Archivbild: Menschen fahren mit ihrem Fahrrad auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor in Berlin entlang. Mit dem Fahrradkorso gedachten die Teilnehmer verunglückter Fahrradfahrer und fuhren an Radverkehr-Unfallstellen vorbei. (Quelle: dpa/L. Schulze)
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Zwischenfazit vorm Wahljahr 2021 - Das hat Rot-Rot-Grün beim Radverkehr noch auf der To-Do-Liste

Die rot-rot-grüne Koalition hat sich bei Amtsantritt vor vier Jahren die Verkehrswende auf die Fahnen geschrieben. Mit Blick auf das Wahljahr 2021 hat rbb|24 überprüft: Was ist passiert – und was hat Rot-Rot-Grün hier noch zu tun? Von Jan Menzel

Vor mehr als zwei Jahren brachte die rot-rot-grüne Koalition das Mobilitätsgesetz durchs Parlament, das die Verkehrswende in der Stadt voranbringen soll. Das Ziel: Weniger Raum für Autos, dafür mehr Platz für Busse, Fußgänger - und besonders Radfahrer.

Was hat die rot-rot-grüne Koalition bereits erreicht?

Einen unerwarteten Schub verpasste in diesem Jahr ausgerechnet die Corona-Pandemie dem Radverkehr. Mehrere Bezirke, allen voran Friedrichshain-Kreuzberg, nutzten die Möglichkeit, Pop-Up-Radwege einzurichten. Die Verkehrsverwaltung hatte diese Option eröffnet, weil in der Pandemie immer mehr Menschen aufs Rad umgestiegen waren. An zahlreichen Hauptstraßen wurden temporäre Radstreifen markiert.

Das Mobilitätsgesetz sieht allerdings vor, dass an jeder Hauptstraße geschützte Radstreifen angelegt werden müssen, die mindestens zwei Meter breit sein sollen, damit sich Radfahrer sicher überholen könne. Immerhin: Im November 2018 wurde der erste Radstreifen mit seinen rot-weißen Plastikpollern auf der Holzmarktstraße in Mitte eröffnet, einige weitere folgten.

Symbolbild: Ein Radfahrer fährt auf dem Radweg am Bundesverkehrsministerium vorbei. (Quelle: dpa/J. Carstensen)
Bild: dpa/J. Carstensen

Laut Gesetz ist außerdem ein 100 Kilometer langes Netz von Radschnellverbindungen vorgesehen, das sternförmig angeordnet von der Innenstadt in die Außenbezirke reichen soll. Elf solcher Routen wurden identifiziert. Für sieben Radschnellverbindungen liegen Machbarkeitsstudien vor. Die Planungsarbeiten für alle Trassen laufen, auch Bürgerbeteiligungen wurden durchgeführt.

Wer bauen will, braucht dafür das Fachpersonal. Die Koalition hat nach Jahren des Stellenabbaus in den Verwaltungen und Ämtern umgesteuert. In der Senats-Verkehrsverwaltung gibt es eine Koordinierungsstelle Radverkehr. Insgesamt 22 Mitarbeiter sind im Haus von Verkehrssenatorin Regine Günther nur für Radverkehr zuständig. Jeder Bezirk hat Mittel für jeweils zwei zusätzliche Planstellen bekommen. 19 von 24 möglichen Radverkehrsplanern haben die Bezirke eingestellt (Stand Sommer 2020). Obendrauf kommen noch einmal 40 Mitarbeiter bei der neu gegründeten landeseigenen Projektgesellschaft infravelo, die die Großprojekte des Radwegebaus anschieben soll.

Von 2017 bis 2021 stehen zudem rund 200 Millionen Euro nur für Radverkehr zur Verfügung, damit liegt die Koalition im selbst gesteckten Finanzrahmen:

Was sind die Kritikpunkte?

Am meisten umkämpft waren zuletzt die Pop-Up-Radwege. Zwei AfD-Abgeordnete haben Klage gegen die temporären Radstreifen eingereicht. Vor dem Verwaltungsgericht hatten die beiden Abgeordneten zunächst Erfolg. Das Oberverwaltungsgericht stellte dann aber im Eilverfahren klar: Bis auf Weiteres muss kein Pop-Up-Radweg zurückgebaut werden. Die Entscheidung in der Hauptsache und damit die Klärung der Frage, ob dieses improvisierte Verfahren rechtens ist, steht noch aus. Auch wenn sie nicht geklagt haben, lehnen die beiden anderen Oppositionsparteien CDU und FDP die Pop-Up-Radwege wahlweise als "Irrsinn" oder einseitige Politik gegen Autofahrer ab.

Symbolbild: Radfahrer im Kreisverkehr an der Siegessäule, Berlin Tiergarten. (Quelle: dpa/J. Tack)
Bild: dpa/J. Tack

Auf der anderen Seite des Meinungsspektrums stehen die Radfahrer-Verbände, die die temporären Radschnellwege fast schon euphorisch feiern, weil sich ihrer Ansicht nach auf Berlins Straßen viel zu wenig verändert hat. Vereine wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und Changing Cities gehören zu den Fürsprechern und Treibern einer Neuaufteilung des öffentlichen Straßenlandes. Gleichzeitig sind sie oft auch die schärfsten Kritiker der rot-rot-grünen Verkehrspolitik, weil sie mehr Tempo beim Stadtumbau sehen wollen. "Kaum neue Radwege" lautet das niederschmetternde Fazit von Changing Cities nach vier Jahren rot-rot-grüner Koalition.

Die zentralen Planungs-Unterlagen für den Radwegeausbau sind der Radverkehrsplan und das Radnetz. Sie enthalten die genauen Routen und konkrete Fristen für die Umsetzung. Anfang 2021 soll beides nun endlich fertig sein – der Radverkehrsplan mit einem halben Jahren Verspätung, das Radnetz sogar anderthalb Jahre später als geplant. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz und die Fahrradverbände monieren nicht nur die Verspätung. Sie fürchten auch, dass die Senatspläne am Ende wenig verbindlich und weichgespült sind.

Jüngst meldete sich mit der Vereinigung "Fuss e. V"“ auch die Fußgänger-Lobby zu Wort und warnte, dass der Vorrang für Radfahrer nicht zu Lasten der schwächsten Verkehrsteilnehmer gehen dürfe. Radvorrang-Routen durch Parks oder Fußgängerzonen, so wie angedacht, seien kein Fortschritt, sondern eine Rolle rückwärts. Die Opposition sieht Vorfahrt für Zweiräder ebenfalls kritisch - als Kampfansage an alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Was hat R2G noch auf dem Zettel?

Die kurze Antwort lautete: die Umsetzung. Projekte wie die Radschnellwege sind nicht auf Jahre sondern auf Jahrzehnte angelegt. Die ersten dieser extra-breiten, weitgehend kreuzungsfreien Trassen werden frühestens 2025 fertig sein.

Auch der Umbau von Unfallschwerpunkten und Kreuzungen bleibt für die Koalition eine Baustelle. Von dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu reduzieren, ist Berlin in diesem Jahr wieder weit entfernt. 48 Verkehrstote registrierte die Polizei bis Anfang Dezember. Das sind acht mehr als im Vorjahr, dreiviertel von ihnen waren mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs.

Ein Blick in den Koalitionsvertrag, der vor vier Jahren ausgehandelt wurde, zeigt, wo außerdem noch Arbeit liegen geblieben ist. An wichtigen Verkehrsknotenpunkten wie dem Hauptbahnhof oder am Ostkreuz sollten Fahrrad-Parkhäuser gebaut werden. Wer erfahren möchte, wie so etwas aussehen könnte, muss sich Videos aus den Niederlanden anschauen. In Berlin gibt es bislang kein solches Parkhaus für Räder.

Spannend wird auch, wie Senat und Koalition den Boulevard Unter den Linden gestalten wollen. Im Koalitionsvertrag finden sich die Stichworte "verkehrsberuhigt" und "ohne motorisierten Individualverkehr", vulgo Auto. Bislang ist das Koalitionsvertrags-Papier geduldig.

Was bedeutet das für das Wahlkampfjahr?

Der "neue Berliner Straßenkampf" wird im Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen. Die Spitzenkandidatin der SPD Franziska Giffey hat bereits erklärt, dass sie keine Politik gegen das Auto machen will und auch die Mobilität der Menschen in den Außenbezirken im Blick behalten will. Die Grünen machen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg vor, wie Verkehrswende und Verkehrsberuhigung auch mal unkonventionell gehen kann. Die CDU wiederum bemüht sich bei aller Sympathie fürs Auto als moderne Großstadtpartei die Radler als Wähler nicht links liegen zu lassen. Und die Linke wird wohl so wie im letzten Wahlkampf beanspruchen, dass sie die ökologische mit der sozialen Frage verknüpft. Die Aktivisten von Changing Cities jedenfalls behaupten selbstbewusst: "Mit Mobilitätsthemen lassen sich Wahlen gewinnen – oder verlieren.".

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Beitrag von Jan Menzel

65 Kommentare

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  1. 65.

    RRG ist verkerhspolitisch die größte Enttäuschung. Es wird laaange geplant und nicht umgesetzt. Handeln ist gefragt.

  2. 64.

    "Die Arschlochquote ist bei allen Verkehrsteilnehmern im Verhalten zu Anderen in etwa gleich hoch."

    Nur die Verletzungsgefahr nicht. 1,5 t Blech gegen 85 kg Fußgänger oder 100 kg Radfahrer gehen meist nicht gut aus, für letztere.

  3. 63.

    Hochbordradwege! So heißen die! Jetzt kenne ich den Fachbegriff, Dankeschön!
    Ich liebe diese Hochbordradwege, ich empfinde sie als sicherer für mich und das geht vielen anderen Radfahrern auch so. 70cm sind in der Tat sehr schmal, ein Meter sollte schon drin sein.

  4. 62.

    Sie wechseln von einer subjektiven Wahrnehmungsbeschreibung zu unbelegten Tatsachenbehauptungen um am Ende einen nicht näher spezifizierten Kampf auszumachen.

    Warum eine solche rethorische Eskalation ?

  5. 61.

    Alfred Neumann hat doch völlig Recht. Anderen pathologische Störungen zu unterstellen, wie Sie es hier ihm gegenüber tun, nur weil sie nicht Ihren Standpunkt teilen, ist hingegen äußerst fragwürdig - das verstößt außerdem gegen eindeutig die Netiquette!

  6. 60.

    "RRG hat erreicht ?! RRG hat die Bevölkerung gegeneinander aufgehetzt und unfriede gestiftet wo es nur ging."
    Nein, das hat die Bevölkerung ganz allein geschaffr, weil inzwischen fast jeder nur noch an sich und seinen eigenen Vorteil denkt und damit zum rücksichtslosen Tunnelblicker mutiert. Daher kommen die Reibungspunkte. Wären die Menschen vernünftiger, umsichtiger und rücksichtsvoller von sich aus - ohne dass es Strafen bedarf - gäbe es viel weniger Konflikte, auch im Straßenverkehr. das einzige, was man dem Senat vorwerfen darf, ist, zuwenig gegen rücksichtsloses Fehlverhalten vorzugehen. So macht jeder was er will, weil ja kaum jemanls Konsequenzen drohen.

  7. 59.

    Ich weiß gar nicht, was sich AfD und CDU so aufregen. Die Grüne Senatorin hat doch kaum was gemacht.
    Eine grüne Stadt ist Berlin unter den Senatorinnen Pop und Günther nicht ansatzweise geworden.
    Schade nur für alle, die sich eine Verkehrswende und mehr Umweltschutz erhofft hatten.
    Es wird den Grünen wie allen Parteien ergehen, die nicht das gemacht haben, wofür sie eigentlich stehen.
    Es kommen neue Parteien, die in das Vakuum vordringen.
    Gute Chancen für die neue Partei „radikal:klima“.

  8. 58.

    Ihre Art zu diskutieren ist alles andere als sachlich, Sie versuchen andere zu diskreditieren und Ihre Argumente basieren letztendlich auch nur auf Ihrer eigenen Wahrnehmung. Die Sie durchaus mal hinterfragen sollten. In meiner Wahrnehmung als Radfahrer und Fussgänger verhalten sich ganz sicher nicht alle, aber meiner Meinung nach zu viele Radfahrer rücksichtslos. Gegenüber Autofahrern, anderen Radfahrern und Fußgängern. Quelle: meine Augen, jeder Tag.

  9. 57.

    Keineswegs habe ich das pauschal gemeint, sondern punktuell und von der Tendenz her. Für mich ist das erkennbar beim Verhalten von Mit-Radfahrenden gegenüber zu Fuß Gehenden: Je effekthaschender das Gefährt, umso mehr wird alles anderes als Störfaktor begriffen. Das gilt auch gegenüber zu Fuß Gehenden.

    Insofern liegt ein "Zerwürfnis" viel mehr zwischen jenen, die sich als Radfahrende begreifen als Teil eines Gesamtverkehrsgeschehens und jenen, die meinen, dass sie als Biker jenes Vorrecht in Anspruch nehmen könnten, das bis in die 1980er Jahre ungebrochen den "stolzen Besitzern eines Automobils" selbstdefinitiert zukam. Nur andere Vorzeichen also.

    Eine verantwortungsvolle Gesamtverkehrspolitik sollte auch auf solche Marotten eingehen, anstatt einen pauschalen Rückschluss zu ziehen, dass derjenige, der zweifellos ein umweltschonendes Verkehrsmittel benutzt, auch pauschal eine sozialere Verhaltensweise an den Tag läge.

    Meine Erfahrungen sind da durchaus gemischt.

  10. 56.

    Sehr geehrter Herr "Radler",
    leider kann ich hier keine Videos schicken. Ich hätte Ihnen soi gerne gezeigt wie auf dem Fußweg der Landsberger Allee in Höhe der Richard-Sorge-Straße, mich ein Radfahrer umgebrettert hat. Kann von Glück reden daß nichts weiter passierte obwohl meine Schulter immer noch etwas schmerzt. Aufregung bringt nichts weil ich Epileptiker bin und mit einem Loch im Kopf rumlaufe. Oder Radler bei rot.
    Mit freundl. Grüßen

  11. 55.

    Und da ziehe ich in erhebliche Zweifel, dass man die Verkehrspolitik niederländischer Städte auf eine Millionenmetropole wie Berlin übertragen kann und andere Verkehrsteilnehmern auf die noch längere Bank schieben darf.

    Da da Thema hier der Radverkehr ist, muss natürlich auch das Verhalten der Kampfradler thematisiert werden, auch wenn denen das Bild im vorgehaltenen Spiegel peinlich ist.

    Ein Gehweg ist in der Tat zunächst ein Gehweg und keine Fläche, um schneller von A nach B fahren zu können, um aus Faulheit sein Fahrzeug darauf abzustellen oder um den Umsatz der Gastronomie zu maximieren. Vielleicht gibt es aber ja auch zu Fußverkehr einen Artikel, bei den wir on-topic näher auf die Unzulänglichkeiten von RRG eingehen zu können.

  12. 54.

    Bei Radfahrern scheint es überwiegend "Ausreißer" zu geben. Gerade in der dunklen Jahreszeit fehlt bei ca. 50% der Radfahrer jegliche Beleuchtung. Über das brutale Verhalten von Radfahrern auf Gehwegen wurde schon viel geschrieben. Das rote Ampeln für Radfahrer keinerlei Bedeutung haben ist ebenfalls eine Tatsache. Die neuste Unsitte ist das Radfahren auf Bahnsteigen der Regional- und S-Bahn.
    Wenn Radfahrer den Verkehr nicht nur mit gesenkten Kopf, wegen des besseren Luftwiderstandes, wahrnehmen würden sondern auch andere Verkehrsteilnehmer wie die viel gescholtenen LKWs wahrnehmen würden, gäbe es auch weniger tote Radfahrer im Straßenverkehr. Aber wer sich als die Elite der Menschheit fühlt, was auch in vielen Beiträgen durchkommt, der verlangt für seine kleine Gruppe alles unter Verzicht aller anderen Verkehrsteilnehmer. Solange diese arrogante Haltung, durch die Politik insbesondere der Grünen gefördert, weiterbesteht wird es den Kampf weiter geben.

  13. 53.

    "müsste man sie nicht auf die Straßen auslagern und damit die Verkehrskapazität reduzieren"

    Die Dinge heißen nicht umsonst FAHR(!)rad bzw. RadFAHRER(!) Warum sollte diese Fahrzeuge auf Gehwegen fahren müssen? Oder anders gefragt: Warum sollten wir Fußgänger uns den Gehweg mit Radfahrern, Parkautomaten, Gastronomie, Einzelhandel, Verteilerkästen, Bäumen, usw. teilen müssen?

  14. 52.

    "Selbstkritik? Fehlanzeige!"

    Ja. DIE Radfahrer auf Gehwegen, die keine Rücksicht nehmen. DIE Fußgänger, die 'ne Rot-Grün-Sehschwäche haben. DIE Autofahrer, die ihren Autos stehen lassen, wo sie wollen. Keine Selbstkritik. Noch schlimmer: Finger immer auf die anderen.

    Aber hier geht es nicht um Verstöße gegen die StVO. Sondern um eine zukunftsfähige Verkehrspolitik in einer Großstadt.

  15. 51.

    Radschnellwege zu Verkehrsknotenpunkten wie z.B. Jungfernheide würden soviel Druck aus dem ÖPNV nehmen! Und zwar gekehrte und geräumte und beleuchtete Wege, die nicht wie in Spandau alle paar Meter in Fußgängerwegen münden oder andauernd ohne Ampelanlagen von Seitenstraßen gequert werden. Und Wege, die nicht entlang der Hauptverkehrsstraßen führen, weil man als Radfahrer nicht dauerhaft Abgase inhalieren möchte.
    Aber auch die kleinen Radwege aus den 80er und 90er auf den Gehwegen haben ihre Berechtigung: Eltern-Kind und Senioren-Kriechspuren für eine menschenfreundliche ,sichere Stadt.

  16. 50.

    Pappalapapp, ein einfacher Schulterblick hilft auch.

    Nee, da muss ein Abbiegeassistent für Vollkasko und Unfallfreiheit unbekümmerter Radfahrer gefordert werden. Grips hilft - im übrigen Umsicht auch.

  17. 49.

    Obwohl ich bezweifele, das die "Netti" mitspielt, stelle ich mal folgende, statistisch nicht belegbare und quellenfreie Behauptung auf:
    Die Arschlochquote ist bei allen Verkehrsteilnehmern im Verhalten zu Anderen in etwa gleich hoch.
    Da ist der "Ritter der Straße" - also der unverletzbare Kampfradler, der "Marquez-Verschnitt", der seine Knieschleifer unbedingt im Kreisverkehr anrauhen will, der "multitaskingfähige Autofahrer" - also der, der mit einem Auto immer zwei Parkplätze zeitgleich belegen kann, der "lebende Poller" - also der Fußgänger, der sich auf einem zwei Meter breiten Fußweg immer so positioniert das kein Zweiradler vorbeikommt, der gemeine "Smobie", dessen Weg günstigenfalls am Ampelmast endet .... Lieferlisten lesende Spezialisten über 2,8 to, immer gerne beim Abbiegen genommen ... usw.

    Wer die alle unter einen Hut bekommt, ist ein Kandidat für den Nobelpreis.

    Dabei wäre es so einfach. Mit dem Zeigefinger mal auf sich selbst zeigen.

  18. 48.

    R2G hat gar nichts geschafft außer die Spitze des Eisberges rosa dekoriert, während er unter Wasser den Rumpf des Botes aufreißt, indem wir alle sitzen.
    Wären Radfahrer nicht so rücksichtslos, gleichgültig und manche auch motorisch ständig kurz vorm Unfall, müsste man sie nicht auf die Straßen auslagern und damit die Verkehrskapazität reduzieren, was grüne Staus, grüne Abgase und grünen Feinstaub und grünen Lärm produziert. Außerdem werden dadurch Unfallschwerpunkte geschaffen.
    Rücksichtsvolles Fahren (§1 StVO) und angemessene Geschwindigkeit und alle sind zufrieden außer die rasen wollenden Radfahrer.
    Außerdem frage ich mich, wo es doch soviele Radwege gibt, warum Radfahrer diese dann nicht benutzen und trotzdem auf der Straße fahren. Damit verstößt man selbst ohne Zeichen 237 mindestens gegen §1 StVO.

  19. 47.

    "Kein Wunder, dass die Leute zur AfD rennen."

    Ähm, doch. Das ist ein Wunder. Vorallem bei den Leuten, die sich darüber aufregen, dass RRG die Bevölkerung gegeneinander aufgehetzt und Unfrieden gestiftet hat. Weil das ist das einzige, was diese Politiker machen.

  20. 46.

    "Es ist eine Frage der Zeit, bis irgendwem der Kragen platzt." Wie ihnen? Nur hat ihre braun-blaue Echokammer nichts mit der Realität zu tun, wie sie umgehend beweisen.

    "RRG schleudert die Millionen raus, dass sich die nachfolgenden Generationen noch die Augen reiben, wenn sie erneut Tafelsilber verscherbeln müssen um das Nötigste zu finanzieren".

    Wie die cDU unter Diepgen und Landowsky? Weit von entfernt.

    "Kein Wunder, dass die Leute zur AfD rennen". Momentan rennen den Rechtsextremen die Wähler in Scharen davon. Und immer wieder die Mär der Lemminge, die nicht anders können wie zu braunen Rattenfängern zu rennen.

    Wer immer noch die AfD wählt, wählt die weil er rechtsextrem ist und diese völkisch-nationale Politik unterstützt.

  21. 45.

    „Ich werde keine Politik gegen das Auto machen.“ ... das heißt aber nicht unbedingt, alles bleibt wie bisher.

    Denn Ihre Aussage "Und es heißt ja so nicht, dass Sie sich nicht trotzdem auch um die Stärkung des ÖPNV, des Fahrrades und der Fußgänger kümmern wird." bedeutet im Umkehrschluss ... weniger Platz für das Kfz.

    Das werden alle Parteien einsehen müssen. Unabhängig von Aussagen im Rahmen des Wahlkampfes.

  22. 44.

    "Die Erfahrung in anderen Fußgängerbereichen zeigt, dass die Hysterie um rücksichtslose Radfahrer durchaus begründet ist,"

    Sie sagen es, Hysterie. Niemand bestreitet dass es rücksichtlose Radfahrer gibt, ebenso wie rücksichtslose Autofahrer, Busfahrer, LKW Fahrer und sogar... Fußgänger!

    Sie übertreiben in der Menge der Verstöße maßlos, bauschen auf und sehen in Radfahrenden den Teufel in Person. Das liegt aber an ihrer gestörten Wahrnehmung, die m.E. pathologisch bedingt ist.

    Sie beschreiben hier Einzelfälle, die sie pauschalisieren und somit aufbauschen. Wäre dem so, müßten solche Unfälle täglich sein und in der Statistik auftauchen.

    Aber sie wollen ja auch nicht sachlich diskutieren, sie wollen hetzen. Wäre das hier ein Forum, sollte man ihnen ein paar Tage Bordurlaub gönnen, damit sie wieder zur Vernunft kommen und hier diese unerträgliche Hetze ein wenig abflacht.

  23. 43.

    RRG hat erreicht ?! RRG hat die Bevölkerung gegeneinander aufgehetzt und unfriede gestiftet wo es nur ging. Außerdem schikaniert RRG alles, was nicht nach ihrem Sinn ist. Die Stimmung ist so aufgeheizt wie nie. Es ist eine Frage der Zeit, bis irgendwem der Kragen platzt.
    RRG schleudert die Millionen raus, dass sich die nachfolgenden Generationen noch die Augen reiben, wenn sie erneut Tafelsilber verscherbeln müssen um das Nötigste zu finanzieren.
    RRG macht die Stadt kaputt und vergrault Investoren und Ausrichter. Berlin kann froh sein, dass über den Länderfinanzausgleich andere Bundesländer und der Bund die Stadt am Leben halten.
    Ich hoffe, RRG wird nächstes jahr abgewählt und die SPD lässt sich nicht mehr als Steigbügelhalter für den rot/grünen Kindergarten missbrauchen. Die SPD sollte sich weider mehr auf die Arbeiter konzentrieren und nicht auf die wirtschafts-, und arbeitsplatzfeindlichen Populistenjünger und -prediger.
    Kein Wunder, dass die Leute zur AfD rennen.

  24. 42.

    Nun kann ich doch (beruhigt) SPD wählen, denn Frau Giffey hat gesagt: „Ich werde keine Politik gegen das Auto machen.“ … Endlich ein klarer Satz dazu. Und ein Glück Realismus. Diese Position will ich, egal in welcher Koalition, stärken ... Und es heißt ja so nicht, dass Sie sich nicht trotzdem auch um die Stärkung des ÖPNV, des Fahrrades und der Fußgänger kümmern wird.

  25. 41.

    Ein Interessensausgleich zu Ungunsten der Verkehrsteilnehmer, welche bisher dominieren erzeugt bei diesen Unmut ... wie man an Ihren Worten sieht.

    Ich empfinde Ihn denoch als den richtigen Weg.

    Vielleicht auch, da ich mich als Radfahrer mit einem Arbeitsweg von 13 km an einigen Stellen derzeit sicherer fühle.

  26. 40.

    Links-grünes Moralisieren und Anweisen ist halt nicht das Schaffen. "Striche" aufmalen, Steine hinlegen, Poller aufstellen zu Lasten der anderen Autofahrer und Fußgänger ist keine Kunst und hat nur Symbolik und erzeugt zu recht Gegenwehr. Radwege mit Anstrengung neu erbauen ist eher Sache der konservativen Parteien. Das war schon immer so, kommt aber deutlicher zum Vorschein, wenn man altes rückwärtsgewandtes links/grünes Gehabe in Regierungsverantwortung hat. So wird das nix wetten?

  27. 39.

    Selbstkritik? Fehlanzeige! Die Erfahrung in anderen Fußgängerbereichen zeigt, dass die Hysterie um rücksichtslose Radfahrer durchaus begründet ist, auch wenn die sich gerne damit herausreden, dass man sich als Kampfradler wie die Axt im Walde verhalten, weil der Polizei so wenig Unfälle gemeldet werden. Die StVO gilt aber auch für die, die in der Altstadt Spandau oder auf dem Alex unterwegs sind - und übrigens nebenbei auch eine Maskenpflicht. Für Radfahrer gibt keine Ausnahme, auch wenn zu viele glauben, dass es die für die gäbe. Es ist doch auch üblich, dass sich an der roten Ampel nicht hinter den anderen Fahrzeugen auf grün gewartet wird, sondern die Ampel auf dem Gehweg umfahren wird. Wer links abbiegen will und eigentlich rot hat, rast gerne über linken Fußgängerüberweg.

    Und liebe Eltern: Ein Erwachsener darf zusammen mit dem Kind den Gehweg befahren, Rücksicht auf Fußgängern muss trotzdem genommen werden.

  28. 38.

    "Durch die Politik von RRG ist ein richtiger Hass auf Autos entstanden."

    Wer hat ihnen denn den Quatsch erzählt und warum sollte man Gegenstände hassen? Das tun nur Dummköpfe. Aber manche Todesfahrer sind es wert sie zu hassen.

    "Man stelle sich vor es gäbe keine Autoindustrie in D. Millionen von arbeitslosen Menschen aber glückliche Radfahrerende :)"

    Die Autoindustrie ist schon lange nicht mehr DIE Schlüsselsindustrie und wie die Braunkohle Technik von vor-vorgestern.

    Fahrräder sollten Rückspiegel haben, Alle Radler einen Helm tragen müssen. Alle Radler die STVO beachten.
    Wieso brauchen Fahrradfahrer keinen Führerschein?

    Weil das ausschließlich dazu dient Menschen vom Radfahren abzuhalten, damit sie weiter ungestört rasen können. Und Radler beachten die StVO genau wie Autofahrer. Nicht mehr auch nicht weniger.

  29. 37.

    Ihr Hass auf andere Verkehrsteilnehmer ist schon ... bemerkenswert. Als Kind mal angefahren worden oder haben sie nie ein Fahrrad bekommen und mußten immer zusehen als andere damit fuhren?

    Normal ist so ein unbändiger Hass nicht.

  30. 36.

    Stimmt! Überall gibt es Ausreißer, z.B. Radfahrer, in der Bahn nicht mit Ihrem Fahrzeug fiel Flucht- und Rettungswege blockieren oder die sich an Haltestellen an die StVO halten, wenn die rechts am haltenden Bus vorbei wollen.

  31. 35.

    Welche Bestandsradwege meinen sie denn? Die Todeszonen, sprich Hochbordradwege aus den 70ern des letzten Jahrhunderts. Da gibt es nichts zu sanieren. Die gehören verboten oder umgebaut.

    Einen 70 cm breiten "Radweg" kann man nicht sanieren. Nur neu anlegen, am besten dort wo Radfahrende gesehen werden.

  32. 34.

    In der Attilastrasse bspw. wurde vor Weihnachten auf meinem Arbeitsweg fleißig gebaut.

    Null stimmt wohl nicht oder ?

  33. 33.

    Und wie viele Bestandsradwege hat RRG instandgesetzt? Null. Vielen Dank für nichts.

  34. 32.

    Es ist schade, dass im Artikel so wenig mit Zahlen gearbeitet wird. Was hat sich an den reichlich 10.000 ha bzw. 5.000 km Straßen unter RRG geändert? Gefühlt nichts bis gar nichts. Wieviel km Radwege sind entstanden? Laut einer Anfrage der SPD nicht mal 100km (davon gerade mal 25km innerhalb des Rings). Berücksichtigt man die Bauzeit, dürfte da einiges schon vor 2017 geplant gewesen sein. Wie sieht es mit ÖPNV aus? Ausbau Busspuren, neue Straßenbahnlinien usw....

    Alles in allem deprimierend wenig. Und im Vergleich zur jedesmal hysterischen Debatte lächerlich. Aber man muss auch bedenken: Es geht hier um Berlin: Die Stadt ist pleite, die "Baustellen" vielfältig", die Verwaltung kaputtgespart. Und die Oppositionsparteien haben auch keine zukunftsweisenden Ideen; geschweige denn Konzepte. Ok, Tegel offen halten und nen Transrapid...

  35. 31.

    Woran machen Sie den Verdrängungswettbewerb fest? Allen voran die Popup-Radwege, aber auch neue Radwege wie Holzmarkstr., Frankfurter Allee oder Karl-Marx-Allee, sowie der Ausbau von Radwegen (breiter) - davon profitieren doch auch Fußgänger. Denn wie sah die Situation vorher aus (und ist in Berlin immer noch die Regel): EIn Teil vom Gehweg wurde als Radweg gekennzeichnet.

    "wie bspw. in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg"

    Sie meinen die eine kreuzende Straße, die bisher von Autos genutzt wird und zukünftig als Fahrradstraße umgewidmet werden soll?

    "Ein Gesamtverkehrskonzept sollte ... auch die Reibungsflächen nicht übergehen, die in vielen Lagen entstehen."

    Wird nicht funktionieren. Zum einen ist zu wenig Platz. Zum anderen gibt ist schon zu viel Hysterie. Siehe 500 Meter Friedrichstraße. Oder das man von "Hass" spricht.

  36. 30.

    "Es wird Zeit das RRG abgewählt wird und man wieder zum normalen Leben unter CDU zurückkehrt"

    Mit Schmiergeldzahlungen und Milliardenkrediten, die Berlin in die Pieite getrieben haben? Und einer "Verkehrspolitik" aus den 1950er Jahren?

  37. 29.

    Kann ich leider bestätigen.
    Viele fahren auch Leuten gegen die Beine.
    Bzw. bleiben mit den Einkaufskörben oder Lenkrad an den Klamotten Anderer hängen.
    Ebenso begegnet man immer mehr Radfahrern auf dem Gehweg, die einen noch wegklingeln.
    Man hört auch immer wieder brüllenede Radfahrer auf der Straße.
    Bei Rot über die Ampel bzw. Fahren in die falsche Richtung erlebt man auch öfters.
    Also Radfahrer sind auch keine Unschuldslämmer.

  38. 28.

    Genauso sieht es aus. Ich fahre Fahrrad und mache keinen Radsport und Ich halte mich an die Verkehrsregeln. Radfahrer schieben im übrigen keine tonnenschweren Geschosse mit oft überhöhter Geschwindigkeit durch die Stadt. Warum soll jetzt die Freiheit der Opfer eingeschränkt werden nur weil sich einige Autofahrer nicht zusammenreißen können? Was ist mit Fußgängern? Sollen die vielleicht auch Helm tragen und Protektoren? Manche versuchen immer zwanghaft das Verursacherprinzip umzukehren. Nice Try!

  39. 27.

    Wieso immer wieder dieses "Argument" bzw. der Irrglaube, dass Radfahrende verarmt sind und nichts zahlen?
    Es gibt Haushalte, in denen morgens 5 Familienmitglieder mit teuren Fahrrädern zur Arbeit/Schule etc. starten
    und sicher ans Ziel und wieder zurück kommen wollen. RRG produziert keinen Hass auf Autos sondern kümmert sich ab und zu auch um die Belange der Radfahrenden. Eigentlich immer wieder dieselben Kommentare hier von Füherschein, Helm, Autohass...Dann müssten Autofahrer ja auch Fahrradfahrer- und Fussgängertests bestehen, bevor man sie ans Steuer lässt.

  40. 26.

    Alle 2 Monate hier das Top Thema: Radler gegen Autofahrer, Radler gegen Fußgänger.
    The never ending story!
    Es geht nur gemeinsam, alle müssen Rücksicht nehmen. Bei RRG geht es aber nur in eine Richtung!
    Und vernünftige Alternativen müssen dem Bürger gezeigt werden. Aber wenn man sieht was in der Linie U 8 abgeht dann schreckt das Autofahrer eher ab den ÖPNV zu benutzen.

  41. 25.

    Ich mag mich ja täuschen, aber gerade als gewohnheitsmäßiger Radfahrer, der das Rad als Zubringer zur Bahn benutzt, sage ich das: Mir scheint tatsächlich ein Verdrängungswettbewerb stattzufinden zugunsten von Radfahrenden gegenüber denjenigen, die zu Fuß gehen. Was die Umwidmung von Fahrbahnflächen zugunsten des Radverkehrs angeht, teile ich das voll und ganz. Wenn das zu Lasten von Fußbereichen - wie bspw. in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg - geht, handelt es sich um eine Politik des Stärkeren gegenüber den Schwächeren. Die sind zweifellos die zu Fuß Gehenden.

    Auch in Potsdam kann ich eine Rücksichtnahme von Radfahrenden bspw. gegenüber dem ÖPNV - wo ja mehr drinsitzen - überhaupt nicht erkennen. Umgekehrt schon.

    Ein Gesamtverkehrskonzept sollte nicht nur die gemeinsamen Aspekte des Umweltverbundes beachten, sondern auch die Reibungsflächen nicht übergehen, die in vielen Lagen entstehen.

  42. 24.

    Gegen Corona gibt es Impfstoffe. Bei den Pip-Up-Radwegen könnte man deshalb prüfen, ob die nicht in Busspuren umgewandelt werden könnten. Auch entlang der Heerstraße hilf kein Radschnellweg gegen im Stau stehende Busse. Der Platz könnte deshalb allwettertauglich besser genutzt werden, bei der Nachfrage perspektivisch auch für die Tram.

    Zwei Meter müssen Radweg auch nicht breit sein. Bei deutlich schmalleren wie auf der Otto-Suhr-Allee belegen zig Radfahrer, dass man auch dort sicher überholen kann.

  43. 23.

    ... in jeder Kohorte gibt es Ausreißer ... aber dieses als Argument gegen die Förderung einer umweltfreundlichen Verkehrsart ?

    Nicht sehr geistreich.

  44. 22.

    In der Einleitung wird über Verkehrswende geschrieben, danach nur noch über den Radverkehr. Dabei ist nicht nur für Frau Günther das Rad ein Fahrzeug für vergleichsweise kurze Wege. In Amsterdam und Kopenhagen legen Radler je Weg gerade einmal drei km zurück, in K. Hat der MIV einen wesentlich größeren Anteil als hier. Die folgen wie auch Paris u.a deshalb dem Vorbild Wiens und bauen schon längst den ÖPNV aus.

    Anfang 2017 hatte selbst Frau Günther erkannt, dass das Rad zudem nur bei schönem Wetter taugt. Sie schreibt von kommunizierenden Röhren: Bei schlechteren Wetter wechseln die Radfahrer mehrheitlich auf den ÖPNV. Schlüsse daraus hat sie aber nicht gezogen, sondern stattdessen von deren Lobbygruppe den ersten Teil des sogn. Mobilitätsgesetzes über weite Teile entwerfen lassen. Die darin vorgesehen Umleitungen führten auf der Oberbaumbrücke zu einem besonders rücksichtslosen Verhalten von Kampfradlern gegenüber Fußgängern, die letztendlich vom Gehweg weichen mussten.

  45. 21.

    Das ist doch in den S-Bahnen nicht anders: Viele Radfahrer betreten die S-Bahn, klappen den Sitz herunter und stellen ihr Fahrzeug in den Gang, gerne auch noch so, dass die Türspuren eingeschränkt werden. Dass die nicht in volle Wagen mit ihrem Fahrzeug einsteigen dürfen, ist denen auch unbekannt. Die Fahreafstadt Kopenhagen hat die Mitnahme seines Fahrzeuges in Berufsverkehr untersagt und ist nicht nur deshalb Vorbild

  46. 20.

    Ein Helm hilft nicht viel wenn man von einem abbiegenden LKW überrollt wird, so wie die meisten Radfahrer die in Berlin in den letzten Jahren getötet wurden. Helme helfen übrigens auch wenn man im Auto einen Unfall hat. Warum also keine Helmpflicht für Autofahrer? Renn- und Rallyefahrer gehen ja bereits mit gutem Beispiel vorran!

  47. 19.

    Genau so wie wir da auch hinkommen werden: gegen massiven Protest der Autofahrer. Sie können ja mal "Stop de Kindermoord" googeln. In der Niederlanden ging es halt schon 1970 los, darum sind die jetzt deutlich weiter als wir. Zum Glück können wir jetzt einfach abkucken, was dort funktioniert, so dass es hoffentlich keine 50 Jahre dauert bis wir den heutigen niederländischen Stand erreicht haben.

  48. 18.

    ... oder einfach nur der Interessensausgleich neu justiert.

    Etwas mehr Fahrrad, etwas weniger Auto ... klingt nicht nach dem Ende des Kfz in der Stadt.

  49. 17.

    ...ach nee, und wie sieht's mit Helmpflicht aus? Dann wären einige Unfälle nicht so schwerwiegend gewesen. Ich fahre selbst Rad und habe Rückspiegel und Helm und brülle Radfahrern die bei Rot über die Ampel fahren hinterher, weil ich auch noch Auto fahre. Wenn man Radfahrern einredet sie seien die besseren Menschen, dann wird Hass geschürt.

  50. 16.

    ...ach nee, und wie sieht's mit Helmpflicht aus? Dann wären einige Unfälle nicht so schwerwiegend gewesen. Ich fahre selbst Rad und habe Rückspiegel und Helm und brülle Radfahrern die bei Rot über die Ampel fahren hinterher, weil ich auch noch Auto fahre. Wenn man Radfahrern einredet sie seien die besseren Menschen, dann wird Hass geschürt.

  51. 15.

    Ja, die Niederlande sind schon viel weiter als wir.
    Aber wie sind sie dorthin gelangt? Die Größe der Städte ist nicht vergleichbar, aber als Ideengeber gut geeignet.
    Ich habe Maastricht gesehen und die Verkehrsführung, vorallem für den Radverkehr, war bewundernswert.

  52. 14.

    Z. Z wird ein grosser Teil von Waehlern, die vieleicht auch
    freizeitmaehsig Fahrad aber ansonsten aufs Auto angewiesen sind vergraemt. Es wird gerade zu zum Grabenkampf zwischen den Parteien aufgefordert, zumal jetzt auch noch ein dritter ensteht da die Radfahrer ruecksichtslos auf dem Bürgersteig agieren.
    Vorhandene Radwege muss man erstmal generell benutzen, bevor man neue fordert und dann sollten diese seperat zur Strasse und Buergersteig geführt sein.

  53. 13.

    Es wäre schon hilfreich wenn man das falsche Parken und Halten auf Radwegen, Fußwegen und an Ecken konsequent bestrafen würde. Falsches Halten mit Behinderung: 35 €, hier könnte man tagtäglich vielen tausenden rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern die kleine rote Karte zeigen.

  54. 12.

    Fahrräder müssten, Radfahrer müssten, Radler müssten... Und sie faseln hier was von Hass auf Autofahrer. Wie wärs einfach wenn auch mal Autofahrer die Regeln beachten? Deren Vergehen und Versagen sind nämlich tödlich. Und zwar für andere Verkehrsteilnehmer. Die Statistik der Berliner Polizei bestätigt das im übrigen. Sicherlich sind nicht alle Radfahrer anständig, aber sie Stellen hier alle unter Generalverdacht. Im übrigen bedeutet ein für alle Verkehrsteilnehmer gerechter Umbau der Verkehrswege nicht das Ende des Automobils. Die Welt besteht nicht nur aus den Farben schwarz und weiß. ;-)

  55. 11.

    Am Bhf. Bernau bei Berlin gibt's ein Fahrradhaus! Da muss man nicht nach Holland schauen sondern einfach mal das Umland erkunden.

  56. 10.

    Da braucht man nicht bis Chicago fahren, in Hamburg gibt es sowas schon seit Jahren ...... Berlin hing bei allen Projekten hinterher. RRG große Klappe nichts dahinter, mehr sage ich nicht dazu.

  57. 9.

    Es wird Zeit das RRG abgewählt wird und man wieder zum normalen Leben unter CDU zurückkehrt

  58. 8.

    Mein Fazit: Zu wenig erreicht, aber auch zu viel vorgenommenen. Etwas ernüchternd. Anderseits ist die Ideologie der autogerechten Stadt in der Gesellschaft tief verankert. So tief, dass man deren scheitern leugnet.

    Bei "was bedeutet das für das Wahlkampfjahr" fehlt ein Satz zur AfD. Wäre auch nur ein kurzer: die wollen ein "weiter so" der Verkehrspolitik der vorherigen Jahrzehnte.

  59. 7.

    Was haben Fahrräder auch in Kleinprofilwagons zu suchen?

  60. 5.

    Durch die Politik von RRG ist ein richtiger Hass auf Autos entstanden.
    Man stelle sich vor es gäbe keine Autoindustrie in D. Millionen von arbeitslosen Menschen aber glückliche Radfahrerende :)
    Fahrräder sollten Rückspiegel haben, Alle Radler einen Helm tragen müssen. Alle Radler die STVO beachten.
    Wieso brauchen Fahrradfahrer keinen Führerschein?
    Das, lieber Senat, solltet ihr mal in Betracht ziehen.

  61. 4.

    Weiteres Beispiel, auch für Rolle rückwärts: Die neuen U-Bahnen, z.B. auf der Linie U5 sind räumlich eine Katastrophe. Ein Fahrrad im Abteil - und der Durchgang ist versperrt. Allerdings mit Kinderwagen nicht anders.... wie gesagt, meiner Meinung kontraproduktiv für Verbindung alternativer Fortbewegungen....
    BVG: Berlin Vermasselt Gemeinschaft

  62. 3.

    Vorhandene Radspuren z.B. absenken m ( 40 cm)wie in Holland damit viele Radfahrer nicht so einfach auf die Straße und Fußweg wechseln können. Und überall farbig markieren.
    Man kann auch mal woanders sich die Ideen holen wenn unseren holden Politiker nichts einfällt. Das ist keine Schande. Nur wenn man nichts macht .
    Die richtige Mischung macht es.
    In Chicago z.B. läuft an der Fußgängerampel die Zeit(30 sek.) mit damit die Fußgänger wissen ob sie es noch sicher über die Straße schaffen.

    Schönen Tach noch

  63. 2.

    Gutes Beispiel: Fahrrad-Parkhäuser gibt es nicht - weil der gemeine Radfahrer nur fordert, aber keinen finanziellen Beitrag leisten will. Meine Meinung. Denn diese Parkhäuser als Beispiel müssten wenigstens teilweise refinanzierbar sein.

  64. 1.

    Verarmte Nichtszahler als Wahlvolk rekrutieren, nichts weiter!

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