Verkehrssenatorin wohl für Verlängerung - U-Bahnlinie 7 könnte laut Bericht bis zum BER-Flughafen ausgebaut werden

Ein Arbeiter blickt n Berlin auf der Baustelle des U-Bahnhof Rudow in den Tunnel. (Quelle: dpa/Britta Pedersen)
Bild: dpa/Britta Pedersen

Bekommt die Linie U7 eine Anbindung an den BER-Flughafen und an die Heerstraße? Die Grüne Verkehrssenatorin scheint das zu befürworten. Ob der Koalitionspartner SPD bei der Priorisierung einer Linie mitzieht, ist ungewiss. Die Opposition fordert andere Linien nicht zu vergessen.

Die Senatsverwaltung für Verkehr will offenbar die U-Bahnlinie 7 ausbauen, um eine weitere Anbindung an den BER-Flughafen zu ermöglichen. Einen entsprechenden Bericht der "Berliner Morgenpost" wollte die Verwaltung am Samstag weder bestätigen noch dementieren. Ein Sprecher bestätigte aber, dass Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) eine von ihr in Auftrag gegebenen U-Bahn-Machbarkeitsuntersuchungen am Dienstag im Senat bewerten wolle.

Dem Morgenpost-Bericht zufolge könnte die U7 bis zum BER-Flughafen in der einen und bis zur Heerstraße in Spandau in der anderen Richtung verlängert werden. Die Zeitung beruft sich auf eine Besprechungsunterlage der Verkehrsverwaltung zur Auswertung von vier Machbarkeitsstudien zum U-Bahnbau. Demnach gibt es für die Verlängerung der U7 gute Bewertungen, unter anderem, weil sie eine hohe Fahrgastnachfrage habe und Einsparungen im Busverkehr ermögliche. Die Berliner SPD hatte sich Anfang Februar für eine solche U7-Verlängerung ausgesprochen.

Abstriche bei Plänen für die U6 und U8?

Dagegen soll die Streckenerweiterung der U8 ins Märkische Viertel und der Abzweig der U6 zum geplanten Forschungs- und Industriepark Urban Tech Republic auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel der Zeitung zufolge vorerst zurückgestellt werden. Noch offen sei die Verlängerung der U3 bis zum S-Bahnhof Mexikoplatz.

Der Sprecher der Senatsverwaltung für Verkehr teilte am Samstag mit Bezug auf die Machbarkeitsstudie mit: "Es geht hier um viel Geld und lange Zeiträume - daher sind Sorgfalt und eine pragmatische Perspektive besonders wichtig. Das Ergebnis unserer Bewertung nehmen wir nicht vorweg." Senatorin Günther halte U-Bahnen für ein unverzichtbares Verkehrsmittel in der Großstadt. "Ein Ausbau von Linien sollte aber nur dort vorangetrieben werden, wo er wirklich sinnvoll ist."

CDU warnt vor Verzicht auf andere U-Bahnprojekte

Der Koalitionspartner, die Berliner SPD, hatte Anfang Februar mitgeteilt, nach der Abgeordnetenhauswahl "umgehend" mit den Planungen für vier Linienverlängerungen beginnen zu wollen. Darunter sind die U2 nach Pankow Kirche, die U3 nach Mexikoplatz mit Anschluss an die S-Bahn und die U8 ins Märkisches Viertel. Auch die Verlängerung der U7 zum BER und zur Heerstraße, wurde im Programmentwurf erwähnt.

Auch die Berliner CDU fordert einen Ausbau der U3 von Krumme Lanke zum Mexikoplatz. Zudem müsse die U9 von Rathaus Steglitz nach Lankwitz, die U1 von der Warschauer Straße zum Ostkreuz und die U7 von Rudow zum BER-Flughafen verlängert werden.

Die Berliner Grünen-Bürgermeisterkandidatin Bettina Jarasch sagte, sie begrüße eine sachliche Diskussion. "Die U-Bahn ist ein wichtiger Teil der Berliner Verkehrswende. Wo es ökologisch und ökonomisch Sinn macht, werden wir uns für den Ausbau stark machen", so Jarasch.

CDU-Landeschef Kai Wegner begrüßte am Samstag die Planungen der Verkehrsverwaltung, warnte aber zugleich vor Verschiebungen anderer U-Bahn-Projekte: "Kurz vor der Wahl scheint die Angst vor dem Wählerwillen größer als die ideologische Verbohrtheit zu werden.(…) Wenn SPD und Grüne es ernst meinen, dann müssen wir zwingend auch über die Verlängerungen der Linien 8 und 6 sprechen", so Wegner.

Der infrastrukturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Henner Schmidt, ließ am Samstag mitteilen, dass die Verlängerung eine gute Entscheidung sei. Auch andere U-Bahn-Verlängerungen, müssten nun zügig angegangen werden.

Grüne treten auf die Bremse

Berlins Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch hatte nach den bekanntgewordenen Forderungen sowohl CDU als auch SPD einen "unseriösen Überbietungswettbewerb beim Thema U-Bahnbau" vorgeworfen. "Zu dem Wettbewerb, den sich SPD und CDU gerade liefern, indem sie ständig immer neue U-Bahnstrecken wild ins Spiel werfen, kann ich nur sagen: Wir können gerne über alles reden, aber es muss verkehrlich sinnvoll sein", sagte Jarasch der Deutschen Presse-Agentur. "Das Unseriöse an diesem Überbietungswettbewerb von SPD und CDU ist, dass die so tun, als würden diese U-Bahnen alle gar nichts kosten."

Sendung: Inforadio, 13.02.2021, 10:20 Uhr

70 Kommentare

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  1. 70.

    (2/2)
    Was das mit der S-Bahn-Ausschreibung sein soll, kann ich auch nicht ganz verstehen. Da sehe ich mich bei Ihrer Meinung.

    Was den „Schönwetter-Mobilitätskonzepten […] arbeitnehmer- und familienunfreundlich“ sein soll, da komme ich nicht drauf. Wenn damit gemeint ist, dass Familien nicht mehr mit dem Pkw vorfahren können, dann ist das im Einzelfall natürlich schade, bringt bspw. den Kindern jedoch mehr, weil sie auf andere Weise an ihr Ziel kommen. Dass es auch anders geht, zeigen Länder (wie in den Niederlanden) und Städte (wie Kopenhagen). Allerdings braucht das wie viele andere auch Zeit.

  2. 69.

    Grüne Verkehrspolitik nach 5 Jahren Tätigkeit kompletter Mist. Kein Fortschritt. Zeit komplett vergeudet. ÖPNV und starkes Straßen- und Fahrradwegnetz werden an die Wand gefahren. Nichts wird in Stand gehalten. Alles reparaturbedürftig.

    S- und U-Bahn-Ausbau völlig vernachlässigt. Siemensbahn lässt man Zeit bis 2025. U-Bahn ins MV überfälliger denn je.

    S-Bahn-Ausschreibung Sargnagel des Verkehrsträgers.

    Völlig phantasielos werden Autostraßen zu Fahrradwegen umgewidmet. Spielstraßen und Friedrichstraße für Autos gesperrt, um zeitweises Verkehrschaos zu produzieren. Alles reines herumexperimentieren verkehrspolitischer Dogmatiker.

    Erklären kriegerisch und populistisch einen Verteilungskampf um den Straßenraum. Wahnsinn. Und, als ob es sich bei uns um die Kölner Innenstadt handelt.

    Schönwetter-Mobilitätskonzepte, die ein Durchschnittsalter der Bevölkerung von ca. 30 und annehmen. Extrem arbeitnehmer- und familienunfreundlich dazu. Haben von Berlin(ern) keine Ahnung.

  3. 68.

    Im Herbst sind Wahlen. Wer die grünen Verhinderer, Bevormunder, Verbieter und Blokierer will, muss die wählen. Wer Wirtschaft, Wohlstand und Zukunft will, der wählt etwas (egal was) das nicht RRG ist. Denn die werden aus Machtgeilheit wieder koalieren.

  4. 67.

    Die Tram ist ein Relikt aus der Zeit als es wenig Autos gab, daher gab es in Ostberlin noch Strassenbahn als Sie sinnvoller Weise in West-Berlin abgeschafft worden. Berlin braucht dringend den U+S-bahn Ausbau und die Busse nur noch für die letzte Meile

  5. 66.

    Sperenberg ist "durch". Da hat Matthias Wissmann als seinzeitiger Bundesverkehrsminister und Eberhard Diepgen als seinerzeit Regierender in Berlin ganze Arbeit geleistet. Das hatte offenbar auch damit zu tun, als Bewohner von Charlottenburg, Steglitz und Zehlendorf nicht zu weit "in den Osten" zu fahren.

  6. 65.

    An der U-Bahn scheidet sich nicht das Funktionieren oder Nichtfunktionieren eines Flughafens, wenn schon S-Bahn, Regionalbahnen und sogar eine IC-Linie existiert. Der Flughafen Frankfurt am Main hat bis heute keinen U-Bahn/ -Stadtbahnanschluss und niemand dächte daran, dorthin einen zu bauen. Aus den eben genannten Gründen.

  7. 64.

    Gerade im letzten Jahr ist eine neue U-Bahn-Linie eröffnet worden, der längste Abschnitt, der seit der Wiedervereinigung gebaut wurde. CDU und SPD sollten mal erklären, wie sie 4 Verlängerungen gleichzeitig finanziell und planungstechnisch stemmen wollen - dann sähen die ganz schnell alt aus und der Grüne Vorschlag, lediglich eine Linie zu verlängern eben der vernünftigste.

  8. 63.

    Märchenstunde.....geredet wird doch schon seit Jahren,aber was passiert,nix

  9. 62.

    U-Bahn- und Straßenbahn-Neubau und der von Grün geführte Verkehrssenat - Nur keine Aufregung. Wenn man sich aufregen will, dann sich mal über diese irre sogenannte S-Bahn-Ausschreibung informieren, mit der die Berliner S-Bahn privatisiert werden soll. Die Koalitionspartner wissen, dass das nie etwas Richtiges, aber irre Teures werden kann, lassen die aber aus einem nicht erkennbaren Grund machen.

  10. 61.

    Es könnte, es scheint so … Der grüne Verkehrssenat will keine U-Bahn. Seit Jahren. Nirgendwo. Punkt … Warum? … Weil man sonst ja keine Politik gegen das Auto machen könnte. Denn das Auto ist ja das (nur von den Grünen erklärte) angeblich größte Problem der Stadt. Und das angebliche Problem, mit dem sie sich selbst und den Bürgern ihre politische Daseinsberechtigung in Berlin einreden wollen.

    Mit diesem Justizsenat können sie das jetzt auch schon nicht mehr. Stichwort neues Versammlungsgesetz.

    Sie sollen auf’s Land. Das können sie hoffentlich. Metropole können sie nicht. Metropole machen sie kaputt, krank und wütend.

  11. 60.

    Verlängerung nach Schönefeld als U-Bahn oder als Hochbahn?

  12. 59.

    Es geht eben nicht nur um die Fahrt zum BER, sondern auch um Stationen am kurz davor entstehenden Industriegebiet, die zahlreichen entstehenden Wohngebiete im Speckgürtel bzw. Schönefeld brauchen unmittel- und mittelbar Entlastung und auf Berliner Seite wird ja auch Einiges kompensiert. Aber mit Plattitüden a la damit Rudower schneller zum Flughafen kommen argumentiert sich natürlich einfacher. Bloß nicht über den Tellerrand schauen.

  13. 58.

    Oberirdisch gleich bis nach Sperenberg (wo ein richtiger Flughafen in 10 Jahren gebaut wird?)? Da gibt es brandneue Vorschläge: Transrapid - man muss doch auch an diejenigen denken, die nicht mit dem Auto oder Rad fahren wollen...egal in welchem Zustand die Sitze sind...

  14. 57.

    Falsch im Großrau Berlin werden mit dem Projekt i2030 bis zu 180 km Neubaustrecke geplannt. Sie müssen in Berlin U- und S-Bahn zusammenrechnen.

  15. 56.

    Es gab ja mal das 200km Programm für den U-Bahnausbau. Die 200km werden gerade im neugegründeten GrossParis gebaut, um ein kohärentes Verkehrskonzept zu realisieren und um die alte Metro zu ergänzen. Berlin hat zZt knapp 150km, was z.B. im Vergleich zu Madrid (350km) sehr wenig ist. Selbst in der Airbusstadt Toulouse, wo ich wohne, ist man verhältnismässig ergeiziger mit dem Bau einer 3. vollautomatischen U-Bahnlinie auf einer Länge von 26km, ein Konzept der Zukunft. Und was die Grünen sich hinter die Ohren schreiben sollten : Ist das Angebot ersteinmal da, wird es auch genutzt.

  16. 55.

    Atemlos diese Stadt
    Wie kommen 10.000 nach Grünheide (Tesla für die Eingeweihten) ohne Verkehr
    Der VAhrradverkehr wäre toll

  17. 54.

    Ja, U-Bahn von Warschauer Straße nach Ostkreuz: Direkt neben einer viergleisigen S-Bahn-Strecke, die gerade von Grund auf neu gebaut wurde. Ich bin gespannt, wie man da die Kosten-Nutzen-Rechnung schönmogeln möchte, um Bundeshilfe zu bekommen.

    Und natürlich der Dauerbrenner Krumme Lanke-Mexikoplatz: Zehntausende aus Potsdam, Wannsee, Nikolassee warten darauf, über diese Strecke nach Dahlem zu kommen. Bisher allerdings hält sich die Nachfrage in engen Grenzen (eine BVG-, eine Vorort-Buslinie). Und alle anderen Ziele sind über die bestehenden Verbindungen besser, vor allem schneller zu erreichen.

    Aber klar: Beton muss im Boden versenkt werden, koste es, was es wolle.

  18. 53.

    @tetrapak
    Was für ein Blödsinn, der einzige Grund für Stau sind zuviele Autos. Das ist seit 50 Jahren kein Geheimnis.
    Autos sind übrigens auch der Grund für die vielen Ampeln, denn der gemeine Deutsche im Auto würde sich ohne Ampel innerhalb kürzester Zeit selbst blockieren.

    Zur U-Bahn: Auf hochbelasteten Achsen ideal, aber ob eine Route zum BER so sinnvoll ist, nur damit die Rudower schneller am Flughafen sind, das wage ich zu bezweifeln.

    Das die CDU dann auch noch mit ihrer Nullexpertise bei Verkehr (für die CDU ausschließlich Autos)ihren Sermon noch dazu beitragen muss, ist hochgradig lachhaft.

  19. 52.

    Paris plant 100 km neu und in Berlin wird über wenige Kilometer nur geredet !

  20. 51.

    Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen vor allem eins. Spandau hat einen besonders hohen Bedarf beim ÖPNV-Ausbau. Klar ist aber auch, ein solcher U-Bahn-Bau wird 20 Jahre dauern, er kostet viel Geld und bindet vor allem viel Planungskapazität. Sollten sich Mehrheit dafür entscheiden dieses Großprojekt anzugehen, so darf dies nicht auf Kosten des Tramausbaus gehen. Die Wiedereinführung der Tram in Spandau wird nicht nur die Gebiete entlasten, wo die Busse schon heute Überlastet sind. Sie ist auch die beste Lösung für die Gebiete, in den heute und in naher Zukunft mit mehren tausend Wohnungen ganz neue Stadtquartiere entstehen. Ich will eine Stadt mit mehr Lebensqualität und weniger Autoverkehr. In der Vergangenheit war der Ausbau der U-Bahn dafür da, um an der Oberfläche Platz für Autos zu schaffen. Um diese Fehler der Vergangenheit zu beheben muss nun in den Umweltverbund der ganzen Stadt massiv investiert werden. Da dürfen Kapazitäten nicht bei einzelnen Prestigeprojekten bleiben.

  21. 50.

    Der Meinung bin ich auch! Wenn in Tegel ein gigantisches Wohnungsbauprogramm ansteht, wäre die Verlängerung der U5 von Hauptbahnhof nach Tegel ein Geschenk, zumal der Bahnhof Jungfernheide als Umsteigepunkt schon zur Verfügung steht. Eine Strassenbahnverbindung zur Jungfernheide ist wenig hilfreich. Statt einer bestehenden Direktverbindung, muss umgestiegen werden.

  22. 49.

    Warum soll die U1 eigentlich Richtung Ostkreuz verlängert werden ? Dort fahren schon 5 S-bahnlinien,sinnvoller wäre ein Ausbau Richtung Frankfurt Tor und zum S-bahnhof Landsberger Allee.

  23. 48.

    ABM - Maßnahme für die Bauwirtschaft Berlins, nichts weiter. Er den Hauptflughafen Berlins Mitten in die Pampa setzen und sich danach Gedanken machen wie man hinkommen soll....Det is Berlin wa :-) ?!

  24. 47.

    Ähm das dort schon lange vor dem BER Menschen gelebt gearbeitet und in die Ferne gereist sind, ist ihnen sicherlich entgangen. Das in HH einzelnen Grünen der Recorcenverbrauch durch EFH ein yDorn im Auge ist scheinbar auch.
    das der BER gut ans Bahnnetz angeschlossen ist ist eine Propagandalüge. Eingleisig nach Kw Grünauerkeuz Sbahn als Sackbahnhof im unsinnigen Schislaweng über Altglienicke und Wassmannsdorf Nicht einmal die Option für Nachrüstung bei Bedarf besteht.

  25. 46.

    Die Grünen (und insbesondere ihr Justiz- und Verkehrsressort) wollen Berlin nicht so gut, wie es (noch) ist. Es zieht so tausende Menschen aus aller Welt an --- Der Beweis ist mit diesen lauen Aussagen und der Halbherzigkeit des U-Bahn-Ausbaus ein weiteres Mal erbracht.
    ---
    Man will in unserer Stadt zu Stoßzeiten unbedingt KFZ-Verkehr-Staus provozieren. Man experimentiert und spielt hier mit unserer Stadt herum. Das ist politisch gewollt, um gegen das KFZ zu argumentieren. Das ist so offensichtlich, dass es einem schon peinlich ist. Und umweltschädlich zugleich, paradoxerweise.

  26. 45.

    Wenn die U-Bahn-Linie zum BER verlängert wird, dann muss aber auch der nähere Umkreis nach Berlin eingemeindet werden. So wurde es zumindest Ende der 1980er/ Anfang der 1990er Jahre mit Hellersdorf und Hönow gemacht. Wenn ich mich da richtig erinnere, darf die U-Bahn-Berlin nur auf Berliner Territorium fahren.

  27. 44.

    Natürlich kostet die U-Bahn Richtung BER einiges. Ich meine mich aber erinnern zu können, dass auch ein relativ großer Teil von Brandenburg und ggf. auch vom Bund kommen könnte. Zudem entsteht neben dem BER ein Industriegebiet, welches auch mit zwei Haltestellen erschlossen werden soll. Da gibt es bisher gar keine Zuganbindung. Im Süden von Berlin wird gerade wie verrückt gebaut und die Brandenburger Verantwortlichen wünschen sich eine zusätzlich schnelle Verkehrsverbindungen. Aber ist ja alles toll wie es ist und neben den Bussen kann dann die Tram mit anderen Verkehrsteilnehmern um den Platz auf der Straße kämpfen. Das befürworten ja auch die Rudower, wie man weiß...

  28. 43.

    "Auch ist Unsinn, dass die Grünen kritisch ggü Einfamilienhäusern wären."
    Soso! Da sagen die Medien aber etwas ganz anderes:
    https://www.focus.de/politik/deutschland/gestoertes-verhaeltnis-zur-lebensrealitaet-klimaproblem-einfamilienhaus-weiter-geht-es-richtung-gruene-verbotspartei_id_12977367.html
    "dass der BER erst seit Oktober fertig ist"
    Die Parkhäuser stehen schon lange am BER. Diese hätte man für Pendler vor Öffnung des BER nutzen können.
    Und dann wäre es nett wenn wir beim SIE bleiben würden!

  29. 42.

    Ähm, Du hast schon mitbekommen, dass der BER erst seit Oktober fertig ist? Wer sollte denn von dort aus pendeln? Außerdem ist der BER gut an S-Bahn-Netz und Zug angebunden. Auch ist Unsinn, dass die Grünen kritisch ggü Einfamilienhäusern wären.

  30. 41.

    Gott sei Dank wird der Aussenring an das U-Bahn Netz angeschlossen

    Gruß an das Kosmonautenviertel

  31. 39.

    Genau so ist es. In Norwegen wird derzeit gebuddelt, was die Bagger hergeben, um möglichst viel Verkehr unter die Erde zu legen, um oberirdisch die Lebens-, Aufenthalts- und Wohnqualität zu steigern und trotzdem die Mobilität zu gewährleisten. Das sind Investitionen in die Zukunft und nicht ein bloßes Herumreiten auf den Kosten. Gerade in Berlin geht es ja auch gar nicht primär um neue U-Bahnlinien sondern um die Erweiterung der bestehenden, was absolut sinnvoll und erforderlich ist, wenn wir eine Verkehrswende wirklich wollen. Dabei kommt in großen Teilen auch eine oberirdische Erweiterung in Betracht, was zu ähnlichen Kosten wie eine Tram möglich ist, bei weit höherer Transportkapazität. Trams brauchen wir ohne Frage auch, aber eben nur als Zubringer und für Kurzstrecken. Als Stadtquerung sind sie schlicht viel zu langsam und bewegen damit zu wenige Menschen zum Umstieg.

  32. 38.

    "Einfach mal neue schicke Gebiete hochziehen hinter der Grenze."
    Meinen sie in Brandenburg? Sollen dort Hochhaussiedlungen entstehen? Die grünen stehen ja nach neuesten Mitteilungen Einfamilienhäusern kritisch gegenüber.
    Es ziehen ja grad viele Familien aus Berlin ins Umland um eine bessere Zukunft für ihre Kinder aufzubauen. Warum wohl?
    Die U7 bis zum BER könnte schon lange fertig sein. Sie hätte in den letzten Jahren täglich tausende Pendler nach Berlin bringen können und so den PKW Verkehr in Berlin verringert.

  33. 37.

    Man könnte auch die U9 über Lichterfelde Ost / Buckow zum Flughafen leiten.
    Wäre bestimmt eine stark genutzte Linie.
    Oder die U7 verlängern ab Spandau und die U2 ab Ruhleben, so wie dies in Westberlin geplant war.
    Oder die U5 nach Tegel über Westhafen.
    Man könnte auch wie in der DDR mal zuerst eine U-Bahn und dann die Häuser und Straßen dazu bauen. Einfach mal neue schicke Gebiete hochziehen hinter der Grenze.
    Dann ist das Mietenproblem bald Geschichte.

  34. 36.

    Typisch Politik mal wieder. Alle sind irgendwie dafür U-Bahnen zu bauen, aber gebaut wird seltsamerweise nirgends, weil man sich nicht einigt wo man anfangen soll. Danke vielmals.

  35. 35.

    Und wozu ? Sind die bestehenden Anbindungen überlastet ??? Im Gegenteil bei so wenigen Passagieren wäre es klug die Verbindungen auszudünnen. Btw. wenn die Eigentümer nicht permanent Geld nachschießen ist der BER pleite. Dann fliegt gar niemand mehr von dort.

  36. 34.

    Da wohnen ja auch keine Wähler der GÜNEN, der Tunnel ist zwar fast fertig aber die letzten 500 Meter sind zu teuer.

  37. 33.

    Eine gute Nachricht für Berlin, auch wenn der Herr aus Potsdam wieder einmal alles "Unterirdische" ablehnt.
    Nachdem alle Landesregierungen, egal welcher Parteizugehörigkeit, den U-Bahnausbau in den letzten 20 Jahren verpennt haben (die Verlängerung der U5 geht auf die Planungen der 90er Jahre zurück), scheint jetzt endlich Bewegung in den U-Bahnausbau zu kommen.
    Und das ganze Gerede von der langen Dauer und den ach so hohen Kosten (neuerdings ist die U-Bahn ja auch umweltschädlich) kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es gut angelegtes Geld für die nächsten Generationen ist.
    Also bitte: Bauen, bauen, bauen und bitte nicht die Anbindung des neuen Stadtquartiers in Tegel vergessen. Ich frage mich, warum man nicht die U5 über Turmstraße und Jungfernheide nach Tegel verlängert. Das würde die Auslastung der kürzlich eröffneten Neubaustrecke erhöhen, Tegel direkt an den Hauptbahnhof anbinden und man könnte auf zahlreiche Vorleistungen zurückgreifen.

  38. 32.

    Der U-Bahn-Bau sollte allgemein voran getrieben werden. Denn erstens kommt man unterirdisch mit der U-Bahn viel schneller voran und 2. wird auf den Straßen der Vekehr minimiert (Thema Abgase!).
    Auch wenn alle von den Elektro-Autos sprechen, in einer Großstadt wie Berlin kann man gar nicht so viele Ladesäulen aufstellen, wie sie für eine Millionenmetropole gebraucht werden. Man müsste sämtliche Straßen aufreißen, um die Parkplätze mit Ladesäulen zu versorgen. Außerdem geht das Laden um ein vielfaches langsamer als Benzin zu tanken.
    Nur wer mit den Öffentlichen schneller voran kommt, lässt auch sein Auto zu Hause stehen! (Thema: Innenstadt Autofrei halten)

    Ich schließe mich einigen Vorrednern an: Es wird seit vielen Jahren immer nur geredet aber nichts getan! Ich glaube an die U-Bahn-Verlängerungen erst, wenn der Bau auch beginnt!

  39. 31.

    "wegen einer Spinne oder einer Ameise alles wieder gestoppt"... Haha, wie wahr. Für das Falkenseer Hallenbad, das nach viel Hin und Her und jahrelangem Für und Wider demächst in Bau gehen soll, mussten übrigens mühselig Eidechsen umgesiedelt werden.

  40. 30.

    Die Grünen möchten vieles, Radwege, Dieselzone die Straßenbahn ausbauen, alles Hohlsinn. Die U Bahn kostet viel Geld

  41. 29.

    Das ist ja eine ganz ganz neue Nachricht. Werter Senat, werte Medien vielen Dank für diese Neuigkeit.

  42. 28.

    Endlich ein Grund, die Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel zu verlängern!!! Hat ja in den letzten Jahren sowieso keinen Spaß mehr gemacht, diese Diskussionen zu verfolgen.
    Dann juckeln in den nächsten 50 Jahren da eben weiter die überfüllten Busse auf den überfüllten Straßen....

  43. 27.

    Berlin ist doch pleite, der Bund zahlt denBER ,dann will Berlin die U Bahn erweitern, Ich lach mich kaputt

  44. 26.

    Ha ha , ja wenn die U-Bahn irgendwann fertig ist so ca 30 jahre , is der Flughafen geschlossen .......

  45. 25.

    Reeeeeeespekt , nach 14 Jahren Bauzeit für den BER kommt man auf die glorreiche Idee ne U-Bahn Anbindung zu bauen .
    Hätte man schon längst haben können .
    In allen ,oder fast allen anderen Ländern klappt das mit Flughafenanbindungen wesentlich besser .
    Dort donnern auch Magnetbahnen zu den Flughäfen !!!!!
    Aber hier wird ja alles verpennt

  46. 24.

    Öhm... warum denkt man da jetzt erst drüber nach? Es könnte alles schon fertig sein bei der Bauzeit "Verzögerung" des BER. Aber richtig... wir sind in Berlin... da wird seit Jahrzehnten nur noch gelabert. Manchmal stinkt mir "Stadt" immer mehr :-(

  47. 23.

    Der Regio 14 müsste aber zum BER von Spandau fahren, wenn ich mich nicht irre. Und die Siemensbahn soll spätestens 2026 wieder loslegen. Jedenfalls war das die Planung. Eine Brücke muss noch gebaut werden und ein Gleisabzweig mit Bahnhof. Mal sehen ob das alles so klappen wird. In Berlin dauert ja leider alles viel länger, leider.

  48. 22.

    Zumal es von Spandau aus den Airportexpress nicht mehr gibt, der dank Regio die Fahrtzeit noch einigermaßen in Grenzen hielt. Den hat man ja jetzt als BER-Express auf die Nord-Süd-Strecke verlagert. Ich war einmal am SXF jemanden abholen, mit der S-Bahn, hat ewig gedauert. Plus Fußweg zum Terminal (heutiges BER-Terminal 5). Ein Freund von mir, der bei Siemens angestellt ist und beruflich viel unterwegs, ist richtig am Kotzen. Klar, man war verwöhnt, Siemensstadt-TXL sind keine 10 Minuten. Und jetzt...
    Dass die U7 nach dem Rathaus Spandau ausgebaut werden soll ins Falkenhagener Feld und Heerstraße Nord, kommt seit Jahren immer mal wieder zur Sprache. Ist nie was draus geworden. Warum sollte das jetzt anders sein? Es wird geredet und der Plan dann nicht weitergeführt. So war es bisher jedes Mal. Dann wird sich doch wieder lieber überlegt, die S-Bahn nach Nauen zu verlängern, und Hakenfelde/Wasserstadt sollen auch noch angeschlossen werden. Mal sehen, wenn die Siemensbahn fertig ist...

  49. 21.

    Manchmal gibts wirklich noch normaldenkende Menschen in der Berliner Politik!!! Danke!

  50. 20.

    Eine Verlängerung der U7 bis zum BER wäre auf dem Streckenplan bestimmt hübsch anzuschauen. Allerdings hat U-Bahn-Bau generell eine schlechte Umwelt-Bilanz und ist wahnwitzig teuer. Man könnte zwar "da draußen" die Züge oberirdisch verkehren lassen wie zB bei der U3 Ri. Krumme Lamke. Aber wer möchte denn gerne die Reisenden mit ihrem Großgepäck in eine U-Bahn pferchen, die in Kreuzberg und Neukölln sowieso überfüllt ist? Ich schlag vor: einfach die S-Bahn-Taktung zum BER erhöhen, falls je noch mal "normale" Fluggastzahlen erreicht werden. Fliegen ist ja aus guten Gründen etwas "out". Wer die Kosten der pandemiebedingten Staatskassenleerung ignoriert und ernsthaft noch solche Großprojekte wie U-Bahnverlängerungen anstrebt, ist nicht wählbar.

  51. 19.

    Die Verlängerung würd Rudow-Süd, den Ort Schönefeld und viel Pendler auf Hoffentlich sehr großen P&R Plätzen zum Umsteigen auf die U-Bahn Bewegen....
    Ab Stadtgrenze kann ja auch eine U-Bahn oberirdisch fahren verringert ja auch die Baukosten.

  52. 18.

    Eine gute Nachricht bzgl. der Verlängerung zum BER. Die Entscheidung kommt leider Jahre zu spät.

  53. 17.

    Das ist doch schon alles Wqahlkampfgeplänkel, Berlin hat doch wohl momentan ganz andere Sorgen als irgendwelche U-Bahn Verlängerungen.

  54. 16.

    Ständig Neue Linien ? Die Pläne werden doch nur ständig in der Schublade versenkt, Vor Wahlen aufgewärmt und wegen Neuer Wahl-Weihnachts Geschenke wieder begraben. Berlin wird Alle 4 Jahre Neu erfunden. Und Nicht Erst seit der Wiedervereinigung. Für Berlin und Alle seine Bürger plant doch seit den 1970er Jahren Niemand mehr.

  55. 15.

    Das kann man leicht sagen, wenn man in Köpenick wohnt. Aus Spandau und dem Spandauer Umland zum BER zu kommen, kommt einer Weltreise recht nahe.
    Und ich bitte zu bedenken, dass es Menschen gibt, die beruflich viel fliegen müssen. Wenn man 1x im Jahr zwecks Urlaubsreise zum Flughafen muss, ist doch egal, ob man eine halbe Stunde mehr oder weniger unterwegs ist. Aber bei 50-60 Flügen pro Jahr sieht die Welt schon anders aus.
    Also bitte mal das Hirn einschalten und über den Tellerrand hinaus gucken!

  56. 14.

    Ich dachte die Grünen bevorzugen die Tram.U-Bahn ist dazu da, den Autoverkehr frei und noch freier fließen zu lassen!! Auch interessant, wie die Strecken in Berlin mit u- Bahn, Tram, S-Bahn doppelt und dreifach bedient werden, der Regionalverkehr ins Umland aber eine Katastrophe bleibt!!

  57. 13.

    Es sind ja bald Wahlen, und da müssen irgendwelche Versprechungen her, am besten die wo das Ergebnis erst in 15 Jahren eintrifft.
    Kümmert euch lieber mal um den Verkehr in der Stadt als solche teuren Utopien. Ein Flughafenbus würde vollkommen reichen auch im 10 min Takt nach Rudow. Wie wäre es erstmal die Straßenbahn vom Hauptbahnhof nach Jungfernheide zu bauen, oder Tegel für den Nahverkehr zu erschließen.

  58. 12.

    Zu #3 : Gibt es schon, nennt sich Allianz U7 !
    Zu #2: genauso ist es!

  59. 11.

    Einfach mal anfangen mit Bauen.
    Vorher glaubt dies doch niemand.

  60. 10.

    Es gilt, bei der Angelegenheit nüchtern zu bleiben. War es erklärte Politik der 1960er u. 70er Jahre, alles einzutunneln und die Fahrgäste in die Röhre schauen zu lassen, wo es irgendwo finanzierbar war, wird zu heutiger Zeit zum Glück abgewogen. In Karlsruhe wird der kürzestmögl. Tunnel gebaut, nachdem sich herausstellte, dass die Kaiserstraße straßenbahnmäßig überlastet ist, nicht aber die längstmögliche Variante. In Leipzig stellt die - selbstverständlich unterirdische - Verbindung zw. Hauptbahnhof und Bayer. Bahnhof einen Quantensprung dar.

    Ludwigshafen schließt Fahrtunnel, die seinerzeit aus purer Großspurigkeit angelegt wurden. Und in Kassel wurden jene Fußverkehrstunnel ausrangiert, mit deren Hilfe seinerzeit fast nur die Innenstadt erreichbar war. Heute finden sich dort wieder ebenerdige Querungen.

    Sorgsam abwägen heißt, alle Möglichkeiten auszureizen, um oberirdisch zu bleiben. Erst dann kann anders verfahren werden.

  61. 9.

    Besser is das Milliarden-Grab ganz zu schliessen.

  62. 8.

    Die Idee ist nicht schlecht. Da die U7 sowieso bis Rudow fährt, wäre das ja keine allzu große Sache bis zum BER.

  63. 7.

    Sinnvolle Planungen die schnell umgesetzt werden sollten.

  64. 6.

    Wenn der Bau solange dauert wie der BER na dann Prost Malzeit. Wer weiß ob wir überhaupt noch in den Urlaub fliegen dürfen,und bis dahin sind die Fluggesellschaften sowieso pleite. Dann brauchen wir auch keine Verlängerung der U-Bahn mehr.

  65. 5.

    Immer der gleiche Mist - diese Diskussionen sind so alt wie der BER beschlossen wurden und hat seid dem bis heute keine Tragkraft, da die Politiker aktuell in Berlin lieber die Kutsche als Auto und Flugzeug bevorzugen. Also bei vernünftiger Stadtentwicklung wäre die U7 schon längst zum BER und davor Schönefeld geleitet worden. Aber in Berlin ist es lieber 15 Jahre Diskussion statt einmal was zu tun. Und auf dem Weg wäre natürlich noch wegen einer Spinne oder Armeise alles wieder gestoppt ... danke grüne und linke für die Unfähigkeit eine Stadt ins Moderne statt in die Provinz zu führen !

  66. 4.

    Man kann es jetzt aber auch übertreiben. Es gibt Busse, S-Bahn und Regio zum BER. Nach Tegel kam man nur mit dem Bus.

  67. 3.

    Planungen sind ja gut und schön, doch der BER liegt in Brandenburg. Vielleicht sollten sich die entsprechenden Stellen beider Länder erstmal zusammensetzen und reden.

  68. 2.

    Na dann los. Hätte schon längst erledigt sein können angesichts der Bauzeit des BER.

  69. 1.

    Ist doch eigentlich alles komplett egal. Da würde in den nächsten 20 Jahren eh noch nichts fahren. Daher finde ich solche Nachrichten immer unnötig.

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