Zehn Jahre nach Reaktorunglück in Fukushima - Atomkraftgegner demonstrieren vor dem Brandenburger Tor

Bei einer Demonstration unter dem Motto «10 Jahre nach Fukushima: Atomkraft ist kein Klimaretter!» weht eine Flagge mit der Aufschrift "Atomkraft? Nein Danke" vor dem Brandenburger Tor. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)
Video: rbb|24 | 06.03.2021 | Material: Abendschau | Bild: dpa/Christophe Gateau

Atomkraftgegner haben am Samstag in Berlin an die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima vor zehn Jahren erinnert. Vor dem Brandenburger Tor demonstrierten rund 200 Menschen gegen Atomkraft, wie die Polizei mitteilte.

Aufgerufen zu dem Protest "10 Jahre nach Fukushima: Atomkraft ist kein Klimaretter!" hatten unter anderem die mit dem Friedensnobelpreis prämierte Ärzteorganisation IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) sowie Umwelt- und Anti-Atomkraft-Organisationen wie Greenpeace oder Japanese Against Nuclear.

Appell an japanische Regierung

Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy eG, sagte: "Atomkraft ist nicht nur gefährlich, sondern auch teurer als jede andere Energieerzeugungsart - und angesichts des immer aufwendigeren Uran-Abbaus keineswegs völlig CO2-frei."

Kritik wurde auch an Japans Regierung geübt. Diese müsse sich endlich verpflichten für ihre Atompolitik und deren Folgen die Verantwortung zu übernehmen und die Betroffenen angemessen zu unterstützen, sagte Yu Kajikawa von der japanischen Anti-Atomkraft-Initiative Sayonara Nukes.

Am 11. März 2011 ereignet sich vor der Ostküste Japans ein Seebeben, das in Kombination mit dem dadurch ausgelösten Tsunami schwere Schäden im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi verursachte. In mehreren Reaktorblöcken kam es zu Kernschmelzen und dem Austritt von Radioaktivität. Bis zu 150.000 Einwohner der Region mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen.

Sendung: Abendschau, 06.03.2021, 19:30 Uhr

40 Kommentare

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  1. 40.

    Sie können oder wollen nicht verstehen was Atomenergie anrichtet! Und was ist das denn für eine dumme Begründung Pro Atomstrom? Deutsches Gehabe? Einer muß anfangen und man könnte das Nützliche mit dem Zweckmäßigen verbinden.

    Deutschland war mal eine führende Industrienation. Deutsche Erfindungen waren zu seiner Zeit bahnbrechend. Unsere Kinder werden nicht nur eine versaute Umwelt und strahlenden Müll haben, sondern sie dürfen mit Glück in Billiglohnjobs am Fließband der führenden Industrienation China arbeiten dürfen! Wir müssen JETZT handeln, bevor wie ganz abgehängt sind, weil wir auf Technologien des vorletzten Jahrhunderts bauen.

  2. 39.

    Deutschland kann es einfach nicht mehr. Und das gilt für viele Bereiche. Andere Länder sind flexibler, schneller und innovativer. Bestes Beispiel ist die Impfquote bei Corona. Aber auch in technologischer Hinsicht. Kernenergie ist nunmal in moderner Form ein guter Bestandteil der Energiewirtschaft. Der Energiebedarf wächst nunmal.

  3. 38.

    .... wo doch die schrottreifen Atommeiler abbezahlt sind und wie ein Dukatenschei... fungieren.

  4. 37.

    Die Erklärung warum, liegt in der URL.
    .../boerse/...
    Atomausstieg gibts nunmal nicht zum Nulltarif. Da ist doch klar, warum die Konzerne trommeln.

  5. 36.

    "Und wieder steht Deutschland allein da."
    Ja, schon, aber diesmal auf einer Seite wo sich vll. andere anschließen, wenn sie sehen, das es auch "ohne" geht. Viel Hoffnung habe ich zwar nicht, aber irgendwo muss ja mal angefangen werden. Also warum nicht hier?
    Einfach mal anfangen und dabei den deutschen Zeigefinger in der Schublade lassen - und vor allem nicht persönlich werden.

  6. 35.

    Nur mal als Update. Jeden Scheiss? Ist das Ihr Diskussionsstil? Kein Wunder, wenn Deutschland aneckt

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/renaissance-kernkraft-101.html

  7. 34.

    Na dann schauen Sie mal über den Tellerrand

    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/atommuell-wie-finnland-und-schweden-endlager-planen,SEk2AfS

  8. 33.

    Und wieder steht Deutschland allein da. Die EU setzt auf Atomstrom. Und nun? Wieder das übliche deutsche Gehabe? Wie von Ihnen... Sie sind eben so wie Deutschland nicht der Nabel der Welt. Aber Sie haben ja eine Klasse Absicherung. Frankreich liefert notfalls Strom. Und nachdem die Briten die EU verlassen haben, ist Frankreich dominierend in der EU.

  9. 32.

    1) Deutschland muss nicht jeden Scheiß mitmachen 2) Dreh- und Angelpunkt ist das Endlagerproblem

  10. 31.

    Das ist der einzige richtige Weg, leider geht unsere Hausverwaltung genau den umgekehrten. Vorher Etagenschalter, jetzt Bewegungsmelder, auch am Tag. Is ta ja sooo modern. Im Keller 75W "Schildkröten". Es ist sooo unglaublich dumm!

  11. 30.

    Ich wollte damit keineswegs sagen, dass ich Beführworter der Atomstromenergie bin.
    Meine Aussage war lediglich eine derzeitige Bestandsaufnahme

  12. 29.

    Ja und? Wenn ihr Nachbar Auto klaut machen sie das dann auch? Es trieft vor Arroganz wenn man weiter eine Technik einsetzt die a) unbeherrschbar ist und b) die Folgen dieser kurzfristigen Lösung auf die nächsten Generationen abwälzt.

    "Die EU hat inzwischen erkannt, dass die Klimaziele nicht ohne Kernenergie erreichbar sind."

    Die EU? Sie meinen wohl eher die Stromkonzerne lassen sich ihre Gelddruckmaschine nicht wegnehmen, die Folgen bezahlt ja der Steuerzahler. Doppelt und dreifach.

  13. 28.

    Ja, da haben Sie Recht, zur Schließung von Ökostromlücken wird zeitweise Strom importiert. Es stellt sich aber nun die Frage, in welche Technik zukünftig investiert werden soll, um diese Versorgungslücken zu schließen: in hochriskante und teure Atomenergie (bei der im Übrigen die Frage der sicheren Endlagerung nach wie vor nicht gelöst ist) od. in innovative Techniken der Strom-Zwischenspeicherung und des Stromsparens?? Für mich ist die Antwort sehr eindeutig!

  14. 27.

    Der billigste Strom ist der, den man nicht verbraucht.
    Hell erleuchtete leere Bürotürme - Warum? Zuhause - statt LED lieber "Heatballs" (Glühlampen) - Warum? In Treppenhäusern - Etagenschaltungen statt Bewegungsmelder. Das würde sich noch lange weiterführen lassen. Einfach mal abschalten - hilft!

  15. 26.

    Manchmal ist es echt traurig. Hättest du die gelinkten Artikel gelesen, dich dort evtl. mit den weiterführenden Informationen auch nur ansatzweise auseinandergesetzt, würde deine Antwort vermutlich weniger Phrasen und Halbwahrheiten enthalten.

  16. 25.

    Bereits zu Beginn der 1980er ist aus der Anti-AKW-Bewegung die Ökologiebewegung entstanden. Ohne, dass die Gegnerschaft zur Atomkraft nachgelassen hätte. Vielleicht stört Sie das.

    Es sind seither zahllose Szenarien entwickelt worden und es sind zahllose Projekte sämtlicher Größenordnungen in die Tat umgesetzt worden. Der kulturelle Wandel - d. h. hin zu einem anderen Bezug zur Energie als vorher, als Verschwendung gar kein Thema war, ist seither zustandegekommen.

    Beschäftigen Sie sich mal mit dem völlig unkritischen Verhältnis zur Höhe des Energieverbrauchs in den 1960ern und heute. Welten liegen dazwischen. Die Steckdosen-Analogie passt auf die 60er. Allerdings gibt es heute wieder eine recht unselige Tendenz, die Energieeffizienz auszunutzen für effekthaschendes Großes. Allein dies. Das wird der Ökologiebewegung, soweit sie sich nicht technokratisch vereinnahmen lässt im Sinne von "end-of-pipe" - Hauptsache, es ist grün, was hinten rauskommt - gewiss nicht passieren.

  17. 24.

    Jegliche D-Mark, jegliche DDR-Mark und jeglicher Euro, der in die Atomkraft investiert worden ist, hat Geld in andere Energieträger regelrecht blockiert. Und das war das Ergebnis einer ganz spezifischen Weltsicht, ja, ist es in Teilen immer noch. Der Begriff der "Brückentechnologie" ist so gesehen irreführend, kommt einer sehr teuren Ausrede gleich. Was die Höhe des Energiverbrauchs angeht, wird ja indes sehr halbherzig vorgegangen und es wird an den so bezeichneten Rebound-Effekten glatt vorbeigeschaut, anstatt sie direkt anzugehen: Mit der Verbrauchs-Einsparung bei Autos ist zugleich auch die Leistung der Kfz. höher geworden, mit erhöhter Energieeffizienz kommt "City of Lights" am Potsdamer Platz zu Ehren, dass alle Büros hellauf beleuchtet sind, während dort kein Mensch drin sitzt. Allein aus Werbegründen.

    "Think big" ist kein großzügiges Denken abseits eines Kleinkrämerhaften, eher ist es die Kampfparole, sich in Größenrausch hineinzudenken.

  18. 23.

    Ist nicht falsch, Deutschland importiert Strom, und zwar zu Zeiten wo es nicht in der Lage den aktuellen Bedarf abzudecken.
    Der Export findet nur zu Zeiten statt, wo im Überfluss produziert wird. Ergo, ist Deutschland derzeit auf Import angewiesen, zumindest zeitweise. Was ist wenn alle Atom - und Kohlekraftwerke abgestellt werden?

  19. 22.

    Strom aus polnischen Kohlekraftwerken ist noch billiger als der französische Strom aus den Atomkraftwerken.

  20. 21.

    Ihre Kommentare triefen vor Arroganz. Polen baut AKW, die Türkei auch. Die USA ebenso, Frankreich setzt voll auf Atomstrom. Und so weiter ... Die EU hat inzwischen erkannt, dass die Klimaziele nicht ohne Kernenergie erreichbar sind. Sie wollen also das Recht in Anspruch nehmen, was richtig ist? Und Kanzeln hier alle gegenteiligen Meinungen ab? So nicht Elias. Deutschland kann gerne als versuchen, ohne Atomstrom auszukommen. Aber andere Länder setzen sie ein.

  21. 20.

    Haben sie Kinder? Bestimmt nicht. Also, nach mir die Sintflut, Hauptsache Geiz ist geil.

  22. 19.

    Falsch! DE exportiert viel mehr Strom als importiert wird! https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153533/umfrage/stromimportsaldo-von-deutschland-seit-1990/?fbclid=IwAR0pBBHQz5RJxXr3-keUXRY9ZIg3gFlAAQEVa995MQzjVKcEeWaaxQlWXLw
    Atomkraft-Nutzung ist nach wie vor unkalkulierbar, teuer und keine Lösung für eine zukunftsfähge Energieversorgung!

  23. 18.

    Ich bin für den Neubau von Kernkraftwerken. Ist gut für das Klima. Wieso kann man eigentlich in der EU keinen Strom aus einem Nachbarland kaufen. Franz. Strom ist viel billiger.

  24. 17.

    Die AKW in Deutschland haben einen viel höheren Sicherheitsstandard als in anderen Ländern. Hat sich mal einer überlegt,wie viel co2 benötigt wird um 1 Windrad herzustellen? Viele Nachbarländer ziehen da auch nicht mit. Aber die Grenzen halten ja im Notfall alles ab. !!! (Scherz)

  25. 16.

    Und deswegen stecken sie den Kopf in den Sand und wollen ein immer weiter so? Seeehr erwachsen.

  26. 15.

    Bin nicht erst seit heute gegen die Atomkraft, gerade wegen der Endlagerung. Früher wurde bei Demonstrationen wesensentlich rabiater mit wirklich friedlichen Demostranten umgegangen, so das sich im nach hinein sogar Polizisten aus meinerBekanntschaft entschuldigten. Weil wir auf einmal auf anderen Seiten
    standen. Einsatz war Einsatz bei denen.
    Haette man damals das Geld für die Förderung alternativer Energien bereitgestellt wäre man heute nicht so aufgeschmissen und unter Druck.

  27. 14.

    Da ist sie wieder... die deutsche Besserwissermentalität. Schaut euch um in der Welt. USA, Frankreich, China.... Und es gibt Länder, die beginnen erst mit der Kernenergie. Polen baut, Türkei baut usw..... Und euer heissgeliebtes Schweden hat Kernenergie, die Finnen auch.... Ihr jammert über eure Stromkosten, die nicht erreichbaren Klimaziele und wollt dennoch keine Kernenergie. Das ist heuchlerisch. Aus China die mit Atomstrom hergestellten Güter kaufen ... Aber im kleinen ist es ja nicht anders, ein Windrad bei uns im Ort... nein, geht nicht. Merkt Ihr eigentlich, wie das von Außen betrachtet wirkt? Deutschland wird immer unwichtiger in Europa. In der Welt ohnehin.

  28. 13.

    " Energieversorgung sieht anders aus "
    Aber, wie soll diese Energie ohne Kohle und Atomkraftwerke den Bedarf decken. Durch strombetriebene Fahrzeuge wird sich der Verbrauch noch weiter erhöhen. Deutschland muss schon derzeit Strom dazu kaufen.

  29. 12.

    Alles schön und gut mit Thema AKW ist da gebe ich Ihnen recht aber was ist bitte mit die Funktion von Kohlekraftwerken derzeit gibt es etwa 130 Kohlekraftwerke in Deutschland die noch im Betrieb sind jeder von den sofern auf den neuesten Stand der Technik produziert Ein Braunkohlekraftwerk durch 1 kWh 940 g CO2 Steinkohle pro Kilowattstunde 735 g
    Diese Kohlekraftwerke sollen erst spätestens 2038 eventuell 2035 abgeschaltet werden.
    Die können also bis dahin noch weiter viel CO2 in die Luftblasen, rechnen Sie mal aus was da in den Jahren alles zusammenkommt, Das sind 310 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.

  30. 11.

    Atomkraft hin oder her. Was mich persönlich an den Gegnern stört, ist die Tatsache, dass sie einfach nur mal dagegen sind. Das der Strom nicht nur aus der Steckdose kommt und Solar- und Windenergie unzuverlässig sind , sollte auch bei den Leuten angekommen sein. Heute demonstrieren sie gegen Atomkraft und morgen geht es gegen die Kohlekraftwerke. Ich habe das Gefühl, demonstrieren ist das Hobby der Leute.

  31. 10.

    Hab sie mal ueberlegt was mit dem Atommuell der so sauberen Energie in den nächsten 1000Jahren passieren
    soll. So lange strahlt das Zeug nämlich ziemlich unsere Umwelt zu
    Entgueltige sicher Lagermoeglichkeiten bis Heute, keine. Solange noch ein Atomkraftwerk läuft und selbst bei dessenAbbruch entsteht noch hochradioaktives Material für mehrere hundert Jahre.
    Ein prima Erbe für die naechsten10 bis 20 Generationen
    und nicht nicht nur für unsere Kinder oder uns.
    Also alles in allem eine prima Energie???????

  32. 9.

    Durch die Nutzung von Kernkraft reduziert sich der Verbrauch an fossilen Brennstoffen wie Kohle und Erdöl. Dadurch entstehen auch weniger Emissionen von schädlichen Gasen wie Kohlenstoffdioxid. Zudem benötigt Kernenergie nur wenig Brennstoff, um große Mengen Energie zu erzeugen.

  33. 8.

    Also ob ich nicht weis wann es passiert ist und wo außerdem sollten Sie sich mal überlegen durch was es passiert ist.
    Einmal wegen menschliches Versagen und einmal durch eine Naturkatastrophe, Es lässt sich leider nicht zu 100 % ausschließen das es nicht nochmal passiert aber unsere AKWs in Deutschland haben einen hohe Sicherheitsstandards und bei uns können gottseidank keine schlimmen Natur Katastrophen passieren das ein AKW da Durch Mitleidenschaft gezogen werden kann, ist jemals ein Fall bekannt geworden hier in Deutschland in den AKW durch menschliches Versagen ? soweit ich weiß nicht.
    Wie ich es gesagt habe ohne AKWs werden wir die Klimakrise nicht schaffen es ist vollkommen klar dass der Atom Müll entsorgt werden muss da haben wir leider noch Probleme damit gerade in Bezug auf Thema Endlager aber wir haben schlau und intelligente Köpfe die hoffentlich dafür eine Lösung haben werden.
    Ich bin selbst auch nicht für Atomenergie aber ohne die wird es sehr schwer für uns die Klimakrise zu bewältigen, denn Atomkraftwerke haben schon aber Millionen von Tonnen an CO2 eingespart.
    Man kann nicht alles immer nur verbieten aber nicht darüber im Klaren sein wie es weitergehen soll.

  34. 7.

    Reicht Tschernobyl (1982 und 1986) und Fukushima nicht aus, um auch dem letzten Verfechter dieser Technik klarzumachen, das Atomenergie im Krisenfall nicht beherrschbar ist? Soll sich das wiederholen? Die Daten zu anderen Vorgängern findest du u.a. hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen

    Mal abgesehen von der bisher ungelösten "Endlagerproblematik" - siehe Halbwertszeiten der radioaktiven Elemente - hier einfach dargestellt https://www.energie-lexikon.info/halbwertszeit.html - und möglicher militärischer Gelüste an den "Abfallstoffen" gleicht die Erzeugung von Strom mittels Kernkraft einem Spiel dessen Ausgang noch völlig offen ist.

  35. 6.

    Atomkraftnutzung kann und darf keine Lösung sein. Weltweit gibt es kein sicheres Endlager, die Risiken sind nach wie vor unkalkulierbar und die Energiegewinnung teuer. Zukunftsfähige Energieversorgung sieht anders aus!

  36. 5.

    Nichts ist hundertprozentig zuverlässig, einiges aber und dafür steht "mustergültig" die Atomkraft, steht wegen eines destruktiven Potenzials außerhalb jeder Verantwortung.

    Contergan wurde als Wundermittel gepriesen, Asbest wurde für unverzichtbar erklärt, doch freigemacht haben sich Menschen trotz dieser haltloser Versprechungen.

  37. 4.

    Die Zukunft kann ja gewiss nicht (präzise) berechnet werden, sondern nur modellhaft in Szenarien, dennoch war eine Einschätzung, was wahrscheinlich kommt, immer schon im Menschen angelegt. Mit diesem waltenden menschlichen Vermögen wäre kein Feld jemals mit Gülle überdüngt, keine Straße in der Stadt über Kantsteine hinaus bis auf den Gehweg hinauf mit Kfz. zugestellt worden.

    Immer noch scheint es zehnmal schwieriger, von einer Möglichkeit zu lassen, als sie bis zum Exzess hin walten zu lassen. Insofern ist das weit mehr ein kultureller Wandel als bloß ein technischer Wandel. Und so fing es bereits ab Mitte der 1970er ja auch an.

  38. 3.

    Aha alle AKW,s abschalten :/ habt ihr mal überlegt Wo unser Strom herkommen soll, Es gibt Zwar Windkraft, SolarKraft und Wasserkraft anlagen aber das ist noch nicht alles zu 100 % zuverlässig.
    Ohne Die Atomkraftwerke werden wir es ganz schön schwer haben gegen den Klimawandel vorzugehen, während in anderen Ländern Kohlekraftwerke weiter in Betrieb sind oder neu eröffnet werden.

  39. 2.

    @H. Krüger: Gut geschrieben, Atomkraft lohnt sich nur, wenn man ans Heute und nicht ans Morgen denkt.
    Aber so betrachtet lebt die Menschheit insgesamt mit Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung nicht in die Zukunft blickend.

  40. 1.

    Das Mittel ist zu groß für den Zweck, weil das Mittel größer ist als aller Zweck, der denkbar ist.

    So hatte es jemand während der Planungsphase formuliert, eine Atombombe (auf Japan) abzuwerfen. Er wurde nicht gehört.

    Die so bezeichnete friedliche Atomkraftnutzung und die militärische Atomkraftnutzung sind siamesische Zwillinge, was dieses Denken in der besagten "Größe", treffender noch: Wirkungsmacht angeht. Keine einzige Technik außer eben der Atomenergie war bislang in der Lage, einen halben Kontinent auf Jahrzehnte hin zu verseuchen. Und kein einziger unserer Sinne wäre geeignet, im Falle der Katastrophe uns dabei behilflich zu sein. Deshalb ist sie die einzig sinnlose Technik.

    Die Atomkraft ist aus einem Allmachtsgedanken heraus entstanden, fernab aller realer Gefahren quasi einen Zauberstab entwickelt zu haben, eine Art "perpetuum mobile". Ein solches Denken ist immer schon an sich selber gescheitert. Die einen sehen das, die anderen leugnen es.

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