Dietmar Woidke (SPD), Präsident des Bundesrates und Ministerpräsident von Brandenburg, spricht in der Metropolis-Halle zum Festakt zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit (Quelle: DPA/Soeren Stache)
Video: Abendschau | 03.10.2020 | Markus Woller | Bild: DPA/Soeren Stache

Festakt zu 30 Jahre Deutsche Einheit - "Vom Osten kann man lernen"

Bundespräsident, Bundeskanzlerin, Vertreter der Kirche, Anna Loos und Günther Jauch: Der 30. Jahrestag der Wiedervereinigung wird in Potsdam groß gefeiert. Auf den Straßen gibt es coronakonform eine Freiluft-Ausstellung, die "Einheits-Expo".

Beim Festakt zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) dazu aufgerufen, den Beitrag Ostdeutschlands zum Vereinigungsprozess zu würdigen. Die Zeit seit der Vereinigung 1990 bezeichnete der Bundesratspräsident in seiner Rede am Samstag als "verbindenden Lernprozess", den der Osten und der Westen Deutschlands durchlaufen hätten. "Es ist wichtig, dass dieser Prozess weitergeht - niemals darf er zur Einbahnstraße werden", sagte er.

"Deshalb ist es gut, dass sich bundesweit immer öfter die Erkenntnis durchsetzt: Vom Osten kann man lernen", sagte Woidke. Als Beispiele nannte er eine selbstbewusste Frauenpolitik, Betriebskindergärten sowie das Konzept der DDR-Polikliniken, welches nun in modernen Gesundheitszentren neu aufgegriffen werde.

Steinmeier regt Gedenkstätte für friedliche Revolution an

Woidke zog ein gemischtes Fazit des Einigungsprozesses. "Die Deutsche Einheit ist ein großer Erfolg, und dennoch ist sie keine reine Erfolgsgeschichte", sagte er. "Wir dürfen und wir sollten sie durchaus auch kritisch betrachten. Rückschläge, Niederlagen und Fehler gehören zu unserem Weg dazu." Manche Leben waren plötzlich wie "ungelebt", sagt er. "Unser neues Glück war nicht ungetrübt." Dennoch sei es wichtig zu erkennen, welche Erfolge in vielen sich eingestellt hätten.

"Keine Frage, der Einigungsprozess traf die Ostdeutschen weitaus härter als die Westdeutschen", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anschließend. "Die westdeutsche Perspektive nimmt zu oft für sich in Anspruch, die gesamtdeutsche zu sein." Dies sei aber nur die eine Seite, so Steinmeier. "Wahr ist auch: Wir sind viel weiter, als wir glauben." Längst gebe es wirtschaftliche Zentren, die westdeutsche Städte überflügeln. Dass mittlerweile mehr Menschen aus den alten Bundesländern in die neuen ziehen als umgekehrt, sei ein deutliches Zeichen für den Erfolg des Ostens.

Steinmeier unterstrich: "Mut brauchen wir jetzt und wir dürfen ihn haben - genau wie vor 30 Jahren." Er regte außerdem an, eine Gedenkstätte für die friedliche Revolution in der DDR einzurichten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte in Potsdam: "Ich wünsche mir, dass wir weiter mutig neue Wege beschreiten."

undespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht am 03.10.2020 auf dem Festakt zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit in der Metropolis-Halle. (Quelle: dpa/Soeren Stache)

Festakt nach ökomenischem Gottesdienst

Als amtierender Bundesratspräsident war Woidke Gastgeber des Festakts in Potsdam. Wegen der Corona-Pandemie waren nur 230 Gäste vor Ort zugelassen. Darunter waren mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, die Spitzen der Verfassungsorgane. Knapp die Hälfte der Gäste waren engagierte Bürgerinnen und Bürger aus allen Bundesländern. Zum Auftakt der zentralen Feierlichkeiten gab es einen ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul.

Gespräche moderiert von Günther Jauch

Durch das Programm bei dem Festakt in der Metropolishalle am Filmpark Babelsberg führte mit der Schauspielerin und Sängerin Anna Loos eine gebürtige Brandenburgerin. Der TV-Moderator und Wahl-Potsdamer Günther Jauch moderierte unter dem Leitgedanken "Drei deutsche Leben" ein Gespräch zwischen der heute 90-jährigen früheren Bundesfamilienministerin Ursula Lehr (CDU), dem 60-jährigen Mitbegründer der Band Keimzeit, Norbert Leisegang, und der 30-jährigen Ronja Büchner aus Leipzig, dem "ersten gesamtdeutschen Baby 1990".

Musikalisch begleitet wurde das Fest vom Filmorchester Babelsberg, sowie von Anna Loos, Schlagerlegende Roland Kaiser, der Band Mia und dem Sänger Mark Forster. Die Künstler sollten die vergangenen 30 Jahre musikalisch Revue passieren lassen. Für die optische Gestaltung war der Videokünstler Philipp Geist engagiert worden.

Arbeiter befestigen im Alten Stadtkanal schwarze, rote und gelbe Stoffbahnen. Der Stoff ist Teil der Ausstellung „Weg zur Einheit“, die wiederum ein Teil der zentralen Feier des 30. Jahrestages der deutschen Einheit in der Landeshauptstadt ist. (Quelle: dpa/Soeren Stache)

In der Potsdamer Innenstadt konnten Bürger zudem die Freiluft-Ausstellung "Einheits-Expo" auf einem 3,5 Kilometer langen Rundgang besichtigen. Verschiedene Bundesländer planten dort eigene Aktionen. Die Ausstellung wird am Sonntag fortgesetzt.

Am Abend soll auf 22 Digital-Stelen im Festareal die Aktion "Deutschland singt" übertragen werden. Zehn Lieder aus Ost und West stehen bei dem offenen Singen auf dem Programm, darunter sind die Songs "Die Gedanken sind frei", "Wind of Change" und "Über sieben Brücken musst du gehn". Mehr als 350 Chöre in über 250 Städten wollen mitmachen.

Demo der Schaeffler-Mitarbeiter aus Luckenwalde

Ein Großaufgebot der Polizei mit rund 2.500 Beamten überwachte das Fest. Dabei wird die Brandenburger Polizei von Kräften aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen sowie der Bundespolizei unterstützt. "Der Einsatz verlief ohne nennenswerten Störungen", sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Nachmittag.

Vor der Metropolishalle, wo derFestakt stattfand, demonstrierten rund 200 Beschäftigte des Schaeffler-Werks Luckenwalde - der Auto- und Industriezulieferer will Stellen abbauen. Die Landesregierung sagte Hilfe zu.

Maskenpflicht auch im Freien

Wegen der Corona-Pandemie waren Gottesdienst und Festakt deutlich kleiner ausgefallen aus als ursprünglich geplant. Ursprünglich kalkulierten die Organisatoren mit rund 680 Gästen in der Kirche und mit 1.250 Gästen in der Halle. Daraus wurden unter Corona-Bedingungen 130 Gäste beim Gottesdienst und 230 Besucher beim Festakt.

Besucher müssen während der Feierlichkeiten auch im Freien in Teilen der Potsdamer Innenstadt einen Mund-Nasenschutz tragen. Verpflichtet zum Tragen einer Maske bei der Einheits-Expo sind alle Gäste ab sieben Jahren. Die Pflicht besteht unter anderem auf dem Luisenplatz, dem Platz der Einheit, dem Alten Markt, dem Neuen Markt, in der Hegelallee, der Brandenburger Straße und auf der Langen Brücke.

Die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober werden jedes Jahr von dem Bundesland ausgerichtet, das den Vorsitz im Bundesrat innehat. Das ist in diesem Jahr Brandenburg. Ausrichter der Einheitsfeier 2021 ist Sachsen-Anhalt.

Sendung: Brandenburg aktuell, 02.10.2020, 19:30 Uhr

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92 Kommentare

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  1. 92.

    Die meisten Ostdeutschen haben nach der Wende infolge von Arbeitslosigkeit eine gebrochene Biografie, daraus resultierend geringere Rentenansprüche, was verstärkt zu Altersarmut führen wird.

    Die sozialen Vorzüge der DDR wurden 1990 nicht erkannt und übernommen: Kinderbetreuung, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Rechte von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, auch das Schulsystem hatte manchen Vorzug.

    Gleichzeitig wurden die meisten Führungspositionen im Osten zumeist an westdeutsche Männer vergeben, sei es in Politik, im Hochschulsystem, in Gerichten, selbst Chefärzte ostdeutscher Psychiatrien waren zumeist westdeutsch und männlich.

    Frau Dr. Merkel ist doch nur deshalb Bundeskanzlerin geworden, weil sie in der DDR sozialisiert wurde: In Westdeutschland hätte sie bis 1952 ihren Ehemann um Erlaubnis fragen müssen, ob sie ein Konto eröffnen darf.

  2. 91.

    Als Ausländer bin ich sehr wohl Außenstehende!
    Noch einmal, ich kann diese "Befindlichkeiten" nach 30 Jahren nicht mehr nachvollziehen.

  3. 90.

    Dreißig Jahre voller Lug und Betrug in einer in vielen Punkten unmenschlich gewordenen Ellenbogengesellschaft waren wirklich genug! Laßt die Politiker "da oben" doch alleine feiern!

    In der Zwischenzeit bauen wir die Mauer wieder auf und enteignen alle Wessis!

    Hat jemand ein paar Backsteine und Mörtel zur Hand?

  4. 89.

    Sie sind keine Außenstehende. Sie merken nicht einmal wie einseitig sie uns Ostdeutsche noch 30 Jahre nach der Wende behandeln.

  5. 88.

    Wirtschaftlich gesehen war es eine "feindliche Übernahme": Die noch intakten Unternehmen wurden zu 80% an westdeutsche, zu 15 % an ausländische und nur zu 5 % an ostdeutsche Investoren durch die Treuhand veräußert.

    Es gibt mehr Freiheiten, aber auch im "freien Westen" wird ein unliebsamer Assange inhaftiert, der meines Erachtens ein Kandidat für den alternativen Nobelpreis wäre für seine Leistung Verbrechen gegen die Mensschlichkeit enthüllt zu haben.

    Laut Todenhöfer hat das Eingreifen des vereinigten Deutchland direkt oder indirekt zu 1,3 Mio toten zumeist unschuldigen Arabern geführt und Flüchtlingsströme ungeheuren Ausmaßes generiert, unter anderem Moria auf Lesbos.

    Wir sollten zu den friedlichen Werten der Charta von Paris zurückkehren!

  6. 87.

    Wenn jemand unetwegt jammert , dann sind es Sie!. Darüber hinaus meinen Sie die absolute Wahrheit gapachtet zu haben und gehen, gelinde gesagt, mit anderen Meinungen despektierlich um.
    Da ich weder Westdeutsche noch Ostdeutsche bin, können Sie mich gar nicht "treffen"!
    Also,ich bin Außenstehende und kann diese gepflegte Feindschaften nicht nachvollziehen.

  7. 86.

    An den aufgeworfen Fragen mogeln Sie sich vorbei. Das Märchen von den blühende Landschaften wieder. Klar auf Rügen ist es schön zum Beispiel. Informieren Sie sich doch wie dort die Einkommen sind. Aber vielleicht ist es besser wenn die im Osten nicht so oft in den Westen kommen. Würden diese doch verstehen, dass sie 30 Jahre von Kohl und co. verschaukelt werden. Die Umfragen im Osten widerlegen ihre These von den blühende Landschaften. Sie halten den Lebensstandard mit Hartz4 oder Mindestlohn für "Lebensstandard ist enorm gestiegen"? Dies ist kein Jammern? "Der Westen wurde zu Gunsten des Ostens jahzentelang vernachlässigt! ".

  8. 85.

    Danke für diesen schönen Beitrag zeigt er doch auf wie verlogen das Märchen der blühenden Landschaften ist.

  9. 84.

    In der Tat war es so, dass nach 1990 weit mehr Ostdeutsche in den so bezeichneten Westen fuhren, als dass es umgekehrt war. Dabei war es gewiss auch der Versuch zu vergleichen, ob es wirklich so ist, wie per Werbung versprochen oder anders ist. Umgekehrt weiß ich eben auch, dass so manche Menschen in Steglitz oder in Zehlendorf immer noch ihre gewissen Schwierigkeiten haben, von "Mitte" zu sprechen, wenn die Mitte gemeint ist und stattdessen immer noch "in den Osten" fahren, wenn sie die Straße Unter den Linden meinen.

    Es ist zwiespältig: Noch nie waren die (ostdt.) Städte im letzten Jahrhundert so bunt wie heute, selbst in den 1920er Jahren nicht, doch im gewissem Gegensatz dazu steht, dass sie auf neuen Transitwegen leergezogen sind; dies betrifft Städte wie Plauen im Vogtland, Brandenburg an der Havel oder auch Hoyerswerda mit Einwohnerverlusten von bis zu 40 %. Dagegen war das Ruhrgebiet geradezu auf samtenen Teppich gefallen.

    Leider war doch viel Siegergebaren mit dabei.

  10. 83.

    Jammern liegt mir fern. auch Vorwerfen, oder gar Anprengern ist nicht meine Art..
    Ich habe auf Ihren Kommentar geantwortet, das sollte Sie Aushalten ohne solche Unterstellungen.
    Das viele Ostdeutsche nicht im im Westen waren ist mir egal, jeder kann es machen oder lassen wie er mag.
    In eigener Luftblase leben ist einfacher, allerdings bleibt der Blick auf das Ganze auf der Strecke.
    In Berlin wohne ich erst seit 3 Jahren, zuvor lebte ich in verschiedenen Bundesländern West.
    1990 habe ich ausgiebig die DDR bereist, also habe ich den Zustand gesehen und erlebt.Im Vergleiich da zu, sind es wahrlich blühende Landschaften und auch der Lebensstandard ist enorm gestiegen. Wie immer,Ausnahmen bestätigen die Regel, egal ob Ost oder West. Was die Löhne betrifft finde ich eine Angleichung für überfällig.
    Glauben Sie mir dieser Lohndumping ist mir auch ein " Dorn im Auge", sovohl hüben wie drüben.
    Ich fuhr schon seit 1990 gern nach Ostdeutschland und ich möchte dieses "Gezete" nicht mehr.

  11. 82.

    Ihre "blühenden Landschaften" sind ein Fata Morgana. Einfach einmal die Stadt verlassen und dann hinter die bunten Fassaden schauen im Osten. Die herausgeputzten Infrastruktur welche Sie dem Osten vorwerfen schafft wie viel Jobs?
    Wie sind gleich die Kennzahlen Einkommen, Arbeitszeit, Arbeitslosenquote und Hartz4-Anteil. Beim Einkommen ist es nicht ganz einfach, da oft schon das Einkommen einer Person für die Familie reicht
    Sie prangen an es seine viele Ostdeutsche nie im Westen gewesen. Dass es Umgekehrt viel weniger ist, auch so ein Fakt den Sie gerne ignorieren, da er nicht in ihre seltsame Weltsicht passt. Etlichen im Osten fehlt eben das Geld für Reisen in den Westen. Mit der Reisefreiheit ist bei den Einkommen nicht weit her. Klar West-Berlin wo man Jahrzehnte von dem Geld Deutschlands gesponsert wurde. "Der Westen wurde zu Gunsten des Ostens jahrzehntelang vernachlässigt." Schön das Jammern im Westen. Ihnen ist aber schon klar das die Einschnitte im Osten viel größer sind?

  12. 81.

    Der Kohl hat nur auf die Forderung der Ostdeutschen reagiert.Das mit "blühenden Landschaften", was er versprach ist auch weitgehend eingetreten. Diese Tage fuhr ich durch Baden- Würtenberg, abseits von Großindustrie, und muss feststellen, da kann man wahrlich nicht von herausgeputzten Infrastruktur sprechen.
    Der Westen wurde zu Gunsten des Ostens jahzentelang vernachlässigt! Viele Ostdeutsche waren noch nie im Westen, und etliche weigern sich hinzufahren.Man spielt die beleidigte Leberwurst.
    Als Außenstehender kann man das Alles nicht nachvollziehen.

  13. 80.

    Wohl war "Die Westdeutschen können doch erst mal ihr eigenes Unrecht, dass sie angerichtet haben, aufarbeiten.
    Imperialismus lässt grüßen.
    Langsam nervt dieses ganze Aufarbeitungs-Theater!"

  14. 79.

    Sie widersprechen sich schon im ersten Satz "Es hat kein Versagen der Marktwirtschaft pauschal gegeben
    sondern es wurde zielstrebig eine von Ludwig Erhard abweichende Marktwirtschaft eingeführt was nicht ohne Folgen bleiben konnte. " Was den nun Marktwirtschaft oder doch Marktwirtschaft?

    Die ganze BRD-Wirtschaft steht vor dem Zusammenbruch. Die Frage ist nur wann. Horrende Staatsschulden offen oder versteckt wie bei den Beamtenpensionen. Mangelware an vernünftige bezahlten Jobs. Mangelware an bezahlbaren Wohnungen. Die Automobil Industrie wegen Grüner Utopien auf Talfahrt. Die wohl höchsten Energiekosten wegen den Grüne ohne eine nennenswerte Co2-Einsparung. Die " Marktwirtschaft " hat versagt der Osten ist nur der Anfang,

  15. 78.

    Helmut Kohl hat nicht mit offenen Karten gespielt. Ob es eine Mehrheit gegeben hätte für die DM darf bezweifelt werden.

  16. 77.

    Ich finde die Einheit gut.
    Für mich ist das ein Feiertag.
    Ich gehe schon immer arbeiten, zahle Steuern und liege niemandem auf der Tasche.
    Ich koste Wessis nichts - zumal es ja auch im Westen reichlich Sozialamtskarrieren gibt.
    Ich hasse es eh, wenn die Leute immer rumjaulen.
    Jeder kann sich durch Arbeit was verdienen.
    Manche haben doch noch nie was eingezahlt und knallen aber hier wegen jedem Euro durch. Wie kann man so unzufrieden sein?

  17. 76.

    Die Ostdeutschen sind es doch, die das Thema der Wiedervereinigung oft als negativ darstellen, sich eher als Opfer sehen und die DDR als was positives verklären. Stets wird es "warmgehalten". Vor 30 Jahren war es so, dass die Ostdeutschen die Wiedervereinigung unbedingt haben wollten, vor allem wegen der DM .Diese haben sie bekommen, aber alles hat seinen Preis. Für die harte DM, mussten Opfer gebracht werden. Auch die Westdeutschen wurden und werden noch zur Kasse gebeten, klaglos.
    Glauben sie mir, den Westdeutschen wäre sehr recht, wenn es endlich Ruhe gäbe!!!

  18. 75.

    Ist ja in der Politik nicht anders. Siehe z.B. AfD - Kalbitz, Gauland, Höcke, Reichardt, Pazderski."
    Aber niemand hat die Herrschaften im Osten dazu gezwungen diese sog. Westimporte zu wählen.
    Oder etwa doch?

  19. 74.

    Das hat doch erst mal gar nichts mit der DDR zu tun.
    Die Ostdeutschen wollen endlich mal in Ruhe gelassen werden.
    Die Westdeutschen können doch erst mal ihr eigenes Unrecht, dass sie angerichtet haben, aufarbeiten.
    Imperialismus lässt grüßen.
    Langsam nervt dieses ganze Aufarbeitungs-Theater!

  20. 73.

    Wie kann ein SPD Mitglied im Zusammenhang mit DDR von selbstbewusster Politik sprechen, wollte er uns hiermit sagen: Dem Politbüro lagen selbstbewusste Frauen am Herzen?
    An was hat Herr Woidke bei diesem Satz wohl gedacht?
    Das die Kinder von kleinauf in Obhut der staatlichen Einrichtungen landeten? Da zu gab es einen ganz pragmatischen Grund: Der Staat übernahm die Erziehung nach seinen Gusto, und die Mütter sollten arbeiten, weil ihre Arbeitskraft dreingend benötigt wurde.
    Hat die Verklärung der DDR - Politik auch die SPD-Führung heimgesucht?

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