rbb|24-Datenanalyse | Fünf Jahre "Wir schaffen das" - Wie gut bringt Berlin seine Geflüchteten unter?

Ein Richtkranz hängt vor der Fassade der modularen Unterkunft für Geflüchtete an der Osteweg in Lichterfelde zu sehen. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: rbb|24 | 27.08.2020 | Material: Tobias Goltz | Bild: dpa/Paul Zinken

In der Flüchtlingskrise wurden Berliner Behörden zum Symbol der Überforderung. Fünf Jahre später nimmt die Stadt so viele Flüchtlinge auf wie kein anderes ostdeutsches Bundesland. Aber deren Unterbringung wird kritisiert. Von Haluka Maier-Borst

Nicht enden wollende Schlangen von Menschen, tags- wie nachtsüber. Verzweiflung, Rangeleien, Behördenchaos. Menschen, die wochenlang warten, um irgendeine Form von Hilfe zu bekommen. Die Situation vor dem Lageso, dem Landesamt für Gesundheit und Soziales, wurde 2015 ein Sinnbild für die Überforderung mit der Vielzahl an Geflüchteten – für Berlin und für Deutschland.

Berlin hatte schon vor 2015 eine relativ hohe Anzahl Schutzsuchender pro Kopf. 2014 waren es pro 1.000 Einwohner 13 Schutzsuchende. Ende 2016 lag diese Zahl dann bei 23. Verglichen mit anderen Bundesländern war der Anstieg zwar gering. Im umgebenden Brandenburg verdreifachte sich zum Beispiel das Verhältnis, von sehr niedrigen fünf Schutzsuchenden pro 1.000 Einwohnern auf 15. Aber das Mehr an Schutzsuchenden war zu viel für Berlins Behörden.

Welcher Bundesländer wie viele Schutzsuchende pro Einwohner hatten und haben

Fünf Jahre später hat sich die Lage verändert, zwei neue Behörden kümmern sich unter anderem um Geflüchtete. Inzwischen ist nicht mehr das Lageso zuständig für deren Versorgung, sondern das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Und seit diesem Jahr wurde aus dem Ausländeramt das Landesamt für Einwanderung (LEA), das sich um Zuwanderung im Generellen aber eben auch um Schutzsuchende in Berlin kümmert, sobald das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über Anträge entschieden hat. Zelte und verzweifelte Schlangen bestimmen nicht mehr das Bild. Auch sonst scheint die Stadt die Situation deutlich besser aufgestellt zu sein als Ende 2016.

Unterkunft für Geflüchtete in Berlin (Quelle: rbb)
| Bild: rbb

Die Zahl der Geflüchteten in Berlin wächst – doch die Lage entspannt sich

Ein Besuch in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Marzahn-Hellersdorf. Im Vergleich zu den Plattenbauten in der Umgebung sind die Betongebäude der Unterkunft gut in Schuss. Die Küchen sind neu, die Duschen bestens gepflegt. Im ersten Stock eines der Gebäude steht der Afghane Abdol Jamil Sedighi mit Kind im Arm und lobt die Betreiber der Unterkunft: Er bekomme hier Hilfe, man kümmere sich gut um ihn. Und das, obwohl die Lage nicht einfach sei.

Nach wie vor wächst die Zahl der Schutzsuchenden in Berlin. Das ist nach Definition des Statistischen Bundesamtes nicht nur die Zahl derer, die einen Asylantrag stellen, sondern auch jene, die Asyl zugesprochen bekommen haben oder denen es verwehrt wurde. Die Zahl entspricht damit mehr oder weniger dem, was gemeinhin unter Flüchtlingen oder Geflüchteten verstanden wird. Es zeigt sich dabei eine Besonderheit der Hauptstadt: Die zweitgrößte Gruppe sind diejenigen mit "ungeklärter Herkunft". Eine Sammelkategorie, in der sich laut BAMF vor allem "kurdische bzw. palästinensische Volkszugehörige, die aus Syrien stammen" finden. Und: Berlin hat mit Abstand die meisten Schutzsuchenden pro Kopf in ganz Ostdeutschland.

Trotzdem hat sich die Lage in Berlin entspannt. Der Anteil derjenigen mit offenem Schutzstatus ist deutlich niedriger als 2015 und 2016. Die Zahl der Geflüchteten in Notunterkünften und Aufnahmeeinrichtungen ist kontinuierlich gesunken. Und auch Experten attestieren dem Senat, dass er aus der Vergangenheit gelernt hat. "Würde heute nochmal so etwas wie 2015 und 2016 passieren, wäre die Stadt definitiv besser vorbereitet", sagt Anna Steigemann, die an der TU Berlin zum Thema Migration und Städtebau forscht.

Und doch gibt es auch Kritik an der derzeitigen Politik des Senats, wenn es um die Unterbringung der Flüchtlinge geht. Es geht um eben jene Gemeinschaftsunterkünfte wie in Marzahn, in denen eine steigende Anzahl von ihnen untergebracht wird, sofern sie nicht selbst eine Wohnung finden.

Die neueren Gemeinschaftsunterkünfte, die sogenannten Modularen Unterkünfte (MUFs), sollen die Tempohomes ablösen, wie sie beispielsweise auf dem Tempelhofer Feld stehen. In den MUFs in Marzahn wohnen die Geflüchteten in eigenen Wohneinheiten. Sie teilen sich teils mit 16 Personen zwei Bäder und zwei Küchen. Der Flüchtlingsrat Berlin kritisiert, dass dies in gewissen Punkten ein Rückschritt gegenüber den Tempohomes sei, wo sich lediglich bis zu vier Personen Wohnraum teilten. Es gebe darum noch weniger Privatsphäre und Hygiene. Das sei nicht zuletzt im Hinblick auf die Corona-Pandemie kritisch, so der Sprecher des Flüchtlingsrates, Georg Classen.

Beim LAF sieht man das zum Teil anders. Die Unterbringung in den neueren Gemeinschaftsunterkünften sei auf einem guten Standard. Die Gebäude seien eben keine Container, sondern richtige Gebäude, die mindestens 80 Jahre halten sollen. Und dass die Flüchtlinge dort an einem Ort zusammen untergebracht seien, sei nicht nur ein Problem. "Gemeinschaftsunterkünfte im Gegensatz zu Einzelwohnungen haben durchaus den Vorteil einer klaren Struktur, durch die sich die Leute Hilfe holen können – zum Beispiel bei Post von Behörden", sagt Sascha Langenbach, Pressesprecher des LAF. Auf die Corona-Krise habe man zudem reagiert und würde betroffene Familien im Fall der Fälle in eine Quarantäne-Unterkunft bringen und betreuen.

Doch die Kritik von Classen vom Flüchtlingsrat und Integrationswissenschaftlerin Steigemann geht einen Schritt weiter: Die MUFs seien eine Art "dauerhafte Temporärlösung". Und sie würden damit im Widerspruch zu dem stehen, was im Koalitionsvertrags der aktuellen Regierung steht. Dort ist nämlich die Rede davon, dass man "geflüchtete Menschen zügig in Wohnungen unterbringen" will und nur "hilfsweise in geeigneten Erstaufnahme- und Gemeinschaftsunterkünften".

Abdol Jamil Sedighis Situation ist ein Beispiel dafür, dass der Begriff "zügig" relativ ist. Man merkt dem Afghanen an, dass er nicht undankbar klingen will. Alles sei gut, wirklich, beteuert er, während seine Kinder um ihn herumtollen und er seine Frau verlegen anguckt. Zu viert lebt die Familie in zwei kleinen Zimmern, in die nicht viel mehr als zwei Betten und ein paar Schränke passen. Erst wenn man ihn mehrmals darauf anspricht, räumt Sedighi ein, dass natürlich eine eigene Wohnung besser wäre. Aber: "Wir suchen seit Jahren, hoffen darauf. Aber wir bekommen nichts. Ich schaue, wo ich kann im Internet, aber bisher hatten wir kein Glück", sagt er. Inzwischen leben in Berlin 19.000 Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften.

Viele Regeln, kein Mietvertrag

Forscherin Steigemann versucht mit einem Beispiel zu erklären, wieso Gemeinschaftsunterkünfte wie MUFs als Dauerlösungen den Flüchtlingen das Ankommen erschweren. Die Wohnungen würden möbliert an die Flüchtlinge übergeben, an der Einrichtung dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner wenig verändern. Und dann, so banal es klinge, führe auch mitunter ein Teppich zu Problemen. "Im arabischen Kulturraum ist der Teppich zentral, da sitzt man drauf, da isst man drauf. Und wenn ich jetzt aus Brandschutzgründen den Leuten verbiete, ihren Teppich zu nutzen, wie sie es wollen, dann ist das so, als würde man Deutschen verbieten ihren eigenen Esstisch zu haben", sagt Steigemann.

Die MUFs unterscheiden sich deutlich von Sozialwohnungen, sagt auch Classen vom Flüchtlingsrat. "Das fängt damit an, dass MUFs von Security überwacht werden. Die Bewohner können nicht einfach Besuch bei sich haben. Und es endet damit, dass sie keine Mieter sind und keinen Mietvertrag haben, also auch im Extremfall innerhalb von drei Tagen von einer Unterkunft in die andere verlegt werden können", sagt Classen.

Weniger Massenunterkünfte, mehr Autonomie?

Nur wenige Kilometer entfernt von Berlin, fährt man eine andere Strategie. In Potsdam will man auf absehbare Zeit keine Flüchtlinge mehr in herkömmlichen Gemeinschaftsunterkünften unterbringen. Selbst Geflüchtete mit noch offenem Schutzstatus sollen nach Möglichkeit eine eigene Wohnung oder wohnungsähnliche Unterkunft erhalten. "Das ist natürlich nicht einfach, weil in Potsdam wie in Berlin der Wohnungsmarkt angespannt ist. Aber wir glauben, dass sich das bezahlt macht", sagt die Potsdamer Sozialbeigeordnete Brigitte Meier (SPD).

Man merke, wie sich die Geflüchteten schneller integrieren, wenn man sie dezentral unterbringe. "Speziell für Kinder ist es wichtig, dass die Familie eine eigene Wohnung und ihren eigenen privaten Rahmen haben. Das fängt bei einer ruhigen Umgebung für die Hausaufgaben an und endet beim eigenen Kinderzimmer", sagt Meier. Und nicht zuletzt habe man durch Corona auch gemerkt, wie schwierig es sei einen Ausbruch einer Krankheit in einer Gemeinschaftsunterkunft unter Kontrolle zu bringen. Deshalb versuche Potsdam eine andere Verteilung hinzukriegen.

Dazu ist geplant, sowohl bei der städtischen Wohnungsgesellschaft als auch bei privaten Anbietern Wohnungsverbünde anzumieten, bestehende Gemeinschaftsunterkünfte umzubauen und Umverlegungen vorzunehmen. Ziel sei es, Alleinstehende in Einzelzimmern, und Familien in wohnungsähnlichen Unterkünften mit eigenem Badezimmer und Küche unterzubringen. Aber ist so ein Plan realistisch für Berlin?

Wie mehr Wohnungen sich organisieren ließen

Meier sagt, dass es Potsdam natürlich helfe, dass man im Gegensatz zu Berlin kaum städtische Wohnungen verkauft hat. "Über den städtischen Bestand und Genossenschaften haben wir Zugriff auf rund 40 Prozent aller Potsdamer Wohnungen", sagt sie. Aber auch bei Neubauten sei es möglich, kompakt, preiswert und trotzdem so zu bauen, dass Wohnungen sich für Familien eignen.

Classen vom Flüchtlingsrat Berlin sagt, dass natürlich der Verkauf von landeseigenen Wohnungen in Berlin rund um die Jahrtausendwende ein Problem sei. Die Zeit könne man nicht zurückdrehen und Sozialwohnungen nicht eben mal aus dem Boden stampfen. Doch seiner Ansicht nach werde nicht mal wirklich versucht, mit Wohnberechtigungsscheinen oder mit vorhandenem Wohnungsbestand mehr Flüchtlinge in reguläre Wohnungen zu bekommen. Kurzfristig würde es aber auch schon helfen, wenn man in den MUFs das Regelwerk ausdünne und ein normales Mieterverhältnis installiere. Denn Flüchtlinge mit Einkommen würden ja auch Miete zahlen.

Am Ende bleibt fünf Jahre nach dem Satz "Wir schaffen das" eine gemischte Bilanz für Berlin. Lageso-Chaos und Unterbringung in Turnhallen gehören der Vergangenheit an, bald wohl auch die Tempohomes aus Containern. Aber ein normales Wohnen in eigenen vier Wänden, Leben und Ankommen, das ist immer noch für einen guten Teil der Flüchtlinge kein Alltag – sondern Wunsch.

25 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 25.

    "mannigfaltige Fluchtgründe " sind nach deutschem Recht nicht ausreichend für eine Asylgewährung. Der Antragsteller muss im Herkunftsland politisch verfolgt werden.

  2. 24.

    Leider hat Sie meine Antwort (wieder einmal)nicht erreicht. Putzig wie Sie jedes mal abgehen. Man könnte noch viele andere Beispiele nennen, aber selbst die würden Sie ignorieren. Außer wüsten Beleidugungen ist von euch Realitätsverweigerern nix zu erwarten. Danke wie üblich an die Redaktion dass Forist Uwe hier schalten und walten (beleidigen)kann wie er will! Offensichtlich muss man sich langsam doch woanders hinwenden.

  3. 23.

    Warum konnte man auf diesen saudummen Vergleich förmlich warten? Was besseres fällt euch nicht ein?

    Soldaten haben sich das freiwillig ausgesucht, werden dafür entlohnt und sind danach wieder zu Hause.

  4. 22.

    Die "Motivation" von Rechtsextremisten zu diesem Thema ist hingegen nicht schwer zu errraten, Hörrr goldfasan aka herman aka globke, aka hermandercherusker aka SirHenry!

    Rechtsextremisten inmteressieren sich auch nicht wirklich für die mannigfaltigen Fluchtgründe und belassen es lieber bei durchschaubaren Anspielungen.

  5. 21.

    Haben sich unsere Soldaten bisher auch schon beschwert?

  6. 20.

    Zur Bewertung des Sachvehaltes wäre es hilfreich zu wissen, wovon die "Geflüchteten" geflüchtet sind. Aus dieser Motivation leiten sich ihre Anspruchsberechtigungen hierzulande ab.

  7. 19.

    Deshalb werden weiter Mufs gebaut und freiwerdende Wohnungen der Landeseigenen Wohnbauunternehmen an Geflüchtete vergeben.
    In meinem Neubau Quartier beträgt die Quote 90% zu 10%. In anderen Bundesländern stehen Neubau Mufs seit Jahren leer. Ergo sollte man die Kapazitäten und den Zuzug in den einzelnen BL besser koordinieren.
    Schulen werden nicht gebaut, aber Mufs wer soll das Verstehen.


  8. 17.

    An Rita: Da irren Sie sich gewaltig. Der Steuerzahler finanziert eine Miete von ca. 20-25€/QM für die Unterbringung von Geflücheten in MUFs. Viel günstiger und intergrativer wäre eine Unterbringung in eignem Wohnraum. Gerade in Berlin, wo ja der Mietendeckel herrscht. Die MUFs sind doch eine Gelddruckmaschine für die Gesellschafter und Betreiber auf Kosten der Steuerzahler und werden mit aller gewalt gegen die umligenden Anwohner durchgedrückt.

  9. 16.

    Also die Anspruchshaltung einiger Flüchtlinge ist schon enorm hoch. Man sollte mal in andere EU Länder schauen, dort bleibt man mindestens 5 Jahre in der Sammelunterkunft bei weit schlechteren Standard. Ein Großteil der Sammelunterkünfte sind gut organisiert und ausgestattet. Man sollte froh sein ein Dach übern Kopf zu haben, nebenbei spart es dem Steuerzahler viel Geld, wenn die Unterkunft in der Sammelunterkunft lange gewährleistet ist,

  10. 15.

    Lieber Uwe.

    können Sie mir bitte erläutern, wo Sie aus dem Beitrag von Reimann "rechtsextremen Stuß" herauslesen!?
    Der Sohn von Freunden von uns sucht auch seit Monaten eine Wohnung und findet keine...Er ist Deutscher und heißt Teomann und die Eltern haben türkische Vorfahren...Sie müssen ja nicht mit allem einverstanden sein, aber Sie unterstellen einfach Leuten Dinge die Sie so nicht geschrieben haben..."AFD wählen" Deutschland den Deutschen"...

  11. 14.

    Wie ist derzeit die Situation, ein WG Zimmer zu bekommen? Was kostet derzeit der Quadratmeter für Studenten? Unser Kind muss jetzt die Krankenkasse selbst zahlen, Miete, Strom, Internet, Essen und Fahrten nach Hause. Corona hat die Kasse zusätzlich leer gemacht. Fünf Leute, kleines Klo, kleine Küche. Diese Lebensverhältnisse über mehrere Jahre kann sich der Rat gerne anschauen und wenn die fünf Leute dann nach dem Studium eine Wohnung benötigen, dann wird nichts anderes übrig bleiben als nochmals bei den Eltern ein Quartier zu bekommen. Ob wir im Alter noch unsere Wohnung halten können, ich bin gespannt.

  12. 13.

    Manche Leute merken schon nicht mehr wenn sie rechtsextremen Stuß von sich geben. "Deshalb sind auch viele sehr unzufrieden." Ja genau und wählen die rechtsextreme AfD.

    "Junge Deutsche Menschen müssen bei den Eltern wohnen bleiben oder sich auch eine Wohnung teilen, das sollte man nicht vergessen."

    Man soll es nicht glauben aber die allermeisten Pärchen wollen das sogar so. Ansonsten klingt ihr Stuß schon gewaltig nach "Deutschland den Deutschen", also genau was sie uns mitteilen wollen, nicht wahr?

  13. 12.

    Angespannt? Das ist wohl gelinde gesagt untertrieben.
    Junge Deutsche Menschen müssen bei den Eltern wohnen bleiben oder sich auch eine Wohnung teilen, das sollte man nicht vergessen.
    Deshalb sind auch viele sehr unzufrieden.

  14. 11.

    Ostdeutsch ist selbsverständlich nicht geografisch zu sehen. Eher gesellschaftlich und politisch. Berlin als ostdeutsches Bundesland zu bezeichnen ist ein Tabubruch und wird dem ehemaligen Sonderstatus der Stadt nicht gerecht.

    Noch nie hat (meines Wissens) jemand in den Medien, Berlin als Ostdeusches Bundesland bezeichnet.

  15. 10.

    ... wie wäre es mit den vielen leeren Wohnungen auf www.degewo.de, howoge usw. Leider befinden die sich in so unbeliebten Wohnlagen wie Marzahn-Hellersdorf und Hohenschönhausen und sind größtenteils runtergewirtschaftet und renovierungsbedürftig. Die sind wohl nicht gut genug, aber für Berliner ausreichend? Um Mißverständnissen vorzubeugen, ich meine nicht die angebotenen Neuabuwohnungen.

  16. 9.

    Warum müssen Leute wie sie immer zwei Randgruppen der Gesellschaft gegeneinander ausspielen?

    Solche wie sie haben ihr Herz für Obdachlose erst entdecket als sie festgestellt haben dass man damit gegen Flüchtende hetzen kann,

  17. 8.

    Gemäß hier Himmelsrichtung liegt Berlin in Ostdeutschland also ist es auch ein ostdeutsches Bundesland. Schämen Sie sich dafür oder was ?

  18. 7.

    Und wie viel kostet uns monatlich die Unterbringung von 19.000 Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften?

  19. 6.

    Woran machen sie den ostdeutsch fest, wenn nicht an der geografischen Lage 85 km vor der polnischen Grenze?

Nächster Artikel

Das könnte Sie auch interessieren