Silent-Demo zum Tode von George Floyd Black Lives Matter in Berlin
Bild: Eventpress Porikys/dpa

Maßnahmen gegen Corona - Kritik an mangelhaftem Infektionsschutz bei Demos in Berlin

Dass beim "Silent Protest" gegen Rassismus Zehntausende in Berlin auf die Straße gegangen sind, stieß auf viel Zuspruch. Doch die Menschen auf dem Alexanderplatz standen auch dicht gedrängt, oft ohne Atemschutzmaske, kritisiert die Gesundheitssenatorin Kalayci.

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat zu mehr Verantwortung aller bei Demonstrationen in der Corona-Krise aufgefordert. Nach der Versammlung gegen Rassismus mit weit mehr als 15.000 Teilnehmern am Alexanderplatz sagte Kalayci der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag: "In der Pandemie haben sowohl die Veranstalter als auch die Teilnehmenden eine hohe Verantwortung. Man kann auch mit Abstand demonstrieren und dabei Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Wir haben mit Erfolg die Neuinfektionen auf ein niedriges Niveau senken können. Das bedeutet aber nicht, dass die Pandemie vorbei ist."

"Auch die Gesundheit der Menschen ist ein hohes Gut"

Das Demonstrationsrecht sei ein hohes Gut in unserer Demokratie, betonte Kalayci. Und auch, dass gegen Rassismus demonstriert werde, sei gerade in dieser Zeit wichtig. Die Gesundheit der Menschen allerdings müsse man ebenso Wert schätzen und darum schützen.

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis hatten am Samstag auf dem Berliner Alexanderplatz viel mehr Menschen als erwartet gegen Rassismus demonstriert. Die Polizei rief dazu auf, die Corona-Regeln einzuhalten und weitete den Versammlungsort auf angrenzende Straßen aus. Demonstranten waren aber ohne Mundschutz gekommen und hielten auch nicht den festgeschriebenen Abstand von 1,5 Metern ein. Die Polizei sprach von 15.000 Teilnehmern, Schätzungen von rbb-Reportern und nachträglichen Auswertungen von Luftbildern zufolge muss die Zahl aber weit höher gelegen haben. Die Veranstalter nannten auf Anfrage keine eigene Schätzung.

Teilnehmerbegrenzung bei Demos aufgehoben

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) verteidigte die Entscheidung, die Teilnehmerzahl bei Demonstrationen unter freiem Himmel in der Hauptstadt nicht mehr zu begrenzen. "Ich halte das nach wie vor für richtig", teilte Geisel am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Zugleich appellierte er, das Abstandsgebot einzuhalten. "Die Grundrechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind elementar. Trotzdem müssen sich die Menschen - zum Schutz für sich selbst und anderer - bewusst sein, dass auch immer das Abstandsgebot einzuhalten ist", so Geisel. Das sei am Samstag leider deutschlandweit nicht gelungen, auch in Berlin am Alexanderplatz nicht.

Wie bereits in der vergangenen Woche sei die durch den Anmelder erwartete Zahl der Teilnehmenden um ein Vielfaches übertroffen worden. "Das macht es für die Polizei in solchen Situationen zusätzlich schwer." Das politische Anliegen der Demonstration gegen Rassismus am
Alexanderplatz teile er aber voll und ganz. Die eigentliche Demonstration auf dem Alexanderplatz sei sehr friedvoll verlaufen. Er bedauerte, dass Polizeibeamte im Anschluss in unmittelbarer Nähe angegriffen und zum Teil verletzt wurden.

Spahn fordert Infektionsschutz bei Demos

Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich nach den jüngsten Demonstrationen gegen Rassismus besorgt gezeigt über dichte Menschenmengen während der Corona-Pandemie. "Der Kampf gegen Rassismus braucht unser gemeinsames Engagement. Jeden Tag", erklärte Spahn am Samstagabend auf Twitter. "Doch dicht gedrängte Menschenmengen mitten in der Pandemie besorgen mich." Auch bei wichtigen Anliegen gelte: "Abstand halten, Alltagsmaske tragen, aufeinander acht geben, um uns und andere zu schützen."

Sendung: Inforadio, 07.06.2020,l 14:00 Uhr

92 Kommentare

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  1. 92.

    Bitte verwechseln Sie nicht seriös mit offiziell. Nehmen Sie als Studie doch zum Beispiel das "Fehlalarmpapier" vom BMI. Hierfür müssen Sie sich aber tiefgehend mit dem Inhalt beschäftigen. Fakt ist: Niemand hat die Wahrheit gepachtet. Fakt ist aber auch: Für die Regierungen und Berater gilt dasselbe. Die "Wahrheit" werden wir in Geschichtsbüchern lesen können. Bis dahin lasst uns diskussionsbereit bleiben und die politische Opposition zum Reden einladen. Davon lebt eine Demokratie. Was heutzutage in den Medien passiert, erinnert mich leider eher an eine Hexenjagd. Auch wenn ich diesem Artikel hier keinen Vorwurf machen kann!

  2. 91.

    Bin auf der Suche dem Anstieg der Anzahl von Coronatoten - nachdem nun schon mehrere Wochen vergangenen Massenveranstaltungen. Die Zeit der Ansteckung ist die vorbei?
    Hat die Presse danach recherchiert?

    Liebes RBB24Team wo sind die Links zu diesen Zahlen? Tote nicht Erkrankte!

  3. 90.

    Aggressive und Hasserfühlte Blicke, offene Anfeindungen wegen Maskenpflicht!!!
    Ich bin Asthmatiker und kann keine Mund-Nasen-Schutz (Maske) tragen. Ich habe auch ein Attest von meinem Arzt. Wenn ich privat und beruflich mit der Bahn oder dem Bus unterwegs bin, bin ich „öfter“ den aggressiven und hasserfüllten Blicken einiger Fahrgäste ausgesetzt. Manchmal kommt man zu mir ganz nah und starrt mich sehr wütend und zornig an. Es sieht manchmal „sehr bedrohlich aus“. Man bekommt dann richtig Angst. Sowas konnte ich mir nie im Leben vorstellen, dass man in Deutschland Angst um „sein Leben“ haben muss, weil man keine Maske tragen kann oder will.ich sehe in Meskenpflicht eine Gefahr für meine Geundheit.Es muss was geschehen, damit Menschen, die keine Maske tragen können oder wollen, nicht bedroht, angegriffen und verletzt werden. Jeder Mensch muss sich in Deutschland sicher fühlen.Haben wir immer noch eine Demokratie oder ist schon Diktatur...???


















  4. 89.

    Das unfreiwillige Tragen von einer Maske beeinträchtigt die psychosomatische Gesundheit vieler Menschen, da sie gezwungen werden gegen de eigenen Willen eine Maske aufzusetzen. Sie regen sich auf, sind genervt und gestresst. Der anhaltender Stress schadet der Gesundheit. Daher Maskenpflicht abschaffen!


  5. 88.

    Dann führen Sie ihre Studien doch gerne auf, und dann diskutieren wir weiter.
    Uns ist bislang keine seriöse Studie bekannt, die zu dem Ergebnis kommt, Corona sei eine "Verarsche".

  6. 87.

    Wie wir von Herrn Drosten gelernt haben, beruht Wissenschaft ja immer auf Vermutungen.
    Was genau ist an der Heinsbergstudie fragwürdig?
    Minderheit? Ich kann ihnen eine elend lange Liste von Experten und nicht wie sie so schön sagten "Sogenannten" Wissenschaftlern hier aufführen.
    Was ist mit den 3.1Mio geretteten, woher kommen diese Zahlen? Aus welcher Studie?
    das ist doch ein schlechter Witz was sie hier argumentieren?!

  7. 86.

    Sogenannte Wissenschaftler, die das behaupten, sind in der Minderheit, und die Studien oft fragwürdig, z.B. nicht von seriösen Wissenscahftlern validiert. Einfach eine Studie rausballern nd diese ungeprüft zu verbreiten, ist noch keine Wissenschaft.

  8. 85.

    Wenn sie sich mal die offiziellen zahlen vom RKI anschauen, sollte ihnen auffallen, dass die massnahmen keinen einfluss auf die infektionen hatten!

    Ausserdem wird nach wie vor jeder verstorbene MIT corona als Corona-Toter gezählt.

    Und mal nebenbei, wenn das tatsache so wäre, dass wir 3.1mio menschen dadurch gerettet haben,dann müssten wir in schweden auch mindestens 100.000 tote haben. Haben wir aber nicht!

    Es gibt genug belege dafür, dass Corona nicht sonderlich gefährlicher als eine Influenza ist.
    Hunderte Experten , Aärzte und WIssenschaftler Bestätigen das!

  9. 84.

    Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass es in Deutschland nicht so viele Tote im Zusammenhang mit Corona gibt, gerade weil die Maßnahmen hier gegriffen haben? Und woher kommt dann die hohe Zahl in anderen Ländern?

  10. 83.

    Und wenn sich die Zahlen nicht erhöhen ist es endlich mal ganz offensichtlich, dass das corona spektakel eine ganz grosse verarsche ist!!!!

    Nach diesen demos müssten wir in Deutschland einen ausnahmezustand haben, tote über tote, so schlimm wie uns corona verkauft wurde!

  11. 82.

    Vom "GEMEINSAMEN Engagement gegen Rassismus" ist leider, leider, leider auf Bundesebene jeden Tag nur sehr, sehr, sehr wenig zu sehen. Sonst gäbe es vielleicht schon ein Rassismus Museum, so wie das Apartheid Museum in Süd-Afrika ;) ""Der Kampf gegen Rassismus braucht unser gemeinsames Engagement. Jeden Tag", erklärte Spahn" Da ist noch sehr viel Luft nach oben bezüglich Engagement von Regierungsmitgliedern auf Bundes- und Landes- und kommunaler Ebene.
    (auch @rbb) Gerne zum Bedarf den aktuellen Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes konsultieren: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Aktuelles/DE/2020/20200609_PK_Jahresbericht_2019.html

  12. 81.

    Wir müssen leider davon ausgehen,dass die Berliner Polizei genau diese Debatte erreichen wollte, indem sie an der Begrenzung des Platzes festhielt. Mehr Futter für populistische Propaganda von GdP & Co gegen den Senat.

  13. 80.

    Demonstrationen sind gut und wichtig, wie ich meine. Insbesondere wenn es um die Grundrechte der Menschen geht, ist es schön wenn sich viele solidarisch zeigen wie bei den jetzigen Demonstrationen. Leider war das "nur" eine einseitige Solidarität. Und zwar gegen den Rassismus. Es war aber eine unsolidarische Handlung gegenüber unsere älteren Bevölkerung, die jetzt aufgrund der Unvernunft vieler; möglicherweise noch länger Angst vor einer Ansteckung haben muss, wenn in Berlin die Zahlen in den nächsten Tagen wieder steigen sollten.
    Warum sind Menschen nur so egoistisch? Abstand ist nicht schwierig , gesund bleiben in diesen Tagen schon ohne Impfstoff

  14. 78.

    Sie sollten sich die Beiträge auf die Sie antworten schon genau durchlesen, bevor Sie in die Tasten hauen. Das sollte gerade bei einem Zweizeiler nicht allzu schwer fallen. Ich habe weder von etwas gefaselt noch behauptet, dass auf Demos das Abstandsgebot nicht gilt, Kolibri.

  15. 77.

    Ach, die Beschränkungen gelten nur im privaten Kreis, oder wie? Abstandsgebot gilt auch bei Demos. Sie faseln was von der Teilnehmerzahl. Die ist schnuppe, dennoch muss Abstand gehalten werden.

  16. 76.

    Jetzt müsste die Regierung konsequent handeln und die Lockerungen für Demos sofort wieder rückgängig machen, weil all die verrückten Corona-Egoisten und Ignoranten sich nicht drangehalten haben. Aber was passiert ... nichts ... das ist ein Schlag ins Gesicht gegen alle Menschen, die sich rücksichtsvoll an die Maßnahmen halten.

  17. 75.

    Zitat: "Ein Lügengerüst ist gestern in sich zusammen gebrochen. Kaum wird für den „vermeintlichen richtigen Grund“ demonstriert, gibt es auch keine Beschränkungen mehr!"

    Da ist gestern kein "Lügengerüst" zusammengebrochen, herman. Die Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Demonstrationen wurde bereits Ende letzten Monats aufgehoben.

  18. 74.

    "weißer Herrenmensch"?
    Nun, im Kampf gegen die Corona-Pandemie sterben täglich nicht nur die Vertreter der, von Ihnen faschistisch belegt, "Herrenmenschen", sondern auch Menschen quer durch alle Hautfarben.

    Da versteht man, warum Sie gegen den Rassismus kämpfen.

  19. 73.

    Mit Kind muss man leider im Speckgürtel bleiben. TF oder PM beispielsweise. Alles andere ist ohne Infrastruktur - gerade für Kinder - eine Qual. Schon allein, dass ab Güterfelde kein Handynetz mehr existiert ist zwar sehr "entspannend", aber auch ziemlich hinderlich. Man kann ja am WE weiter raus fahren, wenn man möchte, aber halbwegs versorgt zu leben (Bus? Geschäfte? Ärzte? Krankenhäuser?) geht nur innerhalb des Speckgürtels...

  20. 72.

    Mit mir braucht niemand etwas machen. Ich bin ein toleranter, gebildeter Mensch. Für mich sind alle Menschen gleich und ich begegne allen Menschen gleich freundlich. Wenn gleich es nicht immer zurückkommt.
    Trotzdem müssen auch die Demonstranten sich an die Coronaregeln halten.
    Sonst folgt daraus wieder eine Einschränkung des Demonstrationsrechtes und ich denke, das kann niemand wollen. Auch Sie nicht.
    Ich finde es übrigens auch abscheulich, was dort in den USA geschehen ist. Einen Menschen, ob Straftäter oder nicht, der bereits gefesselt so zu knebeln, dass er stirbt. Pfui Teufel!

  21. 71.

    Moin, geht mir genauso. Meistens geht die mail beim zweiten, manchmal aber auch erst beim dritten Versuch raus.

  22. 70.

    Anstatt uns hier verbal zu verurteilen, sollten Sie sich ruhig mal damit befassen, dass es hier im Forum durchaus auch berechtigte Fragen zu dieser dicht gedrängten Großdemonstration gibt.

  23. 69.

    Moin, ich bin vor Jahren aus Berlin (dort geboren) weggezogen und hab es nie bereut. Jetzt schaue ich mir das Schauspiel von "draußen" an. Bereut hab ich den Schritt nie und werde auch nicht wieder zurückziehen. Schauen und lesen sie einfach mal ein bissel wo z.B. die besten Schulen für ihre Kinder sind. Sie werden es bestimmt nicht bereuen. Viel Glück!

  24. 68.

    Jetzt diskutiert der weiße Herrenmensch hier tatsächlich dass Corona als Begründung dienen soll um Proteste gegen staatlichen und gesellschaftlichen, für poc potentiell tödlichen Rassismus einzuschränken? Schämt euch!

  25. 67.

    Gute Frage. Und da wir im Internetzeitalter leben, gibt es mit ziemlicher Sicherheit auch andere Möglichkeiten seine Solidarität zum den gewaltsamen Tod von Georg Floyd Ausdruck zu verleihen. Ein gutes Beispiel hierfür Ist der diesjährige Online CSD. Oder zum besseren Verständnis auch die FFF Bewegung.

  26. 66.

    Diese Polizeiabsperrung hatten auch den Sinn, auf dem Alexanderplatz nicht zu viele Menschen dicht aneinander stehen zu lassen.

  27. 65.

    Ich gebe ihnen da auch recht. Wenn man das in den Medien mitbekommt möchte man nur raus aus Berlin. Ich bin Randberliner und möchte nun raus aus Berlin nach Brandenburg. Schon alleine der Bürgerneister macht mehr als der Berliner. Ich habe das Gefühl in Berlin herrscht Narrenfreiheitund möchte das als Risikogruppe mit meinen Kindern nicht mehr verantworten. Können sie mir da weiterhelfen wo ich nach Brandenburg mit Kind ziehen kann?

  28. 64.

    Mit Nichten oder mitnichten? Nein, niemals alt-68, kein Sympathisant der Linken, Grünen, Rechten oder Freien, nein - nur EIGENEN Kopp zum DENKEN. Geht manchen hier komplett ab, stimmts, Konstanze? BTW: wenn ich als Polizist nicht angespuckt werden möchte, nur schöne Sachen (Hochzeiten von Prinzen?) begleiten will, wenn mir das alles zu viel wird, dann wechsle ich den Beruf. Polizisten werden in der Innenrevision immer gerne gesehen. Oder am Airport. Zweitnutzung also nicht ausgeschlossen.

    Augen auf bei der Berufswahl! Nicht jeder ist geeignet, ein guter Polizist zu werden. Dazu gehört Grips und Charakter(stärke). Leider sind das keine Einstellungskriterien, dafür darf man aber kein Tattoo tragen, muss groß und sportlich sein... der Kopp kann ruhig ne Fehlbesetzung sein *g*

  29. 63.

    "Kann aber auch an den Einstellungen von meinem PC liegen." Nein, geht mir mit dem Handy genauso!
    Sehr ärgerlich, wenn der Kommentar dann nicht freigegeben wird. ;)

  30. 61.

    ja, kann man , aber wer mit der Eisenfaust auf den Tisch schlägt , bekommt mehr Aufmersamkeit , die Kerze im Fenster wohl nicht

  31. 59.

    Ja, die Antwort war irgendwie an die falsche Adresse gegangen. Sorry.
    Ich habe hier öfter eine Fehlermeldung bei dem Versenden von Kommentaren. Klappt manchmal erst bei dem zweiten oder dritten Anlauf. Kann aber auch an den Einstellungen von meinem PC liegen.

  32. 58.

    Kann man eine Art Meinung nicht auch ohne auf die Straßen zu gehen und andere Menschen zu gefährden, nicht auch anders kund tun?
    z.B.durch brennende Kerzen im Fenster oder ähnliches äußern?

  33. 57.

    " muss eben großräumiger Platz geschaffen werden "

    und wo soll der bei vorgegebenen Straßen herkommen ?

  34. 55.

    Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie Demonstrationen von Menschen schützen und dort für die Einhaltung von Recht und Ordnung sorgen müssten, die Sie verachten ? Die nur darauf warten, dass Sie einen Fehler machen, der dann für Propagandazwecke gegen Polizisten allgemein verwendet werden kann. Dabei gibt es auch genügend Demonstranten, die diese Abneigung ganz offen durch Spukattaken, Steinwürfe und das Schmeißen von Flaschen auf Sie unverhohlen zeigen.
    Dazu kommt noch das Bekenntnis "ACAB" der Linksradikalen Kräfte.
    Diese einseitige auch hier wieder findbare Darstellung von bösen bewaffneten Polizisten und den netten rührenden Aktivisten, die auch mal ausserhalb der Legalität agieren dürfen, ist brandgefährlich für den Rechtsstaat, ja relativiert ihn sogar.
    Das sollte jedem klar sein.

  35. 54.

    @Land der Egoisten: Nur mal so nebenbei: Kann es sein, dass Sie sich bei der Beantwortung vertan haben ? Da passt nichts.

  36. 53.

    Was war denn daran sinnfrei? Recht hat sie! Es ist ja wohl ein Unterschied, ob Demonstranten den Abstand nicht einhalten wollten oder aufgrund von Polizeiabsperrungen nicht konnten!
    Das war übrigens auch bei den anderen Demos so, indem man die Demonstranten in enge Seitenstraßen trieb, aber darüber wird halt nicht berichtet!

  37. 52.

    Vielen Dank für Deine Worte. Und wie recht Du doch damit hast. Habs nicht so drauf mit Argumentieren. Und schon werde ich hier vom selben User aus Cottbus wiedereinmal blöde angegangen. Aber darüber stehe ich. Liebe Grüße.

  38. 51.

    Danke für die wichtige Info! Ich sehe es wie Lothar, DAS müsste thematisiert werden! Da sind wir wieder bei den Fakten:
    - die "Maßnahmen" dienen nur dem kujonieren der Bürger
    - der Stress wird durch Einsätze der Polizei gefördert
    - das Ausbildungskonzept der Polizei wird der Realität nicht mehr gerecht: Diskriminierung, Rechte im Dienst (Wände bemalen, Geheimnisverrat, Absperrungen heute)

    Bin gespannt, ob darüber noch mal geschrieben wird, dass die Polizei wie früher am 1. Mai "einkesselt". Wie soll man da Abstand halten??

  39. 50.

    Ich verwende für jeden Kommentar einen neuen Nick, da ich es leid bin mich von Rechten oder Verschwörungstheorhetiker verfolgen und beleidigen zu lassen.
    Auch dies stammt aus meiner Feder:
    Demo als GrundrechtBerlinSonntag, 07.06.2020 | 16:36 Uhr

  40. 49.

    Bildung ist elementar. Ja, die Kinder trifft es besonders hart.
    Gesundheitsschutz ist aber auch elementar, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.
    Es infizieren sich auch Kinder, wenngleich diese weniger mit schweren Krankheitsverläufen reagieren.
    Die kleine Zahl der Kinder, die schwer erkranken, erkranken dann auch wirklich besonders schwer.
    Wieviele solcher Kinder möchten Sie denn?
    Bisher leben wir von Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen. Wie wollen Sie dies bei Kindern in beengten Räumlichkeiten realisieren?
    In Göttingen haben die Eltern derzeit Angst die Kinder in die Schule zu schicken.
    Göttingen kann morgen ein beliebiger Bezirk in Berlin sein.
    Wollen Sie das verantworten?

  41. 48.

    Ich habe ausschließlich auf die letzten Zeilen des Kommentars Bezug genommen, in denen es um Todeszahlen ging. Insofern kann Ihr Kommentar keine Antwort auf meinen sein. Zur Demo habe ich gar nichts gesagt, bin sowieso der Freund des Abstands statt des Tuchs vor Mund und Nase.

    Von meiner Tochter, die gestern ebenfalls dort war, kam übrigens die hier auch schon erwähnte Aussage, dass der Abstand einzuhalten war und eingehalten wurde, bis die Polizei die Räume eng gemacht hat. Urteile zum Verhalten der Demonstranten sind also vielleicht einfach verfrüht.

  42. 46.

    Nehmen wir mal an, heute wären 15.000 Union-Fans im gleichen Gedränge zur Alten Försterei gepilgert, dies hätte (zu Recht) zu einem Aufschrei In der Bevölkerung und Politik geführt das es sich ja nur um Fußball handelt. Beim Demonstrieren für eine gute Sache sind die Regeln nun faktisch außer Kraft. Es zeigt sich, das ein rücksichtsvolles Verhalten bei einer Großdemo nicht funktioniert. Die Landesregierung trägt hier klar einen Mitverantwortung weil die Verordnungen nicht umsetzbar sind, bzw. nicht dafür gesorgt wird das sie eingehalten wird.

  43. 45.

    Na dann melden Sie doch einfach schnell eine eigene Demo an und gehen auf die Straße. Geht ja jetzt wieder! :-D

  44. 44.

    Missfalle ich Ihnen? Sie wiederholen sich. Oje! Aber in Ernst. Was Bitteschön ist daran falsch, wenn ich, wenn nicht wo sonst, darauf aufmerksam mache, dass die rbb24 Redaktion vielleicht auch darüber mal einen detaillierten Artikel liefert? Zudem wurde desgleichen auch schon an anderer Stelle in verschiedenen Kommentaren ausführlich darüber berichtet, was die Polizei mit der Absperrung rund um die Demonstration auch so manches an unerfreulichen angerichtet hatte. Vielleicht sollten Sie es wie ich halten und einfach mal alle Kommentare lesen, dann dürfte Ihnen aufgefallen sein, dass ich hier nicht zu allen Themen und erst recht nicht zu allen Kommentaren meinen SENF dazugebe.

  45. 43.

    @Empathielos: da bin ich ganz bei Ihnen, fürchte aber, dass Anja das nicht verstehen möchte bzw. gar nicht mehr kann. Auch das muss man akzeptieren.

  46. 42.

    Wenn viel mehr Menschen kommen als angemeldet wurden und kein Platz mehr für alle vorhanden ist, gehe ich halt wieder nach Hause. Dann bin ich halt zu spät gekommen, habe damit Pech gehabt und lasse diejenigen, die da sind, eine ordentliche Demonstration durchführen. Damit helfe ich, auch diese Diskussionen, die wir jetzt wg. Verstöße gegen die Coronaregeln haben, gar nicht erst entstehen zu lassen, auch im Interesse der Anmelder, der anderen Teilnehmer, der Sache, der Sicherheitskräfte. Oder ?

  47. 41.

    Ist doch ganz einfach.
    Die Demonstranten liefern so nebenbei den Beweis, dass Corona nicht mehr gefährlich ist.

  48. 40.

    Wenn viel mehr Menschen kommen als angemeldet wurden und der vorgesehene Platz nicht ausreichend ist, gehe ich halt wieder nach Hause. Dann bin ich eben zu spät gekommen, habe damit Pech gehabt und lasse diejenigen, die bereits da sind, eine ordentliche Demonstration durchführen. Damit helfe ich, auch diese Diskussionen, die wir jetzt wg. Verstöße gegen die Coronaregeln haben, gar nicht erst entstehen zu lassen, auch im Interesse der Anmelder, der anderen Teilnehmer, der Sache, der Sicherheitskräfte. Oder ?

  49. 39.

    auf: Wolfgang/Fürstenwalde, 07.06.20 15:09 Uhr
    von: @foolsgarden: "Gab es nicht kürzlich eine große Drogenrazzia in Fürstenwalde? Wenn ich so undifferenziert und pauschal urteilen würde, wie Sie es hier tun, könnte ich annehmen, dass alle Fürstenwalder offenbar Drogendealer in Ihrer Stadt akzeptieren... inklusive Ihnen."

    Im Idealfall sind Sie, @Wolfgang, sich richtig blöd vorgekommen. Wenn ja, hat die Gegenrede von @foolsgarden etwas mit Ihnen gemacht. Um nichts anderes ging es bei der B-L-M-Demo auf dem Alex. Das Anliegen soll Sie erreichen und zum Nachdenken bewegen.

    Auf'm Alex ging es um den alltäglichen Rassismus auch in meinem Land. In diesem Moment war das Thema Rassismus einen Tick wichtiger als Corona.
    Die Würde eines Menschen ist nicht verhandel- oder aufrechenbar. Die Würde von von Rassismus Betroffenen genauso wenig wie die eines eventuellen Covid19-Erkrankten. Beide stehen nebeneinander und nicht der potenzielle Covid19-Patient eine Stufe höher.

    D.M.

  50. 38.

    Wo liegt da der Fehler? Mangelnde Fähigkeit zur Empathie und gleichzeitig an der Demo gegen Rassismus teilzunehmen passt halt vorne und hinten nicht.
    Sie bringen es ja auf den Punkt. Die Boot Demo endete dummerweise auch vor einem Klinikum, in dem gleichzeitig Ärzte und Pflegepersonal Corona Patienten versorgen müssen oder dürfen. Dem Personal zu danken und vor der Türe Demo gegen Coronamaßnahmen. Wie dumm ist das denn?

  51. 36.

    Es gibt auch ein Menschenrecht auf Bildung und das ist für Kinder elementar!
    Wie wird das in Berlin momentan realisiert?

  52. 35.

    Ich wollte nicht alle Berliner über einen Kamm Schären, aber diese dauernden Verstöße in Berlin machen nicht nur mir Angst sondern sicher auch vielen Berlinern, die so denken wie Sie.
    Meine alte Tante in Berlin Zehlendorf und deren Bekannte sind auch in großer Sorge über diese Vorgänge. Ich weiß auch, dass sicher einige Fürstenwalder oder andere Unvernünftige aus dem Umland unter den Demonstranten sein werden.
    Aber es ärgert mich auch, dass der Berliner Senat so oberflächlich mit diesen dauernden Verstößen umgeht.

  53. 34.

    Wie kann man in Ihrem Fall so ignorant sein.
    Die Versammlungsfreiheit war gegeben. Der überwiegende Teil der Demonstranten hatte einen Mundschutz auf. Der oder die Organisatorin hatte sicherlich nicht mit so einem überwältigenden Ansturm gerechnet. Man muss nicht immer zwangsweise Schuld zu weisen.
    Ich bin stolz auf die vielen Demonstranten. Besonders auf die vielen Millenials denen ja doch so oft es geht eine gewisse Politikverdrossenheit vorgeworfen wird.
    Die Kritik könnten Sie dem Senat machen oder einfach eine Demonstration gegen überfüllte Demonstrationsansammulungen anmelden und dann schauen wie Sie die Massen organisieren:)

  54. 33.

    Vielleicht nochmal zur Erinnerung - den Lockdown gab es, um zu verhindern, dass das deutsche Gesundheitssystem komplett überfordert wird. Von Begrenzung von Toten war damals nicht die Rede, dann hätte man sie schon beziffern müssen und dazu hätte es einer Gefahrenschätzung bedurft, die es damals nicht gab und erschreckenderweise bis heute nicht gibt. Aber von den Zahlen, die in Deutschland an jährlichen Todesfällen in Folge von diversen Infektionskrankheiten in Summe ohne Lockdown auch ohne toleriert, sind wir noch extrem weit entfernt, so dass dieses Kriterium politisch und rechtlich nicht relevant sein kann. Nicht falsch verstehen, ich möchte keinen Toten zu viel und auch, dass Mediziner nach wie vor versuchen, jedes einzelne Opfer zu verhindern. Gesamtgesellschaftliche Beurteilungen sind aber etwas ganz anderes.

  55. 32.

    Haben Sie handfeste Beweise, die es belegen, dass die Demonstration gestern gefährlich war?

  56. 31.

    Frau Kalayci. Bitte ihre eigene Partei hat das initiiert. Lokale müssen mit 5 Gästen um 23:00 Uhr schließen.
    15.000 Menschen sollen Abstand halten?
    Wer soll das verstehen?
    Erkläre Sie, reden Sie klar und eindeutig dass das eine politisch gewollte Maßnahme ist.
    Schweigen stiftet nur Verwirrung und Kopfschütteln

  57. 30.

    Guten Abend,

    Frau Senatorin Kalayci, bitte erklären Sie mir, wie die Demonstranten den Abstand einhalten sollten, wenn die Polizei mehrere Straßen sperrte, die Menschen dran hinderte den Abstand einzuhalten(mehrere Personen klagten über Atemnot). Das die Beschränkungen eingestellt werden müssen, da es nach einer Versammlung von mehreren Tausenden Menschen zu keiner Erhöhung der Infizierten Zahl kommen wird, ist offensichtlich!! Alles andere wäre eine Lüge gegenüber der Berliner Bevölkerung. Jetzt erst recht.

  58. 29.

    Ein Lügengerüst ist gestern in sich zusammen gebrochen. Kaum wird für den „vermeintlichen richtigen Grund“ demonstriert, gibt es auch keine Beschränkungen mehr!

  59. 28.

    Sehr interessant was Sie hier schreiben. Wäre meines Erachtens sogar ein extra Beitrag von Journalistischer Seite her sehr zu begrüßen.

  60. 27.

    Ich fordere Herrn Müller dazu auf, die Organisatoren dieser unrühmlichen Demonstration von so vielen Ignoranten, hart zu bestrafen. Was da gestern am Alex ablief,geht garnicht. Das war ein Faustschlag ins Gesicht aller, die sich an die Regeln der Pandemie halten. Ich hätte niemals angenommen, dass unter der jungen Generation soviel Ignoranz und Dummheit existiert.

  61. 26.

    Was für ein dchrinheiliges Gejammer unserer Gesundheitsenatorin. Es hätte Verbote geben können, das Seuchenschutzgesetz konsequent durchgesetzt werden (hier aber hätte die Polizei sucht die Befindlichkeiten des einzelnen Demonstranten Rücksicht nehmen müssen - Antidiskriminierungsgesetz), dezentrale Versammlungsorte.
    Wenn jetzt die Corona-Zshlrn steigen, sollte jeder den Senat anzeigen.

  62. 25.

    War dort und habe den Abstand immer eingehalten. Dann hat die Polizei Absperrungen aufgestellt und somit gab es keine möglichkeit mehr auszuweichen. Anfangs hatte ich wie viele andere auch das Bild das es keinen Ausgang mehr gibt. Nach 2 Stunden musste man, dicht geträngt, durch die Menschenmenge um zu einem der meineswissens 2 Ausgängen zu kommen. Dann war es wieder möglich den Abstand zu halten.
    Das ist super schlecht durchdacht von der Polizei. Wenn es keine Beschränkungen der Teilnehmer Anzahl mehr gibt muss eben großräumiger Platz geschaffen werden. So viel wie benötigt. So einfach ist das.
    In der Realität hat die Polizei durch das Absperren das Abstandhalten unmölich gemacht und so die Situation erst herbeigeführt. Vielleicht nicht für alle aber für viele.

  63. 24.

    Mit der Logik können wir auch andere Großveranstaltungen wieder zulassen. Maske auf und alles ist gut? Dann gehen Fußballspiele und Freiluftkonzerte auch.

  64. 23.

    Natürlich wer was gegen den vermeintlich nicht eingehalten Infektionsschutz sagt ist gleich von der braunen Sorte! Läuft. Ist auch eine Art der Diskussion sich nicht mit dem gegenüber auseinandersetzten sondern als rechts denunzieren und fertig!

  65. 22.

    Brauchen wir nun noch die Corona Regeln oder nicht? Hinterher Kritik zu üben bringt nichts. Entweder wir brauchen die Regeln, dann muss man die auch durchsetzen oder wir können alles sein lassen. Also, wie groß ist die Gefahr durch Corona nun wirklich ? Wenn die Demos so stattfinden und keiner außer ein wenig Kritik zu üben es schlimm findet, dann kann die Gefahr der Ansteckung nicht mehr sehr hoch sein und wir können die Regeln aufheben. Nicht mehr als 5 Freunde treffen, aber mit 15000 demonstrieren ist für mich ein Widerspruch, der nun aufgelöst werden muss.

  66. 21.

    Diese Demo war doch für viele nur eine Beruhigung des Gewissens.
    Das Leben Älterer mätterte dort offenkundig überhaupt nicht.
    Daran sieht man die Doppelmoral.
    Kampf gegen Rassenhass fängt übrigens im Kleinen an.
    Sich gegenseitig helfen, auch mit Ausländern befreundet zu sein und sich zuzuhören.
    Und dann noch die Antifa mit ins Boot zu holen.
    Jeder Anständige muss aufpassen, dass er mit solchen Leuten nicht mitläuft.

  67. 20.

    Es ist echt zum ko... wie viele unbedarfte und einfach gestrickte Leute hier versuchen, friedliche Demo Teilnehmer als Mörder zu stigmatisieren.
    Noch pervertierter kann es selbst die AFD nicht hinbekommen.
    Traurig, aber vielleicht auch nur irgendwelche braunen Internet Trolle.

  68. 19.

    Demonstrationen sind Grundrecht.
    Leider vernichten dies die Demonstranten selbst.
    Sowohl bei der Boot Party als auch bei der Silent Demo hatten sich die Veranstalter sehr wohl Gedanken um das Infektionsrisiko gemacht. Es war der Versuch auch unter schwierigen Bedingungen eine Demo zu organisieren.
    Dies wurde ausschließlich von den heuchlerischen Teilnehmern torpediert.
    Die Möchtegern-Virologen werden es wohl nie kapieren, weshalb zur Silent Demo mit Mundschutz aufgerufen wurde.
    Es werden sehr bald alle krativen Demo-Veranstalter zu dem Ergebnis kommen, dass dies mit unseren Mitmenschen schlichtweg nicht funktioniert.
    Wer torpediert da das Demonstrationsrecht? Dumme Mitmenschen

  69. 18.

    In gewisser Weise gebe ich Wolfgang recht. Sicher trifft es nicht auf alle Berliner zu. Trotzdem haben wir hier in Brandenburg nicht so ein Chaos und Chaoten im Land. Siehe Neukölln!! Das es bei uns natürlich auch Drogendealer gibt, ist auch normal. Wo gibt es die nicht?! Nur und das ist der Unterschied zu Berlin, bei uns wird dagegen was getan, hier dürfen die sich nicht so frei und sicher fühlen wie zum Beispiel im Görlitzer Park! Außerdem fühle ich mich hier auch viel sicherer als in Berlin, vor allem aber viel wohler! Und ja, ich habe viele Jahre in Berlin gelebt, heute zieht's mich nicht mehr dorthin.

  70. 17.

    Ja das schlimme ist bloß wenn es nach hinten gehen sollte dann wahrscheinlich richtig. Und wir fangen mit den Sperrungen von vorne an. Schade um die Lockerungen und das nur wegen diesen Demonstrationen. Es gibt auch in unserer Zeit des techn Fortschritts andere Methoden um seinen Unmut an die Öffentlichleit weiterzugeben. Man muss nicht dicht gedrängt in Coronazeiten am Alex stehen. Wirklich nicht! Ich hoffe die Regierung unternimmt da mal was.

  71. 15.

    Sehe ich genau so!
    Wäre schön, wenn sich zeigt, dass dort frische Luft und Maskentragen (einiger) gereicht haben und es keine Superspreaderevents waren. Oder es war keiner zur falschen Zeit am falschen Ort...

  72. 14.

    Das ist jetzt aber böse, normalerweise schätze ich Ihre Kommentare aber das ist völlig daneben. Fassen Sie sich mal an Ihre eigende Nase. Ich bin stolz darauf eine Berlinerin zu sein wenn auch im Senat nicht immer alles so läuft wie es sein soll aber das ist ja in Fürstenwalde auch nicht. Man merkt Sie kommen aus der Provinz (Walde )

  73. 13.

    Egal, ob bürgerliche, linke oder rechte Selbstdarsteller.
    Ich glaube auch kaum, dass die Demo etwas an irgendeinem Rassismusproblem ändern wird.
    Dies müssten wir alle im Alltag tun. Auch ohne Corona ist das eine heuchlerische Kiste, da wir nicht bereit sind an unserem Alltagsrassismus, dem wir alle unterliegen, etwas zu ändern. Sie könnten sich da auch gleich mit den Hygiene Demos mitlaufen, die sind genauso unbelehrbar und schlichtweg gleichgültig.
    Da lobe ich die FFF-Bewegung. Die gebildete Jugend kapiert scheinbar wann der richtige Zeitpunkt ist den Protest ohne Abstands- und Sicherheitsregeln auf die Straße zu bringen. Der Rest ist schlichtweg gleichgültig.

  74. 12.

    Kurz und gut eine Frechheit von dem Veranstalter aber auch vom Senat der soetwas gestattet.
    Die Anderen Menschen, die sich nach den Regeln richten, kommen sich ja regelrecht
    verarscht vor. Sorry.

  75. 11.

    Lieber Wolfgang,
    und woher nehmen Sie das Wissen, dass der Senat bzw. die Bürger der Stadt (alle) so denken? Ich bin Berliner und finde Ihren Rundumschlag ziemlich unangebracht - zumal Sie pauschal und offensichtlich aus Fürstenwalde urteilen und sich vermutlich kein Bild vor Ort gemacht haben. Geschweige denn mit dem Senat oder Demonstranten über ihre Motivationen gesprochen haben.

    Gab es nicht kürzlich eine große Drogenrazzia in Fürstenwalde? Wenn ich so undifferenziert und pauschal urteilen würde, wie Sie es hier tun, könnte ich annehmen, dass alle Fürstenwalder offenbar Drogendealer in Ihrer Stadt akzeptieren... inklusive Ihnen. Merken Sie selbst oder? Irgendwie eine wenig sinnvolle Art der Auseinandersetzung.

  76. 10.

    Der Berliner Senat und die Berliner überhaupt bilden sich ein, dass sie besondere Rechte haben und schlauer als alle anderen sind.
    Kann aber nicht stimmen, denn die Fallzahlen bestätigen das Gegenteil.
    Einfach nur Egoisten und Ignoranten.

  77. 9.

    In ca. 7 Tagen (Boot Party), spätestens zwei Wochen (Silent Protest) wissen wir alle wie hoch die Infektionsgefahr noch ist. Dann werden die beiden Feldversuche Auskunft darüber geben. Schaun mer mal.......

  78. 8.

    Ich finde es richtig und wichtig A: Gleichbehandlungsrechte und B: Infektionsschutz zu gewährleisten.

    Mir kommt es vor man versucht hier 2 Schwerpunkte gegeneinander auszuspielen.

    Man sollte aber nicht zwangsweise einen Schuldigen suchen.

    Die Demo war für 1.500 Leute angemeldet.
    Wenn dann 10 mal mehr kommen kann man den Organisatoren keinen Vorwurf machen. Soweit ich gehört habe wurde der Alexanderplatz zwar weiträumig abgesperrt aber anhand der Drohnenbilder erkennt man doch die schiere Masse an Demonstrationswilligen.

    Das nächste mal vielleicht mit einer Choreo auf dem Tempelhofer Feld. Mit 2 Meter Anstand;)

  79. 7.

    Demonstranten sind also "Selbstdarsteller"? Wow. Eine seltsame Schlussfolgerung und interessante Delegitimierung von Demonstranten aller Art. Da Sie nicht groß differenzieren, kann man Ihnen diese "Selbstdarstellung" per Kommentar hier folgerichtig ebenso unterstellen. Das gute alte Abwägen und Gewichten beim Argumentieren interessiert Sie offenbar weniger, als Ihre unverdaute Meinung in das Forum zu posten.

    Ansonsten hätten Sie sich die Mühe machen können, zu differenzieren. Ich bin sicher, dass es sehr unterschiedliche Motivationen unter den Demonstraten gab. Sicherlich auch in der Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen - Masken waren ja durchaus zu sehen. Und letztendlich bleibt es ein philosophisches Dilemma der Realität: natürlich sind Demonstrationen ein elementares und wichtiges Grundrecht unserer Demokratie und natürlich wird es bei Demonstrationen dieser Größe nahezu unmöglich Corona-Schutzmaßnahmen zu gewährleisten. Rein organisatorisch, ist es eigtl ausgeschlossen, mit dieser Menschenmenge vor Ort effektiv zu kommunizieren, um zB dazu aufzurufen sich stärker zu verteilen - zumal bei einer Demonstration im Zweifel nicht vorher absehbar ist, wieviele Teilnehmer real teilnehmen werden und mit welchem Platzbedarf. Auch das liegt in der Natur der Sache und viele Erfahrungswerte zur neuen Situation gibt es schlicht nicht. Insofern hoffe ich, dass diese Demo-Erfahrung bzw der Zwiespalt dazu beiträgt, es beim nächsten Mal besser zu machen oder evtl. zu lassen.

    PS. Symbole gehören zu unserer Gesellschaft und Politik, insofern ist daran an sich nichts Falsches. Die Übertragung in den Alltag nach einer Selbstvergewisserung (auch das bewirken Demonstrationen) ist hoffentlich der zweite Schritt.

  80. 6.

    Nun, wer Demos freigibt ohne Personenbegrenzung und dabei nicht gleichzeitig Mundschutz verordnet, verordnet keinen Mundschutz. Fertig. Draußen muss man keinen tragen. Weiter heisst es, man müsse die Empfehlungen (!) des RKI beachten, das zu Demos keine gibt. Außerdem steht eingangs in den Verordnungen "Bei Kontakten im Sinne von Satz 1 ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, soweit die Umstände dies zulassen;". Die Umstände ließen es nicht zu.

    Insofern ist alles gelaufen wie zugelassen. Deswegen hat wohl auch keiner eingegriffen.

    Lesen können DIESE Demonstranten sicher besser als die meisten Schlauchbootfahrer ;-)

  81. 5.

    Liebe Redaktion,
    in Ihrem Text wird davon gesprochen, dass „oft“ und „viele Demonstranten“ keine Masken trugen. Es bleibt komplett unklar, was genau Sie damit meinen, wo genau am Alex sie das beobachteten und wer das beobachtet haben soll. Eine solche Form der Berichterstattung hilft der Diskussion um die Schutzmaßnahmen einfach nicht weiter, sondern schürt nur die vorgefertigte Annahme: Demo = mehr Corona-Infektionen. Bitte einfach weglassen, wenn sie solche Beobachtungen nicht genau beziffern können oder eben sagen, wenn Sie es nicht genau wissen und nur annehmen, dass es „oft“ vorkam.

  82. 4.

    Waren Sie vor Ort? Dann hätten Sie mitbekommen, dass der übergroße Teil der Menschen auf der Demo versucht hat, andere durch das Tragen von Masken zu schützen. Und Menschen nur wegen der Teilnahme an einer Demo zu unterstellen, sie würden die Gesundheit anderer nicht für wichtig erachten, finde ich traurig und falsch.

  83. 3.

    "Doch dicht gedrängte Menschenmengen mitten in der Pandemie besorgen mich."
    Warum? Hat er Angst, dass nichts passiert und der ganze Spuk dann ein Ende hat? Wenn nichts passiert, brauchen wir auch keine App, keine Überwachung unserer Restaurantbesuche und keine Impfung! Für einen Pharmalobbyisten wäre das schon bitter.
    "Atemschutzmaske"? Wird ja immer übertriebener, dachte, die haben nur Feuerwehrleute auf. "Alltagsmasken" trifft es da schon eher und die haben ca.90% der Bürger auf - und zwar schon vor Corona! Oder wer zeigt heutzutage noch sein wahres Gesicht in der Öffentlichkeit?

  84. 2.

    "Die Gesundheit der Menschen allerdings müsse man ebenso Wert schätzen und darum schützen."

    Das sollte eigentlich der Auftrag an alle Menschen sein, die sich gegen Rassismus auflehnen. Da geht es schlichtweg auch um Wert schätzen und Gesundheitsfürsorge.

    Da habe ich bei den Demonstranten so meine Bedenken, ob diese wirklich solche Werte vertreten wollen. Dies zeigt auch die pervertierte Coronahaltung. Bei nur fast 9000 Todesfällen in Deutschland ist ein Schutz der Mitmenschen natürlich nicht mehr nötig. Ab welcher Größenordnung sind denn Demos ohne jegliche Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen zu vertreten? Bei 9000 Ja und ab 40000 dann Nein? Solch eine Denke gibt es wohl nur bei heuchlerischen Selbstdarstellern.

  85. 1.

    Die Demo am Alex gegen Rassismus war nötig. Für viele aber auch ein „gefundenes Fressen“ dem Staat mal wieder zu beweisen, wir machen doch das was wir wollen, trotz Corona. Das find ich echt besch....!!!!

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