Archivbild: Die Kolonie Morgengrauen - abgebildet am 08.02.2020 - soll einer neuen Schule weichen und bis Ende 2020 das Areal geräumt werden. (Quelle: imago images/Andreas Friedrichs)
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Audio: Inforadio | 21.11.2020 | Raphael Knob | Bild: imago images/Andreas Friedrichs

Kleingartensterben in Berlin - "Jetzt habe ich nur noch meinen Balkonkasten"

In Tempelhof-Schöneberg fallen Teile der Kolonie "Morgengrauen" in der Eisenacher Straße einem Schulbau zum Opfer. Mit einem Trauermarsch wollen die Pächter am Totensonntag ihre Parzellen symbolisch zu Grabe tragen. Von Raphael Knop

Wenn Angelika Klemp an Totensonntag denkt, ringt sie mit den Tränen. "Wir hatten Kartoffeln, Stangenbohnen, Zwiebeln und viele Blumen im Garten. Das ist jetzt alles vorbei." Auch ihr Mann Michael kann nicht glauben, dass nach 38 Jahren Schluss ist. "In diesem Garten sind drei Generationen aufgewachsen. Meine Tochter war damals zwei Jahre alt, als wir den Garten gekauft haben. Mit unseren Enkeln haben wir dort gespielt."

Ihr Garten muss einer Schule weichen. Deshalb wollen sie mit einem Trauermarsch, einem selbstgebauten Holzkreuz aus alten Bohnenstangen und ihrer ehemaligen Hausnummer "39", gemeinsam mit ihrer Familie und den anderen betroffenen Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern Abschied nehmen und die Jahre Revue passieren lassen.

1982 haben die Klemps den Garten für 15.000 DM gekauft. Noch mehr Geld und vor allem Zeit ist in den darauffolgenden drei Jahrzehnten in den Kleingarten geflossen. In den Urlaub sind sie so gut wie nicht gefahren. Der Garten musste ja in Schuss gehalten werden. "Jetzt habe ich nur noch meinen Balkonkasten", sagt Angelika Klemp schweren Herzens. Ein paar Blumen und ihre Heide aus dem Garten hat sie dort bereits eingepflanzt. Vom Bezirk gab es rund 7.000 Euro an Entschädigung. "Das Geld ist schon bei den anderen Ersparnissen", stellt Michael klar.

Eine Kündigung steht noch aus

Durch die Medien haben die Klemps und die anderen Pächterinnen und Pächter von dem Bauvorhaben erfahren. Dabei war schon in den 80er Jahren klar, dass die Fläche irgendwann einmal einer Schule weichen muss. Dennoch sind die Klemps über das Vorgehen des Bezirksamtes immer noch fassungslos. "Wir haben bis heute keine Kündigung erhalten. Im Februar gab es eine Informationsveranstaltung, unsere Fragen wurden nicht beantwortet. Ich wurde da wie so ein kleiner dummer Junge hingestellt", ärgert sich Michael.

Auf rbb-Nachfrage schreibt der SPD-Bezirksstadtrat von Tempelhof-Schöneberg, Oliver Schworck: "Zu diesem Zeitpunkt handelte es sich noch um eine Potenzialfläche mit entsprechendem Planungsrecht und kurzfristiger Möglichkeit der Inanspruchnahme für die Errichtung dringend benötigter sozialer Infrastruktur [...]." Aus diesem Grund hätte der Bezirk nur noch auf Nachfragen reagieren und nicht mehr proaktiv informieren können.

Abrissarbeiten für 2021 geplant

Die Abrissarbeiten in der Kolonie sind in der 2. Jahreshälfte 2021 geplant. Danach folgt die Erschließung des Baugrundstückes. Die 600 Schülerinnen und Schüler sollen dann im Schuljahr 2026/27 einziehen. So sieht es der Rahmenterminplan für die Schulbauoffensive in Tempelhof-Schöneberg vor.

Weitere Schul- und Kitabauprojekte sind in der Planung. Der Bezirk muss damit auf die wachsende Nachfrage reagieren. Künftig müssten jährlich im Schnitt 300 Schülerinnen und Schüler mehr untergebracht werden. Weitere Kleingartenkolonien stehen daher schon jetzt vor dem Aus. Konkrete Planungen gibt es für die Kolonien "Borussia", "Kaisergärten" und der Restfläche der Kolonie "Morgengrauen". Geprüft wird ebenfalls die Fläche der Kolonie "Eschenallee", ebenfalls für einen Schulneubau.

Bezirk will 58.000 Kleingärten retten

Damit nicht alle Kleingartenanlagen dem Städtebau zum Opfer fallen, sollen 82 Prozent der Anlagen dauerhaft gesichert werden. So steht es im Kleingartenentwicklungsplan [berlin.de].

Insgesamt gibt es in Berlin mehr als 870 Kleingärten und 71.000 Parzellen. Bis 2030 werden mehr als 3.500 Parzellen - Kitas, Schulen, Krankenhäusern, S-Bahn- und Straßen-Trassen sowie Wohnungen und Häusern weichen müssen. Weitere 5.000 sind derzeit in Privatbesitz, rund die Hälfte gehört der Deutschen Bahn. Für die rund 7.000 Parzellen, die bis 2030 geschützt sind, gibt es noch keine Sicherheiten. Sie könnten dann in die Kategorie "Bauliche Entwicklung von Kleingärten" fallen und dürften nach dem Ablauf der Frist mit sozialer Infrastruktur bebaut werden.

 

Beitrag von Raphael Knop

63 Kommentare

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  1. 63.

    "Zu DDR-Zeiten gab es einen Zuzugsstopp und das war richtig."

    Ja, da wünscht sich so einer die DDR zurück! Ich auch! Hätte sich das mit den 17 Millionen Wirtschaftsflüchtlingen 1989 auch erledigt gehabt. Das vergessen nämlich die undankbaren Ossis immer!

    Das war eine Flut da war 2015 Peanuts gegen. Die gleichen Ossis, die sich ihr Begrüßungsgeld 3 x abgeholt haben schreien jetzt "Ausländer raus", nachdem sie dafür gesorgt haben das die Preise explodierten und die Löhne real sanken.

    Kein Wunder, jeder im Osten der einen Trecker von einem Trabbi unterscheiden konnte war ja Agrarökonom.

  2. 62.

    Weshalb wollen Menschen plötzlich in Berlin wohnen ? Ich glaube feststellen zu können, dass viele von weiter her sind. Oft EU-Bürger, die in ihrer Heimat ebenso gescheitert sind wie sie in Berlin es werden ? Man kann doch eine Stadt nicht vollpumpen in der fast jeden Tag ein anderes Massenverkehrsmittel versagt. Die höheren Mieten müßten doch abschrecken. Die mit mehr Einkommen wollen doch nicht ins Zentrum; ja, als Zweitwohnung weil man sich die leisten kann. Zu DDR-Zeiten gab es einen Zuzugsstopp und das war richtig.

  3. 60.

    Wenn Berlin verhindert,dass hier alles zubetoniert wird und so auch eine Stadt mit viel Grün für seine Bewohner bleibt,sollte sich der Zuzug von selbst regulieren.
    Im Klartext : Nicht um jeden Preis bauen und z.B. auch Wohnungen auf Supermärkten bauen- gibts ja schon Ansatzweise.

  4. 59.

    Das bedeutet dann also, dass meine Aussage im Beitrag #25
    "Wo kommen denn eigentlich urplötzlich diese 600 bis 700 Kinder her? Ich denke die Geburtenzahlen gehn zurück?" doch richtig war und ihre Antwort #26 etwas voreilig? Nach ihrer Darstellung ist dieser erkennbare Mehrbedarf also anders begründet.
    @Karsten Nilson vielen Dank für das aufmerksame Lesen. Ist mir ehrlich gar nicht aufgefallen.

  5. 58.

    In keiner Stadt hierzulande gibt es so viele Schrebergärten wie in Berlin , und gleichzeitig ein größerer Zuwachs an Bewohnern, und gleichzeitig ein so großer Mangel an Wohnungen un damit verbundenen Unmut.
    Die Stimmung kann mann inzwischen als aufgeladen bezeichnen.
    Nun ist die Frage für uns Berliner, die übrigens auch ohne Schrebergärten in der grünsten Großstadt Deutschlands leben, was wollen wir eigentlich? Eins ist klar, es müssen prioritäten gesetzt weden.
    Verständlich ausgedrückt: "Man baut oder baut nicht".

  6. 57.

    Ja,es gibt nach 2016 niedrigere Geburtszahlen
    2019 39.503
    2018 40.203
    2017 40.160
    2016 41.086
    aber trotzdem bleibt doch eine stadtliche Anzahl von Kids,(auch von nicht hier geborenen aber hier lebenden) in den letzten Jahren,die im Laufe der Zeit alle mit Kita- und Schulplätzen versorgt werden müssen.

  7. 56.

    Sehr geehrte Frau Paula W.,
    vielen Dank erst einmal für die Auflistung. Eventuell ist Ihnen aber nicht aufgefallen, daß 2017 ca 900 Kinder gegenüber dem Vorjahr weniger und 2019 gegenüber 2018 ca. 700 Kinder weniger zur Welt kamen? Dann sprechen Sie von steigenden Geburtenzahlen?
    Mit freundl Grüßen

  8. 55.

    Ja, das muss er. Darf er. Ich habe mehr aus seinen Sätzen entnommen als sie und ich gönne dem Einsender der Zeilen den alten Skoda. Wenn man erwerbsunfähig ist mit all den Folgen ist ein altes Auto auch ein Retter. Einkauf erledigen oder zum Arzt fahren z.B. würde er bestimmt ganz gern mit einem neuen-ja auch BEV. Es fehlt das Geld und der alte Skoda stammt bestimmt noch aus besseren Jahren. Haben sie überhaupt eine Vorstellung worauf Menschen alles verzichten müssen ? Wenn er den alten Skoda verkaufen würde wäre der bald in Afrika und "ja nee" wäre noch schlechter gestellt.

  9. 54.

    Tja, heute ist alles anders. Da geht es vorrangig nur um Stimmen und Quoten.
    Die Grünen und Klimaaktivisten sollten sich lieber mal mit den Ursachen der Klimaveränderungen befassen. Dort muss der Hebel angesetzt werden - wie ich geschrieben hatte z.B. Erhalt und Wiederaufbau des Amazonasregenwaldes, da er unser Klima beeinflusst und nicht 15 neue Bäume in Wilmersdorf.
    Ist das gleiche wie mit der steigenden Migration. Man bekämpft Flucht nur, wenn man an die Fluchtursachen rangehe. Dann braucht man vermutlich auch nicht soviel neue Schulen und die kleinen grünen Oasen können bleiben.

  10. 53.

    Nöööö, bringt wirklich nichts außer einem ruhigen Gewissen aufgrund einer Scheinillusion.

    "Sie können mit ein paar Bäumen mehr in Berlin nicht die weltweiten Klimaschäden kompensieren, die alleine durch das systematische Abholzen des Amazonasregenwaldes entstehen, genauso wenig wie durch die Verhinderung der Abholzung des Hambacher Forstes. Der Amazonasregenwald hatte eine wesentliche Steuerfunktion mit Auswirkungen auf den Golfstrom, der das Klima in Europa beeinflusst."

    Haben sie überhaupt eine Vorstellung um welche Größenordnungen es bei den jährlichen Verlusten im Amazonasgebiet geht? Da können sie Berlin drin verschwinden lassen.

    Man sollte sich lieber darum kümmern, dass die Subventionierung des Diesel an der Tanke aufhört, damit wir endlich weniger NOx in den Großstädten haben, aber dafür haben die Grünen ja kein offenes Ohr. Wie denn auch. Fahren ja selber dicke fette Diesel.

  11. 52.

    Sinnbildlich für die allgemeine Stadtentwicklung hier. Die letzten lebenswerten Orte verschwinden, weil immer mehr Menschen herkommen und sich ausbreiten müssen. Dass dadurch erst die meisten Probleme entstehen, übersieht man dabei leider...

  12. 51.

    Man kann eine Stadt durch Nachverdichtung so schaden, dass viele Bewohner flüchten. Ins Umland. Wer wohnt denn heute alles in z.B. Klein-Machnow ? Grüne Inseln mit Kleingärten sind Teil unserer Kultur und einer gesunden Stadt. Viele verbringen ihre Urlaube dort und fliegen nich klimafeindlich regelmäßig sonst wo hin. Leben und leben lassen ist Teil unserer Freiheit. Ein Kleingärtner braucht keine Säuferkneipe; der ist zumindest im Sommer im Freizeitgarten. Wer da noch lernen muss auch Gemüse anzubauen sollte unterstützt werden. Ihre Ideologie führt zur Entfremdung bis zu den heute bekannten Extremen wo dann die Polizei Großeinsätze durchführen muss. Ob Berlin noch mal CLAN-frei wird ? So eine richtig liebenswerte Stadt ? Nicht wenn es so weiter geht.

  13. 50.

    In der DDR war man gewöhnlich im VKSK organisiert. Ordnung muss ja irgendwie sein. Es gab klare Aussagen wieviel Gartenfläche für eigene Erträge genutzt werden mußte und es funktionierte. Die Bungalows und Lauben- z. B. GL 17 waren doch eher bescheiden. Wer einmal lernte wie man BIO produziert, der macht es heute noch. Nichts wurde gespritzt. Man baute Zwiebeln und Möhren auf einem Beet an, kompostierte und sähte Gründüngung aus. Man verschenkte BIO-Kräuter an Bekannte. Kohlrabi und Buschbohnen waren 1 A-Qualität. So etwas erhält man und unterstützt diese gesunde Freizeitgestaltung. Wer in Betonsilos oder gar im Hinterhofhaus wohnt, der brauchte auch diesen Ausgleich. Heute hat man die Lauben erheblich nachgebessert aber eines ist geblieben: Kameradschaft und Nachbarschaftshilfe. Man bedenke wie Reiche leben und dann noch Golfplätze beanspruchen. Der Herr Neumann weiß wieder mal alles besser. Die Stadtgartenkultur ist richtiger als ein neuer Flughafen etc.

  14. 49.

    Weniger Autos bedingen kürzere Wege und eine gute ÖPNV-Anbindung. Sie müssen sich deshalb konsequent für eine Nachverdichtung in der Innenstadt einsetzen, so dass weniger Menschen an den Stadtrand oder gar in das Umland ausweichen müssen.

  15. 48.

    Oh, Sie besitzen keinen Kleingarten und zahlen nur eine geringe Miete, haben aber keinen Anspruch auf den Berlinpass und müssen mit dem Auto fahren?

  16. 47.

    Irgendeinen Grund findet man immer, um die Partukulärinteressen zu verteidigen. Das erinnert mich an das Tempelhofer Feld, das ja auch nicht randbebaut werden darf, obwohl es über einen gute ÖPNV-Anbindung verfügt.

    Liefen Sie bitte eine konkrete Alternative für den hier thematisierten Schulstandort. Oder haben Sie es sich einfach gemacht, indem Sie blind zu versuchen, auf andere zu zeigen.

  17. 46.

    Oh, die Bäume bringen nichts für das Weltklima? Dann gilt das ja erst Recht für die Grassteppen.

    Wenn man sich allerdings das Stadtklima anschaut, mit dem von den Laupenpiepern gerne argumentiert wird, können Laubbäume durchaus einen Effekt bringen. In denen ist es im Sommer tagsüber wesentlich kühler als z.B. auf dem Alex oder erst Recht auf Steppen wie dem Tempelhofer Feld, dem Eiskeller oder eben den Baulandreserven in Zwischennutzung.

  18. 45.

    Von mir aus können die Dinger alle weg. Und an Schulen könnte man ja Schulgärten einplanen. Viele Laubenpieper nutzen ihre Gärten eh nicht im Sinne des Erfinders, abgesehen davon, dass einige richtig feste Häuser gebaut haben. Dann lieber große Parkanlagen.

  19. 44.

    In der ehemaligen DDR wurde überall propagiert: "Das Individuum hat sich den Interessen der Allgemeinheit unterzuordnen".

    WELCOME BACK

  20. 43.

    Liebe Paula, zu ihrem Kommentar zwei Nachfragen:
    1. Was verstehen sie unter "die mitgrbrachten Kinder"? Meinen sie damit Kinder, die aufgrund der großzügigen Aufnahme von Migranten durch den Senat jetzt in Berlin leben?
    2. Die von ihnen aufgezeigten Geburtenzahlen sind die "absoluten" Zahlen? Wissen sie vielleicht auch, wie hoch dabei der Anteil ist, der aus den Familien mit "mitgebrachten Kindern stammt?
    Danke

  21. 42.

    Sie können mit ein paar Bäumen mehr in Berlin nicht die weltweiten Klimaschädn kompensieren, die alleine durch das systematische Abholzen des Amazonasregenwaldes entstehen, genauso wenig wie durch die Verhinderung der Abholzung des Hambacher Forstes.
    Der Amazonasregenwald hatte eine wesentliche Steuerfunktion mit Auswirkungen auf den Golfstrom, der das Klima in Europa beeinflußt.

  22. 41.

    Wenn man einige Kommentare hier gegen die Laubenpieper liest, wie man Altberlinern hier am liebsten die Hütten plattmachen will, dann ist das schon echt schlimm und lässt für die Zukunft nichts Gutes ahnen.
    Neid?
    Enteignungsfantasien?
    Zu piefig?
    Und an anderer Stelle groß gegen Verdrängung mobil machen.

  23. 40.

    So entstehen Vorurteile. Von wegen besitzend. Ich erhalte ne kleine EU Rente plus Sozialhilfe. Mein einziger Besitz ist ein alter Skoda. Meine Motivation ist die Geschichte meiner Familie. Wenn die Älteren vom Hunger erzählen, hinterlässt das Spuren.

  24. 39.

    Ehrlich gesagt bin ich als Mama für Schulen, aber dafür Kleingartenkolonien abzureissen ist das letzte. Das bisschen Grün und die Ruhe ist mild genauso wichtig. Wenn sie mal ein bisschen Flotter mir der Flughafen Tegel Schließung gewesen wären könnten dort auch Schulen entstehen. Es gibt in Berlin bestimmt auch noch andere unbenutzt Flächen wo Ruinen drauf stehen.

  25. 38.

    Lustig, wie hier die meisten den Vorteil des besseren Klimas als Hauptargument angeben. Das ist den allermeisten Laubenbesitzern doch schnurzegal, ob sie für die Stadt ein besseres Klima schaffen, die wollen ihre Privatsphäre, kann ich menschlich verstehen. Aber der Kompromiss im Sinne aller Berliner wäre einen kleineren Teil der Flächen für ausschließlich (soziale) Mietwohnungen zu schaffen und den größeren für Grünflächen zu den ALLE Zugang haben.

  26. 37.

    Ich hab nichts gegen ein Schulbau. Aber ansonsten glaube ich nicht das, bauen bauen bauen, die Lösung ist. Noch mehr Dreck noch mehr Abgase und Lärm. Wo heute 100 Autos pro Stunde fahren sollen es morgen 200 sein. Die Stadt muss Lebenswert bleiben!

  27. 36.

    Sauerstoff produzieren in größerem Stil Bäume. Sie müssten deshalb fordern, dass die Kleingärtnervereine zu Gunsten von Misch- und Laubwäldern die gepachteten Grundstücke verlassen. Es würde zudem dort dann im Sommer tatsächlich eine Kälteinsel entstehen, in der es im Sommer tagsüber deutlich
    kühler ist als über den Grassteppen.

    Dafür bedurfte es oft aber einer Umweltverträglichkeitsprüfung, da die Vereine vielfach Flächen nutzen, die als Bauland ausgewiesen sind.

    Man könnte ja denjenigen Laubenpiepern kündigen, die ihr "Privatparadies" (Tagesspiegel) jenseits des Kleingartengesetzens nutzen, weil z.B. der Laube zu groß oder Hecke zu hoch ist. Schon wären zig Parzellen frei, um denjenigen Ersatzflächen anbieten zu können, die sich gesetzeskonform verhalten. Auch die Wartelisten könnten so zeitnah bedient werden und es wären trotzt der Bauoffensive immer noch Baulandreserven vorhanden.

  28. 35.

    Bin kein Berliner, zum Glück! Aber Schrebergärten gehören in jede Stadt und es gibt nicht eine Einzige, wo das nicht so ist. Wenn man hier so einiges liest, kann einem nur schlecht werden. Hier wird die deutsche Kultur zu Grabe getragen, wie mit sehr vielen anderen Angelegenheiten auch!

  29. 34.

    Es gab mal Zeiten, wo sich die SPD, vetreten durch Bausenator Harry Ristock schützend vor jeden Baum stellen wollte !
    Mit großem Pathos vorgetragen, dann aber mitleidlos zu Grabe getargen !
    Wo bleibt denn der kleine Mann ? So wird er zum verachteten Wutbürger !

  30. 33.

    @monika, die Frage braucht man wohl nicht weiter zu beantworten. Wenn schon der Senat gegen Seehofer klagen möchte, ist die Frage ausreichend beantwortet.

  31. 32.

    Ihre Mietwohnung ist auch nur auf Zeit. Und sonst plustern Sie sich doch auch auf, wenn alteingesessene Bewohner vertrieben werden, weil die angeblich kriminellen Hauseigentümer mehr Profit machen wollen? Und natürlich haben nur "Neuberliner" einen Kleingarten gehabt. Und wenn dann alles zugebaut ist, können sich die Bewohner der Stadt ja Bäume, Insekten, Vögel und andere Kleintiere ja im Internet angucken?

  32. 30.

    Ich verstehe die Aufregung in den Kommentaren nicht ganz, wenn doch seit über 30 Jahren klar ist, dass die besagten Kleingärten eines Tages definitiv weichen müssen.
    Wofür trifft man denn sonst eine Abmachung, wenn man sich dann nicht daran halten will, wenn der Tag X eintritt?
    Für die direkt Betroffenen tut es mir leid, ich kann ihre Trauer nachempfinden.

  33. 29.

    Wir haben in Deutschland eine Schulpflicht, Sie können also sicher sein, dass diese Kinder eingeschult werden - ja, eventuell nicht wohnortsnah, aber das ist Stadtplanern durchaus bewusst. Wenn ich mir das Industriegebiet nördlich des hier betroffenen Gebiets (Nähe Ullsteinstraße) ansehe, stellt sich mir schon stark die Frage, wieso dort Freiflächen bzw. einstöckige Gebäude zu Hauf stehen und diese nicht eine 2. Etage für eine Schule bekommen können - so wie es in Mitte durchaus üblich ist.
    Kleingärten sind grüne Lungen der Stadt und müssen es unbedingt bleiben. Mehr Engagement der Laubenpieper zum Einbezug von nicht-Laubenpiepern wäre aber definitiv wünschenswert!

  34. 28.

    rbb - bitte prüfen/korrigieren

    "Insgesamt gibt es in Berlin mehr als 870 Kleingärten und 71.000 Parzellen. "
    Eigentlich sind es 870 Kleingartenanlagen (auch Kolonien) mit 71.000 Kleingärten (auch Parzellen).

  35. 27.

    Der geschilderte Umgang des Bezirksamtes mit den Bürgern macht einen zornig
    " unsere Fragen wurden nicht beantwortet. Ich wurde da wie so ein kleiner dummer Junge hingestellt", ärgert sich Michael."
    Gleiches Verhalten haben wir in Brandenburg auch erlebt. Was bilden die sich eigentlich ein?
    Arroganz und Überheblich waren in der ehemaligen DDR auch der Anfang vom Ende.

  36. 26.

    Irrtum,die Geburtenzahlen in Berlin steigen und die mitgrbrachten Kinder sind darin natürlich nicht erfasst:
    Anzahl der Lebendgeborenen
    2019 39.503
    2018 40.203
    2017 40.160
    2016 41.086
    2015 38.030
    2014 37.368
    2013 35.038
    2012 34.678
    2011 33.075
    2010 33.393
    2009 32.104
    2008 31.936
    2007 31.174

  37. 25.

    Wo kommen denn eigentlich urplötzlich diese 600 bis 700 Kinder her? Ich denke die Geburtenzahlen geh zurück?

  38. 24.

    Die Kleingartenkolonien müssen bleiben!
    Ein Stück Berlin!

  39. 23.

    Ihre Kinder sind erwachsen, falls Sie überhaupt welche haben. Sonst kämen Sie bucht auf die Idee, die in Schöneberg benötigten Schulen auf Spandauer Brachen zu bauen. Über mangelnde Bautätigkeit kann man in dem Vorort westlich von Berlin zudem nicht klagen. Die Ringblasenbewihner hätten allerdings gerne weniger Pendler, die nach Berlin herein fahren.

  40. 22.

    Wasserschutzgebiet und Bauland schließen einander nicht aus. Sonst gäbe es in Berlin viel mehr Baulücken.

  41. 21.

    Sie haben es auf den Punkt gebracht, ohne die Kleingärten hätten wir noch schlechtere Luft.
    Der Kommentar von Helga ist wirklich giftig.
    Ich bin übrigens leider keine Kleingärten Besitzerin.

  42. 20.

    Wenn durch diese Enteignung 600-700 Kinder Zugang zu Bildung bekommen könnten? Ja gerne. Jederzeit. Es ist schade, dass die Bezirke diese Wege gehen müssen, doch diese Überlegungen stehen schon so lange im Raum und wurden bisher zum Wohle vieler Laubenpieper immer verworfen. Jetzt haben wir einen Punkt erreicht, an dem jedes Jahr einer Vielzahl an Schülern gesagt werden muss sie könnten mangels Kapazitäten nicht eingeschult oder wohnortsnahe beschult werden. Der Bezirk handelt hier meiner Ansicht nach richtig und zum Wohle der Allgemeinheit.

  43. 19.

    Ich stimme Ihnen vollkommen zu! Die Lauben gibt’s in Berlin schon seit über 100 Jahren - und wurden für die ärmere Bevölkerung gegründet, die sich keine große Wohnung oder gar ein Haus leisten konnten. Und sorg(t)en dafür, dass Berlin auch für normale Leute lebenswert wurde und haben eine wichtige Funktion fürs Stadtklima!

  44. 18.

    Hallo Helga, wie giftig Ihr Kommentar. Schon mal gehört das Grünflächen sehr gut fürs Klima sind und nicht die Verdichtung und Versiegelung von Flächen? Es spielt auch keine Rolle das es in keiner anderen Stadt Gärten gibt. Warum müssen eigentlich immer mehr Menschen nach Berlin ziehen?
    Ach ja, ich haben oder hatte keinen Garten.

  45. 17.

    Sie wissen schon das dieses Kleingärten in einer Großstadt mit für ein vernünftiges Klima sorgen. Außerdem ist es eine Oase und nahrungsquelle für jegliche Art von Insekten die zum Teil auf der rote Liste stehen. Und das soll alles aus einer Stadt verschwinden. Warum sollen die Städte komplett zubetoniert werden. Übrigens gibt es die Kleingärten in fast jeder deutschen Großstadt. Warum sollen diese gerade in Berlin verschwinden. ? Übrigens unserer Kleingarten befindet sich im Trinkwasserschutzgebiet was also nie Bauland werden kann. sollen die auch verschwinden ? Was heißt hier eigentlich ungerecht. Ist es auch ungerecht wenn ihr Nachbar einen Mercedes fährt und Sie nur Opel. Soll ihr Nachbar enteignet werden ?

  46. 16.

    Jetzt kommen die Kleingärtner und werfen den kritischen Stimmen Neid vor. Typisch Berlin, immer nur Extreme.

  47. 15.

    "Das ist ja Gentrifizierung + Entökologisierung vom feinsten." Auf der einen Seite der Immobilienmafia nach dem Mund reden aber gleichzeitig Mieter in die Walachei schicken? Heuchelei pur.

    Die Laubenpieper wußten dass ihre Grundstücke nur auf Zeit waren. Teilweise stehen da richtige Minivillen. Die Kleingärten waren wichtig als Mieter in Wohnklos ohne Sonnenlicht hausen mußten oder nach dem Krieg als Lebensmittel knapp waren.

    Und auch sie waren mal Neuberliner.

  48. 14.

    Viele Neidtragende Berliner würden sich wundern wo überall es Laubenkolonien gibt.- Übrigens, wer Wohnraumverdichtung mit nur ÖPNV fordert muss auch öfter mal Maske tragen . - Und dann ist da noch das Klima, mit Verdunstungs- und Kühl- Flächen ... - Wenn wir Regenwaldflächen mit viel, viel Geld aufkaufen und ohne Flugzeugträger nicht beschützen können, warum pachtet der Senat nicht Brandenburger Wiesen und lässt sie bewirtschaften ? Ach so, die Stadtgüter haben wir ja gerade erst verrammscht...

  49. 13.

    Als Tempelhoferin finde ich es wirklich dreist, dass ausgerechnet bei uns 10/15 Berliner Kleingärten geschlossen werden. Hier wohnt man dicht an dicht und weiß schon gar nicht mehr wo man Spazieren gehen, Kinder Fahrrad fahren lernen soll etc. Und als nächstes ist dann das Tempelhofer Feld dran - noch mehr sozialer Wohnraum, noch mehr Bedarf für Schulen und Kitas. Und in anderen Bezirken haben die Leute Ein-/Mehrfamilienhäuser mit 700/800 + qm Grundstücken. Kleingärten werden liebevoll gepflegt, dienen der Artenvielfalt, Sichern Kühlungsschneißen und entspannen die soziale Lage hier. Und wo sollen denn eh die Lehrer für neue Schulen herkommen? Dann lieber bestehende aufstocken und modular denken. Kann aber leider niemand der Tempelhofer Ämter...

  50. 12.

    Der Bezirk zahlt 7000 Euro bevor den Besitzern oder vielleicht doch eher Pächtern gekündigt wurde ? - Gekauft klingt als hätte der Vorpächter oder der Kolnievorstand beide Hände aufgehalten ? - Ist das noch Untreue oder schon Bandenkriminalität was dem Bezirksamt da so passiert ist ? -
    Hat man denn darüber nachgedacht Wohnhäuser abzureißen um die Schule bauen zu können ? - Vielleicht sollten Laubengrundstücke nur befristet an Familien mit Kindern im Alter zwischen 3 und 12 Jahren verpachtet werden ?

  51. 11.

    Danke für diesen Kommentar !!!
    Ich habe keinen Garten,gönne aber allen ihre Gärten und die Gartenkolonien sind teil der grünen Lunge dieser Stadt. Zugezogene in neuen Häusern nicht und Berlin ist sowieso zu voll.Die Laubenkolonien haben in Berlin eine lange Tradition und kommen ja nicht nur Senioren zugute sondern sehr oft mehreren Generationen einer Familie. Es ist völlig egal,wie das in anderen Städten ist. Oftmals wird dort auch vom Umland in die Stadt gependelt und zurück. In etlichen Kommentaren schwingt ne Menge Neid mit. Schulen und Kitas müssen mehr Plätze anbieten,weil die Stadt dermaßen Zulauf hat,dass bedeutet aber nicht ,dass Berlin es allen recht machen kann/ muss.


  52. 10.

    Gartenkolonien sind öffentlich zugänglich und als Naherholungsgebiet ausgewiesen. Nur zu, spazieren Sie mal durch und genießen Sie den Anblick der Gärten, ehe Sie was von 'überholt' daherreden.
    Diese Gärten tragen übrigens massiv zu einem angenehmen Stadtklima bei, helfen bei der dezentralen Nahrungsmittelbeschaffung, sind für Kinder unglaublich wertvolle Naturerlebnisse in einer Großstadt und haben nichts mit besetztem Land zu tun.
    Man sollte mal jene Pächter runterschmeißen, die gegen das Kleingartengesetz verstoßen und jenen die Gärten überlassen, die tatsächlich nach dem BKGG gärtnerisch handeln und nicht nur Feiern feiern.
    Einen Kleingarten in ein EFH umzuwandeln ist übrigens kein deut besser.
    Zuzug sollte reguliert werden.

  53. 9.

    Wie lange gibt es Kleingärten in Berlin ? Unsere Anlage besteht seit über 100 Jahren.Denkt bitte mal darüber nach !!!

  54. 8.

    Ohje... da klingt eine Menge Neid durch die Kommentare. Teil meiner Kindheitserinnerung sind Sommertage in fremden Laubengrundstücken. Grillen und Blumengießen.
    Lauben oder Datschen sind für Berlin urtypisch und mir is det Schnuppe, ob det in andern Städten och oda nich Lauben jibt.
    Sie sind wie große Parks günstig für das Mikroklima. Besser wäre natürlich eine bessere Einhaltung der KGSattungen und nicht 2Meter Hecken, die keinen Blick zulassen.
    Nun gut, Schulen sind wichtig. Aber
    ist es nicht eher fraglich, dass jeder, der es in seinem Kuhdorf langweilig findet, hier in Berlin sein Glück sucht, und das natürlich nur innerhalb des Berliner SBahn Rings.
    Der Trend zur eigenen Scholle ist ungebrochen.
    Und ich kann es verstehen.
    Und wenn wir schon dabei sind, ich finde es schade, dass auch die letzten Berliner Felder, die wirklich noch beackert werden, jetzt mit Häusern zugebaut werden.

  55. 7.

    Die Arroganz und Ignoranz der Kommentare hiernidt schon schlimm. Kleingärten in der Stadt sind Oasen und grüne Lungen und immer offen auch für Besucher. Ob bei den diversen Festen, Tag der offenen Gärten, zum spazieren, zum Obst mitnehmen etc.
    Und nein, ich habe keinen Garten, finde aber, man muss und sollte auch gönnen können.
    Da wird so viel Liebe, Zeit und Geld investiert. Und vor allem für viele Senioren ist so ein Garten so wertvoll!

    Es gibt in Berlin haufenweise ungenutzte Brachflächen. Allein Spandau könnte ich schon 8 aufzählen von ungenutztem Wohnraum ganz zu schweigen.

    Außerdem: Warum nur Berlin eigentlich immer voller werden?

  56. 6.

    Wenn man mit dem RE 1 nach Berlin fährt, sieht man kilometerweit, direkt an den Bahnlinie, in Berlin Kleingärten. Dabei wäre die Infrastruktur hier für einen ausreichenden Wohnungsbau vorhanden. Die Verantwortlichen lassen lieber eine enorme Verdichtung der Innenstadt und ein weiteres Zerfransen der Stadtrandgebiete zu.
    Zur Erhohlung der Gesamtbevölkerung dienen die preiswert angemietetn Parzellen kaum noch. Sie sind abgesperrt und mit umweltschädlichen Zubauten für einen Zweitwohnsitz widerrechtlich ausgebaut.

  57. 5.

    Hallo?
    Alteingesessene Laubenpieper sollen jetzt ihre Mini-Grundstücke an Neu-Berliner übergeben?
    Das ist ja Gentrifizierung + Entökologisierung vom feinsten.
    Berlin kann hinter der Stadtgrenze auf den Feldern moderne Wohnquartiere errichten und Bahnverbindungen schaffen.
    Ein Telefonat Müller/Woidke(beide SPD), und man könnte massig leerstehende Flächen bebauen lassen.
    Warum können sich denn nicht mal die Zugezogenen anpassen?

  58. 4.

    Die Besitzenden machen wieder mal ein Gewese darum, dass sie Bauerwartungsland für kleines Geld gepachtet haben. Doe Daseinsfürsorge ist auch nur ein vorgeschobenes Argument, da die die Grasflächen der Laubenpieper anders als die Pumpen nicht der Allgemeinheit dienen.

  59. 3.

    Diese Art der Laubenpieperei hat sich überholt. In Großstädten muss so etwas nicht sein. Diese Flächen gehören der Allgemeinheit. Ob nun als Parks, Wohnraum oder sonstige Nutzung.

  60. 2.

    Denkanstoß: Warum gibt es im Stadtbild althergebrachte funktionierende Schwengelpumpen? Antwort: Sie dienen der Daseinsvorsorge beim Zusammenbruch der Infrastruktur durch Krieg und Katastrophen. Sie dienen zur Notversorgung mit Trinkwasser. Genau so dienten früher Kleingärten zur Lebensmittelversorgung und zum Wohnen. Kleingärten sind somit genau so wichtig zur Daseinsvorsorge im Katastrophenfall. Krisen lassen sich, trotz vieler Jahrzehnte Wohlstand niemals ausschließen.

  61. 1.

    Es sollten noch viel mehr Kleingärten beseitigt werden. Das sind unglaubliche Flächen, die Leute da belegen, obwohl sie ja anderweitig wohnen. In anderen Städten gibt es sowas auch nicht. Man könnte hunderttausende Wohnungen schaffen und das Wohnungsproblem sofort lösen. Man muss es nur politisch wollen. Zudem zerstören die großen Kleingartensiedlungen die Struktur der Stadt und trennen Inseln der Besiedlung ab. Es ist zudem höchst ungerecht: die einen haben Wohnung und zusätzlich noch Anbau- und Erholungsfläche in der Stadt, die anderen wohnen außerhalb. Wenn dann eher: gemeinsam bewirtschaftete Gärten für alle in der Stadt. Und bei Bedarf Gärten außerhalb. Wer anderen zumutet, täglich zu pendeln, weil er Flächen belegt, der kann ebenso selbst mit dem Zug an den Stadtrand

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