Archiv: Besucher besichtigen das Erkundungsbergwerk Gorleben. (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)
Audio: rbb | 28.09.2020 | Bild: dpa/Julian Stratenschulte

Erster BGE-Zwischenbericht - Teile Brandenburgs und Berlins als Atommüll-Endlager geeignet

Bei der Suche nach einem Standort für ein deutsches Endlager für Atommüll hat die zuständige Behörde einen ersten Bericht vorgelegt. Demnach wären vor allem in Norddeutschland die geologische Bedingungen geeignet - auch in Brandenburg und Berlin.

90 Gebiete in Deutschland haben günstige geologische Voraussetzungen für ein Atommüll-Endlager - auch Teile von Brandenburg und Berlin. Das geht aus dem Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. In Brandenburg kommt lediglich der Nordosten für ein Atommüll-Endlager nicht in Frage. Randgebiete von Berlin, wie etwa Reinickendorf und Spandau, bewertet die BGE aus geologischer Sicht ebenfalls für günstig, wie aus einer Karte hervorgeht [bge.de].

Nach dem Atom-Ausstieg muss unter anderem für rund 1.900 Castor-Behälter mit etwa 27.000 Kubikmeter Atommüll ein sicherer Ort gefunden werden - für eine Million Jahre. Der jetzt veröffentlichte Zwischenbericht besteht zunächst nur auf Daten, die etwas über die geologische Eignung des Untergrunds aussagen - er zeigt also lediglich Gebiete, die günstige Bedingungen für die Endlagerung erwarten lassen. Der Salzstock Gorleben in Niedersachsen ist nicht unter den favorisierten Gebieten.

Deutschland bietet grundsätzlich gute Verhältnisse für ein Endlager

Grundlegend kommt die BGE zu dem Schluss, dass die Geologie Deutschlands in jedem Fall den Bau eines Endlagers für hoch radioaktiven Atommüll erlaubt. "Die Geologie ist von Nord bis Süd und Ost bis West so günstig, dass sich ein Standort wird ermitteln lassen", sagte BGE-Geschäftsführer Stefan Studt am Montag in Berlin. Mit Blick auf den zuvor vorgelegten ersten Teilbericht zur Endlagersuche seien die nun ausgewählten Regionen aber "noch lange kein Endlagerstandort".

Berücksichtigt man die Überlagerung einiger Gebiete, ist laut Bericht in Deutschland ein Anteil von 54 Prozent der Landesfläche als Teilgebiet ausgewiesen. Neben Brandenburg und Berlin sind auch die grundlegenden Beschaffenheiten des Bodens in anderen ostdeutschen Bundesländern günstig sowie in Teilen Bayerns, Baden-Württembergs und Niedersachsens.

Von Brandenburg werden vor allem der Westen und Nordwesten in dem Bericht erwähnt. Wulkow, Netzeband (Ostprignitz-Ruppin), Helle bei Pritzwalk (Prignitz), Friesack (Havelland) und Lehnin (Potsdam-Mittelmark) werden als sogenannte Teilgebiete aufgeführt. Auch Teile von Elbe-Elster, Teltow-Fläming und der Lausitz könnten als möglicher Standort in Frage kommen.

Bereits zu Beginn des Jahres hatten Anwohner und Umweltschützer darauf aufmerksam gemacht, dass auch zwei Salzstöcke im Landkreis Ostprignitz-Ruppin als Endlager in Frage kommen könnten. Namentlich wurden damals der Salzstock Zechlin und der Salzstock Netzeband genannt.

Auf der Karte sieht man, ob ein Gebiet in Deutschland Teilgebiet ist oder nicht als Endlagerstandort in Frage kommt (Quelle: BGE Esri, HERE, Garmin, FAO, NOAA, USGS)

Weitere Faktoren werden noch untersucht

Nach langem Ärger um den Salzstock Gorleben war die Endlager-Suche neu gestartet worden. Ausgehend von einer "weißen Landkarte", auf der erst mal jeder Ort grundsätzlich infrage kommt, sollen mögliche Standorte nun nach wissenschaftlichen Kriterien nach und nach eingegrenzt werden.

So werden nun weitere Faktoren - wie etwa die Bevölkerungsdichte oder Naturschutzgebiete in den Regionen, aber auch Erdbeben-Aktivität, Vulkanismus, Wasserzuflüsse und frühere bergbauliche Tätigkeiten - in weiteren Schritten betrachtet. Dennoch dürfte die Debatte über die Endlagerung von hoch radioaktivem Atommüll damit in Fahrt kommen - vor allem in den Gebieten, die nun näher unter die Lupe genommen werden sollen.

2050 soll Standort gefunden sein

Das Endlager soll alle hochradioaktiven Abfälle aufnehmen, die bis zum Vollzug des Atomausstiegs Ende 2022 in Deutschland angefallen sind. Es handelt es sich um abgebrannte Brennelemente aus Atomkraftwerken sowie um Reststoffe aus der Wiederaufarbeitung von Brennelementen. Der Atommüll soll in etwa 1.100 Castor-Behältern endgelagert werden. Bis 2031 soll die Entscheidung für einen Standort gefallen sein, 2050 die Lagerung beginnen.

Erstmals öffentlich diskutiert wird der Bericht bei der sogenannten Fachkonferenz Teilgebiete. Das erste von mindestens drei Treffen findet am 17. und 18. Oktober in Kassel statt. Dem Standortauswahlgesetz zufolge können Vertreter von Kommunen und Landkreisen, Wissenschaftler sowie interessierte Bürger an den Veranstaltungen teilnehmen und Beratungsergebnisse erarbeiten. Die BGE soll diese Empfehlungen dann berücksichtigen.

Bayerischer Umweltminister zieht gesamtes Verfahren in Zweifel

Obwohl der Zwischenbericht lediglich eine durch wissenschaftliche Daten fundierte Grundlage zur weiteren Suche liefern soll, gibt es bereits politischen Streit.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) hat die "Herausnahme" des Salzstocks Gorleben scharf kritisiert - und deshalb das gesamte Verfahren in Zweifel gezogen. "Die Herausnahme von Gorleben ist nicht nachvollziehbar. Das weitere Verfahren hat ohne Gorleben ein Glaubwürdigkeitsproblem", erklärte Glauber am Montag in München.

Die BGE wies diese Kritik umgehend zurück: "Wir arbeiten rein wissenschaftlich", sagte Geschäftsführer, Stefan Studt. Dass Bayern die Auswahl von zerklüftetem Granitgestein nun kritisiere, sei überraschend, immerhin habe auch Bayern dem bundesweiten Suchverfahren wiederholt zugestimmt.

Sendung: Inforadio, 28.09.2020, 9 Uhr

91 Kommentare

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  1. 91.

    Atomenergie und der Abfall ist doch überhaupt gar kein Problem für Bayern und unsere deutschen Großstädte !!! Wo stellt der Mensch seine Toilette auf und seinen Müll ab ??? Nur dort, wos sich Sowenige wie wöglich darüber aufregen. Gorleben ist doch das beste Beispiel dafür - Und Netzeband in Brandenburg und die anderen kleinen Gemeinden, sind doch nur das Spiegelbild von Gorleben als neue Toilette der Menschheit. Niemand glaubt doch wohl ernsthaft, nach all den Kämpfen in und um Gorleben, das noch einmal die Alten Bundesländer für Atommüll der nächsten Eine Million Jahre in Frage kommen ? Die Gesellschaft muss die betroffenen Bürger und Gemeinden entschädigen und umsiedeln. Das ist dann natürlich auch Aufgabe der Bundesdeutschen Gesellschaft. Giftmüll macht eine bestimmte Region, für Eine Million Jahre unbewohnbar,unattraktiv und nicht mehr lebenswert. Darüber sollten Wir uns Alle im Klaren sein. Über einer Toilette, sollte Niemand wohnen müssen.

  2. 89.

    Der Staat hat seinerzeit zwecks Förderung der Atomkraft die Endlagerung (neben dem finanziellen Havarie-Risiko) bewusst an sich gezogen, anderenfalls wären in der Bundesrepublik wohl niemals Atomkraftwerke gebaut worden, weil kein Konzern die unabsehbar hohen Kosten eingegangen wäre. Diese Entscheidung wurde vom Bundestag demokratisch getroffen und ist heute nun mal Tatsache. Der Staat wollte damals unbedingt die Atomenergie und hat sie entsprechend angestoßen.

  3. 88.

    Der dünnbesiedelte Nordwesten Prignitz und OPR, wurde schon damals durch die deutsche Teilung in der Entwicklung gehemmt-die Mauer zu Westdeutschland war zu dicht und von Westberlin war PR und OPR, auch durch die Mauer abgeschnitten. Nach der Wiedervereinigung hatte Brandenburg nur 3 wichtige Regionen im Fokus: Milliarden für die Lausitz abzuschöpfen,Milliarden für den BER und BER Umfeld abzuschöpfen und Milliarden für die Grenzregion nach Polen abzuschöpfen. Der Nordwesten, sowie fast die gesamte Westhälfte von Brandenburg bis nach Brandenburg an der Havel runter, sind für die DDR Nachfolger nur weiße Flecken ohne Bedeutung. Wahrscheinlich meldet sich Brandenburg noch freiwillig für Atommüll in PR und OPR, damit weitere Milliarden für Lausitz, BER, polnische Grenzregion(zum Bsp. Tesla)fließen. Die ehemalige DDR wird jetzt nach 30 Jahren wieder eine neue Mauer aus Atommüll bauen, nur ein paar Kilometer weiter östlich und gewohnt wird an Polen ran.

  4. 87.

    Dann wissen Sie auch, das sich Krebserkrankungen in solchen Gebieten gehäuft hatten. Der Westmüll zum Beispiel in der Deponie Vorketzin bei Ketzin/Havel, wurde einfach in eine ehemalige metertiefe Tonabbaugrube hineingekippt. Metertiefe Spundwände und Abdichungen nach allen Seiten, wurde und wird erst nach der Wende, mit hohen Millionenbeträgen durchgeführt. Sofort nach der Wende, hat unsere Region gegen die Verbringung von Westmüll in unsere Wasserschutzgebiete erfolgreich demonstriert. Aber Brandenburg ist auch selbst schuld : Wer gegen Industrieansiedlungen, wie Tesla an der A10 solchen Wind macht, aber gleichzeitig Tausende Quadratkilometer trockener Mono-Äcker und Mono-Felder duldet und fördert, hat den Atommüll verdient. Ein Bundesland das zur Hälfte aus Agrarindustrie,Tierställen,Solarfeldern und Windparks besteht, braucht sich über die Reste der Atomenergie nicht wundern. Also, weiterhin Grün und Braun wählen - Windkraftanlagen und Atomenergie passen sehr gut zusammen !!!

  5. 86.

    Schwierig. Schauen Sie sich mal die Anlagen in Russland an, wo oberirdisch Uranhexaflorid-Zöpfe gelagert werden. Kann man sogar bei Google Earth auf Satellitenbildern erkennen. Wenn das mit Wasser in Kontakt kommt gute Nacht. Und soviel ich weiß liegt da auch der Dreck aus deutschen AKW - obwohl es per Gesetz verboten ist, die Abfälle außer Landes zu schaffen. Es gibt keine geeignete Lösung die zig tausende Jahre sicher wäre, schon gar nicht oberirdisch.

  6. 85.

    Der Müll sollte dort bleiben wo er erzeugt wurde!
    Die alten BL haben bei Atomkraft von guten Jobs und Steuereinnahmen profitiert.
    Der Müll des letzten Jahrhunderts soll auch schön dort bleiben!

  7. 84.

    Warum muss der Müll eigentlich unterirdisch endgelagert werden? Oberirdisch ist doch wesentlich besser kontrollierbar und im Fehlerfall auch leichter beherrschbar und wer weiß ob sich nicht in Zukunft eine bessere sicherere Verwendung oder Entsorgung findet. Mit Raketen ins All geht zur Zeit nicht aber Raketen gibt es ja auch erst seit vergleichsweise kurzer Zeit.

  8. 83.

    ist doch ganz klar die Erde ist nicht der richtige Platz, der Atommüll gehört auf den Mars
    und nicht die Menschen wenn die Erde zu Grunder geht: Erde retten
    zu Kommentar 82:
    im Kapitalismus muss der Steuerzahler zahlen ist doch klar
    es muss dass gemacht werden was der BDI oder BDA sagt
    denn die armen Milliardäre müssten sonst
    Steuern zahlen und das darf doch nicht sein

  9. 82.

    Zitat: " In der BRD waren alle Parteien für Atomkraft". Ja und heute ist es vor alle, die AFD, die für Atomkraft steht. Die AFD ist ja besonders im Osten sehr stark. Also sollte man folgerichtig doch den Atommüll einfach dort abladen, wo die meisten AFD-Wähler leben. Wer Atomkraft will, der darf auch gerne den radioaktiven Müll bekommen.

  10. 80.

    Mal ehrlich, wieso muss eigentlich der Steuerzahler am Ende die Zeche zahlen? Ist nicht der Verursacher, in diesem Fall der AKW Betreiber in der Pflicht, sämtliche Kosten für die Entsorgung verantwort? Also sollte RWE und Co. den Hauptteil der Kosten, auch für die Suche nach der endlagerfrage zu übernehmen. Kann ja nicht sein, daß Konzerne massig Geld scheffeln und sich bei der entsorgung aus der Affäre ziehen. Irgendwo muss der DEUTSCHE Atommüll gelagert werden, aber eben NUR der deutsche.

  11. 79.

    „Wir“ haben den Müll nun mal gekauft und dafür schöne Devisen bekommen – und auch ein paar gute Straßen, die zu den Deponien führten. Ich erinnere mich gut, was das für ein Genuss war, auf der „Müllstraße“ von Westberlin zur Deponie Schöneiche mit dem Rennrad zu rasen. ;-)

    Aber was glauben Sie wohl, wo der radioaktive Abfall aus den Kraftwerken, Forschungsreaktoren und radiologischen Labors der DDR landete? Vom normalen Müll ganz zu schweigen – fast jedes Dorf hatte seine legale, halblegale oder illegale Kippe, die das Grundwasser vergiftete. Dazu noch der ganze Dreck im Wald …

  12. 78.

    Korrekt wäre wenn der Restmüll dort versteckt wird wo er entstanden ist also in den BL wo die betreffenden Kraftwerke stehen! Warum muss es ein Lager für alles sein, einige kleinere Lager sind sicher unproblematischer.Da Brandenburg nun mal Rheinsberg hat sollte dieses KKW halt auch in Brandenburg verbuddelt werden und nicht bei Unbeteiligten im Vorhof und so sollte man auch die Anderen Standorte betrachten.

  13. 77.

    Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler)ist es wie ich schätze völlig (Weiß-)wurscht, wo gebaut wird. Hauptsache es ist nicht in Bayern! Sehr durchsichtig. Erinnert einen an die Auswahl von Gorleben als Standort, die völlig die wissenschaftlichen Gutachten ignorierte. Ein Geschachere war das. Es kam so richtig leider erst viel zu spät ans Licht. Bayern hatte gerne die Atomkraftwerke, die ja sehr hoch subventioniert und daher betriebswirtschaftlich völlig risikolos waren und viel Steuern einbrachten. Den Atommüll aber sehr gerne bitte woanders hin kippen. Soviel übrigens auch zum Thema „Länderfinanzausgleich und Bayern“.

  14. 76.

    Nochmals: Wenn es darum geht, war die Atomkraft bei weitem keine Erfindung des so bezeichneten Westens. Fast mehr noch setzten die Staatssozialisten getreu des Marxschen Motto der "Fortentwicklung der Produktivkräfte" vollkommen naiv auf die Atomkraft.

    Die erste Atomanlage, die nicht nur zu Forschungszwecken diente, war übrigens diejenige nahe Greifswald. "KKW Nord Bruno Leuschner" hieß das damals. Auch war das größte deutsche Atomkraftwerk nahe Stendal mit 4.000 MW 1990 gerade in Bau. Die Nachwehen von Tschernobyl waren es dann, die zum Abbruch der Bauarbeiten führten, auch wenn der tatsächliche, grundsätzliche Atomausstieg dann erst 1999 und 2011 geschah.

    Es sind keineswegs nur die "westlichen Konzerne", die die Atomkraft protegierten, auch der völlig naive, eindimensionale Fortschrittsbegriff, aus Marxs Zeiten Ende des 19. Jh. in die heutige Zeit transportiert, hat zu demjenigen geführt, das heute auf irgendeine Art und Weise beseitigt werden muss.

  15. 75.

    Schon früher hat die Bundesrepublik gerne den Osten (DDR) als Mülldeponie genutzt. Behaltet euern Westmüll bitte. Schon das Zwischenlager in Greifswald zeigt, wozu der Osten gut ist.

  16. 74.

    Das gute bei der Sache ist, die Hauptwindrichtung ist und bleibt, derWesten/Nordwesten. Sollte der Brandenburger Nordwesten ein Atommüllendlager, für die nächsten 1Millionen Jahre bekommen, gehört Berlin, beim geringsten Störfall, Unfall, was auch immer, genauso um Abschußgebiet. Das ist kein BER oder Tesla, die Arbeitsplätze schaffen - Atommüll ist Gift und das betrifft dann gesamt Berlin und Brandenburg. Durch Regen und Wind ist der Dreck, ganz schnell in Berlin. Zweidrittel Wind im Jahr aus Westen/Nordwesten. Und die vielen Windräder im Nordwesten, helfen noch zusätzlich, mehr als 6 Millionen Menschen unserer Region zu vergiften, Gute Nacht.

  17. 73.

    Ja, das wäre fair! Schließlich haben die Kommunen und damit die Bürger in diesen Ländern jahrzehntelang durch die Steuereinnahmen der Atomwirtschaft profitiert. Mit Sicherheit sind das also keine Länder im Osten!

  18. 72.

    Das steht tatsächlich zu befürchten und der aktuelle Zwischenbericht lässt mich wieder etwas stärker genau das glauben. Dann sollen die Politiker aber einfach gleich so ehrlich sein und nicht dieses absurde Schauspiel abziehen! Einen Salzstock in der Prignitz als grundsätzlich geeignet zu führen, der mit dem in Gorleben geologisch verbunden ist, Gorleben dagegen auszuschließen, ist blanker Hohn! Eine Sandanhäufung, die gerade mal vor 10.000 Jahren unter Gletschern lag, für die Lagerung über 1.000.000 Jahre in Erwägung zu ziehen, nicht wirklich nachvollziehbar. Bayern dagegen sperrt sich direkt mal wieder. Ja, da ist die Versuchung wohl groß, den Osten zu präferieren.

  19. 71.

    Für alle Berliner, die sich in Sicherheit wägen, falls der Müll in Brandenburg landet: Die Radioaktivität geht ins Grundwasser.

  20. 70.

    Ja also der Flughafen Tegel wäre dann als Gelände auch frei - zwinker!

  21. 69.

    Mit Verlaub: Nach Ihrer Auffassung war die DDR das reinste Frischluftgebiet. Nicht nur die Menschen im Chemiedreieck Dessau - Bitterfeld - Wolfen sind da vermutlich anderer Meinung, sondern auch jene "Westbürger" bspw. in der Nähe von Wolfsburg und Helmstedt, die die Emissionen des Kohlekraftwerks Harbke zu ertragen hatten. Auch diejenigen, die an der Weser wohnen, die vom seinerzeit dreckigsten deutschen Fluss, der Werra, mitgespeist wird.

  22. 68.

    Also Reinickendorf finde ich sehr geeignet. Vielleicht am Schäfersee oder unten dem Zeltinger Platz. Dann braucht man keine Heizpilze mehr um draußen sitzen zu können. Zu Weihnachten gibt es dann eine neue Delikatesse. Reinickendorfer Rest Atommüll Braten, kurz RRA Braten.

  23. 67.

    Denken Sie, es spielt eine Rolle, ob Atommüll in Spandau oder 10 Kilometer weiter östlich landet ? Bei so viel Dummheit, ist Berlin und Brandenburg, der richtige Standort.

  24. 66.

    Schön wär's. Ein vollständiges Recycling ist - nach heutigem Stand - nicht möglich. Und beschädigte Akkus von Elektroautos sind Sondermüll.
    Empfehlung: Steigen Sie mal etwas tiefer in die Problematik ein.

  25. 65.

    Sag ich doch. Schon aus Dankbarkeit: Endlager Kutschi. So wird auch der "Zentrale Festplatz Berlin", ums Eck, wider erstrahlen.

  26. 64.

    Das Atommüllendlager wird in Ostdeutschland, wahrscheinlich sogar in Brandenburg kommen. Dort wo die wenigsten Widerstände auftreten. Deshalb wartet man noch ein paar Jahre und dann weiß man ganz genau, wo die Bevölkerung Widerstand leisten wird und wo wenig Widerstand kommen wird. Niedrige Bevölkerungsdichte = geringer Widerstand. Brandenburg hat aber die Grundlagen dazu selbst gelegt : Ackerbau und Viehzucht und auf den ausgelaugten Böden kommen Windräder, die den Strom für den schönen Süden produzieren. 30 Jahre deutsche Einheit - es gibt keine Einheit zwische Nord und Süd.

  27. 63.

    LOL Berlin.. ich schmeiß mich weg. Soll der grüne Habeck das mal im Friedrichshain verbuddeln, wo seine jünger wohnen. In der Pressekonferenz auf Welt-TV hat er ja riesen Sprüche geklopft.

    Die Logik würde mir sagen es dort zu lagern, wo es ohehin schon unwiederbringlich für die nächsten Generationen verseucht ist. In Tschernobyl. Da ist auch "Platz"
    Aber auch sagt die Logik; wenn das niemand haben will, dann sollten wir nicht noch mehr davon produzieren. Keinen einzigen Tag.

  28. 62.

    Das Denken, Kreisläufe nicht zu Ende zu denken und vor allem, das Aufsprengen jeglicher zeitlicher Dimension außen vor zu lassen, war schon damals ungebrochen. Die Preußen san´s, die haben´s eingebrockt. Hat´s gsagt und stand vor Isar II.



  29. 61.

    Und Bayern zum Bsp. bekommt keine Infrastrukturmittel der anderen Bundesländer und hat nie von anderen Bundesländern profitiert ? Nur Berlin hat Gelder bekommen- Alles klar !

  30. 60.

    Früher, war es der sogenannte Westmüll, der auf unsere Deponien oder in Erdlöcher geschüttet wurde und jetzt kommt noch richtig giftiger Atommüll- Aber Bayern ist raus, Bayern ist sauber und bekommt ja billigen Windstrom aus dem Osten.

  31. 59.

    Sie haben mich da überinterpretiert. Mein Beitrag war eine Antwort auf einen anderen Beitrag, der die CSU dabei an der Spitze sah. Das war sie zweifellos. Die SPD dagegen geriet schon früh in einen Spagat: Dem Altlinken Hans Matthöfer war es - wie seinem späteren französischen Amtskollegen Chevenement - vorbehalten, dem Allgemeinbürger "Fortschritt" zu bringen, während zunehmend kritische Geister ab 1972 und v. a. ab Mitte der Siebziger Jahre diesen bruchlosen Glauben in den Fortschritt infragestellten.

    Das war die große zivilisatorische Leistung, hinter der die Bündnisgrünen heute leider wieder etwas zurückgegangen sind. Und damit hinter ihre eigenen Wurzeln. Es wurde von unterschiedlichen Entwicklungspfaden seinerzeit gesprochen und damit die Eindimensionalität hinsichtlich der Technikentwicklung überwunden.

    Es gilt, an diese Entwicklung anzuknüpfen. Bei nahezu allem. Denn Freiheit ist bewusste Wahl zwischen Alternativen.

  32. 58.

    Über der Erde Windparks, Solarfelder und Monokulturen - unter der Erde von Berlin und Brandenburg ein schönes Atommüllendlager. Da spielt auch der genaue Standort in unserer Region keine Rolle mehr, ob nun 30 Kilometer nach links oder rechts, egal.

  33. 57.

    und ich dachte "die Partei" machte nur Witze mit ihrem Vorschlag, dass Berlin Prenzlauerberg Atommüllendlager werden soll :D
    Wird Zeit hier weg zu ziehen...

  34. 56.

    Wie wäre es denn direkt unter dem BER?... und schon können hier die Endlagerprobleme des Atommülls mit den Finanzierungsprobleme des Großstadtflughafens geschickt kombiniert ausgeglichen werden.

    Aber ehrlich: bevor man etwas beginnt, sollte man sich über die Konsequenzen Gedanken machen. Das gilt sowohl für den Müll als auch für die Planung von Grossprojekten. Immer wieder vermisse ich den Weitblick unserer Politiker zu Lasten der Bevölkerung, die für die Fehler bezahlt muss. Und immer alles schön auf die Zukunft verlagern, sodass die Zeitbombe bei anderen hochgehen.

  35. 55.

    "Dass Bayern die Auswahl von zerklüftetem Granitgestein nun kritisiere, sei überraschend"

    Was soll daran überraschend sein? Das war vorhersehbar wie das Amen in der Kirche. Kein Politiker, auch und erst recht nicht die größten Atomenergiebefürworter, wollen diesen Müll vor der Haustür. Denn das kostet Wählerstimmen.

  36. 54.

    Na Sie sehen ja, was hier im Forum los ist, den Umweltschaden bzw. politische Verantwortung wird einfach bei der AfD abgeladen, zur Strafe, weil Menschen falsch wählen, und den Müll will man mit Freude und Häme in den Osten kippen.
    Was SPD, CDU und CSU angerichtet haben, wird wieder schön ausgeblendet.
    Und die Haltung aus Bayern ist doch einfach nur peinlich.
    Die größten Profiteure schieben die Verantwortung einfach weg.

  37. 53.

    Ich bin der Meinung das der Müll in den Bundesländern unter die Erde gebracht wird die die Atomkraftwerke haben.

  38. 52.

    Das stimmt nicht. In der BRD waren alle Parteien für Atomkraft, auch die SPD in ihrer Regierungszeit. Man erhoffte sich billige Energie, dadurch industrielles Wachstum, gute Jobs, und hohen Lebensstandard durch elektrische Helferlein im Haushalt. Das sind alles ursozialdemokratische Ziele. Die Angst vor Technik kam erst in den 1970er Jahren auf und war damals zunächst ein Thema kleiner Minderheiten.

    "Was die Vergangenheit anbetrifft, haben Sie mit ihrer Bemerkung hinsichtlich der CSU zweifellos recht. Kaum eine Partei - außer der SED im ostdeutschen Staat - hat so vehement für die Atomkraft getrommelt."

  39. 51.

    ... nun haben wir ja jetzt schon mal den Söder gehört, der will den Atommüll ebensowenig wie Windkraftanlagen, Bayern soll ja eben auch schön bleiben wie es ist, ... den Müll in den Osten bringen, dass ging ja schon vor der Wende...

  40. 50.

    zu Ulrike: Offenbar wissen Sie nicht, dass auch die DDR eigene Atomkraftwerke betrieben hat. Zum Beispiel in Rheinsberg (Brandenburg).

  41. 49.

    Ab nach Salzgitter in den Schacht Konrad. Salzgitter ist bestens geeignet. Die Einwohnerzahl sinkt und Salzgitter hat etliche Millionen aus Bayern und dem Konradfonds erhalten. Strukurschwach und sogar der MP Ernst Albrecht würde sich Posthum freuen. Alle Sorgen gelöst, Setzen 1+

  42. 47.

    Die östlichen Bundesländer sind gut beraten, den Wiedereinstieg in Kohle- und Atomkraftwerke vorzubereiten. Der wird so oder so kommen. Im Westen ist aber die grüne Ideologie zu stark dass dort jetzt schon Vorbereitungen toleriert würden. Hier könnte es gelingen. Wenn die Energiewende vorhersehbar scheitert, ist der Osten infrastrukturell und wirtschaftlich vorne.

  43. 46.

    Und hört man zu diesem Thema das dumm dreiste Geschwätz der AfD im Parlament wird einem schlecht.
    Das sind nur erst mal die Folgen der Atomnutzung.....die Folgen der Kohlenutzung zeigen sich etwas später.....

  44. 45.

    Es wäre eine Möglichkeit für Berlin sich den anderen Bundesländern gegenüber dankbar zu zeigen für die vielen Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich. Allein in 2019 gingen fast 40 % der Gelder nach Berlin.

  45. 44.

    Ich stimme dir zu! Nur sollte dies keine ost/west Diskussion werden. Wir sind ein Land! Was die Besatzungsmächte angerichtet haben muss nicht weitergeben werden!

  46. 43.

    Was die Vergangenheit anbetrifft, haben Sie mit ihrer Bemerkung hinsichtlich der CSU zweifellos recht. Kaum eine Partei - außer der SED im ostdeutschen Staat - hat so vehement für die Atomkraft getrommelt. Jüngst scheinen aber da Brüche aufgetreten zu sein und die liegen an der Basis. Wenn die "heilige Dreieinigkeit" zwischen Stammtisch, örtlicher Feuerwehr und Parteigliederung anderes beschließt, kommt auch eine CSU ins Schwimmen. In Bayern gibt es bspw., um nun ein anderes Beispiel zu nehmen, mittlerweile recht viele erklärte gentechnikfreie Gebiete, mal gegen, mal mit der CSU. Potsdam setzt dagegen m. W. immer noch auf die einschlägigen Golmer Forschungen. Man möge mich belehren, wenn es anders ist. Dann würde ich mich freuen.

  47. 42.

    Muss das sein. Wieder mehr Proteste hat das zu Folge. Und wenn was passiert ist das große Dilemma da.

  48. 41.

    Es war die DDR, die namentlich mit dem Atomreaktor "KKW Nord Bruno Leuschner" nahe Greifswald das Zeitalter der Atomkraftnutzung einläutete und die im Begriff war, nahe Stendal vier Blöcke a 1.000 MW, mithin Reaktoren mit einer Gesamtleistung von 4.000 MW, zu errichten.

    Was die einen simpel Fortschritt nannten, nannten die anderen Fortentwicklung der Produktivkräfte. Vollkommen eindimensional und recht blauäugig ist Beides.

    Was die Verantwortung für die zu Ende gehende Atomkraft angeht, ist da niemand unbeteiligt.

  49. 40.

    Ja natürlich werden die neuen Bundesländer den Atommüll schlucken müssen. Darauf hat die Politik doch hingearbeitet. Und Bayern? Die meisten AKW betrieben, aber die können ein Endlager nicht gebrauchen, da leidet ja der Tourismus drunter. Windenergieanlagen? Da leidet der Tourismus drunter. Energieintensive Wirtschaft in Bayern? Ja gerne, sonst können wir den neuen Bundesländern ja nicht erzählen, dass sie nichts zustande gebracht haben. Ach und bitte nicht die Schneekanonen vergessen, welche den ganzen Winter unsinnigerweise betrieben werden. Denn Tourismus ist für Bayern gut.

  50. 39.

    Da lobe ich, was "Simon, der Außerirdische" gesagt hat: "Wer Atommüll produziert, muss ihn abends mit zu sich nach Hause nehmen." Ich denke, die Produktion von solchem Müll würde ganz schnell gen null gehen.

  51. 38.

    Was Gorleben anbetrifft, so bleibt nachzutragen, dass der Standort nahezu alleinig auf seine dreiseitige Abgeschlossenheit zurückzuführen war. Im Katastrophenfall hätte nur die Verbindungsstraße im Westen des Landkreises, zwischen Hitzacker und Clenze, dicht gemacht werden brauchen. Im Norden - incl. des jetzt zu Niedersachsen gehörenden Amtes Neuhaus - : die DDR, im Osten: die DDR und im Süden: die DDR. Mithin ein recht zynisches Kalkül.

    Ich hoffe, dass jetzt, wo das Kapitel Atomkraft bevorstehend zu Ende geht und der Endlager-Nachweis nicht mehr der Garant für den Weiterbetrieb ist, wissenschaftliche Kriterien zugrunde gelegt werden.





  52. 37.

    Wenn der Berliner Senat schlau ist, macht er der Bundesregierung ein unmoralisches Angebot.
    Deutschland zahlt das Rot-Rot-Grüne Tischlein-deck-Dich-Programm und dann wird in Reinickendorf gebuddelt.
    Ich habe kein Problem mit dem Endlager gegen Bezahlung.
    Aber glauben Sie im Ernst, die Politikerinnen erlauben dies in ihrer Nähe.
    @rbb: Fragen Sie doch mal Merkel, Giffey, Pop und Co., wie sie das finden? Oder wird jetzt die nächste Kommision beauftragt?

  53. 36.

    Das Endlager bitte dort bauen, wo möglichst viele Atomkraft-Befürworter wohnen. Die AfD will ja die Atomkraft fördern. Einfach mal auf der Landkarte nachschauen, wo die Partei ihre Hochburgen hat. Dort bitte das Endlager errichten. Vielleicht irgendwo auf dem Land in Sachsen oder Sachsen-Anhalt.

  54. 35.

    Ab nach Bayern mit das Zeug! Die CSU sind ein großer Befürworter der Atomenergie!

  55. 34.

    Leider wurde bei der Technologie nicht vorsorglich an die sieben nachfolgenden Generationen gedacht. Jetzt dürften sich tausende Generationen um die Hinterlassenschaften kümmern, wenn der Mensch nicht vorher ausstirbt.

  56. 33.

    Das verstehe ich auch nicht. Dass Salz langfristig eben kein geeignetes Schutzmaterial ist, haben sowohl die Asse wie auch Erkenntnisse aus Gorleben doch eigentlich längst widerlegt. Der Durchbruch von Wasser droht in dieser geologischen Formation faktisch jederzeit, womit eine vorübergehnde Lagerung wohl möglich wäre, sofern eine in überschaubarer Zeit notwendige Räumung gewährleistet wäre, keinesfalls jedoch als Endlager. Faktisch sind sich Experten darüber einig, dass nur harter Fels oder Ton dafür wirklich in Frage kommen. Fels kommt in der Streusandbüchse des heiligen deutschen Reiches deutscher Nation aber nun mal nicht vor und selbst die Tonlagerstätten sind überschaubar. Es scheint vielmehr, dass man doch wieder politisch gewollt auf die geringe Bevölkerungsdichte schielt und lieber hier ein paar wenige Wähler verliert, als anderswo einen Millionenprotest zu ertragen.

  57. 32.

    Die BRD soll mal ihren Atom-Müll schön selbst behalten.
    Und dann noch Ostdeutsche beschimpfen, dass sie Kohlekraftwerke in der Lausitz haben.

  58. 31.

    Ich finde auch, dass das ein nettes Geschenk zur Wiedervereinigung ist, schließlich hatten wir Wessis ja immer unser Gorleben Trauma.
    Mal ehrlich, irgendwo muss es aber bleiben.
    Wir können unseren Müll nicht ständig in die 3. Welt verschiffen. Da durch Klimawandel und das Ende vom Kohleabbau viele Gebiete ungenutzt versteppen und teilweise dünn bis garnicht besiedelt sind, sollte man wenigstens mal drüber nachdenken dürfen.

  59. 30.

    Die Argumentation mit der Bevölkerungsdichte ist genau die selbe kranke Denke, die in der alten Bundesrepublik das letztlich doch nicht erschlossene Endlager Gorleben hervorgebracht hat. Hauptsache, schön weit weg! Dort hin, wo der wenigste Protest zu erwarten ist, den man am leichtesten übergehen kann. In einer neutralen Endlagersuche hat dieser Aspekt rein gar nichts verloren! Entweder, das Lager ist sicher, dann ist es egal, wie viele Menschen in der Umgebung liegen. Oder es ist eben nicht sicher. Dann darf dort eben nicht gelagert werden.
    In Schweden hat sich für die Endlagerung sogar die große Stadt Oskarshamn an der Ostsee beworben (ja, beworben!), trotz der Einwohnerdichte. Der dortige Granit hat sich aber als nicht ideal herausgestellt, weshalb eine andere Gemeinde das Endlager bekam. So, und nicht anders, geht neutrale Endlagersuche!

  60. 29.

    Ja, aber vorm Recyceln muss es erstmal hergestellt werden. Und da liegt der Hase im Pfeffer.
    Und immer wieder aufgeladen werden muss es bis dahin auch. Gern auch mit Kohle-, Gas- oder Atomstrom.

  61. 28.

    Die Idee, Atommüll auf Nimmerwiedersehen ins All zu schießen, gab es in der Vergangenheit tatsächlich. Sie hat sich aber als nicht durchführbar herausgestellt, da bei einem Fehlstart und Explosion der Rakete der gesamte Atommüll großflächig verbreitet werden würde, genau so wie es damals in Tschernobyl der Fall war. Dieses Risiko ist untragbar. Wir werden uns daher damit abfinden müssen, diese Überreste auf der Erde zu lagern und zwar so, dass sie für die Menschheit keine unmittelbare Gefahr bergen, Nachfolgegenerationen diesen nicht unwissentlich anbohren und auch so, dass im Ernstfall eine Bergung möglich ist. Diese Herausforderung muss die Menschheit bewältigen. Die aktuelle Denke ist dabei "Verbuddeln und vergessen". Das ist aber nur dann verantwortungsvoll, wenn ein Ereignis, welches eine spätere Bergung nötig machen könnte, praktisch ausgeschlossen werden kann und ein Anbohren nicht zu erwarten ist.

  62. 27.

    Endlich ist Spandau mal für was gut! LOL

  63. 26.
    Antwort auf [rbb24-nutzer] vom 28.09.2020 um 10:53

    Die Undankbaren. Ja die Undankbaren. Vor allem die Undankbaren...

    ----
    Die vorgebrachte Eignung von Reinickendorf ist interessant. Der Kutschi erfüllt sicher alle Kriterien. Auch würden Arbeitsplätze geschaffen. Die örtliche CDU, mit dem "JFKeee von der Spree" ist bestimmt davon zu begeistern, vielleicht im Gegenzug für ein neues Teppichverkaufscenter?

  64. 25.

    Warum wird denn nach dem Milliarden-Desaster mit der Asse die Einlagerung in Steinsalz immer noch als geeignet geführt? Wurden nicht genug Steuermilliarden in diesen gefährlichen Unsinn versenkt?

  65. 24.

    Soweit können Verantwortliche doch nun wirklich nicht voraus denken. So etwas nennt man ökologisches Gleichgewicht. Das eine versenkt man, das nächste produziert man. Wie beim Recycling von Plastik. Das schickt man ins Ausland und die schmeißen es ins Meer. So wird aus Umweltschmutz dann Umweltschutz. Eben wieder alles im Gleichgewicht.

  66. 23.

    Sehr geehrter Herr Altrichter,

    Ich empfehle den Nachschlag im Lexikon bei dem Stichwort "Recyceln".

    Mit vorzüglicher Hochachtung

    Sonderling

  67. 22.

    Dafür ist doch der Osten bestens geeignet, man kann doch den westlichen Bundesländern nicht zumuten, vom Atomrestmüll verstrahlt zu werden. Die Politik wird das schon so steuern. Hoch lebe die vielgepriesene Einheit. Es ist schon so, wer die meisten Windräder zu entsorgen hat, kann auch das bisschen Atommüll neben der Gülle noch vertragen. Ganz zu schweigen von dem kommenden Müll der Elektroautos. Aber die dort eingebauten Akkus sollen ja viiiiiiiiiele Jahre halten und können unseren Nachkommem nicht mehr schaden.
    Aber im Ernst, ich stimme Mokumba völlig zu.

  68. 21.

    ""Wo soll dieser Giftmüll hin?"

    Welchen Giftmüll gibt es denn bei Akkus? Meines Wissens bestehen die Akkus doch aus wervollen Rohstoffen. Deshalb werden diese auch recycelt.

  69. 20.

    Man könnte doch den austrocknenden Seddiner See, den der Bürgermeister durch den benachbarten Golfclub leer pumpen lässt (rbb hat berichtet und wird weiterhin berichten), nutzen.
    Die Gemeinde könnte sich dann umbenennen von "Seddiner See" in "Seddiner Endlager“. Die PLZ 14554 bleibt selbstverständlich.

  70. 19.

    Seit der Wende grübelt man ja daran, den Dreck in den Osten Deutschlands zu bringen! Das zeug sollen die mal schön den Bayern in den Garten schmeißen........die, die meisten Atomkraftwerke habe oder Atomstrom nutzen und damit ihren "Wohlstand" mehren, mögen bitte auch Ihren Dreck behalten!

  71. 18.

    Ähnliche Probleme entstehen, wenn - wie von vielen gewollt - erst mal Abertausende hochgiftiger Akkus von Elektroautos entsorgt werden müssen: Wo soll dieser Giftmüll hin?

  72. 17.

    Auf jeden Fall in Berlin. Auf keinen Fall bei den Verursachern. Oberirdisch wird es ja schon illegal in Lubmin gelagert. Herkunft BaWü und Bayern.
    Ob das die reichen Villenkäufer auf Rügen und Usedom, die hauptsächlich aus den gebrauchten Bundesländern kommen, wissen?

  73. 16.

    Na damit dürfte das Thema für die nächste Demo am Wochenende feststehen.....

  74. 15.

    Nein, bloß nicht! Schon gar nicht auf den Mars - denn Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück ;-)

  75. 14.

    Werden die Leute in der Region entschädigt, weil ja die Grundstückspreise fallen werden?

  76. 13.

    Jesus starb vor 2020 Jahren was wird in einer Millionen Jahre sein wenn das Zeug angeblich ungefährlich ist.

  77. 12.

    Bei CCS (einer hochmodernen Technologie) sicher in Ketzin angewandt lief das Wahlvolk Sturm. Aufgehetzt und fehlinformiert durch "interessierte" Kreise. Und beim Atommüll? Da ist der Brandenburger Karnickelsand plötzlich geeignet? Offensichtlich wegen der geringen Bevölkerungsdichte. Erst vertreibt man viele junge Leute aus dem Bundesland (mangels gut dotierter Arbeitsplätze) und dann soll der Atomdreck hier dauerhaft versenkt werden. Naja, vielleicht ist das aber auch der viel gepriesene Strukturwandel, hin zu diesmal leuchtenden Landschaften, denn mit dem Blühen war ja wohl nicht so....

  78. 11.

    Ja, ich finde es auch viel besser, dass für die Alternativen zur Energieversorgung die gesundheitlichen und sonstigen Folgen der Batterie- und Akkuherstellung die Menschen in weit entfernten Ländern ausbaden. Sarkasmus Ende

  79. 10.

    Man bringt eine Unmenge an unnötige Satelliten ins All, da könnte man auch den Atommüll Richtung Sonne schießen.

  80. 9.

    Ich schlage den Bundestag (Eierbecher) vor.

  81. 8.

    Also ich würde unter der Erde - schön verteilt über die Mark - Endlager bauen. Oben drüber wahlweise dann noch ein Kohle-, Gas-und vor allem viele, viele Windkraftanlagen. Zwischen die Lücken dann jede Menge überteuerte Immobilien.

    Das wäre mein Plan das Land langfristig maximal unlebenswert zu gestalten.

  82. 7.

    na da bin ich gespannt, das wird doch wieder eine politische Entscheidung. So ein Bundesland wie Bayern wird doch alles dagegen tun, ein Endlager zu bekommen.
    Kriterium Bevölkerungsdichte, dann fällt hoffentlich Reinickendorf und Spandau schon mal weg, oder?
    Aber die haben ja auch den Hauptstadtflughafen jahrzehntelang aushalten müssen mit allen Nachteilen und Risiken.

  83. 6.

    Noch so eine umweltfreundliche TECHNOLOGIE wie man uns damals weiß machen wollte. Die Folgrn und Folgekosten hat auch keiner bedacht und beute. Jeder kriegt nen Brennstab auf den Nachttisch, vor allem die ach so.... Wer sagt uns eigendlich das das hoch reagierende
    Element Litium inden Elektroautobatterien nicht auch mal zum Problem wird. Wasser auf Lithium gleich Bum. Und Ansonsten Atommuell Alex Tiefgarage. Iyt doch Eh schon egal oder....

  84. 5.

    Ich denke das DDR Atommüll im Osten gelagert wird und BRD Atommüll im Westen.

  85. 4.

    Irgendwo muss das Zeugs hin. Auch Berlin gehört zu den geologisch theoretisch- potentiell geeigneten Regionen, weil dass ganz banal das allererste Kriterium gewesen ist.

  86. 3.

    Grundsätzlich muss ein Ort für die Endlagerung gefunden werden. Das ist, ob wir das wollen oder nicht, unumgänglich.

    Aber; wenn wir uns die neuere Erdgeschichte anschauen, werden wir sehen, dass es keinen Ort auf der Erde gibt, der nicht geologisch irgendwie aktiv war. Sei es durch tektonische Verschiebungen, Vulkanaktivitäten oder Auswirkungen von Gezeiten (Eiszeiten).

    Die Asse zeigt, dass scheinbar sichere Salzstöcke auf einmal ganz ganz unsicher werden. Was ist eigentlich mit der Asse? Wir werden den Dreck da bergen müssen. Ich hoffe, das ist den Leuten hier klar.

    Wir werden oberirdisch lagern müssen um bei Bedarf, den gesamten Müll umdeponieren zu können.

    Wir werden den Kindern sagen, dass sie jeweils die Verantwortung tragen und sich um die Sicherheit des Mülls kümmern müssen.

    Wir müssen uns ein System einfallen lassen, dass auch nach dem Aussterben der menschlichen Spezies die Gefährlichkeit unserer Hinterlassenschaften ausdrücken kann. Für die nach uns.

  87. 2.

    Nach einem Endlager wird doch schon seit 30 Jahren gesucht. Ich bin dafür, dass jeder Atomkraft Befürworter ein Kilo radioaktiven Abfall selber entsorgen sollte.

  88. 1.

    als wenn das einen Unterschied macht, ob das Zeug in Gorleben oder Brandenburg lagert. Wenn die Katastrophe kommt, kommt sie weitreichend. Von Tschernobyl war auch nicht nur Pripjat betroffen....

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