Michael Müller in rbbspezial am 13.04.2021. (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Mietendeckel-Aus - Müller lädt zum Runden Tisch "Wohnen und Bauen"

Nach dem Scheitern des Mietendeckels soll nach Handlungsmöglichkeiten gesucht werden: Der Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller trifft am Dienstag zentrale Akteure wie Mieterverein, Baugesellschaften und Imobilienfirmen zu einem Runden Tisch.

Im Roten Rathaus in Berlin findet am Dienstagnachmittag ein Runder Tisch zum Thema "Wohnen und Bauen" statt. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat dazu eingeladen, nachdem das Bundesverfassungsgericht vor knapp zwei Wochen den Mietendeckel gekippt hat.

Mit am Tisch sitzen zentrale Akteure wie Mieterverein, landeseigene Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienfirmen. Müller will nach eigenen Angaben Meinungen zusammentragen, den Dialog suchen und Handlungsmöglichkeiten erörtern.

Laut Mieterverein stehen zwei Themen auf der Tagesordnung: Zum einen, wie soziale Härten durch Nachforderungen nach dem Mietendeckel-Aus vermieden werden können. Zum anderen, wie ausreichend bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann.

Auftakt für weitere Treffen?

Der Mieterverein wünscht sich ein Signal, alle Mietendeckel-Rückzahlungen zu erlassen. Der Vom Eigentümerverband Haus und Grund Berlin hieß es, er hoffe darauf, dass dieses Treffen der Auftakt für viele weitere sei - und nicht nur eine Show-Veranstaltung, weil gerade Wahlkampf sei.

Sendung: Inforadio, 27.04.2021, 06:00 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 27.04.2021 um 20:28 Uhr geschlossen

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45 Kommentare

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  1. 45.

    So einen Quatsch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Das hat noch nirgendwo funktioniert. Gruselige Beispiele für dieses Experiment kann man u.a. in Schweden und Portugal bestaunen. Mehr Menschen zum Kauf der eigenen 4 Wände zu motivieren wäre hier zielführender.

  2. 44.

    Können Ihre Zahlen stimmen ... immerhin wurden doch einige Wohnungen in den 90er / 2000er an Private verkauft? Dass diese 6/7 davon erbaut haben, scheint mir falsch.

  3. 43.

    Na dann hoffe ich mal, dass ihre angeblichen "vielen Polizisten, Krankenschwestern und Handwerker" nie erwerbsunfähig werden. Dann ist nicht nur das Geld weg, sondern sie sind auch noch obdachlos und verschuldet bis über ihr Lebensende.

    Ich möchte nicht wissen wieviele Krankenschwestern jetzt in der Pandemie arbeitsunfähig werden, weil sie "ausgebrannt" sind. Die Bank freut sich.

  4. 42.

    Ihre Milchmädchenrechnung ist schnell widerlegt. Es stehen, zur "Profitmaximierung", wie es in Ihren Kreisen heißt, Wohnungen leer!

    Und zum 1.000 mal, Neubau senkt keine Bestandsmieten, die horrenden Mieten, die durch die von Ihnen beschriebenen Methoden, verlangt werden verteuern Bestandsmieten!

    Sie beweisen erneut dass es richtig ist alle privaten Vermieter, außer denen die selbst ihre Wohnung bewohnen, zu enteignen. Der Abzockerei muß endlich ein Riegel vorgeschoben werden.

  5. 41.

    Webansen:
    "Schließlich hocken auch Anwälte mit hohen Gehältern in 4 € Wohnungen anstatt diese an Bedürftige abzugeben."

    Was wäre Webansen ohne seine pauschalen Klischees? Vermutlich bliebe da nicht viel übrig!

  6. 40.

    Poldi:
    "Das Mietrecht ist schon kommunistisch genug."

    Oh, ein Philosoph, der nicht den Unterschied zwischen Kommunismus und sozialer Marktwirtschaft kennt!

  7. 39.

    Oliver:
    "Antwort auf [Klaus Schreiber] vom 27.04.2021 um 13:10
    4 €/m² ?? 20,- bei 50 m² ? Ich empfehle Ihnen selbst eine Wohnung zu kaufen. Vielleicht wachen Sie dann aus ihren Träumen auf."

    Warum soll ich überteuert kaufen, wenn ich zur Kostenmiete wohnen kann???

    Oliver:
    "Aber ich finde Ihren Vorschlag eigentlich gut. Alle ab und gründet Genossenschaften oder tretet ein. Das steht ja jedem frei. Macht aber irgendie kaum jemand."

    Viele Menschen wollen in die Genossenschaften. Die Genossenschaften haben aber zuwenig Wohnungen für alle Interessenten. Und die Immobilienpreise sind für die Genossenschaften leider zu hoch, um dort dann Wohnungen zu bezahlbaren Mieten anzubieten. Aber im Bestand sind die Genossenschaften zumeist unschlagbar günstig. Neubau - auch in Genossenschaften - ist leider auch teuerer, aber durch die fehlende Renditeerwartung immer günstiger als auf dem privaten Wohnungsmarkt.

  8. 38.

    Günter Wildermann:
    Antwort auf [Klaus Schreiber] vom 27.04.2021 um 13:03
    "Genossenschaften ist eine sehr feine Sache, man muss es sich aber auch leisten können."

    Ach, die 500 € Genossenschaftanteil waren kein großes Problem.

    Günter Wildermann:
    "Ist das Ihre Altersvorsorge ?"

    Nein, denn ich kann nicht von, sondern nur in der Wohnung leben.

    Günter Wildermann:
    "Meine Altersvorsorge ist, in Immobilien investiert zu haben, mit meinem privaten, gespartem Geld und harte Arbeit."

    Und die Mieter finanzieren ihren Kaufpreis, so wie sie schon die Kaufpreise der Voreigentümer finanziert haben?

    Günter Wildermann:
    "Sie als Jurist, befürworten sicherlich auch die Abschaffung der hohen Notar-und Anwaltskosten, oder sitzen Sie da plötzlich wieder in ein anderes Boot ?"

    Sollen Notare und Anwälte pro bono arbeiten?
    P.S. Für den Kauf brauchen Sie nur einen Notar, aber keinen Anwalt.

  9. 37.

    Günter Wildermann:
    "Antwort auf [Klaus Schreiber] vom 27.04.2021 um 13:03
    " Klaus Schreiber " wunderbar geschrieben und ich würde mich freuen, wenn alle Mieter so viel Glück hätten wie Sie. 4.02 €/qm. Netto Kalt. Prenzlauer Berg. Jetzt müssen Sie die Leserschaft nur noch die Wahrheit erzählen, mit welchem Geld die Genossenschaft das Haus gekauft hat. Mit Steuergeldern und Vorkaufsrecht des Senats ?"

    Der Kauf wurde über Kredit finanziert, der aus unseren Mieten getilgt wird, ohne Steuergelder.

    Für die Sanierung gab es Förderung aus dem Programm Bauliche Selbsthilfe (verlorene Zuschüsse + aufwandsbezuschusstes Darlehen + Eigenleistung). Die Sanierung war notwendig wegen des DDR-Zustandes.

    Wenn aber ein Haus ordentlich bewirtschaftet wird, dann sind die Kosten unter 5 €/m². Wenn natürlich der Eigentümer sich die Instandhaltung spart und stattdessen auch noch teuer verkauft, dann kommen natürlich unnötigerweise hohe Kaufkosten und hohe Instandsetzungskosten zusammen.

  10. 36.

    Größe Töne spucken kann jeder. Aber mal was für den Wohnungsmangel tun, das wäre hilfreich.

    Eins haben die Sozialisten nicht verstanden. Selbst wenn eine Luxuswohnung gebaut wird, macht ein Anderer eine günstigere Wohnung frei. Die günstigere Wohnung wird wieder vermietet und so wird wieder ein andere Wohnung frei. Somit würde es nicht zu Wohnungsmangel kommen, wenn der Staat seinen Verpflichtungen zum sozialen Wohnungsbau die letzten Jahren nachgekommen wäre.

    Berlin hat seit zwanzig Jahren eine rote Regierung, man hätte nur jedes Jahr im Schnitt 5.000 Sozialwohningen mehr bauen müssen.
    Man hätte so locker 100.000 Wohnungen errichtet und der Wohnungsmangel wäre ein ganz anderer.

    Jetzt die privaten aufzufordern günstigen Wohnraum zu schaffen bei den teuren Baukosten und einer nicht vertrauenswürdigen Regierung, ist genauso fahrlässig wie einen Mietendeckel einzuführen

    Schließlich hocken auch Anwälte mit hohen Gehältern in 4 € Wohnungen anstatt diese an Bedürftige abzugeben.

  11. 35.

    Mache ich gerne, weil es stimmt! fragen Sie doch mal die vielen Polizisten, Krankenschwestern und Handwerker, die schon Eigentum erworben haben!

  12. 34.

    "... warum beschimpfen Sie eigentlich ständig alle, die sich Eigentum zugelegt haben und versuchen diese braven Bürger"

    Alle? Probieren Sie es doch mal ausnahmsweise mit lesen und verstehen und schon würden sich Ihre Ausfälle erübrigen.

    "Immobilien gibt es schließlich für jeden Geldbeutel ... und jeder fängt mal klein an!" Genau und das erzählen Sie mal dem kleinen Handwerker, der OP Schwester, dem Pfleger, dem Polizisten, der Verkäuferin...

  13. 33.

    Es geht doch nicht darum welche Wohnungen in den letzten 10 Jahren gebaut wurden, das ist völlig am Thema vorbei, sondern um den gesamten vorhandenen Bestand in dem die Berliner jetzt wohnen. Sie suchen sich immer nur aus dem Zusammenhang gerissene Phrasen raus, die Sie in Ihrem Sinne auslegen, den Rest blenden Sie in Ihrer Realität einfach aus. Kein Wunder, dass Sie so verbittert sind. 6/7 der Wohnungen wurden von privaten gebaut. Punkt. Ohne diese 1,7 Mio Wohnungen.. man könnte ja einfach mal 1,7 Mio Mietverträge kündigen, dann begreifen Sie vielleicht, wie er das meint.
    Und wo Sie das mit dem politisch zuverlässig erwähnen... ich hätte nichts dagegen, wenn die ganzen Störer und Terroristen Berlin verlassen müssten oder gar nicht erst herzögen. Ihre Idee finde ich daher äußerst symphatisch.
    Ach ja, private sind nicht verpflichtet ihr Geld für sozialverträglichen Wohnraum her zu geben oder Hartz IV auszuzahlen oder Kurzarbeitergeld. Das Mietrecht ist schon kommunistisch genug.

  14. 32.

    " Bürger " Ihre Argumente zahlen keine Steuer und zeugen von Schmarotzertum. Ihre Argumente haben Sie schon öfter hinlänglich hier kundgetan. Ich schaffe Wohnraum, für Menschen, die gerne in einer schönen, preiswerten Wohnung leben möchten und Sie ?

  15. 31.

    4 €/m² ?? 20,- bei 50 m² ? Ich empfehle Ihnen selbst eine Wohnung zu kaufen. Vielleicht wachen Sie dann aus ihren Träumen auf.
    Aber ich finde Ihren Vorschlag eigentlich gut. Alle ab und gründet Genossenschaften oder tretet ein. Das steht ja jedem frei. Macht aber irgendie kaum jemand. Scheint also alles iO auf dem Wohnungemarkt.
    Und wenn dann alle dort wohnen und sich keiner mehr für private Wohnungen interessiert dann purzeln auch diese Mieten. Aber ihr machts ja einfach nicht. Keine Genossenschaften, keine GbR, kein Wüstenrot, vermögenswirksamen Leistungen, kein Mietkauf, keine Wohnprojekte, kein Eigentum... Die größten Schreihälse sind auch die Beratungsresistentesten. Immer schön von anderen fordern aber selber gar nichts tun.

  16. 30.

    "Ich hätte einen Vorschlag: Zuzugsstop ! " Also eine Wohnraumzuteilung wie in der DDR? Nur wer politisch zuverlässig ist darf nach Berlin ziehen?

    "Da können Sie jetzt mal in Ruhe überlegen, wo sie denn wohnen würden, hätten Private nicht diese ganzen Wohnungen gebaut."

    Welche "Privaten" haben denn in den letzten 10 Jahren in Berlin sozialverträglichen Wohnraum gebaut? Keiner. Man hat Wohnraum zusätzlich verknappt und macht es immer noch.

    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/03/leerstand-berlin-wohnungen-zweckentfremdung-mitte-von-dassel-mietenwahnsinn-nord.html

  17. 29.

    ... das ist doch wieder so eine Alibiveranstaltung, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist. ... alles damit man sagen, wir haben alles probiert, aber die bösen Vermieter wollten nicht.
    Das ist doch sowieso alles nur Show zum eigenen Machterhalt. Die wirklichen Mietpreis-, Immobilienpreis- und Baulandpreistreiber sind doch wir alle! Wer was zu verkaufen hat, will und wird den höchsten Preis nehmen (klein wie groß und ganz besonders die kleinen Verkäufer und Vermieter, da die nur die eine Immobilie haben) und wer eine Immobilie haben will zahlt den Preis, damit er sie bekommen kann; ... das ist Markt! ... und der Staat (also wir alle) reglementiert die Baulandausweisung und das Baupotential und schafft somit eine Verknappung des Marktes und treibt damit die Preise (dessen was reglementiert da ist) in die Höhe! Also R2G ist der böse Preistreiber!!!! Den dummen Bürgern wird es aber genau anders herum verkauft, damit die linken Politiker auch schön ihre Pöstchen behalten können.

  18. 28.

    Dann erklären sie uns doch bitte woher das Geld für Neubau von Wohnraum kommen soll?
    Und wer soll bauen in der benötigten Größenordnung, der Staat? Und wie lange soll das dauern? Solange wie beim BER?
    Ein Musterbeispiel vom sozialistischen Wohnungsbau konnte man ja nach der Wende an den maroden Altbauvierteln Ost-Berlins bestaunen!

  19. 27.

    Ich hätte einen Vorschlag: Zuzugsstop !
    Und an den, der sich "Bürger" nennt. Die öffentliche Hand hält nach eigener Auskunft 322.000 Wohnungen von den knapp 2 Mio. gesamt. Da können Sie jetzt mal in Ruhe überlegen, wo sie denn wohnen würden, hätten Private nicht diese ganzen Wohnungen gebaut. Selbst ein Teil der "Senatswohnungen" ist einst von privaten erbaut oder von der DDR 1.0 übernommen worden.

    @17: Berlin will nicht wachsen. Seine Bewohner wollen alle in" Friedrichshain/Kreuzberg" wohnen. Es könnte das ja bzw. seine Bewohner bereits tun aber die sind nicht bereit nach Storkow zu ziehen oder bisher auch nicht nach Grünheide, Fürstenwalde, Frankfurt O., Nauen, Neuruppin. Für eure Bequemlichkeit und Sturheit wollt ihr aber gerne andere verantwortlich machen, die euren Lebensstil absichern sollen.

  20. 26.

    Ja jenau, erstmal wieder jahrelang diskutieren .... bla bla bla .... bis sich bei der Politik was ändert , sitzen die meisten auf der Straße , weil sich keine r mehr ne Bude leisten kann .... und die Politik labert immernoch

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