"Kämpfer für Deutschland" steht auf dem T-Shirt eines Teilnehmers an einer Demonstration von rechten Organisationen und Gruppierungen. Quelle: dpa/Paul Zinken
Bild: dpa/Paul Zinken

Hennigsdorf - 100 Menschen protestieren gegen Aufmarsch von Rechtsextremisten

Etwa 100 Demonstranten haben sich am Samstag in Hennigsdorf (Oberhavel) versammelt, um gegen einen Aufmarsch von Rechtsradikalen am Bahnhof zu protestieren. Die Polizei sprach von 100, die Versammlungsleiterin Ursel Degner (Die Linke) von rund 150 Teilnehmern der Gegenkundgebung. Zur Kundgebung des rechtsextremen Spektrums aus dem nordwestlichen Brandenburg kamen 25 Teilnehmer. Die Veranstaltung lief bis zum Mittag friedlich ab, wie die Polizeidirektion Nord mitteilte.

Einer der Redner des Aufmarsches war der Holocaustleugner und mehrfach zu Gefängnisstrafen verurteilte Neonazi Christian Worch. Andere Teilnehmer trugen T-Shirts mit den Logos der Jugendorganisation der NPD. Am Nachmittag hatte eine Person, die nicht Teilnehmer der Demo war, am Rande der Veranstaltung den Hitlergruß gezeigt, wie eine Sprecherin sagte. Es wurde eine Strafanzeige aufgenommen. Daneben erteilte die Polizei den Gegendemonstranten insgesamt 18 Platzverweise. 65 Polizisten waren den Angaben nach vor Ort, um es beiden Gruppen zu ermöglichen, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben, wie die Sprecherin sagte.

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20 Kommentare

  1. 20.

    Ach, wie süß! Zwei Rechtsextremisten debattieren über Moral und Anstand. Zum piepen.

    Und ganz nebenbei wird auch noch meine sexuelle Identität in Frage gestellt, ganz wie es ich für Rechtsextremisten gehört.

  2. 19.

    Kein bisschen! Ganz im Gegenteil. Ich hab nur was gegen Feiglinge, die hier unter verschiedenen Namen Posten, weil sie nicht mit all ihrer Meinungsvielfalt in Verbindung gebracht werden wollen.

  3. 18.

    Manchmal Maik, manchmal Maike. Was haben Sie gegen gender-fluide Geschlechtsidentitäten, sind Sie etwa auch noch LGBTIQ-feindlich? ;-)

  4. 17.

    Wie meinen?

    Was sind intelligentere persönliche Angriffe wenn ich solche wie sie beim Namen nenne? Solche wie sie gibt es in jedem Forum. Sei es bei der Tagesschau, beim Tagesspiegel usw. Das Vorgehen bleibt immer gleich.

    Ich habe ja nichts gegen Flüchtlinge aber... Ich bin ja kein Nazi aber das wird man ja noch sagen dürfen oder eben Mit dem Unterstellen geistiger Nähe kann man natürlich auch jegliche Kritik versuchen abzuwürgen.

    Wer ist gefährlicher? Die braunen Dummköpfe oder die geistigen Brandstifter, die bequem vom Sessel aus solche Rypen unterstützen? Da hilft auch kein lächerliches Herumeiern.

  5. 16.

    Sie haben aber auch schon intelligentere persönliche Angriffe gestartet. Lassen Sie mal gut sein, so wird das nichts! Nicht mal mit Frauenname.

  6. 15.

    Ihre Antwort ist das übliche Bla, bla, bla... derer die vorgeben neutral zu sein, sich aber eindeutig positionieren.

    Das kennt man doch. "Ich bin ja kein Nazi aber...". Laaaangweilig.

  7. 13.

    Mit dem Unterstellen geistiger Nähe kann man natürlich auch jegliche Kritik versuchen abzuwürgen. Halten Sie es für so gefährlich zu erfahren, für welche möglicherweise verfassungswidrigen oder unsinnigen Forderungen diese Neonazi-Truppe demonstriert? Dann halten Sie unsere Demokratie aber für sehr schwach! Mir selbst ist der Grund der Demo übrigens egal. Ich vorverurteilt aber auch niemanden, der das wissen will. Das heißt noch lange nicht, dass sich derjenige dann damit gemein machen würde.

  8. 12.

    Am Besten. T-shirt ausziehen und auf die Haut tätowieren. Dann hängt es schön runter nach ein paar Jahren herunter wie der Halbgeist des Trägers.

  9. 8.

    Angesichts der martialischen Überschrift frage ich mich ob sich manche Journalisten ihrer Verantwortung bewusst sind. Ein armseliges Häufchen von etwa 25 Neonazis als „Aufmarsch“ zu titulieren finde ich fragwürdig und dient meines Erachtens eher dazu Werbung für Nazis zu machen. Über den Inhalt, den die Demo als Thema hatte will ich mich hier gar nicht weiter äußern. Nur so viel, schon Kriminelle als politische Gefangene zu verkaufen finde ich mit meinem Rechtsstaatempfinden als absurd.

  10. 6.

    Was die 25 Rechten "Aufmarschierer" da eigentlich wollten, erfährt der geneigte Leser nicht. Die "Demonstranten" von der Linkspartei waren halt dagegen.
    Frau Degner (Die Linke), die Versammlungsleiterin von den "Demonstranten" sollte sich besser um die Gründe kümmern, warum die Linken in Brandenburg die Hälfte ihrer Wählerschaft verloren hat. Ich persönlich tippe mal, es ist die unmögliche Position bei der Migration der Kipping-Linken. Das Flagschiff, Frau Wagenknecht hat bekanntlich deshalb das Handtuch geworfen.

  11. 2.

    100 ist eine Frechheit, 150 realistisch. Aber viel schlimmer ist der Beitrag des rbb. Bilder nur von nazis, Texte überwiegend ebenso. Was soll das rbb?

  12. 1.

    Ich kann die untere Zeile des Textes auf dem Shirt nicht genau lesen, steht da etwa:
    "Ein Voller, ein Lauch, ein Wille"?

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