Polizeieinsatz in Brandenburg von MEGA, Bild: dpa/ Peter Förster
Video: Abendschau | 30.11.2020 | Petra Gute | Bild: dpa/ Peter Förster

Interview | #Baseballschlägerjahre in Brandenburg - "Hitlergrüße waren an der Tagesordnung"

Rechtsextreme in Brandenburg zeigen sich nach der Wende offen und gewalttätig auf der Straße, der Staat wehrt sich erst spät mit der Polizeieinheit MEGA. "Die Zeit"-Reporterin Dilan Gropengiesser findet, dass deren Arbeit erfolgreich war und immer noch ist.

Prügel, Drohungen, Hetzjagden – in den Nachwendejahren bricht in Ostdeutschland auch Hass, Rassismus und Gewalt auf, besonders unter Jugendlichen. Der "Zeit Online"-Redakteur und Autor Christian Bangel, in Frankfurt (Oder) geboren und aufgewachsen, nannte diese für ihn prägende Zeit die "Baseballschlägerjahre" – daraus entstand ein Twitter-Hashtag, mit dem sich viele Menschen aus Ost und West zu Wort melden, um ihre Erlebnisse in dieser Zeit auszutauschen. Zu lange war über die Zeit der "Baseballschlägerjahre" geschwiegen worden.

Dilan Gropengiesser. (Quelle: privat)
ZEIT ONLINE-Reporterin Dilan Gropengiesser | Bild: privat

Der rbb und "Zeit Online" haben sich nun – unterstützt von der Produktionsfirma Berlin Producers – zusammengetan, um die Auseinandersetzung mit dem Thema filmisch aufzubereiten. Unter dem Titel "Baseballschlägerjahre" sind insgesamt sechs 15-minütige Filme entstanden, die jene Jahre geprägt von Umbruch und Gewalt spiegeln und zugleich den Bogen in die Gegenwart schlagen.

"Zeit Online"-Reporterin Dilan Gropengiesser beleuchtet die späte Reaktion des Staates auf den anwachsenden Rechtsextremismus am Beispiel Brandenburgs: In ihrer Reportage "Nazis im Visier" beschreibt sie die Arbeit der MEGA, einer Sondereinheit der Brandenburger Polizei, die 1998 aufgebaut wurde, um rechte Gewalt einzugrenzen und zu verfolgen.

rbb|24: In der Nachwendezeit eskalierte rechtsextreme Gewalt in Ostdeutschland und vor allem auch in Brandenburg. Wie beschreiben Sie die Situation?

Dilan Gropengiesser: Es kam zu Auswüchsen der Gewalt gegenüber Ausländern. Das Besondere an dieser Zeit war, und das kennen wir so in dieser Form heute nicht mehr, dieses offen ausgelebte Rechtsextreme, zum Beispiel in Kameradschaften. Oder dass vor allem junge Menschen, die für die rechte Szene viel anfälliger waren, sich im Kollektiv jeden Abend auf dem Dorf in Brandenburg getroffen haben. Da waren Hitlergrüße an der Tagesordnung.

Skinheads haben ihre rechte Gesinnung auch über Klamotten und durch Gewalttaten nach außen getragen. Als anders aussehender Mensch hat man sich kaum noch getraut, durch gewisse Orte zu gehen. Sehr bekannt ist der Mord an Amadeu Antonio 1990 in Eberswalde, der in diese Zeit fällt, und der diese Dramatik nicht nur in Eberswalde, sondern in ganz Brandenburg verdeutlicht hat. Das Ganze hat so ein Ausmaß angenommen, dass die Polizei und die Behörden damit überfordert waren.

Was haben die Behörden unternommen?

Die ersten Jahre der Neunziger waren, wenn man so will, vor allem auch geprägt durch die Abwesenheit der Behörden und der Polizei. Die Antwort der Politik ist relativ spät gekommen, erst mit der Gründung der MEGA, der mobilen Einsatzeinheit gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit, 1998.

Ende der 1990er-Jahre haben die Behörden erkannt, dass sie neben der bloßen Strafverfolgung eine neue Strategie entwickeln mussten. Wie können wir die rechte Szene durchleuchten? Wie kommen wir denen näher? Wie können wir den Rechtsextremismus einschränken? Und ich glaube, sie sind sehr schnell darauf gekommen, dass sie auch mit anderen Bündnissen zusammenarbeiten mussten, wie dem Aktionsbündnis Brandenburg oder der Opferberatung. Und auch in Schulen gehen mussten, um den Diskurs darüber aufrechtzuerhalten, woher diese Feindesbilder kommen.

Wie kommt die Brandenburger Polizei und speziell die MEGA in Ihrem Film weg?

Ich bin erstmal skeptisch aber auch mit offenen Augen an die Recherche zu dieser mobilen Einsatzeinheit herangegangen, habe auch mit Politologen gesprochen. Und mit Menschen, die damals an Kundgebungen gegen Rechts beteiligt waren. Und ich muss sagen, durch die Bank habe ich wirklich sehr positives Feedback zur MEGA gehört.

Ich habe dann auch mit diesen Polizisten gesprochen und erfahren, wie sie sich den Kampf gegen rechte Gewalt wirklich zur Aufgabe gemacht haben, ein Kernteam waren. Damals waren es 45 Ermittler*innen. Heute sind es rund 60.

22 Jahre später gibt es diese mobile Einsatzeinheit, die sich auf die Bekämpfung und Einschränkung des Rechtsextremismus fokussiert, also immer noch. Und man kann schon auch festhalten, dass das ein insgesamt erfolgreiches Projekt ist, und dass Brandenburg gerade im Vergleich zu anderen Bundesländern viel erreicht hat. Die MEGA wollte gegen den Rechtsextremismus auf offener Straße vorgehen, das hat sie insgesamt geschafft, sie kann eine positive Bilanz ziehen.

Wie hat sich die Arbeit der MEGA verändert, wie arbeitet sie heute?

Die Polizisten der MEGA sind immer noch auf Kundgebungen tätig wie damals, gehen auch noch auf Streife. Sie arbeiten nach wie vor anonym, weil die Arbeit in der Szene gefährlich ist. Ansonsten hat sich ihre Arbeit stark verändert, ihr Einsatzgebiet hat sich jetzt auch sehr auf das Internet verlagert. Weil Rechtsextremismus nicht nur lokal stattfindet, sondern sich national und international vernetzt. Die rechtsextreme Szene hat sich weiterentwickelt und erkannt: Wenn wir Kameradschaften aufbauen, werden wir schnell ausfindig gemacht und schnell verboten. Und deswegen suchen wir uns einen neuen Auftritt.

Ein Beispiel ist der rechtsextreme Verein "Zukunft Heimat", der erstmal recht populistisch wirkt. In dem Verein bewegen sich aber einzelne Menschen, welche der MEGA bekannt sind und die immer wieder auch durch Gewaltdelikte aufgefallen sind. Einige davon haben sich in die bürgerliche Mitte, wenn man so will, begeben. Und da hält sich die Polizei, glaube ich, nach wie vor zurück: Solange keine Gewalt auftritt, versucht die Polizei, das Versammlungsrecht zu wahren.

Im Grunde kann man sagen: Die Strategie der Polizei war damals und heute eine Strategie der Deeskalation. Im Sinne der Versammlungsfreiheit müssen auch Vereine wie "Zukunft Heimat" ihre Kundgebung gewährleistet bekommen, so lange sie gewaltfrei bleiben.

Und das war auch Ende der 1990er Jahre so - und diese Strategie offenbar erfolgreich?

Deeskalation war auf jeden Fall wichtig. Die Polizei ist immer wieder in den Konflikt gekommen: Wie reagiert sie auf Kundgebungen der Rechten und Gegendemonstrationen? Das symbolische Dagegenstellen der Zivilbevölkerung war erwünscht, wenn aber zum Beispiel linke Demonstranten eine Sitzblockade gegen Rechts machten, musste aber eben auch das Versammlungsrecht gewährleistet werden. Die Polizei musste versuchen, zu deeskalieren, damals wie heute.

In solchen Situationen wurde auch die Kritik an der Polizeiarbeit laut: Man zeigt Gesicht gegen Rechts und wird weggetragen oder muss gehen. Und die anderen dürfen weitermarschieren. Das geben das Versammlungsrecht und die Demokratie aber eben her.

Auch aktuell steht die Polizei immer wieder in der Kritik, nicht genügend gegen Rechtsextremismus zu unternehmen ...

... nach wie vor steht sie unter Druck und ist, glaube ich auch, durchaus immer mal wieder überfordert. Das ist mein Eindruck mit der Situation im Internet und mit der Kommunikation zwischen den Abteilungen, weil die Arbeit irgendwie diffuser geworden ist. Und dann gibt es auch immer wieder Stimmung gegen die Polizei, bezüglich rechter Netzwerke in den eigenen Reihen. Das erhöht den Druck, auch die Kommunikation mit den Medien fällt entsprechend spärlicher aus. Ich hatte das Gefühl, damals war es einfacher, die Polizei nahbar zu begleiten und an sie ranzukommen.

Wie offen waren die Polizisten der MEGA Ihnen gegenüber?

Alle Einheiten hatten abgelehnt, mit mir zu sprechen - außer die MEGA der Polizeidirektion Süd, die ich dann auch auf Streife begleiten durfte. Ich fand es toll, wie viel mir der Leiter der MEGA der Polizeidirektion Süd erzählt hat und schon sehr klar und deutlich gemacht hat, was er davon hält, wie die Rechten sich strukturiert haben, wie sie vorgegangen sind.

Die MEGA-Polizisten selbst, die direkt mit den Rechten zu tun hatten oder haben, waren sehr auskunftsfreudig und haben Dinge auch klar benannt. Auf der Kundgebung von "Zukunft Heimat" in Cottbus wollte der verantwortliche Einsatzleiter, der nicht zur MEGA gehört, den Verein wiederum nicht als rechtsextrem benennen.

Überdies hat mir jemand erzählt: Karriere macht man bei der MEGA nicht. Wer dort arbeitet, leistet Überzeugungsarbeit.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Vanessa Klüber

Die Erstausstrahlung von "Baseballschlägerjahre" ist
am Mittwoch, 02.12.2020, 23:05 Uhr im rbb Fernsehen

14 Kommentare

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  1. 14.

    Selbst die Stasi und das Politbüro konnten Rechtsextremismus in der DDR nicht verhindern, sondern nur nach außen verstecken. Anstatt das Problem zu benennen wurden rechtsradikale Schläger verharmlosend als "Rowdys" bezeichnet. Diese Saat war schon vor der Wiedervereinigung vorhanden. Die DDR hatte keine Antwort darauf, weil Faschismus nicht zum Sozialismus passte. Dass Stasi und Partei davon wussten, ist durch diverse Reportagen belegt. Ein hausgemachtes DDR-Problem. Dass hinterher NPD und Co. diese Saat weiter gezüchtet haben ist klar. Hier darf man aber auch fragen: Was wurde denn im Osten eigentlich dagegen getan, in den Jahren 1990, 1991, 1992? Einige (nicht alle!) fanden das ja offenbar gar nicht so schlimm - und haben einfach zugeschaut. Das ganze auf die Ebene Ossi/Wessi herunterzubrechen ist keine Lösung. Man muss bei der Wurzel anfangen - und die liegt schon vor 1990.

  2. 13.

    Zunächst einmal ist es richtig und wichtig diese Zeit aufzuarbeiten, aber es werden die Ursachen vergessen wie es dazu gekommen ist.o
    Die Menschen sind vor der Wende auf die Straße gegangen, wei sie bessere Lebensustände wollten und bekommen haben sie nur das Gegenteil. Der Wessi kam und machten fast alle Arbeitslos, einige hatten das Glück in den alten Bundesländern Arbeit zu finden, viele mussten oder wollten bleiben. Es war eine sehr Unsichere Zeit. Und dann sollten die Stätdte und Gemeinden auch noch Flüchtlinge aufnehmen. Den Ossis kam das so vor als wolle der Westen nachdem er den Leuten alles genommen hatte auch noch Ihren Müll im Osten abladen.( Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte hier niemanden beleidigen, jeder Mensch ist gleich viel Wert) Aber so haben sich viele gefühlt. Es ging eine grpße Perspektivlosigkeit um geparrt mit der Angst, morgen auf der Straße zu sitzen. Diese Angst haben sich die Neonazis zu ntuzen gemacht um gegen die Flüchtling zu hetzen.

  3. 12.

    Dass es die Stasi nicht mehr gab und die Polizei sich noch in ihrer Neuorganisation befand, ist ein Fakt. Das ist ein Fakt und hat nichts mit West-Ost zu tun. Wenn Sie hier nun über die "bösen" Wessis herziehen, um ein Ost-Problem zu relativieren, dann ist das nichts anderes als populistische Stimmungsmache. Und das sagt ihnen ein "Ossi".

  4. 10.

    ganz so wie in dem Beitag war es nun doch nicht. Eine der Ursachen wird verschwiegen. Die Stasi gab es nicht mehr. Aber sowas passt ja nicht in das Bild welches uns Wessis über den Osten vermitteln.

  5. 9.

    Wenn man die rechten Umtriebe in Brandenburg nicht mitbekommen hat mus man blind und taub gewesen sein.Wenn jemand Probleme offen benennt ist das für Sie schlecht reden der Heimat? Dann finden Sie entweder die Untaten der Neonazis gut oder Sie wollen Sie unter den Teppich kehren. Und ihr Vergleich mit der Raf hinkt auf allen Beinen

  6. 8.

    Ich war in den 90ern Jugendliche in Hoyerswerda und meine Haare waren bunt. Mehr brauche ich glaube ich nicht zu erklären. Wenn Sie Herr Wilhelm von Ausnahmen sprechen, ist das eine Verhöhnung der Opfer rechter Gewalt.
    Naja was nicht sein darf, sieht man einfach nicht und damit gibt es das auch nicht. Und Menschen die die Wahrheit sagen, verunglimpfen die Heimat. Kommt mir irgendwie bekannt vor.

  7. 7.

    Muss man Journalist*innen oder Polizist*innen nochmal erklären, dass Straftaten nicht erst dann vorliegen, wenn Gewalt angewendet wird? Beleidigung, Drohung, Volksverhetzung, Billigung und Belohnung von Straftaten, Aufruf zu Straftaten - alles (auch) auf brandenburgischen Demonstrationen vorgekommen. Wie naiv und unkritisch kann man denn sein?

    Dann diese Fehlschlüsse kolossalen Ausmaßes: Dass Bildungsarbeit wirken kann, Vernetzung und Solidarisierung derjenigen gegen Rechts, Soziale Arbeit, Beratungen, auch von Organisationen, das alles liegt doch nicht an vergangener Polizeiarbeit! Sie rechnen der Polizei Verdienste an, für die sich nichts geleistet hat.

    Die Brandenburger Rechtsextremen-Szene ist sehr aktiv. Daran hat "MEGA" rein gar nichts geändert. Sie haben ja noch nicht mal die eigenen Leute im Griff: Ku-Klux-Klan-Anhängerschaft, Combat-18-Verbindungen, Uniter-MItgliedschaft von Ausbildenden, ganz zu schweigen von der Arbeitsverweigerung bzgl. "NSU".

  8. 6.

    Und Rostock Lichtenhagen über mehrere Tage war leider trauriger Höhepunkt und bis heute nicht vergessen.

  9. 4.

    Am Kommentar Nr. 1 sieht man mal wieder wie wichtig diese Arbeit und wie relevant diese Reportage ist und alle Altersstufen in der ganzen BRD etwas angeht und auch im Schulunterricht ab Klassenstufe xx thematisiert werden müßte, auch in Berufsschulen und/oder Bildungsträgern des öffentlichen Dienstes (z.Bsp. Polizei!). Nicht Schulterzucken und Wegsehen sondern sich mal wieder richtig gerademachen fürs GG und die Demokratie heißt die Devise, in West & Ost.

  10. 3.

    Ihr Kommentar offenbart, wie die Bevölkerung damals - und leider noch heute - mit diesen Geschehnissen umging und geht. Einfach nur ausblenden. Lassen Sie sich von den Betroffenen erzählen, wie es gewesen ist und sein Sie froh, dass es Ihnen anders ging.
    Übrigens: Herr Bangel war in der Zeit Jugendlicher, hat also "die volle Packung" abgefasst. Ihr whataboutism ist hier reichlich fehl am Platz Allgegenwärtige Gewaltexzesse, Staatsversagen und eine vor der Realität die Augen verschließende Bevölkerung - Danke, es hat sich nichts verändert...

  11. 2.

    @Kurt Wilhelm
    Im Artikel wird Bezug auf die Nachwendejahre genommen. Die Maßnahmen gegen Rechtsradikalismus ließen danach lange auf sich warten, wie dem Artikel zu entnehmen ist. Herr Bangel ist mMn ein guter Zeitzeuge, da er in der Zeit lebte und als Jugendlicher unterwegs war. Jugendliche sind eher unbedarf, wenn es um politische Diskussionen geht. Zudem kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen, dass es Ende der 90er in der Öffentlichkeit noch viele Leute mit verfassungsfeindlichen Motiven in südlich von Berlin gelegenem Brandenburg gab. Rechtsradikalismus ist kein "Ossi-Problem", es ist ein gesellschaftliches Problem, bei dem nicht Betroffene oder auch priviligierte "Ureinwohner" gern verkennen, wegsehen oder gar relativieren. Wie hier auch geschehen...

  12. 1.

    Ich habe das Interview heute früh auf Info Radio verfolgt und war entsetzt, wie man so abwertend von seiner Heimat reden kann und dazu noch einen Film in Umlauf bringt, der mehr an Utopie anlehnt, als an die Realität. Der Herr Christian Bangel, der ja der Initiator dieser Filme ist und der das Interview gab, ist 1979 geboren! Also war er gerade einmal 10 Jahre alt, als die Wende kam. Woher nimmt er seine gemachten Erfahrungen Frau Gropengiesser, denn Sie führten das Interview?
    Ich war zu dieser Zeit 28 Jahre und meine Tochter war zwei, also ist sie zur richtigen Zeit in der Schule gewesen und da gab es so etwas nicht! Ich war in ganz Brandenburg als Monteur unterwegs und habe so etwas nicht erlebt! Was hier angesprochen wird, waren leider Ausnahmen und nicht die Realität. Anders ist hingegen die RAF anzusehen, die von 77-98 in den alten Bundesländern ihr Unwesen trieb. Das schrieb ein Brandenburger.

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