Archiv: Besucher besichtigen das Erkundungsbergwerk Gorleben. (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)
Audio: rbb | 28.09.2020 | Bild: dpa/Julian Stratenschulte

Erster BGE-Zwischenbericht - Teile Brandenburgs und Berlins als Atommüll-Endlager geeignet

Bei der Suche nach einem Standort für ein deutsches Endlager für Atommüll hat die zuständige Behörde einen ersten Bericht vorgelegt. Demnach wären vor allem in Norddeutschland die geologische Bedingungen geeignet - auch in Brandenburg und Berlin.

90 Gebiete in Deutschland haben günstige geologische Voraussetzungen für ein Atommüll-Endlager - auch Teile von Brandenburg und Berlin. Das geht aus dem Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. In Brandenburg kommt lediglich der Nordosten für ein Atommüll-Endlager nicht in Frage. Randgebiete von Berlin, wie etwa Reinickendorf und Spandau, bewertet die BGE aus geologischer Sicht ebenfalls für günstig, wie aus einer Karte hervorgeht [bge.de].

Nach dem Atom-Ausstieg muss unter anderem für rund 1.900 Castor-Behälter mit etwa 27.000 Kubikmeter Atommüll ein sicherer Ort gefunden werden - für eine Million Jahre. Der jetzt veröffentlichte Zwischenbericht besteht zunächst nur auf Daten, die etwas über die geologische Eignung des Untergrunds aussagen - er zeigt also lediglich Gebiete, die günstige Bedingungen für die Endlagerung erwarten lassen. Der Salzstock Gorleben in Niedersachsen ist nicht unter den favorisierten Gebieten.

Deutschland bietet grundsätzlich gute Verhältnisse für ein Endlager

Grundlegend kommt die BGE zu dem Schluss, dass die Geologie Deutschlands in jedem Fall den Bau eines Endlagers für hoch radioaktiven Atommüll erlaubt. "Die Geologie ist von Nord bis Süd und Ost bis West so günstig, dass sich ein Standort wird ermitteln lassen", sagte BGE-Geschäftsführer Stefan Studt am Montag in Berlin. Mit Blick auf den zuvor vorgelegten ersten Teilbericht zur Endlagersuche seien die nun ausgewählten Regionen aber "noch lange kein Endlagerstandort".

Berücksichtigt man die Überlagerung einiger Gebiete, ist laut Bericht in Deutschland ein Anteil von 54 Prozent der Landesfläche als Teilgebiet ausgewiesen. Neben Brandenburg und Berlin sind auch die grundlegenden Beschaffenheiten des Bodens in anderen ostdeutschen Bundesländern günstig sowie in Teilen Bayerns, Baden-Württembergs und Niedersachsens.

Von Brandenburg werden vor allem der Westen und Nordwesten in dem Bericht erwähnt. Wulkow, Netzeband (Ostprignitz-Ruppin), Helle bei Pritzwalk (Prignitz), Friesack (Havelland) und Lehnin (Potsdam-Mittelmark) werden als sogenannte Teilgebiete aufgeführt. Auch Teile von Elbe-Elster, Teltow-Fläming und der Lausitz könnten als möglicher Standort in Frage kommen.

Bereits zu Beginn des Jahres hatten Anwohner und Umweltschützer darauf aufmerksam gemacht, dass auch zwei Salzstöcke im Landkreis Ostprignitz-Ruppin als Endlager in Frage kommen könnten. Namentlich wurden damals der Salzstock Zechlin und der Salzstock Netzeband genannt.

Auf der Karte sieht man, ob ein Gebiet in Deutschland Teilgebiet ist oder nicht als Endlagerstandort in Frage kommt (Quelle: BGE Esri, HERE, Garmin, FAO, NOAA, USGS)

Weitere Faktoren werden noch untersucht

Nach langem Ärger um den Salzstock Gorleben war die Endlager-Suche neu gestartet worden. Ausgehend von einer "weißen Landkarte", auf der erst mal jeder Ort grundsätzlich infrage kommt, sollen mögliche Standorte nun nach wissenschaftlichen Kriterien nach und nach eingegrenzt werden.

So werden nun weitere Faktoren - wie etwa die Bevölkerungsdichte oder Naturschutzgebiete in den Regionen, aber auch Erdbeben-Aktivität, Vulkanismus, Wasserzuflüsse und frühere bergbauliche Tätigkeiten - in weiteren Schritten betrachtet. Dennoch dürfte die Debatte über die Endlagerung von hoch radioaktivem Atommüll damit in Fahrt kommen - vor allem in den Gebieten, die nun näher unter die Lupe genommen werden sollen.

2050 soll Standort gefunden sein

Das Endlager soll alle hochradioaktiven Abfälle aufnehmen, die bis zum Vollzug des Atomausstiegs Ende 2022 in Deutschland angefallen sind. Es handelt es sich um abgebrannte Brennelemente aus Atomkraftwerken sowie um Reststoffe aus der Wiederaufarbeitung von Brennelementen. Der Atommüll soll in etwa 1.100 Castor-Behältern endgelagert werden. Bis 2031 soll die Entscheidung für einen Standort gefallen sein, 2050 die Lagerung beginnen.

Erstmals öffentlich diskutiert wird der Bericht bei der sogenannten Fachkonferenz Teilgebiete. Das erste von mindestens drei Treffen findet am 17. und 18. Oktober in Kassel statt. Dem Standortauswahlgesetz zufolge können Vertreter von Kommunen und Landkreisen, Wissenschaftler sowie interessierte Bürger an den Veranstaltungen teilnehmen und Beratungsergebnisse erarbeiten. Die BGE soll diese Empfehlungen dann berücksichtigen.

Bayerischer Umweltminister zieht gesamtes Verfahren in Zweifel

Obwohl der Zwischenbericht lediglich eine durch wissenschaftliche Daten fundierte Grundlage zur weiteren Suche liefern soll, gibt es bereits politischen Streit.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) hat die "Herausnahme" des Salzstocks Gorleben scharf kritisiert - und deshalb das gesamte Verfahren in Zweifel gezogen. "Die Herausnahme von Gorleben ist nicht nachvollziehbar. Das weitere Verfahren hat ohne Gorleben ein Glaubwürdigkeitsproblem", erklärte Glauber am Montag in München.

Die BGE wies diese Kritik umgehend zurück: "Wir arbeiten rein wissenschaftlich", sagte Geschäftsführer, Stefan Studt. Dass Bayern die Auswahl von zerklüftetem Granitgestein nun kritisiere, sei überraschend, immerhin habe auch Bayern dem bundesweiten Suchverfahren wiederholt zugestimmt.

Sendung: Inforadio, 28.09.2020, 9 Uhr

91 Kommentare

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  1. 91.

    Atomenergie und der Abfall ist doch überhaupt gar kein Problem für Bayern und unsere deutschen Großstädte !!! Wo stellt der Mensch seine Toilette auf und seinen Müll ab ??? Nur dort, wos sich Sowenige wie wöglich darüber aufregen. Gorleben ist doch das beste Beispiel dafür - Und Netzeband in Brandenburg und die anderen kleinen Gemeinden, sind doch nur das Spiegelbild von Gorleben als neue Toilette der Menschheit. Niemand glaubt doch wohl ernsthaft, nach all den Kämpfen in und um Gorleben, das noch einmal die Alten Bundesländer für Atommüll der nächsten Eine Million Jahre in Frage kommen ? Die Gesellschaft muss die betroffenen Bürger und Gemeinden entschädigen und umsiedeln. Das ist dann natürlich auch Aufgabe der Bundesdeutschen Gesellschaft. Giftmüll macht eine bestimmte Region, für Eine Million Jahre unbewohnbar,unattraktiv und nicht mehr lebenswert. Darüber sollten Wir uns Alle im Klaren sein. Über einer Toilette, sollte Niemand wohnen müssen.

  2. 89.

    Der Staat hat seinerzeit zwecks Förderung der Atomkraft die Endlagerung (neben dem finanziellen Havarie-Risiko) bewusst an sich gezogen, anderenfalls wären in der Bundesrepublik wohl niemals Atomkraftwerke gebaut worden, weil kein Konzern die unabsehbar hohen Kosten eingegangen wäre. Diese Entscheidung wurde vom Bundestag demokratisch getroffen und ist heute nun mal Tatsache. Der Staat wollte damals unbedingt die Atomenergie und hat sie entsprechend angestoßen.

  3. 88.

    Der dünnbesiedelte Nordwesten Prignitz und OPR, wurde schon damals durch die deutsche Teilung in der Entwicklung gehemmt-die Mauer zu Westdeutschland war zu dicht und von Westberlin war PR und OPR, auch durch die Mauer abgeschnitten. Nach der Wiedervereinigung hatte Brandenburg nur 3 wichtige Regionen im Fokus: Milliarden für die Lausitz abzuschöpfen,Milliarden für den BER und BER Umfeld abzuschöpfen und Milliarden für die Grenzregion nach Polen abzuschöpfen. Der Nordwesten, sowie fast die gesamte Westhälfte von Brandenburg bis nach Brandenburg an der Havel runter, sind für die DDR Nachfolger nur weiße Flecken ohne Bedeutung. Wahrscheinlich meldet sich Brandenburg noch freiwillig für Atommüll in PR und OPR, damit weitere Milliarden für Lausitz, BER, polnische Grenzregion(zum Bsp. Tesla)fließen. Die ehemalige DDR wird jetzt nach 30 Jahren wieder eine neue Mauer aus Atommüll bauen, nur ein paar Kilometer weiter östlich und gewohnt wird an Polen ran.

  4. 87.

    Dann wissen Sie auch, das sich Krebserkrankungen in solchen Gebieten gehäuft hatten. Der Westmüll zum Beispiel in der Deponie Vorketzin bei Ketzin/Havel, wurde einfach in eine ehemalige metertiefe Tonabbaugrube hineingekippt. Metertiefe Spundwände und Abdichungen nach allen Seiten, wurde und wird erst nach der Wende, mit hohen Millionenbeträgen durchgeführt. Sofort nach der Wende, hat unsere Region gegen die Verbringung von Westmüll in unsere Wasserschutzgebiete erfolgreich demonstriert. Aber Brandenburg ist auch selbst schuld : Wer gegen Industrieansiedlungen, wie Tesla an der A10 solchen Wind macht, aber gleichzeitig Tausende Quadratkilometer trockener Mono-Äcker und Mono-Felder duldet und fördert, hat den Atommüll verdient. Ein Bundesland das zur Hälfte aus Agrarindustrie,Tierställen,Solarfeldern und Windparks besteht, braucht sich über die Reste der Atomenergie nicht wundern. Also, weiterhin Grün und Braun wählen - Windkraftanlagen und Atomenergie passen sehr gut zusammen !!!

  5. 86.

    Schwierig. Schauen Sie sich mal die Anlagen in Russland an, wo oberirdisch Uranhexaflorid-Zöpfe gelagert werden. Kann man sogar bei Google Earth auf Satellitenbildern erkennen. Wenn das mit Wasser in Kontakt kommt gute Nacht. Und soviel ich weiß liegt da auch der Dreck aus deutschen AKW - obwohl es per Gesetz verboten ist, die Abfälle außer Landes zu schaffen. Es gibt keine geeignete Lösung die zig tausende Jahre sicher wäre, schon gar nicht oberirdisch.

  6. 85.

    Der Müll sollte dort bleiben wo er erzeugt wurde!
    Die alten BL haben bei Atomkraft von guten Jobs und Steuereinnahmen profitiert.
    Der Müll des letzten Jahrhunderts soll auch schön dort bleiben!

  7. 84.

    Warum muss der Müll eigentlich unterirdisch endgelagert werden? Oberirdisch ist doch wesentlich besser kontrollierbar und im Fehlerfall auch leichter beherrschbar und wer weiß ob sich nicht in Zukunft eine bessere sicherere Verwendung oder Entsorgung findet. Mit Raketen ins All geht zur Zeit nicht aber Raketen gibt es ja auch erst seit vergleichsweise kurzer Zeit.

  8. 83.

    ist doch ganz klar die Erde ist nicht der richtige Platz, der Atommüll gehört auf den Mars
    und nicht die Menschen wenn die Erde zu Grunder geht: Erde retten
    zu Kommentar 82:
    im Kapitalismus muss der Steuerzahler zahlen ist doch klar
    es muss dass gemacht werden was der BDI oder BDA sagt
    denn die armen Milliardäre müssten sonst
    Steuern zahlen und das darf doch nicht sein

  9. 82.

    Zitat: " In der BRD waren alle Parteien für Atomkraft". Ja und heute ist es vor alle, die AFD, die für Atomkraft steht. Die AFD ist ja besonders im Osten sehr stark. Also sollte man folgerichtig doch den Atommüll einfach dort abladen, wo die meisten AFD-Wähler leben. Wer Atomkraft will, der darf auch gerne den radioaktiven Müll bekommen.

  10. 80.

    Mal ehrlich, wieso muss eigentlich der Steuerzahler am Ende die Zeche zahlen? Ist nicht der Verursacher, in diesem Fall der AKW Betreiber in der Pflicht, sämtliche Kosten für die Entsorgung verantwort? Also sollte RWE und Co. den Hauptteil der Kosten, auch für die Suche nach der endlagerfrage zu übernehmen. Kann ja nicht sein, daß Konzerne massig Geld scheffeln und sich bei der entsorgung aus der Affäre ziehen. Irgendwo muss der DEUTSCHE Atommüll gelagert werden, aber eben NUR der deutsche.

  11. 79.

    „Wir“ haben den Müll nun mal gekauft und dafür schöne Devisen bekommen – und auch ein paar gute Straßen, die zu den Deponien führten. Ich erinnere mich gut, was das für ein Genuss war, auf der „Müllstraße“ von Westberlin zur Deponie Schöneiche mit dem Rennrad zu rasen. ;-)

    Aber was glauben Sie wohl, wo der radioaktive Abfall aus den Kraftwerken, Forschungsreaktoren und radiologischen Labors der DDR landete? Vom normalen Müll ganz zu schweigen – fast jedes Dorf hatte seine legale, halblegale oder illegale Kippe, die das Grundwasser vergiftete. Dazu noch der ganze Dreck im Wald …

  12. 78.

    Korrekt wäre wenn der Restmüll dort versteckt wird wo er entstanden ist also in den BL wo die betreffenden Kraftwerke stehen! Warum muss es ein Lager für alles sein, einige kleinere Lager sind sicher unproblematischer.Da Brandenburg nun mal Rheinsberg hat sollte dieses KKW halt auch in Brandenburg verbuddelt werden und nicht bei Unbeteiligten im Vorhof und so sollte man auch die Anderen Standorte betrachten.

  13. 77.

    Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler)ist es wie ich schätze völlig (Weiß-)wurscht, wo gebaut wird. Hauptsache es ist nicht in Bayern! Sehr durchsichtig. Erinnert einen an die Auswahl von Gorleben als Standort, die völlig die wissenschaftlichen Gutachten ignorierte. Ein Geschachere war das. Es kam so richtig leider erst viel zu spät ans Licht. Bayern hatte gerne die Atomkraftwerke, die ja sehr hoch subventioniert und daher betriebswirtschaftlich völlig risikolos waren und viel Steuern einbrachten. Den Atommüll aber sehr gerne bitte woanders hin kippen. Soviel übrigens auch zum Thema „Länderfinanzausgleich und Bayern“.

  14. 76.

    Nochmals: Wenn es darum geht, war die Atomkraft bei weitem keine Erfindung des so bezeichneten Westens. Fast mehr noch setzten die Staatssozialisten getreu des Marxschen Motto der "Fortentwicklung der Produktivkräfte" vollkommen naiv auf die Atomkraft.

    Die erste Atomanlage, die nicht nur zu Forschungszwecken diente, war übrigens diejenige nahe Greifswald. "KKW Nord Bruno Leuschner" hieß das damals. Auch war das größte deutsche Atomkraftwerk nahe Stendal mit 4.000 MW 1990 gerade in Bau. Die Nachwehen von Tschernobyl waren es dann, die zum Abbruch der Bauarbeiten führten, auch wenn der tatsächliche, grundsätzliche Atomausstieg dann erst 1999 und 2011 geschah.

    Es sind keineswegs nur die "westlichen Konzerne", die die Atomkraft protegierten, auch der völlig naive, eindimensionale Fortschrittsbegriff, aus Marxs Zeiten Ende des 19. Jh. in die heutige Zeit transportiert, hat zu demjenigen geführt, das heute auf irgendeine Art und Weise beseitigt werden muss.

  15. 75.

    Schon früher hat die Bundesrepublik gerne den Osten (DDR) als Mülldeponie genutzt. Behaltet euern Westmüll bitte. Schon das Zwischenlager in Greifswald zeigt, wozu der Osten gut ist.

  16. 74.

    Das gute bei der Sache ist, die Hauptwindrichtung ist und bleibt, derWesten/Nordwesten. Sollte der Brandenburger Nordwesten ein Atommüllendlager, für die nächsten 1Millionen Jahre bekommen, gehört Berlin, beim geringsten Störfall, Unfall, was auch immer, genauso um Abschußgebiet. Das ist kein BER oder Tesla, die Arbeitsplätze schaffen - Atommüll ist Gift und das betrifft dann gesamt Berlin und Brandenburg. Durch Regen und Wind ist der Dreck, ganz schnell in Berlin. Zweidrittel Wind im Jahr aus Westen/Nordwesten. Und die vielen Windräder im Nordwesten, helfen noch zusätzlich, mehr als 6 Millionen Menschen unserer Region zu vergiften, Gute Nacht.

  17. 73.

    Ja, das wäre fair! Schließlich haben die Kommunen und damit die Bürger in diesen Ländern jahrzehntelang durch die Steuereinnahmen der Atomwirtschaft profitiert. Mit Sicherheit sind das also keine Länder im Osten!

  18. 72.

    Das steht tatsächlich zu befürchten und der aktuelle Zwischenbericht lässt mich wieder etwas stärker genau das glauben. Dann sollen die Politiker aber einfach gleich so ehrlich sein und nicht dieses absurde Schauspiel abziehen! Einen Salzstock in der Prignitz als grundsätzlich geeignet zu führen, der mit dem in Gorleben geologisch verbunden ist, Gorleben dagegen auszuschließen, ist blanker Hohn! Eine Sandanhäufung, die gerade mal vor 10.000 Jahren unter Gletschern lag, für die Lagerung über 1.000.000 Jahre in Erwägung zu ziehen, nicht wirklich nachvollziehbar. Bayern dagegen sperrt sich direkt mal wieder. Ja, da ist die Versuchung wohl groß, den Osten zu präferieren.

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