Olaf Scholz spricht am 30.10.2020 während der Wahlkreiskonferenz der Brandenburger SPD (Quelle: DPA/Britta Pedersen)
Video: Brandenburg aktuell | 30.10.2020 | Stephanie Teistler / Ismahan Alboga | Bild: DPA/Britta Pedersen

Bundestagswahl 2021 - Olaf Scholz wird SPD-Direktkandidat in Potsdam

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD) wird bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr in Potsdam als Direktkandidat antreten. Die Delegierten der Wahlkreisversammlung wählten den Vizekanzler am Freitag zum Direktkandidaten der SPD im Wahlkreis 61. Scholz setzte sich mit 92 Stimmen der 99 Delegierten gegen zwei Mitbewerber durch.

Prominente Konkurrenz im Wahlkreis

In seiner Bewerbungsrede hatte Scholz erklärt, er wolle die SPD zum Wahlsieg führen. "Ich will der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland sein und ich will auch, dass die SPD die nächste Bundesregierung führt."

Im Wahlkreis 61, zu dem auch Teile des Landkreis Potsdam-Mittelmark und die Stadt Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) gehören, tritt auch die Grünen-Bundesvorsitzende Annalena Baerbock als Direktkandidatin für den Bundestag an. Weitere Direktkandidaten sind die FDP-Landesvorsitzende und ehemalige Generalsekretärin Linda Teuteberg, die CDU-Bundes- und Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig und der Linke-Bundestagabgeordnete Norbert Müller.

Sendung: Inforadio, 30.10.2020, 21:00 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Hat Potsdam keinen Einheimischen? Wird nicht immer gesagt, daß die Leute, die aus dem Osten stammen, beim Spitzenpersonal zu kurz kommt?
    Und was macht die SPD? Holt einen aus dem Westen! Das soll mal die SPD den Leuten erklären!

  2. 7.

    Herr Müller an seinen Aufgaben gewachsen? Das ist der schwächste Regierender welchen Berlin bisher hatte. Unscheinbar, kein Durchsetzungsvermögen, keine A.. in der Hose und nur Parteihörig.

  3. 6.

    Ihr Kommentar hat meine volle Zustimmung. Und die SPD wundert sich bei den Wahlen über Stimmenverlust. Und auf einmal, plötzlich und unerwartet war Frau Ernst Ministerin in Brandenburg. Nachdem Herr Scholz Finanzminister in Berlin wurde. Ach ja und da waren auch noch die Beteuerungen von Herrn Scholz:" Mein Platz ist in Hamburg und nicht in Berlin".

  4. 5.

    Völliges No-Go was die SPD da abzieht. Anstatt jemanden aufzustellen der die Region im Bundestag vertritt, ein reines geschacher. Nach seinen Job als Finanzminister wird Herr Scholz wieder in Hamburg sein.

  5. 4.

    Wenn er das schaffen sollte, wird er mit seinen Aufgaben wachsen. Wer hätte damals gedacht, dass Michael Müller das kann. Und ich kann mir niemand besseres vorstellen, als Herrn Müller, uns durch die Corona-pandemie zu führen.

  6. 3.

    Warum kandidiert Herr Scholz nicht in Hamburg? Hat er seinen Wohnsitz dort aufgegeben? Laut eigener Aussage fühlt er sich mit Hamburg sehr verbunden. Wo bleibt da die Gleichstellung der SPD zum Ost/West Verhältnis?

  7. 2.

    Eines muss man Herrn Scholz lassen, egal was er bis jetzt gemacht hat. Es ist jedesmal in die Hose gegangen und er hat jedesmal geschafft nie die Verantwortung zu übernehmen. Und jedesmal hat die spd ihn wieder in Funktion gesetzt.
    Aber dieses Mal scheinen beide Beteiligten die Realität aus den Augen verloren zu haben.

  8. 1.

    Der Herr scheint ja noch Realitätsferner, als ohnehin schon befürchtet. Vielleicht sollte er erst mal seinen Parteihaufen aufräumen und die Sozialismusfreunde in die richtige Partei verweisen, dann sinnvolle Sozialpolitik definieren und so Wähler zurück gewinnen, bevor er von einer Kanzlerschaft träumt?

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