Großaufgebot der Polizei räumt die Mainzer Straße in Berlin-Friedrichshain (Quelle: imago images/Peter Homann)
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Interview | 30 Jahre Räumung Mainzer Straße - "Sowas möchte ich nie wieder erleben"

3.000 Polizisten, Hubschrauber, Wasserwerfer: Vor 30 Jahren räumte die Berliner Polizei zwölf besetzte Häuser in der Mainzer Straße in Friedrichshain. Für den Besetzer Freke Over war die Räumung das Ende eines Traums - und ließ ihn traumatisiert zurück.

rbb|24: Hallo Herr Over, Sie haben 1990 in der Mainzer Straße in einem der besetzten Häuser gelebt. In welchem - und wie alt waren Sie da?

Freke Over: Ich war 23 Jahre alt, als ich in der Mainzer Straße 7 lebte. Das war das "Spaß-Guerilla-und-Sponti-Haus". "Anarchie statt Deutschland" war das, was über unserer Kneipe stand und das war auch ein bisschen unser damaliges Motto.

In der Mainzer Straße waren zwölf Häuser von ganz unterschiedlichen Bewohnern besetzt: Da gab es das Frauen- und Lesbenhaus, das Tuntenhaus, das der Autonomen, die Party-Guerilla, die humorlosen Hippies und auch die Architekturstudenten, die Jugend-Antifa und das Schwabenhaus.

Sie haben heute Kinder in dem Alter, in dem sie damals waren. Sagen Sie denen, es ist cool, Hausbesetzer zu sein und sie sollten das machen?

Das kann man in dem Alter ja ganz gut selbst entscheiden. Dazu braucht man nicht Papis Tipps. Meine Kinder sind alle drei politisch – aber nicht unbedingt auf dem Weg, mir in die Fußstapfen als Hausbesetzer zu folgen.

Was wollten Sie damals mit den Hausbesetzungen erreichen?

In der Mainzer Straße hatten wir alle das ganz große Ziel, Freiräume schaffen zu wollen. Wir wollten andere Lebensformen ermöglichen. Wir haben damals eine Kampagne namens "Bürgerdiplomatie von unten" ins Leben gerufen. Wir wollten in diesem kurzen Sommer der Anarchie andere Formen deutsch-deutschen Zusammenlebens schaffen. In diesem ersten Jahr nach den Jahren der Trennung haben Menschen aus Ost und West zum ersten Mal wieder gemeinsam miteinander gelebt. Für mich sind die besetzten Häuser 1990 in Ostberlin das größte Projekt deutsch-deutscher Annäherung. Normalerweise hat man sich besucht. Wir sind sehr viel weiter gegangen – wir haben zusammengelebt.

Sie kamen aus Westdeutschland. Wie viele der Besetzer kamen denn aus dem Osten, wie viele aus dem Westen? Und hat das überhaupt eine Rolle gespielt?

Man hat die unterschiedliche Sozialisation natürlich immer mal gemerkt. Mal kam der eine ins Grübeln, mal stockte der andere. In der Mainzer Straße insgesamt waren unter den Hausbesetzern etwa ein Drittel aus dem Osten und zwei Drittel aus dem Westen. Es war also eher West-lastig. Insgesamt war die Ostberliner Besetzerszene aber doch mehrheitlich eher von Ostbürgern dominiert.

Räumung und Proteste rund um die Mainzer Straße

Wie haben Sie sich mit den Alteingesessenen im Kiez vertragen? Viele fühlten sich damals wohl durchaus provoziert.

Das war ganz unterschiedlich. Es gab in der Mainzer Straße eine Bürgerinitiative gegen die besetzten Häuser. Aber es gab auch ganz viele Bürgerinnen und Bürger, die interessiert und neugierig waren und uns solidarisch unterstützt haben. Sei es mit Möbeln, Klamotten oder mit Tipps. Das Spannende war, dass auch die, die gegen besetzte Häuser waren, trotzdem so offen waren, mit uns zu reden. Es fand zwischen den Altbewohnern und den Neubesetzern sehr viel Kommunikation in diesem Sommer statt. In diesem Leben war so viel in Bewegung. Das war ein demokratischer Prozess, der dann – nicht nur durch die Räumung – platt gewalzt wurde.

Im Herbst nach diesem Sommer kam es dann zur Räumung der Mainzer Straße: 3.000 Polizisten kamen in den frühen Morgenstunden des 14. November. Wasserwerfer, Hubschrauber, Tränengas, Schusswaffen und sich von Dächern in Fenster abseilende Polizisten waren im Einsatz. Die Besetzer hatten sich verbarrikadiert und warfen Gegenstände vom Dach. Wie haben Sie diese Situation erlebt?

Diese Räumung war das mit Abstand Gewalttätigste, was ich in meinem Leben erlebt habe. Und so was möchte ich nie wieder erleben. Manche sprechen vom "größten Familientreffen aller MEKs, SEKs und der GSG9", das damals vom 12. bis 14 November rund um die Mainzer Straße stattfand. Diese Räumung fand mit einer solchen Brutalität statt. Für mich war die Situation wahnsinnig erschreckend. Sie hat ein Trauma hinterlassen – und das nicht nur bei mir, sondern bei vielen Menschen aus den besetzten Häusern. Ich selbst bin drei Monate später aufs Land gegangen zu einem Freund und habe erstmal sechs Monate Ziegen gemolken. Um runterzukommen von dem, was ich da erlebt habe.

Es ist nicht zu bestreiten, dass auch wir Gewalt ausgeübt haben, aber was da an Gewalt vom Staat ausging, war in meinen Augen übers Maß unverhältnismäßig.

Haben Sie mit Räumung gerechnet?

Ja, und das sogar schon viel früher. Wir hatten befürchtet, dass nach dem 3. Oktober, dem Tag der Wiedervereinigung, geräumt würde. Aber dann passierte wochenlang nichts. Als es dann am 12. November losging, nachdem vorher schon drei Häuser – zwei in Lichtenberg und eins in Prenzlauer Berg – geräumt worden waren, waren wir also nicht überrascht, dass es uns trifft. Es gab auch schon länger Gerüchte, dass die Mainzer Straße geräumt werden soll.

Heute gibt es nur noch wenige besetzte Häuser. Kann man sagen, dass die Hausbesetzer-Bewegung gescheitert ist?

Nein. Ich glaube, sie hat sehr viel erreicht. Sie hat sehr viel gegen Gentrifizierung getan. Gerade in Friedrichshain, wo viele Häuser dann in genossenschaftliche Lösungen übergegangen sind und wo es immer noch sehr viele Häuser gibt, in denen Gruppen leben und Freiräume erhalten. Das hat zum einen vielen Menschen Mut gemacht sich gegen Spekulation öffentlich zu wehren und es hat zum anderen in den vergangenen 30 Jahren auch einen erheblichen Einfluss auf den Mietmarkt gehabt. Die Steigerungen wären in diesen Kiezen sonst sicherlich noch sehr viel brutaler ausgefallen. Teils werden hier heute noch Mieten bezahlt, von denen viele andere in Berlin nur träumen können. Trotz Mietendeckels.

Im Oktober ist in der Liebigstraße in Friedrichshain ein Haus geräumt worden. Sehen Sie Parallelen zu damals?

Die Liebigstraße 34 ist ja auch 1990 besetzt worden. Doch dann gab es vertragliche Lösungen. Und durch die Räumung hat meiner Meinung nach einerseits ein Spekulant dem Senat mal zeigen wollen, wo der Hammer hängt. Andererseits ist aber auch von Senat und Bezirk ziemlich viel vertan worden. Diese Form der Auseinandersetzung wäre meiner Meinung nach letztendlich nicht notwendig gewesen. Da hätte es sicher andere Lösungen gegeben. Warum die nicht angestrebt wurden, ist mir unerklärlich.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Sabine Priess, rbb|24

35 Kommentare

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  1. 35.

    Wie wäre es denn, aus aktuellem Anlass, wenn der rbb sich mal dazu äussert!
    https://nordkiezlebt.noblogs.org/post/2020/11/04/rbb-kontraste-und-ihre-hetze-gegen-friedrichshainer-hausprojekte-eine-nachbarschaftliche-perspektive/

    Achnee, braucht ihr nicht mehr, ist ja alles geklärt!

  2. 34.

    Nö, das sehen viele anders!

  3. 33.

    Ich finde es immer lustig (nein, wirklich!) wenn der RBB den Rechtsextremisten und deren Anhängern einen honeypot bereitstellt.

    Da kann man dann deren wahre Gesinnung kennenlernen und nicht so mühsam verschwurbelte Texte wie sonst. Die hleichen erbärmlichen Typen, die sich für "Andersdenkende" halten und von Verfassungsfeinden, Reichsbürgern und Rechtsextremisten schwärmen.

    Lustig und entlarvend.

  4. 32.

    Bei Rechtsextremen, Reichsbürgern und anderen Verfassungsfeinden wären sie der erste, der nach der Verhältnismäßigkeit der Gewalt krähen würde!

    Aber es lässt ohnehin tief blicken wenn sie bei Hausbesetzungen den Einsatz der Schußwaffe fordern, deren Einsatz verhältnismäßig finden.

    Staatliche Gewalt muß immer verhältnismäßig sein, auch das ist bei uns Gesetz. Was sie wollen können wir gerade in Belarus sehen.

    https://www.vorwaerts.de/artikel/polizeigewalt-immer-verhaeltnismaessig

  5. 31.

    Ein absolut aktueller -Beitrag mehr als die Hälfte der Berliner Wohnungen gehören Großbesitzern und Spekulanten.

  6. 30.

    Wer sich fremdes Eigentum widerrechtlich aneignet, begeht damit auch Gewalt. Die "lieben" Hausbesetzer haben schließlich die Häuser nicht freiwillig wieder verlassen. Ganz im Gegenteil, wurden diese mit allen Mitteln "verteidigt". Dass die Polizei entsprechend passend geantwortet hat, ist die logische Folge daraus, nicht umgekehrt.

  7. 29.

    Sonst noch alles klar bei Ihnen? Die RAF war ganz sicher nicht der Erretter vor Polizeigewalt oder Altnazis sondern eine astreine, brutale Terrororganisation, die der Meinung war, Ihre kruden politischen Ansichten mit Gewalt, Angst und Mord durchsetzen zu müssen. Diese Drecksäcke (sorry, aber hier fällt mit nichts nach Netiquette mehr ein!) sollten nicht noch hier verherrlicht werden dürfen. Die standen und stehen auf derselben Stufe wie der NSU. Fertig!

  8. 28.

    Ich habe damals als 14 jähriger Junge die Räumung der Mainzer Straße mit eigenen Augen gesehen - aus sicherer Entfernung auf der anderen Seiter der Frankfurter Allee. Das war - ohne jegliche Übertreibung - eine wirkliche Schlacht und es herrschten dort stundenweise bürgerkriegsartige Zustände. Bei Seiten - sowohl Polizei als auch Besetzer - sind mit äußerster Brutalität gegeneinander vorgegangen. Ich habe selbst gesehen wie aus dem 6. Stock eine Emaillie-Klo unten auf die Polizisten geworfen wurde - das ist meiner Meinung nach zumindest versuchter Totschlag. Und ich habe 4-5 Polizisten gesehen die wie wahnsinnig auf Hausbesetzer mit Knüppeln eindroschen und diese mussten hinterher fortgetragen werden weil Sie selbst nicht mehr laufen konnten, was auch in Richtung versuchter Totschlag/Schwerste Körperverletzung im Amt geht. Ich denke beide Seiten haben an diesen Tagen das geerntet was sie gesät haben. Kein Mitleid und Verständnis deshalb von meiner Seite für beide Parteien.

  9. 27.

    "Wo soll das "anständige" Geld herkommen?"

    Evtl könnte man es mal mit anständiger Arbeit versuchen. Wenn man was anständiges gelernt hat sollte das kein Problem sein.

  10. 26.

    Lieber Kritischer Kreuzberger!

    Der Begriff “Polizeigewalt” ist irreführend, denn die Polizei ist gesetzlich dazu befugt, zur Durchsetzung des Rechtsstaates Gewalt anzuwenden. Das schließt sogar den Gebrauch der Schusswaffe ein [1].

    Wenn der Polizist Sie auffordert, einen Ort zu verlassen, dann haben Sie den Folge zu leisten.

    Maik

    > [1] https://www.gesetze-im-internet.de/uzwg/BJNR001650961.html

  11. 25.

    Für "anständig ... Miete bezahlt" braucht es
    erst einmal unanständig viel Geld heranzuschaffen.
    Wo soll das "anständige" Geld herkommen?

    Gerade jetzt werden viele Menschen von Wohnungslosigkeit bedroht.

  12. 24.

    1990 war es jedem Bürger und jeder Bürgerin in unserem Land möglich, eine Wohnung über die KWV (Kommunale Wohnungsverwaltung) auf dem Gebiet der ehemaligen DDR anzumieten. Ich komme aus dem ehemaligen Westdeutschland und bin 1990 in eine solche KWV-Wohnung nach Berlin (in die ehemalige Hauptstadt der DDR) gezogen. Habe dort ünf Jahre mit alt eingessenen Mieterinnen und Mietern unter einem Dach gelebt und auch die Gelegenheit nutzen können, die anderen näher kennen zu lernen, sich gegenseitig zu helfen, dies und das am jeweils "Anderen" fremd, komisch oder kurios zu finden und auch darüber gemeinsam zu lachen. Im Interview erscheint mir der Zusammenhang zwischen einem Kennenlernen von Bürgern aus Ost- und West-Deutschland einerseits und einem politischen Interesse – hier: Herrn Overs – an einer grundlegenen Umwälzung im Eigentumsrecht andererseits (un-)wissentlich vermischt.

  13. 23.

    Traumatisiert? Selber schuld. Er sagt, dass er mit der Räumung gerechnet hat. Dann hätte er sich darauf einstellen und das Haus räumen können. Haben diese Leute eigentlich auch Miete bezahlt?

  14. 22.

    66% Wessis besetzen Bruchbuden in Ostberlin um was gegen Gentrifizierung getan zu haben?
    Ach herjee.
    Soll wohl Real-Satire sein.
    Ich wäre übrigens auch traumatisiert, wenn ich Polizisten angreifen würde.
    Ich bin ja wirklich für jede vielfältige Lebensform zu haben.
    Aber das kann man auch in sanierten Wohnungen, für die man anständig seine Miete bezahlt.

  15. 21.

    Hausbesetzung hat im Grundsatz nichts mit Gewalt zu tun und auch nicht damit, keine Miete zahlen zu wollen. Jede Art von Gewalt kann traumatisierten. Auch einen politischen Menschen. Und die Staatsmacht ist doch aufgefordert, mit Besonnenheit vorzugehen, statt mit Brutalität.

  16. 20.

    Gewalt erzeugt Gegengewalt--damals war die RAF die Antwort auf die Polizeigewalt und darauf wie in der BRD mit Ex-Nazies umgegangen wurde. Wenn man mitbekommt, daß plötzlich wieder Leute deutschen Nationalismus toll finden, Asylantenheime anzünden und ähnliches --wird mir übel. Mord (an Juden, Kommunisten, Homosexuellen, Kommunisten.....)verjährt nicht und nie --

  17. 19.

    Ich halte dieses, teils sinnfreie, ahnungslose und pauschalierte, Lospoltern einiger Forenteilnehmer für mind. ebenso fragwürdig, wie die Anwendung von Gewalt, auch durch "Erfüllungsgehilfen", zur Durchsetzung eigener Ziele. Hier könnte man sich durchaus mal mit der Vita des Interviewten, die frei verfügbar ist, ruhig auseinandersetzen. Ggf. sich auch mal eigene, ehem. jugendliche, Näschen fassen. Wenn dann noch eigene Erfahrungen hinzukommen, könnte der Eine oder die Andere vll. etwas von dem Verstehen, was im Interview geschrieben steht. Sollte letzteres nicht der Fall sein, würde ich "read only" empfehlen. Ich war zu meiner Studienzeit am Berliner Bülowbogen. Nicht als Besetzer, Sympathisant o.ä.. Nein, wir haben einer verunfallten Kommilitonin Unterlagen rumgebracht und waren dann mittendrin statt nur dabei. Durch die Ereignisse am 22.09. stehe ich heute noch der Politik und der Polizei recht kritisch gegenüber.

  18. 18.

    Wenn die Linken kein Problem damit haben sich fremde Sachen anzueignen, warum haben sie dann ein Problem damit, wenn andere dies auch tun und sich ihre eigenen Sachen zurückholen?
    Ich meine Leere Häuser gibt es doch auch in McPom, auf die sogar niemand mehr Anspruch erhebt. Warum nisten die sich mitten im Kapitalismus ein? Weil sie ohne ihn nicht leben können und andere für sich arbeiten lassen.

    Ehe wir uns versehen, werden wir eine DDR 2.0 diesmal mit Südfrüchten, VW und Jacobs (huch, alles Kapitalismus) haben.
    Leistungen wie im NSW (nicht sozialistisches Währungsgebiet)und bezahlen wie in der DDR. Auf dem Wohnungsmarkt gehts schon los und in 30 Jahren sehen die Häuser dann wieder so aus wie oben auf den Bildern.
    Dann werden sie verkauft, Menschen in Aktienfonds investieren ihr erwirtschaftetes Geld und eh man sich versieht jammert wieder alles, dass schöne Häuser Geld kosten. "Von Geburt an beginnt das Erlebnis wenn wir uns zur Sonne drehn... und das Leben, ein ewiger Kreis"

  19. 17.

    Sicher gab es nach der Wende zu Hauf heruntergekommene Häuser, die leerstanden und Besitzer, die kein Interesse am Instandsetzten hatten. Gab es genügend Beiträge zum Thema, die objetiver waren.
    Aber der Vergleich zur Liebigstr hinkt gewaltig.
    Herr Over erzählt hier unkommentiert seine Sicht der Dinge, aus der Distanz von 30 Jahren verständlich verklärt und idealisiert.
    Aber es ist eben nur seine Sicht der Dinge!
    Ich bin mir sicher, dass auch damals vor der Räumung die Hausbesetzter die Möglichkeit hatten, die Häuser ohne Gewalt zu verlassen.
    Aber einer Bitte/ Aufforderung ist dann Herr Over offensichtlich nicht nachgekommen.
    Mich ärgert angesichts der massiven Gewalt, die heute aus diesem linken Spektrum kommt, so ein schön gefärbter Bericht.
    Unnötig

  20. 16.

    Ohne die hiesigen INSTANDbesetzungen wäre der Oranienplatz heute ein Autobahnkreuz, welches unter RGG wahrscheinlich - nicht zurückgebaut - sondern zum Teil unterirdisch über den Alex an die Greifswalder angeschlossen worden wäre (vergleiche Lückenschluss A100) ;)
    Gerne mal die Austellung dazu im Kreuzberg Museum besuchen. Mit massenhaften Indstand-Besetzungen in Ostberlin, wäre die gewollte und inzwischen erfolgte Verwertung zigtausender kommunaler Häuser in Ost- und West-Berlin inklusive "fantastischer" Mieterhöhungen wohl so nicht möglich gewesen.

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