Besuche bei Kindern und Pflegebedürftigen - Potsdamer Klinik-Clowns erhalten Förderung durch Lottomittel

Klinikclown "Vitamine" vom Verein Lachen hilft bereitet sich in ihrer Wohnung vor der virtuellen Clownsprechstunde mit einer Elfjährigen vor (Quelle: DPA/Christopher Soeder)
Bild: DPA/Christopher Soeder

Clown-Sprechstunden am Bildschirm, Clowns in den Gärten, vor den Fenstern oder unter dem Balkon: In der Corona-Pandemie hat sich die Arbeit der Klinik-Clowns verändert. Angeboten wird sie dennoch. Dafür unterstützt das Gesundheitsministerium Brandenburg den Potsdamer Verein "Lachen hilft" mit seinem Programm "Clowns berühren mit und ohne Abstand - Klinikclownerie in Zeiten von Corona" mit rund 24.000 Euro. Das Geld stammt aus Lottomitteln, wie das Ministerium am Samstag mitteilte.

Besuche in Kinderkliniken und Pflegeheimen

"Sauberkeit, Hygiene, Abstand, Einschränkung - das alles ist eigentlich wenig lustig. Dass die Klinik-Clowns es trotzdem schaffen, Freude zu verbreiten für die, die es ohnehin schwer haben, ist ein wichtiger Beitrag in dieser schwierigen Zeit", sagte Ministerin Ursula Nonnemacher (Grüne).

Seit mehreren Jahren besuchen die zwölf Klinik-Clowns von dem Potsdamer Verein nach Ministeriumsangaben Menschen in schwierigen Lebenslagen. Sie gehen zum Beispiel in die Kinderklinik oder in Pflegeheime.

1 Kommentar

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  1. 1.

    So eine super tolle Idee! Ich freue mich für die Patienten, die so ein wenig Ablenkung erhalten. Danke an alle Lottospieler und den Clowns immer gute Laune (auch in traurigen Momenten) mit den kleinen Patienten.

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