Die Körtestraße im Berliner Ortsteil Kreuzberg (Quelle: rbb|24)
Bild: rbb|24

Südstern bis Mariannenplatz - Neue Fahrradstraße in Kreuzberg ist eröffnet

In Berlin-Kreuzberg sind am Freitag die letzten Markierungs- und Beschilderungsarbeiten an einer neuen Fahrradstraße abgeschlossen worden. Die Strecke zwischen Südstern und Mariannenplatz kann ab sofort komplett genutzt werden.

Erst am Dienstag hatten die Arbeiten an der neuen Fahrradstraße begonnen. Zunächst war die Strecke zwischen Körtestraße und Fraenkelufer nutzbar, jetzt ist die gesamte Strecke freigegeben worden. Eine Markierung auf der Straße gibt es bisher nur auf der Körtestraße, an den anderen Straßen wurden provisorisch Schilder aufgestellt.

Die Strecke verläuft vom Südstern über die Körtestraße, die Grimmstraße und das Fraenkelufer bis zum Mariannenplatz. Fahrradstraßen sind grundsätzlich dem Radverkehr vorbehalten. Andere Fahrzeugarten und Anlieger dürfen sie nur befahren, wenn ein Zusatzzeichen dies erlaubt. Außerdem gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren.

Sendung: Inforadio, 17.07.2020, 08:00 Uhr

Kommentarfunktion am20.07.2020, 16:25 Uhr geschlossen

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60 Kommentare

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  1. 60.

    Dann zeigen sie mal wo ich das getan habe. Ihr Geblubber nehme ich jedenfalls nicht ernst. Ich betreibe also "Bashing gegen Autofahrer" weil ich fordere, was sonst selbstverständlch ist?
    Sobald Autofahrer die wahren Kosten für ihr Verhalten übernehmen. Dann müßte man aber die KfZ Steuer min. verhundertfachen und die Subventionierung der Infrastrukrur für KfZ, inkl. Herstellung und Entsorgung durch ALLE Steuerzahler einstellen.

  2. 59.

    "Sie sind ein so fanatischer Autohasser," Ich hasse keine toten Dinge. "dass Sie nicht mal mehr mitbekommen wenn hier in den Kommentaren Verständnis für Radfahrer und ihren Forderungen angezeigt wird." Dann haben sie eine merkwürdige Art dass zu zeigen, indem sie Forderungen aufstellen, die es manchen Leuten unmöglich machen das Rad zu benutzen.
    "Und warum haben Sie ein Problem mit einer geringfügigen Fahrradsteuer. " Weil sie unnötig wie ein Kropf ist. Einnahmen stehen in keinem Verhältnis zum Aufwand. Außerdem müßten Radfahrer Geld bekommen. Man entlastet Umwelt, Gesundheitswesen und letztendlich auch die Straßen.
    Aber darum geht es ihnen ja nicht, es geht ihnen darum möglichst viele Menschen vom Radfahrer abzuhalten, dazu ist ihnen kein Scheinargument zu dumm. Je mehr aber Radfahren, desto sicher wird Radfahren in Berlin.

  3. 58.

    Einfach nur Bashing gegen Autofahrer...mehr lese ich aus Ihren Texten nicht . Sie schreiben immer nur von Radfahrerbashing....Dann lesen Sie bitte mal Ihre Kommentare. Das ist nichts anderes gegen die Autofahrer.

  4. 56.

    Sie sind ein so fanatischer Autohasser, dass Sie nicht mal mehr mitbekommen wenn hier in den Kommentaren Verständnis für Radfahrer und ihren Forderungen angezeigt wird. Was spricht den gegen eine Haftpflichtversicherung die verpflichtend ist. Und das nicht eingeschränkt auf Radfahrer. Jeder sollte eine Pflicht - Haftpflichtversicherung haben. Ein Geschädigter jeglicher colör bleibt auf den Schäden sitzen wenn der Verursacher keine Versicherung hat und nicht in der Lage ist diesen aus eigener Tasche zu decken. Und warum haben Sie ein Problem mit einer geringfügigen Fahrradsteuer. Sagen wir mal 0,50 Cent im Monat, macht im Jahr 6 €. Bei 1 Million Radfahrer sind das 6 Millionen Euro zusätzlich in den Steuertopf der dann auch bestimmt neuen Radwegen zu Gute kommen könnte. Bei dieser geringen Summe fällt Ihnen keine Speiche aus dem Vorderrad, und wenn doch, Sie sind ja 2-radmechaniker.
    Und noch mal als Bitte, unterlassen Sie persönliche Beleidigungen.

  5. 55.

    "Ihr Ton Nicht-Radfahrern gegen über ist sehr aufschlussreich. "

    Ihr Ton Radfahrern gegen über ist auch sehr aufschlussreich. Ihre Hetze sagt eine Menge über sie selbst aus. Sie lügen, sie verdrehen Tatsachen und diffamieren. Wenn sie so fahren, wie sie hier hetzen, wovon ich ausgehe, gehört ihnen der Führerschein auf Lebenszeit entzogen.

  6. 54.

    Der Hass, der hier und auf der Straße Radfahrern entgegenschlägt macht mich betroffen und wütend. Viele, die hier hetzen fahren wahrscheinlich auch so und setzen ihr Fahrzeug ungehemmt als Waffe ein. Den Schwachsinn, den man hier lesen kann hört man dann nämlich als Begründung, wenn man von der Fahrbahn gedrängt, geschnitten oder ausgebremst wird.
    Dann wird hier von Helmpflicht gefaselt oder von Haftpflichtversicherungen, kurzum, man unternimmt alles um möglichst viele Menschen vom Radfahren abhalten zu können und man schreckt auch nicht vor plumpen Lügen zurück. Argumente besitzt man erst gar keine, deswegen versucht man es mit abwegigen Vorurteilen aus der untersten Schublade.
    Und da soll man nicht wütend werden? Auch sie beteiligen sich an dieser Hetze.

  7. 53.

    "Die Radfahrer in Bus und Bahn fahren auf Kosten der Fußgänger, da aus ideologischen Gründen für das Fahrrad nur ein Alibi-Preis zu entrichten ist". Das ist schonmal die erste plumpe Lüge. Selbst die Kurzstrecke kostet schon 1,30, die Tageskarte bis zu 5,30 € OHNE Anspruch auf die tatsächliche Beförderung!
    Zweite Lüge: "Die Radfahrer bezahlen keinen Straßenbau und schaffen Jobs wie in der Autoindustrie." Doch, die Radfahrer bezahlen ihre Autobahnen mit und bekommen ihr Fahrzeug nicht gesponsert. Die Jobs in der Fahrradindustrie werden halt nicht mit Milliarden € Steuergeld gesponsert aber zusammen mit dem (Fahrrad-) Tourismus erwirtschaftet man mehr Steuergelder, ohne den Haushalt durch Folgekosten zu belasten. Im Gegenteil, u.a. Umwelt und Gesundheitswesen werden entlastet.
    Auf den Rest ihres blödsinnigen Geschwafels, wie Helmpflicht und ihren geballten Radfahrerhass möchte ich nicht eingehen.

  8. 52.

    Unmut ist wohl nicht das richtige Wort. Ich hätte schon drei mal tot gewesen sein können. Egal ob mit Absicht oder nicht - Fahrradfahrer verursachen auch nicht absichtlich Unfälle, zumal sie immer mit betroffen = verletzt wären. Seltsame Argumentation.

  9. 51.

    Die Radfahrer sollten auch die währen Kosten für die Fahrradmitnahme im ÖPVN übernehmen und nicht uns Fußgänger zahlen lassen. Ihr Ton Nicht-Radfahrern gegen über ist sehr aufschlussreich.

  10. 50.

    Wenn Sie schon antworten, wann doch bitte auf alles, da werde ich ihnen gerne antworten.
    Vorab. In dem was Sie bislang schrieben sind auch schon jetzt zwei gravierende Fehler
    Die Fahrradmitnahme im ÖPNV ist eben keine Grundversorgung. Sie leben da auf Kosten der Fußgänger, da das Fahrrad das am stärksten subventionierten Ticket ist.
    Sie sollten sich einmal informieren die Einnahmen welche der der Staat aus den Kraftfahrzeugen generiert werden nur zu einem winzigen Teil in den Straßenbau genutzt. Ich schrieb zu dem nicht von Kfz-Steuer. Bitte richtig lesen und dann .... . Wenn die Beschäftigen in Autoindustrie ihre Job verlieren ist ihnen dies scheinbar auch egal.
    Wer solche Schwierigkeiten mit der großen Stadt hat sollte doch besser in die Uckermark ziehen.

  11. 49.

    Story dass ist Quatsch wenn die Radfahrstraßen nur für Pferde sind, ist das vollkommen okay.

  12. 48.

    Vernebelt werden die waren Kosten der Radfahrer. Radfahrer schaffen auch keine Jobs wie die Autoindustrie und Pferdebesitzer. Sie diskriminieren uns Pferdebesitzer. Es muss jedem möglich sein mit seinem Pferd in die Stadt zu reiten.

  13. 47.

    Eigentlich wäre es doch ratsam, wenn jeder Bürger eine verpflichtende Haftpflichtversicherung haben würde. Ich möchte nicht wissen wie viel Geschädigte, und nicht nur im Straßenverkehr, auf ihrem finanziellen Schaden sitzen bleiben, weil der unversicherte Schadensverursacher nicht in der Lage ist diesen zu begleichen.

  14. 46.

    Ich verstehe Ihren Unmut gegen über unaufmerksamen Autofahrern. Aber ich glaube nicht, dass nur einer der Unfallverursacher dies mit Absicht getan hat. Soll keine Entschuldigung sein. Bei der Haftpflichtversicherung lasse ich mich gerne belehren, habe mich schlau gemacht. Aber hat auch jeder Radfahrer eine freiwillige Haftpflichtversicherung? Bin ich nicht so überzeugt. Und deshalb wäre eine verpflichtende Haftpflicht für Radfahrer bestimmt ratsam.

  15. 45.

    Das oben gezeigte Bild ist wirklich gut getroffen. Eine radfahrende Person, zwei entgegenkommend Kfz und am Straßenrand zwei defekt am Boden liegende Schrottfahrräder. Das ganze unter dem Verkehrsschild „Fahrradstraße“. Super Werbung für Fahrradstraßen!!

  16. 42.

    Ich habe noch keinen Unfall verursacht. Wurde aber bereits dreimal durch Autos "verunfallt" - Rechtsabbieger, Linksabbieger, aufgerissene Autotür. Hatte riesiges Glück. Und ich fahre defensiv und vorsichtig und "erzwingen keine Vorfahrt", wie a.a.O. öfter behauptet wurde. Meine Haftpflichtversicherung deckt hohen Personenschaden - das kann man ja entsprechend regeln.

  17. 41.

    Extrawege für Pferde, also Reitwege, gibt es dort, wo es Pferde gibt. In ländlichen Gegenden. Sind zumeist auch ausgeschildert, sodass Wanderer und vor allem Radfahrende an den tief getrampelten Wegen nicht scheitern.

    Sie sehen, es ist für Jede/n was dabei, wer es denn Ernst meint. Nur in der Stadt war das jahrzehntelang völlig anders. Da ist durch eine sehr oberflächliche Rechnung, die ausschließlich die Kosten für den Straßenbau mit der Kfz-Steuer in Beziehung gesetzt hat, ein An-Die-Wand-Drängen anderer Verkehrsteilnehmer zugelassen worden. Jetzt, wo die weiteren und die wahren Kosten nicht mehr vernebelt werden und wo Menschen endlich Alternativen angeboten werden, sieht das anders aus.

    Nicht alle wollen das, das ist klar. Vor allem diej. nicht, die unter "Verkehr" immer noch nur Autoverkehr verstehen.

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