1. Mai in Berlin - Mieten-Proteste, Fahrradkorso in den Grunewald und Tränengas

Eine brennende Straßenbarrikade ist am 01.05.2021 von Menschen umzingelt (Bild: rbb/Barke)
Barke
Video: rbb|24 | 01.05.2021 | Material: rbb|24, Abendschau | Bild: Barke

Viel mehr Menschen, deutlich politischer: Der 1. Mai hat Zehntausende in Berlin auf die Straßen getrieben - radelnd in Villenvororte, protestierend gegen Mietwucher. Am Ende kam es bei der "Revolutionären 1.-Mai-Demo" zu Flaschenwürfen, Tränengas und Festnahmen.

Zum Tag der Arbeit haben in Berlin Zehntausende Menschen an Dutzenden Demonstrationen teilgenommen - größtenteils friedlich. Am Abend gab es allerdings Zusammenstöße zwischen der Polizei und Demonstranten in Neukölln.

Hauptthemen der Proteste waren faire Arbeitsbedingungen für Angestellte, die Sorge um übermäßig steigende Mieten sowie die desolate wirtschaftliche Lage der Club- und Veranstaltungsbranche in der Stadt aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen.

Brennende Barrikade auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln (Quelle: Imago Images/Marius Schwarz)
Bild: Imago Images/Marius Schwarz

Eskalation in der Sonnenallee

Bei der "Revolutionären 1. Mai-Demonstration" kam es am Samstagabend in Berlin zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrierenden. Es gab mehrere Festnahmen. Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte am Abend, dass bis zu 10.000 Menschen an dieser Demonstration teilgenommen hatten, die Organisatoren gaben die Teilnehmerzahl mit mehr als 20.000 an. Angemeldet waren 1.000 Demonstranten.

Der Protestzug, der am Neuköllner Hermannplatz startete und zum Oranienplatz in Kreuzberg ziehen wollte, wurde in der Sonnenallee gestoppt. Die Polizei hatte am Rathaus Neukölln einen Block mit schwarz gekleideten Demonstranten isoliert, in der Folge war der Zug zweigeteilt. Der übrige Demonstrationszug steckte fest und kam nicht weiter.

"Revolutionäre 1.-Mai-Demo" in Berlin-Neukölln (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Daraufhin stauten sich die Menschen, die Stimmung wurde zusehends angespannter und kippte schließlich. Flaschen, Böller und Steine wurden aus der Menge auf die Beamten geworfen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein.

Auf der Sonnenallee brannten auf der Höhe Weichselstraße Holzpaletten und Mülltonnen, im Umfeld der Demonstration wurde außerdem ein Geländewagen angezündet. Gegen 21.30 Uhr beruhigte sich die Lage. Die Demonstration wurde aufgelöst, ihre Teilnehmer zogen über umliegende Straßen weiter oder in die Hasenheide. Die Polizei ging mit Taschenlampen durch den Park und machte anwesende Gruppen auf die Ausgangsbeschränkungen aufmerksam.

Fahrrad-Korsos und Flammen zum 1. Mai

Der Protestzug war kurz nach 18 Uhr am Hermannplatz mit Verspätung gestartet, weil Mindestabstände nicht eingehalten worden waren. Die Polizei hatte dann jedoch das Loslaufen gestattet, "damit sich das Ganze weiter entzerrt und die Abstände besser eingehalten werden können", wie sie twitterte.

rbb-Reporter beobachteten, dass auch während des Zuges die Mindestabstände vielfach unterschritten wurden. Allerdings trugen die allermeisten Teilnehmer Mund-Nasen-Schutz. Bis zu den späteren Ausschreitungen war die Stimmung der weitaus meisten Demonstranten friedlich und gelöst.

Polizei steht an einem Brand auf der Straße am Rande der Demonstration zum revolutionären 1. Mai (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Bild: dpa/Christoph Soeder

Mehrere Freiheitsbeschränkungen

Nach Polizeiangaben wurden mehrere Polizisten bei dem Einsatz in Neukölln verletzt. Ihre Zahl bewege sich im niedrigen zweistelligen Bereich, einige hätten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Wie viele Demonstranten verletzt wurden, war zunächst hingegen unklar.

Im Umfeld der "Revolutionären 1.-Mai-Demo" habe es etwa 50 Freiheitsbeschränkungen gegeben, hieß es. Über den ganzen Tag hinweg summierte sich die Zahl auf etwa 240, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz dem rbb.

Viele Freiheitsbeschränkungen habe es auch im Umfeld einer Demonstration von sogenannten "Querdenkern" in Lichtenberg gegeben, hatte die Polizei bereits zuvor mitgeteilt.

Polizeisprecher Cablitz: "Emotionale Ausgangslage"

Linke, aber auch linksradikale Gruppen hatten zu dem Protest aufgerufen. Cablitz betonte, dass die Ausgangslage in diesem Jahr deutlich emotionaler gewesen sei als in den vergangenen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes gegen den Mietendeckel, Räumungen linksradikaler Wohnprojekte und der linken Szenekneipe Syndikat und die Corona-Pandemie - all dies seien Faktoren, die in diesem Jahr zu einer emotionaleren Situation führen könnten.

In ganz Berlin waren für den 1. Mai 41 Demonstrationen angemeldet worden, wie Innensenator Andreas Geisel (SPD) der rbb-Abendschau sagte. Bereits am Nachmittag zogen mit einem Fahrradkorso rund 10.000 Menschen bei der Demonstration "MyGruni" durch Berlin-Grunewald. Die Radler waren am Mittag vom Großen Stern in das Villenviertel gefahren. Für die Demonstration waren ursprünglich 2.500 Teilnehmer angemeldet.

Im Verlauf des geplanten Demonstrationszuges sperrte die Polizei zahlreiche Seitenstraßen, aber zeitweise auch die A100. Ausschreitungen gab es nach bisherigen Informationen nicht.

Im Treptower Park waren am Nachmittag 1.500 Menschen zusammengekommen - angemeldet war eine Art Tanzdemonstration. Bei der Veranstaltung im Bezirk Treptow-Köpenick habe die Polizei keine Verstöße gegen die Hygiene-Auflagen festgestellt, sagte ein Sprecher. Durch den Park schallte zeitweise laute Musik, auf der Wiese waren tanzende und hüpfende Menschen zu sehen. Angemeldet wurde die Versammlung laut Polizei von "Ecstatic Dance Berlin".

Den Demo-Auftakt hatte am Vormittag die DGB-Kundgebung am Brandenburger Tor gemacht - wegen der Corona-Pandemie eine deutliche kleinere Veranstaltung als in früheren Jahren. Mehrere hundert Teilnehmer fuhren anschließend bei einem Fahrradkorso der Gewerkschaften zum Tempelhofer Feld mit. Dort versammelten sich nach Schätzungen eines rbb-Reporters rund 500 Teilnehmer.

Gegen Mittag versammelten sich rund 350 Gegner der Corona-Maßnahmen in Berlin-Lichtenberg. Die Veranstalter der Gruppe "Querdenken" hätten mit 1.000 Teilnehmern gerechnet. Die meisten Teilnehmer trugen die vorgeschriebenen Schutzmasken - einige aber auch nicht. Die Polizei führte schon zu Beginn der Veranstaltung mehr als ein Dutzend von ihnen zur Seite und nahm ihre Personalien auf, um Ordnungswidrigkeitsanzeigen zu stellen.

Wenige Meter weiter demonstrierten rund 200 Menschen gegen die Veranstaltung der Kritiker der Corona-Regeln. Insgesamt sprach die Polizei aber von einer friedlichen und nicht auffälligen Veranstaltung. Die Polizei hielt beide Demonstrationen in Lichtenberg getrennt.

Am Mittag startete am Stralauer Platz am Ostbahnhof eine Kundgebung "Für die Wiederbelebung der Kultur- und Clubszene". Die Teilnehmer, oft jüngere Menschen, wollten Richtung Ostkreuz ziehen. Musik gab es vom Lautsprecherwagen, auch Jongleure und Einradfahrer waren bei der Demonstration zu sehen. Auch hier wurden mehrere Tausend Menschen gezählt. Die Polizei musste mehrfach auf die Einhaltung von Hygienevorschriften hinweisen. Insgesamt sei aber auch diese Veranstaltung "ruhig" verlaufen, sagte Cablitz.

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot von rund 5.600 Beamten im Einsatz. Vor dem Mai-Feiertag sind zur Walpurgisnacht am Freitagabend bei zwei Demonstrationen von linken und feministischen Gruppen rund 3.500 Demonstranten weitgehend friedlich auf die Straße gegangen.

Sendung: Abendschau, 01.05.2021, 19:30 Uhr

101 Kommentare

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  1. 101.

    Nö. Is' 'n "Zu-Bezirk".

    ... zu saubere Gärten, zu weit weg von Brandenburg, zu spiessig, zuviel "wichtige" Leute, zu teuer, zu dicht an den Autobahnen, zuviel Durchgangsverkehr, zu laut, zuviel Demos ...

    Ich stell mir das vor - ich im Grunewald - die Nachbarn würden _zu_sammenbrechen. Also nicht das jetzt das Bild "Flodders in Paradies" entsteht - aber da passt etwas einfach nicht _zu_einander. ;-)

  2. 100.

    Ich hoffe den Radfahrern hat unser Grunewald gefallen :)

  3. 99.

    Lasst doch die radfahrenden Friedrichshainer oder Neuköllner bei uns durch Grunewald ziehen. Da brauchen sie sich nicht mit der Gentrifizierung in ihrer Wohnumgebung auseinander zu setzen.
    Es gab schon sehr schicke Räder darunter, die stehen sicher auch eher dort in der Tiefgarage als auf dem Hof.
    Ich kann den Neid verstehen, denn ich wohne ja auch lieber in einem Haus mit Garten in Wilmersdorf, das im Verhältnis günstiger ist als eine 4Zimmer- Eigentumswohnung hinter der Warschauer Brücke.
    Diejenigen, die in überteuerten Mietwohnungen der Börsenunternehmen wohnen müssen, radeln nicht durch Grunewald und schauen sich Villen an. Die brauchen niedrigere Mieten und instandgehaltene Wohnungen. Das eigene Haus in Grunewald wollen diejenigen, denen die Eigentumswohnung in der Innenstadt nicht nett genug ist.
    Solange nicht wieder die Horden hier durch die Gegend ziehen wie zur Zeit der Großeltern....radelt einfach durch einmal im Jahr.

  4. 97.

    Ja, sie haben fast recht. Man muss es nicht verstehen. Manche können auch nicht verstehen, das Demokratie ab und an anstrengend ist - für Körper _und_ Geist.
    Ich fahre übrigens auch gern Rad. Auch eine schöne Sportart. Frische Luft. Feier Kopf. Kayakfahren und viele andere Sportarten auch. Frust lasse ich jedoch gern am Sandsack ab. Ist auch total sozial.

  5. 96.

    Nö. Eine Raddemonstration geht über die und auf der Autobahn, weil das gleichzeitig der legitime Anspruch auf Stadt- und Verkehrsraum ist, der gefordert und erstritten werden muss und soll mit solchen Demonstrationen Frau Jana.
    Das geschieht auch für Leute wie Sie, die reflexhaft von "assozialen Radfahrern" sprechen. Das sind Leute die immer noch glauben es sei überhaupt noch verhandelbar, was unumgänglich ist: Autoverkehr, zumal dem individuellen Autoverkehr wird Raum genommen werden müssen zugunsten vernünftigerer Verkehrsstrukturen in einer Grossstadt. Wer da von "Ideologie" und "Autofeindlichkeit" schwadroniert, hat vom Sachverhalt einfach keine Ahnung. Das kennzeichnet die wahren Ideologen. Die Priester die ihren Glauben und ihre Religion gegen jede Tatsachen verteidigen.
    Deshalb werden Sie nicht einmal in die Nähe der Entscheidung kommen, eine Demonstrationsroute im Interesse der autogerechten Stadt festzulegen. Das war Gestern.

  6. 95.

    "Diese assozialen Radfahrer haben einfach auf Autobahnen nichts zu suchen. Dafür kann man, wenn überhaupt, Seiten und Nebenstraßen kurzzeitig absperren."

    Aha, bei ihnen ist man also "asozial", wenn man Radfahrer ist? Und SIE bestimmen wo eine Demoroute genehmigt wird? Sie sollten nochmal nachlesen was asozial ist und wie man es schreibt.

  7. 94.

    Muss man nicht. Diese assozialen Radfahrer haben einfach auf Autobahnen nichts zu suchen. Dafür kann man, wenn überhaupt, Seiten und Nebenstraßen kurzzeitig absperren.

  8. 93.

    "Geben Sie sich keine Mühe. Für Elias gibt es nur die Revolution und er scheint wirklich zu glauben, mit Randale die Welt zu ändern. Das die Demonstranten von Gestern nur ihren Spaß haben wollten und sonst nichts, ist für einen Revolutionär schwer zu verstehen."

    Eben noch haben sie sich halbherzig von Gewalt und Hetze distanzieren wollen, nun machen sie genau das, sie hetzen! Ich distanziere mich ausdrücklich von Gewalt und diesen Krawallen!

    Nochmal. diese Randale sind kontraproduktiv wie man an den Reaktionen der Büttel der Immobilenmafia sehen kann. Auch das ist Gewalt wenn man Mieter schamlos ausbeutet oder gar auf die Straße setzt.

    Die kriminellen Machenschaften eines stadtbekannten "Investors" werden noch nicht einmal untersucht, geschweige denn unterbunden. Deswegen verstehe ich die Wut, die Enttäuschung, die sich so entlädt.

    Sie ist dennoch dumm und kontraproduktiv. Diese Krawalle verkommen immer mehr zu einem Happening mit Eventcharakter.

  9. 92.

    "Wie naiv muss man sein um zu glauben, diese flaschenwerfenden Randalierer ändern etwas an der Problematik der ständig steigenden Mieten?"

    Lernen sie lesen oder wo habe ich das geschrieben? Nein, diese Randale sind kontraproduktiv wie man an den Reaktionen der Büttel der Immobilenmafia sehen kann. gerade Dregger sollte den Mund halten, waren es seine Parteifreunde, die die Immobilenmafia gefördert haben. Auch das ist Gewalt wenn man Mieter schamlos ausbeutet oder gar auf die Straße setzt.

    Die kriminellen Machenschaften eines stadtbekannten "Investors" werden noch nicht einmal untersucht, geschweige denn unterbunden. Deswegen verstehe ich die Wut, die Enttäuschung, die sich so entlädt.

    Sie ist dennoch dumm und kontraproduktiv. Diese Krawalle verkommen immer mehr zu einem Happening mit Eventcharakter.

  10. 91.

    Keine Ahnung wann Ihre Jugend stattfand. Ob Sie zu den tatsächlichen Wenigen gehören, die das für sie verfügbare Vermögen, tatsächlich selbst verdient haben in ihrer kleinen Lebenszeit. Noch weiss ich, ob Sie zu den noch viel Wenigeren gehören, die dieses Eigentum nicht mit den Mitteln einer im Kapitalismus geförderten asozialen Schläue erwirtschaftet haben.
    Auf den Rest sollte man bitte warum "neidisch" sein? Weil die gleich dem grenzdebilen Prinz König werden, da die Eltern das nun mal leistungslos vererben? Verschonen Sie mich mit Ihren Bemühungen, Ihre Familiengeschichte oder Biografie eines Adelsgeschlechts gleich als zu respektierende Dynastie darzustellen. Auf die der faule Plebs nur neidisch ist. Das sind die Komplexe von Kleinbürgern, die selbst nur leistungslos erben wollen, was andere (auch) für sie schafften.
    Wie der Adel. Gewinnbringend erben...na klar. Die stolzen Dynastien in Leibeigenschaft, Ausbeutung, Zwangsrekrutierung, ohne Recht auf Bildung erben halt weiter das

  11. 90.

    In meiner Jugend ;-) sagte man, man kann sich nur das kaufen bzw. mieten, dass man sich auch leisten kann. Das gilt wohl jetzt nicht mehr. Da werden 100jährige Villen dafür verantwortlich gemacht, dass einige nicht mit Geld umgehen können und Neid ihre Seele auffrist.

  12. 88.

    Die Sperrung der Stadtautobahn war ebenso wie die anderen Demorouten angekündigt und einsehbar. Man hätte sich durchaus drauf einstellen können, wenn man willens dazu ist. Wer also aus Ignoranz oder blinden Vertrauen auf "Tom-Tom-hier-entlang" eine Zwangspause verordnet bekommt ist schon irgendwie mit dem falschen Fuß aufgestanden und Umwege sollen die Ortskenntnis erhöhen - sagt man so.

  13. 87.

    Und wie Sie sich erst nach den Wohnungsunternehmen zurücksehnen werden, wenn alle Wohnungen dem Land Berlin gehören und es diese genau wie die Schulen, Brücken etc. verrotten lässt.

  14. 85.

    Die müssten alle gleich festgenommen und zum testen ,gefährden uns andere doch
    Hirnlose ,das hat nichts mehr mit dem 1.Mai zu tun lächerliche Krawallmacher
    Nichts im Hirn leider

  15. 84.

    Ja wirklich ,da war kein Abstand ,die müssten auf die Intensivstationen verpflichtet werden und Kinder sterben sehen
    Das hat nichts mit Demokratie zu tun
    Die Randale ,die verletzen sich nur selbst und setzen sich einer hohen Ansteckungdgefahr aus. Und bringen uns andere Bürger auch noch in Gefahr
    Man verliert doch nicht seine Meinungsfreiheit wenn man mal nicht Demonstriert, besonders in der Situation
    Eines sollte man sich merken ,mit Gewalt ist nichts zu erreichen,die Zahlen werden wieder steigen 100%

  16. 83.

    Diese Diskussion geschürt von Parteien im Wahlkampf ist echt ätzend und es ärgert mich, dass sich hier ganze Bevölkerungsgruppen von den Lokalparteien instrumentalisieren lassen. Jeder kauft den Großfernseher, fährt ein großes Auto oder teures Fahrrad und leistet sich 2x mind. im Jahr Urlaub, aber für den Konsum an Wohnraum ist jeder Euro zuviel. Echt jetzt? Wie wäre es mal mit weniger Konsum? Nachdem hier die Mieter den Vermietern auf Gesetze pochend in der jüngsten Vergangenheit die Ihnen zustehende Miete vorenthalten haben, aber weiter fleißig den Wohnraum genutzt haben hoffe ich doch sehr, dass sich jetzt auch mal die Vermieter organisieren und die Mieten entsprechend der gültigen Gesetze hier anpassen. Schließlich muss der Wohnungsgeber hier ja auch immer wieder investieren und trägt das volle wirtschaftlich Risiko - der Mieter kündigt und zieht einfach weiter. Liebe Mieter, hört auf euch von der Politik instrumentalisieren zu lassen.

  17. 82.

    Ach Du je ,Demos ja aber doch nicht in der Situation mit Corona staune was Trotz bitten der Politik gestern für ein Aufstand war ,Frage mich und nicht nur ich ist das nötig
    Unnötige Ansteckungsgefahr ,Verletzte,
    Das Geld für den großen Polizeieinsatz hätte Kindern zu Gute kommen können,für die Bildung
    Ihr verliert doch nicht eure Meinungsfreiheit wenn ihr etwas zurück steckt in der Corona Lage
    Unverständlich,verantwortungslos für alle anderen Mitmenschen leider muss man das so sagen
    Sollte in der Lage von Corona verboten sein ,da alle Menschen mehr gefährdet werden

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