Symbolbild: Ein Arbeitsgerüst wird am 18.01.2011 im Berliner Stadtteil Mitte nach Sanierungsarbeiten an einer Hausfassade abgebaut. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)
Bild: dpa/Kay Nietfeld

Berliner Mietendeckel - Immobilienkonzerne kündigen Investitionsstopp an

Deutsche Wohnen und Vonovia stoppen aufgrund des Berliner Mietendeckels Neubau und energetische Modernisierungen. Auch Privateigentümer sehen sich durch die Mietsenkungen unfair behandelt. Aufatmen dürften dafür 340.000 Mieter in Berlin. Von Efthymis Angeloudis

Am Montag müssen tausende Mieten in Berlin gesenkt werden. Für Mieter ein Grund zum Aufatmen. Für Vermieter oft ein Grund zur Sorge, weil der Mietendeckel es für Immobilienkonzerne und Privateigentümer unrentabel macht, energetische Sanierungen oder Neubau voranzutreiben.

"Aufgrund des Mietendeckels haben wir Modernisierungs- und Neubauprojekte vorerst gestoppt", sagte Matthias Wulff, Sprecher von Vonovia für Ostdeutschland, dem rbb. Da umfangreiche Modernisierungen nicht mehr finanzierbar seien startet Vonovia Erneuerungen ihres Berliner Bestandes bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht mehr.

Am Montag tritt die zweite Stufe des Mietendeckels in Kraft. Damit sind Vermieterinnen und Vermieter zusätzlich verpflichtet, überhöhte Mieten abzusenken. Das würde Vonovia jährlich zehn Millionen Euro kosten. Infolge des Mietendeckels entstehe "ein Rückstand beim altersgerechten Umbau", sagt Wulff.

"Wir haben auch energetische Modernisierungen stark zurückgefahren", so Wulff weiter, "wir können Wohnungen bei Neuvermietung nicht mehr renovieren, weshalb wir sie zwar sicher und sauber, aber nicht mehr schön hergerichtet vermieten."

Die Wohnungen von Vonovia seien dennoch großteils im bezahlbaren Bereich. Daher müsse die Miete nur bei rund einem Drittel des Wohnungsbestands des Konzerns in Berlin gesenkt werden.

Auch Deutsche Wohnen stellt neue Projekte ein

Auch die Deutsche Wohnen stellt geplante Sanierungen und neue Projekte aufgrund des Mietendeckels ein. "Bei der Instandhaltung und -setzung machen wir auch unter dem Mietendeckel keine Abstriche", sagte Marko Rosteck von Deutsche Wohnen dem rbb. "Bei energetischer Sanierung und im Neubau hingegen haben wir geplante neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 1 Milliarde Euro zurückgestellt." Der Mietendeckel und die damit verbundene Rechtsunsicherheit wirke sich erheblich auf die Planung von Investitionen aus, so Rosteck. "Insofern hoffen wir auf ein möglichst rasches Urteil aus Karlsruhe."

Die Deutsche Wohnen muss fast jede dritte Miete ihrer 116.000 Wohnungen in Berlin senken. Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit Mietausfällen von neun Millionen Euro durch das Gesetz, im nächsten Jahr sind es 30 Millionen Euro. Zum Vergleich: Bundesweit hatte der Konzern im vergangenen Jahr Mieteinnahmen in Höhe von 862 Millionen Euro.

Privatvermieter denken an Verkauf

Besonders Privatvermieter müssten durch fehlende Einnahmen auf umfangreiche Sanierungen verzichten, sagte Frank Behrend, Vorsitzender des Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. "Durch den Mietendeckel gehen dem Eigentümer rund 50 Prozent der nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geltend gemachten Modernisierungsmieterhöhung verloren."

Damit dürfte eine Refinanzierung der aufgewandten Gelder nicht mehr nach 18,5 Jahren, sondern nach 37 Jahren erfolgen. In dieser Zeit wären an den jetzt neuen Bauteilen auch wieder Reparaturen erforderlich, die dann anderweitig finanziert werden müssten. "Alles in allem eine Situation, in der man sich zweimal überlegt, ob so ein Haus noch energetisch saniert wird", so Behrend gegenüber rbb|24.

Insgesamt bestehe bei den Eigentümern noch eine Haltung des Abwartens, wie das Bundesverfassungsgericht entscheiden werde. Sollte der Mietendeckel bestätigt werden, werden sich laut Behrend die jetzt abzeichnenden Tendenzen deutlich verstärken. "Weniger Investitionen, insbesondere für werterhöhende Maßnahmen, aber auch für energetische Sanierungen." Bei Privatvermietern mit vermieteten Eigentumswohnungen werde es - so die Absichten mehrerer Mitglieder - zu einem Verkauf spätestens beim nächsten Auszug des Mieters kommen.

Wohnungsbaugesellschaften nicht unmittelbar von Mietendeckel bedroht

Wohnungsgesellschaften in der Hauptstadt sehen sich hingegen nicht unmittelbar von dem Mietendeckel bedroht. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) werde die Mieten für 3.558 Wohneinheiten (ungefähr 11,5 Prozent des Bestands) um durchschnittlich 31,81 Euro pro Wohnung im Monat senken müssen. "Mindereinnahmen durch den Mietendeckel wirken sich nicht unmittelbar auf laufende oder geplante Neubau- und Instandsetzungsmaßnahmen aus", sagte ein Sprecher dem rbb. Langfristig erschweren sie aber grundsätzlich die Finanzierung von Investitionen.

Auch für Stadt und Land werden die zu erwartenden Mindereinnahmen voraussichtlich keine unmittelbaren Auswirkungen auf laufende oder geplante Neubau- und Instandsetzungsmaßnahmen haben, sagte eine Sprecherin. Langfristig werden zurückgehende Erträge jedoch die Finanzierungen von Investitionen erschweren.

Für die kommunale Gewobag hat der Meietendeckel keine Auswirkungen auf das Neubauprogramm und auf die Investitionen in laufende Instandhaltung der Bestände. "Das Mietendeckelgesetz wurde in unserer Mittelfristplanung vollständig berücksichtigt", sagte eine Sprecherin.

340.000 Wohnungen betroffen

Seit 23. Februar sind im Zuge des bundesweit bisher einmaligen Gesetzes die Mieten für rund 1,5 Millionen Wohnungen auf dem Stand von Juni 2019 eingefroren. Sie dürfen ab 2022 höchstens um 1,3 Prozent jährlich steigen. Wird eine Wohnung wieder vermietet, muss sich der Vermieter an Obergrenzen und die zuletzt verlangte Miete halten.

Seit Montag ist die zweite Stufe des Gesetzes in Kraft: Überhöhte Bestandsmieten sind dann gesetzlich verboten und müssen gesenkt werden. Das gilt, wenn eine Miete mehr als 20 Prozent über den vom Land Berlin festgelegten Obergrenzen liegt. Berlins Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) geht davon aus, dass das 340.000 Wohnungen betrifft.

Über die Verfassungsmäßigkeit des Berliner Mietendeckels entscheidet das Bundesverfassungsgericht voraussichtlich im zweiten Quartal kommenden Jahres.

Beitrag von Efthymis Angeloudis

90 Kommentare

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  1. 90.

    "Das sind alles Auswirkungen, wenn sich Staat und Kommunen aus bestimmten Bereichen zurück ziehen und man Privatisierung, Globalisierung sowie outsourcing favorisiert.
    Der Bürger muss durch die verstärkte Förderung von genossenschaftlichen Modellen im Bereich Wohnen wieder beteiligt werden."
    Verzeihen sie bitte, dass sie mich nicht verstanden haben. Das Zurückziehen "aus bestimmten Bereichen" bedeutet nicht nur DEN IMMOBILIENBEREICH sondern z.B. auch
    - Privatisierung von kommunalem Eigentum (Grundstücke, Gebäude, Wohnraum.....)
    - Globalisierung strategisch wichtiger Produktlinien (Medikamente, Schutzmasken.....)
    - Outsourcing von Leistungen (eigene Wartungsbereiche schließen und dafür teure Firmen anheuern......)

  2. 89.

    Schade!
    Erst wird ein Fehler im Text kommentarlos und ohne Erklärung geändert, dann wird ein Kommentar, der dies bemängelt nicht frei gegeben.
    @rbb24 bisher dachte ich immer es gibt hier keine Zensur!
    Daher 2. Versuch:
    Bitte thematisiert mal den Unterschied von Genossenschaft und Gesellschaft. Die Politik haut das auch immer in einen Topf und der Autor tat das leider auch. Hier wäre Aufklärungsarbeit durch die Medien mal ganz hilfreich.

  3. 88.

    Aber, aber... haben sie Nachsicht mit "Eleonora". So reagieren eben manche Menschen wenn sie keine Argumente haben.

    "Wahrnehmungsstörungen ... pathologisch ... höchst befremdlich" fand ich jetzt nicht schön aber da ist man hier anderes gewöhnt. Da rutscht so einiges durch die "Nettiquette".

    Schlimmer fand ich jetzt ihre Forderung dass Familien mit Kindern nichts in der Innenstadt zu suchen haben.

    "@Mieter. Ihre Forderung, in Innenstadtlage mit Frau und Kindern zu Dumpingmieten zu wohnen finde ich dreist, weil Sie bei diesen massiv gestiegenen Instandhaltungskosten einer Wohnimmobilie Ihrem Vermieter auf der Tasche liegen."

    Das ist wohl diese Art von "ideologisch durchtrainiert" die sie meinen.

  4. 87.

    Es sind immer die gleichen ideologisch durchtrainierten, die hier nur durch Beleidigungen und Unterstellungen auffallen können und das Niveau hier im Forum runterziehen.

  5. 86.

    Sie haben aus meiner Sicht recht, unverschämte Mieten sollten abgesenkt werden. Was ich als Mieter nicht verstehe, obgleich ich von der Regelung profitiere, ist, dass auch mein Vermieter auf 3,45€/m² netto kalt eingefroren wurde. Der war doch über 15 Jahre sehr fair und ich könnte seinen Wunsch nach einer Erhöhung durchaus nachvollziehen. 3,45€/m² dürften kaum die Kosten decken, zumindest scheint mir der Gewinn überschaubar zu sein.
    Natürlich ist Wohnen ein Grundrecht wie auch Essen, dennoch erlauben wir auch den Landwirten, Bäckern etc. etwas zu verdienen. Mein Vermieter handwerkt selbst am Haus, beauftragt Firmen etc., warum soll er mit seiner Arbeit nicht auch etwas verdienen dürfen?

  6. 85.

    Seltsamerweise sind Sie beim Austeilen nicht so mimosenhaft wie beim Einstecken, egal ob als "Marlis", "Mieter", "Melle", "Tim", "Tom" etc. pp. Nur eines haben alle Beiträge gemeinsam: Es mangelt an Sachwissen, Argumenten und Diskussionskultur. Immer, wenn Sie nicht mehr gegen ankommen, bleibt halt nur der jämmerliche Versuch einer plumpen Diffamierung oder Beleidigung. Ernst nehmen kann ich das schon lange nicht mehr.

    Einfach mal das zu Herzen nehmen, was Eleonora schrieb. Könnte Ihr Leben bereichern. Schönen Tag noch!

  7. 84.

    Das ist es doch. Das Preisgefüge bei den großen Wohnungskonzernen, den Genossenschaften und den kommunalen Wohnungsgesellschaften ist sehr ähnlich, von wenigen Ausreißern mal abgesehen. Es ist pure Hetze, die Wohnungskonzerne als reine Abzocker darzustellen, nur weil die Geld verdienen wollen. Die erwirtschafteten Renditen sind absolut akzeptabel. Klar hören sich 400 Millionen Gewinn gigantisch an, sind es aber bei der Masse von Wohn- und Gewerberaum, der sich dahinter verbirgt dann doch nicht mehr, wenn dies Renditen von einem bis zwei Prozent entspricht. Dafür tragen diese dann das wirtschaftliche Risiko und da gibt es keinen Unterschied, ob der Vermieter ein Investor oder eine Kommunalgesellschaft ist. Wenn Berlin schlau wäre, würden sie Genossenschaften massiv fördern, so wie es schon in den Anfängen des letzten Jahrhunderts eine massive Gründungswelle von Genossenschaften gab. Ist zwar nicht zwingend billiger, aber man wird Miteigentümer.

  8. 83.

    Auch zum Thema, auch vom rbb:
    „Gewinn auf Vorjahresniveau - Deutsche Wohnen profitiert weiter von steigenden Mieten“
    Instandhaltung und bezahlbaren Wohnraum gibt es nur wenn Abzocker wie DW enteignet werden.

  9. 82.


    DDR 2.0

    es ist schon erstaunlich, dass sich viele nicht mehr an die heruntergekommenen Wohnungen in der DDR erinnern (können)

    Direkte Folge der Staatsbewirtschaftung von Wohnraum


    durchgesetzt von LinksGrün im Wege der "Arroganz der Macht"

    ab morgen wird dann wieder von LinksGrün nach mehr Geldern aus dem Länderfinanzausgleich geschrien....

  10. 81.

    "Das sind alles Auswirkungen, wenn sich Staat und Kommunen aus bestimmten Bereichen zurück ziehen und man Privatisierung, Globalisierung sowie outsourcing favorisiert."
    Wo hat der Staat denn im Immobilienbereich outgesourct? Und die Globalisierung spielt im Immobilienbereich maximal hinsichtlich der Eigentümer, die z. T. aus dem Ausland stammen, eine Rolle. Doch auch für ausländische Vermieter gelten die deutschen Gesetze, welche den Mieter sehr stark schützen und seit jeher Mietwucher und -überhöhung verbieten (wobei viele in der Diskussion diese beiden Begriffe sehr inflatorisch verwenden und offensichtlich keine Ahnung haben, was juristisch Wucher und Überhöhung sind).
    Bei der Privatisierung gebe ich Ihnen recht. Das Land hätte niemals so viele Liegenschaften und Wohnungen veräußern sollen.

  11. 80.

    "Wie kann ein Kredit Altersvorsorge sein? Die Preise für den Kauf sind so übertrieben hoch, dass man das nie abbezahlen kann mit EHRLICHER Arbeit."
    Das ist natürlich sehr verallgemeinert und kompletter Blödsinn. Wer heute (in der Niedrigzinsphase) einen Kredit aufnimmt (was beim Wohnungsbau das normalste auf der Welt ist, sowohl für Privatleute als auch private und kommunale Unternehmen), kann diesen nach und nach zurückzahlen. Dies wird durch einen Überschuss bei der Vermietung sowie sonstige Einnahmen (bspw. aus dem eigentlichen Job oder anderen Anlagegegenständen) ermöglicht. Irgendwann ist er abbezahlt und die Wohnung läuft zu Betriebs-, Instandhaltungs- und Sanierungskosten. Solange die Miete mindestens so hoch ist wie die Kosten, ist das nachhaltig und unproblematisch. Wenn jetzt aber der Staat dazwischen grätscht und die Mieten künstlich senkt, gehen solche Konzepte u. U. nicht mehr auf und die Altersvorsorge ist dahin.

  12. 79.

    Durch den Mietendeckel sollen überhöhte Mieten abgesenkt werden. Das ist doch ok. Es ist schon eine Zumutung das man sich an Grundrechten für menschen bereichern kann. Die Deutsche Wohnen und Sanieren und instandhalten ? Da konnte man jede menge Gegenteiliges im RBB lesen.

  13. 78.

    Ich weiss nicht ob die Landeseigenen Wohnungsgesellschaften günstiger sind als Genossenschaften oder Private HE.
    Ich bezahl für meine Wohnung 8.84 qm. Wohne nicht in der City sondern am Stadtrand. Sozialer geht auch anders.
    Sozialwohnungen müssen an bedürftige gehen das ist auch gut so, hat aber meistens den Nachteil das sie eine andere Lebensweise / Lebensrythmus haben der mit einen Schichtarbeiter wie mir meistens nicht kompatibel ist.

  14. 77.

    @Mieter. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück! Solange Sie Andersdenkende mit Unterstellungen, Verdrehungen und Beleidigungen provozieren, müssen Sie ein Echo in Kauf nehmen. Hören Sie doch einfach auf damit, dann werden Sie schnell merken wie sachlich man Meinungen miteinander austauschen kann. Das wäre ein großer Gewinn für alle Kommentatoren. Es geht hier nicht um Sieg oder Niederlage, sondern darum, einen klaren Blick auf das jeweilige Thema zu bekommen und den eigenen Horizont zu erweitern.

  15. 76.

    "Haben Sie Wahrnehmungsstörungen? Man kann sich seine eigene kleine Phantasiewelt auch zurechtschustern, indem man Dinge aus dem Gesamtzusammenhang herausgreift oder einfach nicht richtig liest."

    Wie war das mit den Beleidigungen? Nur bleibe ich bei der Wahrheit, sie geifern wenn man sie daran erinnert was sie selbst von sich gegeben haben. Soll ich die Textstelle heraussuchen? Sie hatten mir unterstellt ich fordere Wohnraum für Familien mit Kindern. Ich müßte mal im Verlauf suchen, kein Problem.

    "Hören Sie auf Leute anzugreifen, die anders denken als Sie." Ich greife sie an, weil sie weiter abzocken wollen, bzw. Abzocker weiter unterstützen.

    "Sie bleiben niemals sachlich, sondern fassen jede Kritik am Mietendeckel als persönliche Beleidigung auf." Nö. Sie finden "Wahrnehmungsstörungen ... pathologisch ... höchst befremdlich" also sachlich?

    Gut dann antworte ich ihnen in Zukunft auch so sachlich wie sie mir.

  16. 75.

    Dann kann Mietenwatch ja bestimmen wieviel Wohnungen über der Mietpreisbremse in den Jahren 2015 bis 2019 inseriert wurden.

    Das BGB besagt, dass Vermieter und Mieter einen fairen Mietpreis haben bei der Mietpreisbremse haben.

    Leider werden immer nur alle Abzocker bezeichnet, anstatt die wirklichen an den Pranger zu stellen. Dies ist eigentlich eine normale Vorgehensweise.

    Nicht jemand schreit, dass alles Abzocker sind ohne dies belegen zu können.

  17. 74.

    "Es hat sicherlich einen Grund gegeben, warum das Land Berlin vor einigen Jahren viele Wohnungen privatisiert hat."

    Ja hat es, nennt sich "Berliner Bankenskandal". https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal

    "Wenn Sie jetzt die Konzerne enteignet, schaffen Sie die gleiche Situation wieder". Ich glaube kaum dass Diepgen und Landowsky nochmal die Gelegenheit bekommen Milliarden an Steuergelder zu verpulvern.

    Auch die (Finanz-) Situation ist eine andere. Ihre Gräuelmärchen sind halt nur ... Märchen. Wobei Märchen ja oft so einen kleinen Tick lehrreiche Wahrheit beinhalten.

    Hätten wir in D eine Steuergerechtigkeit, dann wäre das mit links zu wuppen. Selbst wenn der Immo-mafia die Wohungen zu überteuerten Marktpreisen abkaufen würde, die die Immo-mafia selbst in die Höhe getrieben hat.

  18. 73.

    @Marlies, oder besser @Mieter?
    Ist Ihnen Ihr Kommentar nicht peinlich? Hätten Sie auch nur annähernd das Niveau von Steffen, würden Sie solchen Unsinn nicht verzapfen. Einfach nur schlimm mit welchen Kleinkindmethoden sinnvolle Diskussionen gestört werden. Bitte sachlich bleiben!

  19. 72.

    Zeigen sie mir eine Wohnung mit einer Nettokaltmiete von 7 € der DW! Sie lügen also auch. Das ist keine "Trumprethorik, die ohnenhin mehr von ihnen ausgeht, sondern schlicht Fakt!

    "Unsere Daten belegen eindrücklich: die Mietpreise in Berlin sind außer Kontrolle geraten. Günstiger Wohnraum (weniger als 7 €/m² nettokalt) wird nur von städtischen Anbietern inseriert. Private Anbietern vermieten kaum Wohnungen unter 10 €/m² nettokalt. Knapp drei Viertel der Angebote von Akelius werden zu mehr als 15 €/m² nettokalt angeboten."

    https://www.mietenwatch.de/wohnen-als-ware/

  20. 71.

    Ich kann Ihnen zum Beispiel meinen Vermieter nennen, der bei mir freiwillig seit 15 Jahren nur 3,45€/netto kalt genommen hat. Der ist durch den Mietenstopp jetzt benachteiligt, weil auch er eingefroren wurde.

  21. 70.

    Ach ich Dummerle, ich vergaß dass Sie hier nicht nur Chefpropagandist der Rechtsextremen, bes. der AfD und der Immobilienwirtschaft sind, sondern gerne auch mal selektiv lesen.

    Lesen Sie meinen Betrag ruhig nochmal, eventuell kommen Sie beim zweiten oder dritten Mal dahinter was ich Ihnen mitteilen wollte.

    Hier die Kurzfassung: " Wer im Glashaus sitzt... Und meinen konkreten Vorwurf versuchen Sie nicht einmal zu entkräften.

  22. 69.

    Es hat sicherlich einen Grund gegeben, warum das Land Berlin vor einigen Jahren viele Wohnungen privatisiert hat. Die zur Verfügung gestandenen Steuermittel hatten damals nicht ausgereicht um den Bestand zu sanieren und zu modernisieren. Wenn Sie jetzt die Konzerne enteignet, schaffen Sie die gleiche Situation wieder. Hinzu kommt, dass bei einer Enteignung dafür Entschädigung zu zahlen ist. Da man Geld nur einmal ausgeben kann, fehlen die aufzuwendenen Beträge natürlich an anderer Stelle, wie Kindergärten, Gesundheitswesen, Straßenbau, innere Sicherheit usw. Auch das könnte durch höhere Steuern, auch für Sie abgefeuert werden. De facto wird Ihre Belastung nicht sinken, Sie zahlen dann vielleicht etwas weniger Miete, aber dafür viel mehr Steuern. Vielleicht überlegen Sie noch einmal, ob die Enteignung wirklich eine gute Idee ist.

  23. 68.

    Die willkürlich festgelegten Obergrenzen beruhen auf dem Mietendeckel von 2013, der wiederum auf Mieten von 2008-2012 beruhen. Die Preise z.B. im Handwerk sind 2008 extrem gestiegen. Wie kommen Sie also darauf, dass Ihre Miete überhöht war? Ich glaube, Sie würden sich ganz schön umgucken, wenn der Staat plötzlich sagen würde, der Lohn von 2012 war doch vollkommen ausreichend. Wir setzen ihn rückwirkend auf diese Höhe zurück. Gestiegene Lebenshaltungskosten? Interessiert uns nicht.

  24. 67.

    Selten so gelacht! Ich habe es sicher nicht nötig, hier mit Sockenpuppen aufzuwerten, weil ich zu meiner Meinung stehe. Passt Ihnen das nicht? Sie dürfen meine Beiträge jederzeit und ohne jede Konsequenzen ignorieren, wenn Sie das möchten. Wenn nicht, dürfen Sie genau so mit mir inhaltlich in Austausch treten. Da kommt aber nichts, wie auch hiesiger "Beitrag" zeigt.

  25. 66.

    Mit ihrer Trumprethorik macht es keinen Sinn zu diskutieren, nicht wer am lautesten Schreit hat recht. So verliert man Wahlen!

    DW hat nunmal Durchschnittsmieten von unter sieben Euro.
    Wenn Sie die Mieten von Immoportalen nehmen, sind diese natürlich höher. Hier werden hauptsächlich Wohnungen inseriert die renoviert wurden oder Neubau sind. Wohnungen die nicht renoviert werden müssen, werden selten inseriert da der Vormieter oftmals einen Mieter stellt, oder der Vermieter bereits einen Nachmieter auf der Warteliste hat.

    Die günstigsten Wohnungen finden Sie selten auf Immoportalen.

    Zumal der Mietspiegelpreis in Berlin ebenfalls bei ca. 7,00 € liegt, rechnet man dann noch 10 % Mietaufschlag gemäß Mietpreisbremse + renovierte und neu Ausstattungsmerkmale kommt nunmal schnell auf 10 - 12 Euro je nach Lage.

  26. 65.

    Jetzt brauchen sie schon Sockenpuppen und Souffleusen um ihre Lügen und Fake News zu verbreiten? :-D

    Was bekommt denn ihr gaaaaanz unauffälliger und sooo zuuuufälliger Stichwortgeber? Tatsächlich eine Nettokaltmieter zu 7 €/qm? Und wie großzügig sind sie denn? 1 Monat lang? :-DDD

  27. 64.

    @Mieter.
    'Ihre Kollegen hier fordern unverfroren die Entmietung der Innenstadt um Gated Communities zu schaffen, wo für Familien mit Kindern kein Paltz mehr sein soll.
    Ich kann mich nicht erinnern dass sie "Eleonara" widersprochen haben als sie diese Forderung wiederholt (!) aufgestellt hat.'
    Haben Sie Wahrnehmungsstörungen? Man kann sich seine eigene kleine Phantasiewelt auch zurechtschustern, indem man Dinge aus dem Gesamtzusammenhang herausgreift oder einfach nicht richtig liest. Hören Sie auf Leute anzugreifen, die anders denken als Sie. Sie bleiben niemals sachlich, sondern fassen jede Kritik am Mietendeckel als persönliche Beleidigung auf. Das ist ja schon pathologisch und höchst befremdlich. Welchen Beitrag haben Sie eigentlich geleistet, um den Mietenmarkt zu entlasten? Nur diejenigen zu beleidigen, die für Wohnraum gesorgt haben ist schon sehr billig.

  28. 63.

    "Bei einer Durschnittsmiete von unter 7.00 €..."

    Ihre Lügen sind schneller widerlegt wie sie tippen können! Hier wird sich beschwert ich würde mit Satzbausteinen arbeiten. Ich antworte auf die immer gleichen Satzbausteine, die längst als Lügen widerlegt worden sind.

    "Unsere Daten belegen eindrücklich: die Mietpreise in Berlin sind außer Kontrolle geraten. Günstiger Wohnraum (weniger als 7 €/m² nettokalt) wird nur von städtischen Anbietern inseriert. Private Anbietern vermieten kaum Wohnungen unter 10 €/m² nettokalt. Knapp drei Viertel der Angebote von Akelius werden zu mehr als 15 €/m² nettokalt angeboten".

    Sie können mir immer noch keinen Vermieter nennen und weichen schon wieder aus.

  29. 62.

    "Das Geschimpfe hier im Forum zwischen Mietendeckelgegnern und M.unterstützern trifft ja gar nicht diejenigen, die wirklich abzocken und die ganze Branche in Verruf gebracht haben."

    Es trifft hier schon die Richtigen! Zum einen werden hier plumpe Lügen ala "Durschnittsmiete von unter 7.00 €" verbreitet und andererseits waren es doch ausgerchnet SIE, die Familien mit Kindern faktisch verbieten wollten in der Innenstadt zu wohnen.

    "Auf diese Art und Weise will nan sich von der Mehrheit, der Mieter, Wählerstimmen sichern."

    Demokratie haben sie also auch nicht verstanden, wundert mich wenig. Das ganze nennt sich "Wählerauftrag".

    "Die Zahl der Immobilienbesitzer wird in Berlin ansteigen und dann wird man Mieter und Vermieter nicht mehr gegeneinander ausspielen können." *lol*

    Sie haben sogar Parteien, die cDU und die FDP. Wieviel % hat die FDP trotz populistichen Tegel Exkurs nochmal bei den letzten Wahlen bekommen?

    Die Berliner haben die Schnauze voll von der Abzocke!

  30. 61.

    "Ach, immer muss die arme Krankenschwester herhalten. Die gehört aber nicht in erster Linie zu den am stärksten betroffenen Gruppen."

    Ähm, doch. Denn die kann sich in der Berliner "Innenstadt" kaum noch eine Wohnung leisten, hat aber auch keinen Anspruch auf Mietzuschüsse oder Sozialwohnungen,

  31. 60.

    Beim Mietendeckel hat man meines Erachtens keine Chance in einer Wohnung durch Renovierungen bessere Ausstattungsmerkmale zu errichten. Somit kann man auch nicht mehr Miete verlangen, als den Deckel verlangen.

    Eine Komplettrenovierung schließt dies eigentlich mit ein.

    Daher wird jeder Vermieter die Renovierungsarbeiten soweit wie möglich einstellen. Der Mietendeckel führt somit zu einem Sanierungsstau in den nächsten Jahren.

  32. 59.

    Ich sehe die Deutsche Wohnen und Vovonia nicht so kritisch. Bei einer Durschnittsmiete von unter 7.00 € hört es sich nicht nach einem Abzocker an.

    Natürlich haben beide viele Wohnanlagen mit alten Bestand. Da werden immer wieder Häuser modernisiert. Durch die höheren Mieten werden leider natürlich der eine andere gezwungen umziehen zu müssen. Jedoch wird dies im gesetzlichen Rahmen durchgeführt., somit sind dies für mich erstmal keine Abzocker, sondern faire Vermieter. Andere freuen über einen Balkon oder das die Fenster nicht mehr so zügig sind und man die Autos auf der Straße hört. Es gibt auch im Mieterklientel unterschiedliche Interessen.

    Es gibt sehr wenig Klagen gegen Vermieter aufgrund der Mietpreisbremse und in Deutschland gilt zunächst die Unschuldvermutung.

    Das BGB hat die Gesetzgebubgskompetenz und nicht irgendeine von 16 Landesregierung die einen Schildbürgerstreich spielt.

  33. 58.

    @Webansen. Sie haben vollkommen Recht! Das Geschimpfe hier im Forum zwischen Mietendeckelgegnern und M.unterstützern trifft ja gar nicht diejenigen, die wirklich abzocken und die ganze Branche in Verruf gebracht haben. Welcher Boss eines Wohnungsunternehmens hat schon Zeit und Lust hier zu schreiben? Kleinvermieter müssen das ausbaden was Miethaie angerichtet haben. Es wird einfach nicht differenziert. Wer eine abgezahlte Immobilie geerbt hat ist nicht vergleichbar mit einem Vermieter, der in den letzten Jahren für sehr viel Geld gekauft und saniert hat. Selbstverständlich muss dieser mehr Miete bekommen, damit er keinen Verlust macht. Trotzdem ist es wohl so, dass es niemals einen Mietendeckel gegeben hätte wenn Berlin keine Mieterstadt wäre. Auf diese Art und Weise will nan sich von der Mehrheit, der Mieter, Wählerstimmen sichern. Die Zahl der Immobilienbesitzer wird in Berlin ansteigen und dann wird man Mieter und Vermieter nicht mehr gegeneinander ausspielen können.

  34. 57.

    Sehr geehrter Webansen,
    vielleicht bin ich schlecht informiert. Habe ich Sie richtig verstanden, dass der Vermieter für die Wohnung nehmen kann, was er will, wenn diese umfänglich renoviert wurde? Gilt das auch unter dem Mietendeckel?
    Danke für Ihre Mühe und Erklärung im Voraus. Ich bin ob der vielen richtigen und falschen Darstellungen schon ganz verwirrt.

  35. 56.

    Sie haben es, trotz mehrmaliger Aufforderung, bis heute nicht geschafft uns EINEN seriösen Vermieter zu nennen der vom Mietendeckel betroffen ist!

    Sie weichen, recht ungeschickt btw., jedesmal aus.

    "Ein Abzocker ist wenn man sich nicht an gesetzliche Regeln hält. Dies ist ein kleine Minderheit, aber nicht die Mehrheit."

    Eine Minderheit, wenn es denn stimmen würde, die für erhebliche Schäden sorgt. Finanziell aber auch soziale Schäden. Ihre Kollegen hier fordern unverfroren die Entmietung der Innenstadt um Gated Communities zu schaffen, wo für Familien mit Kindern kein Paltz mehr sein soll.

    Ich kann mich nicht erinnern dass sie "Eleonara" widersprochen haben als sie diese Forderung wiederholt (!) aufgestellt hat.

  36. 55.

    Positives und Negatives liegen oft genug sehr nah beieinander. Es war die einstige Finanzkrise die Berlin in die Knie gezwungen hat. Ergo versuchte man frisches Geld sich zu besorgen. Was folgte? Es wurde sehr viel Tafelgeschirr verkauft, leider. Wäre das damals nicht geschehen, die Stadt wäre dann unter Zwangsverwaltung gekommen. Und so wurde vielen Großimmobilienkonzernen die Türen geöffnet. Einige sind Heuschrecken, teilweise schon wieder verschwunden. Zerberus /USA ist so ein Beispiel. Kaufte sofern ich mich nicht irre die GSW auf und verkaufte diese dann wieder.
    Am besten sind die städtischen Gesellschaften und Genossenschaften. Diese sind positiv zu bewerten. Aber auch sie benötigen Rücklagen, dürfen nicht über Gebühr mit Krediten belastet werden, sonst leidet insgesamt die Unterhaltung der Häuser.

  37. 54.

    HA, HA! Das schreibt ja der Richtige! Sie sind doch hier unter etlichen Namen präsent! Ich frage mich nämlich wie man als Privatperson eine solche Medienpräsenz schafft. Also nicht nur dass Sie hier verschiedene Namen benutzen, Stichwort "Satzbausteine", sondern unter Ihren Namen müssen etliche Verfasser arbeiten, anders ist das nicht zu erklären.

  38. 53.

    "Wie es sich die Leute immer einfach machen, ein Schublade aufzumachen alle Vermieter Abzocker und Miethaie beschimpfen."

    Sie haben es, trotz mehrmaliger Aufforderung, bis heute nicht geschafft uns EINEN seriösen Vermieter zu nennen der vom Mietendeckel betroffen ist!

    Sie weichen, recht ungeschickt btw., jedesmal aus.

    "Ein Abzocker ist wenn man sich nicht an gesetzliche Regeln hält. Dies ist ein kleine Minderheit, aber nicht die Mehrheit."

    Eine Minderheit, wenn es denn stimmen würde, die für erhebliche Schäden sorgt. Finanziell aber auch soziale Schäden. Ihre Kollegen hier fordern unverfroren die Entmietung der Innenstadt um Gated Communities zu schaffen, wo für Familien mit Kindern kein Paltz mehr sein soll.

    Ich kann mich nicht erinnern dass sie "Eleonara" widersprochen haben als sie diese Forderung wiederholt (!) aufgestellt hat.

  39. 52.

    Wie es sich die Leute immer einfach machen, ein Schublade aufzumachen alle Vermieter Abzocker und Miethaie beschimpfen.

    Nur keiner nochnichtmal der Senat schafft zu erklären was ein Abzocker überhaupt ist.

    Wenn man einen Mietvertrag vor 2015 hat, ist der Vermieter ein Abzocker wenn der Mietpreis 20 % über dem Mietspiegelpreis liegt. Nach 2015 ist man ein Abzocker wenn der Mietpreis über 10 % über dem Mietspiegelpreis liegt.

    Laut Gesetzt ist man kein Abzocker wenn man eine Wohnung komplett renoviert, Boden, Badezimmer, Heizung,, Fenster usw. Kosten ca. 50.000 €. Dann darf der Vermieter den Mietpreis nehmen den er möchte.

    Kein Abzocker ist ein Vermieter wenn er eine Modernisierung am Haus durchführt. Neuer Balkon, Fassaden- Dachdämmung, neue zentral Heizung. Diese Kosten darf er vor 2019 mit 11% und danach mit 8% auf die Mieter umlegen.

    Ein Abzocker ist wenn man sich nicht an gesetzliche Regeln hält. Dies ist ein kleine Minderheit, aber nicht die Mehrheit.

  40. 51.

    Sie verraten sich durch Ihre immer gleichen Satzbausteine. ich mein ja nur...
    Gehaltvoller werden die Beiträge dadurch nicht, nur der Neid wird immer offensichtlicher.

  41. 50.

    Es muß nat. VERmieter heißen und die Doublette kann weg. Frei nach Mady Riehl bei Dalli Dalli "Ein Begriff war doppelt. Wir müssen leider einen Punkt abziehen."

  42. 49.

    Könnten Sie Ihre Behauptung, die Wohnungswirtschaft würde sich über Soforthilfen begeistern, mal etwas genauer ausführen? Welche Soforthilfen bekommen diese? Im Gegenteil, wurden die Vermieter im Frühjahr durch den Staat sogar gezwungen, Mieten zu stunden und damit ihren Mietern auf Verlangen ein kostenfreies Mietdarlehen zu gewähren. Was haben Sie für Vorstellungen? Meinen Sie, die Kosten der Vermieter hören wegen Corona auf zu existieren?

  43. 48.

    "Ach, immer muss die arme Krankenschwester herhalten. Die gehört aber nicht in erster Linie zu den am stärksten betroffenen Gruppen."

    Stimmt, alle niedrig entlohnten bis prekär Beschäftigten sind davon betroffen. Und Enteignungen sind definitiv der richtige Weg wenn große Teile der Bevökerung von einer Entwicklung betroffen sind, die hauptsächlich von FDP und cDU geschaffen wurde. Der Raubzug wurde per Gesetz geschaffen und muß auch wieder per Gesetz gestoppt werden.

    Ihre Mietzuschüsse sind nichts anderes wie eine versteckte Enteignung der Steuerzahler wenn man der Mafia auch noch Steuergelder hinterherwirft!

    Und der Staat hätte mehr als genug Finanzmittel wenn man solche Subventionen wie Steuerersparnisse für Vermieter endlich abschafft und endlich Steuergerechtigkeit in D einführt. Von Cum-ex und Double Irish, Dutch Sandwich mal ganz abgesehen.

    Das sind keine "Privatinvestoren", das sind üble Abzocker. Die Karawane darf ruhig weiterziehen.

  44. 47.

    "Nicht durch Erbschaft, sondern durch mutigen Einsatz in frühen Lebensphasen, durch Eigenleistung und durch Verzicht auf Konsum und Luxus."

    Und morgen, liebe Kinder, erzähle ich ein neues schönes Märchen! Mehr als eine Wohnung braucht kein Mensch, es sei denn er will seine Mitmenschen damit übervorteilen und abzocken.

    Bislang konnte mir noch keiner, trotz mehrmaligen Nachfragen, einen seriösen Mieter nennen, der vom Mietendeckel betroffen ist. Kein Wunder, er gibt keinen. Alle die hier jammern sind demnach keine seriösen Vermieter.

    Das Gesetz ist ohnehn nur auf fünf Jahre festgelegt, dann müssen neue Gesetze zum Schutz vor großen und kleinen Abzockern her.

  45. 46.

    "Nicht durch Erbschaft, sondern durch mutigen Einsatz in frühen Lebensphasen, durch Eigenleistung und durch Verzicht auf Konsum und Luxus."

    Und morgen, liebe Kinder, erzähle ich ein neues schönes Märchen! Mehr als eine Wohnung braucht kein Mensch, es sei denn er will seine Mitmenschen damit übervorteilen und abzocken.

    Bislang konnte mir noch keiner, trotz mehrmaligen Nachfragen, einen seriösen Mieter nennen, der vom Mietendeckel betroffen ist. Kein Wunder, er gibt keinen. Alle die hier jammern sind demnach keine seriösen Vermieter.

    Das Gesetz ist ohnehn nur auf fünf Jahre festgelegt, dann müssen neue Gesetze zum Schutz vor großen und kleinen Abzockern her.

  46. 44.

    "Ansonsten eine Meldung aus der Rubrik "Panikmache der Lobbyverbände / Konzerne"."

    Und ein weiterer Grund diese Mafia endlich zu zerschlagen und zu enteignen!

  47. 43.

    Das sind alles Auswirkungen, wenn sich Staat und Kommunen aus bestimmten Bereichen zurück ziehen und man Privatisierung, Globalisierung sowie outsourcing favorisiert.
    Der Bürger muss durch die verstärkte Förderung von genossenschaftlichen Modellen im Bereich Wohnen wieder beteiligt werden.

  48. 42.

    Die Immobilienbranche kommt schadlos durch die Krise. Die bereichern sich Dank der sogenannten Soforthilfen weiter hemmungslos. Die Gräulpropaganda der Lobbyisten zeigt ein Mal mehr, dass sich ohne Enteignung von DW und Co nichts ändern wird.

  49. 41.

    Ich als Mieterin freue mich über den Mietendeckel und darüber, dass ich jetzt rund 30€ weniger im Monat bezahlen muss. Das Geld kommt natürlich erstmal zur Sicherheit aufs Konto bis klar ist, dass der Mietendeckel Bestand hat. Was ich sehr hoffe. Es ärgert mich schon ein wenig, dass ich 7 Jahre diese überteuerte Miete bezahlt habe. Aber besser spät als nie. :-)

  50. 40.

    Zwei Aspekte wurden bisher nicht berücksichtigt : 1. Wenn auf absehbare Zeit keine energetische Sanierung gemacht wird, dürfen die Mieter weiterhin stark steigende Heizkosten bezahlen, also sparen die durch den Mietendeckel langfristig auch nix ein.
    Der andere Aspekt : Wenn Balin den Mietendeckel behält und das Umland natürlich nicht, wird das den Nachfragedruck in Berlin weiter erhöhen, denn warum sollte ich pendeln und teuer MIete bezahlen, wenn ich dann doch billig am Ku'damm wohnen kann... ?

  51. 39.

    Ich kann diesen Schwachsinn "Eigentum verpflichtet" echt nicht mehr hören! Offensichtlich hören Sie nämlich direkt danach mit dem Lesen auf und meinen, alles verstanden zu haben. Entscheidend ist nämlich der gleich darauf folgende Satz "Es soll ZUGLEICH der Allgemeinheit dienen". Zugleich bedeutet nämlich alles andere als ausschließlich und besagt sehr klar, dass der Eigentümer sehr wohl einen persönlichen Gewinn aus seinem Eigentum ziehen darf. Ist doch nicht so schwer zu verstehen!

  52. 38.

    Deutsche Wohnen und Vonovia, jetzt fangen Sie an zu weinen. Jahrelang haben Sie die Mieter ausgebeutet. Schämen sollen Sie sich. Am besten Endeignen und Staatlich machen.

  53. 37.

    "Für viele Menschen ist das auch ihre Altersvorsorge" Wie kann ein Kredit Altersvorsorge sein? Die Preise für den Kauf sind so übertrieben hoch, dass man das nie abbezahlen kann mit EHRLICHER Arbeit. Dann sitzt man im Alter auf einem Wohnungskredit und Wohngeld, was höher ist als die Mieten im gleichen Bezirk. Da geht das bisschen Rente fürs Abzahlen drauf.

  54. 36.

    Ach, immer muss die arme Krankenschwester herhalten. Die gehört aber nicht in erster Linie zu den am stärksten betroffenen Gruppen. Es bezweifelt niemand, dass der Staat handeln muss, um bezahlbaren Wohnraum für alle zu erhalten. Es geht um den Weg dahin und da ist ein faktischer Zugriff auf fremdes Eigentum, was quasi einer Teilenteignung gleich kommt, definitiv der falsche Weg. Der Staat muss vielmehr denen, die diese Hilfe wirklich benötigen, helfend unter die Arme greifen, sei es (in begrenztem Rahmen natürlich) durch Mietzuschüsse oder durch zielgerichtete Vermietung kommunal gestütztem Sozialwohnbaus. Das macht nämlich schlicht den Unterschied zwischen Sozialstaat (=gut) und Sozialismus (=schlecht). Ohne die privaten Investoren hat der Staat gar nicht genügend Finanzmittel, jedem Bürger eine angemessene Wohnung zur Verfügung zu stellen. Genau diese Privatinvestoren vergrault man in Berlin aber lieber. Verkehrte Welt.

  55. 35.

    Aufatmen kann von den Mietern überhaupt niemand, weil jeder der betroffenen Mieter bestens beraten ist, den zwangsweise gesenkten Anteil der Miete bis zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts beiseite zu legen, will er im Falle, dass das Gesetz erwartungsgemäß wieder gekippt wird, nicht wegen Mietschulden seine Wohnung verlieren. RRG, allen voran Die Linke, betreibt hier populistischen Wahlkampf zum Nachteil der Mieter. Am Ende sind dann wieder die "bösen Kapitalisten" schuld. So kann man auch seine Feindbilder pflegen, statt endlich sozial verträglichen kommunalen Wohnraum im großen Stil zu schaffen.

  56. 34.

    Es gibt doch in Berlin ziemlich viele Neubauten.
    Da ist garantiert was zu finden.

  57. 33.

    Ich freue mich schon auf das Volksbegehren Deutsche Wohnen & co. enteignen!

  58. 32.

    Genau das dachte ich mir auch. Aber so ist es mit dem Raubtierkapitalismus: immer fettere Gewinne einstreichen, ohne groß was dafür zu tun, und wenn es mal nicht ganz so gut läuft, ist immer jemand anderes schuld und der Konzern selbst die arme verfolgte Unschuld vom Lande.

  59. 31.

    Ich werde es in Zukunft also NOCH SCHWERER haben, überhaupt eine Wohnung vermietet zu bekommen, schönen Dank auch! Was nützt mir denn eine niedrige Bestandsmiete, wenn keine Mietwohnungen mehr auf dem Markt sind??
    Jeder ist dann gezwungen, auf immer und ewig in seiner Butze zu bleiben, weil es einfach kaum noch Leute gibt, die so doof sind, sich teuer eine Wohnung zu kaufen, um sie dann billig zu vermieten!

  60. 30.

    Na wenigstens hat dann das massive Verbauen von Sondermüll an den Fassaden vorerst ein Ende gefunden.
    Wen wollen diese Konzerne eigentlich hinter sich wissen, mit dieser Ankündigung? Die Mieter, bei denen ohnehin seit Jahren nichts modernisiert wurde? Deutsche Wohnen, über Euch kann man nur lachen.

  61. 29.

    Eine gute Gelegenheit für die Berliner Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften, sich die Wohnungen wieder zurück zu kaufen... die hätten niemals an die Konzerne gehen dürfen.

  62. 28.

    Ich gehe davon aus, dass diese Investitionen durchaus finanzierbar wären. Dazu müssten die Aktionäre aber auf ihre überhöhten Dividenden verzichten und es müsste sehr langfristig geplant werden. Beides ist nicht Teil der Logik einer Aktiengesellschaft.

  63. 27.

    Das Aufatmen der Mieter dürfte nicht lange anhalten,weil Sozialgüter als marktwirtschaftliche Güter behandelt die Kostentreiberei ohne Ende sind !

  64. 26.

    Wohnungen sind knapp und der Mietendeckel führt zu einer weiteren Verknappung. Wer will schon in den Neubau von Mietwohnungen investieren, wenn der Senat mit ihrem Handeln Vermieter verprellt.

    Investitionen und as Wohnhaus werden ebenfalls zurückgehen.
    Natürlich wird bei einer Wiedervermietung zu Mietendeckelpreisen kaum eine Wohnung noch hergerichtet. Bei der hohen Anzahl an Interessenten wird der Vermieter schon jemand finden, der z.B. den alten Boden so lässt oder der Mieter auf seine Kosten einen einbaut..

    Wenn sich die Vermietung nicht mehr finanziell rechnet, was bleibt sonst übrig.

    Dies würde übrigens alle Lebensbereiche genauso betreffen.

  65. 25.

    Die Vermieter, die mit ihren Bestandsmieten deutlich unter den Obergrenzen liegen, dürfen im Rahmen des BGB (also nicht auf einmal) auf bis zu 80% der Obergrenzen des "Mietendeckelgesetzes" erhöhen. Natürlich wäre der Prozentsatz beliebig, was die Obergrenzen und deren Bezugsjahr 2013 aber auch sind.
    Die (wenigen) redlichen Vermieter haben mit der jetzigen Regelung des pauschalen Einfrierens zum Stichtag quasi eine Strafe für ihre bisherige Gutmütigkeit bekommen. Das war und ist aus meiner Sicht kein gutes Signal. Der Mietendeckel sollte vorbildliche Vermieter honorieren, die nach meinem "Modell" noch immer erheblich unter dem Niveau der Miethaie bleiben würden, die ja 100% + 20% von den Obergrenzen nehmen dürfen.
    Die aktuelle Regelung stellt die Miethaie besser als die fairen Vermieter, die lange vor dem Mietendeckel freiwillig zurückhaltend waren. Der Senat scheint die jetzigen Obergrenzen für angemessen zu halten, sonst wären diese niedriger festgesetzt worden.

  66. 24.

    Nein, ist es nicht.

    Die Bewohner der "reichen" Küstenstädte dieser Erde ziehen bereits jetzt in höhere Regionen.
    Hochwasserschutz ist in vielerlei Hinsicht keine Option.

    Wir haben bereits jetzt Klimaflüchtlinge aus reichen Ländern. Nur beschweren sich da die Leute nicht so... Sie merken halt, dass etwas in Gange ist, können es aber nicht festhalten.

    Nochmal: Der Anstieg des Meeresspiegels wird eine Massenflucht von Küstenbewohnern Richtung höherer Gefilde mit sich bringen.
    Selbstverständlich wird es dann noch Wohnungen geben. Wer darin zu welchem Preis wohnt, wird die Frage sein.

  67. 23.

    Stimmt, auch ist keiner verpflichtet Wohnungen zu bauen und sie dann zu vermieten. Das Land hingegen hat die Aufgabe für Bedürftige Wohnraum zur Verfügung zu stellen und für alle den Erwerb von Eigentum zu fördern.

  68. 22.

    Verlieren Sie nicht Ihre aktuellen Mietwohnungen, in denen Sie derzeit leben. Eine Alternative zu finden wird die Hölle sein.

  69. 20.

    nun ja, vermutlich haben Sie die Wohnung überteuert gekauft. Wie viele andere auch. Was macht man dann? Man wälzt es auf den Mieter ab. Geht ja problemlos, wenn es nicht genug Wohnraum gibt. Genau gegen dieses Modell ist der Mietendeckel gerichtet. Spekulieren, spekulieren, spekulieren. Der Mieter muss es ja eh zahlen.

  70. 19.

    der Speckgürtel wird sich freuen und hinter der Hand über den ,, Investitionsschub " lachen

  71. 18.

    "Der einzige Grund in Berlin zu bleiben, ist seine Höhe über Null, wenn wir an den Klimawandel und den Anstieg der Meeresspiegel denken. (60M) "

    Mal ehrlich - 'ne Wohnung ist dann das geringste Problem.

  72. 16.

    Der Mietendeckel ist sicherlich gut gemeint, aber leider dilettantisch umgesetzt. Das Mietenmoratorium friert auch die Mieten der redlichen Vermieter ein, die aus Verbundenheit zu "ihren" Mietern den Mietzins jahrelang nicht erhöht haben. So ist es auch in meinem Fall, die Miete ist nun für fünf Jahre auf 3,45€/netto kalt eingefroren. Die Obergrenze laut Mietendeckel liegt aber bei über 6€, die Wohnung ist völlig in Ordnung. Ich kann die Vermieter verstehen, die nunmehr versuchen, ihr Haus zu verkaufen. Ich wäre durchaus mit einer Mieterhöhung einverstanden gewesen, denn ich glaube schon, dass 3,45€/netto kalt für die Instandhaltung nicht ausreichend sind. Der Mietendeckel ist nach dem Gießkannenprinzip gestrickt und behandelt Miethaie und redliche Kleinvermieter gleich, hier wäre eine Differenzierung angebracht. So werden die Vermieter mit fairen Mieten vom Markt gefegt, die das Problem der hohen Mieten nicht zu verantworten haben. Die Miethaie können aber die Obergrenze nehmen.

  73. 15.

    Der erwartete Pyrrussieg der Kommunisten über das Kapital! Die Grünen, die den Mietendeckel mit getragen haben, werden vor Freude in die Luft springen.

    Dabei ist das Angebot an Mietwohnungen bereits deutlich zurück gegangen, dass von ETW im Gegenzug deutlich gestiegen. Die Bildung von Wohneigentum ist zwar laut Landesverfassung Staatsziel, wird aber geflissentlich von den Linken ignoriert, die mit dem Mietendeckel die SPD gelinkt hatte (taz).

  74. 14.

    Für viele Menschen ist das auch ihre Altersvorsorge. Ich hoffe, Sie meckern dann auch nicht, wenn diese dann Sozialhilfe bzw Grundsicherung bekommen und die Beiträge für alle steigen und sagen, hätten diese Menschen mal vorgesorgt.

  75. 13.

    In 3-5 Jahren gibt es dann die Vergleichsmiete nicht mehr, Investitionsstau wird zu Lasten der Mieter aufgeholt, und die Mieten steigen dann ungebremst, viel stärker als ohne Mietendeckel. Wenn man regulieren will, dann nur durch Anreize. Naturgemäß versteht sich der links/grüne Politiker als "moralisierender (Um)Verteiler" durch Anordnungen/Gesetze - weniger durch Schaffen...

  76. 12.

    "Das würde Vonovia jährlich zehn Millionen Euro kosten"

    Hm, also ich weiß ja nicht, aber wenn ich mir anschaue, dass Vonovia 2019 insgesamt 417 Mio. € an Dividenden ausgeschüttet hat, überkommt mich so ein Gefühl, dass es für "gestoppte Modernisierungs- und Neubauprojekte" ganz andere Ursachen als nur den Mietendeckel gibt

  77. 11.

    Ich habe Wohnungen in Berlin und Brandenburg. Nicht durch Erbschaft, sondern durch mutigen Einsatz in frühen Lebensphasen, durch Eigenleistung und durch Verzicht auf Konsum und Luxus. Die brandenburgischen waren bislang nicht so sehr nachgefragt. Sie holen jedoch in Bezug auf ihre Wirtschaftlichkeit mächtig auf. Das liegt daran, dass die Nachfrage hier gestiegen ist und keine - außer durch den Markt - vorgegebene Beschränkung in der Vertragsgestaltung besteht.
    Für die Berliner Wohnungen hoffe ich, dass der Spuk bald vorbei ist und dass wenige private Vermieter werden aufgeben müssen. Denn das ist doch der eigentliche Zweck dieser obskuren Gesetzgebung (siehe auch "Das rote Berlin"). Es macht doch wenig Sinn, in Mietverhältnisse einzugreifen, die einvernehmlich beschlossen wurden und in denen der Mieter nicht auf Minderung besteht, weil Ausstattung der Wohnung, Mietzins und Einkommen in ausgewogenem Verhältnis stehen.

  78. 10.

    Das Unternehmerisvhe Risiko trägt in Mitteleuropa immer noch das Eigenkapital also sie selbst.
    Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Für so ein Projekt plane ich den Gewinn und das Risiko ein und erst bei einer schwarzen eins ist das Projekt tragfähig!
    Vielleicht helfen die 12*230€ ihre Steuerlast zu senken. Oder ist das schon ein Optimierungsmodel, das jetzt an die Grenzen stößt?

  79. 9.

    Die notwendigen Maßnahmen, die dieses Gesetz jetzt vorsieht, zeigt deutlich auf, was geht! Ein vollständiges versagen des Marktes führt zu, der Staat muss regulierend eingreifen.

    Zu klären ware auch die Frage
    was Reparatur und was Sanierung ist.

    Der defekt Fahrstuhl sollte repariert werden, was bei den im Artikel genannten Akteure immer die Standart Frage aufwirft wer soll das bezahlen die Kostenstelle a oder b.
    Das zu relativen Verzögerungen führt.

    Die Sanierung kreiert Rendite, ich finde einen dritten der das bezahlt, notfalls der Mieter. Das bedeutet, die Reparatur verhindert die Sanierung und geht zu Lasten meines Budget, also Kostenstelle a & b !

    Das ist das eigentlich Marktversagen!
    Hoffentlich pendelt sich das Thema in drei bis fünf Jahren wieder ein und die Heuschrecken finden anderes Feld zu Ernten.

  80. 8.

    Keiner ist gezwungen, Wohnungen zu kaufen, nicht selber zu nutzen und weiterzuvermieten! Schon gar nicht, wenn man alles finanzieren muss. Eigentum verpflichtet! Das ist eben KEINE Gelddruckmaschine!

  81. 7.

    In meiner Vonovia Wohnung werden noch nicht mal die Fenster gestrichen, auf vor dem Mietendeckel nicht. Von energetischer Sanierung ist natürlich keine Spur.

  82. 6.

    Das große Geflenne

    Berlin hat keinen Sonderstatus. Die Stadt ist prinzipiell sogar sehr provinziell und langweilig. Mit jedem neuen Haus wird auch Kultur und Lebensqualität vernichtet.

    Der einzige Grund in Berlin zu bleiben, ist seine Höhe über Null, wenn wir an den Klimawandel und den Anstieg der Meeresspiegel denken. (60M)

    Wollen wir englische Verhältnisse, wo Feuerwehrleute, Krankenschwestern und Polizisten täglich 300 bis 400 Kilometer mit dem Zug in die Stadt fahren müssen und noch einen Zweitjob brauchen weil es nicht zum Leben gereicht?

    Die Politik muss handeln. Aber wo sie es auch tut, wird geheult. Entweder fühlt sich der Grundbesitzer bedrängt oder der Kapitalist fühlt sich unfrei.

    Wir müssen die Stadt attraktiv halten.

  83. 5.

    Meine durch die Bank komplett finanzierte 3 Zimmer-Wohnung 82qm mit 30qm Terrasse vermiete ich für 1180 Euro warm innerhalb des Mietspiegels und das in einer sehr gute Lage im Prenzlauer Berg. Mit dem Mietendeckel kann ich den Finanzierungskredit nicht mehr zahlen und zahle monatlich 230 Euro jetzt drauf

  84. 4.

    Inzwischen kann das Land Berlin die freigewordenen Baukapazitäten für Öffentliche Bauvorhaben und Landeseigene Instandhaltungen umleiten. Billiger wird es auch, hat das Land doch jetzt quasi das Baubeauftragungsmonopol...... - Aber nein, darauf ist der Senat von Berlin nicht vorbereitet. Soviel Planungs-, oder eher Ideen- Kapazität, noch dazu kurz vor der Bundestagswahl, der Adventszeit, Weihnachten, Jahreswechsel, lähmende Angst vor Corona, wer soll sich da auf Berlin konzentrieren ? Ohne Impfstoff .....

  85. 3.

    "Weniger Investitionen, insbesondere für werterhöhende Maßnahmen, "

    Hihi, hatte ich doch mit "für mieterhöhende Maßnahmen" einen freudschen Verleser...

    Ansonsten eine Meldung aus der Rubrik "Panikmache der Lobbyverbände / Konzerne".

  86. 2.

    Aufatmen kann eigentlich kein Mieter bisher, da die gerichtliche Entscheidung aussteht. Es ist nur zu hoffen, dass rechtsgültig und innerhalb des Mietspiegels in der Vergangenheit abgeschlossene Verträge weiterhin Bestand haben werden. Denn ein beliebiges und rückwirkendes Eingreifen in abgeschlossene Verträge durch den Staat darf es niemals geben. Niemand könnte sich dann noch auf die Einhaltung von Verträgen verlassen. Wir leben schließlich (noch) in einem Rechtsstaat.

  87. 1.

    Lieber Autor,

    bitte lese nach, was der Unterschied zwischen Wohnungbaugenossenschaft und Wohnungsbaugesellschaft ist! WBM und Stand und Land sind Gesellschaften. Hier passt die Überschrift des Absatzes nicht. Der Mietendeckel trifft Genossenschaft sehr wohl und extrem negativ. Aktuell haben Berliner Genossenschaft daher sogar eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Grund: das Einfrieren der Mieten. Wir haben Mieten von 4 Euro pro m2 bei vielen Wohnungen in denen 1. Mieter aus den 60er Jahren in der Wohnung sind. Die Wohnung muss entsprechend modernisiert werden - kann aber nicht refinanziert werden. Härtefall greift nicht, da dies nur bei verschuldeten Vermietern geht. Also selber Schuld wer sauber haushaltet. Nehmt dazu gern mal Kontakt mit der EWG Pankow auf. Die erklären euch wie es den Genossenschaften jetzt geht.

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