Baerbock zur Grünen-Direktkandidatin in Potsdam gekürt. (Quelle: rbb/S. Teistler)
Video: Brandenburg Aktuell | 27.09.2020 | S. Teistler | Bild: rbb/S. Teistler

Bundestagswahl - Baerbock zur Grünen-Direktkandidatin in Potsdam gekürt

Grünen-Chefin Annalena Baerbock ist von ihrer Partei zur Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis Potsdam gekürt worden. Die Nominierung am Sonntag erfolgte einstimmig, wie der rbb erfuhr. Gegenkandidaten gab es nicht.

Damit wird Baerbock als mögliche Kanzlerkandidatin der Grünen bei der Bundestagswahl im Herbst 2021 in ihrem Wahlkreis direkt gegen den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz antreten. Der Bundesfinanzminister hat seinen Hauptwohnsitz wie Baerbock in Potsdam. Im Sommer hatte Scholz angekündigt, seinen Wahlkampf auch aus Brandenburg zu führen.

Neben Baerbock und Scholz werden im Wahlkreis 61, zu dem neben Potsdam auch Teile der Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Flämig zählen, auch Saskia Ludwig für die CDU und die ehemalige Generalsekretärin Linda Teuteberg für die FDP antreten. Die AfD schickte bei der letzten Bundestagswahl René Springer ins Rennen und die Linke Norbert Müller.

Sendung: Brandenburg aktuell, 27.09.2020, 19.30 Uhr

26 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 26.

    Ich bitte Sie einfach, das Kürzel "ns" zu vermeiden. Auch wenn es klein und ohne Abstand mit einer 2 dahinter steht.

    Da geht übrigens der Staat mit NI, ST und SN sehr gut voran. Das nämlich sind die Abkürzungen für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen, anstatt dass NS, SA und SS auf den Milch-, Sahne- und Butterverpackungen steht.

    Irgendeiner hat hier in Potsdam im Rahmen von Bauvariantenuntersuchungen abschließend von einer "Endlösung" gesprochen, auf die sich die Beteiligten geeinigt hätten. Ihm wurde bedeutet, dass er doch bitteschön einen anderen Begriff verwenden solle, der dann auch ins Protokoll der Sitzung käme.

    Pardon, so viel Sensibilität "sollte" schon sein.

  2. 25.

    gerade ns2 muss gestoppt bleiben! aus 2 gründen: 1. gas ist umweltschädlich (ich will auch keuns von trump!) und 2. keine geschäfte mit putin-russland, solange der mordauftäge verteilt

  3. 24.

    So würde ich das zwar nicht formulieren. Aber die Reaktion der Baerbock zur Zukunft von Nord-Stream 2 hat mir gezeigt, dass diese Person für höhere Aufgaben völlig ungeeignet ist. Bei Lubmin ist schon so weit alles fertig gestellt. Geplant und gefertigt von Menschen, die ihr Geld nicht mit verantwortungslosem politischen Geschwätz verdienen. Wer meint, dass man der seine Stimme geben sollte, der sollte bedenken, dass diese Person später sehr warscheinlich ähnlich fehlerhaft entscheidet. Die Kosten von so 10 000 000 000 € so dreist zu misachten ist heute grünes denken. Man kann berechtigt vermuten: Diese Frau wird unser Land weiter schädigen. Wo sind wir nur hingekommen ? Herr Nawalnys Schicksal muss endlich mit Russland zusammen aufgeklärt werden müssen.

  4. 23.

    Dass einschlägige Beamte auf vorherig so bezeichneten "kw-Stellen" (kw = kann wegfallen) aus NRW nach Brandenburg kamen, war ausschließlich der freundschaftlichen Bande zwischen Manfred Stolpe und Johannes Rau zu verdanken. Auf diesen Umstand muss es wohl gebracht werden.

    NRW und Brandenburg haben völlig unterschiedliche Strukturen, haben völlig unterschiedliche Bevölkerungsdichten und auch der planende Mensch ist nicht nur ein reines Geistwesen, was dieses Wissen beherbergt, sondern eben auch Gewohnheitswesen, was auch im "neuen Land" dasjenige macht, was es im "alten Land" zuvor gemacht hat.

    Das 30 jährige Zusammenkommen - wie auch immer - wäre Gelegenheit, auch Fehlentscheidungen zu benennen. Abseits aller Galligkeit. Mit Baerbock und mit den Bündnisgrünen hat all das allerdings garnichts zu tun.

  5. 22.

    Sie kommt doch sicherlich eh über die Liste in den Bundestag.
    Aber schon seltsam dieses Rosinenpicken in Ostwahlkreisen.
    Wäre ja auch etwas peinlich für sie, in der Lausitz nur 4% zu holen.
    Politisch bekommt diese Frau von mir die Note: 5 minus.

  6. 21.

    Woanders keinen Fuß auf die Erde? Wie witzig! Frau Baerbock lebt schon ewig in Potsdam und hat hier ihre Familie, war lange Vorsitzende der Brandenburger Grünen. Warum soll sie dann woanders als Kandidatin antreten?

    Sie müssen mir mal erläutern, warum man nur dort aktiv sein darf, wo man geboren ist. Dann dürften die vielen Ostdeutschen, die in Westdeutschland leben und arbeiten ja auch nicht politisch aktiv werden...

  7. 20.

    Ich schrieb,das ich lieber Bürgerbündnis oder Rechts wählen würde.
    Was ist nun daran würdig zensiert zu werden ?
    Erklären sie mir das.

  8. 19.

    1. Die "ganzen Wessis" haben sich keine gut dotierten Posten organisiert, sondern A. Baerbock wurde am Sonntag demokratisch von den grünen Kreisverbänden als Kandidatin aufgestellt und gewählt - übrigens von zahlreichen "Ossis".
    2. Natürlich dürfen Ostdeutsche in Bielefeld und Hamburg antreten - wenn sie dort die Mehrheit überzeugen können für sie zu stimmen.
    So funktioniert nun mal Demokratie. Wenn Sie meinen nur durch in Ostdeutschland geborene Menschen lassen sich Ihre Interessen vertreten, dann lassen Sie sich am besten als Kandidat aufstellen oder wählen nur gebürtige Ostdeutsche.

  9. 18.

    Die Wessis im Osten sind nicht mehr friedlich zu vertreiben.

  10. 17.

    Kriegt sie woanders keinen Fuß mehr auf die Erde?
    Es gab nach der Wende genug "Glücksritter" (Beamte aus NRW am Ende ihrer dortigen Karriere), die hier in den Buddelkasten der märkischen Sandkiste stiegen, um weiter zu spielen und ihre obskuren Ideen umzusetzen. Ich könnte darüber Beispiele bringen aber ist egal. Auf jeden Fall brauchen wir keine neuen Glücksritter (oder Burgfräulens), die in diesem Sinne weiter machen.

    ich wünsche ihr deshalb aus ehrlichem Herzen, dass sie 4% schafft - aber bitte auf keinen Fall mehr.

  11. 16.

    Eine überzeugte Vertreterin des US-Imperialismus. Herzlichen Glückwunsch.

  12. 15.

    Hat nicht auch deren Co.-Vorsitzender als ehemaliger Umweltminister in Schleswig Holstein den Bau von Windkraftwerken im Naturschutzgebiete Wattenmeer fociert und gestattet?

  13. 14.

    Seit dem erst? Ich fand schon die Aussage über die Kobolde in den Batterien spannend! ;-)

  14. 13.

    Ich wünsche Frau Baerbock viel Glück. Eine ganz Kompetente im Rennen um einen Platz im Bundestag und würdige Kanzlerinnenanwerterinnin.
    Dann geht es wieder aufwärts mit den erneuerbaren Energien. Wenn erst Kobolde den Strom im Netz speichern, dann wird alles gut.

  15. 12.

    In Potsdam lag die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl bei 75,9 %. Und wer desinteressiert ist, ist wohl selber Schuld.

  16. 11.

    Ich bekomme jedes Mal Ganterpickel wenn ich von den Grünen höre oder sehe. Wenn Unfähigkeit und Popolismus zu Riesenwuchs führten könnten die Grünen ihr liebstes Transportmittel mit der Hand greifen.

  17. 10.

    Man kann ja nur noch das geringere Übel wählen oder spart sich den Aufwand am besten ganz. Mit über 50% Desinteresse sind diese Leute zumindest wenig legitimiert.

  18. 9.

    Als Potsdamer kann ich dann nur OST wählen. Nervig, warum die ganzen Wessis sich hier schon wieder die gut dotierten Posten organisieren! Warum wird das 30 Jahre nach der Wende nicht thematisiert? Ostdeutsche dürfen doch auch nicht in Bielefeld oder Hamburg antreten!

  19. 8.

    Naja, seit dem Spruch: ´Umweltschutz muss wirtschaftlich sein!´ hat die Frau mein Interesse verloren. Dafür hat sie Altmeiers und Söders Interesse vermutlich gewonnen!
    Mit dem Brief W. Kretschamnns, das die US Soldaten doch bitte bleiben sollen und mit dem Weiterbau der A49 haben die Grünen bewiesen, das Sie ihrer Verantwortung und ihrer Haltung, wenn sie dann mal regieren, nicht nachkommen!

  20. 7.

    Was will die Frau hier? Schlimmer geht es ja nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Ein Delegierter hält bei einem SPD-Parteitag seine Stimmkarte hoch (Quelle: dpa/Michael Kappeler)
dpa/Michael Kappeler

Für Samstag geplant - Berliner SPD sagt Parteitag ab

Die Berliner SPD wollte eigentlich am Samstag einen neuen Landesparteivorsitz wählen. Die designierte Vorsitzende Giffey wird nun wieder nicht gewählt. Dennoch soll die frühere Neuköllner Bezirksbürgermeisterin eine stärkere Rolle in der Partei übernehmen.