Archivbild: Ein brennendes Fahrzeug steht in Berlin-Neukölln in der Garage von Linken-Politiker Ferat Kocak. (Quelle: dpa/Ferat Kocak)
Audio: Inforadio | 25.09.2020 | Interview mit Jo Goll | Bild: dpa/Ferat Kocak

Rechtsextreme Anschlagsserie in Neukölln - "Wir wissen doch alle, wer die Autos anzündet"

Einer der Tatverdächtigen der rechtsextremen Anschlagsserie in Berlin-Neukölln soll bereits im Februar 2018 einen mutmaßlichen Mittäter belastet haben. Die Aussage wurde als Vermerk protokolliert, wie rbb24 Recherche und die "Berliner Morgenpost" einsehen konnten. Von Jo Goll und Ulrich Kraetzer

Am Vormittag des 5. Februar 2018 steht ein Polizeihauptkommissar vor dem Gebäude des Landeskriminalamtes in Berlin-Tempelhof und unterhält sich mit einem Neonazi. Es ist ein schöner Wintertag, nicht zu kalt und mit viel Sonnenschein. Aber der Hauptkommissar, der an dieser Stelle Fritz Meier heißen soll, hat vermutlich trotzdem schlechte Laune.

Denn Tilo P., so der Name des Neonazis, geht dem Beamten und seinen Kollegen auf die Nerven. Sie sind sicher, dass der Rechtsextremist zu den Männern gehört, die immer wieder Autos anzündeten, um Menschen einzuschüchtern, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren. Den Ermittlern liegen dazu viele Indizien vor. Doch es fehlen die Beweise.

"Keiner kann es T. nachweisen"

An jenem 5. Februar begleitet Hauptkommissar Meier Tilo P., den Mann, dem er und seine Kollegen nichts nachweisen können, nach Abschluss einer "polizeilichen Maßnahme" zum Ausgang des Landeskriminalamtes. Er will sich verabschieden. Doch nun, schon auf dem Bürgersteig, redet Tilo P. plötzlich Klartext. "Wir wissen doch alle, wer die Autos anzündet", sagt er. "Sie wissen das, ich weiß das, alle anderen wissen das. Aber keiner kann es T. nachweisen."

Man darf vermuten, dass Hauptkommissar Meier seinen Ohren nicht traute. Denn Tilo P. bezog seine Bemerkung auf seinen langjährigen Kumpel Sebastian T. Der damals 31 Jahre alte Mann ist den Ermittlern bestens bekannt. Als Neonazi. Als Gewalttäter. Als mutmaßlicher Drahtzieher der Neuköllner Anschlagsserie.

Der Polizeihauptkommissar fragt Tilo P. nach dessen Bemerkung, ob er ihn dazu förmlich vernehmen könne. Doch Tilo P. ist dazu nicht verpflichtet und hat keine Lust. Hauptkommissar Meier bleibt nicht mehr, als die Begegnung in einem Vermerk für die Ermittlungsakten festzuhalten. Die Frage, ob es später einen weiteren Versuch gab, Tilo P. oder Sebastian T. zu der Bemerkung zu vernehmen, ließen Polizei und Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen unbeantwortet. Aus Sicherheitskreisen heißt es, die Ermittler hätten Tilo P. später erneut dazu befragt. Er habe aber nichts mehr sagen wollen.

rbb24 Recherche konnte Ermittlungsakten einsehen

Die Begegnung zwischen dem Polizeihauptkommissar und Tilo P. steht sinnbildlich für vieles, was die Geschichte der Neuköllner Anschlagsserie vor allem für die Betroffenen unerträglich macht. Es ist die Dreistigkeit der Neonazis, die offenbar meinen, von der Polizei nichts befürchten zu müssen. Es ist die Ohnmacht der Ermittler, die sich sicher sind, die Täter identifiziert zu haben, ihnen aber nichts nachweisen können.

Ein Rechercheteam der "Berliner Morgenpost" und des rbb konnte Ermittlungsakten einsehen, die das Dilemma der Polizei deutlich machen. Die Dokumente geben einen Einblick in die Gedankenwelt der Neonazis, wie sie leben und wovon sie besessen sind. Sie dokumentieren ihre ideologische und zumindest zwischenzeitlich auch organisatorische Nähe zur AfD. Und sie verdeutlichen, dass es die Chance gab, die Täter zu fassen.

2.400 Fotos von den "Feinden"

Sieht man sich die Internet-Chats der Neonazis an, so sieht man schnell, dass ihr Themenspektrum eher begrenzt ist. Wenn sie nicht gerade über Fußball-Wetten sprachen, verabredeten sich die Männer, um Aufkleber linker Antifa-Gruppen aus ihrem Kiez zu entfernen. Richtig ernst wurden sie dagegen, wenn es um das Ausspähen politischer Gegner ging. "Der ganz unten links", schreibt Tilo P. im Oktober 2016, als er einem Mitstreiter aus der Neonazi-Szene das Foto eines Mitarbeiters eines Vereins gegen Rechtsextremismus übermittelt. Im April 2017 ist es Sebastian T., der eine Datei mit Bildern vermeintlicher Antifa-Fotografen übermittelt: "Schick mal an alle politischen Leute, die du kennst, damit die wissen, wer unser Feind ist." Als Tilo P. wissen will, wie viele Fotos von den "Feinden" Sebastian T. denn so habe, antwortet dieser: "2400".

Sebastian T. ist der Wortführer. Tilo P. engagiert sich damals dagegen nicht nur in der Szene gewaltbereiter Neonazis – sondern auch in der AfD. "Heil Höcke!!", schreibt er im September 2017 an Sebastian T. Parteifreunden berichtet er stolz, dass er einen Parteiabend mit dem aus der SPD ausgetretenen AfD-Politiker Guido Reil organisiert habe. Als seine gewalttätigen Neonazi-Aktivitäten auf einer Internetseite thematisiert werden, überlegt ein AfD-Funktionär mit Tilo P., ob man den Autor der Veröffentlichung verklagen könne. Es gibt aber auch Dinge, die P. an der Partei stören. Als der Neuköllner AfD-Stadtrat Bernward Eberenz die Partei wegen ihrer zunehmenden Radikalität verlässt, nennt Tilo P. ihn einen "schwulen Hurensohn".

Von der AfD in die "Deutsche Mitte"

Nach den Berichten über seine mögliche Verwicklung in die Neuköllner Anschlagsserie findet die AfD-Karriere des Tilo P. ein Ende. Die Partei fürchtet um ihren Ruf – und überzeugt Tilo P. Anfang 2018, auszutreten. Der Neonazi dürfte es verkraftet haben. Schon im August 2018 schreibt er an Sebastian T., dass er ohnehin lieber bei der Rechts-Partei "Deutsche Mitte" mitmachen würde. Die seien ja schließlich "gegen die Illuminaten".

Neben Einblicken in verquaste Neonazi-Gedanken offenbaren die Chat-Protokolle klare Bezüge zur Neuköllner Anschlagsserie. Da wäre eine Unterhaltung vom 29. November 2016. Sebastian T. weist Tilo P. auf einen Vortrag in der Neuköllner Buchhandlung Leporello hin. Das Thema: "Was tun gegen die AfD? Aufstehen gegen Rassismus!" Tilo P. informiert weitere Neonazis. Keine zwei Wochen später gehen in der Buchhandlung die Scheiben zu Bruch. Einige Wochen später steht auch das Auto des Inhabers des Leporello in Flammen.

Verfolgung von Ferat Kocak

Entlarvend sind auch die Nachrichten, die Tilo P. und Sebastian T. über den Linke-Politiker Ferat Kocak austauschen. In seiner Partei bekleidet Kocak damals kein besonderes Amt, er engagiert sich aber seit Jahren gegen Rechtsextremismus. Für die Neonazis ist der Neuköllner deswegen schlicht eine "Zecke" oder, wegen seines Migrationshintergrundes, ein "Kanacke".

Schon im Januar 2017 nehmen P. und T. Kocak ins Visier. "Gib den mal bei google ein", schreibt Tilo P. einem Mitstreiter. "Und guck dir den genau an." Wenige Tage später meldet sich P. erneut mit einer Textnachricht. "Dikka, Ferat Kocak sitzt gerade bei mir im Bus", tippt er in sein Handy. "Hast du ihn verfolgt?", will Sebastian T. wissen. "Ja, der ist bis zum Ostpreußendamm gefahren", schreibt P.

Am 15. Januar 2018 entdeckt Tilo P. Ferat Kocak bei einer Versammlung der Linke. Tilo P. ist direkt an Kocak dran. Sebastian T. erteilt von zuhause aus Anweisungen. "Hör mal zu Dicker, du guckst jetzt einfach, ob der in die U-Bahn geht oder ob er mit dem Auto fährt", weist er seinen Mitstreiter an. "Er fährt Auto, ein roter Smart“, antwortet Tilo P.. "Na, dann fahr hinterher", sagt T.

Verfassungsschutz hörte Gespräche mit

Der Verfassungsschutz hört mit und übermittelt die Erkenntnisse wenig später – aber wann genau, darüber streiten die Behörden noch heute – den Kollegen des Landeskriminalamtes. Für die Beamten wäre das die Chance gewesen, auf die sie lange gewartet haben. Sie könnten die Neonazis jetzt rund um die Uhr observieren, um sie bei dem offenbar geplanten Anschlag auf frischer Tat zu ertappen. Sie könnten vor dem Haus der Kocaks ein Zivilfahrzeug mit Überwachungstechnik positionieren. Sie könnten Kocak warnen. Doch nichts von alledem passierte.

Und Kocak erfährt erst am 1. Februar 2018, dass er ins Visier der Neonazis geraten ist. Es ist drei Uhr nachts, als er ein rötliches Flackern bemerkt. Kocak schaut aus dem Fenster, sieht die Flammen aus seinem Kleinwagen schlagen. Dann weckt er seine Eltern und bekämpft den Brand mit einem Feuerlöscher. Sein roter Smart, über den Sebastian T. und Tilo P. sich nur zwei Wochen vorher unterhielten, steht in einem Carport. In dem Haus verläuft nur wenige Meter entfernt eine Gasleitung.

Kontakte ins Rotlichtmilieu

Die Ermittler des Landeskriminalamtes dürften am Morgen nach dem Anschlag in heller Aufregung gewesen sein. Denn sie waren gewarnt, hätten den Angriff womöglich verhindern und die Täter auf frischer Tat ertappen können. Doch das volle Programm fahren sie erst nach dem Anschlag.

Schon einen Tag danach rücken bei T. und P. Spezialeinheiten an und durchsuchen ihre Wohnungen. Die Beamten finden Erstaunliches. Neben einer Reichskriegsflagge und einen Glasteller mit einem Hakenkreuz entdecken sie Briefe, die zeigen, in welchem Umfeld die Männer sich bewegen. Es sind Briefe an Personen aus dem Zuhälter-Milieu. Eine der Frauen sei "als Beteiligte zu Rotlichtberichten" in Erscheinung getreten, notieren die Ermittler. Ein weiterer Brief richtete sich an einen Mann, der "im Zusammenhang mit möglicher Zuhälterei auf dem Straßenstrich der Kurfürstenstraße" bekannt geworden sei.

Ob die Polizisten wegen der Funde weitere Ermittlungen unternehmen, ist unklar. Klar ist: Sie beschlagnahmen Computer und Handys. Doch einen Beweis für die vermutete Täterschaft der Neonazis finden sie nicht. Sie wollen einen Haftbefehl erwirken. Doch die Beweislage ist zu dünn. T und P. bleiben auf freiem Fuß.

Die fehlenden Ermittlungserfolge werden nach dem Anschlag auf das Auto von Ferat Kocak mehr und mehr zum Politikum. Innensenator Andreas Geisel (SPD) lässt sich im Sommer dieses Jahres damit zitieren, dass es ihn zutiefst nerve, "dass wir nach vier Jahren intensiver Ermittlungsarbeit noch keinen Beweis vorlegen können". Die Linke fordert einen Untersuchungsausschuss.

Bei vielen Betroffenen ist das anfängliche Vertrauen in die Arbeit der Polizei mittlerweile längst einem tief sitzenden Misstrauen gewichen. Immer wieder lesen sie Berichte über Versäumnisse und Merkwürdigkeiten. Da wäre die ausgebliebene Warnung im Fall Kocak. Da wären die Berichte über einen LKA-Beamten, der im Verdacht stand, sich in einer Szene-Kneipe mit einem Neonazi getroffen zu haben. Da wäre der Beamte, der als Ansprechpartner für die Betroffenen fungierte und nun vor Gericht steht, weil er einen Flüchtling malträtiert haben soll. Da wäre der Bericht der Datenschutzbeauftragten, demzufolge Polizisten gleich mehrere Male die persönlichen Daten von zwei Berlinern abfragten, die auf ihren Hausfassaden wenig später neonazistische Drohbotschaften vorfanden.

Kocak sagt: "Ich habe Angst vor der Polizei"

Es ist alles etwas viel geworden. Auch für Ferat Kocak. Dass Tilo P. im Gespräch mit einem Polizeibeamten so offen über die Täterschaft seines Neonazi-Kumpels Sebastian T. gesprochen hat, mache ihm Angst, sagt Kocak. Die mutmaßlichen Täter fühlten sich offenbar sicher. "So sicher, dass ich Bedenken habe, ob Beweise und zielführende Informationen vielleicht sogar bei einigen Beamten einfach durchgerutscht sein könnten." Dann sagt Kocak einen Satz, der die Gefühle von immer mehr Betroffenen der Anschläge auf den Punkt bringt – und zeigt, wie festgefahren die Fronten sind. Kocak sagt: "Ich habe Angst vor der Polizei."

Bianca Klose formuliert es etwas vorsichtiger. Klose leitet die mit Landesmitteln geförderte Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, spricht mit Betroffenen, gibt ihnen Tipps, wie sie sich vor den Neonazis schützen können. Mit der Polizei pflegt sie ebenfalls Kontakte. Doch auch bei ihr weicht die Kooperationsbereitschaft einem wachsenden Misstrauen.

Das selbstsichere, fast provokante Auftreten eines der Hauptbeschuldigten gebe der für die Neuköllner Anschlagsserie vielleicht wichtigsten Frage neue Nahrung. Klose formuliert diese Frage so: "Warum meinen die Täter, dass sie nichts zu befürchten haben? Behaupten die Beschuldigten einfach nur, sie hätten nichts zu befürchten? Oder aber haben sie dafür die Gewissheit?"

Betroffene demonstrieren vor dem Landeskriminalamt

Einige Betroffene der Anschlagsserie demonstrieren angesichts der Pannen und Ungereimtheiten jeden Donnerstag vor dem Landeskriminalamt. Initiiert wurden die Kundgebungen von Christiane Schott. Schott ist Sozialarbeiterin und leidenschaftliche Kämpferin gegen den Rechtsextremismus – und auch sie bekam dafür die Quittung. Schon im November 2011 wurde das Fenster des Zimmers ihrer Tochter von einem Pflasterstein zertrümmert. Ein halbes Jahr später explodierte ihr Briefkasten. Ein Brandsatz aus Teer wurde nur von dem Gitter abgefangen, das sie nach den ersten Attacken vor dem Fenster hatte anbringen lassen. Die Täter zerstachen die Reifen des Autos ihrer Tochter.

Christiane Schott ist eine der Hauptbetroffenen der Neuköllner Anschlagsserie. Die Polizei führt sie allerdings mittlerweile nicht mehr nur als Opfer – sondern auch als mutmaßliche Straftäterin. Die Behörde wirft ihr vor, eine Demonstration vor dem Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm im Juli dieses Jahres nicht korrekt angemeldet zu haben. Ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Die Mitteilung, dass ein Strafverfahren gegen sie läuft, erhielt Schott vor gut einer Woche. In dem Schreiben heißt es, sie könne sich gerne dazu äußern.

Beitrag von Jo Goll und Ulrich Kraetzer

30 Kommentare

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  1. 30.

    Natürlich schlagen hier wieder die zu, die glauben, alles zu wissen. "Soll", "könnte", "vielleicht", "wahrscheinlich", sind keine Beweise. Es ähnelt schon den Verschwörungstheorieen der Anderen, aber Einige scheinen zu wissen.
    Ich erinnere mich da an einen Fall, wo Syrer versuchte, das Bingener Rathaus abzufackeln. Um dann die Tat zu verschleiern, "zeichnete" er überall Hakenkreuze hin.
    https://m.tagesspiegel.de/politik/fluechtlingsunterkunft-in-bingen-syrer-legte-feuer-und-zeichnete-hakenkreuze/13428206.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
    Man beachte auch das Wort "zeichnete", in einem anderen Kontext würde "schmierte" stehen.

  2. 29.

    Und wieder einmal schlägt der Meister der Verharmlosungen der Rechtsextremisten und deren Taten zu.

    Ein Wolf im Schafspelz. Immerhin, sie verbrennen sich nicht wie ihr Pg, der hier unter-zig Namen schreibt. Und genau deshalb sind sie gefährlicher als diejenigen, die aus ihrer Gesinnung keinen Hehl machen.

  3. 28.

    Wenn man sie wdh so wahrnimmt dann müssen sie das einfach mal so hinnehmen. Unter Erwachsenen nennt man sowas Feedback. Ich unterstelle ihnen auch mal ganz platt, dass sie keine Kinder haben, da ihnen jegliche Emphatiefähigkeit abgeht. Das gilt auch dem Rest dieser ganzen Relativierer- Riege. Ich würde ihnen ja sagen sie sollten sich schämen, aber selbst dafür fehlt ihnen offensichtlich jegliche Fähigkeit menschliche Regungen zuzulassen. Was ist in ihrem Leben nur so schiefgelaufen, das ihre einziger Lebensinhalt darin besteht nur Gift zu verspritzen. Gottseidank sind sie nur eine kleine Minderheit, die hier jeweils mit 5 gefakten Profilen eine Mehrheit suggerieren. Diesse Mehrheit existiert ausschließlich in ihre gewaltverherrlichenden Parallelwelt.

  4. 27.

    Ist es Ihrer Meinung nach diskreditierend, Nazis als Nazis zu bezeichnen, oder tut man ihnen damit Unrecht?

  5. 26.
    Antwort auf [Alexandra Strittmatter] vom 25.09.2020 um 17:00

    Erklären Sie doch bitte mal, was Sie genau mit ihrer Aussage meinen und senden eine Quelle des von Ihnen erwähnten Vorfalls.

  6. 25.

    Welchen Zusammenhang hat das Ihrer Meinung nach mit diesem Artikel?

  7. 24.

    Geht's Ihnen noch gut? Belegen Sie doch die angeblichen Verharmlosungen mal. Einfach nur eine Unterstellung raushauen, ist mehr als dürftig. Haben Sie den Artikel überhaupt verstanden oder brauchen Sie eine Erklärung, was ein Rechtsstaat ist? Sie haben da offensichtlich ein paar Gesinnungsscheuklappen. Eine Gesinnungsjustiz, wie sie Ihnen vorschwebt, wird es hier nicht mehr geben, das verhindert unser Grundgesetz. Das ist manchmal schwer zu ertragen, aber besser als wenn die Urteile vom Politbüro vorgeschrieben werden. Da ist mir unsere gefestigte Demokratie deutlich lieber.

  8. 23.

    @Steffen:
    "... trotz aller Bemühungen..."
    Ich denke, hier liegt der springende Punkt der ganzen Geschichte.

  9. 21.

    Irgendwie stagniert hier die Diskussion. Oder liegt es daran, dass hier nur Mutmaßungen, Verdächtigungen ohne wertigen Hintergrund oder Beweisbares, Wünsche artikuliert werden? Seit Jahren nicht Neues.
    Bleibt nur zu hoffen, dass sich der RBB auch in dieser epischen Breite mal den Linksradikalen zuwendet, die ebenso Fahrzeuge von missliebigen Bürger und Politiker anzünden.
    Aber, das sind die Guten, die Aktivisten und die Anderen die Bösen, die Nazis.

  10. 20.

    Bemühen Sie sich nicht, das Bild des "Anständigen" und Demokraten von sich selbst zu inszenieren. Liest man Kommentare von Ihnen, erfährt man, wie sehr Sie Rechtsextremismus verharmlosen.

    So, Sie sind also der Meinung, es brauche gerichtsfeste Beweise? Eine ganz neue Erkenntnis. Wovon handelt denn der Artikel? Er zählt Informationen und Situationen auf, in denen die Polizei zum Teil ganz ausdrücklich zum Eingreifen befugt und gefordert war. Die Planung best. Straftaten stellt bereits einen Straftatbestand dar, die Ausführung ohnehin. Was wäre jetzt so eine Neu-Erfindung des Rads gewesen, wie im Artikel beschrieben, die Täter*innen auf frischer Tat, ergo evident und unwiderlegbar, zu erwischen und von der vollständigen Ausübung der Tat abzuhalten? Diese in Teilen der Polizei vorhandene Untätigkeit schützt u. stärkt Rechtsextreme; meint nicht nur Strafvereitelung im Amt u. Behördenwillkür, sondern Menschenrechtsverbrechen. Evident ist ein rechtsextremes Netz in Polizei und Justiz.

  11. 19.

    .. so? Wer denn? Die linken?
    Indizien sind keine Beweise, da kann man mal sehen was einige von Rechtsstaatlichkeit halten. Das ist genau die selbe braune Auffassung wie die von den Rechten.

  12. 17.

    Sie sind schon lustig, also so, wie in allen ihren Beiträgen. Natürlich gibt es keine ermittelten, bewiesenen und verurteilten Brandanschläge der Linken. Und raten sie doch mal warum.

  13. 16.

    Darum geht es nicht! Die Taten sind allesamt feige, widerlich und menschenverachtend, und gehören ohne jede Rücksicht hart geahndet. Leider ist es dafür aber nun mal notwendig, das den Tätern gerichtsfest nachzuweisen. Das gelingt der Polizei trotz aller Bemühungen aber weder ausreichend oft bei den extrem rechten Hirnies noch bei den extrem linken, die genau dieselben Methoden genau so anwenden. Alle diese Gewalttaten verurteile ich, egal aus welcher politischen Richtung sie kommen. Was Sie hier versuchen zu konstruieren, ist eine angeblich fehlende Distanzierung von den Gewalttaten, die aber gar nicht stattgefunden hat.

  14. 15.

    Als Beamter ist man doch verpflichtet eine Straftat aufzudecken oder wenn möglich zu verhindern. Macht man das nicht ist doch etwas faul. Es läuft in die gleiche Richtung wie die Kommentare der Gutmenschen auf dieser Seite. Wieso immer die Rechten und nicht die Linken. Wenn man da als Beamter auch so tickt sollte man sich noch mal seinen Arbeitsvertrag anschauen.

  15. 14.

    "Ich stelle mich mal dumm Herr Jan und will keine Idee haben..." Das ist Ihnen aber außergewöhnlich gut geglückt, Frau Martina! Vonovia und andere Firmen haben ihre Wagen bestimmt auch selbst in Brand gesetzt, um kostengünstig ihre Fahrzeugflotte zu verjüngen und damit Fahrverbote in der Innenstadt zu vermeiden. /Ironie Ende

  16. 13.

    Wenn es Beweise gibt, dann sollte es zur Anklage kommen. Wenn nicht, dann nicht.

    Bitte nicht aufgrund von Mutmaßungen Menschen vorverurteilen oder gar vor Gericht stellen.

    Wir sind immer noch ein Rechtsstaat.

  17. 12.

    "Und hier regnets."
    Wenn man weiß, das der Andere recht hat und es nicht widerlegen kann, dann schreibt man halt hier regnet's...

  18. 11.

    Das ist alles so widerlich was diese Relativierer hier schreiben. Das bei einem Kind ein Stein in die Scheibe geworfen wurde wird aus kaltem Kalkül von den bisherigen Kommentatoren überlesen. Keine Ethik und zu viel Langeweile kann dafür keine Ausrede mehr sein

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