Terroropfer vom Breitscheidplatz - "Gedemütigt, entwürdigt, verletzt"

Sa 19.12.20 | 10:32 Uhr | Von Jo Goll und Susanne Opalka
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Ersthelfer, Polizisten, Rettungsdienste und Feuerwehr versorgen die Verlezten nach dem mutmafllichen Terroranschlag mit einem LKW auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz am 19.12.2016. (Quelle: imago images)
Video: Abendschau | 19.12.2020 | J. Goll/S. Opalka | Bild: imago images

Auch vier Jahren nach dem Terroranschlag vom Berliner Breitscheidplatz kämpfen Verletzte und Hinterbliebene mit den Folgen. Mohammad W. war einer der Ersthelfer vor Ort und wurde selbst verletzt. Die Schreckensbilder holen ihn noch immer ein. Von Jo Goll und Susanne Opalka

Es ist kurz nach 20 Uhr, als Mohammad W. am 19. Dezember 2016 noch schnell auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz vorbeischauen will. Als er vom Kurfürstendamm aus Richtung Gedächtniskirche geht, kommen ihm schreiende Passanten entgegen – mit aufgerissenen Augen, voller Angst. Der Autohändler weiß sofort, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Er rennt auf den Breitscheidplatz und leistet sofort Erste Hilfe. Gemeinsam mit zwei anderen befreit er drei Personen, die unter den Balken eines halb zusammengebrochenen Marktstandes eingeklemmt sind. "Ich hörte auch, dass ein paar Menschen Gas, Gas riefen", sagt Mohammad W. mit leiser Stimme. "Dann sah ich die offene Gasflasche und drehte sie zu, dann wurde mir schwarz vor Augen."

Mohammad W. war Ersthelfer am Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016. (Quelle: rbb)
| Bild: rbb

Hinterbliebene springt ehrenamtlich ein

Mohammad W. verliert das Bewusstsein. Ein herabfallender Balken hat ihn getroffen. Erst im Krankenhaus wird er wieder wach. Die Diagnose: Quetschung des Rückenmarks. Der Deutsch-Libanese leidet fortan unter wiederkehrenden Lähmungserscheinungen, kann nicht mehr gehen, ist seit dem Anschlag immer wieder auf den Rollstuhl angewiesen. Auch eine Folge der sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS. Die traumatischen Momente, die er nach dem furchtbaren Anschlag als Zeuge erlebt hat, holen ihn immer wieder ein.

Mohammad W. hat mit hoher Wahrscheinlichkeit Menschenleben gerettet, mit seinem entschlossenen Handeln eine Explosion an dem zusammengebrochenen Stand verhindert. Der Bundesinnenminister, der Bundesaußenminister, der Regierende Bürgermeister und sogar die Kanzlerin haben ihm nach dem Anschlag Briefe geschrieben, schnelle und unbürokratische Hilfe in Aussicht gestellt.

Doch Mitte Dezember, vier Jahre nach dem Anschlag, wartet er noch immer auf einen geeigneten Rollstuhl. Der jetzige ist nur eine Leihgabe und für seine Größe und sein Gewicht schlicht und einfach zu klein. "Meine Oberschenkel reiben ständig an den Halterungen der Reifen, das macht Druck auf die Knochen", sagt er verzweifelt. "Nachts, wenn ich die Beine ausgestreckt habe, kommen dann die Schmerzen und ich kann nicht schlafen."

Zwischenzeitlich wurde ihm zwar von der AOK ein halbelektrischer Rollstuhl gestellt, doch dieser hatte so seine Tücken, erzählt uns Astrid Passin. Seit einem halben Jahr unterstützt sie ehrenamtlich Mohammad W. und kümmert sich darum, dass er die gesundheitliche Versorgung bekommt, die ihm zusteht. "Der Akku ist zu schwach. Deshalb blieb Mohammad immer wieder im Rollstuhl auf der Straße stehen und musste sich abholen lassen", sagt sie. Passin hat durch den Anschlag ihren Vater verloren und ist seither für Verletzte und Hinterbliebene Ansprechpartnerin und Vertraute.

Beamtendeutsch statt unbürokratischer Hilfe

Astrid Passin ärgert sich darüber, dass das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Lageso, die Unfallkasse und die Krankenkasse immer wieder Formulare und neue Anträge an Mohammad W. schicken, statt schnell und unbürokratisch zu handeln. Allein kann er die vielen Unterlagen gar nicht bewältigen, die in Beamtendeutsch verfassten Schreiben versteht der im Libanon geborene 45-Jährige nur schwer. Das Gefühl der Überforderung lässt ihn hilflos zurück. Über Wochen hat sich Astrid Passin durch seinen ungeordneten Schriftverkehr gekämpft und jetzt erste Erfolge für ihn erzielt. Seit vier Wochen hat Mohammad W. endlich ein Pflegebett, in das er besser rein- und auch wieder rauskommt. Auch an seiner Balkontür wurde endlich eine Rampe angebracht. Es ist zwar nach wie vor nicht einfach für ihn, an die frische Luft zu gelangen, aber zurück in die Wohnung kommt er umso besser.

Doch Astrid Passin sieht deutlich mehr Bedarf. "Er braucht dringend einen geeigneten Pflegesessel, damit er nicht den ganzen Tag im Rollstuhl sitzen muss", sagt die resolute Frau mit den schwarzen Haaren. Um eine neue Brille, einen Physio- und einen Schmerztherapeuten hat sie sich ebenfalls gekümmert. Sie findet aber: "Es wäre auch die Aufgabe des Opferbeauftragten, hier regelmäßig nachzufragen, wie es denn um die Betroffenen steht."

Kurze Zeit nach dem Anschlag erlebte Mohammad W. erste Panik- und Angstattacken, bis heute wird er immer wieder von ihnen überwältigt. Die schrecklichen Bilder von abgetrennten Gliedmaßen und Leichen tauchen Tag und Nacht immer und immer wieder vor seinen Augen auf; er wird bewegungslos, kann auf nichts mehr reagieren, nicht mehr richtig hören und sehen.

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

"Ich komme aus dem Libanon und ich war Soldat", erzählt er. "Ich habe den Krieg erlebt. Aber ich habe noch nie so eine Schlacht gesehen. Ich kann die Schreie der Menschen bis heute hören, ihre Schmerzen bis heute fühlen."

Der Psychotherapeut Rainer Rothe betreut etwa ein Dutzend Opfer des Anschlags vom Breitscheidplatz, aber auch Menschen, die wenige Monate zuvor in Nizza waren, als dort ein Anschlag mit einem Lkw verübt wurde. Am 14. Juli 2016 war auch eine Schulklasse aus Berlin vor Ort. Rothe hat einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verfasst und darin seinem Unmut freien Lauf gelassen. Mit Trauer und Schmerz müsse er miterleben, "wie der Terror für die Geschädigten am Körper und ihrer Seele weitergeht." Die Opfer würden von den Ämtern und Institutionen keine wirkliche Hilfe und Solidarität erfahren, sondern würden zusätzlich "gedemütigt, entwürdigt und verletzt", schreibt Rothe. Einige seiner Patienten hätten bereits "mehrere Suizidversuche unternommen und waren mehrfach in der Psychiatrie."

In der Tat scheint der Frust bei vielen Verletzten und Hinterbliebenen der Anschläge von Berlin und Nizza groß zu sein. Drei Viertel der 21 Betroffenen, die Rothe befragt hat, haben sich anwaltliche Hilfe geholt, sagt der Psychotherapeut. Viele Klageverfahren laufen bereits.

Schlicht und einfach vergessen?

Der Opferanwalt Andreas Schulz vertritt inzwischen die Interessen von Mohammad W. Bereits Mitte der achtziger Jahre hat er vor Gericht Menschen vertreten, die zu den Opfern des Bombenanschlags auf die Diskothek "La Belle" in Berlin-Friedenau gezählt haben. Schulz ist der Meinung, dass Behörden wie das Lageso und der Medizinische Dienst nicht vorsätzlich handeln würden. "Ich glaube, dass die Mitarbeiter dort überlastet sind, dass sie nicht die nötige Empathie mitbringen und dass am Ende des Tages bürokratisches Unvermögen greift." Alles, so Schulz, werde "einfach business as usual abgearbeitet." Wenn es beispielsweise im Lageso mehrfach zu Umstrukturierungen komme, "beginnt das bürokratische Prozedere immer wieder von vorn. Und dann geraten solche Fälle in Vergessenheit."

Es sind Menschen wie Mohammad W, die schlicht und einfach vergessen werden. Bürokratisches Unvermögen zu Lasten eines Mannes, der alle nur denkbare Hilfe und Anerkennung verdient hätte. Mohammad W. ist ein stiller Held, der Menschenleben gerettet hat. Jetzt braucht er selbst Hilfe.

In einer E-Mail zeigte sich der Opferbeauftragte des Landes Berlin, Roland Weber, auf Anfrage besorgt. Er habe mehrmals mit Mohammad W. Kontakt gehabt und sei davon ausgegangen, dass alles auf einem guten Weg sei. "Das ist eine missliche Situation, die Sie mir schildern und der ich auch nachgehen werde." Diese Bemühungen könnten nun gar nicht mehr erforderlich sein. Denn am Ende des Tunnels gibt es Licht. Auch das zuständige Lageso und die Unfallkasse reagierten offenbar auf die Anfrage von rbb24 Recherche und teilten Mohammad W. mittlerweile telefonisch mit, dass der gewünschte Rollstuhl bewilligt werden soll. Möglicherweise gibt es in dieser Geschichte also nun doch ein Happy End – kurz vor Weihnachten.

Beitrag von Jo Goll und Susanne Opalka

44 Kommentare

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  1. 44.

    Leute die solche feigen Anschläge dazu mißbrauchen um ihr widerliches braunes Süppchen darauf zu köcheln sind keinen Deut besser wie diese kranken und feigen Typen.

    Rechtsextremisten oder Islamisten, ihr seid die gleichen kranken A...löcher... Und was die Reinickenforfer Rechtsextremisten der AfD und deren Unterstützer der cDU damit zu tun haben soll, wird ihr Geheimnis bleiben.

  2. 43.

    .... gute Idee, ich mach' mit!
    Kann der rbb den Kontakt zu Mohammad W. vermitteln - natürlich dessen Einverständnis vorausgesetzt?! Irgendwas muß doch funktionieren in dieser Stadt.

  3. 42.

    Hätte, hätte .... ich weiss. Aber das hätte nach der europaweiten Terrorsituation gar nicht passieren dürfe. Einen Weihnachtsmarkt ohne Sicherheitskonzept in diesen Zeiten !? Fahrlässig ! Da hat der Berliner Senat Blut an seinen Händen durch Unterlassung. Das die Opfer im Anschluss durch die unmenschliche Berliner Bürokratie weiter traumatisiert werden ist eine an Peinlichkeit kaum zu überbietende Schande für unser Land. Ich schäme mich für unseren Senat.

  4. 41.

    Es gibt VIELES in unserer Gesellschaft ,was besser laufen sollte,könnte. Das betrifft nicht nur die Situation von Terroropfern sondern auch andere Bevölkerungsgruppen.
    Man kann sich ehrenamtlich einsetzen, für Opfer von Gewalttaten,Unfällen,häuslicher Gewalt für Obdachlose,Geflüchtete,Kinder ,Tiere usw. Jeder in einem Bereich,der ihm liegt und ihm wichtig erscheint.
    Genau das werde ich nach 46 Berufsjahren künftig auch machen,denn dann habe ich die Zeit . Als Ehrenamtliche habe ich mehr Freiheiten und Möglichkeiten zu helfen
    Und allen,die Mißstände erkennen, können sich einsetzen. Damit kann man mehr bewegen als mit bloßer Kritik.
    Schönen 4. Advent.



  5. 40.

    Wir möchten gerne durch eine Spende dazu beitragen, dass Herr Mohammad W. einen brauchbaren Rollstuhl bekommt.
    Leider finde ich keine Adresse. An wen kann ich mich wenden?

    Friederike Naroska

  6. 39.

    Den Bericht fand ich auch gut,nur die wenn auch sachliche Kritik des Psychotherapeuten an der Traumaambulanz und an der Begutachtung für die OEG-Anträge hat mich wirklich irritiert. Das die persönliche Begutachtung belastend ist, verstehe ich. Für die Begutachtung nach Aktenlage werden, auch nach Angaben der Geschädigten,alle verfügbaren medizinischen Unterlagen für die Prüfung durch den Ärztlichen Dienst angefordert. Das hat er aber auch kritisiert,ohne erkennen zu geben,wie es denn sonst gemacht werden. Eine pauschale anstelle einer persönlichen Entschädigung/Rente wäre nicht gerechter,weil die Opfer unterschiedlich schwer geschädigt wurden. Eine wirkliche Entschädigung für erlittenes Leid wird es leider nicht wirklich geben können,weder für den Verlust der Hinterbliebenen noch für die Verletzten selbst.

  7. 38.

    Diese Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Das Gespräch war eine journalistische Höchstleistung. Sachlich, ohne Schaum vor dem Mund, wurden die offensichtlichen Fehler angesprochen. Deutlicher konnte die Diskrepanz zwischen Politiker-Sprech und der Realität nicht ausgesprochen werden. DanK dem rbb - der Abendschau - für diesen Beitrag, der für sich eine würdige Erinnerung an das Geschehen vor vier Jahren war.

  8. 37.

    "Unbürokratisch und schnell, sollte es gehen."
    Da stimme ich Ihnen zu,die Realität ist aber eine andere,wie von mir beschrieben.
    Ich habe versucht zu erklären,woran sich Ämter und ihre Mitarbeiter halten müssen,wenn politisch keine anderen Lösungen geschaffen werden. Das bedeutet nicht,dass ich die Situation gut finde. Es geht los mit einem unverschuldetem Verkehrsunfall . Sie sitzen plötzlich im Rollstuhl,brauchen neben medizinischer Behandlung,auch orthopädische Versorgung. Eine barrierefreie Wohnung,einen ihrer Behinderung angepassten PKW,eine Job den sie im Rollstuhl ausüben können. Also einen barrierefreien Arbeitsplatz und vllt sogar eine Umschulung. Dafür sind neben der Krankenkasse und ggf. dem Rententräger div. Behörden zuständig und alle Sachbearbeiter können nur ihre Anträge bearbeiten und Leistungen etc. bewilligen. Sie haben aber nicht die Möglichkeit loszugehen ,um ihnen all das zu besorgen und sofort zur Verfügung zu stellen.
    Das ist unbefriedigend,für ALLE.

  9. 36.

    " Paula W " Sie scheinen auch zu den Menschen zu gehören, die alles sehr kompliziert machen, genau wie die Behörden, wenn man Ihre Ausführungen liest. Unbürokratisch und schnell, sollte es gehen. Viele Opfer rennen immer noch von Pontius bis Pilatus. Das geht nicht nur den Opfern von Terroranschlägen, sondern auch sehr viele Opfer, von Sexuellen Missbrauch. Hier zieht es sich schon über etliche Jahre hin.

  10. 35.

    Ich finde ja, manchen Menschen sollten wir nach der Quarantäne nicht sagen, dass sie vorbei ist.

  11. 33.

    Nachtrag:
    "Breitscheidplatz
    3,8 Millionen Euro für Anschlagsopfer
    Stand: 14.12.2018 09:33 Uhr
    https://www.tagesschau.de/inland/anschlag-berlin-entschaedigung-101.html"
    Der Anschlag hat gezeigt,dass viel für die Opfer verbessert werden muss was auch geschah und noch geschieht.

  12. 32.

    Nach meinem Kenntnisstand gab es Soforthilfen von der Verkehrsopferhilfe und für geltend gemachte Ansprüche nach dem OEG bedurfte es einer Hartefallprüfung,weil bis dato die Benutzung eines KFZ nicht mit dem OEG abgedeckt war. Bei Anträge nach dem SER,OEG ist eine versorgungsärztliche Begutachtung per Untersuchung oder Aktenlage auf der Grundlage der Versorgungsärztlichen MedizinVerordnung zur Feststellung des GdS- Grad der Schädigung und Bez. der Schädigungsfolge erforderlich. Gleiches gilt für die Bewilligung von Hilfsmittel,wie Rollstühle etc. Geschädigt wird man in einer Sekunde zur anderen,die Behandlung etc. geht leider nicht so schnell. Das gilt leider für alle Unfälle,egal wer Schuld ist.Ein weites,schwieriges Thema.

  13. 30.

    Nur noch mal zum Kern. Schnelle und unbürokratische Hilfe.
    Wie es bürokratisch geht sieht man hier ganz deutlich. Es ist beschämend.

  14. 29.

    Darin ist falsch, daß AfD Abgeordnete sich erdreisten, durchaus berechtigte Schlußfolgerungen zu ziehen. Nach weit verbreitetem Politikverständnis steht der AfD so etwas nicht zu. Das führte in Reinickendorf zu der Posse, dass ein AfD Antrag abgelehnt wurde. Der Text wurde dann von der CDU übernommen und als CDU Antrag eingebracht. Dann war die nötige Mehrheit da.

    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/12/bezirksverordnetenversammlung-berlin-reinickendorf-afd-.html

  15. 28.

    " Paula W " Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg ,die Opfer zufrieden zu stellen. Das ( Berliner ) Behörden nicht gerade schnell sind, ist hinlänglich bekannt. Leider haben wir keine richtigen Entscheider mehr, sondern nur noch Bedenkenträger. Was alleine, die vielen Gutachten kosten, davon könnte man als Soforthilfe, die Opfer unbürokratisch helfen. Was spricht dagegen den Opfer eine Soforthilfe von 25.000,00 € zukommen zu lassen. Dann kann man sich selber oder der Betreuer - hier in diesem Fall - ein Rollstuhl kaufen. Für grüne Farbe und Felsbrocken auf die Strasse schmieren bzw stellen, ( Bergmannstr.) ist ja auch gleich Geld vorhanden. Besondere Vorkommnisse, erfordern besondere ,schnelle Maßnahmen. Leider haben das die Verantwortlichen ,der Politik, es noch nicht verinnerlicht, zum Schaden der Opfern.

  16. 27.

    "Ebenso ist doch die Forderung, Gefährder des Landes zu verweisen, völlig berechtigt."

    Okay, was machen wir mit den rechtsextremen Gefährdern, bei der AfD angefangen? Oder fragen wir doch mal so rum. Wer gefährdet unsere Demokratie eigentlich stärker? Die überschaubare Anzahl der islamistischen Gefährder oder die, die schon in unseren Parlamenten sitzen?

    Ich unterschätze beide Gefahren nicht aber ich frage mich wirklich welche die größere Gefahr ist. Ihre scheinbare Lösung ist keine, es sei denn sie wollen den Rechtsstaat abschaffen.

  17. 26.

    Ich habe gerade den Psychotherapeuten Rainer Rothe in der Abendschau gehört und weiß nicht wirklich,was er will. Den Opfern soll geholfen werden und dafür wurden auch die Traumaambulanzen eingerichtet. Die würden aber nach seinen Aussagen alles nur schlimmer machen. Es soll auch zeitnah über alle Anträge entschieden werden ,er kritisiert aber nicht nur die versorgungsärztlichen Begutachtungen sondern auch die Beurteilungen nach Aktenlage. Ja, was denn nun. Für mich hat dieses Interview keine Erkenntnisse gebracht,wie es besser gemacht werden soll,es gab nur Kritik am LAGeSo aber keine zielführenden Vorschläge. Das hilft leider keinem,auch nicht den von ihm behandelten 12 Terroropfern.

  18. 25.

    Der Staat hat doch offenkundig bei dem Thema versagt.
    Sogar noch bei der Nachbereitung, wie Sie dem Artikel entnehmen können.
    Ebenso ist doch die Forderung, Gefährder des Landes zu verweisen, völlig berechtigt.

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