Protest auf der Stadtautobahn - Tausende Fahrrad-Demonstranten fordern Stopp des A100-Ausbaus

Mehrere Radfahrer fahren auf der Stadtautobahn A100 und protestieren gegen deren Ausbau (Quelle: rbb/Schöbel)
Video: rbb|24 | 24.05.2021 | Material: Sebastian Schöbel & Abendschau | Bild: rbb/Schöbel

In Berlin ist am Pfingstmontag auch wieder auf der Stadtautobahn demonstriert worden. Mehrere tausend Radfahrerinnen und Radfahrer forderten, die A100 nicht weiter auszubauen. Dafür musste die Autobahn gesperrt werden.

Eine Fahrrad-Demonstration hat am Montagnachmittag über einen abgesperrten Teil der Berliner Stadtautobahn geführt. Mehrere Tausend Teilnehmer durchfuhren auf dem Abschnitt zwischen Tempelhofer Damm und Buschkrugallee den Britzer Tunnel.

Um 14:00 Uhr waren nach Polizeiangaben etwa 1.500 Menschen am Invalidenpark in der Nähe des Hauptbahnhofs gestartet. rbb-Reporter vor Ort schätzten die Zahl der Teilnehmer auf mehrere Tausend.

Nach der Fahrt über die Autobahn fand die Abschlusskundgebung am Hermannplatz in Neukölln statt.

ADFC: Mehr Platz für klimafreundlichen Verkehr

Hinter dem Protest steht das Aktionsbündnis A100 stoppen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Berlin, Fridays for Future und Changing Cities unterstützen den Protest. Gemeinsam fordern sie, die Stadtautobahn nicht weiter zu verlängern. Sie halten das Konzept für veraltet und angesichts des Klimawandels für nicht mehr zeitgemäß. Sie fordern stattdessen Geld in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, Fahrradstraßen oder Fußgängerzonen zu investieren.

ADFC-Sprecherin Lisa Feitsch forderte bei der Demonstration mehr Platz für Menschen, die klimafreundlich unterwegs sind. Die Flächen, die bereits der Autobahn-Erweiterung zum Opfer gefallen seien, sollten zu diesem Zweck umgewidmet werden, sagte sie im Gespräch mit rbb|24.

Die Stadtautobahn A100 wurde am 24.05.2021 für eine Fahrraddemonstration gegen ihren Ausbau gesperrt. (Quelle: rbb|24/Sebastian Schöbel)Die Stadtautobahn A100 wurde für die Demonstration gesperrt.

Die wahrscheinlich teuerste Autobahn Deutschlands

Derzeit wird am 16. Abschnitt der A100 gebaut, der die bestehende Strecke bis in die Nähe des Treptower Parks verlängern soll. Nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums soll außerdem noch ein 17. Abschnitt folgen. Dieser soll die A100 auf Höhe der Elsenbrücke über die Spree führen, anschließend in einem Tunnel unter dem Bahnhof Ostkreuz durchgeführt werden und nach einer weiteren Brücke über das Ring-Center in Lichtenberg an der Storkower Straße enden.

Der 16. Abschnitt sollte ursprünglich 2022 eröffnet werden, verzögert sich aber voraussichtlich um zwei Jahre. Die etwa 3,2 Kilometer lange Strecke soll schätzungsweise 700 Millionen Euro kosten. Der etwa 4,2 Kilometer lange 17. Abschnitt könnte laut "Spiegel" zur teuersten Autobahnstrecke Deutschlands werden und eine Milliarde Euro verschlingen.

Sendung: Inforadio, 23.05.2021, 23 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 24.05.2021 um 13:25 Uhr geschlossen

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62 Kommentare

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  1. 62.

    Wann werden diese Leute, die nicht anderes als Demotourismus kennen, mit den Kosten der Sicherungsmaßnahmen belegt. Und wann kommt endlich eine Steuerpflicht für Radfahrende? Ausschluß von der Nutzung des Öffis, haben ja Fahrräder und können fahren.

  2. 61.

    "Sie selber lässt sich aber in einer Luxuslimousine von einem Chauffeur durch die Stadt kutschieren."
    Und nicht zu vergessen: sie nutzt den Dienstwagen auch privat!
    https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/anti-auto-senatorin-guenther-faehrt-auch-privat-mit-dem-auto
    Rein rechtlich ist das ok, sie darf das. Aber der "normale" Bürger soll auf sein Auto verzichten.

  3. 60.

    . Man kann jetzt natürlich alle Verstöße von Radfahrer"
    Natürlich kann man. Man kann aber auch die Gehwegbelästigungen gegen die Tausenden Toten und Hunderttausenden Schwerverletzten durch den Straßenverkehr aufrechnen. Kann man. Sollte man aber nicht. Denn merke: Fanatiker sind immer die anderen. Und die bösen Fanatiker hindern die guten am pfingstlichen Ommabesuch.

  4. 59.

    Weiterbauen!
    Die Idee, auf Straßenbau könne verzichtet werden, ist absurd. Wie sollen dann andere Straßen zurück gebaut werdende? Die Alternative wäre, dass sich der Verkehr durch die engen Straßen drückt, wie es auf Fotos Berlins von vor 100 Jahren zu sehen ist. Wer denkt, das könne funktionieren, hat die Arbeitsteilung in der globalisierten Welt nicht verstanden. Übrigens, die Alternative Bahn hat man sich in Berlin selbst vernagelt. Die großen Bshnflächen, auf denen Güterverkehr innerstädtischen umgehauen wurde, ist längst durch Parks und Bebauung anders genutzt.

  5. 58.

    Die Autos werden nicht weniger werden, nur andere Antriebe erhalten.

  6. 57.

    Der Stadtring muss endlich vollendet werden, um die Innenstadt von der Autoflut zu entlasten. Durch den Elektroauto-Boom steigt die Fahrzeuganzahl noch mehr und niemand möchte vermutlich Zehntausende Autos vor seiner Tür fahren haben.

  7. 56.

    Ich fahre auch Fahrrad und zahle Steuern. Eine extra Fahrrad-Steuer? Mit welcher rechtsgültigen Begründung? Mal davon abgesehen, dass die Kosten die Einnahmen vermutlich übersteigen würden...
    Und wenn ich mit meinem Fahrrad einen Schaden verursache, komme ich selbstverständlich dafür auf. Entweder durch meine Haftpflichtversicherung oder aus eigener Tasche. Also wo liegt Ihr Problem?

    Ich fahre übrigens auch Auto...

  8. 55.

    Sie haben so Recht. Zumal ein Bündnis, das mit Freitag für Verschwörungen demonstriert, nicht mehr ernst genommen werden kann. Der Ausbau der A100 ist teuer und nicht notwendig. Was notwendig ist, sind Verkehrskonzepte, die Pkw, Lkw, ÖPNV, Fahrrad und Fuss vereinbaren und sinnvoll verknüpfen. Fahrrad Kennzeichen und Pflichthaft Pflicht Versicherung für Rad und Roller gehören selbstverständlich dazu.
    Statt der A100 sollte ein Tunnel die bestehende Autobahn mit dem Adlergestell verbinden. Hier muss geprüft werden, ob hier ein Abzweig der U 7 mit verbunden werden kann. Zusätzlich sind Strassenbahnen, s und U Bahn zu erweitern und finanziert wird das alles mit einer Reform der Gewerbesteuer und der Grundsteuer. Vor allem sind e Commerce zu besteuern und Quellensteuern wieder einzuführen.
    Mit der Digitalisierung können endlich auch Radfahrer verfolgt und bestraft werden.

  9. 54.

    Es braucht ein Verkehrskonzept ,das alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und keine Aktionen,sie gegeneinander auszuspielen.
    Ich frage mich auch,wie eigentlich die Güter des tgl. Lebens in die Supermärkte und andere Waren in die Stadt geliefert werden sollen,die auch von Radfahrenden gebraucht werden. Mit dem Lastenfahrrad ? Autobahnen sollten schon immer den innerstädtischen Verkehr entlasten,sowohl den Lieferverkehr wie auch die Pendler.
    Nur gegen etwas sein,macht die Welt nicht besser und radikale Lösungen schon gar nicht. Leider haben auch in der Pandemie viele Leute noch immer nicht gelernt,dass wir miteinander leben müssen und dazu braucht man Kompromisse und keine Brechstangen.

  10. 53.
    Antwort auf [Ben] vom 24.05.2021 um 11:09

    Bitte nicht vergessen, Autofahrer sind auch Menschen! Soviel zu " wieder den Menschen... in den Fokus zu stellen".
    Auch die Autofahrer (und das ist ein großer Teil der Bevölkerung) haben genauso Anspruch auf das, was sie als Lebensqualität empfinden. Leben und Leben lassen, und nicht alles, was der eigenen Ideologie nicht entspricht, verdammen.

  11. 52.

    Ne, aber man könnte ja mal durch ein schlaues Verkehrskonzept den privaten Verkehr verringern. War gestern wieder einmal in der Gropiusstadt, wo von der Inanspruchnahme der Parkplätze jeder ein Auto zu haben scheint. Und jetzt werden Baulücken auch noch zugepflastert und es kommen noch mehr Anwohner mit noch mehr Autos. Nach Ihrer Ausführung reduziert zusätzlicher Straßenbau die Belastung respektive den Verkehr. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Ich wäre unser Auto, was wir so 2-3x die Woche benötigen gern los. Aber es gibt eben keine Alternativen an Angeboten für den individuellen Verkehr (selbst car-sharing gibt's hier nicht). Und solange solchen Schwachsinnsprojekte Tür und Tor geöffnet ist, wird sich daran auch nichts ändern. Der Individualverkehr so wie er bei uns betrieben wird ist weder zweckmäßig noch zukunftssicher. Und wenn vor allem chinesische "Firmen" in Sachen digitaler Infrastruktur und Automobile in 10-20 Jahren den Ton angeben, gibt's hier ein böses Erwachen. Aber immer schön in der Vergangenheit leben und von der Substanz ehemaliger Wirtschaftserfokge zehren. Für unseren Nachwuchs wird da nicht mehr viel übrig bleiben...

  12. 51.

    Das ist keine Fahrraddemo sondern ein entspannter Ausflug Gleichgesinnter. Auf glattem Straßenbelag kan man wunderbar bequem fahren ,auch mehrere nebeneinander. Sie werden von keiner Ampel gestoppt und müssen auf keine anderen Verkehrsteilnehmer achten,nur auf sich selbst. Nicht mal Fußgänger stören.
    Wäre das eine Demo gegen die A100, müssten sich die Teilnehmer vor dem Verkehrsministerium versammeln und dort mit Fahrradklingeln,Transparenten und Sprechchören auf sich aufmerksam machen. Sinnvoller Weise an einem Wochentag,wenn dort auch Herr Scheuer anwesend ist. SO bleibt die Aktion nur ein Feiertagsausflug in entspannter Freizeitlaune.
    Übrigens ist es m E. ziemlich unsinnig den Weiterbau der A100 JETZT verhindern zu wollen,nachdem er schon Millionen gekostet hat.

  13. 50.

    Wenn ich Ihren Beitrag lese, sind alle Autofahrer Gesetzes Brecher und all Radfahrer leiden ständig unter diesen Schlechtmenscheb. Alle Radfahrer sind dagegen Engel und begehen keine Verkehrsdelikte. Hören Sie auf zu pauschalieren.

  14. 49.

    Welcher normal denkende Mensch ist denn an Pflingsten in der City von Berlin mit seinem Auto unterwegs. Sollen die Fahrradspinner doch auch mal Autobahn fahren dürfen, wogegen sie ja demonstrieren, tut das nicht ein bisschen weh?

  15. 48.
    Antwort auf [Ben] vom 24.05.2021 um 11:09

    Die Stadtautobahn ist eine der wichtigsten Verbindungen in Berlin, um von einem Ende zum anderen zu gelangen, ohne mitten durch die City zu müssen. Sie entlastet damit den Innenstadtverkehr enorm und sorgt damit für eine verbesserte Lebensqualität von hunderttausenden Einwohnern dieser Stadt. Der weitere Ausbau müsste aus Umweltschutzgründen daher sogar Priorität haben. Im Gegenzug dürfte dann die direkte Durchfahrt durch die Innenstadt gerne unterbunden werden. Es geht den Gegnern aber eben nicht um eine Verbesserung des Verkehrs in der Innenstadt sondern um Verhinderung von individueller Mobilität. Diese Einstellung gilt aber fast immer nur für die Anderen, man selbst will stets freie Fahrt. Diese extremen Einstellungen sind aber keine Lösung, sie spalten nur und bilden niemals die besten Alternativen.

  16. 47.

    Welcher Radfahrer hält sich an die STVO? Wenige! Keine Steuern zahlen und alles für sich beanspruchen. Bin übrigens nur Beifahrer und kann es täglich beobachten. Anschließend werden die Räder irgendwo angeschlossen, gern auch da, wo Fußgänger langlaufen. Mieträder werden einfach hingestellt. Sieht z.B. am Alex meist aus wie Schrotthaufen.

  17. 46.

    Wenn die VP mit ihren Rädern über die Autobahn fahren und somit die Autofahrer mit Umwegen durch die Stadt zwingen, haben noch nicht verstanden was Umweltschutz und Klimaschutz bedeutet. Mit dieser Aktion werden die Bürger in der Stadt mit mehr CO2 belastet.

  18. 45.

    Beide Vereine sind arrogant und Blender in meinen Augen.
    Ich als Fahradfahrer finde mich nicht ernst genommen denn ich suchte den Dialog und keine von den beiden hat ernsthaft auf meine Mail geantwortet oder auf Telefonat Zeit gehabt.
    Lügner und nicht wirkliche Fahrradfreunde.
    Bis heute fordere ich als Fahrradfahrer Kenntnisse der Straßenverkehrsordnung.
    Warnwestenpflicht,Kennzeichnung der Fahrräder um Fahrradfahrer die sich nicht an Gesetze halten auch entsprechend Maßregeln zu können.
    Nichts von diesen wirklich wichtigen Themen gehen diese Verbände an.
    Genauso wäre ich als Fahrradfahrer bereit auch eine pauschale Abgabe zu entrichten so wie es KFZ Nutzer auch tun!
    Das ist die Wahrheit und wäre den anderen Verkehrsteilnehmer gerecht.
    Mfg Fahradfahrer der ehrlichen Art Christian

  19. 44.

    Ich finde es richtig, dass die A100 verlängert wird. Berlin ist eine Metropole und braucht daher entsprechende Verkehrsinfrastruktur.

    Wir können ja die Euro-Paletten und Paketsendungen nicht alle mit dem Lastenfahrrad transportieren, dafür braucht man schon Kraftfahrzeuge.

  20. 43.

    Warum lassen wir uns eigentlich gefallen,dass immer die gleiche Minderheit die Autobahn und andere wichtige Straßen blockiert ? Wann gehen wir ( die Mehrheit) endlich mal auf die Straße und wehren uns gegen diese Berufsdemonstranten??? Ich wäre dabei.

  21. 42.

    Wie war das mit dem Glashaus? Ich würde eine Kennzeichen-Pflicht für Fahrräder begrüßen, damit auch diese endlich für ihre Verstöße gegen die StVO zur Rechenschaft gezogen werden können.

    Bei Rot über die Ampel, auf dem Bürgersteig kreuz und quer fahren, trotz Radfahrweg (Nutzungspflicht) mittig auf der Straße fahren, in verkehrsberuhigten Zonen zu schnell fahren, Fahrerflucht wenn beim Durchdrängeln Autos beschädigt werden... Lässt sich noch um einiges erweitern.

  22. 41.

    Chia–Saat braucht kein Mensch, weil derart mit Schadstoffen belastet, wie alles andere, sehr billige Obst und Gemüse, dessen Herkunft beim Übertreten der dritten Ländergrenze nicht mehr nachvollziehbar ist. Solange wir Nahrung nicht direkt vom Erzeuger zum Konsumenten transportieren, sondern etliche Male um den Globus befördern, solange wir die Straßen voller LKWs haben, weil Logistik auf der Schiene zwar umweltfreundlicher, aber zu wenig Profit abwirft, solange möge Ihr Argument dem Zeitgeist entsprechen, aber der Zeitgeist ändert sich und diese Mobilität wird sich nicht jeder mehr leisten können, ein bitterer Beigeschmack der Klimapolitik für Arme.

  23. 40.

    Nach Ihrer Aussage sind Radler physisch und psychisch nicht in der Lage, Ihr Niveau zu erreichen, weil Sie nur ein Rad fahren? Urinstinkt? Ich habe Auto und bin groß, du hast Fahrrad und bist klein? Das geht anders, das merken Sie auch noch. Ihr Kohlendioxid –Fußabdruck ist riesig.

  24. 39.

    Hat Ihr Kommentar aus dem ICE jetzt etwas mit der Demo zu tun oder war das eine latente Abwertung von Menschen, die wenig Kohlendioxid produzieren?

  25. 38.

    Bevor Sie einen Kommentar schreiben, sollten Sie vorher die Vernunft einschalten und vom Gas gehen. Bald gibt es in Deutschland ein Tempolimit und für Ihr Auto ein Fahrverbot in Städten. Ich freu mich darauf.

  26. 37.

    Aber klar, Querulanten können bei uns gegen alles demonstrieren und sei es noch so absurd. Hoch lebe das Rad.

  27. 36.

    "Jetzt schnell fertig bauen und zukünftig so ein Projekt nicht mehr genehmigen."
    Hahaha, der war gut. Warten sie mal ab bis 2024 das Autobahkreuz am Funkturm erneuert wird. 8 Jahre Bauzeit sind eingeplant aber wenn ich so an die Bauzeit des BER denke...... :-(
    Da liegt noch genug Zündstoff für Radfahrer und Autohasser auf der Straße.

  28. 35.

    Kurze Frage. Wie werden eigentlich die schönen Räder hergestellt? Die Reifen, die Farben usw.?
    Von Zwergen im Schwarzwald? Und wie werden sie zu euch gebracht? Mit dem Rad oder zu Fuß?
    Die Umweltverpestende Lobby wie Sie es nennen bietet nicht nur Autos. Woher bitte kommen Ihre Lebensmittel die natürlich alle Bio sind und alles andere? Bevor hier Radfahrer gegen Autos ausgespielt werden denkt ersteinmal alle nach. Und auch wenn es Ihnen nicht passt habe ich bisher mehr Rüpel auf dem Rad erlebt als im Auto fahren. Und das sage ich als Fußgänger.

  29. 34.
    Antwort auf [Peter2] vom 24.05.2021 um 08:14

    Was wundert Sie bei einer Grünen Verkehrssenatorin Günther, eine bekennende Autohasserin, an deren Verhalten. Diese Dame propagiert ständig das Fahrrad, schikaniert die Autofahrer immer und überall in dieser Stadt.
    Sie selber lässt sich aber in einer Luxuslimousine von einem Chauffeur durch die Stadt kutschieren. Und bei solcher Heuchelei wundern Sie über das Verhalten der Fahrradfanatiker und über das Genehmigungsverhalten der betreffenden Behörden.

  30. 33.

    @El.pusedo: Das würde ich sogar erweitern. Aber nur wenn diese Einnahmen, als Teil der notwendigen Ausgaben, zweckgebunden sind. Jeder Einwohner, vielleicht nach Altersgruppen gestaffelt, zahlt eine "Verkehrsabgabe". Damit verbunden könnte dann auch ein Wegfall der Kfz-Steuer und Fahrpreise im ÖPNV sein. Automobile zahlen noch eine Art CO2-Steuer, die geringer als die Kfz-Steuer ist. Auch E-Autos, denn deren Strom kommt u.U.aus fossiler Erzeugung.

  31. 32.

    Also ich bin für den Weiterbau der A100.
    + weitere Auto- und U-Bahnen.
    Am besten Richtung Außenbezirke.
    Dort kann man dann schöne Wohnungen im Grünen bauen, und die Innenstadt wäre nicht mehr so voll.
    Ebenso wären die Autobahnen für Radfahrer gut, weil die Straßen nicht so voll wären.
    Aber statt praktischer Vernunft scheint ja die Anti-Auto-Ideologie wichtiger zu sein.

  32. 31.

    Können Radfahrer nicht ihre Demos auf Radwegen machen? Oder ist an dem Wort Autobahn etwas nicht zu verstehen?
    Die Verlängerung nimmt den Autoverkehr aus kleinen Strassen weg. Was ja letztendlich auch Radfahrern zu gute kommt.

  33. 30.

    Fanatiker waren nie gute Ratgeber und die Fahrradfanatiker scheinen in ihrem Egoismus grenzenlos zu sein. Man kann jetzt natürlich alle Verstöße von Radfahrer, indem sie auf Gehwegen wie die Wilden langbrettern und insbesondere Kinder und Alten gegenüber völlig rücksichtslos sind, ausbreiten.
    Das wieder einmal die Stadtautobahn für diese Fanatiker gesperrt wird zeigt diese Rücksichtslosigkeit indem Tausende Menschen wieder im künstlichen Stau stehen und viele nach langer Zeit ihre Verwandten nicht oder nur kurze Zeit sehen können. Aber was interessiert diesen Leuten schon die Probleme anderer Menschen in ihrem egoistischen Verhalten.
    Ob gegenüber Fußgängern oder sonst anderen Menschen.

  34. 29.

    Das ist kontraproduktiv, umso mehr Demos, umso mehr Stau, umso mehr unnötige Abgase. Ich bin ständig mit dem Auto unterwegs, aber nur weil es mein arbeitsgerät ist. Irgendwie muss ich meine Werkzeuge zu den Kunden bekommen. Ihr tut den falschen Unrecht. So ist das nunmal mit Tunnelblick... Liebe Mitbürger.

  35. 28.

    Die Autos werden nicht weniger durch Demos, sondern durch eine vernünftige Infrastruktur. Viele Arbeitspendler sind ohne ihr Auto aufgeschmissen. Von Mittenwalde zum Platz der Luftbrücke z. B. sind es rund 40 km. Mit dem Auto dauert eine Fahrt laut Google Maps rund eine halbe Stunde, mit dem ÖPNV anderthalb. Warum lassen die Leute ihr Auto nicht am Stadtrand stehen und fahren mit Bus oder Bahn weiter? Weil es da kaum Parkflächen gibt, die Weiterfahrt nicht immer ohne Weites möglich ist und zudem doppelte Parkkosten entstehen. Warum wohnen die Leute nicht da, wo sie arbeiten? Weil die Wohnungen in der Innenstadt für Normalverdiener immer weniger bezahlbar sind und diese dadurch immer mehr raus gedrängt werden. Eine autofreie Innenstadt würde mir auch gefallen, aber realistisch ist das bei der Größe der Stadt nicht. Stattdessen müssen Kieze erhalten und autofrei gestaltet werden. Dazu sind aber Straßen erforderlich, die die Nebenstraßen entlasten.

  36. 27.

    Wenn die Seitenabstände bemängelt werden, dann will ich aber auch kein Zeirad mehr sehen was sich durch wartende Fahrzeuge drängelt. Dann bitte hübsch hinten anstellen und schön warten und auch nicht auf den Fussweg ausweichen ......

  37. 26.

    Radfahrer haben auf Autobahnen nichts zu suchen. Es ist nichts gegen eine eigene, separate Radinfrastruktur einzuwenden, die es erst zu schaffen gilt. Das wird jedoch Zeit, Geld und Planungsaufwand erfordern. Dazu gibt es jedoch keine Alternative. Zudem ist eine Versicherungs- und Kennzeichenpflicht einzuführen, die alleine schon disziplinierend wirken dürfte. Dann gehören auch pöbelnde, in der Dunkelheit quasi unsichtbare Kamikazeradler der Vergangenheit an. Staßenverkehr ist kein Spielplatz. Popup Radwege auf die Straßen zu malen, den wichtigen Parkraum zu reduzieren und weiteren Stau zu produzieren hilft niemandem. Weder den Anwohnern, noch der Luft in der Stadt und schon gar nicht dem Planeten. Die aktuelle Entwicklung ist das Resultat, wenn Extremisten einer Weltanschauung und Ideologen regieren, entscheiden und verwalten. Ich befürchte, dass daran auch die anstehende Wahl nichts ändern wird. Das hat Berlin nicht verdient.

  38. 25.

    Wer möchte das? Also ich, als auch der größte Teil der Bevölkerung nicht. Das hat allerdings der kleine Teil der Bevölkerung, die Autohasser, nicht verstanden.

  39. 24.

    Sie werden aber nicht weniger. Sie werden vielleicht elektrisch oder mit Wasserstoff betrieben aber sie werden ganz sicher nicht weniger.
    Es bedarf intelligenter Verkehrskonzepte die sichere Radwege, einen möglichst LKW-freien Lieferverkehr in die Stadt und bessere Straßenführung für PKW vorsehen. Damit meine ich besonders geteilte Einfädel- und Abfahrspuren auf der Autobahn die fast äglich zu Verkehrsinfarkten führen.
    Und anstatt Radfahrer vs. Autofahrer zu diskutieren muss eine Lösung für Koexistenz her. Also nicht immer meckern, Lösungsvorschläge her!

  40. 23.

    Das über 300000 Menschen in den letzten 10 Jahren nach Berlin gezogen sind ist vielen entgangen.Alle wollen im Supermarkt die volle Angebotspalette haben. Dass das alles nicht vom Überseehafen (ja, auch Chiasamen kommt aus Südamerika!) in der Nacht mit Lastenfahrrädern in Deutschland verteilt werden kann, scheint keiner zu wissen. Deshalb braucht es Autobahnen.Wenn Lieferfahrzeuge in Wohngebieten den Verkehr zum Erliegen bringen wird auch wieder gemeckert.

  41. 22.

    Und schon steppter wieder, der Freiheitsbär. Der Untergang des Abendlandes ist noch das wenigste was man erwarten kann, wenn mal für einen halben Feiertag ein Stück Autobahn nicht genutzt werden kann.
    Boah ey.

  42. 21.

    Jetzt schnell fertig bauen und zukünftig so ein Projekt nicht mehr genehmigen.

  43. 20.

    Alle Verkehrsteilnehmer sollten die Regeln einhalten. Dazu gehört auch, dass Fahrräder nicht auf Bürgersteigen in jeglicher Richtung fahren. Grüße aus einem IC der DB.

  44. 19.

    Bevor Autofahrer*innen hier ganz groß den Mund aufreißen, sollten diese sich bitte erst mal zu 100% an die StVO halten!!! Wer im Glashaus sitzt…. Ich denke da gerade an den gesetzlich vorgeschriebenen Seitenanstand beim Überholen von Fahrradfahrenden, oder die Einhaltung von Höchstgeschwindigkeiten, oder das Parkverbot auf Radfahrerschutzstreiffen… Diese Liste könnte durchaus noch fortgeführt werden. Schön das in Deutschland die umweltverpestende Autolobby solch eine Macht hat. Macht ruhig weiter den Planeten kaputt. So viel Egomanie ist ja nicht mehr zum aushalten. PS: Man kann viele schöne Sachen aus Erdöl machen - es zu verbrennen gehört allerdings nicht dazu!

  45. 18.

    Kann man irgendwo auch für die möglichst schnelle Fertigstellung des fraglichen Autobahnabschnitts und gegen die dauernde Genehmigung von Fahrrad-Demonstrationen auf der Autobahn demonstrieren? Für dieses Anliegen müsste sich doch eine für den Berliner Senat eindrucksvolle Teilnehmerzahl finden.

  46. 17.

    Dann ziehen sie bitte , bitte ganz weit weg von hier. Hab gehört im Sauerland soll es schön sein.(lol).
    Wahrscheinlich haben es einige noch immer nicht verstanden wie es ist in einer Millionenmetropole zu leben.
    Wer wegen Abgase jammert kann gerne weg ziehen. Um so mehr Platz ist auf den Radwegen der Stadt
    Trotzdem allen schöne Pfingsten

  47. 16.

    Natürlich,
    indem man sie nicht wählt. 70 Prozent sind unzufrieden mit RRG, 58 Prozent Zustimmung in den Umfragen, liegt sogar über dem letzten Wahlergebnis, ohne Worte...

  48. 15.

    Ach, wären die Kommentare 1-7, denen ich weitgehend zustimme, doch nur repräsentativ für ganz Berlin. Dann hätten wir nicht diese absurde Dauerdiskussion um die
    A 100.
    Der 17. Baubschnitt müsste längst in der Fertigstellung sein, 30 Jahre nach der Einheit, eigentlich unfassbar.

    Und wo bleibt die Gegenbewegung der Autofahrer, die bei der Versammlungsbehörde eine Autodemo auf Radstreifen beantragt? Aber mal im Ernst, die Vorteile des Weiterbaus der A 100 überwiegen die Nachteile bei Weitem. Vor allem vermisse ich mal öffentlichkeitswirksame Aktionen des ADAC und ein klares Wort der Bundesregierung zur A 100, die schließlich alles bezahlt.
    Aber wir haben es doch im Herbst in der Hand bei der Doppelwahl: RRG ist kein Naturgesetz.

  49. 14.

    Bin ganz Deiner Meinung, auch Radfahrer sollte Steuern und Haftpflichtversicherung Zahlen denn sie benutzen die Straßen und richten Schäden an

  50. 13.

    Wir wollen abgasfreien Verkehr, soweit möglich. Deshalb immer wieder demonstrieren, damit die Autos endlich weniger werden!

  51. 12.

    Demo gegen ein Autobahnabschnitt der fast fertig ist und 100 von Millionen Euros gekostet hat, was soll das den jetzt bringen. Ich würde es vollkommen verstehen, wenn mann gegen einen Neubau einer Autobahn auf die Straße geht, wo wieder Häuser und Natur abgerissen werden sollen.

  52. 11.

    Trotz allem. Es ist ein Erlebnis, mit dem Fahrrad auf der A100 zu fahren. Besonders durch den Britzer Tunnel. Einfach mal bei der nächsten Sternfahrt mitmachen.

  53. 10.

    Was soll bitte schön solch ein Blödsinn.
    1. Wird die Umwelt nicht geschont
    2. Die Gesellschaft wird sich weiter spalten lassen dank der Öko's (Lifestylelinke und grüne)
    3. Die nervigen '' Sonntagsfahrer '' die sonst nicht fahren nerven andere Teilnehmer mit ihren Rücksickslosen Verhalten.
    Ich fahr selber viel aber die Sonntagsfamilenfahrer sind echt eine Belastung in der Stadt. Für alle Teilnehmer.
    Warum nicht außerhalb von Berlin das gemacht wird, ah ja ist ja wahrscheinlich doch zu weit weg.

  54. 9.

    Kann denn nicht mal jemand diese Leute stoppen. Radfahrer sind das nervigste und schrecklichste was es gibt. Kennen keine verkehrsregeln, keine Ampeln, pöbeln rum. Jetzt wird noch eine Autobahn gesperrt. Provinzhauptstadt Berlin.

  55. 8.

    Wie wahr wie wahr ihr Beitrag ist. Verkehrspolitisch wird sich Berlin zurück entwickeln und der anfang zum verteufeln und ausgrenzen der Autofahrer ist gemacht . Die Spaltung und Ausgrenzung wird weiter gehen.

  56. 7.

    Bevor Radfahrer irgendwas fordern, sollten Sie sich erstmal zu 100% an die STVO halten. Die Gute Wetter Fahrer sollten so und so besser im Land Brandenburg spazieren fahren. Berlin ist halt ein Großstadt und da sind und werden auch die Verkehrsanforderung anders sein.

  57. 6.

    Wer genehmigt eigentlich Fahrraddemos auf Autobahnen?

  58. 5.

    Ich möchte auf dem Weg zur Arbeit und in die Freizeit nicht von einzelnen Therapie-Radfahrern auf T30-Straßen auf Schrittgeschwindigkeit abgebremst werden. Auch ich habe ein Anrecht darauf meine Lebens-Frei-Zeit "Selbstbestimmt" zu verbringen. Die Gängelei durch Sich falschverhaltende, regelverweigernde Bewegungsbehinderer gehört abgestellt.

  59. 4.

    Dann fährt auf der Trasse Bus, Straßenbahn und Fahrrad oder möchten die Radfahrer nicht in den Treptower Park fahren, wenn Tempelhof nächstes Jahr mit Arbeiterschließfächern randbebaut wird ? - Berlin muss seine Verkehrsströme lenken. Wenn die Freizeit vorbei ist muss Mutti zur Arbeit und Papi in den Supermarkt. Der Strom für Homeoffice und Fernsehfitnes kommt vom Solardach. Das Solardach wird den Weg von China nicht mit dem Fahrrad machen und Dachreiniger und Elektriker kommen nicht mit der S-Bahn in die Hauptstadt, wenn Sie keine Werzeugwagons für die Straßenbahn haben, die eh noch nicht fährt.

  60. 3.

    man man man diese autobahn wird den innenstadt verkehr doch eher entlasten !!! egal wie die zukunft wird, es werden nicht weniger autos werden, auch wenn E autos am start sind.
    sorry...aber diese leue würden wohl auch gegen freibier demonstrieren wegen dem alkohol pegel.


    kopfschüttel***

  61. 2.

    Es ist ja toll dass es scheinbar keine Obergrenze für Demos in dieser Stadt gibt. Nun auch noch eine Sperrung der Stadtautobahn mitten im Pfingst-Rückreiseverkehr. Da hat Berlin unter den Metropolen der Welt sicher ein Alleinstellungsmerkmal.

  62. 1.

    Nachwievor ist es eine Autobahn, wo solche Aktionen gesetzeseswegen verboten sind. Fahrradfahrer machen sich immer beliebter und brauchen sich nicht zu wundern
    wenn sie negativ behandelt werden.
    Irgentwann haben sich ein paar kluge Koepfe den Benzin und den Dieselmotor ausgedacht, um unsere individuelle Mobilität unabhängig von unseren eigen Kräften oder die von Pferden zumachen.
    Im Moment wird all dies in Frage gestellt und man würde uns am liebsten in ein vor industrieelles Zeitalter versetzen, aber wollen wir das???

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