afrofrisur wollten.
    Also, man kann viel voneinander lernen,am besten schon im Kindesalter oder als Jugendlicher. Mehr Auslandsaustausch in den Schulen,der Blick über den Tellerrand prägt das ganze Leben.

  8. 117.

    Ihre Aufforderung ist sinnlos, Sie widersprechen sich. Wenn der Adressat Ihnen nicht glauben soll, macht der Rest keinen Sinn. Von einem hohen Ross fällt man übrigens tief. Probieren Sie mal ein Pony.

    ("Glaube nicht mir, und auch nicht irgendeiner Erstquelle. Glaube dem Konsens und den dargelegten Beweisen vieler Quellen, und die kannst du so finden.")

  9. 116.

    Woher wollen Sie wissen, dass keine Jugendlichen gegen Hunger demonstrieren?
    Vor allem: Warum demonstrieren Sie eigentlich nicht dagegen?

  10. 114.

    Volle Zustimmung.
    Nur, wie kommen wir dahin?
    Sicher nicht mit Kampf und weiterer Aggression gegeneinander, und zwar weder im Großen noch im Kleinen. Fängt im allerengsten Familienkreis an, geht weiter über Nachbarn, Meinungsaustausche im Internet .... wo auch immer. Über die kleinsten Dinge wird Streit angefangen, wird beleidigt und angegriffen, gefordert.
    Ich denke es fängt mit dem eigenen kleinen Beitrag an, den jeder liefern kann und muss.
    Sie sagten irgendwo mal "behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest". Sehr wahr. Müssen wir eigentlich in jeder noch so kleinen Situation beherzigen. Gar nicht so einfach. Besonders weil wir ja ungern selbst unser eigener Buhmann sein wollen ;)
    Also gehen wir lieber wieder ins Außen und *kämpfen* da für Fairness, Gewaltfreiheit, Gerechtigkeit....
    (Und nein, damit wollte ich nichts gegen das Demo-Recht sagen, falls wieder wer darauf anspringt ;)

  11. 113.

    Das generelle gesellschaftliche Problem ist die mittlerweile leider verbreitete Rücksichtslosigkeit und Aggressivität gegenüber fast allen Mitbürgern. Ob im Straßenverkehr,an der Supermarktkasse oder sonstwo, Egoismus pur. Bezeichnend dafür ist auch der respektlose und gewaltätige Umgang mit Polizei,Feuerwehr und Rettungskräften,die währebd ihrer Einsätze attackiert werden. Im Übrigen auch von Migranten, die Polizei und Rettungskräfte nicht akzeptieren und schon gar nicht weibliche Einsatzkräfte.
    Um Rassismus und alle anderen Ausgrenzungen von Menschen zu unterbinden,brauchen wir Toleranz,Rücksichtnahme und Akzeptanz quer durch die Bevölkerung von ALLEN, egal welcher Hautfarbe,Herkunft,Glauben usw. Verständnis und Akzeptanz für Vielfalt in einer Gesellschaft ist keine Einbahnstraße.

  12. 112.

    Ich beziehe mich aber nicht auf Mobbing durch Bedienstete im Amt. Sondern darauf, das es zukünftig einer gewissen Klientel einfacher gemacht wird die verhassten Polizisten/Beamten zu diskreditieren. Mal abgesehen davon das Polizisten/Beamten pauschal verdächtigt werden. Und das diese obwohl sie täglich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind oftmals keinen finanziellen Schadensersatz erhalten. Die Beleidigung von Polizisten/Beamten, insbesondere als Rassist, ist mittlerweile gesellschaftsfähig geworden und eine Anzeige die weder gesellschaftlich noch finanziell etwas ändert, dafür aber z. B. einem Clanmitglied oder Kriminellen die Wohnanschrift des Polizisten/Beamten offenbart wird defacto kaum vollzogen werden.

  13. 111.

    So, Sandra, nun erkläre mir mal, warum die ach so benachteiligten Polizisten nicht das LADG nutzen und wegen Diskriminierung (im Amt) klagen.... Und warum die Polizisten nicht die Polizei rufen, wenn sie gemobbt werden.... geht es denen wie den anderen Bürgern, hört keiner auf sie??? Genau dafür gibt es jetzt das LADG, das sollten sie dann nutzen. In dem Gesetz steht nämlich nicht, dass Staatsdiener nicht klagen dürfen. Selbst lebenslange Pension, Privatversicherung und sicherer Arbeitsplatz sind kein Grund, sich nicht gegen Mobbing im Job zu wehren.

  14. 110.

    Wenn ich diese Idioten sehe, 15000 dichtgedrängt, und ich muss in einer fast leeren Straßenbahn mit Mundschutz sitzen!

  15. 109.

    Nur zur Info: Der Alexanderplatz endet in Richtung Rotes Rathaus gut erkennbar an Alexander- und Berolinahaus. Zwischen beiden beginnt die Rathausstraße. Die gepflasterte Einöde, welche sich südwestlich der Stadtbahn und vor dem Roten Rathaus erstreckt, ist nicht der Alexanderplatz, sondern eine bis heute offiziell namenlose Leerfläche, die entstand, als in den sechziger Jahren für das "sozialistische Stadtzentrum" die Reste der Berliner Altstadt abgeräumt wurden. Wie durch die damalige Zerstörung der siebenhundert Jahre alten Stadtstrukturen menschliches Maß und Orientierungsmöglichkeiten verloren gegangen sind, demonstriert der beliebte, auch von Ihnen geteilte Irrtum, diese Betonwüste wäre der Alexanderplatz.

  16. 108.

    Guten morgen Martina, ich hoffe Sie haben trotz Ihrer emotionalen Disbalanz gut schlafen können.

    In Deutschland werden jeden Tag schon ca. 200 Polizisten Opfer von Gewalt, wenn jetzt auch noch jede Beleidigung zur Anzeige gebracht würde, würden die schon jetzt hoffnungslos überlasteten Gerichte zum Erliegen kommen. Während in Berlin künftig die Möglichkeit besteht für gefühlte Diskriminierung einen finanziellen Schadensersatz vom Steuerzahler zu erhalten, sind die Täter die Polizisten angehen überwiegend mittellos und somit gibt es keine Entschädigung. Also defacto nicht gleich gestellt. Und auch das neueste Phänomen das eine kleine Gruppe von Polizisten von einer großen Gruppe, sogar hunderte Personen, eingekesselt wird um dann verbal oder körperlich angegriffen wird, bleibt weitgehend ohne Folgen. Wie sollte man auch so schnell eine Hundertschaft organisieren und es muss zu Recht jeder Einzelne aus der Gruppe der jeweiligen Tat zugeordnet werden.

  17. 107.

    Ja natürlich, warum gehen sie denn nicht wegen anderen, längst vergessenen Dingen auf die Straße? Über 800 Millionen Menschen hungern, setzen Sie sich dafür ein oder denken Sie daran? Bestimmt nicht! Ich kenne zudem Afroamerikaner die auch den Kopf schütteln, warum sich jetzt plötzlich alle in Europa darüber aufregen. Vorher war es uns Wurst was außerhalb der Grenzen passierte. Einfach mal über die Grenzen schauen, würde Ihnen bestimmt auch helfen bei so viel Kleingeist.

  18. 106.

    Nö... muss Ihre üblichen Mutmaßungen und Unterstellungen ad personam enttäuschen. Es gehen nur unsere Ansichten darüber auseinander, welche Sachen angegangen werden müssen oder wie.

  19. 105.

    Sie meinen also die Menschen demonstrieren nur weil es "gerade in der Presse ist"? Ich kann nicht für alle Demonstranten sprechen aber ich denke das ist weit hergeholt. Aber netter Versuch.

  20. 104.

    Na lesen Sie denn die Zeitung?
    ich las da die letzten Wochen knochendürr wenig über den Skandal, dass sich die EU auf ihrem eigenen Territorium Geflüchteten-Lager wie Moria auf Lesbos leistet. In denen bekanntlich katastrophale Zustände für mehr als 20.000 Menschen herrschen. Vom kleinsten Kind bis zum ältesten Menschen. Alles da.

    Sehen Sie. Und obwohl das so wenig Thema ist, sind gestern mehr als 15.000 Menschen auch genau deshalb und gegen diese verbrecherische Tatenlosigkeit auf die Strasse gegangen.
    Das Ihnen das entgeht. Wie sicher so manches wenig besprochene Thema,
    muss ja nicht heissen das niemand sich dafür einsetzt.
    Ich würde denken - in Wirklichkeit Interessiert Sie ein Sachverhalt, ein Thema, eine Sache die angegangen werden muss nicht wirklich. Viel zu kompliziert. Sie wollen nur bisschen stänkern.
    Man kann nicht gleichzeitig überall sein. Ist blöd. Ist aber so. Sie aber sind ja nirgendwo. Muss viel schlimmer sein.

  21. 103.

    Leute lasst euch von diesen ganzen Quarkargumenten wie, Polizisten und weiße Deutsche sind die eigentlichen Opfer von Rassismus, nicht provozieren. Das ist so abrundtief grottig, das glaubt doch nichtmal ein Horst Seehofer. Konzentrieren wir uns auf das Positive. Am Wochenende haben weltweit Millionen gegen institutionellen Rassismus demonstriert. Allein in Deutschland mehrere Hunderttausend. Wie FFF getragen von einer engagierten Jugend, das macht doch Hoffnung. Zugegeben an Corona wurde dabei nicht gedacht was fahrlässig ist, aber in der Sache super. Mir dem seid zwei Jahren, durch rassistische Diskriminierung, das Familienleben schwer gemacht wird macht das echt Mut.

  22. 102.

    Na dann fragen Sie sich mal, ob Sie auch für eine Sache demonstrieren würden die nicht gerade in der Presse ist.

  23. 101.

    Sie lesen wieder nur, was Sie lesen wollen. Ich habe das Muster rassistischer Gewalt gar nicht in Abrede gestellt. Ich habe lediglich geschrieben, dass man bei entsprechendem Interesse von einem Einzelfall in Minneapolis (in einer Kette von Einzelfällen in vergangenen Jahren in verschiedenen Städten) sprechen könnte. Dies habe ich in Kontrast dazu gesetzt, wie in Deutschland kulturell bedingte Femizide von den meisten Medien NICHT als Muster, sondern als Kette von Einzelfällen behandelt werden.

    Für welches "wir" sprechen Sie übrigens? Nur für Ihr weltanschauliches Segment, oder wollen Sie für alle Leser hier entscheiden?

  24. 100.

    Ja mich interessiert das. Ich unterstütze deshalb Frauenhäuser. Wähle Parteien, die wenn sie denn in der Regierung die Gestaltungsmacht dafür haben - im Haushalt möglichst grosse Budgets für soziale Einrichtungen, Prävention, Fortbildung, Integrationskurse, Nachbarschaftstreffs einstellen. Parteien und Politiker die vor allem für die ärmeren Menschen wohnen bezahlbar halten wollen. Die faire und angemessene Löhne wollen. Das man nicht Armutsrentner wird. Halt all das Zeug, um als durchschnittlicher Mensch ohne Angst und Dauerexistenzstress leben kann.
    Am Ende wird bei aller redlicher Anstrengung immer ein "Afghane" übrigbleiben. Oder ein "Pfälzer" oder ein "Schweizer" oder ein "Brandenburger" der seine Partnerin und manchmal die Kinder noch gleich mit ermordet. So wie Männer das überall auf der Welt und auch in Deutschland tun. Glauben sie nur noch so der Chef bleiben zu können.
    Insgesamt gesehen - die von Ihnen geforderte "Demonstration" findet also dauernd und überall statt.

  25. 99.

    Nanü, irgendwie passt das doch nicht zu diesem Beitrag hier...
    https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/berlin-corona-massnahmen-lockerung-ausgang-kontakt-erlaubt.html

  26. 98.

    In der Tat, sie versuchen vom Thema abzulenken. Noch dazu äußerst plump. Bekanntlich wollen Rassisten kein Muster rassistischer Gewalt erkennen.

    Ich wiederhole mich, Warum sollen wir über ihre plumpe rechtsextreme Gräuelpropaganda nachdenken?

  27. 97.

    Nee, scheinheilig ist ihr Versuch die Demonstranten zu diffamieren und vom Thema abzulenken. In der Schule hätte es "Thema verfehlt, setzen, sechs!" gehießen.

  28. 96.

    Weshalb lügen Sie hier Sandra? Wo sind Sie groß geworden, dass lügen offenbar zum legitimen, selbstverständlichen Mittel gehört? Kapier ich nicht.

    Tatsächlich können Polizisten nicht straffrei bespuckt, beleidigt oder bedroht werden.
    Tatsächlich fertigen zahlreiche Polizisten zahlreiche Anzeigen. Und tatsächlich kommt es auch zu zahlreichen Verurteilungen. Davon kriegen Sie halt nur nichts mit. So wie ich in der Regel nicht mitkriegen würde, hätten Sie einen Prozess wegen Ladediebstahl, Versicherungsbetrug Beleidigung Ihres Nachbarn. Körperverletzung, weil Sie ein Kind auf dem Zebrastreifen übergemangelt haben.
    Also weshalb tun Sie hier so als sei der Polizist quasi wehrlos. Lügen also schlicht.
    Während der Bürger tatsächlich keine polizeiunabhängige Behörde /Beschwerdestelle hat, will er sich gegen aus seiner Sicht unrechtmässiges Handel eines Polizisten wehren. Da Ermittelt die Polizei gegen sich selbst. Nicht selten dieselbe Einheit, aus der der Beschuldigte stammt.

  29. 95.

    Du hast nur die deutsche Wikipediaseite gelesen, und obwohl das immerhin schonmal etwas ist, würde ich vorschlagen etwas tiefer zu graben. Wie und wo ist deiner intellektuellen Ehrlichkeit überlassen.
    Du sagst da steht "Sie ist Aktivistin+Redaktionsschreiberin", aber ich hoffe du siehst ein, dass ein Satz in der Art kein Gegenbeweiß für irgendeine Zusatzdisziplin sein kann, denn sonst könnte ich auch schlussfolgern "Also mag sie keine Spaghetti"

    Der Aluhut, hmm, ich kann die Reaktion durchaus verstehen, denn das passiert öfter, als dass ungehörte Informationsfülle der Wahrheit entspricht. Ich schlage dir auch hier vor nur mal schnelle Suchen dazu anzufangen(auf Englisch am besten). Suche "South-China-Sea 9 dash line", oder "China Taiwan 2020", oder "china india border conflict"-begrenzt auf letzte Woche. Das mit Hongkong ist ja klar.
    Glaube nicht mir, und auch nicht irgendeiner Erstquelle. Glaube dem Konsens und den dargelegten Beweisen vieler Quellen, und die kannst du so finden.

  30. 93.

    Es führt möglicherweise zu weit vom Ausgangspunkt des Beitrags weg, aber meiner Erinnerung nach musste man von der überregionalen Berichterstattung des RBB zur Berichterstattung der regionalen Tageszeitung wechseln, um fehlende Informationen ergänzt zu finden. Die "Familientragödie" wurde also wieder einmal als tragischer Einzelfall behandelt, obwohl in Verbindung mit Nachrichten aus anderen Regionen Deutschlands auch ein Muster (von kulturbedingter patriarchalischer Gewalt) erkannt werden könnte.

    Und damit lässt sich dann doch die Rückbindung zu George Floyd herstellen. Hier spricht niemand von einem Einzelfall, sondern alle von einem Muster rassistischer Gewalt.

    Natürlich kann niemand Sie zum Nachdenken zwingen...

  31. 92.

    Natürlich interessiert Femizid und Gewalt gegen Frauen. Sie merken nur nicht dass das nichts mit diesem Artiekl zu tun hat weil sie rasstisch denken.

  32. 91.

    In den letzten Tagen sind tausende Kinder an Hunger gestorben, bis Ende Jahr werden es Millionen sein. Warum demonstriert unsere Jugend nicht gegen solche Grausamkeiten? Wie hier in Europa mit den wirklichen Problemen der Welt umgegangen wird, empfinde ich sehr oft als scheinheilig.

  33. 90.

    "Schon merkwürdig wie quer durch den gesamten Westen sich plötzlich all die linksextremen Kräfte zu Demonstrationen und Krawallen aufraffen. Ja, Black Lives Matter wurde ebenfalls von einer bekennenden Marxistin gegründet"

    "Im Sommer 2013, nach George Zimmermans Freispruch für die Tötung von Trayvon Martin, begann die Bewegung mit dem Hashtag #BlackLivesMatter"

    Also keine Gründung einer einzelnen Person.

    "Die Bewegung wurde durch drei Aktivisten der schwarzen Gemeinschaft mitbegründet: Alicia Garza, Patrisse Cullors und Opal Tometi" "Alicia Garza ist eine US-amerikanische schwarze Aktivistin und Redaktionsschreiberin".

    Also keine Kommunistin.

    "Und all dieses Aufmarschieren gerade wenn die chinesische Regierung wegen ihrer jüngsten Machenschaften ganzwestlich Ablenkung benötigt. Autoritäre Übernahme von Hongkong, letzte Woche Miniinvasion in Indien, aggressiver Milizkrieg in ASEAN Gewässern, Kriegsdrohungen gegen Taiwan..."

    Ahhjahh, klarer Fall von Aluhut...

  34. 89.

    Warum sollen wir über ihre plumpe rechtsextreme Gräuelpropaganda nachdenken? Woher wissen sie denn davon? Es wurde sogar überregional darüber berichtet.
    Die "Logik" von euch Rechtsextremisten ist simpel, weil Schwarze in den USA systemantisch verfolgt und immer wieder umgebracht werden, muß man jede schreckliche Familientragödie ebenso medial aufarbeiten?

    Oder nur die bei denen wo Menschen mit Migrationshintergrund beteiligt sind? Bleiben sie mal bei ihrer "Deutsche Stimme" oder AfD kompakt, da können sie sich jeden Tag daran ergötzen, weobei das meiste Fake News sind und Gleichgesinnte finden sie noch obendrein.

  35. 87.

    Glauben Sie das wirklich, dann haben sie nämlich den Sinn der Demo nicht verstanden...es muss doch eher erschreckend für sie sein wieviele Menschen, auch die Jugend, gerade zu Corona Zeiten...gegen Rassismus auf die Straßen gehen. Das zeigt doch, das man Rassismus in unserer Gesellschaft, nicht verleugnen kann.

  36. 86.

    Sie setzen also die Polizei mit Berufsverbrechern gleich? Wo es "normal" ist wenn sich gegnerische Gangs gegenseitig umbringen?

    Ihr "... völlig überzogen die ganze Sache." ist an menschenverachtenden Zynismus nicht mehr zu überbieten.

    "Das interessiert niemanden,..." Doch aber eine übermächtige Waffenlobby und ein völlig durchgeknallter Präsident wollen den waffenstarrenden Status Quo erhalten.

  37. 85.

    Strukturell rassistisch motivierte Staatsgewalt in Deutschland? Wohl nicht, sonst würden sich deutsche Polizisten mehr gegen verbale und körperliche Gewalt wehren und unsere Gerichte mit Anzeigen fluten.

  38. 83.

    Sebastian, Sonntag, 07.06.2020 | 14:13 Uhr:
    "Hat sich mal einer damit beschäftigt wie viele schwarze in Amerika durch schwarze jedes Jahr umgebracht werden?"

    Hat das etwas mit dem Thema Rassismus hier zu tun? Nein! Thema verfehlt! Setzen, Fünf!

  39. 82.

    Dies war ohne Frage eine schreckliche Tat...ich verstehe aber den Vergleich mit der Demo gestern nicht. Klären sie mich auf...

  40. 81.

    Sie vergleichen ein "normales" Verbrechen eines Zivilisten mit strukturell rassistisch motivierter Staatsgewalt und zeigen mit Ihrem Birnen-Äpfel-Vergelich, dass Sie NICHTS, aber auch GAR NICHTS verstanden haben!

  41. 79.

    Schon merkwürdig wie quer durch den gesamten Westen sich plötzlich all die linksextremen Kräfte zu Demonstrationen und Krawallen aufraffen. Ja, Black Lives Matter wurde ebenfalls von einer bekennenden Marxistin gegründet (kann man gerne nachschlagen), und hat sich auch schon immer verwandte West-feindliche Ziele in Co-Auftrag gesetzt. Nach dem Motto "man kann den Rassismus nur besiegen, wenn man das System besiegt, dass ihn hervorbringt." Wie überaus praktisch für die Kommunisten. Deren alte Kerntaktik: Ethischen Auftrag vorschieben und Macht im Deckmantel guter Absichten abgreifen. ...Und all dieses Aufmarschieren gerade wenn die chinesische Regierung wegen ihrer jüngsten Machenschaften ganzwestlich Ablenkung benötigt. Autoritäre Übernahme von Hongkong, letzte Woche Miniinvasion in Indien, aggressiver Milizkrieg in ASEAN Gewässern, Kriegsdrohungen gegen Taiwan (..gefolgt von einigen "unglücklichen" Schiffsunfällen), und nicht zuletzt die Covid Vertuschung unter Beihilfe der WHO.

  42. 77.

    Die Leute haben eben nicht nachgedacht !!! Sie sind verantwortungslos mit der Gesundheit ALLER Menschen umgegangen. Dieses muss ein Nachspiel haben.

  43. 76.

    Oh ja! Das hat Jemanden interessiert. Und zwar Viele. Darüber wurde gesprochen. Darüber wurde auch ausführlich berichtet und auch diskutiert, z.B. hier im Forum. Der mutmaßliche Täter ist angeklagt und in Haft.
    In Deutschland wird übrigens schon lange auch gegen Häusliche Gewalt demonstriert. Was das gebracht hat? Die Einsicht, dass das ein gesellschaftliches Problem ist. Die öffentliche Diskussion. Die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe, und dass Täter/Täterin von der Polizei sofort aus der Wohnung gebracht wird und diese erst mal nicht wieder betreten darf, Frauenhäuser, als Beispiele.

  44. 75.

    Meinen Sie jetzt wieviele Schwarze von schwarzen Polizisten umgebracht werden? Aufgeschlüsselt nach Tötungsart (erdrosseln, in den Rücken schiessen etc.)?

  45. 74.

    Die Leute, die hier demonstrieren, haben nachgedacht und die richtigen Schlüsse gezogen. Sich einigeln und Rassismus relativieren ist nicht mehr interessant und keine Alternative.

  46. 73.

    In Cottbus hat vor kurzem ein Afghane seine Frau in der Wohnung verprügelt, Sie anschließend aus dem Fenster geschmissen und unten den Kopf so lange auf die Straße geschlagen bis Sie Tod war. Die Kinder durften dabei zusehen! Hat das irgendjemand interessiert? Hat man darüber gesprochen? Aber wenn in den USA ein schwarzer umgebracht wird das interessiert dann plötzlich viele. Denkt doch bloß mal nach Leute.....

  47. 72.

    Das ist leider die Wahrheit. Rassismus gab es und wird es immer geben. Mal ausgeprägter mal weniger. Es ist durchaus gut seinen Unmut dagegen zu äußern. Rassisten denken und handeln aber dumm und engstirnig und scheren sich einen Dreck um Demos.
    Da gibt es aber noch die Gefahr Coronavirus und die betrifft uns alle unmittelbar. Es ist beängstigend, was dort in Berlin abgeht und von RRG geduldet wird.
    Wenn dann wieder die Einschränkungen verstärkt werden weil die Infektionen steigen ist das Geschrei wieder groß. Dan gibt es wieder gegen was zu demonstrieren.

  48. 71.

    Ein großartiges Fest für die Demokratie? Wohl eher ein Fest für Covid19! Einfach nur traurig wie diese Menschen das bisher erreichte aufs Spiel setzen.

  49. 70.

    Die Kundgebung gestern war ein großartiges Fest für Demokratie, Menschenwürde und gegenseitiger Achtung. Der Alexanderplatz war so phantastisch übervoll, wie ich es seit der riesigen Demo am 04.11.1989 mit 500000 Menschen (unterster Schätzwert) bzw. 1 Mio. Menschen (oberer Schätzwert) nicht mehr erlebt habe. Sehr betrüblich daher die teils armselige Berichterstattung über das gestrige Großereignis. Obwohl es der rbb als Lokalsender eigentlich besser wissen sollte, hat er dennoch die Falschmeldung der Polizei von „15.000 Teilnehmern“ (etwa eine „Verschwörungserzählung“??) übernommen und bis jetzt in den Nachrichten stereotyp wiederholt. Wer am 04.11.1989 mit dabei war, weiß, dass gestern mindestens zwanzigmal so viel Menschen auf dem Alex waren wie von der Polizei „geschätzt“. Wenn so eine Berichterstattung Misstrauen erzeugt (warum werden eindeutig falsche Zahlen immerzu wiederholt?) und die Glaubwürdigkeit von ÖRR-Meldungen schlechthin erschüttert, darf man sich nicht wundern. W. M.

  50. 68.

    Glauben Sie wirklich mit dieser Demo kurzfristig Rassismus zum Beispiel in den USA oder auch in anderen Ländern beseitigen zu können? Rassismus wird es leider auch noch etliche Jahre auf diesen unseren Planeten geben. Sie bekommen durch Demos den Rassenhass aus den ewig gestrigen im Kopf nicht weg. Diese Demos, und auch weitere wofür oder wogegen auch immer, beinhalten nun mal zur Zeit ein unkalkulierbares Risiko wenn sich nicht an Corona-regeln gehalten wird. Respektieren Sie dies bitte im Interesse der großen Anzahl der Berliner Bürger die sich um Covid 19 doch noch Sorgen machen, denn das sind mehr als 15000.

  51. 67.

    Nö, der Kommentar ist gut! Hat sich mal einer damit beschäftigt wie viele schwarze in Amerika durch schwarze jedes Jahr umgebracht werden? Das interessiert niemanden, völlig überzogen die ganze Sache. Hauptsache in Berlin hat man mal wieder einen guten Grund zum Demonstrieren, wahrscheinlich haben die Leute keine anderen Hobbys am Wochenende.

  52. 66.

    Wo wird diese Gewissheit hergenommen, dass auf den Demos in Hamburg, Berlin oder München überhaupt ein "Super Spreader Ereignis" stattgefunden hat? Die letzten "Super Spreader Ergenisse", an die ich mich erinnern kann, fanden in Fleischbetrieben, Kirchen, Postverteilzentren, Krankenhäusern und Alten/Pflegeheimen statt - in geschlossenen Gebäuden mit stehender Luft, nicht im Freien bei Wind und Sonne.
    Ich bin mal gespannt, welche "Erklärung" präsentiert wird, wenn keine Masseninfektionen in den drei gen. Städten auftreten...

  53. 65.

    Ihren Kommentar finde ich unter allen hier als den widerlichsten. Ein Mensch wurde umgebracht. Von Menschen, die Sicherheit und Schutz Aller garantieren sollen. Und das nennen Sie eine Mücke?

  54. 64.

    Klar, da hatte man noch den klugen Köpfen noch zugehört und war sich einig. Erst später wollte man Heim ins Reich und DM...DM... und nochmals DM...

    8 Wochen später waren die klugen Reden vergessen, die Redner niedergebrüllt und die Dummköpfe in der Mehrheit. Da war man vor Nationalstolz besoffen.

    Nationalstolz und Rassismus gehen immer Hand in Hand. Die Steine flogen dann in Hoyerswerda und Lichtenhagen.

  55. 62.

    Sehr gut auf den Punkt gebracht. Im öffentlichen Diskurs findet diese Differenzierung zu wenig statt. Leider auch in den Diskussionsbeiträgen der großen Parteien. Bleibt nur, sich weiterhin mit Nachdruck für eine differenzierte und zielorientierte Problemlösung einzusetzen. Den Fokus zuerst auf akute Missstände zu richten, ist dabei der richtige Ansatz. Am Ende muss es aber um Gleichberechtigung und Emanzipation für alle in der Gesellschaft gehen, unabhängig von Hautfarbe, Alter und Geschlecht.

  56. 61.

    "ÖR Funker befördern Super Spreader Demo am Alexanderplatz zum runden medialen Ereignis."

    Seien sie doch froh! So wären sie auf ihren einschlägigen Seiten unter sich, so können sie doch den Beitrag zum Anlass nehmen hier ihre widerliche Gesinnung breitzutreten. Auch wenn sie reichlich Kreide fressen mußten.

  57. 60.

    "Who do you call when the police murders?"
    Ick bin da wohl altmodisch, da man als Dienstherr, wie z.B. König, intern die Hosen anhaben bzw. hart durchgreifen sollte wenn es um interne Disziplin geht, unabhängig ob Großdemo usw.* Aber sowas eben auch auf Bürgerpolizei angewandt, das gilt vielen als schlimmer Militärismus. Und da könnte ich zwar noch akzeptieren, dass klare Trennung zwischen Staat und ziviler Bürgerordnung, aber wenn solche Alternative bedeutet, dass wilde Intifada jedesmal weil jemand angeblich gepupst hat, mit ganzer Stadt in Angst vor die Tür zu gehen weil wilde Meuten die Straßen de facto regieren, und flott sogar viel eher Massen an Toten zwischeneinander als sonst, sowas ist für mich weiter hinter dem Punkt an welchem ich de facto verdeutlichen würde um wessen Land es sich hier handelt.

    *(Und wenn etwas nicht Verstoß an für sich, also es um etwas geht was laut meiner Anweisung ablief, da bin ich es auf welchen man sauer sein sollte wenn man denn sauer ist.)

  58. 59.

    Was macht ihr alle, wenn KEINE Infektionswelle nach dieser Demo kommt? So wie keine nach Vatertag kam, keine nach Rückkehr zum Regelschulbetrieb, keine nach Pfingsten und der Bootsdemo?

    Werdet ihr dann lernen, dass es was anderes ist, in feuchtwarmen wabernden Bars/Clubs zu feiern oder in Karnevalssälen als im Freien? Werdet ihr lernen, dass es inzwischen nur noch einen winzigen Bruchteil der Infizierten gibt, verglichen mit Anfang März?? Werdet ihr akzeptieren, dass 99 % der Bevölkerung inzwischen Corona kennt und sich auch ohne Gängelung durch unausgegorene Gesetze vernünftig verhält?

    Oder redet ihr weiter von 14 Tagen, obwohl seit Wochen klar ist, dass die Inkubationszeit viel kürzer ist?

    Euer System hat ein Update verpasst, bitte unbedingt nachholen...

  59. 57.

    "ums Überleben kämpfen" wenn es um Geschäftsleute geht ist abgesichts des Grundes dieser Demo so verdammt zynisch und menschenverachtend!! Sie sollten sich schämen DIRK!
    Wenn Sie mal genau überlegen kommen Sie vielleicht darauf wofür hier demonstriert wird!

  60. 56.

    Schade, dann haben Sie die große Demonstration von mehr als einer Millionen von Menschen am 04.11.1989 nicht erlebt.
    Und die verlief friedlich!

  61. 55.

    Spahn mach sich Sorgen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für ein Engagement gegen Rassismus ausgesprochen, aber dabei auch die Einhaltung der Hygienevorschriften angemahnt. „Der Kampf gegen Rassismus braucht unser gemeinsames Engagement. Jeden Tag“, schrieb Spahn am Samstagabend auf Twitter.

  62. 54.

    Dem RBB Autor scheint es nicht in den Sinn gekommen zu sein, dass hier massenhaft Rechtsbruch organisiert, betrieben und zugelassen wird. Das rot-grüne Regierungs-Milleu unternimmt weder etwas in Hamburg noch in Berlin, wenn es die "Ihren" sind, die die Gesetze ignorieren.
    Allein in der Hamburger Innenstadt versammelten sich laut Polizei etwa 14.000 Menschen, davon rund 6000 auf dem Rathausmarkt. Zugelassen waren zum Schutz vor Corona-Infektionen lediglich 525 Teilnehmer.

  63. 52.

    Die bisherigen Lockerungen haben wir dem umsichtigen Umgehen der Regierung mit COVID19,den entsprechenden Maßnahmen und der Vernunft der Bevölkerung zu verdanken,die sich überwiegend an die Coronaregeln gehalten haben. Nun haben Gastronomen und viele andere Geschäfte die Hoffnung, ihren Betrieb wieder hochfahren zu können,hier und in ganz Deutschland.Bald fangen die großen Ferien an und die Tourismusindustrie im In- und Ausland bereitet sich mit Hygienekonzepten vor und wartet auf Urlauber. Viele wollen auch wieder in Urlaub fahren. Mal sehen ob das klappt, wenn man mit solch einem Verhalten riskiert,das bisher mühsam ereichte zunichte zu machen. Wer wieder halbwegs normal leben will, muss noch ne Weile Disziplin aufbringen, auch aus Rücksicht für seine Mitmenschen.

  64. 51.

    Das Video ist über drei Minuten lang. Nur 50 Sekunden davon beschäftigen sich mit dem Anlass der Demonstration. Ansonsten wird das Thema der Abstandsregeln betrachtet. Das ist sicherlich wichtig, jedoch sollte Corona nicht dazu dienen die Forderungen der Demonstrierenden zu überlagern.
    In den wenigen Sekunden in welches es tatsächlich um das Thema des Protestes geht kommen zudem ausschließlich weiße Menschen zu Wort. Die Redaktion sollte sich dringend die Frage stellen ob sie sich dem Thema Rassismus ausreichend und unvoreingenommen genähert hat.

  65. 50.

    Ich denke, es geht um Respekt, Akzeptanz, Toleranz und die Würde ALLER Menschen, egal, welche Farbe. Ich frage mich bloß, was diese Demo jetzt hier im Land für Platz findet, wo wir doch AHA haben (Abstand-Hygiene-Alltagsmasken) haben?
    Hier scheint es egal zu sein, manche dürfen demonstrieren, leider nur zu 100 Personen, andere können alle möglichen einreisen lassen und zu über 15ooo auflaufen? hä?
    Bei einem Veganen Superkoch, stehen Hundertschaften und treten ihr eigenes Volk nieder, Alte, friedliche Bürger...? Super Staat, eigene Leute niedertreten.
    und das Thema von Amerika darf hier ohne AHA ausgelebt werden? mit vorher STeine anfahren von der Antifa, in schwarz gekleidet, mit Mundschutz ? Galt nicht mal ein Vermummungsverbot? ist das abgeschafft worden?
    Wie sieht die Stadt eigentlich aus? Wo sind die STeine hingeflogen?
    Lieber RBB, wo sind die Bilder und Berichte über die Antifa?

    und bestimmt wird wieder nicht mein Kommentar veröffentlicht....

  66. 49.

    Sie scheinen den Sinn der Demo nicht verstanden zu haben!
    Es ging hier nicht nur um den einen Menschen, sondern um Rassismus im Allgemeinen. Es wurden auch die Namen anderer Opfer aufgezählt. Im Umkehrschluss könnte man Sie fragen: Ist es ok, den Mord eines Menschen einfach hinzunehmen, nur um eventuell, vielleicht, nicht ganz sicher zu erwartende tausende Corona-Neuinfizierungen zu vermeiden? Nicht jeder Infizierte erkrankt, nicht jeder Erkrankte wird zum Klinikpatienten, nicht jeder Patient wird beatmet und nicht jeder Beatmete stirbt!
    Corona steht nicht über allem!

  67. 48.

    Unfassbar wie unsolidarisch sich "unsere" "multikukti" Jugend während der Pandemie verhält.

    Es gibt in Deutschland nicht mal ansatzweise ein Problem mit Rassismus bei der Polizei vergleichbar mit denen der USA. Medien und diverse Interessensverbände machen aus einer Mücke einen Elefanten. Hauptsächlich um ihre eigenen Ziele durchzusetzen, wird instrumentalisiert, was das Zeug hält.

    Auf wessen Kosten ein möglicher 2. Lockdown geht, ist wohl klar.

  68. 47.

    Wie haben die Teilnehner dieser Demo die Würde der Menschen und auch den Besitz anderer geschützt?
    Ich sehe hier ein Haufen Jugendlicher, die endlich mal wieder Gelegenheit zur Party hatten.
    Es ist also im Sinne des Grundgesetzes, dass solche Veranstaltungen OK sind aber Stadien, Schulen, Museen Beschränkungen hin nehmen müssen?
    Ist ist also okay, dass unsere Großeltern Besuch nur hinter Glasscheiben getrennt bekommen aber die Jugend Massendemonstrationen abhält?
    Sorry aber mit der Aktion macht ihr genau das, wogegen ihr angetreten seid. Nur sind die deskriminierten diesmal die Risikogruppen. Aber egal, war doch so schön hipp....

  69. 46.

    "Bei der Bootsdemo für die Berliner Clubscene gab es einen Aufschrei durch die Politik. Wo ist jetzt der Aufschrei?"
    Der wird noch kommen, die Politik braucht immer etwas mehr Zeit! Wussten Sie das noch nicht?
    Spätestens am Donnerstag sollte es dann auch bei Herrn Spahn angekommen sein.

  70. 45.

    Ich hoffe das sich alle Teilnehmer in die Liste für die Nachverfolgung der Coronainfizierten eingetragen haben!

  71. 44.

    "Dass im Berliner Abgeordnetenhaus erst in dieser Woche ein Landesantidiskriminierungsgesetzt (LADG) verabschiedet wurde, das den Schutz vor behördlicher Diskriminierung stärken soll, spielt hier heute keine Rolle."
    Ja meinen Sie denn, dass dieses Gesetz ausreicht und alles andere relativieren würde???
    Gerade wenn man an die vielen Empörungen über dieses Gesetz denkt, spielt es eben doch eine Rolle!

  72. 43.

    Nein, keine Anarchie. Die Polizei hat es geduldet. Also, wo ist das Problem? Man muss halt nur alles ausreizen zzt.

  73. 42.

    Zur nächsten Demo geh ich mit meinen Kumpels. Da darf ich wenigstens mit ihnen saufen und kiffen. Und zwar zu mehreren. Juhu. Wo wir abhängen ist mir egal, wenn ich endlich wieder alle mal zusammen treffen kann. Gute Tarnung so eine Demo :-) Wann sind eigentlich wieder FFF? Wir brauchen zzt mehr Grossdemos solange alles andere reguliert ist.

  74. 40.

    Ja das ist leider so... diese Demonstration ist schlimmer wie der Karneval in Heinsberg und Ischgl zusammen bei dem das Virus verbreitet wurde.. und was macht die Regierung? Nichts.... alle Demonstranten werden schuldig gemacht für die unschuldigen Opfer die durch die Ansteckungen folgen werden. Etwas widersprüchlich gegen das Leben von 1 Menschenleben zu demonstrieren und im Gegenzug tausende Menschenleben aufs Spiel zu setzen.

  75. 39.

    Zur Gleichberechtigung: Wo gibt es die Stelle bei der sich Polizisten etc. Schadensersatz einklagen können? Es muss ein Ende haben, das bespucken, Beleidigungen und Drohungen straffrei ausgehen, auch die Würde von staatlichen Bediensteten ist unantastbar.

  76. 38.

    Respekt an die vielen Meinungsdemonstrationen. Ich habe den Alexanderplatz in meinen ü30 Jahren noch nie so voll gesehen:)
    Berlin macht mich stolz.

    Der Großteil hielt sich auch an die Mundschutzpflicht. Ich hoffe die unbelehrbare Freiatmer mutieren nicht zu Superspreadern:)

  77. 37.

    Zu Nicht-Corona-Zeiten hätte ich gesagt, gut das Soviele auf die Straße gehen. Aber es wird sich erst etwas ändern, wenn ich es schaffe, nicht den Rassist bekämpfen will, sondern den täglichen Rassismus in mir.

  78. 36.

    Berlins Jugend steht auf........um Party zu machen....

  79. 35.

    Bei der Bootsdemo für die Berliner Clubscene gab es einen Aufschrei durch die Politik. Wo ist jetzt der Aufschrei? Auch wenn der Zweck der Demo gut ist, aber die CoronaRegeln gelten nunmal noch, und zwar für Alle. Es kann sonst der Verdacht aufkommen, das in gute Demo schlechte Demo unterschieden wird. Und, da schließe ich mich einem Vorredner an, es ist ein Schlag ins Gesicht für alle Geschäftsleute, die mit Begrenzungen und Restriktionen ums Überleben kämpfen und hier wird munter gefeiert. So geht Demokratie auch nicht. Das ist Anarchie.

  80. 34.

    Corona behandelt jeden Menschen gleich. Müssen wir uns noch an die Regeln halten, wenn der Staat solche Veranstaltungen in dieser Form toleriert? Im Text steht, die Abstandsregeln würden nicht mehr gelten. Ein doppeldeutiger Satz. Auf dem Papier gelten sie, aber sowohl die Demonstranten als auch die Polizei haben sie in der Praxis ignoriert. Daher, brauchen wir die Regeln noch? Oder will uns der Senat nur eine zu teure „Coronaversicherung“ aufdrücken, die niemand mehr braucht?

  81. 33.

    Lieber rbb, als lokale Landesrundfunkanstalt für die Länder Berlin und Brandenburg solltet ihr doch vielleicht wissen, wie der Brunnen auf dem Alex richtig heißt.
    Ich verstehe nicht, wie man so positiv über diese Demo berichten kann. Der Zweck heiligt die Mittel? Für eine gute Sache...
    Die Gummiboote letztes Wochenende auf dem Landwehrkanal führten zum Aufschrei.
    Ich würde mir wünschen, ihr schreibt mehr Berichte über Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, lasst sie hier ihre Geschichte erzählen. Damit man sich über die Krankheit ein Bild machen kann.
    Bilder von Partypeople mit Bier und Dope aufm Alex braucht grad keiner.

  82. 32.

    Angesichts des neuen schweren Falls von Kinder-Rassismus sind die Proteste aber auch nachvollziehbar.

  83. 31.

    Ich verstehe was nicht! Vor ein paar Tagen wurden noch Rentner festgenommen, weil Sie den Mindestabstand Bei Corona-Demos nicht eingehalten haben! Und hier wird es geduldet! Selbst bei Cannabis schreitet man nicht ein! Das soll mir mal die Politik erklären, wie das sein kann!!
    Das sie demonstrieren ist Ihr gutes Recht, aber bitte in der heutigen Zeit den Mindestabstand einhalten! Das sagen doch immer unsere Politiker, daß man die Corona-Regeln bitte einhalten sollen!

  84. 30.

    Sehr geehrter Herr Sundermeyer,
    ich danke Ihnen für diesen freundlichen Artikel und auch dafür das Ihre Sympathie für die Anliegen der Demonstranten so deutlich unumwunden erkennbar ist.
    Ich wäre auch gerne zu Hause geblieben. Sie wissen schon. Corona und so.
    Aber was wäre es für ein Leben, was machte es für einen Sinn nicht an Corona zu sterben, wenn der Preis dafür eine Gesellschaft ist die nicht weiss, die nicht wissen will, wer die Mörder meines Nachbarn Ouri Jalloh waren. Noch sie verurteilt sehen will.
    Wie könnte ich noch zu Hause sein in einem Land, in dem einmal mehr eine unheilige Allianz zwischen ganz Rechts bis hin zur Polizeigewerkschaft das Vorrecht fordert entschädigungslos diskriminieren zu dürfen. Und dafür Lügen, Halbwahrheiten und Verdrehungen zum Landes-Antidiskrimierungsgesetz verbreitet?
    Auch deshalb: Danke für die Erwähnung. Kontext ist alles. Das LADG kann sicher nur ein struktureller Anfang sein. Die Diskussion darum sollte jeden Demokraten alarmieren.

  85. 29.

    Das ist wohl dann die zweite Welle, von der schon lange fabulierte wird?
    Dann ist die Angst und Gefahr davor, die uns immer vermittelt wird, wohl nicht so schlimm.
    Das Ergebnis wird in 14 Tagen geliefert.
    Ich habe völliges Unverständnis dafür, dass eine Regelmentierung unseres Lebens in Anbetracht der Corona-Pandemie, so mit Füßen getreten würde.
    Kann man, sollte man in Anbetracht dieser Demonstration die Einschränkungen noch Ernst nehmen?

  86. 28.

    Och RBB das ist ja nun echt peinlich.... allen Fotos nach zu urteilen rauscht da ganz sicher nicht der Neptunbrunnen sondern der Brunnen der Völkerfreundschaft... passt auch eigentlich viel besser....

    Nur zu Info der Neptunbrunnen steht am anderen Ende des Alex auf Höhe des Roten Rathauses nur für den Fall dass Sie das mal überprüfen möchten

  87. 27.

    Warum sind in diesem Beitrag keine people of color in einem Interview zusehen? Sie geben diesen Menschen keine Stimme und darum ging es doch, wirklich sehr schade, da weiße Menschen keine Erfahrung mit Rassismus haben. Sehr enttäuscht!

  88. 26.

    ... tendenziell, anmaßend, verklärend, voller Behauptungen und „eigener Beobachtungen“ die zu Fakten erklärt werden, die Ausschreitung danach einfach unerwähnt. Typisch Sundermeyer .... der selbsternannte Anwalt, Richter und Ermittler in einer Person.

  89. 25.

    Freunde, hier geht es NICHT um Corona (nicht alleine auf einer Parkbank sitzen...), hier geht es um Grundrechte, die dankenswerter Weise (ohne Corona) in Deutschland fast selbstverständlich sind, meistens. Für die Aluhütchen, Corona-Paniker mit 14-Tage-Spruch, Ewiggestrigenwähler und Co mal die wichtigsten Passagen:
    (1-1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (sic!)
    (3-1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (3-2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
    (3-3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse... benachteiligt ... werden.

    Sonst noch was? In 90 % der Staaten dieser Welt gilt das NICHT als selbstverständlich. Hier oft auch nicht. Nutzt das ADG, um zu klagen. Wehrt euch.
    Every live matters!
    ())))

  90. 24.

    Aber eben das ist genau das Recht, was jede Jugend hatte und haben sollte.

    It's time for a change!

  91. 23.

    Seit 30. Mai gibt es keine Beschränkung der Teilnehmerzahl mehr bei angemeldeten Demonstrationen unter freiem Himmel. So die Entscheidung des Berliner Senat.
    15000 Demonstranten eng an eng teilweise ohne Maske. Da ist Handlungsbedarf vom Senat geboten. Wenn dies erlaubt und geduldet wird, dann bitte sofort und unverzüglich alle coronabedingten Einschränkungen aufheben. Stadien, Konzerthallen usw. alles wieder ohne Personenbeschränkung öffnen.
    Kontaktabstand und Maskenpflicht wird sofort aufgehoben. Ich fühle mich nicht mehr an Vorgaben und Verbote betreffs Corona gebunden.
    Der Senat hat versagt und ist völlig unglaubwürdig geworden.

  92. 22.

    Nachdem zig tausende Menschen sich zu Demos, danach Party, getroffen haben ohne Mindestabstand und nicht alle mit Maske warum es noch Beschränkungen gibt. Wozu Geisterfussballspiele, keine öffentlichen Konzerte, Abstand in Biergärten usw.?

  93. 21.

    Nachdem sich (Herrn Sundermeyer zufolge) Berlins gesamte Jugend auf dem Alexanderplatz versammelt hat, bin ich nur froh, dass dies nicht in Schlauchbooten geschehen ist. Dann gäbe es die nächsten Tage über viele, viele böse Kommentare über die Verantwortungslosigkeit unseres Nachwuchses. Aber so ist ja alles in Ordnung.

  94. 20.

    Vor Corona sind wir Alle gleich.

  95. 18.

    Na nach dieser Demonstration wird die Masken- und Abstandspflicht wohl gegenstandslos, oder sind gute Demonstranten immun?
    Dann kann man ja auch die Fußballstadien wieder freigeben.

  96. 17.

    So ganz abwägig ist es gar nicht das es für einige endlich mal wieder ein Happing war.
    Leider muss man damit rechnen das die Zahlen der Infierzierten wieder ansteigt.
    Das allerdings finde ich auch sehr unsolidarisch der übrigen Gesellschaft gegenüber.

  97. 16.

    Lieber RBB, war Herr Sundermeyer eigentlich als Journalist bei der Demo oder als Aktivist und Teilnehmer? Sein Text hilft mir leider nicht bei der Beantwortung dieser Frage.

  98. 15.

    Lieber Herr Olaf Sundermeyer,

    der Neptunbrunnen ist vor dem Roten Rathaus und nicht auf dem Alexanderplatz.
    Nur so zur kleinen Information zum einleitend falschen Satzes ihres Artikels.

  99. 14.

    ÖR Funker befördern Super Spreader Demo am Alexanderplatz zum runden medialen Ereignis.

  100. 13.

    Entweder man ist gegen rassistische Gewalt und verurteilt diese auch dann, wenn sie gegen weiße Menschen gerichtet ist, oder man ist ein Heuchler.

    Wer das anders sieht, möge hier dagegen argumentieren. Dafür ist dieses Forum da.

  101. 12.

    Egoistisch und rücksichtslos finde ich das Verhalten der Massen auf der Demo. Null Gedanken an irgendwelche Konsequenzen die dieses dichte Gedränge haben kann.

  102. 11.

    Lieber rbb , Ich geh mal davon aus, dass auch Journalisten des rbb vor Ort waren. Die Zahl der Polizei von 15000 Teilnehmer einfach so zu übernehmen finde ich bedenklich und relativiert den Protest der Teilnehmenden.
    Die Zahl der Teulnehmer* innen müsste um ein Vielfaches nach oben korrigiert werden.

  103. 10.

    Ein guter und notwendiger Artikel, aber letztlich eben auch unvollständig.

    Die Perspektive dieser Demonstranten ist zum Teil geprägt von einer klaren Aufteilung der Gesellschaft in verschiedene Gruppen. Da gibt es die weiße Mehrheitsgesellschaft, die grundsätzlich privilegiert ist, und dann darunter alle anderen.

    Diese Aufteilung der Gesellschaft findet also wieder anhand des Kriteriums “Rasse” statt, und stellt somit auch eine Form von Rassismus dar. Warum? Weil Menschen allein aufgrund ihrer ethnischen Herkunft in bestimmte Rollen gezwungen werden: Herrscher oder Unterdrückter, Täter oder Opfer, Gewinner oder Verlierer.

    Bei diesem Fokus auf die Gruppenidentität bleibt die individuelle Verantwortung auf der Strecke.

    Das sind die Tücken, Risiken und Widersprüche der modernen Identitätspolitik. Auch darauf hätte der Artikel hinweisen können, um der Komplexität der Situation gerecht zu werden. Hat er aber nicht, weil es nicht dem Zeitgeist entspricht.

  104. 9.

    Auch in Deutschland und Europa gibt es Tote durch rassistische Polizeigewalt, seien es Oury Jalloh, Ahmed Ahmed oder Muhammad Gulzar. Nicht zu vergessen rassistische Anschläge wie in Hanau #SayTheirNames. Ich hoffe die Proteste bringen auch eine kritische Debatte über Alltagsrassismus in Gang, es muss sich endlich etwas ändern!

  105. 8.

    Das sehen wohl einige eher als Gelegenheit für ein Happening. In der jetztigen Situation unverantwortlich.

  106. 7.

    Corona war da was, egal die Jugend macht was sie will.

  107. 6.

    Was für eine Euphorie über das dichte Gedränge... Ich bin Caterer und darf noch immer nicht arbeiten weil Sommer & Familienfeste weiterhin verboten sind...

  108. 5.

    Ich bin auch gegen Rassismus aber müssen diese vielen Menschen die eigene Gesundheit und der anderen gefährden????? Nein ist meine Antwort . Corona ist noch da auch wenn die Zahl der Ansteckung gesunken ist, heisst es noch lange nicht sich und andere zu gefährden.
    Ich glaube es sind zu viele Lockerungen gemacht worden und viele vergessen dadurch die Gefahr in der wir immer noch schweben . Hauptsache diese Leute konnten hier ihre Grundrechte ausüben......
    Ach ja wo waren diese Menschen früher und haben sich für Rassismus eingesetzt da war denen alles alles egal und niemand ist für diese schwarzen und anderen Menschen so massiv auf die Strassen gegangen .....

  109. 4.

    "Unter den vielen sehr jungen Leuten macht sich eine Partystimmung breit, Bierflaschen rollen über den Platz, vereinzelte Cannabis-Wolken steigen auf. Sehr viele sind mit ihren Freunden gekommen - aus einer Generation, die keine Unterschiede mehr kennt."
    Und keine Vernunft und Rücksichtnahme,nicht mal in Coronazeiten,denn Regeln nehmen sie ja wohl nicht ernst. Wer trinkt und raucht wird das wohl kaum mit Maske tun.
    Bei allem Respekt vor dem wichtigen Thema der Demo. Sie ist völlig aus dem Ruder gelaufen und die nächsten 14 Tage werden zeigen,ob und welche Konsequenzen das hat.

  110. 3.

    Ich finde es nur erschreckend ! Wie können soviele Personen den Rechtsstaat nicht akzeptieren ???
    Diese Personen, die an dieser Demo teilgenommen haben, benötigen meiner Meinung nach einer Gehirnwäsche !

  111. 2.

    Der Zweck heiligt nie die Mittel.
    Ja es ist wichtig, dass endlich alle Menschen begreifen, dass alle Menschen gleich sind aber was bitte soll eine Solche Aktion, wenn gleichzeitig Corona-Beschränkungen ganze Wirtschaftszweige in den Ruin treiben?!?
    Bisher habe ich die Corona-Regelungen verteidigt aber wenn ich diese Bilder sehe Frage ich mich echt, welchen Sinn das alles hat. Diese Aktion ist Wasser auf den Mühlen aller "Corona-Leugner".
    Leider haben alle Beteiligten heute zwar für die Rechte der Schwarzen eingestanden aber die Gesundheit der Risikogruppen aufs Spiel gesetzt.

  112. 1.

    Als Mitarbeiter eines Altenheime fühle ich mich veräppelt, den alten wird per Verordnung erzählt sie sollen keinen Besuch empfangen und die Angehörigen sollen Abstand halten und hier sowas. Die positive Berichterstattung ist unerträglich auch für den Nicht-AFD-Waehler. Ich hoffe am Montag machen die Schulen wieder Regelbetrieb, alles andere wäre zu absurd.

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