Polizisten setzen bei Protesten gegen die Räumung der Kneipe "Syndikat" in Berlin-Neukölln Pfefferspray ein. (Bild: TeleNewsNetwork)
Video: rbb|24 | 07.08.2020 | Material: TeleNewsNetwork, Helena Daehler | Bild: TeleNewsNetwork

Dutzende Festnahmen bei Protesten in Neukölln - Kiezkneipe "Syndikat" nach großem Polizeieinsatz geräumt

In Berlin-Neukölln hat die Polizei am Freitagmorgen die Zwangsräumung der linken Kiezkneipe "Syndikat" durchgesetzt. Die ganze Nacht über hatte es Auseinandersetzungen im Kiez gegeben. Die Polizei nahm rund 40 Personen fest.

Hinweis: Diese Meldung wird nicht mehr aktualisiert. Über die weiteren Entwicklungen nach der Räumung berichten wir hier.

Die Berliner Polizei hat am Freitagmorgen die linke Kiezkneipe "Syndikat" in Neukölln geräumt. Kurz nach 9 Uhr erschien der Gerichtsvollzieher in Begleitung zahlreicher Polizisten in dem abgesperrten Bereich vor dem Lokal in der Weisestraße im Schillerkiez. Die Eingangstür wurde von außen geöffnet, um dem Gerichtsvollzieher Zugang zu verschaffen.

Die ganze Nacht über hatten mehrere Hundert Menschen gegen die Räumung protestiert. Dabei kam es auch zu Rangeleien und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Mehr als 40 Personen wurden nach ersten Angaben festgenommen, sechs Beamte sollen verletzt worden sein. Die Polizei, die mit etwa 700 Kräften über den ganzen Tag verteilt im Einsatz war, setzte auch Pfefferspray ein.

Menschen protestieren am 07.08.2020 gegen die Räumung der Neuköllner Kiezkneipe "Syndikat". (Quelle: rbb/David Donschen)
| Bild: rbb/David Donschen

Feuerwehr löscht brennende Müllcontainer

Die Polizei hatte die Weisestraße bereits am Donnerstag abgesperrt, um eine direkte Blockade des Zugangs zu verhindern. Protestierer zündeten Mülltonnen an, bunte Rauchschwaden von Pyrotechnik waren zu sehen. Auch die Berliner Feuerwehr war im Einsatz. Polizisten wurden von Demonstranten mit Steinen und Flaschen beworfen.

Kündigung schon vor fast zwei Jahren

Der Immobilieninvestor "Firman Properties", eines der zahlreichen Unternehmen der britischen "Pears"-Gruppe, hatte der Neuköllner Kneipe im September 2018 nach 33 Jahren den Mietvertrag gekündigt. Ursprünglich sollten schon zum Jahresende 2019 die Räumlichkeiten in der Weisestraße geräumt werden. Das Kneipenkollektiv verweigerte aber die Schlüsselübergabe und betrieb das "Syndikat" seitdem weiter.

Bereits am vorigen Samstag hatten linksextreme Randalierer bei einer Demonstration gegen die geplante Räumung Polizisten mit Flaschen und Steinen beworfen. Mehrere Polizisten wurden dabei verletzt.

Geisel verteidigt Polizeieinsatz

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte auf radioeins vom rbb, Berlin brauche Freiräume wie das Syndikat. "Und das ist in der Tat ein Problem der Politik, dass wir über mehrere Jahre hinweg nicht in der Lage waren, für solche Freiräume dauerhaft zu sorgen." Andererseits liege zum Syndikat "ein ganz klares Gerichtsurteil" auf dem Tisch, die Vertragskündigung und der Räumungstitel seien rechtens, so Geisel. "Und der Rechtsstaat kann sich jetzt durch Gewaltandrohung nicht davon abbringen lassen, Gerichtsurteile durchzusetzen." Bei gewalttätigen Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Syndikat seien 45 Polizisten verletzt worden, sagte Geisel. Deswegen sei der Polizeieinsatz am Donnerstag und Freitag entsprechend robust gewesen. "Aber froh bin ich darüber nicht."

Kritik von Grünen und Linken am Einsatz

Die Grünen und Linken im Bezirk Neukölln kritisierten den Polizeieinsatz. Er sei unverhältnismäßig gewesen und die Versammlungsfreiheit sei massiv eingeschränkt worden. Die Polizei habe zur Eskalation beigetragen. Der Berliner FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja forderte hingegen: "Heute muss der Innensenator zeigen, dass in Berlin das Eigentumsrecht noch einen Wert hat. Die Erpressungsversuche linker Chaoten dürfen nicht länger geduldet werden." Die AfD warf Innensenator Andreas Geisel (SPD) vor, mit seiner Politik persönlich für "Straßenschlachten und Gewaltexzesse" verantwortlich zu sein.

Sendung: Inforadio, 07.08.2020, 09.00 Uhr

135 Kommentare

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  1. 135.

    Eigentum muss Grenzen haben. Steht übrigens auch im Grundgesetz. Wenn Hunderte etwas seit Jahrzehnten nutzen, und rausfliegen damit ein Einzelner ein paar Tausend Euro mehr haben kann, dann mag das Recht sein, aber gerecht ist es nicht.

  2. 134.

    Genau diese Differenzierung ist wichtig. Stattdessen wird die Sozialisierung von Tisch, Stuhl und Bett heraufbeschworen, wenn an die Sozialbindung von Eigentum erinnert wird und natürlich an das (zeitweilige) Einziehen von Eigentum.

    In der Schweiz und Österreich - gewiss Länder mit keiner linksradikalen Regierung - ist es so, dass Jede/r, wer mehr als 35 km/h im Straßenverkehr zu schnell fährt, eine Straftat begeht. Folge davon ist die augenblickliche Einziehung des Tatwerkzeugs, sprich: in diesem Fall des Kfz.

    Es gibt dann wieder Länder, die tun sich wesentlich schwerer, Bürger und Eigentum beim Gebrauch und Missbrauch voneinander zu trennen. Das betrifft auch und gerade Deutschland.

  3. 133.

    Dieser Satz steht ganz klar gegen die Verabsolutierung von Eigentum und genau so habe ich ihn hier auch "eingeführt." Wie die jeweilige Variation aussieht, ist dann eine ganz andere Frage. Darüber ließe sich nach Herzenslust streiten.

  4. 132.

    Mensch, was Berlin so mit Kommunisten Kneipe an Charm besass.

    "JFKs Mauer und die Kneipe Syndikat besuchen. Maybe auf dem Bahnhof Zoo kiffen. Ja, das waere was..."

  5. 131.

    Es gibt Eigentum und Eigentum. Wenn ich mir einen Tisch kaufe, dann ist das mein Tisch und geht niemanden sonst etwas an. Wenn der Tisch aus Tropenholz ist und ich mit dem Kauf dazu beitrage, dass Lebensraum für Mensch und Tier vernichtet wird, dann ist das schon nicht mehr meine Sache allein. Genauso, wenn ich mir das Haus kaufe, in dem Sie wohnen. In diesem Moment hätte ich mir nicht nur ein Haus zugelegt, sondern hätte auch Verantwortung für Sie und alle, die noch darin wohnen - im weiteren Sinne auch für die ganze Nachbarschaft. Das sollte jedem Immobilienbesitzer klar sein.
    Hinzu kommt, dass Gewinne dazu verpflichten, Steuern zu bezahlen, und das tun speziell die Besitzer dieser Immobilie, in der sich das Syndikat befindet, nur in lächerlich geringem Maße. Aber ihr Eigentum lassen sie sich schützen durch vom Steuerzahler finanzierte Polizeikräfte.

  6. 130.

    Doofe Autokorrektur. Statt "Unabhängige Wohnformen kann der Staat halt nicht Benutzern" soll es heißen "... nicht bemuttern".

  7. 129.

    Statt Genossenschaften massiv zu fördern hat der rot-rot-grüne Senat aber Wohnungspolitik massiv auch gegen diese Genossenschaften betrieben und betreibt sie noch. Diese erhalten keinerlei Bauland zu bezahlbaren Preisen und bekommen mit dem Mietendeckel den Finanzierungsgeldhahn genau so zugedreht, wie die kommunalen Wohnungsunternehmen. Genossenschaften wären eigentlich ein wichtiger Faktor zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes, sind aber ganz offensichtlich nicht gewünscht. Unabhängige Wohnformen kann der Staat halt nicht Benutzern. Ob es daran liegt?
    Im Übrigen sind Sie als Genosse automatisch Miteigentümer, auch wenn heutzutage oft nicht mehr Anteile in der Höhe eingebracht werden müssen, wie es der Wohnfläche entsprechen würde.

  8. 128.

    Ich würde Mal sagen, Ihre Aussage ist um Welten pauschaler und wirklichkeitsferner. Neben diesem Satz stehen im Grundgesetz noch weit mehr, zum Großteil völlig gegensätzlich. Dieser Satz wird ständig in der Diskussion prominent hervorgestellt und damit missbraucht. Auch das Eigentumsrecht ist vom Grundgesetz prominent geschützt. "Eigentum verpflichtet" taugt nicht für Selbstbedienungs- und Enteignungsphantasien oder als Rechtfertigung, auf Kosten Dritter, die sich Eigentum aufgebaut haben, leben zu dürfen. Und nein, niemand muss sich für Eigentum rechtfertigen oder gar schämen!

  9. 127.

    „ Bei der Großdemo am letzten Sonnabend nahmen auch nur Rechtsradikale, Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Impfgegner und noch mehr rechtes Grobzeug teil.“ Stimmt. Und nun?

  10. 126.

    Rangelei - eine verniedliche Umschreibung von Steinwürfen, Pyro und brennenden Barrikaden.

  11. 125.

    Sie wohnen eindeutig im falschen Ortsteil. Ich bin gebürtiger Berliner und kann Ihr Jammern nicht nachvollziehen. Vlt mal die Innenstadtblase verlassen, dann wird das Leben wieder schöner für Sie.

  12. 124.

    Ich wohne zwar als Genossenschaftler, habe ergo kein Wohneigentum und finde den Begriff "Finanfaschismus" ziemlich bekloppt und eher als Beweis eines ideologisch aufgebauten Neid und sehe die Argumentation als Schwäche und inhaltlich sehr schwach an, finde Zerstörung fremden Eigentum als Argument idiotisch.
    Brüllen, Krakeelen, Schreien - ist das alles, was diese Leute können und kennen, denen nichts heilig ist, außer ihre eigene Weste?
    Ich bin kein Freund der Gentrifizierung, jedoch ist diese Chance Anfang der neunziger Jahre von Berlins Senat mehr als vertan worden. Aals Gegenpol sind starke Genossenschaften sinnvoll. Anstatt zu demonstrieren würde ich eine gründen und mit dem erforderlichen Diskurs beginnen.

  13. 123.

    Das "alles in einen Topf geworfen wird", zeigt sich nicht nur hier.
    Bei der Großdemo am letzten Sonnabend nahmen auch nur Rechtsradikale, Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Impfgegner und noch mehr rechtes Grobzeug teil.

  14. 122.

    Wenn man die Bilder des RBB sieht, erklärt sich die Räumung von selbst.
    Es ist anzunehmen, dass die von der linken Presse als "Aktivisten" hofierte, die Stadt mit ihrem Terror überziehen.
    Scheiben werden zubruch gehen, Autos in Flammen stehen, Parteibüros beschmiert und verwüstet werden.
    Warum man diesen Sumpf nicht gänzlich versucht trocken zu legen, bleibt mir ein Rätsel. Sicherlich bedient man sich der "Aktivisten" im Kampf gegen Rechts.
    Nun, die Bilder lassen vermuten, dass dieses Ansinnen nach hinten losgeht.
    Nur zögerlich stellt sich der Rot-Dunkelrot-Grüne Senat hinter die Bürger dieser Stadt, wenn es um den linksterroristischen Mob beht, der hier scheinbar unbehelligt agieren kann. Wie auch die Rigaer Straße zeigt.

  15. 121.

    Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.

    Diese im Grundgesetz, der faktischen Verfassung dieses Landes, gefundene Formulierung war und ist eine Antwort auf die missbräuchliche Verwendung von Eigentum, welche verheerende Wirkung auf andere hatte. Vor allem in den 1920er und 1930er Jahren zur Unterminierung der Demokratie.

    Insofern ist Ihre sehr pauschale Aussage fernab verfassungsrechtlicher Grundsätze.

  16. 120.

    Der Mob randaliert, fackelt ab, nimmt durch Steinewerfen schwerste Verletzungen der Beamten in Kauf. Dennoch werden die Kriminellen als "Aktivisten" betiteltet.
    Dutzende Verhaftungen - eine gute Nachricht.

  17. 119.

    Finanzfaschismus? Nö Eigentum. Schlimm genug dass man sich wegen Eigentum rechtfertigen muss.

  18. 118.

    Hübsches kleines Dramolett, das Sie da geschrieben haben.

    Bloß habe ich mich in meinem Kommentar gar nicht mit der Kneipe selbst beschäftigt, sondern mit Herrn Geisels Sprachgebrauch.

    Vielleicht noch mal IM ZUSAMMENHANG lesen, nicht nur erste und letzte Zeile, auch die Buchstaben dazwischen?

  19. 117.

    Es sind seit Jahren die gleichen Rituale, da die Guten Linken ,Alernativen ,Grünen gut durchmischt mit Antifa und ein paar Elementen die geil sind Polizisten zu klatschen, oder die Dauerzugekifften, und dort die böse Polizei.Ich bin auch für Freiräume und klar hat die Politik nicht früh aufgezeigt wo Wege sind .Aber das ist genau der Punkt.Egal was die Etablierten bieten, es wird abgelehnt, mal will sich ja nicht dem Vorwurf aussetzen mit dem abgelehnten Staat und dessen Organe gemeinsame Sachen zu machen.Insofern gebe ich Herrn Geisel zum Teil Recht.Im übrigen hat mch die Stellungnahme von Herr Geisel und die Erklärung über das notwendige entschlossene Handeln auf Grund von eindeutiger Rechtslage sehr überzeugt, es ist weiter so fortzufahren,in allen Bereichen wo rechtsfreie Räume geschaffen wurden.Was links, links, grün mit der Beweislastumkehr angerichtet hat! ist Gesamtgesellschaftlich eine Katastrophe, es ist ein weiterer Beschleuiniger in der Spaltung der Gesellschaft.

  20. 116.

    @Diana: Ich lebe noch etwas länger in Berlin - und kann keinem ! !! ihrer Punkte zustimmen.

  21. 115.

    Na endlich !! Ich hoffe es bleibt so auch wenn Grüne und Linke das bedauern

  22. 114.

    "Delegitimierung der politischen Ordnung", aha... ganz schöne Leistung für ne KNEIPE.... große Worte... manche Leute geben eben keine Ruhe, solange es noch Menschen gibt die links der CDU stehen... und die auch noch die Unverschämtheit besitzen sich irgendwo zu treffen... hallo, Polizei? Hier sitzen eine Soze und ein Anarchist beim Bier, ja kommen sie schnell.... die betrieben da antifreiheitliche Wühlarbeit, ja festnehmen...

  23. 113.

    Na schön, Versuch Nr. 2 ohne Spuren von Majestätsbeleidigung:
    Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte auf radioeins vom rbb, Berlin brauche Freiräume wie das Syndikat."

    Warum übernimmt Geisel unkritisch den Begriff "Freiräume" im Sinne des Autonomen-Jargons? Warum stellt er sich nicht die Frage: Frei von was? Frei zu welchem Tun? Und ist der Raum außerhalb "autonomer" Kiezkneipen, Jugendzentren, Hausprojekte dann im Umkehrschluss unfrei? Die letzte Frage zu bejahen, stellt im Grunde eine Delegitimierung der politischen und rechtlichen Ordnung dieses Landes dar.

  24. 112.

    Danke, Lotte, du bringst es auf den Punkt. Es geht nicht um einen fehlenden Mietvertrag. Der Ausverkauf der Stadt, nicht nur durch ausländische Investoren, hat bedrohliche Formen angenommen. Mir ist die Stadt nach über 40 Jahren hier fremd, grau und kleingeistig geworden. Das, was Berlin einmal ausgemacht hat, Ost wie West, bunt, vielfältig, liegt im Sterben. Und da soll man nicht auf die Barrikaden gehen?

  25. 111.

    Da hat Sie wohl einer erwischt. Ihre Replik ist leider einfach daneben und eher beleidigend. Sie sollten Ihre Einstellung zu unserem Rechtssystem überdenken. Die betrifft sowohl die zu Recht und Ordnung als sich das Zusammenleben mit Ihren Mitmenschen.

  26. 109.

    So ein Blödsinn
    Wer stellt seit 20 Jahren den Bürgermeister und entscheidet unter anderen damit das,das Leben in Berlin teurer wird.
    Hören auf zu jammern ,anderen Menschen geh es noch schlechter

  27. 108.

    Wer seine Miete nicht zahlt, der fliegt. Das passiert jedem, der so verfährt. Warum sollte also eine Kiezkneipe Sonderrechte haben?

  28. 107.

    +@Martina und alle anderen, die meinen, Ungerechtigkeit sei der Welten Lohn: anstatt zu krakeelen wünschte ich mir friedliches Engagement in Form von Bildung von Genossenschaften, um Wohnraum erschwinglich zu erhalten. Die Chancen, die Ihr mit Krawall und Gewalt vernichtet, sind es, die mir den Kaffee hochkommen lassen.
    Was hat blinde Wut jemals eingebracht? Kann mir Martina dafür ein (gutes) Beispiel geben? Und kommt mir nicht mit Wackersdorf oder Gorleben, das sind andere Themen.
    Anstatt Zeit mit dem Ausdenken und Aushecken der nächsten Grütze zu vergeuden, solltet Ihr mal Euer Hirn zu dem nutzen, zu dem wir es haben: denken und Problemlösungen zu finden. Im Zusammenwirken mit einer gut geführten Zunge kann das viel Gutes tun,, anstatt immer nur destruktiv zu denken.

  29. 106.

    Wer keine Argumente hat, geht zu persönlichen Angriffen über. Ist auch viel einfacher oder bekommt Ihnen die Wahrheit nicht? Scheinbar gibt es für nur eine Wahrheit und das ist Ihre Wahrheit. Etwas einseitig.

  30. 105.

    "Sorry, aber auf so einen schwachsinnigen Kommentar antworte ich nicht. Aber bestätigt nur den Bildungsstand einiger Leute hier! "

    LOL, antwortet auf einen Kommentar, dass er auf einen Kommentar nicht antwortet. Wo da wohl der Schwachsinn und niedrige Bildungsstand angesiedelt ist. :-))

  31. 104.

    ...so ein Aufriss und vor allem Kosten, nur weil eine Kneipe schließt. Neulich hat auch in unserem Viertel (nicht „Kiez“) eine Eck-Kneipe geschlossen. Der einzige Unterschied und somit offenbar Legitimation für Aufruhr, Kosten und Verletzte: die Stammgäste waren keine Autonomen und Radikalen.

  32. 103.

    Wie jetzt, sind die Leute schon so verzweifelt gewesen, dass sie in der Kiezkneipe gewohnt haben? Oder wie rechtfertigen Sie die Randale sonst?

  33. 101.

    Falsch:
    Die Probleme, die das Normalvolk seit Jahren hat, kommen jetzt auch in bei Besserverdienenden an.

  34. 100.

    Ja, Jossgrund/Hessen mit dem tollen Brunnen, das ist doch eine tolle Idee. Nix wie hin! Da haben alle was davon, besonders wir Berliner!

  35. 99.

    Jeder Mensch mit einem halbwegs funktionierenden Verstand weiß, was ein Vertrag ist. Sie auch?
    Ich habe einen Arbeitsvertrag, mein Chef kündigt diesen. Ich sage, ach was Chef, ich bleibe dennoch.
    Ich habe einen Mietvertrag, kündige diesen und mein Vermieter erklärt mir, nö, Du zahlst weiter. Das Vertragsende gilt nicht.

    Wer hier wohl ein verkehrtes (nicht verquertes) Weltbild hat, lieber Matthias.

  36. 98.

    Sorry, aber auf so einen schwachsinnigen Kommentar antworte ich nicht. Aber bestätigt nur den Bildungsstand einiger Leute hier! Danke Ihnen ganz herzlich dafür :)

  37. 97.

    Genau.
    Friedlicher Protest ist möglich.
    Und die Typen dort wollen Krawalle.
    Für die Wohnungsnot sind och die Regierungen - allen voran Müller und Merkel - zuständig.
    Aber wenn man die wahren Probleme nicht antizipiert, passiert sowas.

  38. 96.

    Man muss auch die Gründe nennen:
    Die eigentlichen (!) Generationen und Kiez-Familien der 60-90er haben Eigenheime gebaut, sind weggezogen oder tot. Die Mietpreise fielen seit Ende der 90er für die in die Jahre gekommenen Bauten samt Wohnungen.
    Studierende, Überlebenskünstler und Tagelöhner machten sich als Nachfolger für kleine Mieten breit, hatten durch die gute Infrastruktur kurze Wege, und beanspruchen diese Gegenden für sich als ökologischer "Kiez".
    Dieser Häuser aber wurden vorher meist durch die Gesellschaften verkauft jedoch verwaltet um Investoren zu finden. Diese gab es fast nur in Westdeutschland. Dass sogar die Nachkommen der Investoren jetzt nach Berlin ziehen ist klar. Schlimmer noch: Die Hipster übernehmen sogar die Lebensart und vermarkten sie.
    Der Öko/Alternativ/Szene-Kiez der vergangenen Jahre, wie auch immer man ihn nennt, welcher der Bausubstanz und Modernisierung nichts bringt, hatte noch nie eine Zukunft, in einer Innenstadt einer Hauptstadt erst recht nicht...

  39. 95.

    Was halten Sie vom Vertragsrecht? Wir machen einen Vertrag, Sie überlassen mir irgendetwas. Dann möchten Sie es zurück und kündigen den Vertrag. Aber ich behalte es, weil ich es ja weiterhin haben will. Ich ja quasi inzwischen meins.

  40. 93.

    Was Sie hier machen ist reine Propaganda. Propaganda für Leute denen es nur um Krawall geht. Leute denen es nichts ausmacht Polizisten auch schwer zu verletzen. Und dann mit dem fadenscheinigen Argument für die Menschen etwas tun zu wollen. Denen geht es einzig und allein auf Kosten der Allgemeinheit sich ein, nach ihren Maßstäben, schönes Leben zu machen. Ansonsten wird mal etwas Randale gemacht, mal ein Auto abgefackelt, mal einige Häuser durch sprayen verunstalten. Das war´s dann.

  41. 92.

    Einfach Antworten für einfache Gemüter. Dumm nur, dass die Welt sehr viel komplexer ist und diese Antworten daher in der Realität zu einer Welt für ausschließlich einfache Gemüter führen. Alle anderen sollen sich gefälligst anpassen. Mir graut vor dem Grau, dass ihr euch wünscht.

  42. 91.

    Traurig das es immer noch Unwissende gibt die denken das die Leute umsonst da wohnen und nicht arbeiten gehen...

    Aber anders geht das ja wohl nicht, das würde ja nicht in Ihr verquertes Weltbild passen...

  43. 90.

    Würden Linke und Grüne auch mal klar Politik für Arme Menschen vor Ort machen, bräuchte es keine Krawalle.
    Sie sitzen nämlich auch neben CDU und SPD in vielen Regierungen.
    Weniger Verdrängung + weniger Einwohner wären ein viel wirksamerer Schlüssel gegen Radikalisierung.
    Arme haben auf dem Wohnungsmarkt kaum Chancen und verzweifeln.

  44. 87.

    So pauschal ist diese Aussage schlicht falsch! Genossenschaften sind zudem auch nur eine besondere Form des Eigentums, nämlich ein gemeinschaftliches. Die Beträge für den Erwerb des Grundbesitzes und die Erstellung der Immobilie muss trotzdem von den Genossen erbracht werden. Einer der größten Preistreiber beim Grunderwerb ist im Übrigen der Staat selbst, kassiert er doch bei jedem Eigentümerwechsel kräftig mit. Kommunen haben daher nur einen überschaubaren Anreiz für preiswerte Immobilien, ist die Grunderwerbsteuer doch eine wesentliche Einnahmequelle. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten, die deutlich höher sind, als in anderen Ländern. Ganz zu schweigen von völlig überzogenen Maklerkosten, auch staatlich so festgelegt. Vollendet wird das Ganze mit überbordenden Bauvorschriften, die den Bau immens verteuern. Bei allem verdient der Staat fleißig 19% mit. Es sind nicht nur die bösen Spekulanten!

  45. 86.

    nee, nicht nur denen, die drin wohnen, sondern denen, die dafür Miete zahlen

  46. 85.

    Der Protest gegen die Räumung wäre auch friedlicher gegangen. Sich bis zur letzten Minute der Räumung zu widersetzen, wäre auch möglich gewesen duch organisierten zivilen Ungehorsam. Wenn da überall Festgekettete oder Einbetonierte stehen, sitzen etc., dauert das und verursacht keine Bilder, die von Lakaien der ungleichen Vermogens- und Besitzverhältnisse wie FDP und Co. sowie Rechtsextremen wie Teile der cDU und AfD ausgekostet und für ihre Ideologie interpretiert werden.

    Wenn das Feindbild stimmt, dann gibt es auch eine hohe Polizeistärke. Deeskalation kennt man dort nicht. Wo waren da die Lautsprecherdurchsagen wie auf Demos von Rechtsextremen etwa? Dass die Polizei Amtshilfe leisten muss, ist eine Sache, dass dies in diesem Umfang passiert, ist unverhältnismäßig und gleichsam provozierend. So geht die Polarisation auf beiden Seiten nur weiter - mehr vom Gleichen. Es hätte anders ablaufen können. Timokratie betrifft beide Gruppe, Polizist*innen wie Kneipensympathisant*innen.

  47. 84.

    Schade.
    Bis heute morgen war Berlin eine Reise wert. Aber jetzt wo das "Syndikat" geschlossen ist, fährt man doch besser nach Jossgrund/Hessen. Die haben wenigstens einen tollen Brunnen ...

  48. 83.

    Prenzlauer Berg ---> Friedrichshain ---> Kreuzberg ---> Neukölln --->

    Mal sehen wann die Leute, die heute hier so über die Räumung jubeln, um Unterstützung bitten wenn es bei Ihnen soweit ist...

  49. 82.

    Die Häuser denen, die darin wohnen? Sie wissen aber schon, dass insbesondere bei den Linken Eigentum verpönnt ist und auch andere gerne von der Allgemeinheit gepampert werden wollen.

  50. 81.

    Verdrehen Sie absichtlich meine Aussage? Ja, Umverteilung ist zunächst mal sozialistisch. Der Umfang, mit dem sie betrieben wird, bestimmt letztlich erst, ob die Politik es auch ist. Nicht jede sozialistische Maßnahme hat auch gleich Sozialismus zur Folge. Und ja, ich sehe derzeit durchaus Tendenzen, dass sich der Staat in immer mehr Lebensbereiche einmischt, weil er meint es besser zu können. Meist ist dem nicht so. Und so wird angeblich soziale Politik ganz schnell unsozial und ungerecht. Jetzt klarer?

  51. 80.

    Putzig, die theatralischen Gratishelden auf dem Bild!

  52. 79.

    Vielen Dank an die Regierungsparteien Grüne und Linke für die Unterstützung der Polizei.
    Mich habt ihr jetzt endgültig als Wähler verloren.

  53. 78.

    Es gibt eine Berliner Immobilienfirma die in Plauen Wohneigentum verkauft (Frag google)... Also kommt es da bald so wie es hier in Berlin schon ist.

    Plauen ist also keine Option !!!

  54. 77.

    Schlimm, dass der Schiller-Kiez durch-gentrifiziert wird!! Letztes Jahr wurde Waldemars Kneipe mit Mühe und Not nochmal gerettet. Aber das ist auch nur aufgeschoben... in ein paar Jahren sieht ALLES in Berlin aus wie Friedrichshain/Kreuzberg oder vormals Mitte, als die Schwaben noch keine Kinder hatten und nicht so empfindlich waren...

    Als nächstes Opfer empfehle ich die Weserstraße.

  55. 76.

    Im Gegensatz zu einigen von den Grünen und der Linken, sehen das sehr viele Anwohner den Polizeieinsatz als mehr als gerechtfertigt an!

  56. 75.

    Traurig für das Syndikat. Nur kann die Polizei wirklich nichts dafür. Sie haben das Haus nicht an den anonymen ausländischen Eigentümer verkauft. Es ist immer dasselbe. Sowie ein irgendwo in der Welt sitzender Investor neuer Eigentümer ist, erhöhen sich die Mieten, werden Altmieter vergrault und der Bezirk oder Kiez verliert etwas Altgewachsenes. Der neue Eigentümer hat keinen Bezug zum Stadtviertel. Für ihn zählt einzig Kapital. So zerstören die Eigentümerwechsel nach und nach den gewachsenen Charakter Berlins. Nicht nur in Neukölln. Nur hat daran die Polizei keinerlei schuld.

  57. 74.

    Jede Räumung ist ein Sieg für das Kapital über die Arbeiter. So auch diese Räumung. Lasst euch nicht von der Rhetorik des Kapitals beirren! Die Häuser denen die drin wohnen!

  58. 73.

    "Im Vogtland zum Beispiel gibt es interessante Städte"

    Welche sollen das sein? Plauen mit 65k Einwohner. Und dann noch... ähm. Kreuzberg hat 150k Einwohner.

  59. 72.

    Nun ist laut dem Innensenator auch noch die AFD für die Gewalteszesse der Linken zuständig? Ich dachte die AFD ist rechts? Na vielleicht hat er da etwas durcheinandergebracht gebracht? Liegt wohl am Wetter.

  60. 71.

    Schade um den Laden. Die Billardszene war legendär. Na Hauptsache die Heuschrecke macht 'nen Extraprofit! Wohl bekomms!

  61. 70.

    Finde ich gut,dass meine Untertanen sich wieder gegenseitig die Köpfe einhauen. So kann ich wenigstens in Ruhe weiter Rendite erzielen.

  62. 69.

    Wir haben also gerade sozialistische Politik? Das wär mir neu..
    Warum müssen wohl Normalbürger so viel bezahlen? Vielleicht weil andere sich rausnehmen?
    Umverteilung gab es sogar unter der früheren CDU. Die gehört nun mal dazu. Hat man aus dem Weltkrieg gelernt..

  63. 68.

    Auf diesem Wege möchte ich allen eingesetzten Polizeibeamten den Dank für ihren Einsatz für Recht und Gesetz zum Wohle der Allgemeinheit aussprechen.
    Allen verletzten Polizeibeamten, die bei diesem Einsatz in Neukölln verletzt wurden, alles Gute und baldige Genesung.

  64. 67.

    Mich stört die zunehmende Gentrifizierung Berlins auch extrem. Aber diese Form des Protests macht die Stadt auch kaputt. So arbeiten gewaltbereite und die demokratischen Spielregeln nicht akzeptierende Gegner der Gentrifizierung am Ende - welch bittere Ironie - Hand in Hand mit den fleißigen, überaus potenten und häufig skrupellosen Akteuren der Gentrifizierung zusammen an der Zerstörung des sozialen Friedens in dieser Stadt. Ob Syndikat oder Rigaer Str., die linke und linksradikale Szene bindet nicht nur Kapazitäten (Personal, Geld, Ausstattung), die die Stadt an anderer Stelle gut brauchen könnte. Sie verspielt sich auch viel Sympathie bei eigentlich geneigten Schichten.

  65. 66.

    Ich wünsche den sechs verletzten Polizisten gute Besserung!

  66. 64.

    Wenn man das alles so liest und verfolgt, kommt man sich dumm vor heute morgen um 5:20 Uhr aufgestanden und später zu Arbeit gefahren zu sein.

  67. 63.

    Na ja, die Parole passt eben universeller als es Ihnen lieb ist, Frau Martina!
    Andere haben den Post verstanden.

  68. 62.

    Warum werden diese Randalierer nicht zur Rechenschaft gezogen ? Ab in den Knast dann hat es sich auch mit der Kiezkneipe erledigt ! Aber bei diesem Bürgermeister wird sich hier nie etwas ändern. Er steht für Stillstand !

  69. 61.

    Schlechte Einleitung Frau Berta. Denn meine Gedanken sind recht gebündelt. Ihnen gefällt nur meine Bündelung nicht. Das ist aber ein anderer Sachverhalt als der, dass ich meine Gedanken bündeln müsste.
    Schlecht Voraussetzung um im Stuhlkreis die Interessen des Gemeinwesens auszuhandeln.
    Offenbar kann man Sie mit einfachen Sätzen aus den Marketingabteilungen der privaten Immobilienwirtschaft, sowie den Floskeln jener Parteigänger abspeisen, die sich für Interessenvertreter der Privatwirtschaft halten. Obwohl die doch ihr eigenes Personal, Budget, ihre eigenen Vertretungsorgane haben.
    Sie drehen sich im Kreis Frau Berta. Vor 20 Jahren wurde an die Privatwirtschaft verkauft. Weil die es besser kann. Da müssten Sie doch für DIE LINKE sein. Weil die in Mitregierung damals faktisch mangels Alternative zustimmte.
    Dieser Schritt hat aber keinen bezahlbaren Wohnraum geschaffen. Also kehrt DIE LINKE zu dem zurück was sie eigentlich schon damals wusste: Privatisierung ist Fehler.

  70. 60.

    Wohneigentum ist das Dümmste was man machen kann. Daran verdienen sich Spekulanten, Makler, Banken, Versicherungen und viele andere dumm und dämlich. Sinnvoller ist es den Wohnungsbau per Genossenschaften und mit anderen Modellen zu planen.

  71. 59.

    Gut kommentiert. Sieht man ja auch sehr deutlich im Greafekiez wohin der Hase zukünftig läuft.

  72. 58.

    Dann ziehen Sie doch weg Herr Lars. Wenn Sie da im Vogtland ein auskommen haben. Ist doch schön für Sie. Vogtland ist doch toll.
    Das man sich immer wieder anhören muss, man habe in der Form die Freiheit sich irgendwo nieder zu lassen.
    Bin ich der Erbe irgendeiner Dynastie? Das es mir egal sein kann wo ich bin. Was die Frage meines Lebensunterhalts angeht? Also was schreiben Sie da? Was interessiert Sie in Sachverhalten wirklich?
    Was sind das für Leute die solche Texte posten?
    Verpflanzte man sie aus solcherart Gründen mal eben in die Altmark - ja klar, ich bin sicher. Sie werden sagen: Schön hier. Und leben tu ich halt von Luft und Liebe. In der Stadt is ja zu voll. Stimmt. lalalalalallilailalala...
    Wenn man so wenig bereit ist sich Zusammenhänge klar zu machen, woher kommt dann eigentlich der Anspruch in den Stuhlkreisen anwesend sein zu dürfen, in denen das Gemeinwesen ausgehandelt wird?
    Nicht immer nur Ansprüche an Politiker stellen.

  73. 57.

    Das ist doch Blödsinn,

    in der Geschichte Deutschlands wurde u.a. auch durch Militanz einiges erreicht bzw. verhindert. Die Proteste an den AKW bzw. WAA wären ohne jahrelange massenhafte militante Kreise nicht möglich gewesen. So konnte der Bau mehrerer solcher Anlagen verhindert werden. Dies ging aber nur dadurch, dass bürgerliche Protestierende sich nicht andauernd per se von Militanten Strukturen distanzierten. Das ist Politik der Herrschenden, sollte aber nicht unsere Form der Politik sein...

  74. 56.

    Herr kramme666 - wie kommen Sie darauf hier die gute alte antifaschistische Parole zu posten?
    Wollen Sie sagen der Polizeieinsatz sei Faschismus?
    Na so schlicht würde ich über den Sachverhalt ja nicht schreiben.

  75. 54.

    Kann man so sagen:"linke Politik muss sich vorwerfen lassen..."
    aber bin auch mal dafür: "Die Wähler" müssen sich auch vorwerfen lassen, weshalb sie sich nicht mit den Sachverhalten auseinandersetzen wollen. Selbst in Parolen denken. Zum Thema Sozialverpflichtung Eigentum hat die Partei DIE LINKE nun wirklich viel Redliches und Grundrichtiges gesagt und vorgeschlagen. Auf allen Ebenen der Politik.
    Aber klingt halt auch nicht so sexy, muss man einfach Wissen und für zentral befinden...das wir zum Beispiel ein zentrales Grundbuch brauchen, das tatsächliche wirtschaftliche Nutzniesser und nicht Briefkastenfirmen ausweist...das selbstverständlich die Renditeerwartungen einer Minderheit auf unser aller Grund und Boden politisch-gesellschaftlich demokratisch kontrolliert und gestaltet werden muss. Demokratie ohne Grund und Boden ist wie König ohne Land.
    Mietendeckel zeigt, man kann was aus einer SPD-Idee machen...sie selbst hat aber Personal das denkt, mal so Idee reiche für Facebook.

  76. 53.

    Ach Martina, Sie schreiben das, was mir auf der Seele brennt.

  77. 52.

    Klares Jein! Bis zur ordentlichen Kündigung des Mietvertrages gab es wohl tatsächlich keine Mietschulden, das war ja auch nicht Anlass der Kündigung. Während der widerrechtlichen Besetzung nach Mietablauf wurde aber keine marktübliche Nutzungsentschädigung gezahlt.
    Ursache für die Beendigung des Mietverhältnisses war es wohl, dass die Betreiber nicht bereit waren, die Miethöhe auf ein vom Vermieter verlangtes marktübliches Niveau anzuheben, denn dann hätte das Konzept des Betreibers nicht mehr funktioniert. Das ist (leider) ein absolut legaler und marktüblicher Vorgang, der tausendfach jedes Jahr in dieser Stadt vorkommt. Gewerbemietverträge sind in aller Regel nur auf Zeit geschlossen, das ist allen Beteiligten von vornherein klar. Sich hinterher darüber zu beschweren, ist wohlfeil. Ein Geschäftsmodell, das nicht die am Markt üblichen Mieten tragfähig erwirtschaftet, ist zum Scheitern verurteilt.

  78. 51.

    Berlin war nach der Wende bis vor ungefähr gut zehn Jahren vor allem für einen nicht attraktiv genug: Die Bewohner. Die verließen in Scharen die Stadt, so dass gerade in den Neubausiedlungen am Stadtrand viele Wohnungen leer standen während gleichzeitig über alle Parteien ein erheblicher Unwille bestand, z.B. die Verwaltung zu modernisieren und den bekannt ineffizienten Wasserkopf in den Behörden den Anforderungen der Zeit anzupassen.

  79. 49.

    Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch.... und wehret den Anfängen!!

  80. 48.

    Im Grunde bin ich auch gegen die schleichende Gentrifizierung. Mir fällt aber eine Protestform ein, die solch beliebten Städten wie Berlin einfach die Basis der Beliebtheit entziehen würde: wegziehen. Im Vogtland zum Beispiel gibt es interessante Städte mit viel Potential und günstigen Immobilien.

  81. 47.

    "Linke Politik muss sich vorwerfen lassen,warum sie es nicht schafft im Prinzip vorhandene Mehrheiten für viele soziale Verbesserungen hinter sich zu bringen" ... was schlicht und ergreifend daran liegen könnte, dass diese "linke" Politik nur aus Wegnehmen und Umverteilen besteht. Das ist aber nicht links, sondern sozialistisch. Linke Politik in einer sozialen Marktwirtschaft besteht darin, sozial Benachteiligten die MÖGLICHKEIT zur Verbesserung ihrer Situation zu geben, sprich sich selbst Eigentum zu erschaffen. Das wird aber durch immer weiter steigende Steuern und Sozialabgaben ebenso effektiv verhindert, wie durch die völlig aus dem Ruder laufende Geldpolitik der EZB. Trotz des massiv gestiegenden Lohnniveaus (nein, die Arbeitgeber sind nicht alleine Schuld an der jetzigen Situation) ist es immer weniger Familien möglich, sich Wohneigentum und damit Unabhängigkeit von stattlicher Unterstützung zu schaffen.

  82. 46.

    Neukölln ist für mich eine Wüste ohne Charme. Jeder hat hat andere Vorstellungen vom Leben und seiner Umgebung. Aber vor allem ist Gewalt NIEMALS ein Mittel zur Durchsetzung einer Meinung.

  83. 45.

    Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man sich mit irgendwelchen Vermutungen zurückhalten! Es gab nie Mietschulden, das Kollektiv hat jeden Monat die Miete überwiesen!

  84. 43.

    Ja Herr toberg...Berlin hätte, könnte, sollte würde, müsste...vor 20 Jahren. Und alle sind mit Schuld. Absolut richtig.
    Ist so, wenn man jeden Tag Politik für die nächsten drei Tage macht. Oder machen muss. Ändern wir das also. Guter Plan. Redet man redlich über Grundlagen dafür..

    "Rotfront" meinen Sie wahrscheinlich ironisch.
    Die Sache ist aber dramatischer: Sicher gibt es das eine oder andere Beispiel öffentlicher, sozial- gemeinwohlorientierter Grund-und-Boden-Politik. Aber angesichts der Bedeutung für die Menschen einerseits und der realen Bedeutung im Kapitalmarkt - so es kaum noch andere Investition gibt, die sicherer Rendite und Eigentum ohne Wertverfall verspricht - haben wir es mit einem gesellschaftlichen, sozialen, ökonomischen Konflikt zu tun, der unser Demokratie in seinen Grundfesten bedroht.
    Es wäre unterhaltsam, man könnte sich über paar Kommunisten lustig machen, die gleichsam mit religiösem Eifer Privateigentum in allen seinen Formen abschaffen wollen.

  85. 42.

    Finanzfaschismus. Egal wer (scheinbar) regiert.

  86. 41.

    Selbst wenn es so wäre, wäre dagegen ausschließlich mit legalen juristischen Mitteln vorzugehen. Wo kämen wir hin, wenn jeder, der meint finanziell oder anderweitig benachteiligt zu sein, sich fremdes Eigentum aneignen und selbstherrlich darüber verfügen würde. Das gab es zuletzt im Wilden Westen Amerikas. Am Ende haben die Skrupellosesten und Menschenverachtendsten dem Rest das Leben zur Hölle gemacht und sie bis aufs Blut ausgesaugt. Das können wohl kaum Verhältnisse sein, die man sich für Berlin wünscht, zumal der heute noch Überlegene morgen schon der Unterlegene sein kann. Solidarität, Humanismus und Mitmenschlichkeit sind dann nämlich zum Scheitern verurteilt.
    Ihr Beispiel mit den Beamten ist zudem unsinnig. Die Mieten in Berlin sind ja eben so hoch, weil es eben Menschen gibt, die das auch bezahlen können. Ein Vermieter hat natürlich den Anspruch so teuer wie möglich zu vermieten, er hat aber kein Interesse an langfristigem Leerstand, weil sein Angebot zu teuer ist.

  87. 40.

    Es mag ja sein, dass der Eigentümer ein unappetitlicher Millionär ist. Derer gibt es viele
    auf dem Berliner Immobilienmarkt.
    Es geht aber hier um die Art und Weise der Reaktion auf juristische Entscheidungen.
    Wenn man die so nicht haben möchte, muss man dafür eintreten dass die einschlägigen Gesetze geändert werden und das geht in diesem Staat nur über das Parlament.
    Sich mit Polizisten herumzuprügeln ist nicht dumm, sondern saudumm.
    Die müssen in letzter Konsequenz Gerichtsurteile durchsetzen, anderenfalls kann man den Staat an den Nagel hängen.
    Die Frage ist nur, was macht man langfristig mit denen, die den Staat ablehnen und sogar aktiv bekämpfen ?

  88. 39.

    Welches Interesse haben Sie zu behaupten die Betreiber des Syndikats hätten Mietschulden gegenüber einem verschachtelten Immobilienimperium, dessen Rendite irgendeine "Millionärsfamilie" irgendwo auf der Welt für was auch immer als ihr Eigentum bezeichnet. Und sich dabei für niemanden sprechen lässt. Was wissen Sie wirklich?
    Erklären Sie mir es einfach. Ich möchte wissen weshalb jemand so tickt. Ich will verstehen, weshalb jemand mit Fleiss nicht verstehen will, dass es hier nicht nur um eine Kneipe geht. Weshalb erklären Sie die faktisch antidemokratische Gewalt die hinter dieser fein säuberlich rechtsstaatlich eingerichteten Struktur steht und die Realität die es für die Menschen, für die Stadtgesellschaft bedeutet zum zu akzeptierenden Alltag? Welche Erwartung an politische Vertreter, demokratische Institutionen können Sie dann noch mit Recht haben, verweigern sie ihnen die Instrumente und das Recht die grundlegenden Ressourcen des Gemeinwesens demokratisch zu kontrollieren.

  89. 38.

    Liebe Martina,

    nur ein Hinweis auf etwas, dass Sie verdrängen : Der Grund und Boden gehört aber nicht der Allgemeinheit und ist auch noch nicht enteignet worden ! Was Sie wollen, ist Volkseigentum. Dummerweise hatte auch zu DDR-Zeiten nur ein sehr begrenzter Personenkreis vom Volkseigentum profitiert.
    Es ist wirklich erschreckend, wie Sie mit der Zeit immer weiter in Ihre Phantasiewelt abdriften und andersdenkende User angreifen....

  90. 37.

    Sie finden also brennende Barrikaden gut? Na, das beweist schon mal Ihr Demokratieverständnis. Und dann sollten Sie sich bitte noch einmal die Verkäufe von landeseigenen Immobilien in Berlin der letzten Jahre anschauen. Auch der von anderen Parteien geführte Senat hat genug an private Investoren verkauft. Beispielsweise Frankfurter Allee. Ja und endlich hat ein Umdenken bei den Politikern stattgefunden. Und ich hoffe, dass es noch zurück in vernünftige Bahnen gelenkt wird.

  91. 36.

    Ist wieder klar, dass das Kapital mehr wert ist als die Lebens Leistung des Menschen!
    Aber man sollte bedenken nicht der Mensch Diene dem Kapital sondern das Kapital dient dem Menschen!
    Mach verworrene Situation erfordert Gewalt als letzte Mittel – denn wo wäre Neukölln ohne die Hausbesetzt der 1980! Eine Wüste ohne Charme!

  92. 35.

    Ist wieder klar, dass das Kapital mehr wert ist als die Lebens Leistung des Menschen!
    Aber man sollte bedenken nicht der Mensch Diene dem Kapital sondern das Kapital dient dem Menschen!
    Mach verworrene Situation erfordert Gewalt als letzte Mittel – denn wo wäre Neukölln ohne die Hausbesetzt der 1980! Eine Wüste ohne Charme!

  93. 34.

    Milliardärsfamilie,kleiner Unterschied.
    Die meisten interessiert es leider erst,wenn sie selbst davon betroffen sind. So bringt es einem die Gesellschaft aber leider auch bei.

    Linke Politik muss sich vorwerfen lassen,warum sie es nicht schafft im Prinzip vorhandene Mehrheiten für viele soziale Verbesserungen hinter sich zu bringen.

  94. 33.

    Vielleicht sollten sie ihre Gedanken mal bündeln und gegen die wirklichen Verursacher dieser verfehlten Wohnungspolitik protestieren! Das ist nämlich nicht die Privatwirtschaft sondern die verfehlte Wohnungspolitik Berlins. Hier wurde versäumt bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und jetzt erst recht unter RRG. So kann aber natürlich viel besser von eigenen Versäumnissen abgelenkt werden denn Schuld sind immer die anderen.

  95. 32.

    Rot Front Martina!
    Im Grunde richtig argumentiert. Der Privatbesitz an Grund und Boden ist in dieser Gesellschaftsordnung teil des Wirtschaftsmarktes. Den hat Berlin ja leider schon vor mehr als 20 Jahren komplett dem Kapitalmarkt überlassen, als wegen der Bankenkrise und Kungelei die Schulden bezahlt werden mussten und aller Landesbesitz verkauft wurde.
    Es gibt in Deutschland aber auch Beispiele / Kommen bzw. Städte, wie selbst diese aktuelle Gesellschaftsordnung mit sozialem Profit (nicht Maximalprofit!) und städtischem Besitz an Grund und Wohnungen sowie den Versorgungen der Daseinsfürsorge (Wasser, Strom, Wärme) für die Bürger da sein kann. Berlin hätte nach der Wende auch diese Chance gehabt, sich so mal neu zu erfinden. Jetzt ist wohl dafür alles zu spät.

  96. 31.

    Zitat von Susi Nikarow: "Da riegelt die Polizei ohne Not mit 700 Beamten den halben Kiez ab". Genau mein Humor. Der Gerichtsvollzieher hätte also alleine hingehen und die Schlösser austauschen sollen - das ist nicht ihr Ernst?!

  97. 30.

    Das können Sie nicht ernst meinen! Wenn Leute fremdes Eigentum in Beschlag nehmen das soll gut sein und für besseres Gemeinwesen sorgen. Wenn Leute auf Kosten anderer Leben wollen!? Vielleicht sollten sich manche mal selbst hinterfragen was sie für den Staat (das sind wir alle) machen können anstatt nur zu fordern aber selbst nichts zu Stande bringen.

  98. 29.

    Und weil mir nicht passt, wem was gehört, habe ich das Recht, Räumlichkeiten zu besetzen, womöglich Gewalt gegen wen auch immer auszuüben, oder wie? Es gibt ja wohl ein rechtskräftiges Urteil, welches die Kündigung bestätigt.
    Merkwürdige Rechtsauffassung

  99. 28.

    Viel geschrieben, wie immer und doch ohne Inhalt. Wenn Sie Angriffe auf Menschen und Sachbeschädigung an Eigentum anderer Menschen gut finden, können Sie mir wirklich nur Leid tun.
    Es gibt andere Wege des friedlichen Protestes, aber das ist nicht gewollt.
    Und denken Sie mal darüber nach, es wären persönliche Dinge von Ihnen die zerstört werden oder Ihr Lebenspartner der ständig solchen körperlichen Angriffen ausgesetzt ist. Sagen Sie dann immer noch, das muss so sein fürs Allgemeinwohl?
    Das glaube ich weniger.
    Ich brauche nicht scharf zu überlegen in welchen Interesse ich meine Sätze hier schreibe ich weiß es ja, aber da Sie so von Ihrer Meinung überzeugt sind und keine andere zulassen, wie man es bei Ihren anderen Kommentaren ständig zu lesen bekommt, werde ich Ihnen meinen Standpunkt hier nicht weiter erklären.

  100. 27.

    Wir erleben seit Jahren eines Ausverkauf der Stadt. Menschen verlieren ihre Wohnungen, soziokulturelle Orte, die dem Gemeinwohl dienen, müssen schließen, Kleingewerbebetreibende können die Miete für ihre Läden nicht mehr aufbringen. Und das alles, weil es attraktiv für Investoren ist, mit der Spekulation von Wohnraum unfassbar hohe Gewinne zu erwirtschaften. Der Ausverkauf der Stadt betrifft uns alle. Die aktuellen Proteste richten sich gegen die Räumung des Syndikats, ja. Aber sie richten sich auch gegen diesen Gesamtzustand. Dem Syndikat ist es zu verdanken, dass sie nicht nur ihre eigene Lage thematisieren, sondern für den Erhalt dessen kämpfen, was Berlin so lange zu einer lebenslangen Stadt gemacht hat.

    Außerdem gebe ich zu bedenken: in Neukölln gibt es seit Jahren eine rechtsterroristische Anschlagsserie gegen demokratisch gewählte Politiker*innen. Darüber ist die Aufregung in der Stadtgesellschaft aber nicht sehr groß. Wenn es um Kapitalinteressen geht, sieht es anders aus...

  101. 26.

    „ Mit Gewalt,Randale und Brandsätzen,wird man das aber nicht ändern.“
    Ganz sicher nicht, vielleicht sollten diese Helden mal zusammenlegen, um die Mietschulden auszugleichen.

  102. 24.

    Anders als Sie bin ich über die Gewaltexzesse von Extremisten egal mit welchem politischen Hintergrund nicht froh. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass eine Stadtentwicklung, die vr allem auf Besitzstandswahrung ausgerichtet ist, wenig zielführend war.

  103. 23.

    Hallo Sandra, ich glaube du hast da leider etwas ganz falsch verstanden. Dass Menschen ihre Meinung äußern können ist ein großes Gut. Versammlungsfreiheit. Und wenn du von teuren Mieten etc. Nicht betroffen bist, so ist dass sehr schön für dich. Aber es geht nicht allen so. Leider!

  104. 22.

    Das Gewaltmonopol hat immer noch der Staat und nicht irgendwelche Verwirrte oder Extremisten egal welch politischer Ausrichtung.

  105. 21.

    Ihr Zitat: "Aber es ist unser Land, unsere Stadt, es ist unser Grund und Boden auf dem wir leben."
    Soso - Sie erheben also ebenso Anspruch auf Eigentum? Dann sollten Sie Ihre Sätze mal richtig überdenken und sich nicht über jemanden erheben, den Sie ablehnen, ich im Übrigen auch, aber ich gehe definitiv keine anarchistischen Wege, um die Welt zu ändern, zerstöre kein Eigentum Fremder und schädige die Natur und Lebewesen mit meinem Protest.

  106. 20.

    Sie haben Recht: Was ist das für eine Stadtpolitik?
    Aber es ist vor allem eine landesweite, eine Bundespolitik die solche Verhältnisse produziert und legalisiert. Die rechtsstaatlich zwingenden Voraussetzungen schafft, das Polizei im Interesse von antidemokratischen, destruktiven Eigentumsverhältnissen, den Eigentümerinteressen einer Millionärsfamilie losgeschickt werden muss.
    In allen Bezirken, in der Landespolitik wie in der Bundespolitik gibt es Parteien, Mandatsträger die diese Verhältnisse ändern wollen. Verbünden wir uns mit denen, schreien wir für sie unser Mandat auf der Strasse hinaus diese Verhältnisse endlich und tatsächlich zu ändern.
    Das Schlimme ist doch: Der RRG-Senat, die Bezirkspolitik kann das Syndikat, "nach Gesetzeslage" nicht retten und erhalten, obwohl es erklärter Wille ist. Zumindest jener links von CDU,FDP, AfD.
    Es ist unser aller Verantwortung wenn unsere demokratische Vertretung derart und faktisch entmachtet ist.

  107. 18.

    Seien Sie froh das Menschen sich in Berlin dagegen wehren, dass Berlin in weiten Teilen einer privaten Immobilienwirtschaft gehört, die sich für keinen sprechen lässt. Ausser er bringt Rendite. Sie sprechen nicht einmal mit unseren demokratisch gewählten Vertretungen.
    Wehrte sich dagegen niemand, wüsste noch nicht einmal jemand was wirklich vor sich geht.
    Überlegen Sie einfach noch mal scharf, in welchem Interesse Sie hier Ihre Sätze schreiben.
    Was haben Sie davon, das demokratisch gewählte Vertretung mit der Stadtgesellschaft unsere Stadt Berlin nicht mehr gestalten kann?
    Und denken Sie darüber nach was es für unser Gemeinwesen bedeutet, wenn die Gesetzeslage es verlangt, solche Verhältnisse notfalls mit Polizeieinsatz durchzusetzen. Das zerstört mehr als jeder Spermüllhaufen, der aus Protest brennt.

  108. 17.

    @
    1 Wolfgang Fürstenwalde Freitag, 07.08.2020 | 09:20 Uhr
    2 Prenzlauer Freitag, 07.08.2020 | 09:15 Uhr

    - wer sind Sie, welches (persönliches-politisches) Interesse habe Sie, Allgemeinplätze über ein Law & Order zu verbreiten, dessen Ergebnis es ist, dass demokratisch gewählte Vertretungen gegen ein privates Immobilienimperium keine Gestaltungsmöglichkeit mehr haben. Es ist eine Millionärsfamilie und ihre Briefkastenfirmen die sich jeder sozialverpflichtenden Kontrolle, Gestaltung und Diskussion verweigert. Aber es ist unser Land, unsere Stadt, es ist unser Grund und Boden auf dem wir leben. Der kann niemanden gehören, der sich weigert Teil des demokratischen Gemeinwesens zu sein. Es ist kein "Eigentum" bei dem man dem "Eigentümer" sagen könnte: Nimm es und hau ab, wenn du mit Bevölkerung, ihrer Vertretung nicht reden willst.
    Im besten Fall haben Sie beide schlicht keine Ahnung von Sachverhalt und gesellschaftlicher Dimension.
    Weshalb schweigen Sie dann nicht ganz einfach?

  109. 16.

    Alle regen sich auf und reden unverhältnismäßig usw., weil es gegen die linke Szene geht. Würde es gegen die rechte Szene gehen würden alle motzen warum es so lange dauert und die Polizei nicht härter durchgreift.
    RRG hat es geschafft Berlin in den Irrsinn zu treiben.

  110. 14.

    Da riegelt die Polizei ohne Not mit 700 Beamten den halben Kiez ab um den Eigentumsanspruch eines Investors durchzusetzen der auf einer Steueroase sitzt und für die Wohnungen so viel nimmt, dass sich diese Beamten die auch mit doppelten Gehalt nicht leisten könnten. Was ist das für ein Stadtpolitik? Klar das da Leute wütend werden.

  111. 13.

    Wiedermal wird alles in einen Topf gewurfen! Es geht Ihr darum, dass Strukturen, die den Zusammenhalt dienen, zerstört werden nur weil man oder frau mehr gekd bekommen könnte!

  112. 12.

    700 Polizeibeamte. Ein Wahnsinn. Wollen die jetzt da die nächsten Wochen übernachten?

  113. 11.

    Polizisten werden angegriffen und verletzt, es kommt zu Sachbeschädigung von Eigentum anderer Bürger, es werden Barrikaden angezündet und und und, und Herr Geisel und Frau Slowik halten schützend ihre Hände darüber.
    Ganz großes Kino.

  114. 10.

    Den Betreibern des "Syndikat" - der Kneipe die nun geräumt wird - ist es zu verdanken das man wissen kann, welchen gestreuten Besitz die Millionärsfamilie Pears über verschiedene Briefkastenfirma in Berlin hat. Ohne je für die demokratischen Vertreter der Stadtpolitik ansprechbar zu sein. Es ist ein Beispiel dafür, wie Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden nicht organisiert sein darf, wenn es überhaupt noch demokratische Gestaltung, demokratische Kontrolle über die nicht vermehrbare gesellschaftliche Resource Grund und Boden geben soll.
    https://correctiv.org/aktuelles/wem-gehoert-berlin/2019/05/31/pears-recherche-immobilien-berlin
    https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/das-verdeckte-imperium/

    Es zeigt wie hilflos eine gewählte (Stadt)Regierung ist, will sie die Sozialverpflichtung des Eigentums durchsetzen und zu Verfassungsalltag zu machen. Eigentumsverhältnisse dieser Art müssen endlich da abgeschafft werden wo es entschieden wird: Im Bundestag, in der Bundespolitik.

  115. 9.

    Endlich versucht der Staat mal diesen linken Gruppierungen Einhalt zu gebieten. Es kann doch nicht sein, dass sich in einer Stadt linksautonome Gebiete bilden wo Recht und Gesetz mit Füßen getreten werden.
    Hoffentlich gibt es nicht so viele Verletzte bei allen Beteiligten.

  116. 8.

    Diese heutige Nacht und die letzten Tage sind ein weiterer Beweis, dass die Kriminalität in Berlin völlig aus dem Ruder gelaufen ist.
    Dauerkrawallen
    Morde und Messerangriffe
    Raubüberfälle
    Ich möchte mal wissen, was die SPD zu alledem sagt.
    Friedliche Demonstranten wurden ja am Samstag noch von oberster Stelle beschimpft.

  117. 7.

    Ich weiß nicht was sich die Linke Szene denkt. Wenn ich.meine Miete nicht zahle fliege ich auch aus meiner Wohnung, warum sollte eine Kneipe kostenlos ein Ladengeschäft nutzen dürfen? Und Straftäter die andere Menschen mit Barrikaden und Brandstiftung gehören in den Knast, egal ob links oder rechts oder andere Spinner. Genauso bei Zerstörung von privaten oder öffentlichen Eigentum.

  118. 6.

    Ich weiß nicht was sich die Linke Szene denkt. Wenn ich.meine Miete nicht zahle fliege ich auch aus meiner Wohnung, warum sollte eine Kneipe kostenlos ein Ladengeschäft nutzen dürfen? Und Straftäter die andere Menschen mit Barrikaden und Brandstiftung gehören in den Knast, egal ob links oder rechts oder andere Spinner. Genauso bei Zerstörung von privaten oder öffentlichen Eigentum.

  119. 5.

    Räumen und schließen am besten für immer !

  120. 4.

    Was in Berlin auf dem Immobilienmarkt passiert und wie immer mehr Alteingesessene aus den Kiezen verdrängt werden,Mieter und Gewerbetreibende,finde ich auch schlimm. Da würde ich mir mehr Einsatz vom Senat und den einzelnen Bezirken wünschen. Mit Gewalt,Randale und Brandsätzen,wird man das aber nicht ändern.Da werden nur wieder bestimmte Gruppen ihrem Ruf gerecht,die lediglich eine Gelegenheit suchen,auch vermummt,möglichst viel Schaden anzurichten.
    Das hat mit dem Demonstrationsrecht in einer Demokratie nichts zu tun.

  121. 3.

    Wie "teilweise vermummt" das war der MNS

  122. 2.

    RRG unter Müller und insbesondere Innensenator Geisel als auch Monika Herrmann (Bezirsbürgemeisterin Xhain) haben der gewaltorientierten linken Szene viel zu viel Platz gegeben und zu lange zugesehen. Dadurch kommt es inzwischen zu vermehrten An- und Übergriffen auf Bürger und Beamte.

    Berliner, bitte bei der nächsten Wahl nicht Farbe, sondern Kompetenz wählen.

  123. 1.

    Syndikat bleibt!

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