Busse mit Verdi-Fahnen vor den Fenstern stehen hinter einer Schranke an der Einfahrt zum Betriebshof der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in Lichtenberg. (Quelle: dpa/Annette Riedl)
dpa/Annette Riedl
Video: rbb|24 | 09.10.2020 | Stefan Oberwalleney | Bild: dpa/Annette Riedl

Berlin und Brandenburg - Warnstreik im Nahverkehr verläuft ohne größeres Chaos

Während in Brandenburg der öffentliche Nahverkehr seit Freitagmittag wieder rollt, wird in Berlin noch bis zum frühen Samstagmorgen gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi zeigt sich ein einer ersten Bilanz zufrieden - viele Fahrgäste haben sich auf den Warnstreik eingestellt.

➡️ Seit 3 Uhr gibt es einen 24-stündigen Warnstreik bei der BVG. Von den Einschränkungen betroffen sind U- und Straßenbahnen sowie Busse.

➡️ In Brandenburg legten Beschäftigte der Verkehrsbetriebe in Potsdam und Brandenburg an der Havel, Potsdam-Mittelmark und Havelland die Arbeit bis zum Mittag nieder.

➡️ Die S-Bahn hat ihre Taktung verstärkt, kämpft aber mit eigenen Problemen: Nach einem Kabelbrand am Montag gibt es Einschränkungen bei der Ringbahn.

Fahrgäste in Berlin und Brandenburg haben am Freitag aufgrund eines Warnstreiks massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Kauf nehmen müssen. Zum Warnstreik aufgerufen hatte die Gewerkschaft Verdi wegen eines anhaltenden Tarifkonfliktes.

Beschäftigte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) streiken seit 3 Uhr, ein größeres Chaos blieb aber aus. Busse, U-Bahn und Straßenbahnen der BVG bleiben in Berlin für 24 Stunden im Depot. Der Nahverkehr verlagert sich auf die S-Bahn, nach Unternehmensangaben sind die Züge aber nur etwas voller als normal.

"Der Warnstreik war erfolgreich, alle Tore sind zu geblieben, kein Fahrzeug ist rausgefahren", sagte der Fachbereichsleiter der Gewerkschaft Verdi, Jeremy Arndt, am Nachmittag in Berlin. Die Bürger hätten sich auf die Aktion eingestellt. "Es war richtig, dass wir frühzeitig über den Warnstreik informiert haben."

Laut BVG sind gut zwei Millionen Fahrgäste betroffen, die täglich den Berliner Nahverkehr nutzten. Nur einige Linien, die Vertragspartnern der BVG bedient werden, fahren. Noch bis 3 Uhr am Samstagmorgen sollen alle Busse und Züge der BVG in den Depots bleiben. Das Unternehnmen geht aber davon aus, "dass am Samstag ab 6 Uhr wieder alles pünktlich fährt", sagte eine BVG-Sprecherin.

Infobox

Buslinien im Einsatz

Folgende BVG-Buslinien fahren trotz des Warnstreiks: 106, 112, 140, 161, 163, 168, 175, 179, 184, 218 (50 Prozent der Leistung), 234, 263, 275, 283 (50 Prozent der Leistung), 284, 323 (BerlKönig BC), 334, 341, 349, 363, 369, 370, 371, 380, 395 (50 Prozent der Leistung), 398 (50 Prozent der Leistung), 399, 740 (BerlKönig BC), 744, 893, N12, N23, N34, N35, N39, N40, N52, N53, N56, N58, N60, N61, N62, N67, N68, N69, N77, N84, N88, N90, N91, N95, N97.

Warnstreik in Brandenburg am Mittag beendet

In Brandenburg war ein Teil der ÖPNV-Beschäftigten vom Freitagmorgen bis zum Mittag aufgefordert, die Arbeit ruhen zu lassen. Dort waren der Verkehrsbetrieb Potsdam, der Regiobus Potsdam-Mittelmark, die Havelbus Verkehrsgesellschaft sowie die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel betroffen. Bei den anderen Verkehrsunternehmen im Land sollte der Betrieb normal laufen.

Nach Verdi-Angaben war die Streikbeteiligung hoch. "In Brandenburg an der Havel und in Potsdam lag sie bei fast 100 Prozent", sagte Jens Gröger, Verdi-Verhandlungsführer Brandenburg, auf Anfrage. Auch nach 12 Uhr könne es noch zu Einschränkungen im Betriebsablauf kommen, da der Verkehr erst wieder anlaufen müsse, hieß es.

Forderung nach bundesweit einheitlicher Tarifregelung

Hintergrund der Warnstreiks ist die Forderung des Verdi-Bundesverbands nach einer bundesweit einheitlichen Tarifregelung für die rund 87.000 Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Auch in anderen Bundesländern hatte es in dieser Woche Warnstreiks im ÖPNV gegeben.

Tarife im Nahverkehr werden derzeit in den 16 Bundesländern einzeln ausgehandelt. Weil sich deshalb die Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Regionen aus Sicht der Gewerkschaft zu weit auseinander entwickelt haben, sollen die regionalen Regelungen um eine bundesweite ergänzt werden. Bereits Ende September war es deshalb bundesweit zu einem Warnstreik gekommen.

Fahrgastverband äußert Verständnis - BVG verweist auf Corona-Lage

Der Berliner Fahrgastverband IGEB reagierte verständnisvoll auf die angekündigten Warnstreiks. "Natürlich ist das mehr als ärgerlich", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange, Jens Wieseke, der Deutschen Presse-Agentur. "Aber es hat ja auch seine Gründe, warum gestreikt wird." Die Aktion sei auch das Ergebnis eines jahrelangen Desinteresses der Politik gegenüber den Problemen im ÖPNV. Wieseke appellierte an beide Seiten, schnell zu einer Lösung zu kommen, denn die aktuelle Corona-Situation mache die Lage für die Fahrgäste nicht einfacher.

Die BVG kritisierte die Aktion der Gewerkschaft. "Angesichts steigender Coronawerte kommt auch dieser, für ganze 24 Stunden geplante, Warnstreik zu einem völlig falschen Zeitpunkt und setzt unsere Fahrgäste einem unnötigen Gesundheitsrisiko aus", teilte das Unternehmen mit.

S-Bahn fährt "mit vollem Programm"

Die Berliner S-Bahn hatte im Vorfeld des Streiks angekündigt, den kompletten Freitag über mit Verstärkerzügen der stark frequentierten S1 und S5 unterwegs sein, um Alternativen anbieten zu können. Zudem seien Betriebsreserven auf der S3 und S1 im Einsatz. Man fahre "mit vollem Programm", hieß es noch am Donnerstag von der Berliner S-Bahn. Organisiert worden seien rund 63 zusätzliche Fahrten und etwa 11.000 Sitzplätze mehr.

Die Betriebsreserven kommen demnach auf der Stadtbahn und der Nord-Süd-Strecke zum Einsatz: "28 zusätzliche Fahrten der S3 zwischen Charlottenburg und Köpenick und 20 zusätzliche Fahrten auf der S1. Fahrgäste können zudem auf die Regionalzüge ausweichen", teilte die S-Bahn mit.

Ringbahn bis Montag beeinträchtigt

Allerdings gibt es Beeinträchtigungen auf der Ringbahn. Nach dem Kabelbrand zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee am Montagmorgen dauern die Reparaturarbeiten an, so dass die Linien S41 und S42 bis Montag zwischen Ostkreuz und Neukölln unterbrochen sein wird. Die S-Bahn werde deshalb am Freitag doppelt so viele Ersatzbusse wie in den vergangenen Tagen einsetzen, hieß es.

Der Brandanschlag im Bereich Frankfurter Allee führt konkret auf den Linien S41, S42, S8, S85, S9 auch am Freitag zu Verspätungen und Zugausfällen. Der Zugverkehr ist zwischen Neukölln - Sonnenallee - Treptower Park - Ostkreuz unterbrochen.

Zu dem Brand in einem Kabelschacht im Bereich des S-Bahnhofs Frankfurter Allee Feuer liegt ein Bekennerschreiben vor, das auf Täter aus dem linksextremen Milieu deutet. Das Schreiben im Internet war unterzeichnet mit "Feministisch-Revolutionär-Anarchistische-Zelle". Die Verfasser schrieben, der Anschlag richte sich gegen das "kapitalistische Patriarchat" und die Räumung des besetzten Hauses in der Liebigstraße 34.

Brand am S-Bahnhof Tiergarten

Am S-Bahnhof Tiergarten gab es am frühen Morgen zudem einen Brand. Die S-Bahnlinien S3, S5, S7 und S9 ließen die Haltestelle daher aus. Es kam zu Verspätungen und Einschränkungen in dem Bereich. Die Hintergründe sind bisher unklar. Die Feuerwehr war seit 4 Uhr mit 26 Kräften im Einsatz.

Zudem teilte die S-Bahn auf Twitter mit, dass es am Morgen am S-Bahnhof Friedrichstraße einen Polizeieinsatz gab. Es kam hier kurzzeitig zu Verspätungen und Ausfällen. Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte auf rbb|24-Anfrage, dass es gegen 6 Uhr einen Einsatz gab. Eine Person befand sich im Brückenbereich über der Spree und konnte von Rettungskräften unverletzt geborgen werden. Zunächst hieß es, es handele sich um den Hauptbahnhof, die S-Bahn korrigierte später via Twitter.

Gegen die Mittagszeit gab es eine Unterbrechung der Linie S7 zwischen den Bahnhöfen Griebnitzsee und Babelsberg, twitterte die S-Bahn. Grund dafür war eine Meldung über Personen im Gleisbett, teilte die Bundespolizei rbb|24 mit. Bei der Suche habe man allerdings niemanden finden können, sodass der Verkehr kurz nach 12 Uhr wieder anlaufen konnte.

Sendung: Inforadio, 09.10.2020, 6 Uhr

73 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 73.

    wird der Streik nach dem kräftigen Schluck aus der Pulle von neulich hier in der Stadt noch unverständlicher."
    Brav.
    Statt sich einmal mit den Profiteuren der Seuche anzulegen-die Reichsten wurden in der Krise, wie gewohnt, immer noch reicher-mißgönnen sich die abhängig Beschäftigten untereinander die Margarine auf dem Brot.
    Die Herrschaften werdens mit Wohlgefallen sehen.

  2. 72.

    Nun ja...dafür waren aber die Buse die noch führen gestern komplett überfüllt...ob das so schlau war während eine Pandemie und sonnigen Fallzahlen in Berlin? Wie schätzen nicht ein cm Abstand voneinander. Die Fenster zu und die Heizungen voll aufgedreht. Danke...

  3. 71.

    Mehr Solidarität?.....Wer hat denn mit UNS Solidarität, die auf Die BVG angewiesen ist. Ich habe ein Jahresticket, was schon bezahlt ist. Jetzt musste ich Benzingeld ausgeben, zusätzlich. Ja....kein Problem, habe Verständnis dafür. Aber Solidarität heißt doch....gegenseitiges Verständnis, nicht einseitig, ein Geben und ein Nehmen. Wir werden doch nur bestraft für die Solidarität mit der BVG.

  4. 69.

    Wenn man z.B. im Tagesspiegel liest,dass wegen des besseren Verdienstes immer mehr Busfahrer aus Brandenburg zur BVG wechseln, wird der Streik nach dem kräftigen Schluck aus der Pulle von neulich hier in der Stadt noch unverständlicher.

  5. 68.

    Auch bei Grundschülern liegen die Schulen nicht immer um die Ecke, das war einmal.
    Und das hat nichts mit Privatschulen zu tun oder "ich möchte mein Kind woanders hinschicken".
    Tatsächlich sieht die Realität manchmal ganz anders aus.
    Und wenn Sie den Post ganz gelesen hätten, wäre Ihnen aufgegangen: Hat er alles versucht. Ging letzte Woche schon nicht. Nicht jeder hat die Chance, sich von jemandem kutschieren zu lassen.
    In Gatow ist eben kein S-Bahnhof greifbar. Und Taxi? Wer soll das denn bezahlen? Haben wir letzte Woche versucht, haben keins mehr bekommen, weil vorbestellen ging nicht, alle besetzt.
    Und ich schrieb auch ganz klar "wieder einen Urlaubstag vergeudet".
    Aber was kümmern die Sorgen der kleinen Leute....nichts! Denn angeblich hat ja jeder in berlin ein dickes Dieselauto und soll sich nicht so anstellen.
    Zum Glück war es keine Innungswoche....

  6. 67.

    Stimme ihnen voll zu !!! Mehr Solidarität täte allen gut und Schluss mit den egoistischen Neiddebatten ... Sehr viele immer nur Ich, Ich ...

  7. 66.

    So schlimm fand ich die Auswirkungen nicht. Coole Musik (Van Canto), einen "Kaffee to Stau" - ok Spandau ist nicht Berlin ;-) - trotzdem hatte ich stellenweise den Eindruck, die Messer zwischen den Zähnen sind mehr geworden oder werden viele einfach nur zu dünnhäutig? Anyway.
    Recht zum Streik - JA, aber man muss nicht immer auf sein Recht bestehen. Den Ausstand hätte man auch etwas verschieben können. Er kam zur Unzeit. Zuviel schlechte Nachrichten auf einmal.

  8. 65.

    Also Arbeit und nicht Schule? Wir sind alle von (Grund-)Schülern ausgegangen. Daa liegen die Schulen immer noch um die Ecke - es sei denn man schickt seine Kinder in eine Privatschule.
    Wie wäre es mit Fahrgemeinschaft suchen, Taxi oder S-Bahn (hatten wir so etwas nicht in Spandau?) kombiniert mit Rad? Oder eben mal mit dem Meister sprechen ob man für diesen Fall einen Urlaubstag bekommen kann?
    Man sucht Lösungen nicht die Probleme. Dann ist das Leben viel leichter!

  9. 64.

    Danke BVG ....

  10. 63.

    "Jeder bekommt, was er verdient."
    Ihre Arroganz und Unterstellungen können Sie sich schenken.
    Ich habe eine Arbeit, die sinnvoll ist, mir Freude macht und mich erfüllt.
    Geld ist nicht alles im Leben.

  11. 62.

    An Ihrer Ausdruckweise kann man viel erkennen, es geht um Kinder und Jugentlich und nicht um " Gören " Zille Zeiten sind vorbei denn da hatte es sogar noch mit Bus und Bahn funktioniert und ein Schaffner war auch da.
    Alles eingespart und trotzdem reicht es bei der BVG nicht.
    Warum wohl.....??????

  12. 61.

    Die Zeiten, dass Schulen um die Ecke liegen, sind vorbei.
    Von Spandau nach Adlershof zu Fuß? Natürlich, kein Problem. Hätte Sohnemann gestern Abend los laufen können, um heute früh um 6 auf der Arbeit zu sein.
    Kein Auto, kein Führerschein, keine Kollegen in der Nähe. Super, noch einen Urlaubstag vergeudet, weil er keine Chance hatte, zur Ausbildung zu kommen.
    Obwohl ... Er hätte den Mann seiner Oma fragen können, der hätte ihn bestimmt gefahren.... Wäre bestimmt extra dafür von Borkum nach Berlin gekommen

  13. 60.

    Natrürlich gehören Streiks zur Demokratie und natürlich sollen Arbeitnehmer für bessere Bedingungen kämpen. Aber in der derzeitigen Situation hätte man den Streik zumindest auf kommende Woche evrschieben können, da dann zum einen Schulferien sind und zum anderen das Ringbahn-Problem zwischen Neukölln und Ostkreuz behoben gewesen wäre. So kam es zu sehr gefährlichen Ansammlungen von Menschen an den Ersazhaltestellen und somit auch in den viel zu wenzigen Ersatzbussen, in denen die Fahrer keine Maske trugen und es nicht möglich ist die Fenster zu öffnen.

  14. 59.

    Bin Fahrpersonal bei der BVG seit über 4 Jahrzehnten. Bin nicht mehr gewerkschaftlich organisiert. Die Rahmenbedingungen unter denen wir seit Jahren arbeiten hat Verdi mit ausgearbeitet und abgesegnet. Als Fahrer sind wir eigentlich der wichtigste Teil des Unternehmens und sitzen an der Stelle, wo Theorie und Praxis am weitesten voneinander entfernt sind. Die Leid tragenden sind die Fahrkunden, die das versprochene nicht annähernd bekommen. Also Frust auf allen Seiten. Die Verkehrswende ist aber nur zu schaffen wenn alle Hand in Hand arbeiten. Wenn das Fahrpersonal statt desilliesioniert und gefrustet, motiviert ist und den Job gerne macht. Unter den heutigen Umständen funktioniert das nicht. Deshalb... Streik okay, aber: Als klar war, dass die S Bahn das Kabelproblem nicht beseitigen kann, hätte Verdi Pluspunkte sammeln können, hätte sie den Streik eine Woche verschoben. Kann es sein, dass, wenn es einmal geplant ist, nicht mehr umkehrbar ist?

  15. 58.

    Habe heute mit einem Bekannten der bei der BVG arbeitet gesprochen. Ob dieser Streik notwendig war. Viele Kollegen wollten den Streik gar nicht. Gegen Verdi kommt man aber nicht an. Da wird man schnell beschimpft und gemobbt wenn man nicht mitmachen will. Also Ruhe halten und mitschwimmen. So wird das gehandhabt. War interessant zu hören.

  16. 57.

    Wenn man auf die BVG angewiesen ist und sich ein Streik ankündigt, ist es IMMER interessant für uns. Und das tut UNS weh. warum? Wir können nichts dafür, dass die Arbeitbedingungen nicht stimmen. Mehr Geld bekommen sie auch nicht von uns, oder doch? Ach ja, es gibt ja alle Jahre wieder eine Fahrpreiserhöhung. Wer zahlt mir eigentlich das Benzin, was ich jetzt zusätzlich ausgeben muss? Natürlich soll jeder streiken, aber nicht auf Kosten der Menschen, die nichts dafür können.

  17. 56.

    Bzgl. Tarifgebundenen Arbeitsvertrag selber aushandeln: Ja, und dann ggf. klagen ohne durch die Gewerkschaft gewährleisteten Arbeits-Rechtsschutz. Kostet fast gar nichts ; )

  18. 55.

    Cool, es geht also auch ohne pleite-BVG. Uuuuund Tschüß.

  19. 54.

    Für Beschäftigten einer Brange sind es sehr wohl die Gewerkschaften.
    Sicher in Deutschlad gibt es Vertragsfreiheit. Vor man den Arbeisvertrag unterzeichnet wird es eher gelingen einen Lohn auszuhandeln, Arbetsbedinungen eher nicht. Und was ist nach ein paar Jahren?
    Abgesehen davon, sind Brangen mit niedrigen Organisationsgrad meistens schlecht bezahlt.

Das könnte Sie auch interessieren