Busse mit Verdi-Fahnen vor den Fenstern stehen hinter einer Schranke an der Einfahrt zum Betriebshof der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in Lichtenberg. (Quelle: dpa/Annette Riedl)
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Video: rbb|24 | 09.10.2020 | Stefan Oberwalleney | Bild: dpa/Annette Riedl

Berlin und Brandenburg - Warnstreik im Nahverkehr verläuft ohne größeres Chaos

Während in Brandenburg der öffentliche Nahverkehr seit Freitagmittag wieder rollt, wird in Berlin noch bis zum frühen Samstagmorgen gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi zeigt sich ein einer ersten Bilanz zufrieden - viele Fahrgäste haben sich auf den Warnstreik eingestellt.

➡️ Seit 3 Uhr gibt es einen 24-stündigen Warnstreik bei der BVG. Von den Einschränkungen betroffen sind U- und Straßenbahnen sowie Busse.

➡️ In Brandenburg legten Beschäftigte der Verkehrsbetriebe in Potsdam und Brandenburg an der Havel, Potsdam-Mittelmark und Havelland die Arbeit bis zum Mittag nieder.

➡️ Die S-Bahn hat ihre Taktung verstärkt, kämpft aber mit eigenen Problemen: Nach einem Kabelbrand am Montag gibt es Einschränkungen bei der Ringbahn.

Fahrgäste in Berlin und Brandenburg haben am Freitag aufgrund eines Warnstreiks massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Kauf nehmen müssen. Zum Warnstreik aufgerufen hatte die Gewerkschaft Verdi wegen eines anhaltenden Tarifkonfliktes.

Beschäftigte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) streiken seit 3 Uhr, ein größeres Chaos blieb aber aus. Busse, U-Bahn und Straßenbahnen der BVG bleiben in Berlin für 24 Stunden im Depot. Der Nahverkehr verlagert sich auf die S-Bahn, nach Unternehmensangaben sind die Züge aber nur etwas voller als normal.

"Der Warnstreik war erfolgreich, alle Tore sind zu geblieben, kein Fahrzeug ist rausgefahren", sagte der Fachbereichsleiter der Gewerkschaft Verdi, Jeremy Arndt, am Nachmittag in Berlin. Die Bürger hätten sich auf die Aktion eingestellt. "Es war richtig, dass wir frühzeitig über den Warnstreik informiert haben."

Laut BVG sind gut zwei Millionen Fahrgäste betroffen, die täglich den Berliner Nahverkehr nutzten. Nur einige Linien, die Vertragspartnern der BVG bedient werden, fahren. Noch bis 3 Uhr am Samstagmorgen sollen alle Busse und Züge der BVG in den Depots bleiben. Das Unternehnmen geht aber davon aus, "dass am Samstag ab 6 Uhr wieder alles pünktlich fährt", sagte eine BVG-Sprecherin.

Infobox

Buslinien im Einsatz

Folgende BVG-Buslinien fahren trotz des Warnstreiks: 106, 112, 140, 161, 163, 168, 175, 179, 184, 218 (50 Prozent der Leistung), 234, 263, 275, 283 (50 Prozent der Leistung), 284, 323 (BerlKönig BC), 334, 341, 349, 363, 369, 370, 371, 380, 395 (50 Prozent der Leistung), 398 (50 Prozent der Leistung), 399, 740 (BerlKönig BC), 744, 893, N12, N23, N34, N35, N39, N40, N52, N53, N56, N58, N60, N61, N62, N67, N68, N69, N77, N84, N88, N90, N91, N95, N97.

Warnstreik in Brandenburg am Mittag beendet

In Brandenburg war ein Teil der ÖPNV-Beschäftigten vom Freitagmorgen bis zum Mittag aufgefordert, die Arbeit ruhen zu lassen. Dort waren der Verkehrsbetrieb Potsdam, der Regiobus Potsdam-Mittelmark, die Havelbus Verkehrsgesellschaft sowie die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel betroffen. Bei den anderen Verkehrsunternehmen im Land sollte der Betrieb normal laufen.

Nach Verdi-Angaben war die Streikbeteiligung hoch. "In Brandenburg an der Havel und in Potsdam lag sie bei fast 100 Prozent", sagte Jens Gröger, Verdi-Verhandlungsführer Brandenburg, auf Anfrage. Auch nach 12 Uhr könne es noch zu Einschränkungen im Betriebsablauf kommen, da der Verkehr erst wieder anlaufen müsse, hieß es.

Forderung nach bundesweit einheitlicher Tarifregelung

Hintergrund der Warnstreiks ist die Forderung des Verdi-Bundesverbands nach einer bundesweit einheitlichen Tarifregelung für die rund 87.000 Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Auch in anderen Bundesländern hatte es in dieser Woche Warnstreiks im ÖPNV gegeben.

Tarife im Nahverkehr werden derzeit in den 16 Bundesländern einzeln ausgehandelt. Weil sich deshalb die Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Regionen aus Sicht der Gewerkschaft zu weit auseinander entwickelt haben, sollen die regionalen Regelungen um eine bundesweite ergänzt werden. Bereits Ende September war es deshalb bundesweit zu einem Warnstreik gekommen.

Fahrgastverband äußert Verständnis - BVG verweist auf Corona-Lage

Der Berliner Fahrgastverband IGEB reagierte verständnisvoll auf die angekündigten Warnstreiks. "Natürlich ist das mehr als ärgerlich", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange, Jens Wieseke, der Deutschen Presse-Agentur. "Aber es hat ja auch seine Gründe, warum gestreikt wird." Die Aktion sei auch das Ergebnis eines jahrelangen Desinteresses der Politik gegenüber den Problemen im ÖPNV. Wieseke appellierte an beide Seiten, schnell zu einer Lösung zu kommen, denn die aktuelle Corona-Situation mache die Lage für die Fahrgäste nicht einfacher.

Die BVG kritisierte die Aktion der Gewerkschaft. "Angesichts steigender Coronawerte kommt auch dieser, für ganze 24 Stunden geplante, Warnstreik zu einem völlig falschen Zeitpunkt und setzt unsere Fahrgäste einem unnötigen Gesundheitsrisiko aus", teilte das Unternehmen mit.

S-Bahn fährt "mit vollem Programm"

Die Berliner S-Bahn hatte im Vorfeld des Streiks angekündigt, den kompletten Freitag über mit Verstärkerzügen der stark frequentierten S1 und S5 unterwegs sein, um Alternativen anbieten zu können. Zudem seien Betriebsreserven auf der S3 und S1 im Einsatz. Man fahre "mit vollem Programm", hieß es noch am Donnerstag von der Berliner S-Bahn. Organisiert worden seien rund 63 zusätzliche Fahrten und etwa 11.000 Sitzplätze mehr.

Die Betriebsreserven kommen demnach auf der Stadtbahn und der Nord-Süd-Strecke zum Einsatz: "28 zusätzliche Fahrten der S3 zwischen Charlottenburg und Köpenick und 20 zusätzliche Fahrten auf der S1. Fahrgäste können zudem auf die Regionalzüge ausweichen", teilte die S-Bahn mit.

Ringbahn bis Montag beeinträchtigt

Allerdings gibt es Beeinträchtigungen auf der Ringbahn. Nach dem Kabelbrand zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee am Montagmorgen dauern die Reparaturarbeiten an, so dass die Linien S41 und S42 bis Montag zwischen Ostkreuz und Neukölln unterbrochen sein wird. Die S-Bahn werde deshalb am Freitag doppelt so viele Ersatzbusse wie in den vergangenen Tagen einsetzen, hieß es.

Der Brandanschlag im Bereich Frankfurter Allee führt konkret auf den Linien S41, S42, S8, S85, S9 auch am Freitag zu Verspätungen und Zugausfällen. Der Zugverkehr ist zwischen Neukölln - Sonnenallee - Treptower Park - Ostkreuz unterbrochen.

Zu dem Brand in einem Kabelschacht im Bereich des S-Bahnhofs Frankfurter Allee Feuer liegt ein Bekennerschreiben vor, das auf Täter aus dem linksextremen Milieu deutet. Das Schreiben im Internet war unterzeichnet mit "Feministisch-Revolutionär-Anarchistische-Zelle". Die Verfasser schrieben, der Anschlag richte sich gegen das "kapitalistische Patriarchat" und die Räumung des besetzten Hauses in der Liebigstraße 34.

Brand am S-Bahnhof Tiergarten

Am S-Bahnhof Tiergarten gab es am frühen Morgen zudem einen Brand. Die S-Bahnlinien S3, S5, S7 und S9 ließen die Haltestelle daher aus. Es kam zu Verspätungen und Einschränkungen in dem Bereich. Die Hintergründe sind bisher unklar. Die Feuerwehr war seit 4 Uhr mit 26 Kräften im Einsatz.

Zudem teilte die S-Bahn auf Twitter mit, dass es am Morgen am S-Bahnhof Friedrichstraße einen Polizeieinsatz gab. Es kam hier kurzzeitig zu Verspätungen und Ausfällen. Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte auf rbb|24-Anfrage, dass es gegen 6 Uhr einen Einsatz gab. Eine Person befand sich im Brückenbereich über der Spree und konnte von Rettungskräften unverletzt geborgen werden. Zunächst hieß es, es handele sich um den Hauptbahnhof, die S-Bahn korrigierte später via Twitter.

Gegen die Mittagszeit gab es eine Unterbrechung der Linie S7 zwischen den Bahnhöfen Griebnitzsee und Babelsberg, twitterte die S-Bahn. Grund dafür war eine Meldung über Personen im Gleisbett, teilte die Bundespolizei rbb|24 mit. Bei der Suche habe man allerdings niemanden finden können, sodass der Verkehr kurz nach 12 Uhr wieder anlaufen konnte.

Sendung: Inforadio, 09.10.2020, 6 Uhr

73 Kommentare

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  1. 73.

    wird der Streik nach dem kräftigen Schluck aus der Pulle von neulich hier in der Stadt noch unverständlicher."
    Brav.
    Statt sich einmal mit den Profiteuren der Seuche anzulegen-die Reichsten wurden in der Krise, wie gewohnt, immer noch reicher-mißgönnen sich die abhängig Beschäftigten untereinander die Margarine auf dem Brot.
    Die Herrschaften werdens mit Wohlgefallen sehen.

  2. 72.

    Nun ja...dafür waren aber die Buse die noch führen gestern komplett überfüllt...ob das so schlau war während eine Pandemie und sonnigen Fallzahlen in Berlin? Wie schätzen nicht ein cm Abstand voneinander. Die Fenster zu und die Heizungen voll aufgedreht. Danke...

  3. 71.

    Mehr Solidarität?.....Wer hat denn mit UNS Solidarität, die auf Die BVG angewiesen ist. Ich habe ein Jahresticket, was schon bezahlt ist. Jetzt musste ich Benzingeld ausgeben, zusätzlich. Ja....kein Problem, habe Verständnis dafür. Aber Solidarität heißt doch....gegenseitiges Verständnis, nicht einseitig, ein Geben und ein Nehmen. Wir werden doch nur bestraft für die Solidarität mit der BVG.

  4. 69.

    Wenn man z.B. im Tagesspiegel liest,dass wegen des besseren Verdienstes immer mehr Busfahrer aus Brandenburg zur BVG wechseln, wird der Streik nach dem kräftigen Schluck aus der Pulle von neulich hier in der Stadt noch unverständlicher.

  5. 68.

    Auch bei Grundschülern liegen die Schulen nicht immer um die Ecke, das war einmal.
    Und das hat nichts mit Privatschulen zu tun oder "ich möchte mein Kind woanders hinschicken".
    Tatsächlich sieht die Realität manchmal ganz anders aus.
    Und wenn Sie den Post ganz gelesen hätten, wäre Ihnen aufgegangen: Hat er alles versucht. Ging letzte Woche schon nicht. Nicht jeder hat die Chance, sich von jemandem kutschieren zu lassen.
    In Gatow ist eben kein S-Bahnhof greifbar. Und Taxi? Wer soll das denn bezahlen? Haben wir letzte Woche versucht, haben keins mehr bekommen, weil vorbestellen ging nicht, alle besetzt.
    Und ich schrieb auch ganz klar "wieder einen Urlaubstag vergeudet".
    Aber was kümmern die Sorgen der kleinen Leute....nichts! Denn angeblich hat ja jeder in berlin ein dickes Dieselauto und soll sich nicht so anstellen.
    Zum Glück war es keine Innungswoche....

  6. 67.

    Stimme ihnen voll zu !!! Mehr Solidarität täte allen gut und Schluss mit den egoistischen Neiddebatten ... Sehr viele immer nur Ich, Ich ...

  7. 66.

    So schlimm fand ich die Auswirkungen nicht. Coole Musik (Van Canto), einen "Kaffee to Stau" - ok Spandau ist nicht Berlin ;-) - trotzdem hatte ich stellenweise den Eindruck, die Messer zwischen den Zähnen sind mehr geworden oder werden viele einfach nur zu dünnhäutig? Anyway.
    Recht zum Streik - JA, aber man muss nicht immer auf sein Recht bestehen. Den Ausstand hätte man auch etwas verschieben können. Er kam zur Unzeit. Zuviel schlechte Nachrichten auf einmal.

  8. 65.

    Also Arbeit und nicht Schule? Wir sind alle von (Grund-)Schülern ausgegangen. Daa liegen die Schulen immer noch um die Ecke - es sei denn man schickt seine Kinder in eine Privatschule.
    Wie wäre es mit Fahrgemeinschaft suchen, Taxi oder S-Bahn (hatten wir so etwas nicht in Spandau?) kombiniert mit Rad? Oder eben mal mit dem Meister sprechen ob man für diesen Fall einen Urlaubstag bekommen kann?
    Man sucht Lösungen nicht die Probleme. Dann ist das Leben viel leichter!

  9. 64.

    Danke BVG ....

  10. 63.

    "Jeder bekommt, was er verdient."
    Ihre Arroganz und Unterstellungen können Sie sich schenken.
    Ich habe eine Arbeit, die sinnvoll ist, mir Freude macht und mich erfüllt.
    Geld ist nicht alles im Leben.

  11. 62.

    An Ihrer Ausdruckweise kann man viel erkennen, es geht um Kinder und Jugentlich und nicht um " Gören " Zille Zeiten sind vorbei denn da hatte es sogar noch mit Bus und Bahn funktioniert und ein Schaffner war auch da.
    Alles eingespart und trotzdem reicht es bei der BVG nicht.
    Warum wohl.....??????

  12. 61.

    Die Zeiten, dass Schulen um die Ecke liegen, sind vorbei.
    Von Spandau nach Adlershof zu Fuß? Natürlich, kein Problem. Hätte Sohnemann gestern Abend los laufen können, um heute früh um 6 auf der Arbeit zu sein.
    Kein Auto, kein Führerschein, keine Kollegen in der Nähe. Super, noch einen Urlaubstag vergeudet, weil er keine Chance hatte, zur Ausbildung zu kommen.
    Obwohl ... Er hätte den Mann seiner Oma fragen können, der hätte ihn bestimmt gefahren.... Wäre bestimmt extra dafür von Borkum nach Berlin gekommen

  13. 60.

    Natrürlich gehören Streiks zur Demokratie und natürlich sollen Arbeitnehmer für bessere Bedingungen kämpen. Aber in der derzeitigen Situation hätte man den Streik zumindest auf kommende Woche evrschieben können, da dann zum einen Schulferien sind und zum anderen das Ringbahn-Problem zwischen Neukölln und Ostkreuz behoben gewesen wäre. So kam es zu sehr gefährlichen Ansammlungen von Menschen an den Ersazhaltestellen und somit auch in den viel zu wenzigen Ersatzbussen, in denen die Fahrer keine Maske trugen und es nicht möglich ist die Fenster zu öffnen.

  14. 59.

    Bin Fahrpersonal bei der BVG seit über 4 Jahrzehnten. Bin nicht mehr gewerkschaftlich organisiert. Die Rahmenbedingungen unter denen wir seit Jahren arbeiten hat Verdi mit ausgearbeitet und abgesegnet. Als Fahrer sind wir eigentlich der wichtigste Teil des Unternehmens und sitzen an der Stelle, wo Theorie und Praxis am weitesten voneinander entfernt sind. Die Leid tragenden sind die Fahrkunden, die das versprochene nicht annähernd bekommen. Also Frust auf allen Seiten. Die Verkehrswende ist aber nur zu schaffen wenn alle Hand in Hand arbeiten. Wenn das Fahrpersonal statt desilliesioniert und gefrustet, motiviert ist und den Job gerne macht. Unter den heutigen Umständen funktioniert das nicht. Deshalb... Streik okay, aber: Als klar war, dass die S Bahn das Kabelproblem nicht beseitigen kann, hätte Verdi Pluspunkte sammeln können, hätte sie den Streik eine Woche verschoben. Kann es sein, dass, wenn es einmal geplant ist, nicht mehr umkehrbar ist?

  15. 58.

    Habe heute mit einem Bekannten der bei der BVG arbeitet gesprochen. Ob dieser Streik notwendig war. Viele Kollegen wollten den Streik gar nicht. Gegen Verdi kommt man aber nicht an. Da wird man schnell beschimpft und gemobbt wenn man nicht mitmachen will. Also Ruhe halten und mitschwimmen. So wird das gehandhabt. War interessant zu hören.

  16. 57.

    Wenn man auf die BVG angewiesen ist und sich ein Streik ankündigt, ist es IMMER interessant für uns. Und das tut UNS weh. warum? Wir können nichts dafür, dass die Arbeitbedingungen nicht stimmen. Mehr Geld bekommen sie auch nicht von uns, oder doch? Ach ja, es gibt ja alle Jahre wieder eine Fahrpreiserhöhung. Wer zahlt mir eigentlich das Benzin, was ich jetzt zusätzlich ausgeben muss? Natürlich soll jeder streiken, aber nicht auf Kosten der Menschen, die nichts dafür können.

  17. 56.

    Bzgl. Tarifgebundenen Arbeitsvertrag selber aushandeln: Ja, und dann ggf. klagen ohne durch die Gewerkschaft gewährleisteten Arbeits-Rechtsschutz. Kostet fast gar nichts ; )

  18. 55.

    Cool, es geht also auch ohne pleite-BVG. Uuuuund Tschüß.

  19. 54.

    Für Beschäftigten einer Brange sind es sehr wohl die Gewerkschaften.
    Sicher in Deutschlad gibt es Vertragsfreiheit. Vor man den Arbeisvertrag unterzeichnet wird es eher gelingen einen Lohn auszuhandeln, Arbetsbedinungen eher nicht. Und was ist nach ein paar Jahren?
    Abgesehen davon, sind Brangen mit niedrigen Organisationsgrad meistens schlecht bezahlt.

  20. 53.

    Liebe Toska, zumindest ICh hatte 3 Kinder und die sind alle zur Schule grundsätzlich gelaufen. Nur zur Zeit der Oberstufe nicht (weil die Schulen da weit weg waren) aber dann hätten die eben im Falle eines Streiks das Rad genommen. Meine an Krebs erkrankte Tochter tut das übrigens schon seit Monaten!
    ICH finde es vom Arbeitgeber (jedweder Couleur) absolut daneben Corona als Vorwand zu nehmen um nicht vernünftige Arbeitsbedingungen auszuhandeln. BVG hat jahrelang deutlich weniger gezahlt als der VBB! Soll der Vorstand doch mal ein bischen von seinem Gehalt was abgeben um einen Solidarbeitrag zu leisten.
    Der Streik war nun lange genug angekündigt um eine Lösung für sich zu finden. Berliner jammern bei ÖPNV wirklich auf hohem Niveau. S-Bahn fährt und als mal beide gleichzeitg gestreikt haben habe ich als Chefsekretärin eben früh den Empfang übernommen und bin 5 Kilometer zur Arbeit getippelt weil die Kollegen weiter weg wohnten als ich.
    Solidarisch mit den Leistungsträgern!

  21. 52.

    Na zum Glück wird das Kurzarbeitergeld in der freien Wirtschaft nicht aus Steuergeldern finanziert. Menschen, die sonst deutlich mehr verdienen als die, die jetzt streiken und deutlich bessere zusätzliche Leistungen von ihrem Arbeitgeber erhalten, beschweren sich jetzt, dass die, die einen vermeintlich sichereren Arbeitsplatz einer besseren Bezahlung vorgezogen haben, für eine absolut verdiente Lohnerhöhung ihre Arbeit niederlegen.

    Ich habe vollstes Verständnis für den Streik. Natürlich ist es nicht einfach, ohne Bus&Bahn durch die Stadt zu kommen. Aber ein Streik muss auch ein Bisschen wehtun, sonst interessiert er ja niemanden...

  22. 51.

    Verdi und soziale Verantwortung ... stimmt, passt nicht zusammen.

    Wer in "Diesen Zeiten" so fahrlässig mit Menschenlaben spielt hat ausgedient !!!

    Versammlungen, Demonstrationen und Veranstaltungen jedweder Art sind "Verboten" wegen der aktuellen Ansteckungsgefahr, nur Verdi kocht sein eigenes Süppchen.

    Dass die Bundesregierung uns Bürgern mit Einschränkungen drangsaliert und just beim Thema "Streikrecht" einknickt, sollte jedem die Augen Öffnen !!!

  23. 50.

    Absolut falsch, jeder kann für sich seinen eigenen Tarif Arbeitsvertrag aushandeln, das muss nicht eine Gewerkschaft tun.
    Natürlich ist es meist besser sich in einer Gewerkschaft zu organisieren um bessere Ergebnisse zu erzielen, aber das sind mitnichten die einzigen die das machen können.
    Also alle die jetzt auf den Gewerkschaften rumhacken, ihr könnt gerne eure Löhne und Bedingungen selbst aushandeln, wünsche viel Erfolg dabei.

  24. 49.

    VERDI oder wie diese emphatielose Vereinigung heißt, sollte man mal ordentlich den Kopf waschen. All deren Streiks werden auf dem Rücken der Schwachen der Gesellschaft ausgetragen. Auf Kindern (Schulbus) dem Rentner (Arztbesuche) dem Mittellosen (Auto zu teuer). Nicht nur VERDI weiß, dass die Berliner S-Bahn aufgrund linken Terrors nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Aber wie ein bockiges Kind: mit dem Kopf durch die Wand. In Cottbus wütete VERDI genauso: 24h null ÖPNV. Das ist Erpressung auf dem Rücken der Schwachen in aktuell sehr sehr schwierigen und angespannten Zeiten. Schämt euch, ihr GEWERKSCHAFTER.

  25. 48.

    An Alle, die hier das Recht auf Streik und die damit verbundenen Lohn- oder Arbeitszeitverbesserungen für zuerst einmal sich selbst, so betonen. Es ist immer leicht sich als Arbeitnehmer hinzustellen und zu fordern, der Arbeitgeber müsse sich bewegen und mehr tun. Wenn er nicht will, wird halt gestreikt. Die meissten Arbeitnehmer kennen aber auch nicht alle betrieblichen Faktoren, können die Einnahmen, die Kosten oder das wirtschaftliche Ergebnis überhaupt nicht überblicken. Zu fordern ist easy, eigentlich eher naiv... "der Arbeitgeber hat halt zu müssen", aber Geld muss auch erst einmal zum verteilen da sein. Achja, ich vergas: ÖPNV und viele der Verdimitglieder werden ja mit Steuermitteln finanziert. Na dann auf die Kassen, laut brüllen und derweil der eigenen Fahrgastkundschaft während Corona, den Stinkefinger gezeigt. Ich glaube, man darf diese Streikkampagne schon ein als egoistisch und latent asozial bezeichnen.

  26. 47.

    Ich bin BVGer, aber ich halte den Streik in dieser Zeit auch für völlig falsch und rücksichtslos. Man hätte mit Sicherheit andere Wege finden können. Allen, die hier denken es gehe bei diesem Streik direkt um mehr Geld sei gesagt, dass dies nicht der Fall ist. Es geht darum das ein Tarifvertrag auf Bundesebene geschaffen werden soll, damit in jeden Bundesland gleiche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das betrifft Urlaub, Schichtzulagen usw. Die Entgeldtabelle ist nicht Teil der Verhandlung. Es scheint ja viele Leute zu geben, die sich beschweren, dass sie noch weniger verdienen und auch nicht meckern. Da kann ich wirklich nur den Tipp geben, bewerbt euch bei uns. Es werden händeringend Leute gesucht, nicht nur Fahrerin und Fahrer.

  27. 46.

    Jeder bekommt, was er verdient.

    Und, seien Sie doch froh, dass Sie heute in keinem Bus, keiner Bahn sitzen müssen und sich der Pandemie aussetzen.

  28. 45.

    ab ins Auto das ich auch bei solchen Erfahrungen, egal wie teuer in der Stadt behalten werde."
    Sinnvoll.
    Zumal so ein Auto auch nie ausfällt, nie zur Reparatur in die Werkstatt muß, nie im Stau steht, immer einen kostenlosen Parkplatz direkt unterm Balkon findet und überhaupt supertoll ist.
    Sinnvoll.
    Und man hat auch noch nie gehört, daß im privaten Straßenverkehr Unfälle mit Verletzten oder Toten passieren. Im ÖPNV schon.
    Also-husch, husch ins Auto.

  29. 44.

    Diese Berufsgruppen sollten sich auch in einer Gewerkschaft organisieren, weil die Gewerkschaft ist die einzige Organisation die befugt ist Löhne und Arbeitsbedingen für die Beschäftigten auszuhandeln!!!

  30. 43.

    Ich verdiene knapp 900 Euro weniger und mache auch nicht solchen Terz daraus.
    Im übrigen muss man nicht zwangsläufig daheim am PC sitzen, nur weil man hier kommentiert. Smartphone macht's möglich.
    Sie bemängeln Solidarität? Unter normalen Umständen gerne, aber nicht während einer Pandemie, wo Dickköpfe eigennützig und trotz hoher Gesundheitsrisiken einen Streik durchwürgen, obwohl sie erst anderthalbe Jahre zuvor gestreikt und damit Lohnerhöhungen erhalten haben.

  31. 42.

    Leider ist die Entsolidarisierung der Gesellschaft weit fortgeschritten. Streik ist einfach geltendes Recht. Ich bin auch betroffen/genervt und muss zusehen, wie ich heute von A nach B komme. Aber: wenn die Mitarbeiter der BVG nicht vernünftig entlohnt werden, wer will sich dann noch im Schichtbetrieb Sonn- und Feiertags hinters Steuer setzten und sich ab und zu bespucken und bepöbeln lassen? Dann fallen auch Fahrten aus , aber dauerhafter als heute. Ich würde mir wünschen, wenn der Aufschrei beim Kommentieren hier genau so groß wäre, wenn narzisstisch gestörte Menschen, die unter einem grundsätzlichen Minderwertigkeitsgefühl leiden, Kabel von technischer Infrastruktur der Verkehrsbetriebe anzünden.

  32. 40.

    Es ist alles Mist jetzt auch noch Brand Tiergarten. Wie fährt man jetzt ueberhaupt noch öffentlich. Also zurück und ab ins Auto das ich auch bei solchen Erfahrungen, egal wie teuer in der Stadt behalten werde.

  33. 39.

    Wieso ? Er hat doch völlig Recht ! Mal ein paar Meter laufen wird den Gören nicht schaden sind doch nicht einmal Minusgrade.

  34. 38.

    Was für ein Gejammer von denen, die morgens um 9 am PC sitzen. Natürlich sind die Alle auf dem Weg zur Arbeit.
    Schade, dass in diesen Zeiten Solidarität ein Fremdwort scheint.

    Natürlich verdienen Bus- und U-Bahnfahrt Unmengen Geld, dass sie gar nicht wissen, wohin damit. Ausgeben? Wann? Bei einem 4-Schichtensystem mit Bereitschaftszeiten und keinen planbaren Einsätze? 2.600 BRUTTO! reichen allemal dafür, Verantwortung für zig Tausende am Tag zu tragen, dass sie sicher durch die Stadt kommen.
    Auch Sie, die hier herum jammern.

    Corona! Was für ein absurder Aufschrei! Wenn dann nichts mehr fährt, was ist dann? Sie sollten die Streikenden unterstützen und nicht noch diffamieren.
    Für besseren Lohn, für bessere Arbeitsbedingungen, für mehr Einstellungen.

    So, Maske auf und zur Arbeit gelaufen! Kühlt auch den Kopf. Und Abstand halten!

  35. 37.

    Hier sieht man mal , wie wichtig und systemrelevant diese Beschäftigten für den täglichen Ablauf in dieser Stadt sind... gerade auch in Corona-Zeiten … also vergütet sie gefälligst angemessen oder seht zu wie Ihr ohne sie zurecht kommt .

  36. 36.

    An Ihrem Kommentar merkt man dass Sie völlig weltfremt sind und wohl keine Kinder haben, egal ob im Schulalter oder Ausbildung.

  37. 34.

    "Mieten werden teurer, gerade in Berlin. Da muss halt das Gehalt mit hoch gehen. Ganz einfach. Das versteht doch jeder! "
    Da wir in Berlin einen 5-jährigen Mieten-Anstieg-Stop haben und erst im Frühjahr 2019 die BVG mehr Gehalt erstreikt hat, sollten die Bälle jetzt wirklich mal flach gehalten werden. Andere Menschen haben wirkliche Existenznöte, besonders seit Corona-bedingten Einschränkungen. Die BVG gehört definitiv nicht dazu.

  38. 33.

    Habe keinerlei Verständnis mehr. Bis dato habe ich jeden Streik verteidigt. Wer in Zeiten von Corona, Brandanschlägen bei der S-Bahn und miesem Fahrradfahrwetter..... Bitteschön was durchsetzen will???....einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag??? Ihr seit ja schon wie unsere Politiker, fernab jeglicher Realität. Das hätte man auch im Sommer machen können. Schämt Euch!!!!

  39. 32.

    Streik um die Zeiten wenn die Kinder und Jugentliche zur Schule fahren und die Arbeiterinen und Arbeiter zur Arbeit das ist BIDERBUCHMÄßG eine Austragung egoistischen Interessen auf den Rücken den Anderen! EINE FRECHHEIT OHNE GLEICHEN!

  40. 31.

    Ohman ..... ist es denn so, dass die BVG gesagt hat erstmal streiken wir ....vorsorglich.... und dann verhandeln wir ? Nö, erst wird verhandelt und wenn man sich nicht einig wird, dann erhöht man durch Streik den Druck.
    Der Streik wird sogar vorher angekündigt, so das sich jeder eine Alternative überlegen kann....für einen Tag.
    Manche scheinen zu denken .... es darf nur noch das gemacht werden, was alle vor einer Infektion schützt.
    Das wird wohl die neue Generalausrede..... wegen Corona !

  41. 30.

    Hier ist n i e m a n d in einer Komfortzone, wir sind mitten in einer Pandemie, die zudem auch noch auszuufern droht !!
    Ich bin selbst Mitglied dieser Gewerkschaft, aber dieses Verhalten von VERDI ist in höchstem Maße verantwortungslos und asozial. Damit schadet VERDI dem Ansehen aller Gewerkschaften in Deutschland. Es wäre in der Verantwortung der Funktionäre gewesen, in dieser Zeit angemessene und intelligentere Mittel des Arbeitskampfes zu finden. Die Legitimität der Forderungen will ich hier nicht bewerten. Schlimm ist jedoch auch, das zu viele Mitglieder Ihrer Verantwortung der Gesellschaft gegenüber nicht gerecht werden, indem sie unwidersprochen mitmachen, obwohl dabei nicht ihre Existenz auf dem Spiel steht.

  42. 29.

    streiken ist wichtig um die rechte dert arbeiter auch mal duchzusetzen aber was verdi macht ist nur die eigenen machtbestrebungen auf kosten der menschen durchzusetzen schon lange nimmt verdi die intressen der mitglider nicht mehr wahr !
    aber der streik wem intressirts die meisten werden mit dem rad auto ob lei oder privat und mit e rollern fahren einige werden einfach laufen !
    das einzige was mit dem streik erreicht wird ist wut und das man zu den öffis auch gesunde alternatifen hat ebent rad roller auto!

  43. 28.

    Wenn Sie, Aquarius, nicht verstehen, warum das gestreikt wird, sollten Sie hier auch nicht diskutieren.
    Sie werden es nie verstehen. Verkehrswende geht nur, wenn das Unternehmen dafür sorgt, dass das Fahrpersonal bleibt.
    Mieten werden teurer, gerade in Berlin. Da muss halt das Gehalt mit hoch gehen. Ganz einfach. Das versteht doch jeder!

  44. 27.

    Ich sehe jeden Tag nicht nur in der U2 sondern auch in der U8 ,wie sich Menschen in die proppenvollen Züge quetschen, obwohl der nächste in einer Minute kommt.Die Lichter des anderen Zuges sind schon zu sehen,trotzdem rein.Egal ob Corona oder nicht.Das jetzt als Argument gegen den Streik zu nehmen, zeigt nur ein hohes Maß an Doppelmoral.

  45. 26.

    Das wird dem Virus gefallen. Einfach unmöglich in dieser Pandemie zu streiken. Viele Menschen bangen um ihre Gesundheit und ihre Existenz. Das ist nicht der Zeitpunkt für Arbeitskampf, sondern für gemeinsames Handeln um einen weiteren Lockdown zu verhindern.
    Schon mal darüber nachgedacht Verdi??

  46. 25.

    Verdi könnte aber punktuelle Streiks machen. Muss gleich alles lahm gelegt werden? Muss immer der Kunde leiden? Das geht nur bei Monopolisten. Vlt. sollte das Land auch eine Teilung der BVG in Erwägung ziehen. M Linien kann man auch ausschreiben und an Private vergeben. U Bahn kann getrennt von Bussen betrieben werden. Monopole sind nie gut. Und Verdi überzieht maßlos mit den „Warnstreiks“. Das sind schon richtige Streiks.

  47. 24.

    das sehe ich genauso.
    Man kann nur den Kopf schütteln, bei soviel Egoismus von Verdi. Ein halbes warten, hätte niemandem weh gatan.

  48. 23.

    "Heute Corona, morgen dann der Winter, übermorgen regnet es. "
    Sie sollten sich schämen, das Risiko, sich in übervollen Bahnen und Ersatzbussen mit einer derzeit noch nicht behandelbaren Krankheit zu infizieren, mit Unbequemlichkeiten dank Wetterergeignissen in einen Topf zu werfen!

  49. 22.

    Jeder möchte mehr Geld verdienen und wenn die Arbeitgeber sich nicht bewegen, sind sie es ,die den dann berechtigten Streik zu verantworten haben.Wohl dem, der ein Auto hat , man ist schön unabhängig , ein Stück Freiheit in dieser kranken Stadt ...wunderbar!

  50. 21.

    Haben die Kinder keine Füße? Kein Fahrrad? Normalerweise liegt die Schule in der Umgebung, da kann man auch mal eine halbe Stunde eher losgehen und auf die Bahn verzichten. Und was ist eigentlich mit den Elterntaxis, streiken die auch? Also, statt nur ein Kind pro Auto vielleicht mal absprechen und paar Nachbarskinder mit reinpacken.
    Macht’s doch nicht so kompliziert!

  51. 20.

    Es ist richtig und wichtig zu streiken! Auch trotz Corona. Freitag mal mit Rad zur Arbeit, homeoffice, carsharing, mit Kollegen mitfahren oder Taxis plus Alternativen nutzen. Es gibt immer einen Weg und der Streik war lang angekündigt, sodass man gut planen konnte.
    Meine Unterstützung haben sie!

  52. 19.

    Das was sie sagen. Absolute Rückendeckung für die Streikenden. Ich bins auch langsam echt leid meinen Mitmenschen zu erklären was Streik ist und wieso das in diesem Zeitfenster Sinn macht. Schade nur, dass viele Berliner dadurch aufs Auto umsteigen und sich quasi gar nicht aus ihrer Komfortzone hinaus wagen.

  53. 18.

    Viele Leute hier sollten sich einmal über das Streikrecht informieren bevor sie einen Virus, Schulkinder, etc. vorschieben um ihre Unkenntnis dazu zu kaschieren.
    Anschließend evtl. sich mal mit den Zielen des aktuellen Streiks auseinander setzen.
    Die Probleme sitzen nicht in den Fahrerkabinen der BVG!

    Beste Grüße

  54. 17.

    Das war heute morgen ein super Gefühl !! In einem systemrelevanten Beruf arbeiten und dann in einer super vollen S Bahn fahren. Und zusätzlich die Reisebusse aus der gesamten Bundesrepublik in Mitte bestaunen , ich selbst darf ja als Berlinerin ja nicht verreisen. Irgendwie verstehe ich das alles nicht !!

  55. 16.

    Der Großteil der Berliner SchülerInnen verfügt über zwei funktionstüchtige Beine, die den oder die BesitzerIn in die Lage versetzten sich mithilfe dieses praktischen Features selbstständig fortzubewegen. Des Weiteren haben bestimmt einige Schulkinder die Möglichkeit sich unter Verwendung eines Fahrrads oder Rollers zur Schule zu begeben.
    Und ja, selbstverständlich gibt es SchülerInnen bei denen der Rückgriff auf die oben erwähnten Fortbewegungsmethoden nicht möglich ist, dann wird für das Fehlen des Kindes in der Schule eine schriftliche Entschuldigung angefertigt und der Schule, am besten bereits im Vorfeld, zur Verfügung gestellt, und das "Problem" ist gelöst.

  56. 15.

    Die Gemeinschaft der SUV-Fahrer ist mal wieder aufs Höchste empört, daß sich die überaus privilegierten Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne einsetzen.
    Die Schnittmenge zu denjenigen, die "Neid" brüllen, wenn man einen angemessenen Beitrag der Milliardärs-Klasse fordert, dürfte sehr groß sein.

  57. 14.

    Streik muss weh tun son reagiert kein Arbeitgeber. Außerdem finden dieses Woche Streiks im ÖPNV bundesweit statt. Viel erfolg den BVG Mitarbeitern

  58. 13.

    Ich bin gegen diese Streikform, weil sie sich gegen Unschuldige richtet, die für die Arbeitsbedingungen nichts können. Bestreikt werden müssen die Entschweider in der Politik und die Autolobbby, die mit Parteispenden sich eine autofreundliche bus+bahnfeindliche Politik erkauft.

  59. 12.

    Zum Glück hat der linke Szene-Senat die S-Bahn noch nicht zerschlagen. Das sollte man eher mit der BVG machen. Die S-Bahn und ihr Mutterunternehmen DB wuppen das für uns. Die haben uns wirklich lieb, die BVG nur in ihren leeren Werbe-Sprüchen.

  60. 11.

    Nie im Leben stelle ich mich hinter die Streikenden, die die Gesundheit von Tausenden gefährden. Das Streikziel erschließt sich mir zwar nicht, aber es kann nichts sein, dass nicht ein halbes Jahr warten kann.

  61. 10.

    Nicht die BVG streikt, sondern Verdi nötigt die BVG zu streiken.

  62. 9.

    Ich halte es für Nötigung, Schulkindern morgens den Weg zur Schule unmöglich zu machen-
    Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel

  63. 8.

    @Harro, die Komfortzone im öffentlichen Dienst ist doch gar nicht mal so schlecht, wie immer behauptet wird. Da gibt es ganz andere Berufsgruppen, die ganz allein dastehen! Ich finde den Vorschlag gut, mal zu streiken, in dem der ÖPNV zwar fährt, aber keine Fahrgelder eingefordert werden. Das trifft dann auch den Richtigen, den Arbeitgeber. Aber vielleicht kann mir ein BVG Mitarbeiter mal plausibel erklären, wie ich als betroffener Mitbürger Verständnis und Sympathie für diesen Streik aufbringen soll. Oder was ich dafür kann, bzw. tun kann. Ich bin da ganz offen für gute Argumente! Der Streik ist nichts weiter als Geiselnahme zur Vorteilsnahme. Schämt euch!

  64. 7.

    Ist bei ver.di Corona schon abgesagt?

  65. 6.

    Ich unterstütze ausdrücklich den Streik im Öffentlichen Dienst!
    Da hilft auch nicht das Gejammer Einzelner mit vorgeschobenen Gründen. Heute Corona, morgen dann der Winter, übermorgen regnet es.
    Wir sollten mal die Komfortzone verlassen und uns hinter die Streikenden stellen.

  66. 5.

    Ganz Berlin ist inzwischen Corona Risikogebiet. Und trotzdem wird dieser Streik durchgezogen. Das Argument: In den Bahnen trägt sowieso jeder Maske, da passiert schon nichts wenn es eng wird. Verantwortungslosigkeit ohne Ende zu Lasten der Gesundheit der Fahrgäste.

  67. 4.

    Die Fahrgäste werden also als „Kanonenfutter“ benutzt! Was sind denn die Probleme im ÖPNV, das die Politik angeblich nicht interessiert.
    „ Der Berliner Fahrgastverband IGEB reagierte verständnisvoll auf die für Freitag angekündigten Warnstreiks. "Natürlich ist das mehr als ärgerlich", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange, Jens Wieseke, der Deutschen Presse-Agentur. "Aber es hat ja auch seine Gründe, warum gestreikt wird." Die Aktion sei auch das Ergebnis eines jahrelangen Desinteresses der Politik gegenüber den Problemen im ÖPNV. Wieseke appellierte an beide Seiten, schnell zu einer Lösung zu kommen, denn die aktuelle Corona-Situation mache die Lage für die Fahrgäste nicht einfacher.“

  68. 3.

    Wir können Ihren Kritikpunkt nicht nachvollziehen. Wir schreiben in unserem Text ausdrücklich von einem Brandanschlag (nur ein paar Sätze hinter dem von Ihnen zitierten Satz).

  69. 2.

    Es trifft wieder einmal die falschen Personen. Wieso streiken sie nicht mit anderen Mitteln? Einfach mal kein Geld kassieren und keine Kontrollen durchführen. Das trifft die Manager und nicht tausende Schulkinder. So bekommen die Mitarbeiter keine Unterstützung.

  70. 1.

    Erst mal danke an die S-Bahn für die Einsetzer!
    @rbb: Nach dem Kabelbrand dauern die Reparaturen an?
    Das ist ja eine wirklich nette Umschreibung für die Tat.
    Was haben denn die Politiker bisher dazu gesagt?
    Berlin schlittert ja echt in einen Chaos-Winter!

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