Symbolbild - Politiker sprechen am 04.06.2020 im Abgeordnetenhaus miteinander (Bild: imago-images/Stefan Zeitz)
Audio: Inforadio | 25.06.2020 | Nina Amin | Bild: imago-images/Stefan Zeitz

Studie zur Gleichberechtigung - Politische Entscheidungen in Berlin treffen hauptsächlich Männer

Der Frauenanteil im Berliner Abgeordnetenhaus liegt bei gerade mal 33 Prozent. Damit steht Berlin im Städtevergleich nur mäßig gut da. Das geht aus einer neuen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung hervor. Von Nina Amin

100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts sind Frauen von einer gleichberechtigten Teilhabe an Politik besorgniserregend weit entfernt. Zu diesem Ergebnis kommen die Verfasser der Studie "FrauenMACHTBerlin!" von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Bund und in den Ländern nimmt der Anteil weiblicher Abgeordneter seit Jahren ab. Auch in Berlin, wo das Abgeordnetenhaus zu 33 Prozent aus Frauen besteht.

"Im Ranking der Großstädte nimmt Berlin auch hier nur eine mittlere Position ein", sagt Helga Lukoschat von der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, die die Studie mitverfasst hat. "Städte wie Erlangen, Ulm oder Wolfsburg haben alle weit über 40 Prozent."

Große Unterschiede zwischen den Parteien

Zwischen den Berliner Parteien gebe es große Unterschiede, so Lukoschat. Für Linke und Grüne sitzen mehr Frauen als Männer im Berliner Parlament, für die SPD knapp 40 Prozent. Bei CDU, AfD und FDP ist nicht mal ein Viertel weiblich. "Die Berliner Hauptstadt-CDU und auch die Berliner Hauptstadt-FDP bleiben deutlich hinter dem zurück, was sie im Bundestag erreichen", erklärt Lukoschat. "Und sie bleiben auch deutlich hinter dem zurück, was sie an Parteimitgliedern haben." Dass es so wenige Frauen in die Parlamente schaffen, hat ihrer Meinung nach viele Gründe.

Frauen seltener auf aussichtsreichen Plätzen

Je nach Partei werde viel, beziehungsweise gar nichts dafür getan, dass Frauen weiterkommen, bilanziert die Politologin Lukoschat, die sich um den Führungsnachwuchs von Frauen kümmert. Grüne und Linke seien positive Beispiele. Bei den anderen Parteien kämen weniger Frauen über ein Direktmandat ins Parlament, die aussichtsreichsten Plätze in den Wahlkreisen gingen an Männer.

Und: Sitzungszeiten in den Parlamenten seien oft familienunfreundlich. Während der Corona-Krise habe sich beispielsweise gezeigt, dass digitale Versammlungen besonders für Frauen Vorteile bringen. "Wir hören auch, dass die Frauen neue Formen für Videokonferenzen sehr, sehr gerne annehmen", sagt Lukoschat. "Während es doch oft auch den einen oder anderen Herren gibt, der sich da verweigert. Und der eher so sein Althergebrachtes haben möchte."

Rot-Rot-Grün will ein Paritätsgesetz – aber wann kommt es?

Ein Blick in die Bezirksverordnetenversammlungen zeigt: Politisch aktive Frauen gibt es in Berlin. Dort liegt laut Studie der Frauenanteil mit knapp 40 Prozent höher als im Abgeordnetenhaus. Für die Verfasser der neuen Studie ein Zeichen, dass der Karriereweg nach oben durchlässiger werden muss.

Nora Langenbacher, die Herausgeberin der Studie von der Friedrich-Ebert-Stiftung, sagt: "Der geringe Frauenanteil im Abgeordnetenhaus bedeutet, dass derzeit alle politischen Entscheidungen für Berlin von doppelt so vielen Männer wie Frauen getroffen werden." Um das zu ändern, brauche es Parität in den Parlamenten, auch hier in Berlin.

Brandenburg und Thüringen haben schon ein Paritätsgesetz beschlossen. Auch für die rot-rot-grüne Berliner Koalition ist die Gleichstellung von Männern und Frauen im Parlament erklärtes Ziel. Beschlossen ist das verfassungsrechtlich umstrittene Gesetz aber noch nicht. Das es noch pünktlich zur Abgeordnetenhauswahl im kommenden Jahr kommt, ist allerdings eher unwahrscheinlich.

Sendung: Inforadio, 25.05.2020, 6 Uhr

Beitrag von Nina Amin

53 Kommentare

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  1. 53.

    Es kommt doch nicht darauf an,wie viele Männer oder Frauen, sondern wer die besten Fähigkeiten und die beste Eignung hat!!!! Egal ,ob mann oder Frau.

  2. 52.

    Wenn Sie sich der oder einer Diskussion nicht gewachsen fühlen, sollten Sie nicht behaupten ich oder jemand wolle Sie unterbinden. Sie haben schlicht Widerrede hinzunehmen und fällt Ihnen mehr ein, als der Versuch mit Ihrem frausein die Männerfloskeln und erbärmlichen Männermachtbehauptungen in sehr vielen Kommentaren hier zum Thema zu unterstützen: Um so besser. Ob Sie in der wirklichen Welt eine Frau sind, oder nur eine sehr männliche Schlaumeiernummer veranstalten um damit die Männer hier mit ihrer recht dürftigen Redundanz der immer gleichen mühsam kaschierten Verlustängste zu unterstützen: Unerheblich.
    Tatsächlich tun Sie was im autoritär-reaktionär männlichen Milieu übliches Muster ist: Der Glaube Demokratie sei, dürftige Argumentationen unwidersprochen lassen zu müssen. Gelingt dies nicht, geht man zu Gewalt und hohler Machtbehauptung über. Hier sind das halt Beleidigungen. Sehr männlich auch Ihre Vorstellung, Sie bestimmten was Intelligenz ist. Und niemand erkenne das Muster.

  3. 51.

    Eine Frau hat Recht auf Niveau...aber sich auf Ihr Niveau herab zu lassen sollte man als Frau vermeiden. Sie versuchen mit aller Macht Stärke und Intelligenz zu zeigen und unterbinden auch zu anderen Themen jede Diskussion, ob mit einer Frau oder mit einem Mann. Schade eigentlich, dass Sie das Bild einer intelligenten Frau so darstellen.

  4. 50.

    Ahh ich dachte erst die Nachteile dieser Politik treffen (belasten) Männer und da wollte ich eigentlich dazu schreiben dass es besonders auch Singles trifft. Männliche, Auto fahrende, Singles. Denn die bezahlen kostenloses, Freibeträge, Zuschüsse, Steuerklassen, Versicherungen und Vergünstigungen aller Art.

  5. 49.

    Lustig. In der DDR gab es Baggerfahrerinnen, Traktoristinnen, Bauingenieurinnen und ähnliches, fällt mir gerade nicht ein, ich glaube, sogar Lokführerinnen? Als Neuwestdeutsche dürften viele solche Arbeit nicht mehr ausführen, weil für Frauen nicht geeignet. Nicht, dass sie es nicht mehr wollten...

  6. 48.

    Martina, eine Weile hatte ich echt gedacht, man könnte mit Ihnen vllt doch noch konstruktiv erörtern, ob und wie man in Parlamenten ein besseres Abbild der Gesellschaft erreichen kann. Tatsächlich aber bin ich mal wieder einem Troll aufgesessen, dessen einziges Ziel die Abwertung anderer ist. - Also, von mir gibt's jetzt kein Trollfutter mehr. Aber immerhin Respekt dafür, wieviel Sie mir und anderen zuvor doch noch entlockt hatten.

  7. 47.

    Es ist eine sehr große Freiheit, wenn man reagieren kann, aber nicht muss.

  8. 46.

    Sie irren Herr anorak2. Sie bemühen sozusagen eine winkeladvokatische Definition von "Demographisch" Das erinnert mich ein bisschen an die murmeltierhafte Behauptung des parlamentarischen Arms des Rechtsterrorismus AfD, man sei deshalb demokratisch, weil man in einer demokratischen Wahl in ein demokratisches Parlament gewählt worden sei. Was ja im historischen Rückblick bedeutete: Die NSDAP war eine demokratische Partei.
    Richtig ist - in der Demografie ist Geschlecht ein Kriterium die Zusammensetzung einer Gesellschaft zu beschreiben.
    Das bedeutet aber nicht, das die Tatsache das die Hälfte der Menschheit Frauen sind, bloß noch son demographisches Unterscheidungsmerkmal ist. Selbstverständlich muss nicht von jeder Besonderheit jeweils quotiert jemand mandatiert werden. Aber vielleicht stellen Sie sich einmal der Tatsache, das Pharmaforschung auf den männlichen Körper abstellt. Was vielen Frauen Leben und Gesundheit gekostet hat. Nur mal so. Beispiel. Irgendwas funktioniert also nicht

  9. 45.

    Ach Herr Frank N. Stein. Eine schwache Replik. Sie klingt wie aus dem schon erwähnten Handbuch für social media des rechts-autoritären Milieus. Ich will Ihnen eine Zugehörigkeit nicht unterstellen. Bloss drauf hinweisen in welcher Gesellschaft Sie sich befinden. Offenbar überfordert Sie die Schärfe der Diskussion. Was Sie -sicher nicht ganz zu Unrecht- als Aggression empfinden, ist so etwas wie Müdigkeit. Überdruss. Denn einerseits verbreiten sich die Herren mit den immer gleichen Argumenten und wollen dafür auch noch respektiert werden, aber anderseits sprechen wir ja über reale Machtverhältnisse. Also über materielle, soziale und ökonomische Realitäten. Das fällt den Herren nicht so auf. Die -zumindest im Westen- noch bis vor einem knappen Menschenalter Frauen verbieten konnten einen Beruf auszuüben, ein Konto zu eröffnen, oder den Geschlechtsverkehr zu verweigern. Also vielleicht denken Sie noch einmal über Niveau nach. Und das man als Frau auch ein Recht auf Niveau hat.

  10. 44.

    Hahahahah - Sie sind unterhaltsam...
    ...ich schreibe hier ohne grossen, gar ausschliesslichen Verweis darauf das ich eine Frau bin. Vielleicht bin ich ja auch gar keine? Wer will das wissen?
    Erwähne es nur einmal, weil man als Frau seit Generationen mit immer denselben murmeltierhaften Pseudoargumenten auf immer dasselbe verwiesen wird.

    Frau Angela verweist aber auf das Gewicht Ihrer Argumente, obwohl, oder weil sie als Frau schreibt.

    Ja nun kommen Sie mal aus der Ecke wieder raus in die Sie sich da unter der Verwendung des Begriffs "Sexismus" manövriert haben.
    Wer also verweist auf sein Geschlecht um seine Argumente ohne Inhalt zusätzliches Gewicht zu verleihen?

    Übrigens auch eine Methode in anderen Diskussionen, aus den Handbüchern für social media der üblichen Verdächtigen: Ich wähle, ich bin ja nicht für die AfD...aber...
    Ich kringel mich. Meine Herren: Mehr Niveau bitte! Von Respekt wollen wir danach sprechen.
    Schlichte Kommunikationstricks halt. Zum Doofe einsammeln

  11. 43.

    Danke, wobei es eigentlich auch egal ist, dass ich tatsächlich eine Frau bin. Die Bewertung dessen, was ich schreibe, sollte davon nicht abhängen.

  12. 42.

    Welcher Sache dienen Sie mit Ihren Kommentaren eigentlich? Und wie tun Sie das? Mir fällt auf, dass Ihre Texte sehr viele unbelegte und massive Unterstellungen enthalten, auch direkte Beleidigungen. Ihre Kommentare empfinde ich als so weit überzogen, dass es schwer fällt, sie noch ernst zu nehmen. Um Sie zu zitieren: #11 "So wird es nicht gehen".
    Wenn Sie nur Druck ablassen oder nur üben wollen, suchen Sie sich bitte ein anderes Thema. Die gleichberechtigte Vertretung von Frauen und Männern ist dafür viel zu schade. Meiden Sie aber, als Vorschlag, das Gebiet Weinanbau. Am besten auch die Bibel. Falls Sie mir etwas #12 "noch hinterherschicken" wollen, sozusagen mir noch einen mitgeben wollen, ich habe kein Interesse an einer Diskussion auf diesem Niveau. Ihre Posts genügen mir erstmal.

  13. 41.

    Ich glaube Sie haben nicht verstanden was ich geschrieben habe: Demographische Kriterien haben bei Wahlen nichts verloren. Es ist egal, wieviel Prozent Frauen, Männer oder Marsmenschen unter den Abgeordneten sind, gewählt ist gewählt.

  14. 40.

    Alle Beiträge zusammengenommen (und auch bei anderen Beiträgen) liebe ich Ihre "Diskussions"- bzw. " Argumentationsweise". Ich halte diese für hervorragend geeignet, selbst bei wohlmeinenden Leser*innen Antipathien gegen linke Positionen zu erzeugen. Immer weiter so!

  15. 39.

    Sie sprechen also Menschen Zugehörigkeiten zu Gruppen ab bzw zu, je nachdem, ob sie Ihnen genehm sind; sinngemäß: "Angela kann keine Frau sein, weil sie was anderes sagt, als mir gefällt." DAS ist massive Aggression und purer Sexismus. Danke, Martina, dass Sie dieses Problem so klar aufzeigen und ganz deutlich machen, wie verbreitet Ausgrenzen und Abwerten bei allen Geschlechtern ist.

  16. 38.

    Herr Frank S. - fällt Ihnen wirklich nicht auf, wie Sie als Nutznießer der real existierenden Männerquote lieber nicht von der "Überbewertung des biologischen Geschlechts" sprechen sollten?
    Und ist in Ihnen in Ihrem Subjektivismus wirklich nicht klar, dass es in gesellschaftlichen Diskussionen nicht immer darum geht wer Sie selbst persönlich sind?
    Soll heissen: Sie könnten der emanzipierteste Mann der Welt sein. Das ändert die soziale und ökonomische Realität für die Mehrheit der Frauen aber nicht. Fällt Ihnen gar nicht auf wie Sie fortführen, was ein Teil des Problems ist - das Männer immer denken es ginge um sie, ihre Perspektive, ihre Sicht, ihre Bedürfnisse?
    Und gerne auch andersrum: Selbst die klügste, reichste, machtvollste, gebildetste Frau in wichtigster Position ändert nichts am Sachverhalt. An der REALITÄT: "Politische Entscheidungen in Berlin treffen hauptsächlich Männer"
    Und man darf hinzufügen: Nicht nur in Berlin.
    Und die Männer referieren hier bloß: "NA UND?"

  17. 37.

    Und weg grüsst das Murmeltier.

    MartinaBerlinDonnerstag, 25.06.2020 | 14:58 Uhr
    Antwort auf [Kritischer Begleiter] vom 25.06.2020 um 14:42
    Neue Argumente bitte.
    Frauen sind keine Minderheit. Sie stellen die Hälfte der Menschheit. Und sind wie Männer all das auch noch was Sie aufzählen.

    Also bitte nicht mit Vermeidungsargumenten weiter wurschteln.

  18. 36.

    Nein. Das müssen Sie selbstverständlich nicht. Nur einfach sich in einer Kommentarleiste nicht als Frau ausgeben. Ist weniger aufwendig. Auch für die Sachbearbeiterinnen im Bezirksamt.

  19. 35.

    Und ewig grüsst das Murmeltier meine Herren:

    Martina Berlin Donnerstag, 25.06.2020 | 14:58 Uhr
    Antwort auf [Kritischer Begleiter] vom 25.06.2020 um 14:42

    Neue Argumente bitte.
    Frauen sind keine Minderheit. Sie stellen die Hälfte der Menschheit. Und sind wie Männer all das auch noch was Sie aufzählen.

    Also bitte nicht mit Vermeidungsargumenten weiter wurschteln.

  20. 34.

    ... "treffen hauptsächlich Juristen" träfe auch zu. Warum diese Obsession mit demographischen Merkmalen der Abgeordneten, und warum von den vielen Merkmalen nur dieses eine? Entweder wir haben Demokratie, dann entscheiden Wahlen über die Zusammensetzung, und die ist dann so wie gewählt und Ende Gelände. Oder wir machen alles nach Demographie - dazu gehören dann aber 1000e Merkmale, nicht nur das Geschlecht -, dann brauchen wir keine Wahlen mehr.

    Übrigens ich hab den Titel erst als "Männer besonders stark von politischen Entscheidungen betroffen" verstanden, das kann der Satz nämlich auch bedeuten.

  21. 33.

    Es sitzen auch viel zu wenig Lesben und Schwule in den Parlamenten, auch Moslems sind nicht ausreichend vertreten.

  22. 32.

    Und wieder einmal geht es nur um die privilegierten Stellen in Politik, Medien und Vorständen. Wann kommt das Paritätsgesetz für das Bauhandwerk? Auf BSR Höfen sehe ich 99% Männer. Der Elfenbein träumt vom gesellschaftlichen Puppenhaus und andere sollen dann mal die "niedere" Arbeit machen. Da kämpfen privilegierte Frauen hauptsächlich für sich Selbst, Jobgarantie ohne Wettbewerb. Die Dachdeckerin die ich auf dem Bau traf, hat meinen Respekt, die ist eine Kämpferin für Gleichberechtigung und nicht dieser Elfenbeinturm.

  23. 31.

    p.s.: Korrektur; sollte heissen: "... haben in ihrem Denken..." - mit ausdrücklich kleinem 'i'

  24. 30.

    Danke für den Hinweis! Muss ich in meinem nächsten Personalausweis unbedingt ändern lassen...

  25. 29.

    Frau Kalayi, Frau Schere, Frau Pop und Frau Günther sind mit Ihren Resorts schon so dermaßen überfordert, daher werden diese Damen niemals wichtige Führungsposten mit Entscheidungsgewalt bekleiden dürfen, wen wundert es.....

  26. 28.

    Und wieder zeigt sich das Hauptproblem Ihrer (leider allgemein sehr verbreiteten) massiven Überbewertung des biologischen Geschlechts, weswegen Sie den exzellenten Jüterboger Beitrag auch nur abwerten können. Um es nochmal anders zu interpretieren: eine weibliche Juristin und ein männlicher Jurist haben wahrscheinlich in Ihrem Denken und ggf in ihrem politischen Handeln weit mehr Gemeinsamkeiten als dieselbe weibliche Juristin und eine weibliche Baumaschinenführerin. Alle aber können gute oder schlechte Politik machen.

  27. 27.

    Kommt daher der Begriff „Rumeiern?

  28. 26.

    Das Frauen benachteiligt werden ist nicht schön. Wer Gleichberechtigung möchte ist zu unterstützen. - Wer aber als gleichberechtigte Frau behandelt werden möchte, soll dann auch die Schippe nehmen und wie die bösen Männer die Straße in Akkord-Arbeit aufgraben, Kabel verlegen und zuschippen. Und die Tätigkeit in Stahlwerken und Gießereien und im Untertage-Bergbau ist dann für Frauen auch zumutbar. - Wenn Männer Kinder gebären könnten bräuchte wir diese unsägliche Diskusion nicht.

  29. 25.

    Neue Argumente bitte.
    Frauen sind keine Minderheit. Sie stellen die Hälfte der Menschheit. Und sind wie Männer all das auch noch was Sie aufzählen.

    Also bitte nicht mit Vermeidungsargumenten weiter wurschteln.

  30. 24.

    ...offenbar wurde Ihr Kommentar unterbrochen.
    Macht nix. Ihr Scheinargument ist bereits hinlänglich verbreitet.
    Die real existierende Männerquote kennt keine Grenzen.
    Frauenquote ist wenigstens überprüfbar.
    Und nochmal: Sie argumentieren akademisch. Die real existierende Männerquote ist aber soziale und ökonomische Realität.
    Nicht bloss eine Befindlichkeit.

  31. 23.

    Kann mal jemand die Kommentare von "Angela" sperren?
    Die ist gar keine Frau.

  32. 22.

    Wenn alle Geschlechter, Altersgruppen, sozialen Milieus, Menschen mit Migrationshinter - u. vordergrund, Akademiker/Nichtakademiker, Berufsgruppen, Land-Stadt-u. Großstadtbevölkerung entsprechend ihres Anteils in der Gesamtbevölkerung in allen Entscheidungsgremien beteiligt sind, wird man*frau merken, dass das alles keine Garantie und Professionell für eine gerechte menschliche Politik ist!!!
    Bis dahin bitte diskriminierungsfrei "weiterwurschteln"!!

  33. 21.

    Sie benennen die de-Facto-Männerquote korrekterweise als Fehler - und fordern statt dessen eine Frauenquote? Einen grundsätzlichen Fehler eliminiert man nicht, indem man ihn mit anderen Vorzeichen wiederholt! Qualifikation und die Lust auf eine Aufgabe müssen entscheidend sein, und nicht irgendwelche numerischen Vorgaben oder andere Zwänge. Alle Menschen müssen hierfür möglichst gleiche Voraussetzungen haben. Dafür müssen wir als Gesellschaft sorgen - nicht mehr und nicht weniger. Ihre sexistische Denke stellen Sie in diesem Zusammenhang fortgesetzt unter Beweis, indem Sie eine Forderung, die Sie eigentlich für richtig halten, relativieren, nur weil ich als Mann sie stelle. Und ob ich Sorgearbeit übernehme, dürfen sie getrost mir überlassen. Oder möchten Sie meiner kinderlosen Freundin vorschreiben, dass sie gebären soll?

  34. 20.

    Und um Ihnen das noch hinterherzuschicken Herr Frank S. - denn Sie referieren hier mit schönster Selbstverständlichkeit und Selbstgewissheit Männeraggression und -gewalt: Könnte Ihnen so passen, mir als Frau meine historische, meine Verbindung zu Generationen von Frauen ihren Leistungen und kämpfen wegzuquatschen. Damit es für Sie gesellschaftspolitisch angeblich von vorne los gehen kann.
    Ich mag ja immer solche Kommentare. Sie klären auf schönste Weise was einem gegenüber und entgegensteht.
    Wirklich hübsch wie Sie "akademische Allgemeinplätze" nennen, was Ihnen als Ausgangspunkt nicht in den Kram passt.

  35. 19.

    Kann mal jemand die Kommentare von Martina sperren? Inhaltsleer, verleumdend und für mich als Frau ist das echt peinlich, was da Argument genannt wird.

    Ich sehe durchaus Bedarf in Sachen realistischer Chance zur Nutzung von Gleichberechtigung (NICHT Gleichstellung, aber so wie bei Martina wird das nichts.

  36. 18.

    Genauso geht Sexismus, Martina: Sie wollen Werners - leider zutreffende - Vorwürfe der partiellen Inhaltsleere Ihrer Sätze vom Tisch wischen mit dem einzigen "Argument", dass er männlich ist.

  37. 17.

    Schön. Da Sie -obwohl Sie es glauben - nicht über die real existierende Männerquote qua moralisch-subjektiven Anspruch entscheiden, werden wir nun einfach einmal schlicht die Bevorzugung des Mannes allein aufgrund seines Geschlechts beenden - er ist ja gar nicht qualifizierter als Frauen. Hat aber trotzdem immer den Job. Ist halt Fakt.
    Das geht - wie übrigens überall auf der Welt - zunächst einmal mit Quotierung.
    Ihre rabulistisch-entwertende Argumentation von den sozusagen alten Hüten können Sie sich dabei sparen. Wie Gegenwärtig die alten Hüte sind, stellen Sie ja eindrucksvoll unter Beweis. Selbstverständlich im schönsten Selbstbild den modernen Mann zu verkörpern.

    Denken Sie mal drüber nach, weshalb Sie plötzlich als Mann Betreuungsangebote fordern, statt die Sorgearbeit zu übernehmen.
    So richtig das gesellschaftspolitisch ist. Aber vor allem im demokratischsten aller Demokratien, dem selbstzufriedenen Westdeutschland, ist das am wenigsten entwickelt und durchzusetzen.

  38. 16.

    Sicher mein Herr. Das ist dem Männerquotenmanne eigen. Zunächst beleidigt er weil ihm die Argumente fehlen. Als nächstes nimmt er seine männliche Perspektive als Masstab und hält von dieser Perspektive aus alles für normal.
    Sie sind ein sehr trauriges, wenn auch sehr verbreitetes Beispiel für die Katastrophe der real existierenden Männerquote.
    Als Frau würde man sich auch gerne nicht für das Geschlecht eines Politikers interessieren.
    Geht aber schlicht nicht. Wegen stumpfen Männern wie Ihnen. Die sich dabei auch noch für sachlich und aufgeklärt halten.

  39. 15.

    Faszinierend - wieviele Generationen von Frauen vereinen Sie denn in sich, Martina? Ich persönlich benutze selten dieselben Argumente wie meine Eltern und Großeltern, weil die Zeiten heute tatsächlich andere sind. Aber benennen Sie doch mal konkret, wie Sie die gesellschaftliche Realität verändern wollen, statt in dramatischen akademischen Allgemeinplätzen darzustellen, was alles NICHT geht. - Obiger Artikel deutet vage als ein Hauptproblem an, dass Frauen einen größeren Teil der Aufgaben rund um Kindererziehung tragen. Das mag durchaus sein. Das lässt sich aber nur lösen, indem erstens innerhalb der Familie die Aufgaben anders verteilt werden. Und indem zwotens genügend außerfamiliäre Betreuungsangebote für die Kinder gesichert werden. Jemanden aber nur seines Geschlechts wegen zu fördern, ist weder nötig noch sinnvoll.

  40. 14.

    @Martina,
    die von Ihnen zusammengeschwurbelten langen und teilweise inhaltsleeren Sätze in zwei aufeinander folgenden Kommentaren zeigen mir, dass Sie immer nicht verstanden haben, worum es geht.
    Ich möchte Parlamentarier-/innen haben, die „auf den Punkt“ kommen und nicht rumschwafeln und da interessiert mich das Geschlecht überhaupt nicht.

  41. 13.

    ... ja dann ist es halt

  42. 12.

    Richtig Herr Rolf. Kann man so sehen, wenn man die Naturgesetze zur Grundlage nimmt. Das ist auch in der Politik oft sehr hilfreich. Auch wenn es gerade Männern sehr schwer fällt. Verstösst es gegen ihre Interessen, sind Ressourcen nur begrenzt.

    Selbst Jesus beschränkte sich darauf Wasser in Wein zu verwandeln. Was genau genommen jede Winzerin und Winzer macht. Aber lassen wir ihm seine Selbstbesprechung und die daraus folgende Bewunderung. Ist ja ganz niedlich. Männer sind halt so. Sie wollen für die kleinste Selbstverständlichkeit bewundert werden. Muss man auch ihren Müttern ankreiden. Sie füttern diese Disposition notorisch. Sie wissen - ihre kleinen Jungs sind da immer bedürftiger als ihre Töchter.

    Aber zur Sache: Ja. Autos wird in der Stadt Platz weggenommen. So ist das zweifelsfrei. Zugunsten von zu Fuss Gehenden, Fahrrädern, ÖPNV.
    Geht nicht anders. Man kann den Grund und Boden nicht herbeizaubern. Wir haben nur den einen.
    Vermehrungswunder sind nicht zu erwarten.

  43. 11.

    Sehr gute Forderung.
    Wir werden jetzt also Zeuge und geneigte Empfänger Ihrer Vorschläge, wie die real existierende, strukturell verfestigte und deshalb vor allem von Männern als selbstverständlich empfundene leistungslose Männerquote tatsächlich, aktiv, institutionell, strukturell und im Alltag spürbar auf den Müllhaufen der Kultur- Sozial- und Wirtschaftsgeschichte geworfen wird.
    Sie werden verstehen, dass dafür Ihre Beteuerungen und individuellen Vorsätze nicht ausreichend sind.
    Zumal wenn man als Frau solche Argumente schon seit Generationen hört.
    Wir haben es hier mit einem der gesellschaftlichen Aufgaben und Konfliktfälle zu tun, in der eins ums andere Mal ganze Armeen von Diskutanten auftreten, die glauben oder glauben machen wollen, soziale, kulturelle, ökonomische Realität zu bestimmen, gar zu ändern, sei bloss Gegenstand von Subjektivität und moralischen Ansprüchen.
    Die auch noch möglichst liebgewonne Männervorrechte nicht beschneiden. So wird es nicht gehen.

  44. 10.

    Richtig. Und diese Sachkenntnis und Bürgernähe, Transparenz schon gar nicht, ist die real existierende Männerquote nicht in der Lage zu verwirklichen.
    Tatsächlich ist das ja schon von Beginn an eigentlich gar nicht die grosse Politik. Männerrunden, -positionen und Strukturen die weder aus Sachkenntnis noch aus Qualifikation existieren - sondern einfach aus der sozio-kulturellen, ökonomischen, historisch gewachsenen Struktur, also der leistungslosen Männerquote - kommen zum Beispiel nicht auf die Idee Termine und Zeiten unter der Berücksichtigung von Sorge- Pflege und Familienarbeit festzulegen. Pustekuchen Bürgernähe. Hohles Gerede. Schon von Beginn. Das Ihnen das gar nicht auffällt ist ein weiterer Beweis, dass auch Sie nicht in der Lage sind die Perspektive der Hälfte der Bevölkerung einzunehmen. Während Sie wahrheitswidrig als Mann behaupten, die Interessen von Frauen doch immer mitzudenken. Was sich in der Realität und in mehr als tausend Jahren nicht nachweisen lässt.

  45. 9.

    Hier ist immer nur von Männern und Frauen die Rede. Ich finde, die durchaus starke queere Community in Berlin sollte mehr vertreten sein.

  46. 8.

    Sie entscheiden bei der Besetzung der Listenplätze anderer Parteien mit?

  47. 7.

    Nun zumindest beim Verkehrsbereich stimmt das nicht. Dort macht eine Senatorin für die Grünen Politik gegen die Autofahrer.

  48. 6.

    Vielleicht weil Frauen wichtigere Sachen zu erledigen haben, wie zum Beispiel Kinder betreuen , Kochen oder etwa die Wohnung zu reinigen

  49. 5.

    Wer Familie und politische Arbeit vereinbaren will, muss das mit seinem Lebenspartner und seinen Kindern regeln - ganz egal, welchen Geschlechts die Beteiligten sind. Ein männlicher Freund von mir musste seine Ambitionen in der Politik auch aufgeben, weil er merkte, dass er das mit Familie und Hauptjob nicht mehr unter einen Hut kriegt. Wenn das aber gelingt, kann jede Person auch politische Positionen erreichen - falls ausreichende Qualifikation vorhanden ist! Geschlechtsbezogene Förderung jedoch ist diskriminierend, unnötig und sogar schädlich.

  50. 4.

    Für mich völlig uninteressant wer die Entscheidung trifft. Hauptsache Sachkenntnis, Transparenz und Bürgernah. Aber das ist in der heutigen Zeit eher nicht der Fall.

  51. 3.

    "Der Frauenanteil im Berliner Abgeordnetenhaus liegt bei gerade mal 33 Prozent. Das geht aus einer neuen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung hervor." Klar, das ist ne Riesenüberraschung drei Jahre nach der Wahl. Ohne die Studie hätten wir nie davon erfahren.

  52. 2.

    Wie oft soll denn diese sinnfreie Schattendiskussion noch geführt werden? Der Frauenanteil in den Parteien ist deutlich geringer als die 33% im Parlament. Dass Frauen seltener auf aussichtsreiche Plätze gelangen ist damit einfach falsch! Das Gegenteil ist der Fall. Quotal kommen mehr Frauen auf aussichtsreiche Listenplätze, womit männliche Parteimitglieder jetzt schon im Nachteil sind. Die Grünen wollen diesen sogar noch vergrößern, da sie den konservativen Parteien damit eines auswischen können. Denn in diesen ist der Frauenanteil geringer als in links orientierten Parteien. Schlimm ist weder das eine noch das andere, jede Partei hat ihr eigenes Programm, das die Geschlechter eben unterschiedlich stark anspricht. Als Wähler möchte ich diese Auswahl auch künftig haben und möchte nicht von den Grünen vorgeschrieben bekommen, wen ich zu wählen habe, auch nicht aus Gerechtigkeitsgründen. Das ist meine Wahlfreiheit! Finger weg!

  53. 1.

    Wieso? Machtgeilheit der Männer? "Das es noch pünktlich zur Abgeordnetenhauswahl im kommenden Jahr kommt, ist allerdings eher unwahrscheinlich."

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