19.09.2020, Berlin: Teilnehmer einer Fahrraddemonstration unter dem Motto «Rauf aufs Rad für die nächste Generation» fahren über die Gitschiner Straße in Berlin-Kreuzberg (Bild: dpa/Christoph Soeder)
Bild: dpa/Christoph Soeder

37 Kilometer lange Rundfahrt - Radfahrer demonstrieren für mehr Pop-up-Radwege in Berlin

Hunderte Fahrradfahrer haben in Berlin für mehr Pop-Up-Radwege in der Hauptstadt demonstriert. Die etwa 37 Kilometer lange Kreisfahrt rund um das Stadtzentrum führte die Radfahrer vom Potsdamer Platz durch Kreuzberg, Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Wedding, Charlottenburg und zurück zum Potsdamer Platz.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club hatte vor allem Familien eingeladen, um auf die besonders unsichere Verkehrssituation für radfahrende Kinder aufmerksam zu machen. In der Corona-Krise seien viele Menschen aufs Rad umgestiegen. Alleine im Juli habe Berlin mehr als 2,3 Millionen Radfahrende gezählt, so der ADFC.

Die Polizei sprach von rund 1.000 Teilnehmern. Zunächst hatte sie die Zahl der Demonstranten mit 700 angegeben, im Verlauf der Rundfahrt stießen aber Fahrradfahrer dazu.

Senat geht gegen Urteil des Verwaltungsgerichts vor

Fahrrad-Demo auch in Cottbus

Auch in Cottbus fand am Samstag eine Fahrrad-Demo statt. Dort gingen Kinder, Jugendliche und Eltern für eine fahrradfreundlichere Stadt auf die Straße. Sie forderten unter anderem, dass die Radwege der Stadt sicherer werden müssten.

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Sendung: Inforadio, 19.09.2020, 17 Uhr

58 Kommentare

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  1. 57.

    "Wieso beleidigen Sie hier Leute die Ihre Meinung sagen". Welche Meinung? Hass, Vorurteile und dumme Unterstellungen? Seit wann sind das "Meinungen"?

    "Für Sie sind ja alle, die nicht Ihrer Meinung sind, AfD oder noch rechter." Ich bitte sie! "Wird Zeit, dass hier mal wieder ein bisschen Zucht und Ordnung rein kommt." Was ist DAS denn?

    "Solche Leute wie Sie lenken mit solchen Äusserungen meistens von sich selbst ab. Aber Sie sind ja in diesen Foren sowieso nicht beliebt, wie man so liest. Solche Klugredner liebt keiner."

    Nein, ich ernte hier Hass und Häme weil man den Fakten, die ich nenne und meinen Argumenten nichts entgegenzusetzen hat.

  2. 56.

    "Mein Kommentar bezog sich ja auch auf den Kommentar von Wolfi.". Alles gut, ich wollte Ihnen da nichts unterstellen, nur den Zusammenhang zum Artikel wieder aufzeigen, bevor die Diskussion all zu sehr abschweift. Ihren Äußerungen kann ich mich nur anschließen. Gerade und auch die Schnellverkehrssysteme S- und U-Bahn dürfen nicht vernachlässigt werden, da sonst der Feinverteiler-ÖPNV aus Bussen und Straßenbahnen nur mäßige Steigerungen an Akzeptanz erfährt. Niemand fährt mit Bus oder Tram freiwillig täglich durch die halbe Stadt, mit der U-Bahn ist das kein Thema. Dass die Kosten für den U-Bahnausbau weit höher liegen, ist dabei nachrangig, weil dies später ersparte Zeit bedeutet, die volkswirtschaftlich weit mehr wiegt. Leider sehen das Die Linke und die Grünen anders. Deswegen halte ich deren Konzepte für unzureichend. Außerdem finde ich, Berlin sollte ernsthaft ein O-Bus-Netz in Erwägung ziehen, statt teurer Batteriebusse.

  3. 55.

    Mein Kommentar bezog sich ja auch auf den Kommentar von Wolfi.
    Was Sie zum gerechte Miteinander aller Verkehrsteilnehmer schreiben, finde ich gut weil es stimmt. Es ist noch sehr viel zu tun, um die Kapazitäten zu schaffen, die wir brauchen bei den Alternativen zum Individualverkehr, und da sind sie wieder, zu aller erst zu den Verbrennern. Glücklicherweise sind wir nicht am Anfang was Erfahrung und Technologie betrifft.
    Um nur beim uns bekannten ÖPNV zu bleiben: Wir könnten z.B. endlich an unserem U-Bahn Netz weiter bauen, unter- und oberirdisch. In der Erde liegen schon einige Vorratsbauten. Preis und der Aufwand beim Lückenschluss der U5 waren Ausnahmen, weil sie repräsentativ sein muss. Ein Bahnhof unmittelbar unter einem Gewässer braucht man sonst eher selten.

  4. 54.

    Es geht hier im Beitrag aber nicht um Abschaffung des motorisierten Individualverkehrs sondern um ein gerechtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer. Das erreicht man aber nicht durch einfache Verteuerung des Autos oder bloße Behinderung des PKW-Verkehrs sondern durch ausgeglichene, innovative und preislich attraktive Verkehrslösungen, die alle Arten des Verkehrs verbindet und in Einklang bringt. Radwege können, wenn sie richtig durchdacht und angelegt sind, ein Baustein sein, den restlichen Verkehr besser fließen zu lassen und gleichzeitig die Sicherheit der Radfahrer signifikant zu erhöhen. Dafür braucht es aber viel mehr, als nur eine Fahrspur mittels gelber Markierungen abzutrennen. Im Gegenteil halte ich diese Lösung sogar für gefährlich, weil dann Radfahrer leichter übersehen werden können. Dass es bessere Lösungen gibt, beweisen unzählige Städte weltweit. RRG will aber leider nur die populistische Sparvariante bei gleichzeitigem Drangsalieren des motorisierten Verkehrs.

  5. 53.

    Von Ihrer Einschätzung der Lage jetzt und in Zukunft haben Sie gar nicht geschrieben. Ihr Kommentar war eine Polemik. Aber nun zu Ihrer Einschätzung. Für sämtliche Fahrzeuge mit Verbrenner-Antrieb läuft die Zeit ab, weil es schlicht immer weniger zu verbrennen gibt. Der Preis für fossile Brennstoffe wird höher und höher werden. Natürlich gibt es Schwankungen dabei, weil es Marktpreise sind, die die Exporteure nach ihrem Bedarf festlegen. Das Fahren von Verbenner-Autos wird auch ohne Maßnahmen zur CO2- Reduzierungen irgendwann nur etwas für sehr Reiche sein. Wir müssen uns lösen davon, dass Individualverkehr für immer so sein wird, wie er in den letzten 60 Jahren war.

  6. 51.

    Wo haben Sie denn die 60 - 70 km/h gemessen, auf der Stadtautobahn? Dort sind 80 km/h erlaubt. Und Sie widersprechen sich. Einmal behaupten Sie, Autofahrer verursachen ihren eigenen Stau, und dann fahren sie 60-70 km/h wo 50 erlaubt sind. Ja was denn nun, stehen Autofahrer ständig im Stau oder überschreiten sie die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Ich bin sicher auch hier haben sie wieder eine Erklärung, äh Ausrede. Und im Übrigen, um Ihre Worte zu gebrauchen, wenn Sie so Radfahren wie Sie hier schreiben, nämlich äußerst aggressiv, sollten Sie nur noch als Fußgänger mit Begleitung unterwegs sein.

  7. 50.

    Das ist nicht witzig gemeint sondern ein recht realistischer Blick in die Zukunft. Bei Normalverdienern wird sich der Lebensstandard enorm verschlechtern. Es ist doch angekündigt, dass alles was irgendwie mit CO2 zusammenhängt extrem verteuert wird. Dazu kommt eine hohe Arbeitslosigkeit die jetzt schon bei der Auto- und Flugzeugindustrie anfängt. Und es wird immer mehr gegen den sogenannten CO2 Verbrauch gehetzt. Das bedeutet für jeden Normalverdiener eine Verschlechterung bis hin zur Armut. Ich finde das nicht witzig, denn besser wird es auf keinen Fall.

  8. 49.

    Recht haben sie mit dem 2-radmechaniker
    der 2-radmechaniker ist hier immer ein ganz besonderer Fall

  9. 48.

    Das sagt ja der/die richtige. Ist das Ironie? Oder witzig gemeint?

  10. 47.

    Ich hoffe sehr, Sie sind schlauer als Ihr Kommentar. Wie kommen Sie darauf, Radfahrer wären steuerbefreit? Natürlich zahlen Radfahrer Steuern. Ich kürze das jetzt mal ab: Steuern sind nicht zweckgebunden. Sie kommen in den Staatshaushalt, aus dem die Staatsausgaben bezahlt werden. Fertig.

  11. 46.

    Ich muss mich korrigieren. Die Höchstgeschwindigkeit für Radfahrer beträgt 20 km/h und an diese Höchstgeschwindigkeit halten sich wenige Radfahrer.
    Ihren Hass auf Autofahrer im Besonderen und die Industriegesellschaft im Allgemeinen werde ich Ihnen nicht ausreden können. Aber scheinbar gehören Sie zu den Leuten die sich Ihre neue, alte Welt finanziell leisten können. Ich kann es nicht und werde mein Leben dank der erheblichen Verteuerungen des gesamten Lebens wegen der Fanatiker wie Sie in Armut fristen dürfen. Hauptsache Ihnen geht es weiter gut.

  12. 45.

    Wieso beleidigen Sie hier Leute die Ihre Meinung sagen. Für Sie sind ja alle, die nicht Ihrer Meinung sind, AfD oder noch rechter. Solche Leute wie Sie lenken mit solchen Äusserungen meistens von sich selbst ab. Aber Sie sind ja in diesen Foren sowieso nicht beliebt, wie man so liest. Solche Klugredner liebt keiner.

  13. 44.

    Wer lesen kann ist gut Dran und es hat nicht mit Fahrradhasser zu tun.
    Es steht alle Zweiräder, Sprich Motorräder, Fahrräder, Mofa, Roller .... brauchen ein Kennzeichen vorn!!!
    Es wird nun mal von vorn geblitzt und wie will man jemanden verfolgen der sich nicht "ausweist".
    Selbst für Mofa braucht es eine Prüfung für den Verkehr und mancher Radfahrer ist schneller unterwegs, am besten noch im fliegeden Wechsel zwischen Gehweg, Radweg und Strasse ohne zu schauen.
    Mir tun gerade einfach die vielen Fussgänger leid, das sind die wirklichen Verlierer!

  14. 43.

    "Wird Zeit, dass hier mal wieder ein bisschen Zucht und Ordnung rein kommt."

    Ah, Wähler der rechtsextremen AfD und Radfahrerhasser? Passt! Nach der FDP verfolgt die AfD eine Verkehrspolitik der 1950er Jahre. Selbst die cDU möchte umschwenken, wenn auch vorerst in blumigen Sonntagsreden. In Reinickendorf, wo die cDU mit der AfD die Verkehrspolitik bestimmt, herrscht sie nämlich noch, die Verkehrspolitik der 1950er Jahre.

    "Ich hoffe auch, dass das die nächste Wahl korrigiert."

    Da muß ich sie enttäuschen, ihre rechtsextreme AfD dümpelt so bei 12 %, Tendenz fallend.

    RRG kommt insgesamt auf eine absolute Mehrheit von 53 %.

  15. 42.

    30-40 km/h mit dem Rad - das schaffe ich nicht mal mit dem E-bike. Ich fahre im Durchschnitt 20+/-. Wenn ich auf der Landstrasse (Löwenberger Land)irgendwo bergab rolle, komme ich gelegentlich auf 30+, (mein Motor schaltet bei 25 ab), und das ist mir unheimlich und ich verlangsame auf unter 25. In der Stadt verbietet sich solches "Rolltempo" schon wegen der Dichte des Verkehrs aller Art. Sicher werde ich immer mal überholt, aber 30-40 fahren die kaum.

  16. 41.

    Oh, ein ganz Schlauer! Autofahrer fahren idR 60 - 70 km/h dort wo 50 km/h erlaubt sind. Radfahrer kommen selten an die 30 km/h, zumindest konstant.

    Wer will denn da in der Friedrichstr. gemessen haben? BILD oder RTL II? "Da werden Fußgänger brutal von rasenden Radfahrern verdrängt."

    Ich glaube ihre gestörte Wahrnehmung ist von letzten Sender geprägt, statt von der Realität, hoffentlich dürfen sie kein KfZ bewegen. Soviel auch zu "Ideologie".

    Zu guter letzt, was wiegt ein Radfahrer + Rad? Sagen wir mal 80 + 15 kg. Das sind 95 kg. Ein Auto + Fahrer wiegt min. 1300 kg.

    Soll ich meine Frage nochmal stellen? Es sind solche Verkehrsteilnehmer wie sie, die den Verkehr in Berlin richtig gefährlich machen.

  17. 40.

    Nein schade, dass immer wieder solche Hasskommentare und Schwachsinn freigeschaltet werden!

    Fahrradhelme schaden insgesamt gesehen mehr als sie nutzen und eine Kennzeichenpflicht bringt nichts, wenn nicht kontrolliert wird. Das sieht man an den tausenden Verkehrsverstößen von KfZ täglich alleine nur in Berlin.

    Und Kennzeichen vorn besitzen nicht einmal Motorräder, Roller etc. Aber mit dem Denken haben es Radfahrerhasser nicht so.

    Und dank des von Autofahrern verursachten Klimawandel kann man das ganze Jahr fahren.

    https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/helmpflicht-fuer-radfahrer-helm-frage-laesst-forscher-verzweifeln-a-905466.html

  18. 39.

    Es ist aktuell sehr modern Wissenschaftler*innen und wissenschaftliche Fakten als "Ideologie" oder "Meinung" zu diskreditieren. Kommt leider auch meist von älteren Generationen, die ohnehin kaum noch von der Klimakatastrophe betroffen sind. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft verbreiten Sie "Wolfi" hier aber Fakenews, wenn Sie behaupten, dass uns keine massive, von Menschen gemachte, Klimakatastrophe bevorsteht. bzw. Teile der Welt bereits erreicht hat.

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