Archivbild: Ausbau und Erneuerung eines Schulgebäudes in Berlin am 15.02.2020. (Quelle: imago images/Karl-Heinz Sprembe)
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Sommerferien - Bauarbeiten an 243 Berliner Schulen vorgesehen

An 243 Berliner Schulen sollen in den Sommerferien Bauarbeiten durchgeführt werden. Die geplanten Baumaßnahmen umfassen die Sanierung von Dächern, Fassaden, Fenstern, Fußböden, Elektroanlagen, Turnhallen, Mensaräumen sowie den Bau von neuen Schulgebäude, wie die Senatsverwaltung für Bildung am Montag mitteilte.

Die Berliner Schulbauoffensive laufe auf Hochtouren, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) der Mitteilung zufolge. "Insbesondere laute und schmutzintensive Baumaßnahmen vertragen sich nicht mit dem Schulunterricht", fügte die Bildungssenatorin hinzu. "Deshalb achten die Bezirke und die BIM darauf, möglichst viele Baumaßnahmen gerade in den Sommerferien durchzuführen."

Berlin braucht bis zum nächsten Schuljahr rund 10.000 weitere Schulplätze. Der Senat will mit einer millionenschweren Schulbauoffensive bis 2021 knapp 18.000 neue Plätze schaffen.

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8 Kommentare

  1. 8.

    Als ich noch in der Schule tätig war bis 2019, gab es niemals Bauarbeiten während der Sommerferien, sondern nur bei laufendem Betrieb. Gründe: Sommerferien =Uraubszeit beim bezirkl. Bauamt,bei den Firmen, Urlaub des Schulhausmeisters usw. Der Dreck, Staub, Lärm war immer in der Unterrichtszeit und alle haben es zähneknirschend ausgehalten, damit überhaupt mal etwas repariert oder gar saniert wurde. Meine Enkel(2. und 4.Klase) haben in ihren Grundschulen in 2 verschiedenen Bezirken noch keinen Tag ohne Baugerüst und Baulärm erlebt. Gelernt haben wir, dass der Austausch von maroden Fenstern an einem Schulgebäude innnerhalb von 2 Jahren offensichtlich nicht machbar ist. Auch eine Dachreparatur dauert länger und beides zeitgleich bedeutet dann eben mal 3 Jahre Gerüst mit Plane vor den Fenstern. Von Baumassnahmen zur digitalen Infrastruktur ist gar nichts in Sicht.

  2. 7.

    Von Digitalisierung habe ich da jetzt aber nichts gelesen - für wann ist die denn geplant?

  3. 6.

    Wenn die wie bei meiner Schule für einen simplen Gehweg von 20m, zu dritt, über drei Wochen brauchen, na dann gute Nacht.

  4. 5.

    Klar, muss gemacht werden aber woher hat der Senat die ganze Kohle für all die Wohltaten, die außer den Schulen raus gefeuert wird. Irgendwann landet Berlin unter Zwangsverwaltung wenn es Pleite ist. Dafür gibt sich RRG richtig Mühe.
    Irgendwie erinnert mich das ganze an Griechenland.
    Die Wähler finden es logisch klasse beschenkt zu werden (nach mir die Sintflut).. das ist wie dem Hund zu sagen er solle auf die Wurst aufpassen. Die Wurst ist in dem Falle das wirtschaftliche Gleichgewicht.
    Die Jugend geht wegen ihrer Zukunft auf die Straße und feiert RRG und dabei verpulvert RRG diese, als gäbe es kein Morgen.

  5. 4.

    In Tempelhof wird eine Schule seit 3 bis 4 Jahren saniert... Immer wieder stockt die Baustelle. Kinder müssen so die Schule besuchen. Das sind Zustände die man eher besipielsweise in Osteuropa oder Lateinamerika kennt, weil die Gelder gar nicht zur Verfügung stehen. In Berlin, die Hauptstadt von Deutschland, ein sehr reiches Land auf der Erdkugel, hier sollte es nicht passieren. Das ist sehr peinlich. Die Verwaltung und die Kommunen schaffen es nicht ihre Arbeit so zu erledigen dass die Baustellen ein Ende finden.

  6. 3.

    Von welchem Jahr ist denn die Rede? Die diesjährigen Sommerferien sind ja schon mehr als der Hälfte rum. Die Bauvorhaben klingen aber nach größeren und nicht in wenigen Tagen realisierbaren Projekten.

  7. 2.

    Da bleibt ja nicht mehr viel Zeit für die Bauarbeiten. Es sind noch 3 Wochen der Sommerferien übrig.

  8. 1.

    Die Sommerferien sind in gut 3 Wochen vorbei. Da müssen sich die Bauarbeiter ganz schön ranhalten, sonst verzögert sich das neue Schuljahr. Bauarbeiten - woran erinnert mich das Ganze:-)

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