Mitglieder der Nationalgarde stehen vor dem Capitol in Washington, USA (Quelle: dpa/J. Scott Applewhite)
Bild: dpa/J. Scott Applewhite

Interview | Neuer US-Präsident tritt an - Warum die Vereidigung von Joe Biden den Trumpismus nicht beendet

Am Mittwoch wird Joe Biden unter hohen Sicherheitsvorkehrungen als US-Präsident vor dem Kapitol in Washington vereidigt. Der amerikanische Politikwissenschaftler Eric Adamson erklärt im Interview, warum das für ihn noch lange nicht das Ende des Trumpismus bedeutet.

rbb|24: Herr Adamson, wie haben Sie auf den Sturm auf das Kapitol in Washington reagiert? Waren Sie überrascht, dass es zu so einem Gewaltakt kam?

Eric Adamson: Ich war schockiert, aber nicht überrascht. Donald Trump hatte so ein Verhalten seit den Wahlen angefeuert. Er und andere gewählte Republikaner verbreiteten Verschwörungsmythen, dass die Wahl gestohlen wurde. Anhänger von Trump waren in den Wochen vor dem Sturm auf das Kapitol zu den Medien gegangen und hatten angekündigt, dass sie gegen den "Wahlbetrug" aufstehen würden.

Es war also schrecklich das mit anzusehen, aber es war nicht überraschend. Worte haben eben Konsequenzen. Vielleicht hatten die Menschen, die die Worte äußerten, nie beabsichtigt, dass dies so weit ging, aber die Leute, die zuhörten, nahmen sich diese Worte zu Herzen und stürmten die Hauptstadt.

Ist es denn so, dass die Trump-Anhänger, die das Kapitol stürmten, nur eine kleine Minderheit darstellen, und dass sie nach dem Amtsantritt Joe Bidens keine wichtige Rolle mehr spielen werden?

Ich glaube nicht. Leider ist diese Bewegung hier, um zu bleiben. Das war kein einmaliges Ereignis, sondern stellt ein langfristiges Problem dar. Wenn Verschwörungsmythen genug Anklang gefunden haben, dass sie selbst im Kongress und von der Regierung verbreitet werden und ein ausreichend großer Teil der Bevölkerung daran glaubt, dann wird das nicht einfach so verschwinden.

Der Sturm auf das Kapitol erinnerte mich an die Ereignisse in Berlin im vergangenen Sommer, als bei den Anti-Corona-Protesten die Reichstagstreppen besetzt wurden. Auch dort schwenkten viele amerikanische Flaggen. Auch dort gab es antisemitische Symbole, Nazisymbole. Und selbst wenn nicht alle Demonstranten diese bei sich trugen, standen sie am Ende des Tages doch mit Nazis zusammen.

Nun sprachen Demokraten und US-Medien nach dem Angriff von Aufständischen oder von einem Putsch, niemand schien aber zu sagen, dass es sich bei dieser Gruppe um Faschisten oder Suprematisten, also Anhänger rassistischer Ideologie, handelte. Wieso nicht?

Vereinzelt habe ich Berichte gesehen, in denen der Mob als weiße Suprematisten bezeichnet wurde, was er meiner Meinung nach auch absolut war. Auf eine gewisse Weise war das nämlich auch ein letztes Aufbäumen der weißen Vorherrschaft in den Vereinigten Staaten. Damit meine ich, dass dies eine Gruppe von Menschen ist, welche große Angst hat, ihre relative Macht über andere Minderheiten in den Vereinigten Staaten zu verlieren. Und die einzige Möglichkeit, diese Macht zu behalten, ist mit gewaltsamen Mitteln. Diese Art von Diskurs haben wir in den amerikanischen Medien gesehen. Aber Faschismus ist für viele Amerikaner ein Fremdwort. Faschismus, Autoritarismus, das ist etwas, dass für viele Amerikaner nur dort drüben, in Europa, passiert.

Ist es notwendig, Donald Trump wegen des Vorwurfs der Anstiftung dieser gewaltsamen Proteste als Präsidenten anzufechten?

Es ist absolut notwendig. Die Menschen, die diesen Aufstand angestiftet haben, müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Der überwiegende Teil der Republikaner hat in den letzten zwei Monaten diese Verschwörungsmythen von Wahlbetrug angefeuert. Und wenn dazu dieser Aufruf zur Gewalt nicht reicht, um einen Präsidenten anzufechten, dann reicht nichts aus. Man muss also für Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht sorgen, bevor man wieder anfangen kann über Einheit zu reden.

Es könnte ja aber sein, dass der nächste republikanische Präsidentschaftskandidat viel gewiefter als Donald Trump ist und seine Anhänger zu ähnlich gewaltsamen Taten anstachelt.

Absolut. Wir haben diese Anwärter ja schon gesehen. Leute wie Senator Josh Hawley, Sie kennen ihn wahrscheinlich von dem Bild, in dem er seine Faust in Solidarität mit den Demonstranten hochhält. Er ist die elegante Version von Donald Trump und die Art von Trumpismus, die viele Menschen fürchten. Gut aussehender, geschmeidiger Redner, gut ausgebildet, außerdem Jurastudent in Yale - das sind Leute, die wollen, dass Trumps Bewegung fortgesetzt wird, aber nicht unbedingt mit Trump sondern zu ihrem eigenen persönlichen Vorteil.

Wir sehen außerdem die Spaltung in der Republikanischen Partei. Die zehn republikanischen Kongressabgeordneten, die für die Amtsenthebung stimmten, sorgten tatsächlich für ein parteiübergreifendes Amtsenthebungsverfahren. Zehn klingt jetzt nicht nach viel, angesichts des historischen Kontextes ist das aber so.

Der gewählte US-Präsident Joe Biden sprach in seinen Reden oft von einer "Heilung der US-Gesellschaft". Wie muss seine Präsidentschaft aussehen, damit die USA "geheilt" werden?

Ich glaube, für Trump-Anhänger und Menschen, die versuchen werden, die Trump-Bewegung in Zukunft anzuführen, wird es egal sein, was Biden tut. Sie werden weiterhin in einer ganz anderen Öffentlichkeit leben und sich ihre eigene Realität schaffen.

Ja, Biden ist ein Politiker der Mitte, aber ich denke, man kann an den Leuten, die er in seinen Stab geholt hat, erkennen, dass er ein ziemlich starkes Gleichgewicht zwischen dem AOC-Flügel (linker Flügel um Alexandria Ocasio-Cortez, Anm. der Red.), der Demokratischen Partei von Bernie Sanders und dem Washingtoner Establishment eingehalten hat. Er hat eine ziemlich breite Koalition unter der Demokratischen Partei gebildet. Die Frage ist nun, ob sie hält.

Was müsste denn passieren, um die Anhänger von Verschwörungsmythen wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen?

Die Vereinigten Staaten sind unglaublich polarisiert und gespalten. Also ja: Eine "Heilung" ist notwendig. Aber wie ich bereits erwähnt habe, denke ich, dass bevor wir zu diesem Punkt kommen, Menschen für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden müssen - nicht nur für die vergangene Woche, aber auch die letzten vier Jahre. Es muss Klarheit herrschen, welche illegalen Handlungen während der Trump-Präsidentschaft passiert sind. Sei es Unterschlagung oder persönliche Bereicherung. Alle möglichen Dinge müssen untersucht werden.

Doch wie wir diese Menschen "zurückholen" können, das weiß ich nicht. Studien zeigen zudem, dass - selbst wenn man den Menschen Fakten zeigt - sie nicht automatisch ihre Meinung ändern.

Kann es bei Bidens Vereidigung zu erneuten Protesten oder gar zu einem Putsch-Versuch kommen?

Biden wird so oder so vereidigt. Und er tut das draußen, nicht drinnen, um zu zeigen, dass er keine Angst hat und sich nicht von den Trump-Anhängern einschüchtern lässt. Es besteht natürlich die Gefahr, dass diese Bewegung - wie in anderen instabilen Staaten - zu einer gewalttätigen aufständischen Gruppe wird. Viele dieser Menschen fordern einen Bürgerkrieg. Aber ein heutiger Bürgerkrieg würde nicht wie in den 1860er Jahren aussehen. Es würde wie ein moderner Bürgerkrieg aussehen, wo es sporadische Angriffe gegen Regierungsinstitutionen gibt. Es werden keine Armeen gegeneinander aufgestellt werden. Ich denke also, das ist die tatsächliche Gefahr - dass es in den USA zu Terroranschlägen kommen könnte.

Fühlen Sie sich durch Bidens Wahlsieg dazu angespornt, nach vier Jahren wieder in die Staaten zurückzukehren?

Einerseits fühle ich, dass es meine patriotische Pflicht ist, in die USA zurückzukehren und für die Zukunft meines Landes zu kämpfen, indem ich das Vertrauen in die Demokratie und in die demokratischen Institutionen wieder aufbaue. Andererseits habe ich hier eine allgemeine Krankenversicherung und eine hervorragende kostenlose Bildung. Das alles möchte ich nicht aufgeben. Aber letztendlich, wenn die USA dieser Bewegung erliegen, wird sie nicht nur auf die Vereinigten Staaten beschränkt sein, sondern sich auch in Europa ausbreiten.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Efthymis Angeloudis, rbb|24.

19 Kommentare

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  1. 18.

    Geduld. Finanziell am Ende ist der Demagoge ohnehin schon. Die Begnadigungen von einem Haufen Krimineller war das letze Zucken.

  2. 17.

    Jetzt sollte Donald Trump endlich verhaftet werden.

  3. 15.

    Schade, dass hier scheinbar Kritik, auch wenn sie etwas polemisch war, nicht abgebildet wird. Gerade bei kontroversen Themen sollte eine öffentliche Medienanstalt auch Gegenstimmen zulassen.
    Wertneutral kann ich zu diesem Interview lediglich sagen, dass der interviewte Experte wenig bis nichts belastbares vorbringen konnte.
    Inwieweit es sich hierbei wirklich um einen Experte handelt, konnte ich leider nicht ergründen. Außer einem Eintrag auf linkedin war kaum etwas über ihn zu finden.
    Alles in einem war es lediglich ein Meinungsstück mit dem allgegenwärtigen Trump Bashing und in den Himmel jazzen von Joe Biden.
    Schade

  4. 14.

    Es wird nun auch an den Medien liegen, ob sie ihrerseits die Spaltung weiter befeuern, indem sie weiterhin über jeden Pups von Trump berichten werden oder aber ob sie die politische Arbeit der Biden-Administration in den Fokus rücken werden.

    An den Rändern gibt es immer Unbelehrbare und sogar manche, die auf Unruhe geradezu hoffen und daraus ihr politisches oder finanzielles Kapital schlagen. Wichtig wird es sein, die Menschen innerhalb dieser Ränder wieder zu beruhigen und miteinander zu versöhnen.

    Ich bin diesbezüglich recht optimistisch, alleine schon deshalb, weil der Umgangston zukünftig wieder ein ganz anderer sein wird und eine im Ton angemessene Kommunikation nun mal eine Grundvoraussetzung für einen respektvollen Umgang miteinander ist.

  5. 13.
    Antwort auf [nerd] vom 19.01.2021 um 18:00

    Diese Kausalität dient nur dazu, Rechtsextremismus zu verharmlosen. Daran können nur Akteure aus diesem Umfeld Interesse haben, nicht war lieber Nerd.

  6. 12.

    "Studien zeigen zudem, dass - selbst wenn man den Menschen Fakten zeigt - sie nicht automatisch ihre Meinung ändern."
    Äh, Moment mal!
    1. Die trifft auf sämtliche Wähler zu. Rechts, Mitte + Links. Sowohl in den USA als auch in Deutschland.
    2. Ich erfreue mich auch an Fakten. Allerdings werden auch in Deutschland Einstellungen von links bis rechts oftmals in Fakten umgewandelt. Versucht man dies zu hinterfragen oder aufzudecken wird man schnell in irgendeine radikale Strömung gedrückt.
    3. Fakten müssen überhaupt nicht dazu führen, dass man generelle und grundlegende Weltanschauungen ändert. Grüne wissen z.B., dass Flugzeuge die Luft verschmutzen. Trotzdem steigen sie ein.
    4. Und jetzt noch was zu Biden: Ich habe es schon mehrfach gesagt: Wir sollten ihm eine Chance geben, was für die Armen zu erreichen. Allerdings sehe ich schwarz für Europa. Denn hier befürchte ich die Rückkehr zu militärischen Konfrontationen an allen Ecken und Enden. In dem Fall war Trump eine Friedenstaube.

  7. 11.

    Ich glaube nicht, das die USA als Weltmacht zerfallen, sie mischen die Karten, beginnend mit Trump, neu.
    Auch Biden wird sich dem ökonomischem Primat der Wirtschaft beugen müssen und wird drauf dringen, das wir unsere Militärausgaben erhöhen.
    Und ich bin mir sicher, er führt auch die Rückführung amerikanischer Soldaten aus Gebieten, wo es nichts zu holen gibt, weiter.
    Nur, er wird politisch gekonnter agieren, das Ziel der Politik wird nicht viel anders sein.

  8. 10.

    Ursächlich und verantwortlich für rechtsextreme Handlungen und Einstellungen sind immer noch deren Ausführende und Verbreitende. Ergo liegen Sie komplett falsch. Haben neoliberale Entsolidariserungen politische Radikalisierungen befördert und begünstigt? Ja, aber das heißt noch lange nicht, dass aus einer Korrelation eine Kausalität wird! Verantwortlich für menschenverachtendes, Demokratie ablehnendes Verhalten sowie Einstellungen sind immer noch die Rechtsextremen selbst.

    Abgesehen davon ist das ein sehr gelungenes, klar formuliertes Interview, das auch den Medien vor Ort auf den Zahn fühlt, was allerdings noch deutlicher ausfallen können hätte. Denn die Gegenöffentlichkeit, in die sich viele Trump-Anhänger*innen zurückgezogen haben, mit all ihren Falschmeldungen und -behauptungen, wurde nicht nur in den sozialen Medien gebildet. Dass Rechtsextremismus in den USA nicht angemessen als solcher benannt wird, ist ein großes Problem, bei dessen Verbreitung sowie Verharmlosung.

  9. 9.

    "Endlich endlich ist vorbei mit der Übeltäterei!"

    Wilhelm Busch

  10. 8.

    Was haben die USA im Vergleich zu uns nicht? … Ein starkes Regulativ, vergleichbar der einer Mitgliedschaft wie der in der EU. Einen echten Verfassungsschutz. Eine parlamentarische Mehrparteien-Demokratie mit Hürde. Eine einigermaßen soziale Marktwirtschaft. Viele und kritische öffentlich-rechtliche Medien neben den privaten. Und kein befriedigendes Sozialversicherungssystem.

    Auch, wenn all das eben genannte auch mal anstrengend oder etwas teurer ist, es lohnt sich. Offensichtlich. Tausendfach. Jedenfalls bei uns. Die USA haben uns das Alles nach dem 2. Weltkrieg ermöglicht aufzubauen. Und, sie beschützen es dankenswerter Weise auch immer noch !

    Ob die USA auch etwas davon haben wollen bzw. gut gebrauchen können, müssen sie natürlich mit sich selbst verhandeln. Denn ihre Mentalität, ihr Standing und ihre Geschichte unterscheiden sich ja von unserer. Ich wünsche den USA aber jedenfalls, von Herzen und schnell das Beste !

  11. 7.

    @nerd. Ach ja? Wer hat dann die AFD möglich gemacht? Merkel? Habeck? Scholz? ...... Kleingeister finden wohl immer einen Grund, für ihre "Überzeugung" zu kämpfen...

  12. 6.

    Die amerikanische Fußballnationalspielerin Megan Rapinoe hat es wohl treffend auf den Punkt gebracht (sinngemäß):
    " Das war keine Ausnahme oder ein besonderes Ereignis. Wir haben unser wahres Gesicht gezeigt."

  13. 5.

    Weltmächte zerfallen von innen. Den Osten wird es freuen- leider.

  14. 4.

    was mich als erstes zum vorfall stört:
    trump sagte: wir gehen jetzt...zum capitol
    WIR? wo war denn ER? er saß irgenwo gut geschützt, aber andere los schicken.
    warum hat darüber keiner ein wort verloren, da ml zu fragen:
    herr trump, wo waren SIE denn? erst erzählen WIR gehen hin und dann wegbleiben.
    geistge brandstiftung nenne ich sowas.

    s wirdnoch le dauern und ein schwerer weg werden, bis so manche(einige werden es nie) begreifen, auf wassie sich da eingelassen haben und wie leichtgläubig und dumm sie sich verhalten haben.
    'dumm verhalten', nicht dumm sein, das ist dabei ganz klar zweierlei.
    was mich auch immer wundert:
    wie kann jemand glaubwürdig bleiben, der sich so mit übertreibungen lächerlich macht?
    nicht jeder demokrat ist gleich ein linker radikaler komunist
    solche und ähnlichen völlig überzogenen übertreibungen,
    wo sind da die richtigstellungen?
    warum glauben sowas irgendwelche menschen, egal ob republikaner oder sonstwer?
    sind die leute da SO ungebildet?!

  15. 3.

    100 Prozent Zustimmung.. Obama Clinton und Co haben diese Gesellschaft gespalten und verbrannte Erde hinterlassen in syrien Libyen Irak Ukraine usw usw.. Biden wird mit diesen Figuren im hintergrund genauso weitermachen. Die USA bzw die Welt wird sich trump bald zurueckwuenschen..

  16. 2.

    Ob "Trumpismus", "Obamaismus" oder "Bidenismus". Abgesehen von ein paar Äußerlichkeiten ist es immer nach innen ein brutaler, ungerechter National-Kapitalismus und nach außen ein egoistischer und zerstörerischer Imperialismus.

  17. 1.

    Wenn man verfolgt, wen Biden alles in sein Team holt....fast alle aus Obamas Umfeld. Für mich war es Obama, der Trump möglich gemacht hat.

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