Wildschweine in einem abgeernteten Maisfeld am 27.11.2019. (Quelle: imago images/WildMedia)
Video: Brandenburg Aktuell | 10.09.2020 | Smolka/Wochnik-Sachtleben | Bild: imago images/WildMedia

Maßnahmen am Brandenburger Fundort - Nach Schweinepest-Fall werden Jagd und Ernte eingeschränkt

In Brandenburg ist ein mit der Afrikanischen Schweinepest infiziertes Wildschwein gefunden worden. Das Brandenburgische Gesundheitsministerium hat in Absprache mit dem Bund nun verschiedene Maßnahmen ergriffen und unter anderem ein Jagdverbot erlassen.

Die Afrikanische Schweinepest ist erstmals in Deutschland nachgewiesen worden. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche ist bei einem toten Wildschwein in Brandenburg bestätigt worden, wie Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) am Donnerstagvormittag in Berlin mitteilte.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) verkündete am Donnerstagmittag in einer Pressekonferenz in Potsdam erste Maßnahmen. Demnach wurde der belastete Kadaver auf einem abgeernteten Maisfeld nahe der Gemeinde Schenkendöbern (Spree-Neiße) gefunden. In dem Landkreis, sowie in Oder-Spree sind lokale Krisenstrukturen aktiviert worden, erklärte Nonnemacher.

Betretungsverbot drei Kilometer um Fundort

Es wurde angelündigt, eine Kernzone mit einem Radius von drei Kilometern rund um den Fundort des infizierten Tierkadavers einzurichten. "Hier wird ein Betretungsverbot erlassen", sagte Landestierarzt Stephan Nickisch. Zudem werde eine Sperrzone von 15 Kilometern rund um den Fundort eingerichtet, die bis nach Polen reiche. Verkehrsstraßen sind von Sperrungen nicht betroffen, Wälder sollten aber grundsätzlich gemieden werden.

Das Ortsschild von Sembten in der Gemeinde Schenkdöbern, in der am 09. September 2020 ein mit der Afrikanischen Schweinepest infiziertes Wildschwein gefunden wurde. (rbb/Iris Wussmann)
In einem Maisfeld nahe dem Ort Sembten in der Gemeinde Schenkdöbern im Landkreis Spree-Neiße wurde der infizierte Wildschweinkadaver gefunden. | Bild: rbb/Iris Wussmann

Sicherungsmaßnahmen beginnen erst Freitag

Nach rbb-Informationen waren am Donnerstagabend bisher weder Warnschilder noch ein angekündigter Elektrozaun um die Fundstelle aufgebaut worden. Der Landkreis habe eingeräumt, dass man mehr Zeit brauche. Am Freitag werde man damit beginnen, Hinweisschilder auf das Gefährdungsgebiet zu installieren.

Auch die Arbeiten an einem Elektrozaun hätten noch nicht begonnen. Auf Nachfrage von Journalisten hieß es vom Landkreis, es gebe logistische, aber auch personelle Probleme.

Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) nahm die örtlichen Behörden in Schutz. Sie sagte in "Brandenburg Aktuell" vom rbb, es müsse erst sorgfältig geklärt werden, wo genau die Grenze der Restriktionszone verlaufen solle. Das sei nicht ganz banal. Am Freitag werde festgelegt, wo genau die Restriktionszone von 15 km verlaufen werde. Auch der Landkreis Dahme-Spreewald sei voraussichtlich davon betroffen. Am Montag werde rund um die Kernzone von 3 km ein elektrischer Sperrzaun errichtet, so Nonnemacher.

Sollten im Umkreis von 15 km um den Fundort noch Maisfelder nicht abgeerntet worden sein, gelte ein Ernteverbot, ergänzte Nonnemacher am Donnerstagnachmittag. Grund sei, dass sich Wildschweine bevorzugt in Maisfeldern aufhielten und nicht unnötig aufgeschreckt und vertrieben werden sollten. Bei Ernteausfällen gäbe es für betroffene Landwirte Entschädigungen aus dem Landesseuchenfonds, erklärte die Gesundheitsministerin.

Jagdverbot erlassen, Tierschauen und Volksfeste verboten

Brandenburgs Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz gab außerdem bekannt, dass in dem belasteten Gebiet "ein striktes Jagdverbot für alle Tierarten erlassen wurde, um kein Schwarzwild aufzuschrecken". Man sei nun mit der Organisation von Fallwildmeldungen, der Überprüfung von Schweinehaltungsanlagen und der Beseitigung von Wildschweinkadavern beschäftigt. Hierfür wurde extra eine Sammelstelle in Bresinchen eingerichtet.

Nonnemacher erteilte außerdem ein Verbot für sämtliche Veranstaltungen, bei denen Schweine mitgeführt werden, wie etwa Volksfeste oder Tierschauen. Zudem sei man nun dabei, Jäger und Schweinehalter zu ermitteln. "Wir stehen jetzt erst am Anfang, es wurde sofort reagiert. Wir müssen erstmal eine Bestandsaufnahme machen. Fachleute bemühen sich derzeit um die Abgrenzung des betroffenen Gebietes", so Nonnemacher.

Woidke bietet Landwirten Hilfe an

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bezeichnete am Donnerstagnachmittag den Ausbruch der ASP als "große Herausforderung". Sie sei eine hochansteckende Krankheit, allerdings nur für Schweine und nicht für Menschen. Es gelte jetzt, die Seuche einzudämmen, so Woidke: "Aus dem betroffenen Gebiet dürfen keine Tiere herausgebracht werden, ebenso wenig kontaminierte Stoffe wie Schweinefleisch. Wir müssen jetzt alles kontrollieren, was dort passiert. Wir sind gut aufgestellt, das Land unterstützt die Landkreise bei der akuten Seuchenbekämpfung."

Betroffenen Landwirtschaftsbetrieben bot Woidke finanzielle Hilfe an, sollte das Geld der Tierseuchenkasse nicht ausreichen. Landwirte zahlen regelmäßig in diese Kasse ein. "Bislang ist das Geschehen von der Tierseuchenkasse beherrschbar, die angesparten Mittel genügen. Sollte das nicht ausreichen, werden wir überlegen, wie das Land einspringen kann", erklärte der SPD-Politiker.

Woidke appellierte an die Verbraucher, weiterhin Schweinefleisch zu essen - das könne man bedenkenlos tun, zudem helfe man damit auch der Landwirtschaft, die in einer schwierigen Situation sei.

Bislang keine Hausschweine betroffen

Der Brandenburger Landesbauernpräsident Henrik Wendorff betonte im Inforadio des rbb, Hausschweine seien derzeit nicht betroffen und müssten auch nicht gekeult werden.

Grundsätzlich seien Schweine, die in Ställen gehalten werden, weniger von einer Ansteckung gefährdet, da es hier zu keinen Außenkontakten komme. Anders sei das bei Schweinen in der Bio-Haltung, die außen gehalten würden. Hier gebe es aber meist zwei Sicherheitszäune rund um die Auslaufflächen. “Im Ernstfall kann es aber auch hier zu einem Aufstallungsgebot kommen und die Tiere müssen in Ställe verbracht werden“, so Wendorff.

Wendorff fordert schnelle Maßnahmen

Wendorff forderte zudem am Donnerstagabend im rbb-Fernsehen ein entschiedenes Vorgehen zur Abgrenzung des nun betroffenen Gebietes. Jetzt heiße es, durch Schutzmaßnahmen einen Übergriff von den Wildschweinen auf die Hausschweine zu verhindern.

In dem nun verbleibenden "kleinen Zeitfenster von 14 Tagen, vielleicht drei Wochen" müsse ein Zaun um diesen Herd gebaut werden, denn nur das erlaube es, das Gebiet "intelligent abzugrenzen und die Wildschweine auf null runterzufahren". Mit diesem Zaunbau könne es gelingen, dass Brandenburg in einigen Monaten wieder "frei sei von der Afrikanischen Schweinepest".

Wendorff warnte, dass es heute bereits "Signale von Schlachthöfen" gegeben habe, dass dort keine Tiere mehr aus der Region abgenommen werden. Dass dies schnell wieder ende, müssten nun Landkreis, Land und Bund durch ihre Arbeit durchsetzen.

Finderprämie erhöhte Testaufkommen

Bereits Ende vergangenen Jahres hatte das Land Brandenburg damit begonnen, eine Vergütung in Höhe von 50 Euro für das Auffinden von Fallwild zu zahlen, um mehr Tests durchführen zu können. Dadurch habe man seit November 2019 rund 30 Prozent mehr Proben bekommen, so Nonnemacher weiter.

Nun müsse man klären: "Ist das ein Wildschwein, das von Polen eingewandert ist oder ist das ein Tier, dass durch weggeworfene Wurstwaren infiziert worden ist?". Dafür seien weitere Genom-Analysen und epidemiologische Untersuchungen durch das beauftragte Friedrich-Loeffler-Institut notwendig. "Es gibt die beiden Infektionswege der direkten Einwanderung, aber auch den Weg der sogenannten Sprunginfektion", so Nonnemacher.

Ein Ende 2019 aufgestellter elektrischer Weidezaun habe zwar Tiere abhalten können, jedoch eine Ausbreitung der Schweinepest nicht verhindern können. "Wir müssen alles tun, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern", sagte die Ministerin.

Deutsches Schweinefleisch gilt nun EU-weit als belastet

Landestierarzt Nikisch gab aber Entwarnung für Landwirte und Händler: "Der Waren- und Personenverkehr sind erstmal nicht von den Einschränkungen betroffen." Dennoch dürfe kein Schweinefleisch aus dem gefährdeten Gebiet herausgebracht werden, sagte Nonnemacher.

Zudem erklärte die Ministerin, dass es einige Schweinebetriebe im Radius gebe und diese bereits informiert wurden. Laut einer Presseinformation des Landkreises Spree-Neiße befinden sich 17 Schweinehaltungen in dem gefährdeten Gebiet, eine davon in der Kernzone.

Für mögliche finanzielle Ausfälle gebe es Töpfe im Land Brandenburg, so Nonnemacher weiter. "Wir haben keine Situation wie bei Corona, bei der man vor Neuland steht. Wir haben klare Vorgaben, wie in solchen Fällen umzugehen ist."

Tipps zum Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest (Quelle: rbb|24)

Bauernverband ist besorgt

Nonnemacher sagte außerdem, dass deutsches Schweinefleisch in der EU nun als ASP-belastet gelte. Südkorea verhängte bereits ein sofortiges Importverbot für deutsches Schweinefleisch. China als Deutschlands größter Abnehmer von Schweinefleisch könnte einem solchen Schritt folgen. "Wir sind mit China im Gespräch", sagte Bundesgesundheitsministerium Klöckner, wollte sich aber noch nicht zu Exportauswirkungen in Drittstaaten. 2019 wurden aus Deutschland laut Statistikamt rund 2,4 Millionen Tonnen Schweinefleisch exportiert. Davon gingen rund 1,9 Millionen Tonnen in EU-Länder.

Der Deutsche Bauernverband zeigt sich besorgt und hält vermehrte Prävention gegen eine Ausbreitung für notwendig. Die Schweinehalter hätten zur Sicherung ihrer Bestände bereits umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen wie Hygiene ergriffen, teilte Bauernpräsident Joachim Rukwied mit. "Die Vorsorge muss noch weiter verstärkt werden."

Nötig sei, Wildschweine zu jagen und einen stabilen Zaun zu errichten. "Wir brauchen zwingend eine wildschweinfreie Zone an der polnischen Grenze", forderte Rukwied. Reisende dürften auch keine Essensreste wie Wurstbrote unachtsam wegwerfen. "Das Virus ist eine Gefahr für Haus- und Wildschweine", betonte der Bauernpräsident. Eine Impfung dagegen gebe es bisher nicht.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 10.09.2020, 19:30 Uhr

22 Kommentare

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  1. 22.

    Zäune sind bei ASP Bekämpfung absolut keine Makulatur.
    Natürlich kann ein Wildschwein wenn es wirklich will oder voll auf Adrenalin ist Zäune durchbrechen, auch wenn diese durch stromführende Drähte ergänzt wurden, aber bei intelligentem Einsatz von Zäunen unter Beachtung des natürlichem Verhaltens sind diese ein sehr wichtiger Bestandteil der Eingrenzung eines Ausbruchs. Dazu gehören natürlich weitere Maßnahmen, wie freischneiden von Flächen (Schwarzwild wechselt ungern über offene Flächen, dann den Zaun in der Mitte platzieren etc., zusätzlich außerhalb des Kerngebietes Jäger ansitzen und Tiere welche sich am Zaun blicken lassen konsequent erlegen etc. , innerhalb des Kerngebietes Jagdverbot, und Betretungsverbot für die Allgemeinheit, plus Schwarzwild gut füttern um ihm kein Anlass zu geben das Gebiet zu verlassen. Außerhalb ohne Bewegungsjagd konsequent erlegen etc.
    https://www.jagdverband.de/sites/default/files/2017-10%20DJV-FLI_3_Exemplarische-Anwendung-jagdl-Massnahmen_s.pdf

  2. 21.

    Der Behörde muss hier ziemliches Versagen vorgeworfen werden. Die haben mehrere Jahre zur Verfügung gehabt um sich auf ein Seuchenausbruch vorzubereiten, schon vor 3 Jahren muss klar gewesen sein, dass es nur noch eine Frage der Zeit war bis auch bei uns Fälle auftauchen, höchstwahrscheinlich vom Menschen eingeschleppt. Denn in freier Wildbahn ist die räumliche Ausbreitungsgeschwindigkeit recht begrenzt. Eigentlich hätte da alles notwendige Material schon eingelagert sein müssen, Alarmierungslisten von benötigtem Personal hätten vorhanden sein müssen und ebenfalls Listen von Jägern in der Nähe die in Zusammenarbeit mit Behörde und Jagdausübungsberechtigten sofort helfen hätten können. Da hätte eigentlich innerhalb von einem Tag egal ob Wochenende oder Werktag schon kräftig an der Arbeit sein müssen. Schilder aufstellen, Zaun bauen, aussen rum ständig schon während der Arbeiten ansitzen um auswechselndes Wild abzuschießen etc.

  3. 20.

    Wie gesagt, kein Schweinefleisch mehr essen. Nicht wegen der ASP, sondern wegen der Sojaimporte, wegen derer massiv Regenwald zerstört wird.

  4. 19.

    Die Chinesen haben ihren Panda Bär und die D. ihre Wildschweine. Niedlich. Fressen den ganzen Tag. Es gibt ja Berliner, die sie sogar füttern.

  5. 18.

    Die Zäune sind eh nur Makulatur. Sie dienen nur dzuzu, zu zeigen, dass man was tut. Auch unter Experten ist unstrittig, dass Wildschweine nicht durch Zäune aufgehalten werden. Es gibt immer Schlupflöcher und ein Schwein in Panik nietet auch den Zaun so um. Ob nun Strom drauf ist oder nicht.

    Zu den Kosten eines Zauns: je nach Anbieter und Ausführung bzw. Wartungsvertrag können das bei 100 km Zaun mehrere 100.000 bis mehrere Millionen Euro sein. So ein ein einfacher Litzenzaun geht schon um die 100.000. Der Zaun der Dänen hat für 70 km wohl rd. 6 Mio. Euro gekostet.

  6. 17.

    Schön den Müll auf den Straßen verteilen das von den Schweinen an die Schweine ihr Futter Angebot recht groß ist.
    Seit Jahren wird nur geredet und nicht gehandelt man findet die Tierchen ja toll anstatt die Plage ein zu grenzen und
    zum Abschuss frei zu geben. Es gibt ja viel zu wenig von diesen Tierchen wie Wildschweine Füchse Ratten und noch
    anderes Viehzeugin dieser Stadt. Ungeziefer lebt mit so einem Nahrungsangebot besser wie so mancher Obdachloser
    in der Hauptstadt Berlin.

  7. 16.

    Das die Schweinepest Deutschland erreichen wird war zu erwarten. Zumal es ja etliche Deppen gab die den ohnehin schon wackligen Zaun an der Grenze immer wieder zerstören mussten. Schön für die Berliner am Teufelsee, die können nun ungestört weiter mit ihren Lieblingen kuscheln. Die Voraussetzungen für die Verbreitung der Krankheit sind ja gelegt, Futter und Essenreste sind reichlich vorhanden .

  8. 15.

    Eine Unsitte, die Hunde im Wald frei laufen zu lassen, dabei können sie sich doch bei Wildschweinen, Füchsen usw. anstecken, oder?

  9. 14.

    Eben nicht.
    Wildschweine fallen nicht unter die Bundesartenschutzverordnung, weil sie unter das Jagdgesetz Fallen. Die Art ist somit nicht geschützt. Nur die Individuen dürfen aus Tierschutzgründen nicht ohne Grund getötet werden. Artenschutz und Tierschutz sind etwas völlig anderes.

  10. 13.

    Das Bejagungsverbot (nicht nur für Wildschweine) resultiert daraus, dass die Tiere bei der Jagd aufgestört werden und ihrem Fluchtreflex folgen - und so die Seuche möglicherweise weiter tragen.
    Aus dem gleichen Grund gibt es das Betretungsverbot. Da es immer wieder Zeitgenossen gibt, die ihren Hund auch in Wald und Flur ohne Leine frei laufen lassen, besteht auch hier die Möglichkeit, dass Mensch oder Hund Wildtiere aufschrecken, die dann möglicherweise die Krankheit weiter verbreiten.
    Wie stellt sich eigentlich Herr Rukwied die Schaffung einer "wildschweinfreien Zone" vor? Wenn es tatsächlich gelingen sollte, eine solche zu schaffen, rücken bei der hohen Bestandsdichte doch sofort andere Tiere in die frei gewordenen Reviere nach.

  11. 12.

    Für mich war es nur eine Frage der Zeit.
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  12. 11.

    Das sehe ich auch so, dass es sich nicht verhindern lässt. Ich möchte gar nicht wissen, was 120km nutzloser Zaun gekostet haben... und warum die Wildschweine jetzt nicht gejagt werden sollen, erschließt sich mir nicht. Die sollen doch dezimiert werden, um die Ausbreitung zu hindern. Wenn man sie in Ruhe lässt, machen sie sich erst recht breit und vermehren sich munter weiter.

  13. 10.

    Vielleicht in Neuzelle einfach nur das Klosterbier probieren... ;)

  14. 9.

    Entweder wollte das Wildschwein nach Neuzelle zum Katholikentreffen oder nach Lieberose um den neuen Radwanderweg nach Moskau einzuweihen.

  15. 8.

    Erst BSE bei Rindern, dann Scrapie bei Schafen, die Vogelgrippe und nun die afrikanische Schweinepest.
    Das bedeutet, dass wieder ganze Ställe voll Tieren gekeult werden, sobald sich eins davon infiziert hat.

    Da sind wir Menschen doch mit Corona noch gut bedient – Sarkasmus aus.

    Das wird viele Bauern wieder hart treffen und Schuld ist mal wieder der Mensch. Logisch, dass es jetzt wieder Betretungsverbote und Sperrzonen etc. geben wird,damit die mobilen Mitmenschen nicht noch zusätzlich zur Verbreitung der Seuche beitragen.





  16. 7.

    Das verstehen Sie nicht, weil Sie keine Ahnung von Tiervseuchen und deren Gefährlichkeit haben. Rufen Sie doch einfach den Bauern an, der Ihr letztes Schweineschnitzel produziert hat.

  17. 6.
    Antwort auf [Uwe] vom 10.09.2020 um 15:09

    Wie sollte man die Grenze nach Osteuropa abriegeln? Es gibt hunderte Straßenverbindungen, Wirtschaftswege, Flüsse (Wildschweine sind hervorragende Schwimmer...). Dazu kommt, dass insbesondere der Mensch durch seine Mobilität und sein Handeln einen nicht unerheblichen Teil zur Verbreitung dieser Seuche beiträgt. Der Virus überlebt lange in unsachgemäß entsorgten Speiseabfällen, ja sogar in Erdresten im Profil von Fahrzeugen kann der Virus von A nach B verschleppt werden.
    Eine Abschottung ist schlicht nicht möglich.

  18. 5.

    Leo schrieb: "....nur um Tiere, die noch nicht ein mal gesetzlich geschützt sind."

    Falsch! Tiere sind umfassend gesetzlich geschützt!
    Dieser Schutz wird geregelt im Bundesnaturschutzgesetz, im Tierschutzgesetz, sowie für Wildtiere im Bundesjagdgesetz und der Bundeswildschutzverordnung!

  19. 4.

    Hier geht es um potentielle wirtschaftliche Verluste bei der Massen-Schweine"produktion". Ist ein solches Tier betroffen, werden alle "gekeult". Diese Verluste sind wichtiger als Menschen ;)

  20. 3.

    Naja sagem wir mal so:
    Wenn sich die Wildschweine in dem Gebiet an die Quarantäneverfügung halten würden, braucht man keine Sperrkreise.
    Da die Anzahl der Wildschweine mit Postanschrift und die lesen können überschaubar ist, wird halt abgesperrt.

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