ARCHIV - 01.02.2018, Brandenburg, Forst: Ingo Paeschke, Linke-Fraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung von Forst (Quelle: dpa / Lausitzer Rundschau).
Video: Brandenburg Aktuell | 26.09.2020 | S. Erler/T. Jäger | Bild: Lausitzer Rundschau/dpa-Zentralb

Wegen Kooperation mit AfD - Linkspartei schließt Forster Kommunalpolitiker Paeschke aus

Er hat mit der AfD eine gemeinsame Pressekonferenz zum Neubau eines Jugendclubs abgehalten - deshalb hat die Brandenburger Linkspartei jetzt den Kommunalpolitiker Ingo Paeschke ausgeschlossen. Der nimmt die Entscheidung hin, lenkt in der Sache aber nicht ein.

Die Landesschiedskommission der Brandenburger Linkspartei hat den Kommunalpolitiker Ingo Paeschke aus Forst aus der Partei ausgeschlossen. Landesgeschäftsführer Stefan Wollenberg bestätigte am Samstag die Entscheidung vom Vorabend.

Grund sei die Pressekonferenz zum Neubau eines Jugendclubs, den Paeschke als Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament im Mai gemeinsam mit einem Vertreter der AfD und der Fraktion "Gemeinsam für Forst" vorgestellt hatte, sagte Wollenberg. Für die Linke gelte der Grundsatz, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben dürfe. Paeschke soll auch eine Sitzung mit der AfD zu dem Thema abgehalten haben.

"Die in Forst praktizierte Zusammenarbeit mit der AfD im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz verletzt einen elementaren Grundkonsens der Linken", teilten die Linke-Landesvorsitzenden Anja Mayer und Katharina Slanina in einer gemeinsamen Erklärung mit. "Die gestrige Entscheidung der Landesschiedskommission bekräftigt noch einmal, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD gibt, auf keiner Ebene." Die Debatte über den Umgang mit der AfD gerade in den Kommunen laufe aber weiter, räumten die Vorsitzenden ein. Daher werde sich der Landesvorstand mit einer Handreichung zu diesem Thema beschäftigen, um die kommunalen Mandatsträger zu unterstützen. "Der Ausschluss aus der Partei darf nur ein letztes Mittel sein", betonten sie.

"Nehme den Ausschluss hin"

Paeschke will gegen den Parteiausschluss nicht beim Bundesschiedsgericht vorgehen. "Ich nehme den Ausschluss hin", sagte er am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings wolle er als parteiloser Vorsitzender der dreiköpfigen Links-Fraktion im Stadtparlament von Forst bleiben. "Ich habe gestern Abend gelernt, dass bei der Linken das Dogma des Antifaschismus mehr wiegt", sagte Paeschke. "Im kommunalen Bereich ist aber Sacharbeit nötig."

Der Linken-Landesvorstand hatte Paeschke nach der Pressekonferenz zu einer Entschuldigung und zum Rücktritt aufgefordert. Dies hatte Paeschke jedoch abgelehnt. Daraufhin hatte der Vorstand das Parteiausschlussverfahren eingeleitet.

Sendung: Antenne Brandenburg, 26.09.2020, 11.15 Uhr

 

Kommentarfunktion am 27.09.2020, 18:24 Uhr geschlossen

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71 Kommentare

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  1. 71.

    Bevor Sie hier von "Linksextremismus" schwadronieren Herr Harry, lesen Sie erst mal das Grundgesetz zum Thema Vergesellschaftung von gesellschaftlich wichtigen und zentralen Ressourcen. Das ist halt Option eines demokratischen Staates und hat zunächst nichts mit Kommunismus oder gar Linksextremismus zu tun.
    Danach können Sie hier ja einmal darlegen in wie fern die Börse, die Logik von Aktien, oder eine Konzernleitung eine demokratische Veranstaltung sind.

    Ihr Problem scheint zu sein, das Sie "die Mitte" bereits so weit rechts verorten, dass demokratisch-soziale Grundlagen des Grundgesetzes Ihnen als "linksextremistisch" erscheinen.
    Das ist aber Ihr Problem und Missverständnis Herr Harry. Sie sollten es nicht zum Problem der Allgemeinheit machen.

  2. 70.

    Sie wiederholen sich mit Ihrem Kalauer Herr Müller.
    Ich schrieb bereits schon einmal. Martina Renner - die sehr gute Abgeordnete der DIE LINKE im Bundestag - hat anderes zu tun als hier Kommentare zu schreiben. Also nein. Ich bin nicht Frau Renner.
    Aber schön das Sie Frau Renner erwähnen. Sie ist eine Abgeordnete der wir verdanken, das Nazi-Netzwerke in Polizei und Bundeswehr nicht unentdeckt bleiben.
    Das ist für die AfD sicher ein Problem.

  3. 69.

    "Die offizielle Migrationspolitik der Linken um Kipping und Riexinger ist doch gar nicht im Interesse der historischen Linkspartei-Stammwähler"

    Volle Zustimmung. Früher hätten sich Linke darüber gewundert, sich in einer Frage (hier: der Einwanderungspolitik) in einem "breiten Bündnis" mit den Arbeitgeberverbänden wiederzufinden, und sie hätten sich die Frage gestellt, was da gerade schief läuft.

  4. 68.

    Die Linken haben ein Drittel ihres Wählerstammes bei den letzten Landtagswahlen verloren. Es hat schon seine Gründe, warum Frau Wagenknecht da nicht mehr mitmacht. Die offizielle Migrationspolitik der Linken um Kipping und Riexinger ist doch gar nicht im Interesse der historischen Linkspartei-Stammwähler, die ihr bisher die Stange gehalten haben. Vielleicht nicht 4.5 %, aber einstellig tippe ich auch bei den nächsten Wahlen.

  5. 67.

    Demzufolge dürften die Parteien der Mitte auch nicht mit den LINKEN zusammenarbeiten, den diese Partei zeigt linksextremistische Züge. So wird in Berlin die Enteignung der Immobilienbesitzer gefordert, reiche Bürger sollten erschossen werden oder wenigstens in ein Arbeitslager gesteckt werden, Staatsorgane wie die Polizei werden als Abfall bezeichnet usw.. Diese Äußerungen widersprechen unserem Grundgesetz.

  6. 66.

    Das wohl wichtigste in einer Demokratie ist die Opposition.
    Regierung braucht Kontrolle.
    Leider können viele hier im Forum mit diesem grundlegenden Staatsverständnis nicht mehr viel anfangen, und das ist eine erschreckende Entwicklung.
    Ich ertrage Meinungen von der Linkspartei bis zur AfD.
    Es wäre auch schön, wenn Sie alle hier von Links bis Rechts auch etwas abrüsten.

  7. 65.

    Das ist eine wirklich schöne Geschichte , die der Rest der 18 Millionen gerne hört. War ja doch alles so schön und nicht so schlimm. Darum wollen auch Alle die DDR zurück. Die Anfänge werden schon gemacht. Die Einen schreien einem Sozialismus mit einem sozialen Gesicht, Enteignung und Gesinnungsschnüffler. Meinungsfreiheit gibt es nur für die, die meinen eine haben zu dürfen. Und das sind dann die Guten, die Aktivisten. Alles andere, und da schließe ich mich Leopold an, wird diffamiert, diskreditiert - nur, das heute die Kirchen mitmachen.
    Eigendlich wie immer. Wie auch damals in der DDR. Ruhig gestellt mit Westpaketen.

  8. 64.

    Weiter so ihr Kommunisten .Die 4,5 % schafft ihr auch noch. Euch brauch sowieso kein Mensch

  9. 63.

    Für mich ist es okay, wenn die Linke ihren "Prinzipien" treu bleibt! Aber die Bevölkerung erwartet eben auch "Sachbezogene" politische Arbeit! Wenn es dort zu Verzögerungen oder Fehlern kommt, Projekte wegen "politischem Rumgezicke" zu Fall gebracht werden...............dann bei der nächsten Wahl weg damit! Politiker haben für ihr Geld zu arbeiten und nicht mit lehren Sitzungssälen (siehe Bundestag), bei für den Menschen dieses Landes wichtigen Themen, zu glänzen und sich bei jeder Gelegenheit rum zu zoffen!!!!!

  10. 61.

    Ich weiß nicht so genau, was Sie sagen wollen.
    Die "AfD Klientel", jedenfalls die in Forst, wird eben künftig zu 40 % die AfD wählen, bisher waren es nur 30 %.

  11. 60.

    Aua! Diese Absage, ausgerechnet der LINKE, scheint ja beim AfD-Klientel hier besonders tief zu sitzen. Dabei geht es doch nur um einen Jugendclub.

  12. 59.

    Dann hatten sie Glück und waren unauffällig, weil ohne FDJ-Mitgliedschaft waren sie schnell auf der Beobachtungsliste. Es war ein Privileg in der DDR, dass man studieren durfte und dabei ging es nicht um Leistungen sondern um Staatstreue.

  13. 58.

    Die Linke ist im bürgerlichen Parlamentarismus angekommen. Man hat sich eingerichtet in den bequemen Abgeordnetensesseln und genießt die Dotationen. Und man ist froh, nicht mehr der Prügelknabe zu sein und haut deshalb mit den anderen Qualitätsparteien zusammen auf den neuen Prügelknaben ein. Ähnliche Verhaltensweisen kann man in jeder Schulklasse beim Mobbing beobachten. Opportunisten mobben mit, um nicht selbst zum Ziel zu werden. Und ähnliche Mechanismen schildert auch Haffner in seinem Buch "Der Verrat", in dem er analysiert, wie und warum sich die rechte SPD-Führung von ihrer Basis abwendet und diese verrät. Auch die SPD-Abgeordneten hatten sich vor dem 1. WK im eingerichtet und wollte nicht mehr der Prügelknabe der Nation sein oder solch ein furchtbares Debakel erleben wie zur Reichstagswahl 1907. Lieber arangierte man sich mit dem Bürgertum.

  14. 57.

    Dem kann ich mich nurecht anschließen.
    Die Parteien müssen sich die Frage gefallen lassen, mit welcher (Fehl) Politik sie die Afd, gerade im Osten, so stark hat werden lassen.
    Nun, nach der Wende war der Osten als willkommener Absatzmarkt für den Billigschrott geplant. Firmen, die eventuell Konkurrenzware produzierten, mussten weg. Mit Bravour durch die Treuhand erledigt. Eh ich es vergesse, endlich konnten Alteigentümer ihre Grundstücke zurückfordern. Hier muss man allerdings differenziert betrachten, da nicht wenige Alteigentümer sich als Segen für die Region erwiesen haben.
    Ich möchte nichts entschuldigen und es ist peinlich für Brandenburg, dass diese Partei hier so viele Stimmen hat. Wenn aber anderen Parteien neben aussitzen und ignorieren nichts einfällt, sehe ich traurig in die Zukunft.
    Ach so, solide Bildung würde helfen, aber damit ist es im Land der Dichter und Denker auch nicht mehr weit her.

  15. 56.

    Sie vergessen saemtliche kommunistische , sozialistische Verbrecherorganisation der Vergangenheit u der Gegenwart : Lenin/Stalin > diese haben Millionen Menschen des eigenen Staates umgebracht . Ebenso China unter Mao Tsedung , die DDR > wieviele Verbrechen wurden im Namen dieser " Deutsche Demokratischen Republik " begangen . Was geschieht z.Zt. in anderen Ländern : China, Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien , Türkei , Venezuela, Brasilien ? sicher habe ich noch einige vergessen ! Selbst das angeblich demokratischste Land wie USA ! Wichtig ist wie ein Kommentator schreibt : "REDEN MITEINANDER " ! Ich bin kein "Ossi" , ich bein ein "Wessi" , jedoch in 1. Linie ein Deutscher der voll hinter unserer Demokratie steht . w. Churchill :Es heißt ja, Demokratie ist die schlechteste Regierungsform - mit Ausnahme all der anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“

  16. 55.

    Ach Herr Meister - es gibt kaum grundlegend demokratischeres, als den Grundsatz der Schmutz- und Hetzpartei, dem parlamentarischen Arm des Rechtsterrorismus AfD niemals sein Stimme, Unterstützung, oder "pragmatische" Beschönigung zu geben. Wer das nicht versteht, hält Politik und politische Vertretung für irgendetwas abstraktes weg von seiner eigenen, persönlichen und namentlichen Verantwortung. Denn natürlich war ja nicht alles schlecht bei den Faschisten. Zum Beispiel wenn die SA mal Suppe im Dorf verteilte.
    Historisch-kritisches Nicht-Bewusstsein beinhaltet auch die Unfähigkeit und Weigerung zu begreifen, das Faschisten zu allen Zeiten in ihrer Zeit als etwas doch irgendwie normales und akzeptables begriffen wurden. Oder weshalb glauben Sie, das Deutsche zum Schluss Auschwitz errichten konnten, ohne sich je dafür verantwortlich zu fühlen?

  17. 54.

    Die Fdp und die Grünen gehören zu 'Gemeinsam für Forst' und waren darüber vertreten. Die Cdu ist mit ausreichend (ex-)Mitgliedern in Afd vertreten um die Spd schläft.

  18. 53.

    Ich bin neulich mit einem AfD-Sympathisanten im Fahrstuhl gefahren und habe von ihm den Knopf drücken lassen. Da ich es demzufolge an Wachsamkeit habe fehlen lassen und dem Bösen Vorschub geleistet, komme ich für die Linken als Wählerin nicht mehr in Frage und werde mich nach der proletarischen Weltrevolution unverzüglich in ein Umerziehungslager begeben.

  19. 51.

    Ich stelle mir vor, in Forst hätte es gebrannt, nehmen wir an es wäre das Gebäude des schon gebauten Jugendclubs gewesen. Und Herr Paeschke wäre hilfsbereit herbeigeeilt und hätte von einem weiteren Helfer einen Eimer Wasser übernommen. Und den weitergereicht zu einem anderen, nennt sich Kette und geht im Ernstfall schnell. Das Feuer wäre so gelöscht worden. Hätte die Linke Herrn Paeschke ausgeschlossen, weil er den Eimer Wasser von einem AfDler angenommen hat? Oder an ihn weitergereicht? Hallo, es ging wohl darum, daß der Ort einen Jugendclub bekommt! Viel wichtiger finde ich, wieviel Einfluß die AfD auf die Inhalte des Jugendclubs haben will oder haben kann/wird. Darüber steht nix in der Meldung.

  20. 50.

    Ja, mussten wir nicht.
    Ich war in keiner der genannten Organisationen. Meine Geschwister auch nicht.
    Manches wurde leichter, wenn man sich anbiederte - aber gezwungen waren wir nicht.

    Hmmm - passt irgendwie zum Thema: Als linker Kommunalpolitiker kann man zur Kollaboration mit Faschisten nein sagen.
    Evtl. wird es im Stadtrat aber gemütlicher, wenn man sich anbiedert.
    Nur ist man dann halt kein linker mehr.

    Grüße

  21. 49.

    Man sollte aus Prinzip nicht mit der AfD zusammenarbeiten, weil die Gesellschaft daraus schließen könnte, dass die AfD gar nicht so schlimm ist: "Schließlich kooperiert sogar die linke mit ihnen."

    Nie hat sich die Gesellschaft aufgeregt, dass die FDP immer "SED-Nachfolgepartei", statt PDS sagte. Und eine Zusammenarbeit kam sicher auch nie in Frage. Wenn jetzt von Zusammenarbeit mit der AfD abgeraten wird, gibt es aber wieder nen Aufschrei, dass das ja undemokratisch sei.

    Der Zweck heiligt nunmal nicht die Mittel. Die AfD möchte sich mit solchen "Guten" Taten in ein besseres Licht rücken. Dennoch ist der Bundesvorstand dafür auf Flüchtlingskinder an der Grenze zu schießen (Beatrix von Storch). Mit solchen Leuten arbeitet man aus Prinzip nicht, da sie Grundwerte unserer Gesellschaft mit Füßen treten.

  22. 48.

    Schon kurios, wenn die einen Extremen die anderen Extremen ausschließen.

  23. 46.

    Ich habe seit 1948 in der DDR gelebt (na ja, die gab's erst ab 1949 - bevor Neunmalkluge sich daran aufhängen...) War weder Pionier noch FDJ-Mitglied noch in einer der Blockparteien. Auch nicht bei der Stasi. Habe Abitur gemacht und studiert und als Lehrerin gearbeitet, 44 Jahre lang, d.h. auch nach 1990. Als Christin. Es gab Probleme, aber an denen bin ich gewachsen. Und ich kenne noch viele mit ähnlicher Geschichte.

  24. 45.

    "Faschisten" - "Feind" - "keinen Zentimeter den Faschisten" - ....wer mit denen redet wird ausgeschlossen....

    Hallo gehts noch????? Parlamentarier in einer Gemeindevertretung sollten abgewählt werden wenn sie im Verdacht stehen gegen die Gesetze unseres Staates verstoßen zu haben. Miteinander reden ist kein Gesetzesverstoß.

    An die Adresse der Linken in Brandenburg: Es gibt einen alten Spruch, ich weiß leider nicht mehr von wem (vielleicht war es sogar Lenin?), der sich dutzendfach in der großen und kleinen Diplomatie bewährt hat: "Wer miteinander redet schießt nicht aufeinander."
    Man sollte froh sein wenn man Parteimitglieder hat die diese hohe Kunst beherrschen und sie nicht rausschmeißen.

  25. 44.

    Bei soviel demokratischer Gesinnung wird mir Angst und Bange. Wegen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wie Ihnen bin ich sehr froh, dass es den Art. 20 Absatz 4 GG gibt!

  26. 43.

    Ganz einfach: keinen zentimeter den faschisten. Es gibt andere politische Konstellationen, derer man sich bedienen könnte. Wieso ausgerechnet den faschisten zu lorbeeren verhelfen?!
    Dem Feind gegenüber ist ein trennungsstrich zu ziehen.

  27. 42.

    Wovon reden Sie?
    Musste nicht auch jedes Kind in der DDR Pionier-Jungpionier-Thälmann-Pionier-FDJler werden, (von GST und Kampfgruppe ganz zu schweigen) später in die SED oder in eine dieser servilen Blockparteien? Würde die Kultur und die Wissenschaft nicht gleichgeschaltet, Abweichler denunziert, diffamiert, inhaftiert, vertrieben, verkauft?
    Wenn Sie der AfD nichts zugestehen, Der Linken dann auch nicht.

  28. 41.

    Wo waren denn die anderen Parteien bei der Debatte um einen Jugendclub ?? Nicht wichtig genug ? Das ist doch wieder eine Steilvorlage für die Rattenfänger von der AfD

  29. 40.

    Ich halte nichts von der AfD und habe sie auch nicht gewählt. Sie ist aber im Parlament (leider) und so kann man für eine Sache, die der Allgemeinheit dient die Zusammenarbeit zulassen. Was soll also dieser Ausschluss.

  30. 39.

    Sie geben mal wieder mehr Verharmlosung und Sympathie für Rechtsextremismus preis, als Sie beabsichtigt haben dürften. Wenn Sie von "[den] Parteien" sprechen, nehmen Sie die AfD aus, warum genau? Ist sie etwa eine rechtsextreme Bewegung, die alle sich bietenden rechtsextremen Ideologiefragmente an sich zu binden sucht statt eines menschenrechts- und demokratiebasierten, parlamentarischen Akteurs?

    Antifaschistische Unvereinbarkeitsbeschlüsse als Kindergarten zu bezeichnen, verhöhnt, "taktische Erpressung" kriminalisiert den wehrhaften demokratischen Staat. Und wenn es einem selbst nützt, sollen Rechtsextreme okay sein? Wohl kaum! Das hatten wir schonmal.

    Selbst als Konservative*r ist man obligatorisch antifaschistisch. Das ist kein Dogmatismus, sondern Grundsatz von Demoratie. Parlamentarismus ist Grundlage demokratischer Arbeit und hat nicht bekämpft zu werden. Hier hat sich ein ehemals Linker als nützlich erwiesen, Demokratie mit eigenen Mitteln zu bekämpfen.

  31. 38.

    Jeder musste oder wollte einer NS-Massenorganisation beitreten. Ob das nun Hitlerjugend, BDM, NSDAP, SS, Volkssturm oder sonst was war.

    Was soll man sonst mit einem Volk machen das durch und durch mit NS-Propaganda verseucht wurde? Man konnte sie nicht einfach alle abknallen, so wie das die Nationalsozialisten mit ihren Feindbildern gemacht haben.

    In Osteuropa gab es vor dem Krieg viele jüdische Dörfer und jüdische Stadtteile. Alle wurden sie ermordet. Mann, Frau und Kind.

    Die gesamte Intelligenz Polens wurde ausgerottet. Die Liste der Nazi-Verbrechen ist lang.

  32. 37.

    Ist mal wieder schön zu sehen, wie wiederFakten so umgedeutet werden, dass sie wieder ins jeweilige Weltbild passen. Da entblödet man sich sogar und zitiert Volksgerichtshöfe. Nur zur Erinnerung: bis in die 70' Jahre gab es genau auch diese in der SED-DDR, nicht Feißler, sondern Hilde Benjamin führte Regie. Die Stasi - ach, wie kann ich darauf verweisen, ist doch schon 30 Jahre her - führte bis 1989 zu. Noch heute existieren deren Seilschaften.
    Das, was Sie schreiben, ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer des SED-Terrors.

  33. 36.

    Welche Belehrung, ich habe nur ne Tatsache ausgesprochen. Was sollen mir die Wahlergebnisse sagen? Wenn eine Partei viele Prozente hat, bieder ich mich ihr an, egal ob sie meiner politischen Agenda entspricht? Klingt etwas verschrägt. Ingesamt haben die Demokratischen Partei dort aber immer noch mehr Prozente als die AfD, selbst wenn man die Linke nicht mit einbezieht.

  34. 35.

    Ist 70 Jahre her und hat mit heute nichts zu tun. Es gilt den heutigen Faschismus zu bekämpfen. Es kann als linker keine Zusammenarbeit mit Leuten geben, die von Lagern für ihre Gegner Träumen und sich in ihren WhatsApp Gruppen über irgendwelche Bürgerkriegs und Volksgerichtshof Phantasien auslassen.

  35. 34.

    Interessante historische fakten, haben aber irgendwie wenig mit dem artikel zu tun und der sachlage allgemein, finden sie nicht?^^

  36. 33.
    Antwort auf [Anna] vom 26.09.2020 um 15:57

    Was für ein unsinn! Gut gemeinter hinweis: das organ zwischen augen und hinterhaupt dient dem (nach)denken. Probieren sies einfach mal - unter umständen werden sie verblüffende ergebnisse sehen und plötzlich wird aus den vielen bunten farben, den in sich verschwimmenden geräuschen ein klares bild entstehen! Dann werden sie eventuell erkennen, dass demokratische parteien durchaus auch gewählt werden, um den Einfluss von zb. feisten Rassisten mit großer liebe für kleine hunde möglichst gering zu halten. Das schließt zusammenarbeit natürlich per se aus. Wie kommen sie bloß darauf, dass irgendeine demokratische partei mit einer anderen zusammenarbeiten MÜSSTE?! Nur weil sie das gerne hätten? Sind sie dann auch der meinung Meinungsfreiheit hieße, das ihnen niemand wiedersprechen dürfte?^^
    Abgesehen davon würde ich eine partei, bei der ein Großteil der wähler/mitglieder vom bürgerkrieg träumt nicht als demokratisch bezeichnen. Denken hilft, probieren sies. Wenigstens ein mal. Bitteschön.

  37. 32.

    Ingo Paeschke nicht traurig sein! Ist das Beste was Ihnen passieren kann! Sie sind ein wahrer Demokrat!

  38. 31.

    "Na mit Faschisten wollen die linken sicher nicht zusammenarbeiten."
    Das sah damals bei dem Zwangszusammenschluss von KPD und SPD zur SED ander aus.
    Da würde intensiv um NSDAP- Mitglieder gebuhlt.
    https://www.google.com/amp/s/amp.welt.de/kultur/article5558370/Wie-die-SED-ihre-Wurzeln-in-der-NSDAP-vertuschte.html

  39. 29.

    Unqualifizierte propaganda. Ihre behauptung trifft viel mehr auf die afd zu. Die haben in etwa das selbe weltbild, Frauenbild, menschenbild, sind von hass geleitet und dazu kommt der verschwörungsglaube und die ständige opferrolle (nicht, das sie keine ofper wären...).
    Wenn ichs recht bedenke - die ähnlichkeiten sind frappierend, inklusive terror...

  40. 28.

    Wer mit einer antidemokratischen Partei, deren Landesoberhäupter teilweise Faschisten sind, zusammenarbeiten möchte, der muss sich, gerade auch als Linkspolitiker, nicht wundern dass das in die Hose geht.
    Nur weil etwas gut für die Region sein soll - heiligt der Zweck hier nicht die Mittel. Keine Macht den Faschisten!
    Aber was wundert es eigentlich. Im Süden Brandenburgs und auch in Forst, werden die Haare in Gedanken auch immer kürzer getragen. Es gibt sogar Unternehmerstammtische unter der schwarz-weiss-roten Fahne im Ort!
    Gute Nacht Demokratie!

  41. 27.

    Ich würde bei dieser Wette jedenfalls nicht dagegenhalten, siehe
    https://www.ruhrbarone.de/marx21-mit-den-islamisten-manchmal-mit-dem-staat-niemals/162860#

  42. 26.

    Sie sollten sich mal ganz einfach die Wahlergebnisse der letzten Kommunalwahlen in Forst ansehen. Und dann können Sie gerne andere Kommentatoren belehren.

  43. 25.

    Zustimmung ! Beispielsweise die FDP in Thüringen, die sich nach dem Debakel mit Herrn Kemmerich immer noch nicht wirklich vom Slogan "Besser mit Faschisten regieren, als nicht regieren" verabschiedet hat.
    Grüße aus Baden-Württemberg ;-) !

  44. 24.

    Na ich denke, er wird die Linke nicht vermissen.
    Eigentlich peinlich, dass man nicht mal mehr vernünftige Sachprojekte umsetzen darf.
    Es gibt Pressekonferenzen mit viel fragwürdigeren Gestalten.
    Nur dass dort kein Aufschrei erfolgt.
    Aber der Absturz in Brandenburg von einstmals fast 30% auf jetzt fast 10% ist denen keine Warnung?

  45. 23.

    Sie sind traurig, weil keiner ihre Partei mag? Da sollte man sich mal hinterfragen, warum das so ist, hat einen Grund.

  46. 22.

    Man macht keine gemeinsame Sache mit den Rechten. Konsequent den eigenen Werten folgend. Hat man heute in der Politik selten. Da gibt es nur noch ein nichtdefinierbaren Einhatsbrei.

  47. 21.

    Phantastisch, wie die Spezialdemokraten den Betonkommunismus wieder aufleben lassen.
    Das dieses Pack 30 Jahre nach dt. Einheit wieder sein Haupt erhebt - unfassbar.
    Mit Grüninnen und-Reste-SPD bilden sie ja eine wunderbare Nationale Front.
    Pfui deibel

  48. 20.

    Gäbe es eine reaktionäre salafistische Partei, würde die Linke ohne mit der Wimper zu zucken mit denen gemeinsam auftreten, um “Brücken zu bauen“ und wegen “Inklusion und Teilhabe von Menschen mit internationaler Geschichte“. Wetten?

    #doppelstandards

  49. 19.

    Nein, nicht „wegen Pressekonferenz mit AfD“, sondern wegen hartnäckiger Unbelehrbarkeit. Man hat ja versucht, ihm eine Brücke zu bauen. Aber wenn er nach vier Monaten immer noch nicht einsehen will, dass Zusammenarbeit mit der AfD Schaden anrichtet, dann hilft nix.

  50. 18.

    Der Schuß könnte auch nach hinten gehen und wählt die "falschen" oder "richtigen" äh wen denn nun.

  51. 17.

    Ich finde die Reaktion der Linken richtig. Ich finde aber auch die Reaktion des Forster Lokalpolitikers richtig. Ich finde das Pareiensystem überlebt, weil es die Demokratie ausgehöhlt und beschädigt hat. Inhalte müssen her, nicht Pateienzwänge, Dogmen und Ideologien. Und das auf allen Ebenen.

  52. 14.

    "Kommunalpolitiker werden gewählt um zum Wohle der Bürger zu arbeiten."

    Ja, eben!!

  53. 13.

    Der Artikel suggeriert, dass allein die PK der Grund für den Ausschluss ist.

    Das jedoch erscheint für mich unglaubwürdig. Da wird es eine Vorgeschichte geben, denn der Neubau eines jugendclubs beginnt ja nicht mit einer PK sondern mit Planungen und Ideen. Ich gehe daher davon aus, dass die kritisierte Zusammenarbeit mit der AfD nicht erst mit der PK begonnen hat. Dementsprechend wird Herr F. sicherlich vorgewarnt worden sein und die PK war letztendlich nur das i-Tüpfelchen.

    Grundsätzlich ist an einem derartigen Ablauf nichts auszusetzen, denn die Parteivorgabe, nicht mit einer demokratiefeindlichen Partei wie der AfD zusammen zu arbeiten, ist aus meiner Sicht durchaus legitim.

  54. 12.

    Eine klare und folgerichtige Entscheidung der Linken! Nicht nur Worte, sondern Taten! Wäre gut, wenn
    andere Parteien sich daran ein Beispiel nähmen, anstatt zu reden und dann umzufallen! Egal auf welcher Ebene,
    es darf keine und zwar gar keine Zusammenarbeit mit der AFD geben!

  55. 11.

    Das haben aber weder Bundes-, noch Landespolitiker verstanden. Am Ende wird es aber nicht dazu führen, dass die AfD nicht gewählt wird, sondern dass immer mehr parteilose Personen in der Kommunalpolitik agieren werden. Damit machen sich die Parteien langfristig aber selbst überflüssig.

  56. 10.

    Wie ich sehe sind die Kommentarroten alle Mitglieder der Linken.....nicht. Es ist nicht der Sinn einer Partei sich allen anzubiedern, sondern ein Angebot zu machen und wer glaubt, eine Partei die DIE LINKE heißt würde bei Antifaschismus halbe Sachen machen, versteht das Grundkonzept von dieser Partei nicht. Und sollte Uns als Partei auch nicht wählen. Wir richten uns an Antifaschisten und treten Nationalisten entgegen.... nicht umgekehrt.

  57. 9.

    Kommunalpolitiker werden gewählt um zum Wohle der Bürger zu arbeiten. Bei den LINKEN steht aber leider die politische Ideologie im Vordergrund, der Jugendklub ist denen völlig egal. Solch eine Partei braucht niemand.

  58. 8.

    Sehr gut! Integrität ist hier scheinbar wichtiger als machterhalt. Auch in berlin wird gute arbeit geleistet. Wenn die linke sich jetzt noch von diesen putinfans trennt, würde sie die perfekte partei.

  59. 7.

    Erinnert mich an den Umgang mit der Linken vor gut 10 Jahren.. geholfen hat es auch nicht..
    Traurig,dass die Linke genauso agiert..

  60. 6.

    Jetzt sollte Die Linke auch Nägel mit Köpfen machen und den Mann aus der Links-Fraktion im Stadtparlament von Forst ausschließen. Mit solchen Leute darf Die Linke nicht zusammenarbeiten!

  61. 5.

    Folgerichtig. Es fängt im kleinen an. Und wenn man manche Projekte aufgrund der Mehrheitsverhältnisse dank der AfD nicht angehen kann wird sich Bürger hoffentlich 3mal überlegen für diesen Haufen nochmal seine Stimme wegzuschmeißen. Wenn doch auch nur die SPD soviel Rückgrat hätte....

  62. 4.

    Hut ab vor dem Kommunalpolitiker! Sein Handeln spricht für ihn, nicht jedoch für seine Expartei. Schade das die Linken hier so verbohrt sind.

  63. 3.

    Weiter so, damit es schneller geht in den Abgrund von Deutschland. Und das wollen Demokraten sein, SED PDS Linke ....... Nicht zu fassen sowas

  64. 2.

    "bei der Linken das Dogma des Antifaschismus mehr wiegt" Na mit Faschisten wollen die linken sicher nicht zusammenarbeiten. Und Tschüss.

  65. 1.

    Und da wundern sich die Parteien ernsthaft, dass ihnen die Basis wegbricht. Diese Art von Parteidisziplin ist Kindergarten-Gehabe "Mit dem darfst du nicht spielen, sonst bist du nicht mehr mein Freund". Wie wäre es denn, als Alternative das bessere "Spielzeug" zu bieten, statt mit taktischer Erpressung die Reihen geschlossen halten zu wollen?

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