Polizistinnen und Polizisten der Berliner Polizei, Archivbild (Quelle:
Audio: Inforadio | 08.09.2020 | Nina Amin | Bild: www.imago-images.de

150 Euro monatlich in Berlin - Senat beschließt Hauptstadtzulage für Landesbeschäftigte

Berlins Senat will Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst eine monatliche Zulage zahlen. Zusatzkosten von einer Viertelmilliarde Euro jährlich hieße das. Und es droht Streit mit den Bundesländern. Beamtenbund und GdP reagieren ganz unterschiedlich.

Der Berliner Senat hat am Dienstag die sogenannte Hauptstadtzulage beschlossen. Dabei handelt es sich um einen monatlichen Bonus, der den Beamten und Landesangestellten im öffentlichen Dienst gezahlt werden soll. Der Senat rechnet nach eigenen Angaben mit Zusatzkosten von 240 Millionen Euro pro Jahr. "Natürlich handelt es sich dabei um Schätzgrößen", sagte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Insgesamt sollen etwa 90 Prozent der rund 116.000 Personen im Landesdienst davon profitieren, sagte Kollatz. Die monatlich 150 Euro der Hauptstadtzulage können die Landesbeschäftigten in Form eines Jobtickets plus Barzulage bekommen. "Das ist finanziell deutlich attraktiver", erklärte der Finanzsenator. "Die Beträge, die für das Jobticket angerechnet werden, sind steuerfrei." Wer das nicht wolle, könne auf das Jobticket aber auch verzichten. Er hoffe allerdings - auch aus ökologischen Gründen, dass sich nur wenige so entschieden.

Ausgeschlossen von der Hauptstadtzulage sind höhere Tarifgruppen über A13 und E13. Der Bonus ab dem 1. November gezahlt werden - allerdings müsse zu Beginn mit Verzögerungen bei der Auszahlung gerechnet werden. Die Zeit zur Umsetzung sei schlicht zu knapp, so Kollatz. "Ich gehe jedoch davon aus, dass wir dies bis Ende des Jahres umsetzen können."

"Ein Ausschluss aus der Tarifgemeinschaft der Länder wäre Mist"

Die Hauptstadtzulage werde zu einem Konflikt mit den meisten übrigen Bundesländern führen, verdeutlichte Kollatz. Es bestehe "das nicht unerhebliche Risiko, dass Berlin aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TDL) ausgeschlossen wird", sagte er.

Bei Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst verhandeln auf Arbeitgeberseite derzeit die Bundesländer gemeinsam mit den Arbeitnehmern. Nur Hessen ist nicht Teil dieses Bündnisses. Dass Berlin nun eigene Wege beschreite, werden die übrigen Partner nach Kollatz' Einschätzung als Schwächung des Flächentarifvertrags empfinden. "Der Beifall von anderen wird äußerst gering ausfallen", sagte der Senator. "Wir müssen aber klar machen, dass es keinem etwas bringt, wenn man die Sanktion des Ausschlusses gegen uns verhängt."

Die Folgen eines Ausschlusses wären zwar zunächst überschaubar, etwa müsste Berlin dann selbstständig Tarife mit Landesangestellten führen. Aber: "Wenn wir ausgeschlossen würden, wäre das Ergebnis eine gewisse Zersplitterung und das wäre kein Vorteil" für die Seite der Länder, so Kollatz. "Ein Ausschluss aus der Tarifgemeinschaft der Länder wäre Mist."

Internes Papier kritisierte Bonuszahlung

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Berliner Finanzverwaltung den 150-Euro-Bonus äußerst kritisch betrachtet. Nicht nur wegen des drohenden Bruchs mit der TDL. In einem internen Papier hatte Kollatz' Haus deutlich gemacht: Angesichts der Corona-Pandemie, der schweren Rezession, steigender Arbeitslosenzahlen, Millionen von Menschen in Kurzarbeit und vielen, die um ihren Arbeitsplatz bangen, sei die Prämie für Beamte und Angestellte aus der Zeit gefallen.

Am Dienstag erklärte Kollatz nun, dass er dem Senat den entsprechenden Beschluss vorgelegt hatte - und selbstverständlich dafür gestimmt habe.

GdP begrüßt Zahlung und warnt zugleich - Beamtenbund skeptisch

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßte die Entscheidung des Senats und teilte am Dienstag mit, sie sei auf die Umsetzung gespannt. "Wir haben dem Senat in den letzten Wochen sehr deutlich gemacht, dass die Zahlung der versprochenen Hauptstadtzulage für Beamte und Angestellte nicht mehr verhandelbar ist", so Norbert Cioma, Vorsitzender des Landesbezirks Berlin. "Wir hoffen, dass der Senat diesmal seine Hausaufgaben gemacht hat, sich entsprechend abgesichert wurde und man nicht aus politischer Kurzsichtigkeit heraus agiert hat."

Der Berliner Beamtenbund (dbb) warnte vor einem "Flickenteppich" bei der Bezahlung in den Ländern. "Wenn der Senat jetzt einen Befreiungsschlag versucht, um als Arbeitgeber attraktiver zu werden, dann ist das grundsätzlich positiv", so Volker Geyer, dbb-Fachvorstand Tarifpolitik. "Aber wenn mit dieser Hauruck-Lösung der erneute Rauswurf aus der TdL riskiert wird, dann zahlen das Land und schlussendlich die Tarifbeschäftigten dafür einen zu hohen Preis." Ein Wettbewerb der Länder um das ohnehin knappe Personal sei nicht wünschenswert.

55 Kommentare

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  1. 55.

    Warum bekommen wir aus dem Pflegebereich der Vivantes GmbH u. der Charité keine Hauptstadtzulage? Wir sind auch Angestellte des öD u. für uns ist Berlin ebenso teuer wie für Beamte u. Co.

  2. 54.

    Hallo Senat, wo bleibt die Berlinzulage für Rentner?

  3. 53.

    Dann halten Sie sich doch daran. Jeder Bedienstete, der weniger als 5000.- monatlich erhält, bekommt diese Zulöage. Basta.

  4. 52.

    Die Meldung gelesen? Bei dieser Besoldungs-/ Gehaltsstufe gibt es keine 150 €. Wieso meinen Alle, das Beamte immer furchtbar viel verdienen? Von den Angestellten, um die es hier ja auch geht, gar nicht mal zu sprechen.

  5. 51.

    Ich bin selbst seit 34 jahren im Berliner ÖD angestellt, habe die 10%-Kürzung unter dem damaligen RG-Senat (Sarrazin war Finanzsenator) erlebt, den Austritt aus dem Tarifverbund der Länder (TdL) und den nachteiligen TV-L. Darüber wurde in der Vergangenheit kaum berichtet. Dies bedeutete als alleinverdienender Familienvater einen unsozialen Eingriff in das Einkommen. Außerdem wurden viele Stellen mit KW-Vermerk versehen (künftig wegfallend). Trotz das ich einen Bonus durch die Hauptstadtzulage von netto 82 € (ich bin in der EG 9a eingruppiert, 2380€ netto nach 34 Dienstjahren) bekomme, bin ich nicht dafür. Der drohende Austritt aus der wäre ein großer Nachteil, da alle Ergebnisse von Tarifverhandlungen des TdL dann nicht für Berlin gelten würden und auch nicht übernommen werden müsste. Und auch meine unmittelbaren Kollegen empfinden die Zahalung der Hauptstadtzulage derzeit mehr als unpassend und das falsche Signal. Aber jeder hat die Wahl, in die Öffentliche Verwaltung zu arbeiten.

  6. 50.

    5000 Bruttogrundgehalt??? Woher stammt denn dieser Phantasiebetrag. Ist schon wieder Märchenstunde. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.

  7. 49.

    Viele die sich hier beschweren können nur neidisch sein oder haben keine Ahnung und Leben hinterm Mond.?
    Die Menschen in Deutschland haben ein Recht darauf,dass es gerecht zugeht.Gerechtigkeit kann es in einer Zweiklassen-Gesellschaft nicht geben.Wenn Selbst Beamte niedriger Besoldungsstufen im Alter mit mindestens 1800 Euro "Rente" rechnen können.Bevor weitere Bonuszahlung vorgenommen werden,muss das Nebeneinander von gesetzlicher Rente,Pensionen und privaten Versorgungswerken beendet werden.Die schon jetzt gravierende Zweiklassen-Gesellschaft im Alter darf nicht weiter ausgebaut werden.Aber wenn es um die Pension geht,dann will kein Beamter Politiker ect.was von hören.Aber die 150€ werden für gerechtfertigt gehalten.

  8. 48.

    So wurde das damals halt gemacht, im Kommunismus. Es wurde Geld ausgegeben wo keins da war. Hatte doch Kevin Kühnert einst lauthals gefordert: Schulden machen.
    Mal sehen, wie lange die Freude andauert, bis man Berlin aus der bundesweiten Tarifgemeinschaft herauswirft. Zukünftige Nullrunden sind mit dieser Entscheidung bereits vorprogrammiert.
    Aber damit kennt sich das Land Berlin ja bestens mit aus. Mit Nullen.
    Kollatz als derzeitiger Finanzsenator kann einem leid tun.

  9. 47.

    Andere Arbeitgeber in der freien Wirtschaft zahlen auch
    das Job-Ticket voll oder bezuschussen (Tarif ABC mitunter) es. Andere Bundesländer zahlen auch eine Ballungsraumzulage.. Warum geht bei dem öffentliche Dienst immer dieses Neidgehacke los? Gute Entscheidung!!

  10. 46.

    Ist dem Senat doch völlig egal ob dan ein Flickenteppich existiert. So sehr ich es den Angestellen und Beamten gönne. Außerdem wird doch alles wieder über den Länderfinanzausgleich geregelt und es können weitere RRG Geschenke verteilt werden.

  11. 45.

    Also als Tarifbeschäftigter mit einer E6 bekomme ich weniger als 2000 € auf die Hand - das Argument zählt somit nicht wirklich...

  12. 44.

    Wenn ich das wieder höre... viele der Landesbediensteten kommen aus dem Handwerksbereich, aus dem Einzelhandel oder ähnliches. Auch Pflegekräfte findet man darunter. Jeder kann selbst entscheiden bei welchem Arbeitgeber oder im welchen Bereich man Karriere macht. Und gerade deswegen haben viele eine zweite Ausbildung/ein zweites Studium absolviert um im öffentlichen Dienst zu arbeiten bzw. mit einem sicheren Arbeitgeber einen Vertrag einzugehen. Demzufolge denken wir trotz allem an jene Berufsgruppen die es nicht leicht haben. Viele die sich hier beschweren können nur neidisch sein oder haben keine Ahnung und Leben hinterm Mond. Die ganzen Vorurteile gegenüber Beamte bzw. Landesangestellten sind doch veraltet. Sie werden entweder nachgeplappert von der jungen Generation oder die ältere Generation kommentiert diesen Beitrag. Über die Gehälter/Tariferhöhungen bei der zum Beispiel Telekom regt sich ja auch keiner auf. Aber unserer Gesellschaft gönnt ja keiner dem Anderen was.

  13. 43.

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es auch Tarifbeschäftigte des Bundes und der Kommunen gibt. Diese haben auch einen Tarifvertrag (TVÖD), so wie das Land Berlin den TVL. Wenn sie jetzt die jeweiligen Entgeltgruppen vergleichen, werden sie sehen, dass der TVL deutlich schlechter dotiert ist.

  14. 42.

    Ich finde das dekadent. Während andere Kurzarbeiten oder schließen mussten, sitzt der öffentliche Dienst bei vollen Bezügen Zuhause und bekommt alles was nur geht in den Allerwertesten geschoben. Leute das ist fremdes Geld und kein Selbstbedienungsladen. Was ist mit Kitas, Schulen etc. die hätten das nötiger. Meine Schwägerin ist Kita Erzieherin und geht mit über 2000 auf die Hand nach hause. Und das reicht nicht zum Leben dass man Berlinzulage einführt.
    Der RRG Senat spaltet die Gesellschaft.
    Die ganzen Beamten, die sich hier im Rundschreiben verabredet haben und den Chat totquatschen.. ihr entlarvt euch doch selber.

  15. 41.

    So schürt man die Teuerung und die Ungleichbehandlung in Berlin, als ob es kein Corona gäbe. Eine "Hauptstadtzulage" für fast alle landeseigenen Bediensteten (und für welche genau nicht?), obwohl die Lebenshaltungskosten in Berlin deutlich niedriger als in anderen deutschen Großstädten sind. Der Wahlkampf hat begonnen ...

  16. 40.

    ch weiß nicht, wie hoch der Zuschuss zum BVG-Abo ist, aber er muss als Geldwerter Vorteil versteuert werden. Auch ist die BVG in öffentlicher Hand. Das Geld hat so zusagen Wandertag.
    Eine andere Gruppe und ein anderer Arbeitgeber/Dienstherr: Die Bundeswehr fährt Bahncard 100, bekommt aber Rabatt von der Bahn.

  17. 39.

    Ich begrüße die Hauptstadtzulage für Landesbeschäftigte.

    @Tania: Die "Bundis" verdienen im Vergleich ohnehin schon mehr als die Mitarbeiter beim Land Berlin. Dies ist ja ein großer Teil des Problems: Die Mitarbeiter laufen dem Land in Richtung Arbeitgeber Bund davon. Und in den nächsten Jahren werden viele tausend weitere Landesangestellte in den Ruhestand gehen, es fehlt aber jetzt schon an Menschen, die bereit (und qualifiziert) sind, diese Stellen anzutreten.

    @Kurt Wilhelm: Etwas radikal, Ihr Ansatz - ein Land ohne Polizei, Feuerwehr und Finanzverwaltung. Oder wer soll Ihrer Meinung nach deren Arbeit verrichten, wenn die Gehälter nicht erhöht werden und sich schon jetzt nicht genug Nachwuchskräfte finden lassen? Flüchtlinge vielleicht? Die will doch sonst auch kaum einer haben.

  18. 38.

    Sie haben vollkommen Recht. Wir haben die entsprechende Stelle geändert, vielen Dank für den Hinweis!

  19. 37.

    Nebenbei, nicht dass sie interessieren würde, aber es gibt auch Angestellte im Öffentlichen Dienst, auch mit Zeitverträgen, und Beamte in sehr niedrigen Gehaltsstufen. Und alle zusammen sind sie auch Bürger und finanzieren die Zulage über Steuern mit. Aber Ihnen ging es womöglich nur um einen Anlass für "RRG muss weg".

  20. 36.

    Richtig so. Es steht JEDEM frei sich im öD zu bewerben. Beamte sind jederzeit verpflichtet ihren Dienst zu erfüllen, damit Staat und Land funktioniert. Ohne Streik. Auch während einer Pandemie. Das ganze bei einer 42h/Woche. Dafür legen Beamte einen Eid ab. Warum soll hier gespart werden? Soll dann Polizei und Justiz mal auch nicht funktionieren? Zum beschimpfen und bespucken sind die Leute sonst immer gut genug.... meine Zustimmung und Respekt haben sie

  21. 35.

    Wenn man hier die Beiträge von den Bediensteten liest, könnte einem eine Träne entweichen! Denkt diese Leute mal an die Krankenschwester, die Pflegekräfte, die ihre Vorfahren pflegen? Denken diese Leute mal an die Verkäufer, die ihnen jeden Tag die Ware zum Überleben verkaufen? Denken diese Beamten mal an den Handwerker, der ihnen das Klo, wenn es verstopft ist, reinigt? Denken diese Beamten einmal an den Rest der Bevölkerung? Fehlanzeige, nur an die eigene Tasche! Es muß kein Polizist für wenig Geld sein Dienst tun, es muß kein Feuerwehrmann unter dem Durchschnitt arbeiten, es muß kein Finanzbeamter für weniger Geld arbeiten, wenn man in der freien Wirtschaft mehr bekommt! Was hier bei diesen Leuten zählt, ist die Pensionierung, die eher erfolgt, als das Renteneintritsalter bei dem Rest der Bevölkerung und die am Ende der Dienstzeit fast genauso viel Pension erhalten, wie die letzten Bezüge waren! Und nun? Welche Argumente fallen diesen Herrschaften nun ein? Ich kenne keinen Handwerksbetrieb, der wegen Corona geschlossen hat! Ich kenne keine Pflegekräfte, die wegen Corona zu Hause waren! Ich kenne aber genug Beamte, die wegen Corona eine schöne Zeit genossen haben und das bei vollen Bezügen. Geht doch mal morgen zum Arbeitsamt, zum Finanzamt? Geschlossen wegen Corona, geht in ein Pflegeheim, in einen Handwerksbetrieb, oder an die Tankstelle. Was jetzt für Argumente? Ich werde um diese Gilde trauern, wenn ich als Rentner Zeit habe!

  22. 34.

    Falls es Sie beruhigt: Man hat in den Neunzigern nicht nur den normalen, sondern auch den unnormalen Bürgern die Berlinzulage weggenommen. Aber was hat die Berlinzulage und die Wehrpflicht jetzt mit der Hauptstadtzulage zu tun? Das liegt beides eine Generation zurück.
    Übrigens, und das ist interessant und Ihnen vielleicht entgangen, gab es Betriebe und Organisationen, die gerade deswegen ins alte Ostberlin zogen, weil da die Lohnkosten niedriger waren.

  23. 33.

    Als Rentner im Speckgürtel haben Sie es sicher ganz nett und brauchen nicht die Arbeit z.B. von Polizeibeschäftigten in Berliner Problembezirken zu machen.

  24. 32.

    Es ist hoch interessant zu lesen, wie vehement in den Kommentaren jetzt gegen die Zulage und gegen Diejenigen vorgegangen wird, die sie bekommen. Bis heute war ständig zu lesen, wie schlimm es die Leute im Öffentlichen Dienst dieser Stadt doch haben, wenig Geld, wenig Unterstützung, wenig Anerkennung, die Armen, ach ach ach... Das war fast schon gewohnheitsmäßig.
    Und jetzt, wo es um Geld geht, finanzielle Anerkennung so zusagen, wird auf einmal draufgehauen und runtergeputzt was die Tastatur hergibt.
    Mir ist es zu viel und ehrlich auch zu blöd nachzusehen, wer wann was geschrieben hat. Ich heiße auch nicht Mielke. Mögen sich Alle, die es angeht mal an die eigene Nase fassen.

  25. 31.

    Zumindest die Begünstigten dürften jetzt weniger Probleme mit den gestiegenen Mieten haben. Wie hoch fällt denn der Bonus für die BVG Abos aus? Schade, dass das 365 Euro Ticket nur heiße Luft war.

  26. 30.

    Kennen Sie den Spruch mit den Äpfeln und den Birnen? Trifft auf jeden Ihrer Kommentare zu 100 Prozent. Somit auch diesmal.

  27. 29.

    Das hilft bei der Personalsituation auch nicht mehr, wenn bei der Neubesetzung die Leute so niedrig eingruppiert werden.

  28. 28.

    Liebe Redaktion,
    Es werden nicht 150 Euro plus BVG Vergünstigung gezahlt. Der Betrag von 150 Euro beinhaltet einen Baranteil sowie die BVG Vergünstigung.
    Viele Grüße

  29. 27.

    Also, ich finde, wer 5000.- monatlich (brutto) bekommt, der ist nicht unbedingt auf die 150.- angewiesen, Und es ist auch eine große Ungerechtigkeit gegenüber den Werktätigen, die nicht im öffentlichen (ja nicht mal im tarifgebundenen)Bereich den Dienst versehen.Das ist keine Neiddiskussion, sondern meine Ansicht.

  30. 26.

    Da bin ich Ihrer Meinung. Es kann sich jeder, der hier meint Beamte und Angestellte schwimmen im Geld, beim Land Berlin bewerben. Es gibt jede Menge freie Stellen. Im Übrigen fallen viele Bewerber bei der Feuerwehr und Polizei schon beim Auswahlverfahren durch, schließlich muss man auch Grips und körperliche Fitness vorweisen können.

  31. 24.

    "Die Bürgerämter sind zum Teil geschlossen und einen Thermien zu bekommen per Telefon ist wie ein sechser im Lotto da sollte man mal auch dran arbeiten "

    Keine Ahnung, sind bei den - unterbesetzten - Bürgerämtern nicht (auch) Landesangestellten im öffentlichen Dienst beschäftigt?

  32. 23.

    So eine Extrawurst ist zutieftst asozial und unsolidarisch.Der Berliner Senat lebt in einer Blase,die den Bezug zur Realität der Bevölkerung längst verloren hat.Angestellte und Selbständige außerhalb des Öffentlichen Dienstes bangen um Arbeitsplatz,und erleiden heftige Gehaltseinbußen durch Kurzarbeit bzw,stehen vor der Insovenz.
    Bund und Länder brechen die Steuereinnahmen weg,bis 2024 müssen Bund,Länder und Kommunen laut der Steuerschätzung mit gut 315 Milliarden Euro weniger auskommen.Wer zahlt es am ende wieder?Genau!
    Wer auch jetzt auch nur eine der drei Koalitionsparteien im nächsten Jahr wählt,hat es nicht besser verdient!

  33. 22.

    Wenn das die Menschen auf den Bürgeramtern betrifft, finde ich das ist eine Frechheit.
    Die haben kaum gearbeitet und soviel ich weiß, fast ein volles Gehalt erhalten.
    In der Kranken und Altenpflege würde ich für die Betroffenen begrüßen.

  34. 21.

    Den Seinen gibt es der Herr im Schlaf. Das ist bestimmt in Ordnung: jeder weiß ja das Beamte und viele Angestellte im öffentlichen Dienst ganz doll fleißig sind. Also ganz dolle

  35. 20.

    "In dieser Stadt funktioniert doch generell nix "

    Na und nun raten Sie mal warum? Ein paar Hinweise: Verwaltung zu Beginn der 2000er kaputtgespart; Personalmangel; andere Bundesländer bezahlen für ihre Angestellte mehr.

  36. 19.

    Auch ich frage mich wozu dieser Zuschlag dienen soll?

    Ich kenne ein paar Beamte, irgendwie sind die immer krank .....und nein, an Überarbeitung kann es nicht liegen.

    Sollten jetzt nicht lieber ein paar Berufssparten gerettet werden oder aber ein paar besonders hart arbeitende Berufssparten etwas mehr Geld erhalten?

  37. 18.

    @Kurt Wilhelm
    Es ist so, dass Lehrkräfte in Berlin mehr arbeiten müssen: Die Anzahl der abzuleistenden Wochenstunden liegt am Gymnasium bspw. höher als in Niedersachsen. Dort werden 23,5 Stunden wöchentlich bei Vollzeit unterrichtet, hier in Berlin sind es 26.

  38. 16.

    Dann müssen Sie sich an den Bund wenden, damit hat der Senat nichts zu tun

  39. 15.

    240Millionen die Stadt Berlin muß ja im Geld schwimmen wenn man soviel rausschmeist. Dieses Geld hätte der Senat für andere Maßnahmen einsetzen müssen(Sanierung der maroden Schulen und Ausrüstung mit besseren Lernmaterial der Reperatur der kaputten Straßen um nicht zu sagen bessere Feldwege die manchmal besser sind).Und was bekommen die anderen Berliner Bürger?nichts. Die Bürgerämter sind zum Teil geschlossen und einen Thermien zu bekommen per Telefon ist wie ein sechser im Lotto da sollte man mal auch dran arbeiten um mehr Bürgernähe und mehr Service für den Bürger zu schaffen Leute einstellen.
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  40. 14.

    Schade, dass hier gleich wieder der Neidbürger laut schreit, ohne Kenntnis der Sachlage (die zugegebener Maßen den Bericht aussagekräftiger gemacht hätte)
    Soweit m.W. verdienen Berliner Beamte im Vergleich zu den anderen Landesbeamten weniger. Die 150 Euro sind noch nicht einmal ein Ausgleich, höchstens ein Herantasten an den Bundesdurchschnitt.
    Sollten besonders die verstehen, die hier über Ost-West-Angleiche reden.
    Wer der Meinung ist, er wird in seinem Job unterbezahlt: die Berliner Feuerwehr sucht händeringend Nachwuchs.

  41. 13.

    Super, Berlinzulage für alle wurde damals abgeschafft und jetzt bekommen die armen Beamten eine Hauptstadtzulage und wo bleibt der Bürger. RRG muss weg.

  42. 12.

    Wenn der ÖD als Arbeitgeber mit der freien Wirtschaft auf Augenhöhe bleiben will, muss er eine Anstellung für potenzielle Interessenten reizvoller machen - und das funktioniert am besten mit Geld. Der ÖD sucht händeringend nach Leuten, sogar Fachfremde, die dann mittels Einarbeitung und Schulungen die anfallenden Aufgaben übernehmen können. Berlin erntet nun das, was es gar nicht erst gesät hat. Jahrelang gab es nämlich einen Ausbildungsstop. Nachwuchskräfte hatten somit keine Chance. Jetzt wird mit allen Mitteln versucht, Arbeitnehmer für den ÖD zu begeistern.

  43. 11.

    "Mir kann keiner weis machen, dass ein Polizeibeamter, ein Feuerwehrmann, ein anderer Staatsdiener weniger Bezüge erhält, als ein Beamter in München, Dresden, Hamburg oder Rostock!"

    Genau so ist es aber, und zwar schon seit mehr als zehn Jahren.
    Besoldungsvergleich: https://oeffentlicher-dienst.info/beamte/vergleich/

  44. 10.

    lieber Kurt Wilhelm,

    ist amtlich,
    aber gerne von ihnen persönlich auslegbar.



    https://www.beamtenbesoldung.org/news/61-besoldung/649-laendervergleich.html


    mfg
    pp

  45. 9.

    Ich definiere BONUS so: Eine einmalige Zahlung für außergewöhnliche Leistung. Auch das Wort DIÄTEN wird von den oberen Zehntausend in meinen Augen falsch interpretiert. Für mich unvorstellbar wie raffgierig man sein kann und besonders in diesen Zeiten wo viele zurück stecken müssen.

  46. 8.

    ACHTUNG !!!
    gleich geht sie wieder los, die "Neiddebatte"
    gegen die Arbeiter und Angestellten des Landes Berlin.
    Wahlkampfgeschenk eines Senats der so schlecht ist ,wie noch kein anderer davor und sich dadurch Wählerstimmen kauft..
    bla bla bla.

    zum selbigen Thema wurde es ,für mich, hier sehr treffend von einem Kommentator auf den Punkt gebracht.
    Sinngemäß:
    "wie blöde kann man nur sein, so unterbezahlt beim Senat zu arbeiten,aber jetzt sind die ach so Schlauen sauer, weil sie mal nix vom Kuchen abbekommen sondern nur zuschauen dürfen"

    Ein Blick nach dem Verdichtungsraum München in der SZ vom Januar:
    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-ballungsraumzulage-beamte-stadtrat-1.4767549

    Ich würde trotz der Vergünstigungen nicht in München leben wollen,
    obwohl ... ?

    mai,do schon ma wohl,gä.

    freudigste grüsse








  47. 7.

    Bitte jetzt keinen Sozialneid aufkommen lassen! Das ist schon okay so.

  48. 6.

    Wo bleibt der Rest? Dem normalen Bürger hat man in Berlin West, in den 90er Jahren die Berlinzulage weg genommen, weil es ja keine Insel mehr war, gleichzeitig fiel der Status mit dem Wehrdienst- Gesetz! Wo nun jeder Berliner, ob Ost oder West eingezogen werden konnte. Okay, hat man irgendwie eingesehen, ein Land die gleichen Bedingungen. Aber denkst!! In Berlin West waren die Tarife und dadurch die Löhne und Gehälter höher als im Ostteil. Wer konnte, ging in den Westteil.
    Aber was hier passiert, ist ein Hohn an die Bürger in ganz Deutschland! Mir kann keiner weis machen, dass ein Polizeibeamter, ein Feuerwehrmann, ein anderer Staatsdiener weniger Bezüge erhält, als ein Beamter in München, Dresden, Hamburg oder Rostock! Der R-R-G-Senat möchte nur damit die Stimmung seiner Staatsdiener auf dem Höhepunkt halten, weil es für den normalen Bürger noch schlimmer wird! Das ist die Meinung eines Rentners aus dem Speckgürtel von Berlin!

  49. 5.

    Für was bekommen die jetzt bitte auch noch Zulage? In dieser Stadt funktioniert doch generell nix und im Vergleich zum übrigen Billiglohnpräkariat Ding sind die Landesbediensteten doch gut abgesichert. Und einige Lehrer bzw. Finanzbeamte haben auch während des Lockdown zu fürstlichen Bezügen 100 Prozent Freizeit gehabt. Spreche da aus dem persönlichen Umfeld.

  50. 4.

    Ganz klasse, Berlin schafft sich seine Demonstrationsgründe selber. Viele gehen z.Z. „auf dem Zahnfleisch“, die PflegerInnen bekommen einen feuchte Händedruck und die Beamten eine Zulage.

  51. 3.

    Gibt ja auch Aussendienstzulagen bei eben solchen Berufen, dem Staat gehts wohl doch nicht so schlecht. Bald kommen dann separate Feinstaubzulagen und sonstiges.

  52. 2.

    Die Tarifangestellten und Beamten von Berlin erhalten eine Prämie von 150€ aber für die Tarifangestellten des Bundes ist kein Geld da? Wo ist da die Verhältnismäßigkeit? Sie nennen es Hauptstadtprämie aber in der Hauptstadt arbeiten nicht nur Tarifangestellte des Landes Berlin sondern auch mindestens soviele Tarifangestellte des Bundes!

  53. 1.

    Ich finde, die Beschäftigten der Kfz Zulassungsstelle hätten 1500 € mehr verdient, mindestens.

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