Stadt Nauen in Brandenburg (Quelle: rbb/Oliver Soos)
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Video: rbb|24 | 05.08.2020 | Stefan Oberwalleney, mit Archivmaterial | Bild: rbb/Oliver Soos

Fünf Jahre nach Brandanschlag in Nauen - Als wäre nichts passiert

Vor fünf Jahren brannte in Nauen eine Turnhalle, die eigentlich eine Flüchtlingsunterkunft werden sollte. Es war der Höhepunkt einer Serie von fremdenfeindlichen Anschlägen. Fünf Jahre später spricht man darüber in Nauen nicht mehr so gern. Von Oliver Soos

Nauen ist mit seiner schick restaurierten Altstadt, den vielen Fachwerkhäusern und dem schönen Kirchvorplatz ein richtiges Vorzeigestädtchen kurz hinter dem Berliner Speckgürtel. Vor fünf Jahren brachte es der 18.000-Einwohner-Ort in ganz Deutschland zu einiger Bekanntheit: Damals brannte in Nauen eine Turnhalle, die eigentlich eine Flüchtlingsunterkunft hätte werden sollen.

Fragt man die Nauener heute danach, antworten die meisten distanziert. "Über den Turnhallenbrand redet man gar nicht mehr, das ist abgehakt", sagt ein Passant auf der Straße. Ein Verkäufer in einem Geschäft rollt mit den Augen: "Wir waren schon genug in den Medien. Die Stadt muss endlich zur Ruhe kommen." Ein Rentner macht eine vielsagende Andeutung: "Wer traut sich denn heute überhaupt noch etwas zu sagen?"

Ex-Bürgermeister Fleischmann in der neuen Turnhalle (Quelle: rbb/Oliver Soos)
Detlef Fleischmann, ehemaliger Bürgermeister von Nauen | Bild: rbb/Oliver Soos

Schauten die Nauener weg?

Nauen musste sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, dass damals weggeschaut wurde und dass es zum Teil auch eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung gegeben habe. Eine, die diesen Vorwurf erhebt, ist die Linken-Landtagsabgeordnete Andrea Johlige. Nauen gehört zu ihrem Wahlkreis Havelland I, in Nauen hatte Johlige damals ihr Bürgerbüro. "Es gab 2015 diverse Anschläge auf unser Büro, mit Farbbeuteln und mit Bruteiern, in denen schon Küken drin waren. Die Türen wurden verklebt, zweimal wurden die Scheiben eingeschlagen. Außerdem wurden die Autos eines Polen und eines Linken-Kommunalpolitikerpaares angezündet und beim Auto eines Vereins, der sich für Flüchtlinge engagiert, wurden die Reifen zerstochen", erzählt Johlige.

Die Stimmung in der Stadt habe dazu beigetragen, dass sich die Neonazis zu ihren Taten ermutigt fühlten, sagt die Landtagsabgeordnete: "Die fühlten sich wie die Vollstrecker des Volkswillens, nach dem Motto: Hier sind eh alle irgendwie gegen Ausländer und finden es schlimm, dass die Flüchtlinge kommen. Also tun wir etwas." Laura Schenderlein vom Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Potsdam hat in Nauen damals viel Gleichgültigkeit wahrgenommen: "Die meisten wirkten so, als ob es sie nichts anginge." Und die wenigen engagierten Nauener seien durch die Anschlagsserie eingeschüchtert worden, meint Schenderlein.

Die Anschlagserie hatte ihren Vorlauf im Februar 2015. Damals lief eine Stadtverordnetenversammlung in Nauen aus dem Ruder, in der es um den Standort einer Flüchtlingsunterkunft ging. Der damalige SPD-Bürgermeister Detlef Fleischmann erinnert sich an aufgeheizte Stimmung in dem mit 200 Menschen voll besetzten Saal: "Befürworter des Flüchtlingsheims konnten nicht ausreden, sie wurden angeschrien und ausgebuht."

Vor dem Saal stand der NPD-Stadtverordnete Maik Schneider mit rund 50 aufgebrachten Personen. Sie brüllten "Nauen will kein Asylantenheim" und "Wir sind das Volk", und sie traten und hämmerten mit den Fäusten gegen die Glaswand des Saals. "Ich dachte, wenn da jetzt die Scheiben zerbersten, dann gibt’s Verletzte, wenn nicht Schlimmeres", erzählt Fleischmann.

Von der mentalen Beanspruchung und vom Stress her war 2015/16 die deutlichste Herausforderung, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Detlef Fleischmann, ehem. Bürgermeister von Nauen

Neonazis bedrohten den Bürgermeister

Ihren Höhepunkt fanden die Anschläge im Sommer mit dem Angriff auf die Turnhalle des Oberstufenzentrums. Die Halle brannte, bevor die Flüchtlinge ankamen. Die Täter hatten Gas ins Gebäude geleitet. Der ehemalige Bürgermeister erinnert sich noch genau an die frühen Morgenstunden des 25. August 2015: "Der Stadtbrandmeister hat mich um 03:04 Uhr angerufen. Ich glaube, 48 Stunden habe ich dann nur noch funktioniert. So einen Medienauflauf habe ich noch nicht erlebt. Alles, was man sich in dieser Welt vorstellen kann, war hier", erzählt Fleischmann.

Die Medien berichteten vom engagierten Bürgermeister, der dagegenhält. Der SPD-Politiker wurde auch selbst von den Neonazis bedroht. Anfang 2016 erlitt er zwei Herzinfarkte. Anfang 2018 gab er sein Bürgermeisteramt auf, nach 16 Jahren. "Von der mentalen Beanspruchung und vom Stress her war 2015/16 die deutlichste Herausforderung, um es mal vorsichtig auszudrücken", sagt Fleischmann.

Urteil gegen Turnhallenbrandstifter hatte Signalwirkung

Der NPD-Aktivist Maik Schneider wurde nach dem Turnhallenbrand durch Spuren überführt. Er gestand die Brandstiftung und zeigte keine Reue. Der Prozess wurde zur Bühne für die Rechtsextremisten. Zeugen aus der Szene, die aussagen wollten, wurden bedroht. Am Ende gab es harte Urteile. Schneider wurde zu insgesamt neun Jahren Haft verurteilt, ein Mittäter bekam sechseinhalb Jahre, drei weitere Männer Bewährungsstrafen.

Seit diesen Ermittlungserfolgen ist Nauen nicht mehr durch rechte Gewalttaten aufgefallen, meint Laura Schenderlein vom Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Potsdam. Das Urteil habe eine Signalwirkung gehabt, sagt sie: "Selbst Leute, die etwas gegen die Flüchtlingsunterbringung hatten, begriffen, dass der Turnhallenbrand zu heftig war." Außerdem sei mit Maik Schneider die Leitfigur der Nauener Neonaziszene aus dem Verkehr gezogen worden. Laura Schenderlein beschreibt ihn als einen charismatischen Anführer und Macher. Schneider war von Beruf Erzieher. Er war in der NPD und in der gewaltorientierten rechtsextremen Vereinigung "Freikorps Havelland" gut vernetzt.

"Nauen war in den 90ern als Nazihochburg bekannt"

In Nauen konnte Schneider etwa ein Dutzend Männer, zwischen Mitte 20 und Anfang 30, rekrutieren. "Der Prozess war bemerkenswert, weil man da als Beobachterin viel über die Stimmung in der Stadt gelernt hat", erzählt Schenderlein. So seien die Taten vor allem in einer Facebookgruppe und bei Kneipenabenden im "Karpfen" geplant worden. Die Mitglieder stammten zum Teil aus dem Drogenmilieu, zum Teil wurden sie auf den damals regelmäßig stattfindenden "Nein zum Heim"-Demonstrationen angesprochen.

Entscheidend sei in diesem Zusammenhang auch eine Kontinuität, die sich aus der Neonazikultur der 90er Jahre ergebe, so die Linken-Politikerin Andrea Johlige. "Nauen war in den 90er Jahren bekannt als Nazihochburg, und die Nazischläger der 90er wohnen immer noch in Nauen, sie haben halt jetzt eine bürgerliche Existenz. Es gibt nur eine schwache Zivilgesellschaft und wenig Kultur und damit auch wenige Möglichkeiten für Jugendliche, sich dem Rechtsextremismus komplett zu entziehen", erklärt Johlige.

Die Fremdenfeindlichkeit ist nicht verschwunden

Beim Gang durch die Altstadt fällt ziemlich schnell auf, dass es in Nauen Fremdenfeindlichkeit gibt. Einige Passanten reden abfällig über die Flüchtlinge in der Stadt. "Es ist wirklich schlimm geworden. Wie sie einen immer angucken, wenn sie an einem vorbeilaufen, diese Blicke", sagt eine junge Frau mit einem Kleinkind. Sie traue sich abends nicht mehr mit ihrem Sohn nach draußen. Ein Rentner behauptet: "Das sind keine Flüchtlinge, das sind Arbeitssuchende, die hier besser leben wollen als zu Hause". Der Rentner findet, dass die Strafe für den Neonazibrandstifter Schneider zu hart gewesen sei. "Eine Turnhalle anstecken, das macht man nicht, aber wenn ein Flüchtling eine Oma vergewaltigt oder ermordet, dann wird er freigelassen", sagt der Rentner.

Andere Passanten äußern sich weniger feindselig. Eine Frau sagt, sie habe nichts gegen die Flüchtlinge, aber integriert seien sie nicht: "Sie laufen nur in Gruppen durch die Stadt, das hat nichts mit Integration zu tun." Ein Mann erzählt, er habe schon mal Flüchtlinge am Bahnhof angesprochen und eine nette Unterhaltung mit ihnen gehabt. Eine Rentnerin gibt zu, dass sie am Anfang große Angst hatte. Die habe sich mittlerweile aber gelegt.

37 Helfer unterstützen Flüchtlinge in Nauen

Vier junge Männer aus Pakistan und Afghanistan, die durch die Altstadt laufen, sind auch bereit für ein Interview und bleiben freundlich lächelnd stehen. Sie erzählen, dass sie seit fast zwei Jahren in Nauen wohnen und sich wohlfühlen. "Ich würde sagen die Hälfte der Menschen ist freundlich, die andere Hälfte nicht, aber das gibt es in jeder Stadt", sagt ein Pakistani. Ein Afghane erzählt, er habe einige Nauener kennengelernt, auch Familien.

Es gibt engagierte Nauener wie Volker Müller vom "Humanistischen Freidenkerbund Havelland", einem Verein für Jugend- und Sozialarbeit. Als Müller 2015 die Willkommensinitiative für Flüchtlinge gründete, engagierten sich gut 150 Personen. Mittlerweile ist die Gruppe auf einen harten Kern zusammengeschrumpft. "Wir haben im Moment 37 aktive Helfer, die durch Patenschaften, Sprachkurse, Hausaufgabenhilfe oder Kinderbetreuung unterstützen. Sie machen das ganz still und ohne Medienaufmerksamkeit."

Die meisten Flüchtlinge sind nicht mehr in Nauen

Wie viele Flüchtlinge seit 2015 in Nauen aufgenommen wurden und was aus ihnen geworden ist - dazu gibt es keine genaue Statistik. Volker Müller schätzt, dass knapp 100 Flüchtlinge in Nauen Wohnungen gefunden haben, meist als Familie oder in Zweier-WGs. Einige dieser Menschen arbeiten - vor allem in kleineren Handwerksbetrieben.

Doch die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge ist gar nicht mehr in Nauen – viele wurden abgeschoben, andere zogen zu Familienmitgliedern in andere Bundesländer oder in andere Städte des Landkreises, wie Rathenow oder Premnitz. Denn dort gibt es mehr freie Wohnungen als in Nauen.

In der Nacht zum 25. August jährt sich der Anschlag von Nauen zum fünften Mal.
Dieser Beitrag wurde erstmals am 5. August im Rahmen der rbb|24-Serie "Fünf Jahre Wir schaffen das" veröffentlicht.

Sendung: Inforadio, 05.08.2020, 09:25 Uhr

Beitrag von Oliver Soos

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53 Kommentare

  1. 52.

    Danke für Ihren Beitrag, da er genau das offenbart (wenn sicher auch unabsichtlich)was eben in Nauen und vielen andern Regionen im Osten fehlt. Eine breite Ablehnung der Straftaten und vorgehen gegen solche widerliche Gerüchte-verbreiter wie in Mahlow.

  2. 51.

    Dass die Internetseite von Mahlow gemeint war ist doch klar. Da steht eben nichts. Dass dem Opfer die Schuld gegeben wird ist ihnen auch kein Wort wert. Aber ihrer Meinung nach sind Skinheads / Neonazis ein Erfindung der DDR.
    Rechte gab es in Ost und West, seit beginn beider Staaten. Wobei der Westen einen erblichen Einfluss auf die Entwicklung im Osten hatte. So waren beim Überfall an der Zionskirche damals etliche aus dem Westen als Täter. Was leider heute zu gern vergessen wird zu erwähnen. Da dies nicht Youtube wo jeder Hirni irgendwas dazugibt wie Sie sagen, wird eine Antwort von Ihnen sehr aufschlussreich werden. Ich gebe zu das ich Youtube nicht beurteilen kann. Sie kennen sich da aber offenbar sehr gut aus. Zugute werde ich ihnen halten, dass Sie vor der Wende scheinbar im Osten lebten und dort von Informationen über die rechten und antisemitischen Straftaten im Westen sich nicht informieren konnten.

  3. 50.

    Die DDR pflegte ihre eigenen Neonazis zu haben. Nur durfte nicht sein, was nicht sein durfte und deswegen guckte sogar Horch & Guck weg.

    https://www.deutschlandfunk.de/die-ddr-und-ihre-neonazis-real-existierender.862.de.html?dram:article_id=460746

    "Ehemalige NSDAP-Mitglieder traten auch in andere in der DDR zugelassene Organisationen ein, darunter die zur „Nationalen Front“ zählende Blockpartei National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD). [...] Olaf Kappelts Braunbuch DDR – Nazis in der DDR von 2009 listete 1000 vormalige NSDAP-Mitglieder namentlich auf, die der DDR dienten."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus_in_der_DDR

  4. 49.

    Nein, weil ihr die Verbrechen nicht aufklärt und mit Nazis symphatisiert. Und nein, ich meine nicht die Arbeit der Gerichte.

    Warum sind in Nauen die Nazis so stark?

    "Nauen musste sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, dass damals weggeschaut wurde und dass es zum Teil auch eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung gegeben habe."

  5. 48.

    Sie erwähnen Solingen. Ich sage noch Mölln--- und stimme Ihnen im übrigen zu.
    Was wird konkret getan? Wie aufgeklärt, wie vorgebeugt?
    Sehr guter Kommentar auch von "Besorgter." Gerade die Userin Alisa ("Es gibt nicht mal einen Wikipedia-Eintrag zu Mahlow", "Die DDR-Neonazis haben ihre Ansichten aus dem Westen übernommen, das ist Tatsache")) scheint mir so jemand zu sein, der die Zeit der deutschen Teilung nicht miterlebt hat und wahrscheinlich von Noel Martin auch das erste Mal nicht aus der damaligen Tagespresse, sondern der von ihr angesprochenen Youtube-Doku gehört hat... Mitreden wollen ist das eine. Das ist hier aber nicht Youtube mit seiner Kommentarspalte, wo jeder Hirni irgendwas dazugibt, hier wird eine erwachsene Diskussion geführt und die Argumente sollten Substanz haben!

  6. 47.

    Was für ein Quatsch, an könnte ja mal den Namen des Opfers eingeben, und siehe da, da haben Sie Ihren Wikipedia-Eintrag.
    Aber ganz ehrlich, dass "kein EIntrag bei Wikipedia" heutzutage Maßstab ist, für wie (un)wichtig Dinge oder Personen genommen werden, ist erschreckend. Denn dass bei Wikipedia jeder etwas reinschreiben kann, ist Ihnen hoffentlich klar.
    Das ist keine Quelle, die ich zu irgendwas als belastbar heranziehen würde.

  7. 46.

    "Schreckliche Menschen haben vor 5 Jahren etwas schreckliches getan, ist das jetzt eine Jubiläimsausgrabung vom rbb. "

    Falsch. Lesen hilft. "Als wäre nichts passiert" Fett als Überschrift. Extra für Leute wie sie, die mit "schrecklichen Menschen" sympathisieren.

    "Das sehr hübsche Städtchen" bräuchte nur seine jüngere Geschichte aufarbeiten und etwas gegen die noch immer starken Nazis in der Gegend tun.

  8. 45.

    So jemand,der solch eine Straftat begangen hat und so viel Hass im Herzen trägt wurde tatsächlich auf Kinder los gelassen?!Damit der da den Hass weiter trägt?!schlimm...mein kind wäre dort definitiv nicht lange gewesen...

  9. 44.

    Warum werde wir Neuner laufend stigmatisiert? Bloß weil wir nicht permanent im Büßerhemd herumlaufen?
    Uns verantwortlich zeigen für eine kleine Minderheit und nicht permanent mit l?selbstgebemalten Schildchen demonstrieren?
    Es gab Prozesse, bei denen die Schuldigen schuldig gesprochen wurden.

  10. 43.

    "viele wurden abgeschoben". Nach den aktuellen Zahlen wurden wenig abgeschoben. Die offiziellen 270000, die nicht abgeschoben werden, sprechen eine andere Sprache. Dabei ist das nur die offizielle Zahl. Würde mich nicht wundern, wenn es eine Million tatsächlich sind.

  11. 41.

    Na klar. Kritisch sein, heißt für sie afd wählen? Oder was? Rumpöbeln? Sie kritisieren Ostklisches, zurecht, benutzen dafür aber Westklisches....

  12. 40.

    Die Meinung in einigen Kommentaren ist für mich einfach erschreckend. Bei einigen Schreibern, die sich über die DDR äußern habe ich das Gefühl, dass sie bei den drei Buchstaben im Lexikon nachschauen müssen um zu verstehen was das mal war. Die meisten haben in diesem Staat nie gelebt, haben keinerlei Kenntnisse oder Erfahrungen machen aber dicke Backen.

  13. 39.

    Die ersten Ausländer feindlichen Ausschreitungen fanden Mitte der 70er in der DDR statt, nicht im Westen. Bitte informieren Sie sich vorher, bevor sie hierzu einen solchen Unsinn schreiben.

  14. 38.

    ...und diese 1989 gewaltfrei gestürzt hat!
    Im Gegensatz zu den Westdeutschen, die einfach Glück hatten, im richtigen - von den Westalliierten besetzten - Teil Deutschlands zu leben und denen Freiheit und Demokratie "geschenkt" wurden!
    Wer in einer Diktatur gelebt hat und seit 30 Jahren glücklicherweise in einer Demokratie, hat die Möglichkeit!, aktuelle Missstände differenziert zu bewerten...(auch wenn dies natürlich nicht alle tun!).
    Ihnen geht - zumindest in dieser Problematik - diese Fähigkeit scheinbar völlig ab!

  15. 37.

    "eine kleine Gruppe eine spektakuläre Straftat begangen hat?"

    Reden sie hier gerade eine Aktion ihrer Kamerrreraden klein? Tse, tse... nicht dass sie Ärger mit ihren Kamerrraden bekommen. Ein shitstorm in ihrer whattsapp Gruppe wäre noch das kleinere Übel.

    Aber wie man aus der Geschichte weiß, schrecken solche Leute auch nicht vor Fememord zurück.

    Muß ich mir Sorgen machen?

  16. 36.

    Tja, was erwartet man denn auch von einem Teil der Bevölkerung Deutschlands, die von 1933 bis 1989 in Diktaturen gelebt hat?

  17. 35.

    So sind sie halt die Edeldeutschen vom Völk.

  18. 34.

    Es ist eben eine Tatsache, dass die Neonazis ihre Ansichten vom Westen übernommen haben. Aber sie meinen ja auch die Sache in Rostock sei reine Sache von Neonazis aus MeckPom gewesen.

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