Rechtsextremismus-Verdacht - Berliner Elsengrund-Schule droht Aufhebung der Unterrichts-Genehmigung

Kreide und ein Schwam liegen vor einer Tafel in einem Klassenraum einer Schule. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dp/Patrick Pleul

Nach dem Vorwurf der rechtsextremen Unterwanderung einer freien Schule in Berlin-Mahlsdorf sollten dort umfassende Reformen beginnen. Doch Lehrkräfte und Eltern stellen sich gegen die Pläne der neuen Geschäftsführung. Von Tina Friedrich und Torsten Mandalka

Zur "Freigeist-Schule" hat sich die vormalige Schule am Elsengrund in Berlin-Mahlsdorf (Marzahn-Hellersdorf) inzwischen umbenannt. Doch hinter der neuen Fassade sei der Geist der rechtsextremen Unterwanderung an der Schule nicht auszutreiben. Das ist der zentrale Vorwurf, den führende Mitarbeiterinnen der Schule in E-Mails an Parlamentarierinnen und die Senatsverwaltung für Bildung erheben. Die Schreiben liegen rbb24 Recherche vor.

Mangelnde Reflektion

Zur Erinnerung: Vor einem halben Jahr berichtete der WDR [ardmediathek.de] über die damalige Freie Schule am Elsengrund. Die Schulleitung soll Kontakte zum Holocaustleugner Bernhard Schaub gepflegt haben, was sich auch im Schulalltag widergespiegelt haben soll. So soll beispielsweise rechtes Gedankengut in den Geschichtsunterricht eingeflossen sein. Die Schule bestritt damals die Vorwürfe. Nach massivem öffentlichem Druck traten im März dann Schulleitung und Geschäftsführung zurück, eine neue Geschäftsführerin übernahm. Sie wollte den Reform- und Entwicklungsprozess der Schule einleiten. So kündigte sie beispielsweise einem Lehrer, der der rechtsextremen "Identitären Bewegung" nahestehen soll.

Wenn man den Hilferufen der Mitarbeiter*innen der Schule Glauben schenken darf, wollen nicht alle an der Schule diesen Reformprozess fortsetzen. In den Mails heißt es: "Das Kollegium reflektiert sich nicht, sieht sich in der Opferrolle. Es übernimmt niemand die Verantwortung für das Wegsehen über Jahre."

Verworrene Kommunikation

Auch sei die "Freistellung" des mutmaßlich rechtsextremen Lehrers, die die neue Geschäftsführung veranlasst habe, von der Schulleitung und dem Kollegium hintertrieben worden. Diesem Vorwurf jedoch widerspricht die Schulleiterin Tatiana Weber: "Die Entlassung des Lehrers aus dem Dienst der Schule war nach Bekanntwerden der Vorwürfe zu jeder Zeit unstrittig", schreibt sie in einer Stellungnahme, die von der Elternsprecherin übermittelt wird.

Warum die Schulleiterin nicht direkt antwortet, bleibt unklar: Von technischen Problemen ist die Rede. Geschäftsführerin Susann Zittlau wiederum antwortet auf die rbb-Anfrage, man möge diese Stellungnahme bitte ignorieren. Sie sei nicht autorisiert. Sie selbst will das alles nicht kommentieren. Dabei steht sie in dem Konflikt im Mittelpunkt: Die reformfreudige Geschäftsführerin soll auf der nächsten Gesellschafterversammlung der "Forum Pädagogik am Elsengrund GmbH" am Donnerstag wieder abberufen werden.

Schulleitung wehrt sich gegen Vorwürfe

Die Forderung kommt sowohl vom Lehrerkollegium wie von der Elternvertretung. Entsprechende Stellungnahmen und Chats liegen rbb24 Recherche vor. Darin wehren sie sich gegen den Vorwurf, nicht zu Veränderungen bereit zu sein, und sich nicht ausreichend von Rechtsextremismus zu distanzieren. Sie werfen der neuen Geschäftsführerin Intransparenz vor.

Auch die aktuelle Schulleiterin Tatiana Weber tritt dem erneuten Rechtsextremismus-Vorwurf entgegen. "Eine derartige Unterwanderung ist seit der Abwahl der ehemals Verantwortlichen nicht bekannt und das gesamte Kollegium hat sich mehrfach vehement gegen eine anderslautende Darstellung ausgesprochen", schreibt sie.

Angst vor Rückkehr zum Status Quo

Der Streit zwischen Eltern, Lehrer*innen, der Schulleiterin auf der einen und der neuen Geschäftsführung auf der anderen Seite ist inzwischen eskaliert. Die Autor*innen der Hilferufe haben nun die Sorge, dass die eingeleiteten Reformen keinen Bestand haben.

Und sie erheben weitere schwere Vorwürfe: Das Schulklima wirke sich auf die Leistungen der Kinder aus. So sollen etliche Schüler*innen der vierten und fünften Klasse kaum lesen und schreiben können. Auch ihre Mathematik-Kenntnisse sollen nicht ausreichen für die Vermittlung an eine weiterführende Schule. Hierzu schreibt die Schulleitung: "Es gibt Einzelfälle, in denen nun durch Überstunden, Förderunterricht und den Einsatz einer Sonderpädagogin Defizite behoben werden."

Vorwurf der Kindeswohlgefährdung

Die Kritik betrifft auch die Hortbetreuung. Mobbing sei an der Tagesordnung, es werde "Kindeswohlgefährdung betrieben". Jahrelang seien "bewusst Beobachtungen oder Anzeichen ignoriert und unter den Teppich gekehrt" worden. Ein Kinderschutzkonzept gebe es nicht, die meisten Mitarbeiter*innen wüssten noch nicht einmal, was das sei. "Die pädagogische Qualifikation jedes einzelnen Mitarbeiters, sowie die Sicherstellung des Kindeswohls stelle ich hiermit in Frage", schreibt eine Mitarbeiterin. Sie spricht von "dringendem Fortbildungsbedarf".

Schulleiterin Weber verweist in ihrem Schreiben an den rbb darauf, dass dafür die alte Hortleitung verantwortlich sei. Aber "aktuell und zukünftig wird so etwas nicht vorkommen", heißt es mehrmals. "Ein Fortbildungskonzept wurde erstellt, Stellenausschreibungen erfolgen noch in dieser Woche." Und ein Kinderschutzkonzept sei in Arbeit.

Aufhebung der Schulgenehmigung droht

In der zuständigen Senatsverwaltung von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) sind die Vorgänge bekannt. Die Pläne der Geschäftsführung, mithilfe eines externen Beraters die Schule weiterzuentwickeln, sah man dort bislang positiv. Sie würden "kontinuierlich geprüft und begleitet", erklärt ein Sprecher der Senatsverwaltung auf Anfrage von rbb24 Recherche. Auch wenn die Senatsverwaltung eigentlich nicht in interne Vorgänge eines freien Trägers eingreifen darf, heißt es weiter: "Die Aufhebung der Genehmigung der Ersatzschule kann nur durch Abhilfe der festgestellten Mängel vermieden werden." Die aktuell betriebene Ablösung der Geschäftsführung dürfte da wenig hilfreich sein.

Die Schulaufsicht sähe es dabei dezidiert lieber, wenn die rund 150 Schulplätze erhalten bleiben könnten. Dafür sei "die begonnene Neubesetzung der Schulträgergesellschaft und des Kollegiums mit anschließender schriftlicher Vereinbarung zum Schulentwicklungsprozess" für die nächsten Jahre erstrebenswert.

Linke fordert "Tiefenprüfung"

Der Freigeist-Schule die Genehmigung zu entziehen, wäre ganz im Sinne der schulpolitischen Sprecherin und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken, Regina Kittler. Der Hilferuf mache deutlich, dass es bisher keinen wirklichen Neuanfang in der Schule gegeben habe, sagt sie rbb24 Recherche.

Sie erwarte nun eine "Tiefenprüfung" des Senats. "Ich befürchte", so Kittler, "dass der Träger seinem Bildungsauftrag nicht gerecht wird. Wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten, muss konsequent gehandelt werden und für die Schüler*innen der Schule Hilfe vermittelt werden."

Beitrag von Tina Friedrich und Torsten Mandalka

22 Kommentare

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  1. 22.

    "Auch wenn die Senatsverwaltung eigentlich nicht in interne Vorgänge eines freien Trägers eingreifen darf". Warum insurieren Sie trotzdem im nächsten Satz das Gegenteil?
    Die Hürde staatlicher Eingriffe ist hoch, und ich sehe nicht, wie Sie mit diesen zusammen getragenen Vorhaltungen die Hürde erklimmen könnten. Wie ich überhaupt immer dann sehr misstrauisch werde, wenn die Summe der vorhaltungen sehr groß und die Substanz der einzelnen Vorhaltungen sehr klein wird.

  2. 21.

    Das Synonym "Andersdenkende" wird allzu oft von Rechtsextremen jeglicher Coleur benutzt, weil man zu feige ist sich das einzugestehen, meist aber um sich einen bürgerlichen Anstrich zu geben.

    Wer Rechtsextreme und/oder deren Taten verharmlost indem er z.B. behauptet diese Taten gäbe es nicht ist rechtsextrem oder unterstützt Rechtsextreme.

  3. 20.

    "Der Artikel hier gibt keinerlei Fakten oder zumindest Aussagen. Ich würde aber gern selbst denken und nicht denken und bewerten lassen. "

    Dann machen Sie das doch! Sie führen ja Ihre eigenen Worte ad absurdum, Sie verlangen vom RBB Informationen wie einen Coffee to go. Lesen Sie die verlinkten Artikel und schon haben Sie die verlangten Informationen.

    Mein Verdacht hat sich somit bestätigt.

    Was ist denn an "Mehrere Eltern haben sich unabhängig voneinander an uns gewendet. Nach allem was wir wissen, werden bestimmte wichtige Unterrichtsinhalte an dieser Schule systematisch weggelassen oder ausgeblendet“, sagt Mathias Wörsching von der MBR." unkonkret?

    Ich habe auch noch weitere Informationen gefunden und wenn ich Sie finde, ist es auch für Sie ein Leichtes diese zu finden. Also, welches Interesse haben Sie diese rechtsextremen Umtriebe zu vertuschen?

  4. 19.

    Falls Sie es nicht bemerkt haben - mein ursprünglicher Kommentar ging an rbb24, nicht an Sie, nicht an die Allgemeinheit, nicht an einen der anderen, die meinten, kommentieren zu müssen.

  5. 18.

    Die politischen Klassifizierungen der User übernimmt ein eifriger Forist hier regelmäßig.
    Andersdenkende sind nicht immer erwünscht, CC welcome

  6. 17.

    Da ist ein Artikel vom Februar verlinkt in dem der Verfassungsschutz die Schule beobachtet hat. In diesem stehen noch ein paar weitere Anschuldigungen gegen die Schule (in diesem Artikel sind auch welche genannt). Das ist ein Folgeartikel, die enthalten oftmals zu wenig Informationen.
    -----
    Wenn man sich dann noch die Mühe machen sollte und sich die Webseite der Schule anschaut, dann hat man mit der Berichterstattung zusammen einen Eindruck von der Schule. Ich würde meine Kinder dort nicht hinschicken aus vielerlei Gründen.
    Dass sich die Schule in Freigeist Schule umbenannt hat genauso wie die Reaktion des Kollegiums ist ein Indikator dass sich das nicht viel ändern wird. Insbesondere aus esotherischen Schulen kommt öfter mal die Ablehnung der "mainstream Meinung" und das Festhalten an längst wiederlegten Theorien. Bitte diesen freien Träger nicht mehr fördern. Eltern die daran interessiert sind sollen diese Bildung bitte alleine bezahlen.

  7. 16.

    Ist egal, was Sie wollen. Die Artikel, die Sie interessieren, gibt es wohl beim Tagesspiegel. Können Sie lesen. Ganz einfach.

  8. 15.

    Aber genau das ist das Problem - rbb24 veröffentlicht einen Artikel - keinen kurzen Artikel - über ein Thema, das er nicht beschreibt (ich denke nicht, dass es nur um Kontakte geht). Um ihn zu verstehen, soll ich mir jetzt Links auf den Seiten des Tagesspiegels durchlesen??? Der Artikel hier gibt keinerlei Fakten oder zumindest Aussagen. Ich würde aber gern selbst denken und nicht denken und bewerten lassen.
    Und zwar, nachdem ich einen Artikeln gelesen habe. Dazu benötigt man konkrete Aussagen oder Anschuldigungen o.ä.. Auch keiner, der hier "geantwortet" hat, hat diese ergänzt. Die Kontakte von Lehrern oder Eltern oder Schulleitung mögen zweifelhaft sein, aber was ist mit rechtsextremistischen Umtrieben und diktatorischen Methoden konkret gemeint?
    Lustig sind hier die Unterstellungen, welcher politischen Seite ich wohl angehöre (sind übrigens falsch), ich will nur mal konkrete Aussagen. Hier, wo ein Artikel veröffentlicht wurde, und nicht beim Tagesspiegel.

  9. 14.

    Also Torsten alias >Kein Eingeweihter<: Ich kann lesen und das denken ist mir auch nicht fremd. Dazu noch die verlinkten Artikel und schon kann ich mir ein Bild von den Zuständen an der Schule machen und bin dankbar, das meine Kinder an einer anderen Schule sind. Aber ich habe auch vorher ein gesundes Weltbild mitbekommen und an meine Kinder weiter gegeben.

  10. 13.

    Sorry, mit Verlaub, der RBB Beitrag ist ziemlich wirr.

  11. 12.

    Auch wenn Ihre Absicht sonnenklar ist, haben Sie sich die von Elias verlinkten Artikel überhaupt durchgelesen?

    Also ich lese dort von Kontakten der abgesetzten Schulleitung zu bekannten Rechtsextremisten und engen Beziehungen zu einem Holocaustleugner.

    "Tatsächlich ist die Schule ein Fall für die Schulaufsicht und für den Verfassungsschutz – wegen des Vorwurfs rechtsextremistischer Umtriebe. [...] Der Schweizer Schaub ist ein Hardcore-Antisemit und Fanatiker. 2006 war er mit NPD-Funktionären bei der Holocaustleugner-Konferenz des iranischen Mullah-Regimes in Teheran."

    Und "Mehrere Eltern haben sich unabhängig voneinander an uns gewendet. Nach allem was wir wissen, werden bestimmte wichtige Unterrichtsinhalte an dieser Schule systematisch weggelassen oder ausgeblendet“, sagt Mathias Wörsching von der MBR."

    Ihre Versuche die Vorkomnisse auf dieser Schule zu vertuschen und damit zu verharmlosen schlagen also fehl. Fragt sich nur welches Interesse Sie daran haben?

  12. 11.

    Nur mal so aus reiner Neugierde, welche noch existierenden sozialistischen und kommunistischen Staaten kennen Sie denn?

    Der "Kommentar" von Marc wurde gelöscht weil er den Rechtsextremismus verharmlost hat. Woher kennen Sie eigentlich den gelöschten Inhalt?

  13. 10.

    Dieser Bericht stellt nur Verwirrung da und ist deshalb fast überflüssig. Ich glaube das können nur Beteiligte dieser Auseinandersetzung wirklich begreifen. Daher was soll das rbb? Mir tun nur die Schüler leid, die ja auch recht jung sind in einer Grundschule. Sie sind die Opfer der ideologisch streitenden Erwachsenen

  14. 9.

    Er hat von einer "DDR 2.0" geschrieben, darauf habe ich reagiert. Was ist Ihr Problem?

  15. 8.

    Das ist leider keine Reaktion auf die Bitte an den rbb.
    Was konkret Rechtsextremistisches wurde den Schülern vermittelt, welche diktatorischen Methoden wurden verwendet? Wer mit wem Kontakt hatte oder wer wen für eine Veranstaltung eingeladen hat, kann im Einzelfall zwar von Interesse sein. Aber nur dann, wenn die Schüler verbotenes Gedankengut oder kindheitsgefährdende Methoden erfahren mussten. Dazu fehlt leider jede konkrete Aussage.

  16. 7.

    Schulbildung ist Staatsaufgabe und sollte auch vom Staat geleistet und nicht an dubiose private Vereine delegiert werden!

  17. 6.

    Ich glaube Sie haben das Thema verfehlt. Marc hat gar nichts von irgendeinem Reich geschrieben aber Sie verfallen gleich wieder in irgendwelche eingeimpfte Stereotypen. Ich weiß ja nicht, ob Sie die DDR erlebt haben? Ich ja und ich muss Ihnen sagen, ich leide nicht am Stockholm Syndrom. Wenn es wieder geht, sollten Sie vielleicht mal so eine Stasigedenkstätte besuchen. Und vielleicht schauen sie sich mal bei den noch existierenden sozialistischen und kommunistischen Staaten um.

  18. 5.

    "Bereits im Jahr 2013 hatte der Bund der Freien Waldorfschulen die Zusammenarbeit mit der Elsengrund-Schule aufgekündigt – weil der Rechtsextremismus-Verdacht nicht ausgeräumt wurde."

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/holocaust-leugner-schaub-und-nerling-freie-schule-in-berlin-mahlsdorf-unter-rechtsextremismus-verdacht/26866612.html

    "Die beiden hatten aber nicht nur privat Kontakt mit dem Rechtsextremisten und Holocaustleugner Bernhard Schaub. Dieser hatte im April 2018 ein Seminar zur „Sprachgestaltung“ für das Lehrpersonal gegeben, obwohl die Leitung wusste, mit wem sie es zu tun hat."

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-rechtsextremismus-verdacht-leiterin-und-geschaeftsfuehrer-von-freier-schule-in-berlin-mahlsdorf-treten-zurueck/27047632.html

  19. 4.

    @rbb24
    Ich bin hier kein Eingeweihter, der man aber offenbar sein muss, um den Artikel zu verstehen. Was ist denn an der Schule Rechtsextremes gelehrt worden? Was ist unter diktatorischen Methoden zu verstehen? Könnte der Artikel bitte entsprechend ergänzt werden?

  20. 3.

    Dass die Schüler*innen der 4. und 5. Klasse nicht altersgerecht beschult werden, haben einige Eltern bereits im März 2020 erkannt. Eine sachliche Kritik an dieser Verfahrensweise ("Schulaufgaben" gab es nur auf nachdrücklichen Wunsch, die Schulgelder wurden aber in vollem Umfang weiter eingenommen!) wurde unter Androhung einer fristlosen Kündigung im Keim erstickt. Was sich teilweise unter ehemaligen Schulleitung abspielte, ist einer Diktatur mehr als ebenbürtig gewesen. Egal ob links- oder rechtsgerichtet...Und so lange es Eltern "normal" finden, was da getrieben wird (wurde) und des Lobes voll sind über die Lehrmethoden, so lange wird eine Reform scheitern.

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